Sozial-Anwalt lehnt Beratungsschein ab

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Bennie258

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habe vom Forum wirklich sehr große Hilfe bekommen und nochmals Dank.
Habe mich jetzt mit der Liste der hiesigen Sozialberater/RA in Verbindung gesetzt. Bei den Angeboten muß ich mich entscheiden entweder Mitglied zu werden, oder einen RA zu nehmen. Ich entschied mich für einen Sozial-Anwalt. Hatte telefonisch auch sofort einen Termin. Auf Anfrage des Beratungsscheines lehnte er ab mit den Worten: Da können wir uns auch ohne Beratungsschein einig werden.
Soll ich das tun, ist das rechtens? Kennt sich jemand aus? Soll ich darauf eingehen, bevor ich einen Fehler mache und Kosten auf mir sitzen habe.
Danke!
Bennie258
 
G

Gelöschtes Mitglied 14840

Gast
Da können wir uns auch ohne Beratungsschein einig werden.
Das heißt dochh im Klartext: So teuer wird das schon nicht, ich lasse mit mir rden. Womit eine Ratenzahlung der Kosten gemeint wäre.

Such Dir einen anderen.
Wenn ich den Satz "da werden wir uns schon einig" höre, schrillen bei mir alle Alarmglocken, weil den meisten diejenigen im Munde führen, die andere über den Tisch ziehen wollen.
 

Emma13

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Schlicht die Finger von einem solchen Advokaten lassen - entweder ist es ein Menschenfreund, der für dich umsonst arbeitet :icon_twisted: (kaum vorstellbar!) oder er möchte sich eben nicht die Arbeit mit Beratungs- und Prozesskostenhilfe machen.

Sachkundige und konkrete Hilfe sieht anders aus :icon_evil:

Grüße - Emma
 

Shearing

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Hi Bennie,
ich bin hier auch "Mitglied" eines Vereines (25 Euro p.a.) geworden und wurde dort dann von einem Anwalt hervorragend beraten.

Ich hatte Dir ja auch den Link mit den Beratungsstellen gegeben, insofern würde ich parallel fahren: Einen Anwalt suchen, der den Beratungsschein akzeptiert und bei Erfolglosigkeit dann eben doch dem "Verein" beitreten.

Deine Sache ist ja nun nicht so außerordentlich kompliziert, sodass auch ein gewiefter "Vereinsmitarbeiter" - der ja sogar auch durchaus juristisch vorgebildet sein kann und/oder über (hoffentlich) viel Erfahrung(en) mit der ARGE verfügt, Dir in Deiner Angelegenheit erfolgreich weiterhelfen kann.

Also: Weiter nach einem Anwalt suchen, wenn ohne Erfolg, dann eben die Beratungsstelle(n) wählen.
Viel Erfolg dabei wünscht
Shearing
 

redfly

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Dann hast du ja richtig Glück gehabt. Bei uns bekommt man so schnell keine Beratungshilfe mehr verordnet. Nur bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit der ARGE/Jobcenter wird dem Betroffenen Prozesskostenhilfe gewährt, z.B. in einem Klageverfahren.
 

redfly

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Die Anwälte sind doch alle gleich. Man muss wirklich viel Glück haben einen zu finden der auch wirklich angariert die Interessen seiner Mandanten gegenüber der ARGE vertritt. Ich habe bis heute keinen kennengelernt.
 

Luzifer1979

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Ich würde auch die Finger davon lassen und einen Anwalt suchen der den Beratungsschein akzeptiert.
 

ethos07

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Das der Anwalt keinen Beratungsschein akzeptiert liegt vermutlich an der Tatsache, dass er damit ein geringeres Honorar abrechnen darf, denn hier gelten gesetzliche Pauschalen und ohne Schein die BRAGO/ RVG.

Also ja die finger von diesem, ach so sozialem Anwalt lassen - mehr dazu:
Einleitung / Allgemeines - Rechtsanwaltsgebühren nach RVG

Vermute dies zwar auch, aber da viele Anwälte den 1. Beratungstermin entweder umsonst oder für 5-10€ anbieten - schriftlich vorher mitteilen, dass man für ein 1. Vorgespräch nix bezalen wird - und dann einfach 1x hingehen und diesen Anwaöt gründlich checken.

Vielleicht gibt es ja doch mal eine Ausnahme bei diesen SGB-Anwälten, die wirklich an der Abschafftung von HaRTZ IV intereressiert ist und deshalb für unsere Seite für lau arbeitet?

Nach diesem Erstgespräch würde ich dann die gecheckten Kritieren hier nochmals disktutieren - und erst dann auf dieser Grundlage eine klare Entscheidung treffen.

Denn auch bei Vereinen kann man bzgl. Rechtsberatung und Rechtshilfe bös hereinfallen. Welcher Verein wäre denn hier die Alternative?
 
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