Sondermaßnahmen für Ü50 (sammeln wir sie!) (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

ethos07

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BITTE BEACHTEN: Hier soll möglichst nur ein reine Informations-Sammlung aller uns über den Weg laufenden Sonder-"Maßnahmen" für Ü50 entstehen.

Für die ausführliche Diskussion zu diesen Sonderbehandlungen von uns Älteren oder zu einzelnen Trägern gehe bitte in den parallelen Thread "Alter Wein in neuen Schläuchen?" .
Oder mache einfach einen neuen Thread (Thema) damit auf..
. :icon_smile:
Dankeschön!
 

wolliohne

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Welche und wer Sondermassnahmen/behandlung,um was gehts denn überhaupt ?

Ethos, wer hat dich angestellt/überredet ?
 

ethos07

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https://arbeitslosenselbsthilfe.de/angebote/index_alg2.htm

Hier macht eine Arbeitslosenselbsthilfe genannter Verein(?) Angebote für die folgenden Zielgruppen:
Unter 'Ältere' finden sich dann folgende Angebote:
Angebote für Ältere

Solitär: Qualifizierung und Coaching von Arbeitssuchenden über 50 Jahren
Zeitwandel: Qualifizierung und Coaching von Frauen über 50 Jahren
Auftakt: Potential- und Kompetenzermittlung für Arbeitssuchende über 50 Jahren
Unter dem Namen "Zeitwandel" ist ein Flyer für eine - nach erstem Augenschein - vollkommen klassisch zugeschnittene
Bewerbungstrainings-Maßnahme verlinkt.

(Da der Flyer offenbar für 2006 erstellt wurde,jedoch als einziges der Angebote für Ü50 noch im Netz ist, ist unklar, wie aktuell die Maßnahme ist ).
Die Maßnahme besteht zeitlich überwiegend aus - sicherlich unbezahlten - 'Prakitkas': "Arbeitserprobung", "betriebliches Praktikum".

----------
Nähere Angaben zu diesen Angeboten aus Gütersloh für Ü50 sind erwünscht.

Für unsere Diskussion und Erfahrungsberichte dazu gehe bitte in diesen Thread hier. Oder mache gern einfach ein neues Thema dafür auf.
Nicht diesen nur für die Infossammlung gedachte Thread verwenden! Dankeschön
:icon_smile:
 

ethos07

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OT: @ wolliohne & gerda52

OT: Danke dir. gerda52, für die Fürsprache - wolliohne's zeitweise Ungeduld kenne ich ja ;-).

wolliohne: es hat mich bislang überhaupt niemand angestellt . Ich möchte einfach mal die für uns Ü50- gemachten "Angebote" der Argen und Agenturen sammeln und genauer anschauen.Und man kann mich beim Sammeln gern unterstützen und einzelne Maßnahmen für uns Ü50", die einem begegnen hier kurz darstellen ;-).

Aber bei uns Älteren dauert halt alles so seine gute Weile :icon_smile:.
 

Merkur

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Das ist eine gute Idee und vor allem wem es wieder in Lohn und Brot gebracht hat.
 

wolliohne

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ist ja gut Sorry Ethos,aber ich glaube nicht mehr an Wunder
 

ela1953

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Bundesprogramm - JObCoach - Projekt zur Vermittlung und Integration von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen - 26.05.2008 - 25.05.2009

Bei dem Projekt handelt es sich um ein bedarfsgerechtes Angebot für ältere Arbeitslose, welches eine individuelle Förderplanung mit dem Ziel der passgennauen Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen soll.

SAP - gibts nicht - zu teuer - soll mich aber auch auf solche Stellen bewerben und ein kostenloses Praktikum anbieten - denn SAP lernt man ja in ein paar Tagen

Englischkurs - gibts nicht

Staplerschein kann jederzeit gemacht werden

der Jobcoach hätte gerne 10 Bewerbungen pro WOCHE

Für die Bewerbungen gibt es billige Plastikmappen, Umschlag und Briefmarke.

Die Marke nur, wenn man mit der Bewerbung vorbeikommt und der Coach die lesen darf (seit ein paar Wochen)

Die GmbH zahlt lieber zusätzliche Fahrtkosten je 3 Euro, als 1,45 Euro im Voraus.

"Man könnte ja die Marke auf Privatpost kleben"

Meine Bewerbungsmappen, die ich bei ALDI gekauft habe, passen nicht in deren zu kleine Umschläge.

Passfotos bekommt man auch erstattet. Da ich mich des öfteren im öffentlichen Dienst bewerbe, darf ich Fotos nehmen. Bei anderen wird eins in die Bewerbung reinkopiert.

Da es in den Schreiben mit persönlichem JobCoach angepriesen wurde, hab ich zu Beginn gefragt, ob es denn so ein Coach wäre, wie im TV.

Mit Friseur und neuen Klamotten - ich hatte den Eindruck, die dachten, ich würde die verarschen.
 

ethos07

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OT

OT Danke dir, ela1953 , genau so stelle ich mit diese Sammlung vor - super.
... auch wenn wir bestimmt (fast) alle nicht mehr an Wunder glauben, so glaube ich und einige andere doch noch an etliches andere - - :icon_twisted: - -
(was wir nun aber bitte nicht in diesen Thread diskutieren!). @wolliohne: ... das Sorry ist natürlich gern ankgekommen :icon_smile:. OT Ende!!
 

ethos07

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generation-Gold.biz

Plattform aus OWL der dort ansässigen Beschäftigungsträger zur Anwerbung von Ü50-TeilnemerInnen für ihre 50plus-Maßnahmen



__

BITTE BEACHTEN: Hier soll möglichst nur ein reine Informations-Sammlung aller uns über den Weg laufenden Sonder-"Maßnahmen" für Ü50 entstehen.

Für die ausführliche Diskussion zu diesen Sonderbehandlungen von uns Älteren oder zu einzelnen Trägern gehe bitte in den parallelen Thread "Alter Wein in neuen Schläuchen?" .
Oder mache einfach einen neuen Thread (Thema) damit auf..
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Spaghettirotweiss

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Kennt Ihr denn schon Minipreneure?

Nachdem dieses Projekt, an dem Peter Hartz (mal wieder) federführend beteiligt war, im Saarland erfolgreich getestet wurde,
ist es nun bundesweit übernommen worden.
Für mich liest sich das so, daß wir über 50jährigen alle senil und festgefahren sind, und deshalb von Experten an die Hand genommen werden müssen.

Den Lebensplan neu entwerfen

Hier setzt das Projekt MINIPRENEURE an. Der Begriff lehnt sich an das französische
Wort für Unternehmer, entrepreneur, an. Worum geht es dabei? Bei
Menschen, die bereits längere Zeit arbeitslos sind, sollen Muster der Lähmung
und Resignation aufgelöst werden, in dem sie Ermutigung, Unterstützung,
Empowerment erfahren, um bei sich selbst und in kleinem Rahmen beginnend,
wieder etwas zu unternehmen: Sie treten aus der latenten Passivität der
Arbeitslosigkeit mit ihren Beschädigungen, psychischen, sozialen und wirtschaftlichen
Einschränkungen ihrer Lebenswirklichkeit heraus, indem sie wieder Zutrauen gewinnen,
ihre Talente entdecken und ihren Lebensplan neu entwerfen.


Wer (also) über einen längeren Zeitraum arbeitslos ist, optimiert und
strukturiert sein Hirn anhand dieser jeweiligen Art der Benutzung als Arbeitsloser.
Die dabei in seinem Gehirn herausgeformten neuronalen Verschaltungsmuster sind
dann immer besser für ein Leben in Arbeitslosigkeit,
aber immer schlechter für ein Leben in Berufstätigkeit geeignet.

Wenn es Langzeitarbeitslosen dennoch gelingt, nicht an den Folgen ihrer
Arbeitslosigkeit zu erkranken, so vor allem deshalb, weil sie lernen, ihre
Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Anerkennung zu unterdrücken. Dabei
sind sie gezwungen, Haltungen und innere Einstellungen zu entwickeln,
die zwar ihr Überleben als Arbeitslose sichern, für ihre Reintegration in
ein Berufsleben jedoch enorm hinderlich sind.
:icon_kotz:
 

ethos07

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Ich meine gelesen zu haben, dass die BA diese neue Widerlichkeit von diesem Kerl dann doch nicht bundesweit ausgeschrieben hat?
 

Drueckebergerin

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Mag sein, daß sich vielleicht das eine oder andere BL nicht angeschlossen hat.
In Berlin wird es (außer Spandau und Schöneberg) gemacht.
(Ausgerechnet ! ! :icon_twisted:) unsere LAG Sprecherin soll am 07.07. diese "Maßnahme" antreten.
In diesem wasauchimmer sollst Du z.Bsp. lernen Blockaden abzubauen....
Eine mögliche Blockade ist es, zu glauben, daß ein Akademiker nicht auch Klos für 6,-€ p/h putzen kann....das nennt sich dann auch, Talente entdecken oder aus festgefahrenen Strukturen ausbrechen.....
Oder Du lernst flexibel zu sein, also wegen eines Jobs nach München zu ziehen und die anderen Teilnehmer machen Deinen Umzug und fühlen sich dann gaaaaaanz toll, weil sie endlich mal wieder was Sinnvolles gemacht haben. :icon_neutral:
 

Merkur

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Eine Maßnahme bekommt man meiner Ansicht wenn man was verbrochen hat.
Und wir Alten haben was verbrochen wir leben noch und wollen Rente haben.
Also gibt es Maßnahmen,was wiederum so ist weil H4 ein riesiges Gefängnis ist und da hat man zu machen was der Anstaltsleiter anordnen tut.
Gefangene des Systems.
 

ethos07

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Mag sein, daß sich vielleicht das eine oder andere BL nicht angeschlossen hat.
In Berlin wird es (außer Spandau und Schöneberg) gemacht.
(Ausgerechnet ! ! :icon_twisted:) unsere LAG Sprecherin soll am 07.07. diese "Maßnahme" antreten.
In diesem wasauchimmer sollst Du z.Bsp. lernen Blockaden abzubauen....
Eine mögliche Blockade ist es, zu glauben, daß ein Akademiker nicht auch Klos für 6,-€ p/h putzen kann....das nennt sich dann auch, Talente entdecken oder aus festgefahrenen Strukturen ausbrechen.....
Oder Du lernst flexibel zu sein, also wegen eines Jobs nach München zu ziehen und die anderen Teilnehmer machen Deinen Umzug und fühlen sich dann gaaaaaanz toll, weil sie endlich mal wieder was Sinnvolles gemacht haben. :icon_neutral:
Dann nenne bitte den/die genauen Anbieter/Träger und den genauen Titel dieser Maßnahme/n.
Und mache vielleicht schon mal einen speziellen eigenen Thread dafür auf?
- Das hört sich doch einfach spezial-grauenhaft an...
Da werden wir hier in Berlin doch nicht ruhig bleiben und zuschauen - hoffe ich jedenfalls. :icon_eek:.
 

ethos07

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Zoom e.V. | Herzlich Willkommen...

Beschäftigungspakt 50plus I

Beschäftigungspakt für Ältere in der Region Göttingen "50plus - Erfahrung zählt!"

Im Rah*men des Teil*nah*me*wett*be*werbs "Re*gio*nale Be*schäf*ti*gungs*pak*te für Äl*tere" des Bun*des*mi*nis*ter*iums für Wirt*schaft und Ar*beit (BMWA) er*hielt der Teil*nah*me*bei*trag des Land*krei*ses Göt*tingen "50plus Er*fahr*ung zählt" den Zu*schlag. Unter dem Ti*tel "Er*fahr*ung zählt" leis*tete Zoom e.V. zu*sam*men mit 29 wei*ter*en Or*ga*ni*sa*tio*nen bis Ende Sep*tem*ber 2007 ein*en Bei*trag zur Ver*bes*ser*ung der Be*schäf*ti*gungs*si*tua*tion Äl*terer in der Re*gion.

Im Be*schäf*ti*gungs*pakt waren so*wohl die In*te*gra*tion von Lang*zeit*er*werbs*losen in Be*schäf*ti*gung als auch die Prä*ven*tion von Lang*zeit*er*werbs*losig*keit durch die Etab*lierung al*ters*ge*rechter Ar*beits*orga*ni*sa*tions*formen in den Unter*nehmen Leit*ziele. Zu*dem sollte durch Her*aus*stel*lung von Kom*pe*tenzen und Res*sour*cen äl*terer Men*schen ein Be*wusst*seins*wandel in der öf*fent*lichen Mei*nung und in den Unter*nehmen ini*ti*iert werden.

Zoom e.V. war mit wis*sen*schaft*lich-kon*zept*io*nel*len und par*ti*zi*pa*tiven Tä*tig*kei*ten an der Um*setz*ung des Be*schäf*ti*gungs*pakts vor al*lem in drei Be*reichen be*tei*ligt. Zum einen weu*den zwei auf die ope*ra*tiven Maß*nahmen be*zogene wis*sen*schaft*liche Ana*lysen zu den The*men Best Prac*tice in Eu*rope (zusammen mit dem Europabüro der Stadt Göttingen) und Ältere Menschen im Betrieb (zusammen mit dem Re*gio*nal*ver*band Göt*tin*gen Süd*nieder*sachsen) durch*ge*führt, zum an*deren wr*den Par*ti*zi*pa*tions*pro*zes*se zur Ge*stal*tung von re*gio*na*ler Be*schäf*ti*gungs*po*li*tik für äl*tere Men*schen ini*ti*iert und be*glei*tet.

Eines der innovativen Merkmale des Beschäftigungspaktes war der große Stellenwert von partizipativen Prozessen. Der Grundhypothese des Göttinger Beschäftigungspaktes folgend, demnach viele Ressourcen von Älteren ungenutzt bleiben, sollten auch in die Gestaltung regionaler Beschäftigungspolitik allgemein und insbesondere in die Maßnahmen des Beschäftigungspaktes die Sichtweisen der Betroffenen stärker als bisher einfließen. Im Rahmen des Beschäftigungspaktes wurden Partizipationsformen mit dem Ziel entwickelt und erprobt, Maßnahmen der Beschäftigungspolitik für ältere Erwerbslose zu optimieren, um diese bei der Perspektivsuche und -umsetzung besser zu unterstützen. Der Arbeitsbereich "Partizipation Älterer" diente im Sinne von Empowerment als ein Beteiligungsinstrument zur Entwicklung neuer Ideen und zur Optimierung von anderen Projektangeboten im Beschäftigungspakt.


Im Rahmen des Beschäftigungspaktes sind eine Reihe von Publikationen und Produkten erschienen:

Wegsuche - Suchwege: Ein kooperatives Filmprojekt mit Arbeitssuchenden über 50
Gemeinsam mit der Filmemacherin Andrea Keiz erarbeiteten 10 ältere Erwerbslose einen Film, in welchem sie ihre Lebenssituation und wesentliche Fragen und Aspekte zum Thema Erwerbslosigkeit von älteren Menschen aus ihrer Sicht darstellten.


Angebote und Leistungen für ältere Erwerbslose. Anforderungen für die Gestaltung lokaler Beschäftigungsförderung (PDF)
Im Rahmen des Göttinger Beschäftigungspaktes 50plus - Erfahrung zählt! wurden von einer Arbeitsgruppe Handlungsempfehlungen für die Arbeitsmarktintegration älterer Erwerbsloser entwickelt und 2007 verabschiedet.


Ältere Erwerbslose kommen zu Wort. Eine Interviewstudie (PDF)
Auf der Grundlage von 36 Interviews mit älteren Erwerbslosen werden in der im Jahr 2006 durchgeführten Studie die Erfahrungen von älteren Erwerbslosen beschrieben. Neben den Erfahrungen mit Institutionen und Maßnahmen der Beschäftigungsförderung werden hier Lebensgeschichten, Schwierigkeiten und Umgangsweisen mit Erwerbslosigkeit thematisiert.


Ältere Menschen im Betrieb: Analyse betrieblicher Personalpolitik
Die Studie untersuchte im Jahr 2006 mittels einer schriftlichen Befragung die Beschäftigungssituation älterer Menschen in der Stadt und im Landkreis Göttingen.


Beschäftigungsförderung für Ältere in Europa
In der Studie werden Maßnahmen der Beschäftigungsförderung für Ältere in Europa analysiert im Hinblick darauf, ob Lernpotentiale für den Beschäftigungspakt „50plus – Erfahrung zählt!“ bestehen.


Perspektive 50 plus – zukünftige Ausrichtung der Förderung von Erwerbslosen über 50
Am 26. und 27. September fand in Göttingen die Abschlusstagung des Göttinger Beschäftigungspaktes statt. Das Tagungsprogramm und einige der Präsentationen stehen als Downloads zur Verfügung.


AnsprechpartnerInnen: Nils Pagels und Barbara Nägele
... warum hier am Anfang überall Sternchen dazwischen gerutscht sind - keine Ahnung...
 

zebulon

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Eines der innovativen Merkmale des Beschäftigungspaktes war der große Stellenwert von partizipativen Prozessen. Der Grundhypothese des Göttinger Beschäftigungspaktes folgend, demnach viele Ressourcen von Älteren ungenutzt bleiben, sollten auch in die Gestaltung regionaler Beschäftigungspolitik allgemein und insbesondere in die Maßnahmen des Beschäftigungspaktes die Sichtweisen der Betroffenen stärker als bisher einfließen. Im Rahmen des Beschäftigungspaktes wurden Partizipationsformen mit dem Ziel entwickelt und erprobt, Maßnahmen der Beschäftigungspolitik für ältere Erwerbslose zu optimieren, um diese bei der Perspektivsuche und -umsetzung besser zu unterstützen. Der Arbeitsbereich "Partizipation Älterer" diente im Sinne von Empowerment als ein Beteiligungsinstrument zur Entwicklung neuer Ideen und zur Optimierung von anderen Projektangeboten im Beschäftigungspakt.
SUPER !!!

Das hätte man vielleicht vor 5 Jahren machen sollen, bzw. überhaupt STATT der Einführung von HartzIV und vor allem hätte das die rot-grüne Regierung währen ihrer ersten Regierungsperiode machen sollen.

JETZT ist das nur ein weiterer sinnloser Zeit- und Ressourcendiebstahl, und dient vermutlich nur noch dem Zweck einen Zeitgewinn zu erreichen in denen die Betroffenen stillhalten, während sich die Finanz- und Wirtschaftseliten in einem kollabierenden Finanzsystem schnell noch die Taschen vollstopfen.
 

left

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[ZITAT]Den Lebensplan neu entwerfen

Hier setzt das Projekt MINIPRENEURE an. Der Begriff lehnt sich an das französische Wort für Unternehmer, entrepreneur, an.

Worum geht es dabei?
Bei Menschen, die bereits längere Zeit arbeitslos sind, sollen Muster der Lähmung und Resignation aufgelöst werden, in dem sie Ermutigung, Unterstützung, Empowerment erfahren, um bei sich selbst und in kleinem Rahmen beginnend, wieder etwas zu unternehmen: Sie treten aus der latenten Passivität der Arbeitslosigkeit mit ihren Beschädigungen, psychischen, sozialen und wirtschaftlichen Einschränkungen ihrer Lebenswirklichkeit heraus, indem sie wieder Zutrauen gewinnen,
ihre Talente entdecken und ihren Lebensplan neu entwerfen.

Wer (also) über einen längeren Zeitraum arbeitslos ist, optimiert und
strukturiert sein Hirn anhand dieser jeweiligen Art der Benutzung als Arbeitsloser.
Die dabei in seinem Gehirn herausgeformten neuronalen Verschaltungsmuster sind dann immer besser für ein Leben in Arbeitslosigkeit, aber immer schlechter für ein Leben in Berufstätigkeit geeignet.

Wenn es Langzeitarbeitslosen dennoch gelingt, nicht an den Folgen ihrer
Arbeitslosigkeit zu erkranken, so vor allem deshalb, weil sie lernen, ihre
Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Anerkennung zu unterdrücken. Dabei
sind sie gezwungen, Haltungen und innere Einstellungen zu entwickeln,
die zwar ihr Überleben als Arbeitslose sichern, für ihre Reintegration in
ein Berufsleben jedoch enorm hinderlich sind.
[/ZITAT]
Kennt Ihr denn schon Minipreneure?
Für mich liest sich das so, daß wir über 50jährigen alle senil und festgefahren sind, und deshalb von Experten an die Hand genommen werden müssen.
:icon_kotz:
Senil und festgefahren?? ALLE/WIR/ICH sicherlich nicht!!

Also liebe Drückebergerin, da steckt schon Wahrheit in deinem eingestellten Zitat(hast Du einen LINK).

Ich glaube schon, dass nicht die meisten/alle über 50jährigen Arbeitslosen senil und festgefahren sind, und denke das ist anmassend formuliert.
Aber durch meine Arbeitslosigkeit und das hinabstürzen auf HARTZIV ist meine eigene Lebensplanung und meine Bedürfnisse endscheidend negativ beeinflusst worden.
Ich glaube, nein ich weis, dass mein Leben psychisch, sozial und wirtschaftlich eingeschränkt und beschädigt ist.
Sicherlich ist bei vielen Ü50er eine gewisse Passivität, Demotivation, Resignation und durch die Perspektivlosigkeit wieder in den 1. Arbeitsmarkt zu kommen und das "nicht gebraucht werden", vorhanden.

Ich hoffe mal, dass mit den Bundestagswahlen sich ein wenig für die LAAAANGZEITARBEITSLOSEN ändert.
 

ShankyTMW

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@left
Ich gehör ja noch nicht zu den Ü50, aber das Minipreneure Zeugs soll für jeden durchgezogen werden.

left meinte:
Also liebe Drückebergerin, da steckt schon Wahrheit in deinem eingestellten Zitat(hast Du einen LINK).
Schau mal hier:

ELO-Forum: Das Konzept von Peter Hartz

Da finden sich auch am Anfang die Links zu Minipreneure inkl. dem gesammten Programm. Im Grunde halt ich das ganze für "Alte Hüte nur neu verpackt". Beratung, Fördern durch diverse Kurse, Kursinhalte werden wohl die üblichen sein udn am Ende kommt ncihts anderes bei raus als das was wir jetzt udn auch vorher schon hatten. Nur läuft das ganze unter anderen Namen und schaut dann im Wahljahr auch gut aus als neues geplantes Programm das angeblich hilft.
 

left

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@ShankyTMW ich meine nicht mit Wahrheit, das MINIPRENEURE -Konzept.
Ich meine mit Wahrheit, was man den Langzeitarbeitslosen mit HARTZ IV angetan hat, weiterhin antut und wie sich ein Arbeitsloser(ich)befindet, nämlich besch...en und vera....t und betr..en.

Keine dieser sogenannten Konzepte schafft für die Langzeitarbeitslosen einen Arbeitsplatz.
 
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