Sollte jeder einen Beistand mit zum Jobcenter nehmen?

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G

Gelöschtes Mitglied 65997

Gast
Ich hatte bisher noch nie einen dabei. War immer alleine dort. Hätte auch keinen der da in Frage käme auch im Umkreis von 50 km nicht. Habe aber den Verdacht, dass die meinen das sie mit mir deswegen alles machen können. Wie nahtlose Versprechungen und dann einen Rückzieher, von Beleidigungen, Beschimpfungen und den ganzen sinnlosen Maßnahmen wo ich eh schon unterfordert bin mir aufzubrummen rede ich erst garnicht.
 
A

Atana

Gast
Hätte auch keinen der da in Frage käme auch im Umkreis von 50 km nicht

Warum kann und muss das so sein ?. Hast du denn schon lange genug erfolglos versucht, dir hier und bei anderen Foren Beistände zu suchen bzw welche zu sichern ? Es gibt neben dem Forum auch Selbsthilfegruppen usw.

Selbst wenn deine Darstellung oder Sachlage stimmen würde -was nützt dir selbst dann dieses Thema?

Und niemand muss sich selbst unsinnigen Maßnahmen fügen . Du hast selbst schon von mir eine Beispiel einer erfolgreichen Abwehr in einem anderen Thread vor Augen geführt und präsentiert bekommen . Nimmst das und die vielen sonstigen Hilfeangebote aber anscheinend wenig zur Kenntnis und stellst dich nur weiter als Spielball des Jobcenters dar. Sowas kommt nicht von selbst sondern nur, wenn Du dem Jobcenter eben nicht schon vorher effizient Einhalt gebietest. Und wenn das alles bisher nur eine Unterforderung gewesen wäre , dann könnte dir das eigentlich egal sein, weil das dann für dich leicht zu handhaben sein müsste, was es aber offensichtlich nicht der Fall ist. Somit sehe ich hier bisher keine Unterforderung -sondern eher eine permanente Überforderung, weil ich bei Dir bisher auch keine klare Linie oder Strategie entdecken kann. Auch kein selbsttätiges Engagement.
 
G

Gelöschtes Mitglied 65997

Gast
@Atana
Naja ehrlich gesagt hatte ich mir vorher alles gefallen lassen aber damit ist jetzt schluss. Von wegen Überforderung. Vorsicht mit deinen Äußerungen. Ich bin extremst unterfordert, wohlgemerkt in den bisherigen Maßnahmen und bringe anstatt den eigentlichen Coaches den anderen alles in den Maßnahmen bei. Ja wirklich. Die Betreuerin der Maßnahme war schlichtweg überfordert mit uns. Aber was will man machen.

Ich war nur solange dort, weil mir eine Qualifizierung in Medizinische Fachkunde versprochen wurde und weil ich super Kontakte knüpfen konnte. Mal abgesehen von den langweiligen und immer wiederkehrenden Themen innerhalb 6 Monate fühlte man sich wie im Kindergarten. Wir mussten ohne Witz Erbsen zählen und aus dem Netz raussuchen wieviel Energie in den einzelnen Lebensmitteln steckt. Wir haben wer wird Millionär u.s.w gespielt. EDV, Vorstellungsgespräche, als auch Bewerbungen war ich den anderen deutlich überlegen und brachte es ihnen bei und sagte sogar der Betreuerin wie es richtig funktioniert, also wie man richtig Bewerbungen schreibt.

Zum Schluss der Maßnahme gab ich ihr eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen um die Teilnehmer zu motivieren (war auch so gewünscht, was ich jetzt gut fand). Von den Personen her war es aber trotzdem eine schöne Zeit. Hatte auch oft angesprochen das ich unterfordert bin weil ich alles schon kann und es extrem langweilige Themen sind. Sie hat aber nur gesagt, dass dies für mich sprechen würde.
 
A

Atana

Gast
Ich bin extremst unterfordert und bringe anstatt den eigentlichen Coaches den anderen alles in den Maßnahmen bei.


Und was hat das mit Unterforderung zu tun? Oder langweilt Dich das auch?. Warum machst du es dann? zumal -woher kennst du die Vorgaben des Auftraggebers, welcher Inhalt tatsächlich beigebracht werden soll? Ich würde da eher mal den Prüfdienst der BA zu Rate ziehen, ob das so überhaupt von Dir als Teilnehmer verlangt oder Dir gestattet sein darf. Zu Deiner eigenen Sicherheit.

Ich weiß nicht, inwieweit Dich das selbst beruflich weiterbringt oder auch in der Wertung des Trägers dafür. Und ob das überhaupt gewürdigt wird.
 

DoppelPleite

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Also wenn man beginnt sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren und sein Recht einzufordern, dann sollte man auch spätestens einen Beistand mitnehmen.

Beistand suche Klick

Erst mit Beistand wird man in den Genuss kommen wie SB verschiedene Seiten zeigen von stur bis freundlich, von unhöflich bis zuvorkommend ist da alles vertreten. Gerade weil dieselben geschult wurden den Menschen mit bestimmten Verhalten in bestimmte Ecken zu drängeln. Es gab mal einen schönen Vergleich mit einem Kissen, nimm mal ein Kissen mit und setz Dich drauf. SB wird alles dran setzen größer wie Du zu wirken, sich 2 Kissen holen oder einen langen Hals machen :icon_mrgreen:

Ohne Beistand wird zudem vieles schlicht verweigert, man läßt Dich am langen Arm verhungern wenn Du zB nach den Verbis Vermerken fragst. Man nimmt keine Papiere entgegen, stempelt keine Kopien oder genehmigt keine OAW - Dies Listen sind lang und hier in fast jeden Thread nachzulesen.
 
E

ExitUser 55598

Gast
Sollte jeder einen Beistand mit zum Jobcenter nehmen?

Nunja, ich sag mal so...besser ist es natürlich a b e r ....einen guten und kompetenten Beistand zu finden ist, nach meinen Erfahrungen sehr schwer...ich wurde selber schon öfters von Beiständen versetzt oder es wurde am Abend vor dem Meldetermin abgesagt, "wegen Bauchschmerzen" oder direkt beim Termin wurde nur alles nachgeplappert was der SB sagte oder Beistand war überfreundlich zum SB, obwohl ich dem Beistand vorher sagte, er solle garnicht mit SBchen reden sondern nur schweigend daneben sitzen und sich Notitzen machen...

Nachdem ich vor einigen Jahren mal wieder versetzt worden bin und ein anderer Beistand von mir sich umbrachte, reichte es mir und ich gehe bis zum heutigen Tage alleine zum JC.

Ich habe dadurch mittlerweile gelernt mich verbal gut durchzusetzen und das hat auch letztendlich mein Selbstwertgefühl gestärkt...ich versuche aber nach wie vor, nach jedem Meldetermin zu analysieren was ich verbal hätte noch sagen sollen oder was besser nicht, aber insgesamt bin ich mit meinem Verhalten beim JC zufrieden...

Ich konnte EGVs abweisen, die SB mir vorlegte, bekam noch nicht mal einen EGV VA und selbst angedachte Maßnahmen konnte ich schon beim Meldetermin dem SB ausreden...;)
 
G

Gelöschtes Mitglied 65997

Gast
Ohne Beistand wird zudem vieles schlicht verweigert, man läßt Dich am langen Arm verhungern wenn Du zB nach den Verbis Vermerken fragst. Man nimmt keine Papiere entgegen, stempelt keine Kopien oder genehmigt keine OAW - Dies Listen sind lang und hier in fast jeden Thread nachzulesen.
Ja das stimmt, hatte ich auch gemerkt, da sie eben meinen sie hätten die Macht.

Danke und Frohe Ostern!

.ich versuche aber nach wie vor, nach jedem Meldetermin zu analysieren was ich verbal hätte noch sagen sollen oder was besser nicht, aber insgesamt bin ich mit meinem Verhalten beim JC zufrieden...
Ja das mache ich auch so. Habe mit der Bahn einen langen Anfahrtsweg und genügend Zeit das zu analysieren und Strategien zu überlegen. Bin bis jetzt immer alleine dorthin.

Hatte schon beide Seiten erlebt. Die einen wo nett, zuvorkommend und hilfsbereit waren, waren leider nicht lange da. Die andere Sorte machte Ausbildungsstellen kaputt, drangsalierte, beschimpfte etc. waren deutlich länger da.

Ich glaube das ist auch so gewollt. Es soll ja Druck aufgebaut werden, da brauch man in dem Team keinen der mit den Elos arbeitet.
 
E

ExitUser 55598

Gast
Habe mit der Bahn einen langen Anfahrtsweg
Ich mache das so, das ich mir schon Tage/Wochen vorher überlege, was ich bei dem Termin besprochen haben will und notiere mir das.
Diese Notizen nehme ich dann mit zum Termin und schreibe auch alles mit was der SB sagt...wenn der SB zu schnell spricht sage ich z.B. bitte langsamer sprechen ich schreibe alles mit.
Und ich antworte auch dann erst, wenn ich den Satz zu Ende geschrieben habe. Ich mache das jetzt seit einem Jahr so und bin damit sehr gut gefahren, auch wenn SB manchmal deswegen geschnauft hat oder die Augen verdreht hat.
Meine Strategie ist halt, beim Meldetermin und allgemein drumherum so aufzufallen bzw. den soviel Arbeit zu machen, dass die gar kein Bock mehr haben, sich näher mit mir zu befassen.
Ich bleibe dabei aber immer freundlich und höflich. Auf ein Hausverbot z.B. habe ich nämlich kein Bock ;)

Die einen wo nett, zuvorkommend und hilfsbereit waren,
Ich habe das bisher so erlebt, das SBs nur dann nett sind um Infos aus einem herraus zu bekommen oder einem auf die nette Tour unter Druck zu setzen ala "ich will ihnen doch nur helfen" oder "wenn das so weiter geht, sind sie noch in 10 Jahren hier...wollen sie das etwa"

Ich glaube das ist auch so gewollt.
Ja natürlich, ist das so gewollt. Das ganze System Hartz IV ist so aufgebaut um die Elos zu Entrechten und zu schikanieren aber auch die noch arbeitende Gesellschaft zu demoralisieren und gefügig zu machen und damit den Lohn zu drücken.
Die sehen dann Leute die Straße kehren für 1 Euro und denken sich...so möchte ich nicht enden....

Was mir auch gut tut, seitdem ich keinen Beistand mehr mitnehme, ist die Ruhe vor dem Termin.
Vorher machte ich mir immer wieder Gedanken, ob der Beistand nun auftaucht oder nicht oder kurz vorher wieder absagt....das hat mich innerlich total unruhig gemacht...das fand ich sogar schlimmer als den Meldetermin an sich.
 

Muzel

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Mit Beistand fühlt man sich einfach besser, wenn man zum Amt geht. Dann ist man viel ruhiger, kann besser argumentieren und fühlt sich nicht so hilflos und ausgeliefert.
 
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