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Soll "OrtsAbwesenheit" zwischen Weihnachten und Neujahr beantragen.

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo liebe Mitleidenden,

habe heute per Brief einen Termin abgesagt, in dem ich wahrscheinlich eine neue EGV vorgelegt bekommen soll, weil ich zwischen Weihnachten und Neujahr nicht da sei.

Daraufhin bekam ich prompt einen Anruf - ich weiß... Telefonnummer... - in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich nächste Woche Ortsabwesenheit beantragen solle, sonst würden die Leistungen für dies Zeit zurückgefordert werden.

Mir fehlten erstmal die Worte. Jetzt kommen die mir so...

Ich entgegnete zumindest, sie müssten mir die Ortsabwesenheit ja erstmal nachweisen, obwohl wir ja immer noch das Grundgesetz haben müssten. Daraufhin meinte der gute Sachbearbeiter, ich hätte ja mit meinem Schreiben schon den Beweis für meine Ortsabwesenheit geliefert.

Ich denke, das ist Quatsch. Man kann es sich ja noch anders überlegen.

Aber es macht Angst... Man wird wie ein Verbrecher, der auf Bewährung draußen ist, an seine Wohnung genagelt.

Gut, dass ich einen langen Atem habe. Ich lasse es mal darauf ankommen.

Lieben Gruß

pelz
 

Wolfsdream

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#2
Hallo Pelz,

dies würde ich Dir nicht raten, denn sie haben Dich bereits auf dem Radar und die werden Dich fordern.

Beantrage die Ortsabwesenheit, aber ich fürchte die ARGE macht nicht mit, denn der Revolver ist schon geladen.

Zeitschaltuhren für Licht und Musik sind das eine, ein sehr vertrauter ungesprächiger Postvertrauter Bedingung !

Bon chance

Wolfsdream :icon_daumen:
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#3
So, nachdem ich jetzt wieder einigermaßen klar denken kann, weil die Wut so langsam ins Erträgliche geht:

Habe ich nicht mit meinem Brief nicht ausreichend genug mitgeteilt, dass ich ortsabwesend bin?

Falls man das tatsächlich beantragen muss, werde ich bis zum letzten bei diesem Spiel mitspielen. ;)
 

Wolfsdream

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#4
So, nachdem ich jetzt wieder einigermaßen klar denken kann, weil die Wut so langsam ins Erträgliche geht:

Habe ich nicht mit meinem Brief nicht ausreichend genug mitgeteilt, dass ich ortsabwesend bin?

Falls man das tatsächlich beantragen muss, werde ich bis zum letzten bei diesem Spiel mitspielen. ;)
Eine Beantragung ist einseitig und Du benötigst eine Bestätigung, gehe da mit Vorsicht ran, denn der Ärger ist prognostiziert, aber es bleibt Deine Entscheidung.

Bon chance

Wolfsdream :icon_daumen:
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#5
Nun ja, es ist ja so, dass ich meinen Glauben an Demokratie und Grundgesetz noch nicht so ganz verloren habe.

Ich muss auf jeden Fall nochmal dahin, um sofortige Streichung meiner Telefonnummer aus den Akten zu fordern.

Aber wahrscheinlich werde ich meine Telefonnummer ändern müssen.
 

Speedport

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#6
So, nachdem ich jetzt wieder einigermaßen klar denken kann, weil die Wut so langsam ins Erträgliche geht:

Habe ich nicht mit meinem Brief nicht ausreichend genug mitgeteilt, dass ich ortsabwesend bin?

Falls man das tatsächlich beantragen muss, werde ich bis zum letzten bei diesem Spiel mitspielen. ;)
Damit hast Du meiner Meinung nach einen dicken Fehler gemacht.

Wenn Du Regelung der Ortsabwesentheit soweit akzeptierst, daß Du freiwillig die Information gibst, mußt Du auch den Rest akzeptieren, nämlich ordentliche Beantragung.

Ich schildere mal, wie ich damit umgehe:

Ich komme und gehe wie und so lange ich will bzw. es abwicklungstechnisch möglich ist.

Ich lasse jeden Tag meinen Briefkasten leeren und frage täglich nach, was evtl. gekommen ist. Kommt kein Brief von der ARGE, ist das ok.

Schreibt mir die ARGE, lasse ich den Brief öffnen, nur damit ich informiert bin.
Falls ein Termin festgelegt ist, ich aber ein oder zwei Tage später ohnehin zu Hause bin, lasse ich den Termin verfallen.
Meckert die ARGE, teile ich mit, daß ich keine Aufforderung erhalten hätte. Ich bitte um Nachweis, daß der Brief in meinen Einzugsbereich gelangt ist.

Weiter konnte ich das noch nie austesten, danach war nämlich Schluß. Die senden dann einen neuen Termin, den ich wahrnehme.

Fazit: Ich kann nicht verstehen, wie erwachsene Menschen eine solche Einschränkung ihrer Rechte akzeptieren können.

Für Deinen aktuellen Fall kannst Du natürlich nicht mehr so vorgehen, Du hast völlig unnötig Deine Handlungsfreiheit aus der Hand gegeben. Der SB weiß jetzt, daß Du weg willst. Je nach Charakter kann er Dir jetzt Schwierigkeiten machen, wenn er Spaß an solchen Kindereien hat. Für Dich ist die Situation unsicher, weil unübersichtlich.
Gib in Zukunft an die ARGE ohne Not keine Informationen raus.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#7
Wie hätte ich denn meinen Termin sonst absagen sollen?

Wenn es ein Fehler ist, mitzuteilen, dass man zwischen Weihnachten und Neujahr bei seiner Familie in der alten Heimatstadt ist, dann werde ich diesen Fehler gerne und immer wieder begehen.

Ich fühle mich gerade in meinen Grundrechten ein wenig kastriert.

Edit:
Sprich: Ich würde am liebsten eine Revolution ausrufen. ;)
 

Speedport

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#8
Wie hätte ich denn meinen Termin sonst absagen sollen?

Wenn es ein Fehler ist, mitzuteilen, dass man zwischen Weihnachten und Neujahr bei seiner Familie in der alten Heimatstadt ist, dann werde ich diesen Fehler gerne und immer wieder begehen.

Ich fühle mich gerade in meinen Grundrechten ein wenig kastriert.
Sorry, ich hatte nicht den bestehenden Termin realisiert. Dann konntest Du natürlich nicht anders.

Ich hoffe, die Kastrationswunde schmerzt nicht zu sehr.

Beantrage die Ortsabwesentheit evtl. mit dem Hinweis auf einen dringenden familiären Grund (z.B. letzte Gelegenheit die Großmutter, die Dich aufgezogen hat, lebend zu sehen). Vielleicht hast Du Glück, ich halte Dir jedenfalls die Daumen.
 
E

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  Th.Starter/in  
#9
So langsam beruhige ich mich ja auch wieder. Ist ja nicht der erste Hammer, den die sich erlauben.

Schade nur, dass ich bisher mit allem durchgekommen bin.
(doppelte Miete, Renovierungskosten, EGV per VA nierdergeschmettert usw.)

Ich werde hingehen, die auffordern, meine Telefonnummer zu streichen und ihre Anrufe zu hinterlassen, weil ich bei Telefonnaten keine beweiskräftigen Aussagen bekomme und ich aggressiver als nötig werde.

Dabei werde ich nochmals erklären, dass ich in der besagten Zeit bei meiner Familie bin. Beantragen werde ich das nicht. Das wiederspricht meinem Glauben an die Freiheit des Menschen. ;)
 

Speedport

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#10
So langsam beruhige ich mich ja auch wieder. Ist ja nicht der erste Hammer, den die sich erlauben.

Schade nur, dass ich bisher mit allem durchgekommen bin.
(doppelte Miete, Renovierungskosten, EGV per VA nierdergeschmettert usw.)

Ich werde hingehen, die auffordern, meine Telefonnummer zu streichen und ihre Anrufe zu hinterlassen, weil ich bei Telefonnaten keine beweiskräftigen Aussagen bekomme und ich aggressiver als nötig werde.

Dabei werde ich nochmals erklären, dass ich in der besagten Zeit bei meiner Familie bin. Beantragen werde ich das nicht. Das wiederspricht meinem Glauben an die Freiheit des Menschen. ;)
Aber genau damit gibst Du denen (verwaltungstechnisch) ein Instrument, Dich juristisch einwandfrei zu sanktionieren.

Ich kann Deine Gefühle wirklich verstehen, mir geht da auch ein Messer in der Tasche auf, wenn ich das lese, aber es ist nicht vernünftig, dem Gegner alle Bälle zuzuspielen, damit er Dich ausschalten kann.

Erstmal in Ruhe mit dem SB sprechen, wenn der Verständnis signalisiert, den Antrag stellen. Dann sollte alles klar sein.

Oder wie wäre es mit einer Krankmeldung? Wenn die vorliegt, Ortsabwesentheit für deren Dauer beantragen, damit Dich Deine Familie abholen und pflegen kann?
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#11
Mich ärgert das Verhalten zwar noch nach wie vor. Allerdings werde ich mich dadurch keineswegs von meiner Haltung abbringen lassen.

Im Endeffekt kann ich die Kürzung der Leistungen für diese Zeit ganz gut überstehen.

Dagegen werde ich Widerspruch einlegen. Wird dieser abgewiesen, geht es halt weiter. Darüber lasse ich mir keine grauen Haare wachsen.

Ich hörte heute nur gerade wieder die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter, dass sie auf aufstockende Leistungen verzichtet, weil sie eben vor solchen Repressalien Angst habe.

Schön, wenn der Staat durch die Schaffung von Ängsten Gelder einspart.

Btw.: Ich bin übrigens auch alleinerziehend. ;)
 

Speedport

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#12
Mich ärgert das Verhalten zwar noch nach wie vor. Allerdings werde ich mich dadurch keineswegs von meiner Haltung abbringen lassen.

Im Endeffekt kann ich die Kürzung der Leistungen für diese Zeit ganz gut überstehen.

Dagegen werde ich Widerspruch einlegen. Wird dieser abgewiesen, geht es halt weiter. Darüber lasse ich mir keine grauen Haare wachsen.

Ich hörte heute nur gerade wieder die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter, dass sie auf aufstockende Leistungen verzichtet, weil sie eben vor solchen Repressalien Angst habe.

Schön, wenn der Staat durch die Schaffung von Ängsten Gelder einspart.

Btw.: Ich bin übrigens auch alleinerziehend. ;)
Dann hast Du doch ein Superargument für die Ortsabwesentheit. Erhalt und Vertiefung der Familenbande für die Kinder, welche das ganze Jahr die restliche Familie nicht sehen können.

Wenn ich mit dem Kopf durch die Wand will, stelle ich vorher sicher, daß ich auch durchkomme und mir nicht nur Kopfschmerzen verursache.
 

Rwasser

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#13
1. Ich halte die Ortsabwesenheitsregelung für verfassungswidrig
2. Ich schließe mich den Ausführungen von speedport vollinhaltlich an.
3. Reg Dich in dieser Situation (Terminvorladung) nicht auf. Wenn sie Dir die OA trotzdem "genehmigen" (w/Wortwahl siehe Punkt 1.), bist Du immerhin noch gut dran.

glaubt

der Rüdiger
 
E

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  Th.Starter/in  
#14
Mit der Verfassungswidrigkeit gehen wir konform. ;)

Ich bin aber leider so "uneinsichtig", dass ich mir nichts genehmigen lassen will. Wir reden über 5 Arbeitstage zwischen Weihnachten und Neujahr...

Ich fahre keine 3 Wochen nach Mallorca zum Saufen.

Mein SB ist leider nur so sauer, weil er genau an diesem Tag eine neue EGV mit mir abschließen will, weil die alte EGV, wegen der seine neue EGV per VA gescheitert ist, abläuft.

Ich soll also übergangslos in eine neue EGV schlittern. Es ärgert ihn daher, dass ich zu seinem Termin nicht erscheinen kann. Daher will er mir solche Knüppel zwischen die Beine schmeißen.

Ich werde mir diese Tage nicht genehmigen lassen. Da ich es als selbstverstänglich erachte, dass man zu Weihnachten auch bei seiner Familie ist. Zudem habe ich es im Vorfeld angekündigt.

Ich finde, es geht zuweit, wenn ich fragen muss, ob ich meine Familie zwischen Weihnachten und Neujahr besuchen darf.

Ja, sorry, bin uneinsichtig und bockig. Aber ich stehe auf Menschenrechte. ;)
 

Speedport

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#15
Mit der Verfassungswidrigkeit gehen wir konform. ;)

Ich bin aber leider so "uneinsichtig", dass ich mir nichts genehmigen lassen will. Wir reden über 5 Arbeitstage zwischen Weihnachten und Neujahr...

Ich fahre keine 3 Wochen nach Mallorca zum Saufen.

Mein SB ist leider nur so sauer, weil er genau an diesem Tag eine neue EGV mit mir abschließen will, weil die alte EGV, wegen der seine neue EGV per VA gescheitert ist, abläuft.

Ich soll also übergangslos in eine neue EGV schlittern. Es ärgert ihn daher, dass ich zu seinem Termin nicht erscheinen kann. Daher will er mir solche Knüppel zwischen die Beine schmeißen.

Ich werde mir diese Tage nicht genehmigen lassen. Da ich es als selbstverstänglich erachte, dass man zu Weihnachten auch bei seiner Familie ist. Zudem habe ich es im Vorfeld angekündigt.

Ich finde, es geht zuweit, wenn ich fragen muss, ob ich meine Familie zwischen Weihnachten und Neujahr besuchen darf.

Ja, sorry, bin uneinsichtig und bockig. Aber ich stehe auf Menschenrechte. ;)
Das ist ja durchaus ehrenhaft, ich denke das sehen alle Forumsmitglieder so.

Da Dir kurzfristig also nicht mehr geholfen werden kann, halte ich Dir die Daumen für Deinen weiteren Kampf.
Vielleicht resultiert daraus dann eine Grundsatzentscheidung des BVG? Wäre ja nicht schlecht.
 

Rwasser

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#16
Ich war doch auch immer weg, weil ich mir das nicht bieten lassen will. Aber ich weiss auch, dass es - solange niemand (also z.B. das Verfassungsgericht) diese fragwürdige Praxis unterbindet - immer dann Probleme gibt, wenn man gerade dann weg ist oder weg will, wenn die einen vorladen. Was habe ich schon alles angestellt, um einen Termin jeweils vorher zu provozieren, weil man ja die Vorladungsrhythmen einigermaßen kennt.

Leider können sie Dir die Hölle heiß machen, wenn Du jetzt ohne "Errlaubnis" wegfährst, Familie und Verwandte egal. Insofern haben sie Dir doch irgendwie auch ein Angebot gemacht, indem sie nicht grundsätzlich auf dem Termin bestehen, oder habe ich da was falsch verstanden?

Der Rüdiger
 

Rwasser

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#17
Vielleicht resultiert daraus dann eine Grundsatzentscheidung des BVG? Wäre ja nicht schlecht.
Dass ich die Regelung für verfassungswidrig halte ist ja für die Rechtssprechung nicht besonders relevant, vermute ich. Gibt es eigentlich schon Urteile dazu? Falls ja, welche? Falls nein, warum nicht?
 

hellucifer

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#18
Für den "Abschluss" einer EGV per VA ist dein persönliches Erscheinen beim Fallmanager nicht erforderlich. Du musst ja nichts unterschreiben. Die EGV per VA kann er dir auch postalisch zuschicken.

Teilst du dem Fallmanager mit, dass du einen Termin nicht wahrnehmen kannst, weil du ortsabwesend bist, ist das dumm. Du bietest dem Fallmanager nur einen Angriffspunkt für eine Sanktion. Du kommst jetzt um einen Antrag auf Ortsabwesenheit nicht mehr herum. Ich garantiere, dass dein Fallmanager zwischen Weihnachten und Neujahr einen Termin einräumen wird, damit du wegen irgendwas bei ihm erscheinen musst. Wegen was, spielt keine Rolle. Er will dir in die Suppe spucken, darauf kommt es an. Du kannst darauf hoffen, dass dein Fallmanager zwischen Weihnachten und dem Neujahr selbst keinen Dienst hat.

Die Erreichbarkeitsanordnung gilt nun einmal. Man sollte eben nicht ankündigen, dass man gedenkt, ortsabwesend sein zu wollen. Man stellt den Ortsabwesenheitsantrag rechtzeitig. Dann ist man auf der sicheren Seite. Da macht es keinen Sinn, dass du dich so echauffierst.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#19
Ach...? Und wann ist Deiner Meinung nach "rechtzeitig"? Drei Jahre im Voraus, weil Weihnachten ja jedes Jahr ist?

Entschuldige, aber ich werde mich dieser Praxis nicht unterwerfen. Dann ziehe ich das lieber vor Gericht bis zum Letzten durch.

Außerdem:
Den Termin zwischen Weihnachten und Neujahr hatte ich ja bereits. Wegen diesem Termin habe ich ja meine Ortsabwesenheit ja bekannt geben müssen.


Natürlich macht es Sinn, sich zu "echauffieren", wenn etwas Unrecht ist. Nur weil es eine Anordnung gibt, heißt das nicht, dass ich diese auch tolerieren muss. ;)

Es ist reine Schikane, dass ich nach meiner Entschuldigung, warum ich einen Termin nicht wahrnehmen kann, die Abwesenheit beantragen muss.

Diese Schikane macht keinen Sinn, weil ich rechtlich absolut keine Handhabe sehe, mir einen Besuch bei meinen Eltern zu verwehren. Es ist und bleibt einfach nur eine Schikane, mich zur Beantragung der geduldeten Abwesenheit zwingen zu wollen.

Ich denke bzw. hoffe auch, dass eine mögliche Sanktion vor keinem Gericht in Deutschland bestand hält.
 

gemeinwie10

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#20

gemeinwie10

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#21
Es ist reine Schikane, dass ich nach meiner Entschuldigung, warum ich einen Termin nicht wahrnehmen kann, die Abwesenheit beantragen muss.

Diese Schikane macht keinen Sinn, weil ich rechtlich absolut keine Handhabe sehe, mir einen Besuch bei meinen Eltern zu verwehren. Es ist und bleibt einfach nur eine Schikane, mich zur Beantragung der geduldeten Abwesenheit zwingen zu wollen.

Ich denke bzw. hoffe auch, dass eine mögliche Sanktion vor keinem Gericht in Deutschland bestand hält.
Wenn du deinen Wohnort für länger als 1 Tag verlässt, mußt du dir das genehmigen lassen, ich weiß nicht wo du da eine Schikane siehst?

Das wird auch leider jedes Gericht in Deutschland so sehen...
 

pigbrother

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#22
Ich würde …..
Schreiben an den SB das bereits mitgeteilt wurde dass ich von --- bis abwesend bin.
Dies zu den Feiertagen damit die Kinder Familien-Kontakt haben können und von ihren tristen H4-Alltag abgelenkt werden.
Somit auch sicher im Sinne der Familienministerin.
Da über die Feiertage eh nix läuft ist dies ein guter Termin für Familienkontakte.
Sollte dennoch was anstehen dann bitte doch dieses per Post zusenden. Werde es dann umgehend erledigen.
Dann liebe Wünsche an den SB für 2011 :icon_party:
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#23
Ich mache einfach mal.

Ist nicht meine Art, alles zu ertragen und zu erleiden.

Ich habe eine Einladung zu einem Termin, in dem meine berufliche Zukunft und meine Perspektiven besprochen werden sollen. (Ok, wir wissen, was das eigentlich heißt, aber wir nehmen mal das geschriebene Wort...)

Diesen Termin habe ich rechtzeitig abgesagt.

Mich nun auf einen Antrag auf Ortsabwesenheit festnageln zu wollen, ist schwach.

Meine berufliche Perspektive kann auch 7 Tage später besprochen werden.

Ihr mögt mich für uneinsichtig halten, aber nun ja... "Wehret den Anfängen."

Genauso wenig, wie ich in Zukunft EGVs unterschreiben werde, genausowenig werde ich Genehmigungen für Ortsabwesenheiten vorab beantragen.

Ihr könnt damit anders umgehen, aber ich bin nicht gewillt, mich dem Ganzen hinzugeben.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#24
@pigbrother: Das klingt doch schon einmal sehr nett. Bei soviel Charme kann die ARGE bestimmt nicht widerstehen.

Nebenbei:
Ich habe sowieso einen anderen als den SB, der mich gerade knechten will, beantragt.

Ich habe nämlich zeitgleich zwei Briefe eingereicht: Einen an den SB, dass ich an dem Termin nicht kann und einen an den Bereichsleiter, dass ich einen anderen SB möchte, weil ich mit der "Jobvermittlung" des SB nicht zufrieden sei.
 

pigbrother

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#25
Volle Zustimmung :icon_daumen:

Nur würde ich mich dennoch 1 Tag vor Abwesenheit abmelden.
Dies um bei Sanktion dann sagen zu können das Du es ja gemacht hast.
Also Milderung der Umstände.
 

alf53

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#26
Wenn er unbedingt so einen Wisch von dir will, dann gib ihn doch einfach, sollen die Papierberge doch noch größer werden. Kein Mensch auf der ganzen Welt wird dir zu Weihnachten verbieten, deine Familie zu besuchen. Das wird sich keiner trauen, nicht mal der gemeinste SB. Wir haben ja so schon das ganze Jahr über "Hausarrest", das macht man nicht mal mit Kriminellen so.
 

Rwasser

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#27
http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/Merkblatt-Sammlung/SGB-II-Merkblatt-Alg-II.pdf

Unerlaubte OAW gibt ne komplette Leistungseinstellung für die nicht genehmigte Zeit, nur dass du auch drauf vorbereitet bist.

Ja, und hinzu kommt, dass dann auch noch die Frage der Krankenversicherung auftaucht.

Die Schikane mit der OA ist die, dass man auch dann, wenn definitv nichts in Zusammenhang mit der ARGE anliegt, man trotzdem nicht ohne Genehmigung den "orts- und zeitnahen Bereich" verlassen darf. Wobei mir noch niemand erklären konnte, was genau ein zeitnaher Bereich ist.

Wenn allerdings was anliegt, ein Termin oder so, dann wäre meine Vorstellung die, dass man mit den Leuten ganz normal sprechen können müsste, ach da wollte ich meine Familie besuchen, ist es sehr dringend oder kann man den Termin um eine Woche verschieben? Oder sogar vorziehen!

Dann wäre ja viel gewonnen und dieser Eindruck von Willkür käme nicht auf.

Der Rüdiger
 

Rwasser

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#29
Aber dann wäre es mehr oder weniger vergleichbar mit der Situation in einem Unternehmen.
 

Erolena

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#30
Ich werde am Montag endlich meinen Urlaubsschein ausfüllen. Ich will auch "zeit- und ortsabwesend" sein.

Ich hatte bei der ARGE noch nie eine OA beantragt. Wenn ich es hätte tun müssen, wäre mir bestimmt die Tinte eingetrocknet.

Aber wenn ich mich schon so verplappert hätte wie du, dann würde ich den OA-Antrag stellen. Wer will denn -mit Kind - ganz ohne Leistung dastehen.
Es ist auch nur eine wilde Vermutung, dass der Antrag abgelehnt werden würde.

Vielleicht kannst du deine Ambitionen auf grundsätzliche Auseinandersetzungen bei zu einem günstigerem Zeitpunkt "ausleben"? Gelegenheiten gibt es doch genug.
Ich befürchte, dass du sonst deinen Zorn und deine Vermutungen mit zum Weihnachtsbesuch nimmst.

Dein Kind erhofft sich sicher Abwechslung und Freude beim Weihnachtsbesuch; und nicht, dass die ARGE bei den Verwandtengesprächen gegenwärtig ist.
 

ethos07

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#31
...
Ich muss auf jeden Fall nochmal dahin, um sofortige Streichung meiner Telefonnummer aus den Akten zu fordern.

Aber wahrscheinlich werde ich meine Telefonnummer ändern müssen.
Warum denn... mach doch bitte alles schriftlich, auch die Streichung aus den Akten fordern und sie sollen dir das innert 14 Tagen bestätigen. Basta.

*******

OrtsAbwesenheit: du bist m.W. zur Zeit rechtlich 'nur' verpflichtet den Briefkasten täglich zu leeren und innerhalb von ... Stunden, wenn sie dich einladen, bei deinem Amt erscheinen zu können (weil sie ja laufend sssooo viel gutdotiere Arbeitststellen für uns haben:biggrin:).

********
Es bringt nichts, halbherzig zu protestieren - wenn du nicht wild entschlossen bist,jahrelang gegen die OrtsAbwesenheitsregelung durch alle Instanzen zu klagen oder große Zahltagproteste dagegen zu organisieren oder oder...
, ist mein Rat ebenfalls: Nimm eine der einfachen Lösungen, die dir hier bereits vorgeschlagen wurden, um einem Wegfall der Leistung für die Tage deiner Ortsabwesenheit zu entgehen.

Ansonsten bringen Trotzköpfigkeiten NICHTS als Ärger, der niemandem was nutzt.
 

ethos07

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#32
Nur wieder mal zur Erinnerung:

Wer ohne Einverständnis des Amtes unter der Woche ortsabwesend ist, dann unterwegs erkrankt oder noch schlimmer: einen Unfall erleidet inkl. vielleicht schlimme Langzeitfolgen -
hat keinen Versicherungsschutz!!

Das ist das, was einem bei aller Freiheitsliebe klar sein muss.

( Wer unterwegs Geld abhebt oder sonst irgendwie seine Abwesenheit dokumentiert und dies dem Amt z.B. bei Sichtung von Kontoauszügen auffällt, kann ebenfalls - meist mit einiger Mühe behebaren - Ärger bekommen.)

Ansonsten: Gutes Reisen :biggrin:.
 
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ARGEakut

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#33
Nur wieder mal zur Erinnerung:

Wer ohne Einverständnis des Amtes unter der Woche ortsabwesend ist, dann unterwegs erkrankt oder noch schlimmer: einen Unfall erleidet inkl. vielleicht schlimme Langzeitfolgen -
hat keinen Versicherungsschutz!!

Das ist das, was einem bei aller Freiheitsliebe klar sein muss.

( Wer unterwegs Geld abhebt oder sonst irgendwie seine Abwesenheit dokumentiert und dies dem Amt z.B. bei Sichtung von Kontoauszügen auffällt, kann ebenfalls - meist mit einiger Mühe behebaren - Ärger bekommen.)

Ansonsten: Gutes Reisen :biggrin:.
Ich darf Dich korrigieren, Ethos7 - bitte mal die EAO durchlesen.

Wenn Du räumlich und persönlich in der Lage bist, die Briefkasteneinlagerung zu kontrollieren und am nächsten Werktag den Termin in Füssen von Flensburg aus wahrzunehmen, kannste auch nen Abstechr nach Oberammergau zwischen schalten.
 
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#34
ja... und wenn ich dann nachmittags plötzlich und unerwartet so krank werde, daß ich am Abend doch nicht zurückfahren kann....
aber das nutzt nun in diesem Fall nix mehr :-/
 

Wossi

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#35
Dass ich die Regelung für verfassungswidrig halte ist ja für die Rechtssprechung nicht besonders relevant, vermute ich. Gibt es eigentlich schon Urteile dazu? Falls ja, welche? Falls nein, warum nicht?
Es gibt ein Urteil des BSG, wo bestätigt wird, dass während der OA man der Vermittlung nicht zur Verfügung steht und eine Leistungseinstellung gerechtfertigt ist ! :icon_cry:

Ob eine Einzelfallentscheidung ???

Vom Grundgesetz keine Rede ?
 

Wossi

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#36
Ja, und hinzu kommt, dass dann auch noch die Frage der Krankenversicherung auftaucht.


Wo steht das eigentlich geschrieben, dass man nur am Wohnort krankenversichert ist ???

Oder ist hier die KV bei Leistungseinstellung gemeint ???
Da ist man noch 4 Wochen nachversichert, nach Leistungseinstellung !
Ansonsten ist die KV m.E. nicht ortsgebunden.

Im Zeit- und Ortsnahen Bereich darf man sich auch ohne Erlaubnis der ARGE aufhalten !
Da wäre doch für manche, die sich ständig im ortsnahen Bereich aufhalten, also nicht am Wohnort, Krankenversicherung ade ???

@ pelz, für die Zukunft :

Einladung ignorieren ! Den Nachweis der Ankunft des Briefes muss die ARGE nachweisen !
Deswegen Sanktion unmöglich !
Einmal kann das passieren, dass ein Brief nicht ankommt ! :icon_razz:

Sch.... jemand an, dann muss die ARGE die OA nachweisen und das geht nur mit Zeugen !
Es muss also jemand nachweisen, von wann bis wann sich jemand wo aufgehalten hat !

Also hat man den Anschwärzer und kann evtl. diesen noch strafrechtlich verfolgen ?
Nachstellung nach StGB ???
Denn egal, wo jemand angeschwärzt wird, Nachstellung ist eine Straftat !

Mit solchen glücklichen Gedanken entferne ich mich heute auch vom Wohnort !!! :icon_idee::icon_razz:
 

Silberfunke

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#37
Ich beleuchte mal die OA anders:icon_mrgreen:
Ist man ganztägig im Beruf, muss ich Urlaub beantragen und kann nicht einfach zwischen Weihnachten und Neujahr wegfahren und ich muss auch die Urlaubserlaubnis abwarten/genehmigt haben!
Ich finde die OA-Regelung auch nicht ok!
Meiner Meinung nach sollte es so sein, dass man zwar mitteilen muss, wie lange man weg ist, so wie im Beruf mit Urlaubsantrag, aber man sollte es selbst bestimmen können!
Allerdings nicht länger wie 2-3 Wochen und sich auch in der Zeit bewerben, zumindest nach Stellenangeboten schauen! Eben so, wie man es von zuhause aus macht!
Wie im Berufsleben sollte man übers Jahr die gesetzliche Urlaubszeit kriegen, wo man von allen Pflichten befreit ist!

Wenn es bei Arbeitslosigkeit keine Regelung über OA geben würde, wären viele das ganze Jahr unterwegs und würden sich nur halblebig um eine Stelle bemühen!
Wie gesagt, im Berufsleben ist das auch geregelt und das sollte man sich vor Augen halten! Da kann ich auch nicht ständig wegfahren!
 
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  Th.Starter/in  
#38
Es ist ja ein wenig albern.

Ich stehe im Berufsleben. Zwar nur im Minijob, aber nicht im Berufsleben mit der ARGE. Das Berufsleben mit dem Leben mit der ARGE zu vergleichen hinkt total.

Nebenbei bemerkt:
Es handelt sich nach wie vor um 5 Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Sind da nicht sowieso die meisten Firmen dicht, wenn man es schon mit dem Arbeitsleben vergleichen will?

Die Leistungskürzung ist abartig, wenn man bedenkt, dass ich meine Familie besuchen will. Mehr möchte ich doch gar nicht zwischen

Weihnachten und Neujahr. Für 5 Tage.

Die ARGE hat mir in 3 Jahren meine Bezugs keinen einzigen Stellenvorschlag oder aber einen Vorschlag für eine Fortbildungsmaßnahme geschickt. Und jetzt muss ich unbedingt zwischen Weihnachten und Neujahr da sein, weil eine Pfeife mit mir über meine berufliche Zukunft sprechen will?

Ne, da gönne ich mir doch den Spaß und ziehe mein Ding durch. Den das ist keine menschenwürdige Behandlung.

Und nochmal:
Die ARGE ist NICHT mein Arbeitgeber.


Wie kann man nur auf das schmale Brett kommen, die Situation mit dem Arbeitsleben vergleichen zu wollen.

Die ARGE tut nebenbei auch nichts dafür, dass meine ganz gute Qualifizierung nicht den Bach runter geht. Ich habe zwei Berufsausbildungen und 10 Semester Informatik studiert. Da könnte man sich durchaus irgendwas in Sachen Fortbildung in Teilzeit - weil ich ja alleinerziehend bin - ausdenken.

Nein, sie wollen mir zwischen Weihnachten und Neujahr eine neue EGV vorlegen. Damit ihre Statistik wieder stimmt und sich die gute Frau von der Leyen wieder feiern lassen kann.

Ohne mich. Ich werde denen mitteilen, dass ich bei meiner Familie bin. Aber ich werde keine OrtsAbwesenheit beantragen. Dann sollen die mir was kürzen. Dann sehen die mich vor Gericht.

Nebenbei: In dem Brief mit dem Termin wird mit 3 monatiger Kürzung der Leistungen um 10 % gedroht. Da ich ja nun bestätigt habe, dass ich die Einladung erhalten habe, droht mir nun auch dies. Nicht nur die Kürzung für die Zeit meiner OrtsAbwesenheit.

Schade. Aber auch da werde ich dann so weit wie möglich gehen.

Habe ich schon erwähnt, dass genau wegen dieses Terrors viele gar nicht erst zu ARGE gehen, weil sie vor eben diesem Mist Angst haben?

Ja, habe ich.

Mir ist schon wieder schlecht. :p
 
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#39
Es handelt sich nach wie vor um 5 Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Sind da nicht sowieso die meisten Firmen dicht, wenn man es schon mit dem Arbeitsleben vergleichen will?
Supermärkte, Pflegedienste, Krankenhäuser ... die Aufzählung könnte ohne Ende weitergehen. Ich kenne wenige Firmen, Geschäfte etc. die da zu haben! Und auch die Argen haben offen.

Die OA müssen sie dir nachweisen. Was ist, wenn du sagst, du fährst nun doch nicht. Im Grunde droht dir doch nur 10 % Sanktion, weil du den EGV-Termin nicht wahrnimmst.
 

Hexe45

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#41
So langsam beruhige ich mich ja auch wieder. Ist ja nicht der erste Hammer, den die sich erlauben.

Schade nur, dass ich bisher mit allem durchgekommen bin.
(doppelte Miete, Renovierungskosten, EGV per VA nierdergeschmettert usw.)

Ich werde hingehen, die auffordern, meine Telefonnummer zu streichen und ihre Anrufe zu hinterlassen, weil ich bei Telefonnaten keine beweiskräftigen Aussagen bekomme und ich aggressiver als nötig werde.

Dabei werde ich nochmals erklären, dass ich in der besagten Zeit bei meiner Familie bin. Beantragen werde ich das nicht. Das wiederspricht meinem Glauben an die Freiheit des Menschen. ;)
Ich habe große Achtung vor deinem Geschriebenen. Ich habe auch während meines H4 Bezuges um mein Recht gekämpft.

Hätte die Betroffenen mehr um ihre Rechte gekämpft anstatt sich mit selbigen zu arrangieren, währe die OA mit Sicherheit viel lockerer beschlossen worden.

Ich habe nie eingesehen, daß ich kriminelle Energie aufwenden muß, nur weil ich nicht um mein Grundrecht der Freizügigkeit kämpfen mag.

Ich will nicht Bekannte beauftragen müssen, meine Post zu sichten.

Sieht man doch hier wie verquer alles läuft.

Wenn man sich mit allem arrangiert, wird man nie was ändern.
Schlimmer noch man hilft mit, Unrecht als Recht zu manifiestieren.

Denn arrangieren wird einst zum Bummerang.
Einst gibt es dann Karten, die man täglich am Automaten bei der Arge abstempeln muß( funzt nur zusammen mit Fingerabdruck).
Na ja un wem dann Stempel fehlen, der gilt eben als OA.

Klar war jetzt überzogen von mir aber ähnlich könnte es wirklich mal laufen.

Erst wird die OA integriert, und dann wird sich um die gekümmert die es austricksen wollen.

Aber was wird ausgetrickst??? Sein eigenes Recht auf Freizügigkeit??

Mich mit dem Wahnsinn zu arrangieren, wär ungefähr so, als wenn ich mein eigenes Auto stehle.
Und dann rechtsgültig verurteilt werde, wenn ich dabei erwisacht werde.

Klar wer kämpft riskiert Sanktionen, wer es nicht tut riskit sich zum Lellek vor sich selber zu machen.
 

Fotoz

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#42
Es ist ja ein wenig albern.
Ich stehe im Berufsleben. Zwar nur im Minijob, aber nicht im Berufsleben mit der ARGE. Das Berufsleben mit dem Leben mit der ARGE zu vergleichen hinkt total.:p
Hallo,
klar ist das normale Leben nicht mit der ARGE zu vergleichen, denn es es Erniedrigung und Schikane pur, mit Absegnung des Gesetzes und Richter, die in gehobenen bürgerlichen Verhältnissen aufgewachsen sind, beim Studium von den Eltern eine Reinigungskraft für ihr Appartement bezahlen lassen haben und im Mittelklassewagen zur Uni gefahren sind...urteilen dann, was sie so urteilen. Als FDP ler natürlich ganz unbefangen.
...weil eine Pfeife mit mir über meine berufliche Zukunft sprechen will?P
Will der ja gar nicht, der will dich einfach nur auf Grundlage einer neuen EGV zur Sau machen dürfen.
Ne, da gönne ich mir doch den Spaß und ziehe mein Ding durch. Den das ist keine menschenwürdige Behandlung.:p
Soll ja auch keine menschenwürdige Behandlung sein. Aber du bist gerade dabei, dich zum Kanonenfutter zu machen.
Und nochmal:
Die ARGE ist NICHT mein Arbeitgeber.
:p
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Nun gilt für dich nicht (nur) mehr die Arbeitsgesetze, nun auch noch das SGB.
Übrigens, wenn du beim Arbeitgeber mit Ankündigung fehlst, dass du lieber in "Urlaub" bist, und ohne Urlaubsgenehmigung der Arbeit fern bleibst, wärst du mindestens mit einer Abmahnung dabei.
Wie kann man nur auf das schmale Brett kommen, die Situation mit dem Arbeitsleben vergleichen zu wollen.
:p
Auch richtig,
du hast schon treffend bemerkt, dass die ARGE nichts für dich macht, um dich in der Arbeitssuche und Finden zu unterstützen.
Jetzt muss nur noch die Einsicht kommen, dass die so einiges machen wird, um dich aus den Leistungsbezug zu bekommen.

Falls du zwischen dem Jahreswechsel erkranken solltest, dann hast du eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die du dann ja sofort per Post zur ARGE schicken solltest.
Wenn die Post dann nicht ankommt, bekommst du einen Anhörungsbogen, warum du nicht erschienen bist.
Wenn du den nicht bekommen würdest, dann folgt die Sperre/Kürzung des ALG II wie in der EGV bzw. nach SGB.
Dann könntes du ja mal die Kopie der Arbeitsunfähigkeitsbescheiniung per nachweisbarer Abgabe incl. Widerspruch gegen die Kürzung bei der ARGE einreichen.
Vielleicht wird dann die Kürzung aufgehoben.
Vielleicht nicht.
Dann darfst du die Klage vor dem SG antreten, die gelegentlich mehrere Monate bzw. Jahre dauern kann, bevor du dann Recht bekommst.

Das wäre dann der einfachste Werdegang und auch gut dafür, um die Erkenntnis am eigenen Leib zu erfahren, dass Recht haben und Recht bekommen, nicht das Gleiche sind.

Gehst du den anderen Weg, wird er wahrscheinlich mit dem Richterspruch des SG enden, dass du gegen das SG verstoßen hast und die Kürzung berechtigt war.
 
E

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#43
Mit der Verfassungswidrigkeit gehen wir konform. ;)

Ich bin aber leider so "uneinsichtig", dass ich mir nichts genehmigen lassen will. Wir reden über 5 Arbeitstage zwischen Weihnachten und Neujahr...

Ich fahre keine 3 Wochen nach Mallorca zum Saufen.

Mein SB ist leider nur so sauer, weil er genau an diesem Tag eine neue EGV mit mir abschließen will, weil die alte EGV, wegen der seine neue EGV per VA gescheitert ist, abläuft.

Ich soll also übergangslos in eine neue EGV schlittern. Es ärgert ihn daher, dass ich zu seinem Termin nicht erscheinen kann. Daher will er mir solche Knüppel zwischen die Beine schmeißen.

Ich werde mir diese Tage nicht genehmigen lassen. Da ich es als selbstverstänglich erachte, dass man zu Weihnachten auch bei seiner Familie ist. Zudem habe ich es im Vorfeld angekündigt.

Ich finde, es geht zuweit, wenn ich fragen muss, ob ich meine Familie zwischen Weihnachten und Neujahr besuchen darf.

Ja, sorry, bin uneinsichtig und bockig. Aber ich stehe auf Menschenrechte. ;)
Rein menschlich gesehen gebe ich dir Recht. Weihnachten verbringe ich auch mit der Familie und lasse mir das nicht nehmen.
Allerdings gibt es nunmal auch Spielregeln an die wir Elos uns zu halten haben und dazu gehört auch die Ortsabwesenheit vorher genehmigen zu lassen. Ich würde es in JEDEM Fall beantragen und nicht großen Ärger provozieren.

Ich verstehe nur nicht warum man sich gerade zwischen diesen Feiertagen noch bei der Arge melden muss zu einem Termin. In einen neuen Job wird man dich zwischen Weihnachten und Neujahr nicht wirklich vermitteln können.
Zur Not geh zum Arzt und lass dich krank schreiben. Dann muss man den Termin verschieben. Eine Pflicht ans Telefn zu gehen besteht nicht und wenn du dafür sorge trägst, dass dein Briefkasten geleert wird und Arge-Briefe geöffnet werden.... Allerdings musst du wirklich für dich selbst entscheiden ob du das Risiko einer Sanktion eingehen willst.
 

Hexe45

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#44
Ich verstehe den Läuseaufstand im "Pelz" eh nicht. Als Arbeitnehmer könnte ich auch nicht so einfach sagen, ich komme zwischen den Tagen nicht zur Arbeit, weil ich dann bei meiner Familie sein möchte. Ich muss vorher Urlaub beantragen, und der muss vom Chef genehmigt werden.

Als Leistungsempfänger sind wir verpflichtet, dem JC werktäglich zur Verfügung zu stehen. Wenn ich nun für paar Tage weg will, beantrage ich OrtsAbwesenheit, wo ist da das Problem? Meine OA wurden bis jetzt immer problemlos genehmigt.
Immer wieder "schön" zu lesen, wie sehr die Einschränkung eines Grundrechtes so widerspruchslos hingenommen wird.

Das hier pelz in die Devensive gerät, weil er es so nicht hinnehmen möchte.

Klar ich bin berufstätig und muß über Weihnachten Urlaub beantragen.
Es werden zwar die meisten frei haben, aber nicht alle.

Aber Erwerbslose haben zur Zeit keinen Job und ich sehe da keinen Grund, warum diese über Weihnachten nicht weg fahren sollten.

Jobvermittlungsmäßig passiert zwischen den Feiertagen doch eh nix.
Bei und im Institut käme niemand auf die Idee, zwischen die Feiertage Vorstellungsgespräche anzusetzen.
Nicht mal Stellen werden in dieser Zeit ausgeschrieben, da wir über die Feirtage eh nur minimal besetzt sind.

Auch wenn du problemlos über Weihnachten OA genehmigt bekommst.

So geht doch hier jedes Jahr vor Weihnachten das gleiche Spiel los, daß über Weihnachten die OA nicht genehmigt wird.

Oder von frustrierten Arge Mitarbeitern, die Weihnachten nicht frei bekommen, einfach ein Termin zBspl am 27.12 ansetzt.

Ist ja schon schlimm genung, daß kaum jemand zu Demos gegen den Sozialabbau kommt.
Aber daß hier Menschen, die für ihre Grundrechte einstehen wollen, auch noch den schwarzen Peter zugeschoben bekommen, ist schon so ziemlich unerträglich
 

Speedport

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#45
Immer wieder "schön" zu lesen, wie sehr die Einschränkung eines Grundrechtes so widerspruchslos hingenommen wird.

Das hier pelz in die Devensive gerät, weil er es so nicht hinnehmen möchte.

Klar ich bin berufstätig und muß über Weihnachten Urlaub beantragen.
Es werden zwar die meisten frei haben, aber nicht alle.

Aber Erwerbslose haben zur Zeit keinen Job und ich sehe da keinen Grund, warum diese über Weihnachten nicht weg fahren sollten.

Jobvermittlungsmäßig passiert zwischen den Feiertagen doch eh nix.
Bei und im Institut käme niemand auf die Idee, zwischen die Feiertage Vorstellungsgespräche anzusetzen.
Nicht mal Stellen werden in dieser Zeit ausgeschrieben, da wir über die Feirtage eh nur minimal besetzt sind.

Auch wenn du problemlos über Weihnachten OA genehmigt bekommst.

So geht doch hier jedes Jahr vor Weihnachten das gleiche Spiel los, daß über Weihnachten die OA nicht genehmigt wird.

Oder von frustrierten Arge Mitarbeitern, die Weihnachten nicht frei bekommen, einfach ein Termin zBspl am 27.12 ansetzt.

Ist ja schon schlimm genung, daß kaum jemand zu Demos gegen den Sozialabbau kommt.
Aber daß hier Menschen, die für ihre Grundrechte einstehen wollen, auch noch den schwarzen Peter zugeschoben bekommen, ist schon so ziemlich unerträglich
Das mag ja alles stimmen.

Aber gerade weil wir zuwenige ernsthafte Widerständler haben, ist es doppelt bedauerlich, wenn sich von denen auch noch welche in absolut sinnlose, weil von vornherein zum Scheitern verurteilte Kämpfe einlassen.

Es gibt in HartzIV genügend Felder, wo Pelz seine Kräfte im Sinne des Widerstandes besser, weil erfolgreicher, einsetzen kann. Hier ist die Niederlage vorprogrammiert.

Genau genommen hilft man damit sogar noch der ARGE, weil sie damit ihre Statistik der Gerichtsverfahren verbessern kann.
 

Mischa

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#46
So, nachdem ich jetzt wieder einigermaßen klar denken kann, weil die Wut so langsam ins Erträgliche geht:

Habe ich nicht mit meinem Brief nicht ausreichend genug mitgeteilt, dass ich ortsabwesend bin?

Falls man das tatsächlich beantragen muss, werde ich bis zum letzten bei diesem Spiel mitspielen. ;)
Das mit dem Antrag ist keine spezielle Arge-Schikane für Harz IV-Empfänger, das ist einfach deutscher Bürokratismus (bzw. ist vermutlich in jedem anderen entwickelten Land auch nicht anders.)

In den meisten (größeren) Firmen bekommst Du als Arbeitnehmer keinen PC zugeteilt ohne das das umständlich beantragt und mehrfach genehmigt werden muss.
(Ich brauche bzw. sogar für das Kaufen von ein paar Bleistiften eine Genehmigung.)

Sprich es ist einfach so, im ganzen Staat.

Sieh die Sache einfach mal andersrum. Wenn Du Deinen Antrag abgebenen hast, landet er bei einem Arge-Mitarbeiter, der ihn bearbeiten muss und zwar in dieser Jahreszeit mit hunderten, anderen Anträgen.

Dem Arge-Mitarbeiter hängen diese Anträge genauso zum Hals raus wie Dir. Aber wenn er sie liegen läßt und nicht bearbeitet, bekommt er eine Abmahnung. (Und ja, solche Dinge kommen auf heutzutage, wo alles in Computern erfaßt wird.)
 

Rwasser

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#47
Ich verstehe den Läuseaufstand im "Pelz" eh nicht. Als Arbeitnehmer könnte ich auch nicht so einfach sagen, ich komme zwischen den Tagen nicht zur Arbeit, weil ich dann bei meiner Familie sein möchte. Ich muss vorher Urlaub beantragen, und der muss vom Chef genehmigt werden.

Als Leistungsempfänger sind wir verpflichtet, dem JC werktäglich zur Verfügung zu stehen. Wenn ich nun für paar Tage weg will, beantrage ich OrtsAbwesenheit, wo ist da das Problem? Meine OA wurden bis jetzt immer problemlos genehmigt.
Ich hatte ja selbst schon die Parallele zur Urlaubsgenehmigung im Betrieb gezogen. Trotzdem gibt es einen entscheidenden Unterschied:

In den meisten Betrieben muss man eine Urlaubsplanung für das ganze Jahr machen, was auch sinnvoll ist, weil die Urlaube in den Abteilungen ja mit den Kolleginnen und Kollegen koordiniert werden müssen. Dann weiss man aber, wann man Urlaub hat und in den meisten Fällen wird es so sein, dass man mehr oder weniger reihum zu Weihnachten mit Urlaub "dran" ist bzw. Stallwache macht.

Bei der Arge bzw. der Agentur hat man diese Planungssicherheit aber nicht, weil man nie genau weiss, wann die einen vorladen.

Und je nachdem, wie der SB drauf ist, gibt es halt Probleme, wenn sich die geplante OA mit einem Termin in die Quere kommt.

Das man da dann oft nicht mit den Leuten reden kann, macht für mich das Schikanöse aus, weil es willkürlich ist.

Dann muss man eben sehen, wie man damit umgeht. Ich persönlich melde mich doch nicht jedesmal ab, vor allem wenn klar ist, dass kein Termin kommen wird. Hatte aber auch das Glück, das es bislang nicht zu zeitlichen Konflikten gekommen ist. Briefkastentaugliche Nachbarn sind da auch eine gute Hilfe.

In diesem Fall hier hätte ich aber nicht unbedingt auf stur gestellt, weil es ja so aussieht, als ob sie den Termin verschieben würden, oder irre ich mich da?

Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich die OA-Regelung als solche auch nicht akzeptieren kann und will.

Der Rüdiger
 

Christi

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#48
Hallo liebe Mitleidenden,

habe heute per Brief einen Termin abgesagt, in dem ich wahrscheinlich eine neue EGV vorgelegt bekommen soll, weil ich zwischen Weihnachten und Neujahr nicht da sei.

Daraufhin bekam ich prompt einen Anruf - ich weiß... Telefonnummer... - in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich nächste Woche OrtsAbwesenheit beantragen solle, sonst würden die Leistungen für dies Zeit zurückgefordert werden.

Mir fehlten erstmal die Worte. Jetzt kommen die mir so...

Ich entgegnete zumindest, sie müssten mir die OrtsAbwesenheit ja erstmal nachweisen, obwohl wir ja immer noch das Grundgesetz haben müssten. Daraufhin meinte der gute Sachbearbeiter, ich hätte ja mit meinem Schreiben schon den Beweis für meine OrtsAbwesenheit geliefert.

Ich denke, das ist Quatsch. Man kann es sich ja noch anders überlegen.

Aber es macht Angst... Man wird wie ein Verbrecher, der auf Bewährung draußen ist, an seine Wohnung genagelt.

Gut, dass ich einen langen Atem habe. Ich lasse es mal darauf ankommen.

Lieben Gruß

pelz
Ja man kommt sich vor wie ein Verbrecher .
Im Knast ist es besser.
Da hat man mal Urlaub.
 

Christi

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#50
Mich ärgert das Verhalten zwar noch nach wie vor. Allerdings werde ich mich dadurch keineswegs von meiner Haltung abbringen lassen.

Im Endeffekt kann ich die Kürzung der Leistungen für diese Zeit ganz gut überstehen.

Dagegen werde ich Widerspruch einlegen. Wird dieser abgewiesen, geht es halt weiter. Darüber lasse ich mir keine grauen Haare wachsen.

Ich hörte heute nur gerade wieder die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter, dass sie auf aufstockende Leistungen verzichtet, weil sie eben vor solchen Repressalien Angst habe.

Schön, wenn der Staat durch die Schaffung von Ängsten Gelder einspart.

Btw.: Ich bin übrigens auch alleinerziehend. ;)
Ja sie rechnen mit unserer Angst !
Was für ein System !
 

Eilig

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#51
Jammern hilft auch nichts. Man kann gegen das System arbeiten,man muss jedoch nicht die Munition liefern mit der man dann auch noch beschossen wird.
 

hellucifer

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#52
Ich kann deine Aufregung gut verstehen. Dein Fallmanager legt es offenkundig auf eine Sanktion an. Er kennt deine persönlichen Verhältnisse und weiss, dass du Familie in einem anderen Ort hast und nur sehen kannst, wenn du ortsabwesend bist. Vielleicht hat er seine Sanktionsquote noch nicht erfüllt und hat dich wegen einer verweigerten EGV auf dem Kieker.

Wenn er dich eingeladen hat zwischen Weihnachten und dem Neujahr, so musst du da hin. Du bekommst sonst eine Sanktion. Verstößt du dann gegen Auflagen in der "EGV per VA" gibt es noch einmal eine Sanktion. Das wird deinem Fallmanager so richtig Spaß bereiten. Und das Sozialgericht wird ihm sogar Recht geben, und auch jeder Verfassungsrichter. Es gibt kein Grundrecht darauf, dass du zwischen Weihnachten und Neujahr bei deiner Familie sein kannst, das gibt es im normalen Erwerbsleben auch nicht. Im Gesetz ist klar geregelt, dass du einige Wochen Ortsabwesenheit beanspruchen kannst. Mehr ist nicht drin.

In deiner Situation empfehle ich Dir, da du unbedingt deine Familie sehen willst, dich vorübergehend aus dem Bezug abzumelden. Ob das kurzfristig und ohne Folgen geht, dazu mögen sich andere äußern.

Dein Fallmanager hat Dich am Haken, und er wird Dich an Land ziehen.

Man lerne daraus, dem Fallmanager keine Schwachstellen preiszugeben. Dazu gehört auch, dass man keine unnötigen Auskünfte über seine persönlichen Verhältnisse macht (denn dies muss man im Erwerbsleben auch nicht; es geht den Arbeitgeber nichts an, ob du verheiratet bist, einen Partner oder Kinder hast).
 

Christi

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#53
Jammern hilft auch nichts. Man kann gegen das System arbeiten,man muss jedoch nicht die Munition liefern mit der man dann auch noch beschossen wird.
Es geht nicht um`s Jammern.
Es geht um die Einsicht, das man am kürzeren Hebel sitzt als
Harz 4 ler.
 
E

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#54
Hatte gerade einen Anruf von den Pfeifen wegen meines Antrags auf Zuteilung eines anderen SB. Die wollen einen Termin mit mir und dem jetzigen SB im neuen Jahr machen.

Da werde ich mir wohl einen Beistand suchen müssen.

Wie dem auch sei: Im Telefonat wurde ich gefragt, ob ich zwischen Weihnachten und Neujahr weg sei. Ich sagte: "Wahrscheinlich." Daraufhin meinte die ARGE-Pfeife, dass ich dies rechtzeitig mitzuteilen habe.

Ich habe dann gefragt, woher er denn überhaupt wisse, dass ich ortsabwesend sei. Er meinte aufgrund der Aktennotizen. Eine las er mir dann vor: "Aufgrund eines Briefes hat Herr Jacobs...".

Meine Frage war dann, ob ich das denn jetzt mit meinem Brief rechtzeitig mitgeteilt hätte. Darauf hin kam als Antwort: "Das mit dem rechtzeitig sei ja jetzt zu definieren."

Nun gut: Dann sollen die mal anfangen zu definieren.

Das ist doch alles albern. Zumindest ist das mit der Beantragung meiner ortsabwesenheit anscheinend vom Tisch. Da bin ich ja mal gespannt.

Und das mit den Anrufen... Da stelle ich einen schriftlichen Antrag auf Löschung meiner Telefonnummer. Sollte es dann weitergehen, wechsle ich halt die Nummer.
 

pigbrother

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#55
Ist doch gut das der Termin ins neue Jahr verschoben wurde.

Da haste wenigstens über die Feiertage Ruhe :icon_pause:
 
E

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  Th.Starter/in  
#56
Ne, der Termin im neuen Jahr bezieht sich nur auf meinen Antrag, den SB zu ersetzen.

Bei diesem Termin soll der aktuelle SB ja dabei sein. Aber mein Verhältnis zu ihm ist ja hoffnungslos zerrüttet. Es wurden schon Ehen aus ganz anderen Gründen geschieden. ;)


Mal sehen, was die sagen, wenn ich denen nach Erlass einer weiteren EGV per VA mitteile, dass ich sowieso bald aus der Statistik raus bin, weil ich einen zweiten Job wegen einer Projektarbeit antrete. :icon_twisted:
 

Nur so

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#57
Wie hätte ich denn meinen Termin sonst absagen sollen?

GAR NICHT!

Wenn es ein Fehler ist, mitzuteilen, dass man zwischen Weihnachten und Neujahr bei seiner Familie in der alten Heimatstadt ist, dann werde ich diesen Fehler gerne und immer wieder begehen.

Ich fühle mich gerade in meinen Grundrechten ein wenig kastriert.

Edit:
Sprich: Ich würde am liebsten eine Revolution ausrufen. ;)
Man weiß natürlich das man OA beantragen muß. Will man sich gegen diese widerliche, abgrundtiefe Perversität wehren und hat einen Termin in der Zeit, macht man was? Genau, nichts. Brief ist nicht angekommen und gut ist - kommt ja nicht 5 x im Jahr vor.
 
E

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  Th.Starter/in  
#58
Ja, sorry. Ich war in diesem Fall korrekter eingestellt als nötig.

Ich hätte so tun sollen, als hätte ich keinen Brief erhalten.

Das werde ich beim nächsten Mal auch so machen. Schade, dass man das so drehen muss.
 

Rwasser

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#59
Wenn man die OA-Regelungen kennt, was nicht heisst, dass man sie akzeptiert, stellt man sich drauf ein und laviert etwas herum. Dass dann schon mal ein Brief verlorengeht, ist schade, aber nicht zu ändern.

Das ist dann, wie schon gesagt, das Problem bei terminlichen Überschneidungen, sagt

der Rüdiger

(der allerdings auch einen briefkastentauglichen Nachbarn hat).

In diesem Sinne allet Jute
 
E

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  Th.Starter/in  
#60
So, ok. Jetzt habe ich es. ;)

Gestern kamen zwei Briefe.

Der erste beeinhaltete die Kürzung um 10 % für die nächsten drei Monate, weil ich den Termin nicht wahrgenommen habe.

Der zweite beinhaltet die nachträgliche Kürzung für die Zeit vom 29. bis zum 30. oder 31. - das geht nicht so wirklich aus dem Schreiben hervor.

Ich dachte zwar, dass sich das Ganze nach dem Telefonat mit dem Bereichsleiter erledigt hätte, aber gut... Telefon und Arge... Das ist ja eigentlich bekannt, und ich hätte es besser wissen müssen.

Ich stecke ja nun in dem Schlamassel, dass ich zugegeben habe, diesen Termin am 29. bekommen zu haben.

Ich weiß jetzt nicht, ob ich denen mitteilen soll, dass ich ja tatsächlich nur am 29. tagsüber in meiner Heimatstadt war oder ober ich es wirklich auf einen Prozess ankommen lassen soll.

Ich denke, ich schaue mir einmal an, wie weit die gehen wollen.

Mein Antrag auf einen anderen Sachbearbeiter wurde ja bisher nur telefonisch durch den Bereichsleiter beantwortet, dass ich einen Termin mit ihm und dem alten SB bekommen soll.

Ich habe nun in dem Schreiben mit der Kürzung einen weiteren Termin bei meinem alten SB für den 18. Januar erhalten. Mal sehen, wie ich da vorgehen werde.

Nun ja.... Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und ein möglichst ARGE-freies neues Jahr!

gruß vom pelz
 
E

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  Th.Starter/in  
#61
Ok, ich mache das jetzt alles in einem Abwasch in einem Brief.

Zunächst teile ich denen mit, dass ich mich nach deren Drohungen gar nicht mehr getraut habe, wegzufahren und nur an dem Tag des Termines nicht Zuhause war.

DAS ist dann ja auch keine OrtsAbwesenheit mehr, weil ich ja abends in der Lage war, meinen Briefkasten zu leeren.

Damit lege ich Widerspruch gegen die nachträgliche Kürzung für die Tage meiner angeblichen Abwesenheit ein. Da ich zuvor mitgeteilt habe, dass ich an dem Termin nicht anwesend sein kann, lege ich damit auch Widerspruch gegen die Kürzung von 10 % für 3 Monate ein.

Der SB meinte zwar, ihm fehle der wichtige Grund, den kann er aber haben, da mein Sohn in der Weihnachtszeit seinen 81 Jahre alten Opa sehen sollte.

Dann werde ich noch um einen anderen SB für den Termin am 18. Januar bitten, da das Verhältnis zwischen mir und dem SB nachhaltig gestört ist.

Er hat ja nicht nur die Kürzung erlassen und mir am Telefon gedroht, sondern auch zuvor eine EGV per VA erlassen, die er anschließend zurücknehmen musste.

Ich werde zumindest in keinem weiteren Termin mehr mit diesem Sachbearbeiter über meine berufliche Zukunft mit reden.
 

nordlicht22

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#62
Ok, ich mache das jetzt alles in einem Abwasch in einem Brief.

Zunächst teile ich denen mit, dass ich mich nach deren Drohungen gar nicht mehr getraut habe, wegzufahren und nur an dem Tag des Termines nicht Zuhause war.

Denke das wird Dir nicht geglaubt und wird erst Recht Ärger machen.

DAS ist dann ja auch keine OrtsAbwesenheit mehr, weil ich ja abends in der Lage war, meinen Briefkasten zu leeren.

Damit lege ich Widerspruch gegen die nachträgliche Kürzung für die Tage meiner angeblichen Abwesenheit ein. Da ich zuvor mitgeteilt habe, dass ich an dem Termin nicht anwesend sein kann, lege ich damit auch Widerspruch gegen die Kürzung von 10 % für 3 Monate ein.

Welchen wichtigen Grund hattest Du, um diesen Termin nicht wahr nehmen zu können? Der sollte schon sehr, sehr triftig und nachweisbar sein.

Der SB meinte zwar, ihm fehle der wichtige Grund, den kann er aber haben, da mein Sohn in der Weihnachtszeit seinen 81 Jahre alten Opa sehen sollte.

Der Besuch hätte verschoben werden können - wird das Argument sein.

Dann werde ich noch um einen anderen SB für den Termin am 18. Januar bitten, da das Verhältnis zwischen mir und dem SB nachhaltig gestört ist.

Er hat ja nicht nur die Kürzung erlassen und mir am Telefon gedroht, sondern auch zuvor eine EGV per VA erlassen, die er anschließend zurücknehmen musste.

Ich werde zumindest in keinem weiteren Termin mehr mit diesem Sachbearbeiter über meine berufliche Zukunft mit reden.
Bitte nicht als Kritik ansehen - sind nur so Gedanken die mir beim Lesen gekommen sind. Wenn Du so reagierst wirst Du unglaubwürdig werden. Du widersprichst Dir selbst und wenn Du doch nur einen Tag weg warst - wo ist die Änderungsmitteilung...

Vorsichtig bei dem was Du sagst und schreibst. Das sollte alles passgenau und belgbar sein.
 
E

ExitUser

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#63
Wieso fragt niemand, warum die ARGE mir meine OrtsAbwesenheit nicht nachweist?

Ich habe einen Brief geschrieben und bin danach telefonisch bedroht worden. Da kann man schon einmal ängstlich werden.

Gerade ich. ;)

Ich muss denen nicht beweisen, dass ich gar nicht weg war.

Zumal der Endzeitpunkt der Kürzung für die Tage, die ich angeblich weg war, offengelassen wurde. Tragen die dann irgendwann ein, was die wollen?

Also OrtsAbwesenheit bis Ende März oder so? ;)

Edit:
Ich glaube anscheinend nach wie vor zu sehr ans Grundgesetz und das Gute im Menschen. ;)
 

nordlicht22

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#64
Ich habe gerade so ein Problem- eben das die Vermutungen, um genau zu sein, Tatsachen erfinden ohne irgendwelche Beweise. Um an diese Beweise - die es ja nicht gibt - zu kommen, wurden mir die Leistungen entzogen wg. fehlender Mitwirkung.

Verstehen kann ich das nur zu gut und ich finde Deine Einstellung gut. Nur gerade bei dieser Geschichte ist Vorsicht geboten.

Selbst wenn sie Kürzung wg. dieser OrtsAbwesenheit zurücknehmen, werden sie die Sanktion nicht zurücknehmen. Du hättest den Termin wahrnehmen müssen und den Besuch verschieben.

Wobei mir gerade was einfällt. Da war doch was mit "Sanktionen ungültig ab 1.1."

ich suche mal :icon_smile:

Ich finde das auf die Schnelle nicht und habe noch reichlich mit meinem Schreiben für das Gericht zu tun.

Es ging dabei um die nicht umgesetzte neue Regelleistung. Dadurch ist die genaue Höhe des Existenzminimums nicht geregelt und darum auch keinerlei Kürzungen zulässig.

Das dürfte dann wahrscheinlich nur bis zur Gesetzeinsetzung eine Verschanufpause sein.

Vielleicht hat da noch Jemand mehr Infos zu.
 

pigbrother

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#65
Wieso fragt niemand, warum die ARGE mir meine OrtsAbwesenheit nicht nachweist?

Ich habe einen Brief geschrieben und bin danach telefonisch bedroht worden. Da kann man schon einmal ängstlich werden.

Gerade ich. ;)

Ich muss denen nicht beweisen, dass ich gar nicht weg war.

Zumal der Endzeitpunkt der Kürzung für die Tage, die ich angeblich weg war, offengelassen wurde. Tragen die dann irgendwann ein, was die wollen?

Also OrtsAbwesenheit bis Ende März oder so? ;)

Edit:
Ich glaube anscheinend nach wie vor zu sehr ans Grundgesetz und das Gute im Menschen. ;)
Was telefonisch war interessiert bekannlich nicht...

Hast Du eventuell Zeugen das du vor Ort warst?
Oder die Familie eidesstattlich das Du nur für Stunden da warst.

Aber immer noch nicht genug weil Du eben NICHT zu dem Termin gekommen bist.
 
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#66
Es geht hier zwar nicht um besonders viel Geld, da ich ja noch einen Minijob habe und mein Sohn aus der BG raus ist, aber es geht ja ums Prinzip, Grundrechte usw.

Ich bekomme also nicht sonderlich viel Geld für die für den täglichen Bedarf. Miete usw. dürfen die ja erstmal nicht kürzen. Die 10 % Kürzung wären um die 5 Euro. (Da hätte sich der Erhöhung ja fast schon bezahlt gemacht...! :p)

Wenn das mit den Sanktionen zum 01.01. zuträfe, wäre das erstmal eine willkommene Verschnaufspause, da ich momentan versuche mich beruflich wieder einigermaßen auf den aktuellen Bildungsstand zu bringen und eine Bekannte von mir auch einiges an Hilfe wegen Internetkawatsches braucht.
(Nein, ich soll ihr keinen Internetzugang einrichten. ;))
 
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#67
@pigbrother: Ich war tatsächlich Zuhause und hätte auch Zeugen. Aber die werde ich nicht bemühen.

Ja, telefonischer Kawatsch mit der ARGE zählt nicht. Ich muss aller dringendst um die Streichung meiner Telefonnummer ersuchen.
 

Eilig

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#68
Du lieferst permanent die Munition mit der sie dich beschiessen.

Scheinbar brauchst Du das so. Dann sein ein Kerl und trage es. :biggrin:
 

pigbrother

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#69
@pigbrother: Ich war tatsächlich Zuhause und hätte auch Zeugen. Aber die werde ich nicht bemühen.

Ja, telefonischer Kawatsch mit der ARGE zählt nicht. Ich muss aller dringendst um die Streichung meiner Telefonnummer ersuchen.
Wie auch schon NORDLICHT gepostet hat ....
wir schreiben nicht gegen Dich sondern durchleuchten die Sachlage.

Aus verschiedenen Perspektiven kommt oft eine Lösung zu stande.
Anderseits werden auch Fehler gefunden auf die man dann vorbereitet ist.
 

Kalkulator

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#70
Ich bekomme also nicht sonderlich viel Geld für die für den täglichen Bedarf. Miete usw. dürfen die ja erstmal nicht kürzen. Die 10 % Kürzung wären um die 5 Euro. (Da hätte sich der Erhöhung ja fast schon bezahlt gemacht...! :p)
Hast du dabei schon beachtet, dass die Berechnungsgrundlage für die Sanktion die maßgebende ungeminderte Regelleistung und nicht der Auszahlbetrag ist?
 
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#71
Nein, das habe ich nicht beachtet.

Ich muss wohl nochmal das Merkblatt lesen. Hatte letztens gegooglet, aber wie das so ist: Infos im Netz sollte man ebensowenig Glauben schenken wie der der ARGE. ;)
 

ethos07

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#72
Ich muss denen nicht beweisen, dass ich gar nicht weg war.

Zumal der Endzeitpunkt der Kürzung für die Tage, die ich angeblich weg war, offengelassen wurde. Tragen die dann irgendwann ein, was die wollen?

Also OrtsAbwesenheit bis Ende März oder so? ;)
ich habe jetzt nicht alles gelesen, was seit vor der OA hier gepostet wurde, aber vielleicht passt ja folgendes doch:

Du hast ganz recht: Beweisen musst du dem JobCenter nichts.
Sie dir aber noch viel weniger.
Denn sie haben bei der OA, soweit ich weiß, auch die Gerichte schlicht auf ihrer Seite.

Falls noch nicht passiert,solltest du dich also nach so einer fröhlich unbewilligten, aber leider zugegebenen OA nun mal persönlich beim JobCenter zurückmelden. Ansonsten könnte es in der Tat eintreffen, wie du schon selbst argwöhnst, dass das JobCenter deine OA tatsächlich bis zu deinem nächsten JobCenter-Termin ausdehnt - inkl. der Nichtauszahlung der Leistung für alle Tage der unbewilligten OA .:icon_kinn:.
******
Aber von mir aus: du darfst natürlich auch gern mit dem Kopf ganz allein durch die Wand, wenn du meinst, das bringe dich oder gar uns hier weiter bei der Gegenwehr - ich jedenfalls sehe da bisher nix sinnvolles dahinter, sorry.
 

Virginie

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#73
Du hättest halt vorher mal die Relationen prüfen sollen.

Selbst genehmigte Ortsabwesenheit aus Prinzip (ein Minikick fürs Ego?) gegen wochenlangen Stress danach, finanzielle Konsequenzen und am Ende vielleicht ein großer Tritt gegen dein Ego, weil du eben doch nicht am längeren Hebel sitzt.

Allein dein Schreibaufwand hier steht doch in keinem Verhältnis zu dem kurzen Moment der Befriedigung, dass du es denen aber mal so richtig zeigen wirst und auf deiner Abwesenheit beharrst.

Haken schlagen bedeutet nicht unbedingt Unterwerfung... sondern, dass du dem Jäger (Verfolgungsbehörde) nur geschickt ausweichst und dich nicht erwischen lässt.
So hast du dich zur leichten Beute gemacht... als Hase hockt man sich eben nicht stolz mitten aufs Feld und zeigt dem Fuchs frech einen Vogel :biggrin:
 
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#74
Nun ja... Man kann das so sehen, dass sich der Aufwand nicht lohnt... Ok. Kann man.

Ich habe allerdings nur den Fehler gemacht und einen Termin vorab abgesagt, weil ich ein paar Tage nicht Zuhause sein wollte. Daraufhin wurde ich von einem Sachbearbeiter bedroht.

Ich lasse mich nicht bedrohen. Daher ist der Aufwand meines Aufbegehrens für mich durchaus gerechtfertigt. Das können andere sehen, wie sie wollen.

Darüber müssen wir hier bestimmt nicht diskutieren. Wir müssen auch nicht darüber diskutieren, dass es ein wenig anders sein könnte, wenn sich mehr Menschen weniger gefallen lassen würden.

Für mich rechnet sich jeder Aufwand, wenn es um die Grundrechte des Einzelnen geht.

Außerdem stecke ich nun in der Situation, in der ich stecke. Warum auch immer. ;)

Fakt ist ja nunmal: Sanktion mit 10 % und Kürzung um unbestimmte Tage wegen der angeblichen Ortsabwesenheit.

Da ist eine Diskussion, ob der Aufwand gerechtfertigt ist oder nicht eher irrelevant, da der Aufwand nun einmal jetzt da ist.

Ich denke, mein Gerechtigkeitsempfinden ist einfach ein wenig stark ausgeprägt.
 

Virginie

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#75
Du ziehst aber andere in den Aufwand mit hinein... obwohl sie dich ganz klar vor den Konsequenzen gewarnt haben.
Ob sie nun bereit sind, mit dir zusammen diese auszubaden... :icon_party:

Du solltest schon lernen, für dein Handeln Verantwortung zu übernehmen und dann halt auch die Konsequenzen zu tragen (ohne andere anzugehen, die gar nichts dafür können, dass du diesen energieintensiven Weg gewählt hast).

Nicht falsch verstehen: natürlich war das deine Entscheidung. Es geht nur darum, dass das jetzt auch DEINE Konsequenzen sind.
 
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#76
Ach so:

Und ich werde mich nicht persönlich bei der ARGE "zurückmelden".

Es war vorab lediglich von der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr die Rede. Also für die Tage 27.12. - 30.12.

Wenn die meinen, daraus eine unbefristete Ortsabwesenheit machen zu können, sollen die das versuchen.

Und jetzt bitte wieder nicht: Was kostet es Dich denn, da mal eben vorbei zu gehen? Noch bin ich nicht ganz versklavt.
 
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#77
Du ziehst aber andere in den Aufwand mit hinein... obwohl sie dich ganz klar vor den Konsequenzen gewarnt haben.
Ob sie nun bereit sind, mit dir zusammen diese auszubaden... :icon_party:
Wen ziehe ich bitte mit herein? Die Teilnahme an diesem Thread ist freiwillig.

Du solltest schon lernen, für dein Handeln Verantwortung zu übernehmen und dann halt auch die Konsequenzen zu tragen (ohne andere anzugehen, die gar nichts dafür können, dass du diesen energieintensiven Weg gewählt hast).
Genau... Ich trage jetzt klaglos die Konsequenzen auf das die ewig weitermachen können, wie sie es wollen. Genau. Das sollte ich lernen. Da hast Du vollkommen Recht.

Wenn bin ich denn angegangen? Ich habe nur kritisch geäußert, dass einige lieber motzen anstatt etwas Hilfreiches zu posten.

Nicht falsch verstehen: natürlich war das deine Entscheidung. Es geht nur darum, dass das jetzt auch DEINE Konsequenzen sind.
Natürlich sind es meine Konsequenzen. Ich wollte die Kürzungen schon nicht auf DICH abwälzen keine Sorge.

Ich habe gerade ganz viele Fragezeichen im Gesicht stehen. Ich habe nie angezweifelt, dass ich mit diesen Konsequenzen jetzt leben und darauf reagieren muss.

Ich wollte mir hier lediglich ein paar Tips holen, wie es vielleicht sinnvoll weitergehen könnte. Entschuldige, aber Deine Beiträge sind gerade nicht von sinnvollen Tips gespickt.
 

Virginie

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#78
Was das Reinziehen angeht:

Die Leute, die dir hier einmal geholfen haben, empfinden möglicherweise eine gewisse Mitverantwortung und helfen weiterhin, obwohl sie dir anderes geraten haben.

Wenn man jemandem (aus eigener Erfahrung mit Ämtern vielleicht) Hinweise und Tipps gibt, die dann partout und trotzig nicht befolgt werden, verspürt man nicht unbedingt wahnsinnig viel Lust, bei der jetzt verfahrenen Situation großartig weiterzuhelfen.

Deine Worte klingen nach Anspruchsdenken, dass du durchaus auch an die Leute hier hast! (tu nicht so, als sei es nicht so, du forderst schon ziemlich aggressiv Mitwirkung von den Teilnehmern hier).

Das kommt ein wenig inkonsequent rüber, dass du einerseits deinen Weg durchboxen willst, treten dann aber genau die Hindernisse ein, die dir vorausgesagt wurden, kommst du ganz schnell auf Hilfeforderungen zurück (die du dann allerdings auch wieder nicht annimmst - es wird garantiert kommen, es nicht drauf ankommen zu lassen, dass das Amt deine Trotzhaltung ernst nimmt und dich nur für einen Tag sanktioniert).

So kann man dir nicht sinnvoll helfen, sorry. Du tust einfach nie, was man dir rät. Dann folge halt deinem stolzen Weg und sieh, wohin er dich bringt.
 
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#79
Ich bin nicht Gandhi.

Auch wenn ich Gandhi wäre, wäre ich nicht bei der ARGE angestellt.

Nochmal ganz langsam:
Ich habe meine Ortsabwesenheit bescheuerterweise angekündigt, weil ich eben alles richtig machen wollte.

Dann bin ich seitens meines Lieblings-SB bedroht worden und anschließend noch vom Bereichsleiter angerufen worden, der ganz erstaunt war, dass ich meine Abwesenheit DOCH per Brief angekündigt hatte.

Daher habe ich auch nicht mit solchen Konsequenzen gerechnet, da es so klang als hätte sich mit diesem Telefonat doch etwas Vernunft bei denen eingeschlichen.

Alles, was Du in meiner Situation jetzt in mein Verhalten reininterpretierst hat also nicht wirklich Hand und Fuß.
 
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#80
Virginie.... Zum einen nervt Deine beharrliche Nörgelei und zum anderen ist es ätzend, wenn man seine Beiträge im Nachhinein so stark verändert, dass eine ganze Diskussion absurd wird.
 

Virginie

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#81
Du weißt doch aber!!!, dass telefonisches nichts wert sein muss bei dieser Behörde, man sich auch eher nicht auf deren Wohlwollen verlassen kann, sondern eher mit Schlimmeren rechnen kann?

Das weißt du doch oder nicht?

Gerade die Drohnung hätte dich warnen können, um an dem Punkt Schadensbegrenzung zu betreiben.

Aus deinem Anfangsfehler mach ich dir überhaupt keine Vorhaltung, sowas passiert halt. Aber wie du dann damit umgehst....

Was soll man dir jetzt raten? Es ist halt das Schlimmste eingetroffen und keine positive Weihnachtsüberraschung, die aber von dieser Behörde auch nicht zu erwarten ist!?!

Begrenze den Schaden und melde dich dort oder versuche zu verhandeln... oder bleib bei deiner sturen Stolzposition und rechne mit weiteren Konsequenzen.

Oder geh zum Fachanwalt und hoffe, dass er Verständnis für deine Trotzhaltung hat und sie unterstützt.
 
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#82
Fachanwalt... Ich musste leider die Erfahrung machen, dass diese oftmals nichts taugen.

Zu meiner Trotzhaltung, hier mal das, was mir diese Trotzhaltung bisher gebracht hat:


  • doppelte Mietzahlung vor dem Sozialgericht durch
  • Kaution als rückzahlungsfreies Darlehen durch
  • Umzugs- und Renovierungskosten durch
  • EGV per VA zurückgenommen
  • Datenschutz im Empfangsbereich der ARGE extrem verbessert
  • 1-Euro-Job abgeschmettert
  • usw.

Ich stelle also fest, dass meine Trotzhaltung gar nicht so falsch sein kann.

Wenn sich die Masse nicht wehrt, merkt das System auch keinen Widerstand. Aber das ist nur meine Einstellung.

Mein Fehler ist es nunmehr, dass ich mit einer gewissen Bösartigkeit der SB nicht rechne, weil mir eine solche äußerst fremd ist. DAS ist aber nicht mein Fehler, denn ich bin ja nicht bösartig.

Dazu gehört auch, dass ich auf das gesprochene Wort zu viel Wert gebe. Das gesprochene Wort - ohne Zeugen - scheint bei der ARGE nichts wert zu sein. DAS muss ich immer wieder erfahren, werde es aber wohl nie lernen. Mag sein, dass ich in dieser Beziehung lernresistent bin.

„Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt.“

Erik Satie

Das macht mir Sorgen. Und ich werde es nicht unterlassen gegen den ARGE-Wahnsinn anzugehen, wenn es meine persönlichen durch das GG garantierte Rechte betrifft.

Außerdem muss ich jetzt stur bleiben. Ist leider so. Ich hätte auch viel lieber meine Ruhe, da ich mich momentan auf mein Berufsleben konzentrieren will.

Ich erwähnte es bereits: Ich bin "nebenbei" auch alleinerziehender Vater und muss gestehen, dass ich lieber Lego mit meinem Sohn bastele, als mich mit der ARGE zu streiten.

Aber meine grundsätzliche Einstellung zum Thema Menschenwürde, Persönlichkeitsrechte usw. zwingt mich leider dazu.
 

april

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#83
Ich entgegnete zumindest, sie müssten mir die OrtsAbwesenheit ja erstmal nachweisen, obwohl wir ja immer noch das Grundgesetz haben müssten. Daraufhin meinte der gute Sachbearbeiter, ich hätte ja mit meinem Schreiben schon den Beweis für meine OrtsAbwesenheit geliefert.

Ich denke, das ist Quatsch.
pelz
Ich denke nicht, dass es Quatsch ist. Natürlich kannst du es dir auch noch anders überlegen, aber du hast denen geschrieben, dass du nicht da bist. Wo ist das Problem, OrtsAbwesenheit zu beantragen?

Habe ich auch im ALG1 gemacht, (dort heißt es aber noch Urlaub statt OrtsAbwesenheit, ist aber vom Umfang her dasselbe und kann auch abgelehnt werden) weil die Kita zu hat und ist genehmigt. Warum auch nicht.

Kämpfen und nicht alles gefallen lassen ist das eine, aber in diesem Fall ist es Quatsch! Verstößt jetzt die Beantragung für Urlaub im ALG1 etwa auch gegen das Gesetz? Ich denke nicht, es heißt nur anders, aber im Prinzip ist es das Gleiche.
 

april

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#84
Ich bin nicht Gandhi.

Auch wenn ich Gandhi wäre, wäre ich nicht bei der ARGE angestellt.

Nochmal ganz langsam:
Ich habe meine OrtsAbwesenheit bescheuerterweise angekündigt, weil ich eben alles richtig machen wollte.
Wenn du alles richtig machen wolltest, dann hättest du sie nicht angekündigt, sondern gleich beantragt.

lg april, auch alleinerziehend und hoffend, dass es schön zu Hause in Thüringen war.
 
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#85
Ich bin leider nicht aus Thüringen. Thüringen soll nämlich schön sein. ;)
 

Retard

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#86
war erst ende Seite eins, als ich schrieb. Frage nun erledigt, kann aber meinen Beitrag nicht löschen
 

Badener

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#87
Hallo,
kannst Du mir sagen wo das steht "unter der Woche?" Danke



Nur wieder mal zur Erinnerung:

Wer ohne Einverständnis des Amtes unter der Woche ortsabwesend ist, dann unterwegs erkrankt oder noch schlimmer: einen Unfall erleidet inkl. vielleicht schlimme Langzeitfolgen -
hat keinen Versicherungsschutz!!

Das ist das, was einem bei aller Freiheitsliebe klar sein muss.

( Wer unterwegs Geld abhebt oder sonst irgendwie seine Abwesenheit dokumentiert und dies dem Amt z.B. bei Sichtung von Kontoauszügen auffällt, kann ebenfalls - meist mit einiger Mühe behebaren - Ärger bekommen.)

Ansonsten: Gutes Reisen :biggrin:.
 
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