Soll man nach erfolgter Bewerbung beim Arbeitgeber nachhaken?

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franzi

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Dieses Thema hatten wir zwar schon mal, liegt allerdings länger zurück.

Ich selbst habe in der Vergangenheit mit dem Nachhaken eher negative Erfahrungen gemacht.
Manche Arbeitgeber fühlen sich belästigt, wenn man dort anfragt und sich nach dem Stand des Bewerbungsverfahrens erkundigt.
Das wird also nicht immer als Interesse, sondern als Ungeduld ausgelegt.

Manche sind dann auch ziemlich pampig am Telefon.
Dann stellt sich auch die Frage: Welcher Zeitpunkt ist der richtige? Soll man 2 Wochen ab Bewerbung verstreichen lassen oder ist dies schon zu spät?
Bei manchen Firmen dauert das Bewerbungsverfahren 4 Wochen oder länger.
Möglicherweise ist aber nach 4 Wochen der Zug eh schon abgefahren.
 

Matt45

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Wenn du die Stelle wirklich haben möchtest halte ich eine kurze Nachfrage nach 2-3 Wochen für angemessen.

Allerdings im Sommer(durch die Ferien) kann auch so etwas 2 Monate dauern.

Du beschreibst es schon richtig nach deinen Erfahrungen. Jede Firma ist anders und auch nicht jede Firma antwortet auf Nachfrage.

Muss oder kann jeder selbst entscheiden, weil es vermutlich kein "Geheimrezept" gibt.

Wer zu oft nachfragt wird auch schnell als Nervensäge abgestempelt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
Wenn sie Interesse haben, melden sie sich. Wenn sie sich nicht melden, haben sie kein Interesse. So meine Devise.

Profis senden eine (automatische) Eingangsbestätigung. Klitschen ohne professionelle Strukturen, senden oftmals keine Eingangsbestätigungen. Die kommen aber für mich sowieso nicht als AG in Frage.

Profis senden auch Absagen, ggf. auch Zwischenmeldungen, falls der Auswahlprozess sich verzögert.

Kommt natürlich auch auf die Branche an, daher ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
 

vidar

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Moin @franzi,

Natürlich kannst du nach 3-4 Wochen mal nachfragen. Für eine Rückfrage eignet sich - sofern vorhanden - auch die EMAIL-Adresse der Personalabteilung. Ansonsten einfach mal telefonisch nachfragen, ob es im Unternehmen eine gesonderte EMAIL-Adresse für die Bewerbungsprozesse gibt.

Je „höherwertiger“ die zu besetzende Position ist, desto eher wird es auch entsprechende Rückmeldungen seitens des Arbeitgebers geben. Hier kommt es auch darauf an, wie viele Bewerbungen beim Unternehmen eingehen. Einige Unternehmen geben deshalb bereits innerhalb des Stellenangebots bekannt, dass sie Bewerbungen per EMAIL bevorzugen, und somit auch keine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen mehr vornehmen. Denn bei z.B. 50-100 eingegangenen Bewerbungen würde schließlich auch ein nicht unerheblicher Kostenfaktor zum tragen kommen.
Profis senden eine (automatische) Eingangsbestätigung. Klitschen ohne professionelle Strukturen, senden oftmals keine Eingangsbestätigungen. Die kommen aber für mich sowieso nicht als AG in Frage.
Die Größe eines Unternehmens oder einer „Klitsche“ sagt noch lange nichts darüber aus, wie der Umgang mit dem Personal innerhalb des Unternehmens wirklich stattfindet. Hier einfach mal „hochnäsig“ zu sagen, dass man sich bei einer dieser „Klitschen“ nicht bewirbt, ist einfach nur kontraproduktiv.
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