Soll ich mich auf einen Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung für eine Stelle, auf die ich mich bereits beworben hatte und eine Absage erhielt, erneut bewerben?

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Alleo

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Hallo zusammen,

ich bräuchte mal wieder euren Rat.

Hab heute im e-Postfach einen Vermittlungsvorschlag vom Amt vorgefunden. Normalerweise ist das kein Problem, da sie bisher immer ohne RFB waren. Außer auf eine Stelle hab ich mich auch immer brav darauf beworben.

Die heutige Stelle war mit RFB ...

Jetzt hab ich hierzu zwei Fragen:

Ist das irgendein schlechtes Zeichen das der VV plötzlich mit RFB ist? Also kann ich davon ausgehen das die zukünftigen VV auch mit einem solchen kommen? Ich habe bald ein Gespräch mit dem Vermittler und bisher liefen meine Bewerbungsversuche eigentlich ganz gut. (Nur halt noch keine Zusage nach Vorstellungsgesprächen)

Und zu meiner zweiten Frage, wo ich vorher etwas ausholen muss:

Bei dem Unternehmen hatte ich mich bereits Anfang Februar beworben. Ich erhielt einen Anruf vom GF, dass die Person, die vorher die Stelle hatte, gekündigt wurde und sie nun eine externe Firma für den Bereich einstellen werden. Somit bekam ich hierfür eine Absage.

Jetzt soll ich mich eben mit RFB darauf bewerben...der GF sagte mir damals, das sie durchaus Interesse hätten, aber es eben mit dem Externen versuchen werden.

Für mich kommt diese Firma nicht in Frage. Wer innerhalb so kurzer Zeit nicht nur einen Mitarbeiter, sondern auch noch ein externes Büro verschleißt, kann kein angenehmes Arbeitsverhältnis haben.

Kann ich dem Amt einfach mitteilen, dass ich mich bereits auf die Stelle beworben hatte und eine Absage erhielt oder ist es im dem Fall einfach zu lange her? Und falls nicht, wie würdet ihr da weiter vorgehen? Ich fürchte, dass sich der Chef (ist eine Mini-Firma) noch irgendwie an mich erinnern kann und mich dann trotzdem zum Gespräch einlädt. Und das er eventuell so einen Zwang hat jemanden einzustellen, dass er mich dann auf jeden Fall nimmt.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten.

LG
Alleo
 

Andromeda82

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Wie Leopold schon schrieb: nur postalische VVs zählen.
Wenn du weiterhin sinnfreien Ärger mit der Online-Kommunikation mit der AfA haben solltest, meide deinen Onlinezugang über die Jobbörse und lasse bei Bedarf dein Bewerberprofil von deinem zuständigen SB anonym stellen, für den Fall dass dubiose Firmen sich bei dir persönlich melden.
 

Alleo

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Bisher sind alle Vermittlungsvorschläge auch per Post eingegangen. Ich nehme also stark an, dass er spätestens Anfang der nächsten Woche eintrudelt.
 

gila

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Es besteht keine Verpflichtung zur Nutzung dieses Portals, daher ist der VV uninteressant, solange er dir nicht schriftlich zugehen sollte.

Da wäre ich vorsichtig, zumal wenn es sich um ALG I handelt und man der Nutzung des Portals zugestimmt hat.

Hier ein etwas älteres Fundstück dazu von einem Anwalt:


"2.) Wie verhält es sich bei den Vermittlungsvorschlägen, die ich über das Online Portal der Jobbörse erhalte, da die grundsätzlich keine Rechtsfolgenbelehrung dabei haben."

Auch für die Vermittlungsvorschläge im Onlineportal gilt diese Regelung. Es ist allerdings möglich, dass in einer Eingliederungsvereinbarung ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass entsprechende Sperrzeiten eintreten können. Sie sollten insoweit kontrollieren, ob eine eventuelle Eingliederungsvereinbarung eine solche Belehrung enthält.

Im Gesetz steht leider nicht, wo die Belehrung enthalten sein muss. Allerdings dürfte dies im Zweifel umstritten sein und wäre einer gerichtlichen Klärung zuzuführen.

In dem konkreten Fall KÖNNTE man ggf. auf den VV im Portal wenigstens reagieren, indem
man schlicht schreibt: nicht beworben, weil Bewerbung bereits am XX. erfolgt und abgelehnt wurde.

Nicht auf die Stelle weiter eingehen, so stehen lassen - aber prüfen, ob in dem Unternehmen (Webseite, Jobbörse) überhaupt die gleiche Stelle ausgeschrieben wurde?

Hast du eine EGV unterschrieben?

ALG I oder II?

Mein Gatte (derzeit ALG I ) kriegt auch alles doppelt, Portal und Post...
 

avrschmitz

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Wer innerhalb so kurzer Zeit nicht nur einen Mitarbeiter, sondern auch noch ein externes Büro verschleißt, kann kein angenehmes Arbeitsverhältnis haben.
Du kennst doch die internen Abläufe gar nicht. Ich hatte vor Jahren mal ein Vorstellungsgespräch als Kundendienstleiter. Damals wurde niemand eingestellt, weil man sich für eine dezentrale Lösung über ganz Deutschland entschieden hatte. Nach 2 Jahren wurde festgestellt, dass dies nicht die richtige Lösung war. Also kann es durchaus vernünftige Gründe geben, warum sich die Unternehmensleitung anders entschieden hat.

Kann ich dem Amt einfach mitteilen, dass ich mich bereits auf die Stelle beworben hatte und eine Absage erhielt
Das wäre mir zu dünnes Eis. Da kommt mit Sicherheit eine Sanktion. Man wird Dir vorhalten, dass Du jetzt nicht wissen kannst, ob wieder eine Absage kommt. Denn die damalige Absage war nicht wegen Deiner Person oder Deinen Fähigkeiten.
der GF sagte mir damals, das sie durchaus Interesse hätten
Wenn Dir der Job zusagt, dann freu Dich darüber, wenn Du wieder in die enge Auswahl kommst.
Es besteht keine Verpflichtung zur Nutzung dieses Portals, daher ist der VV uninteressant,
Mit solchen Information wäre ich vorsichtig. Wenn TE sich zur Nutzung bereit erklärt hat, könnte das durchaus verpflichtend sein.
 

Ruhrpottmensch

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Bisher sind alle Vermittlungsvorschläge auch per Post eingegangen.
Und genau deswegen würde ich mich "pflichtbewusst" auch auf diesen VV bewerben.

Kannst ja in der Bewerbung erwähnen, dass es schon mal Kontakt gab, der BA würde ich das nicht unbedingt mitteilen. Wird keinen Sinn haben und womöglich nur unnötig Ärger herbei beschwören...
 

Alleo

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@gila:

Bin im ALG1 Bezug und hab eben immer alles bisher doppelt bekommen. Selbst im Portal steht diesmal aber dabei das es eine Rechtsfolgenbelehrung gibt.

EGV hab ich nicht unterschrieben, die wurde mir damals vom Vermittler zugeschickt, mit dem Hinweis sie nicht unterschreiben zu müssen. In der EGV steht nur das ich mich auf Vermittlungsvorschläge bewerben soll und die Bemühungen mitteilen soll. Beides hab ich bisher immer gemacht und es direkt im Portal entsprechend angeklickt.

Ich hab an sich auch kein Problem mit dem Portal. Warte meist bis der VV per Post erscheint und bewerbe mich dann.

Diesmal ist es halt nur ein Problem, weil es mit RFB ist und ich mir nach damaligen bewerben sicher bin, dass ich dort garantiert nicht anfangen möchte. Wäre er ohne RFB hätte ich wahrscheinlich einfach im Portal angegeben das ich mich nicht darauf bewerbe, weil die Bewerbung bereits erfolge, aber das werde ich wahrscheinlich in dem Fall nicht können?

Oder würde es ausreichen anzugeben, sich beworben zu haben ohne den Hinweis zu geben das es eben in der Vergangenheit war?

@Ruhrpottmensch

Ich bin mir unsicher, ob ich erwähnen sollte, dass ich mich bereits einmal beworben hatte. Das Telefonat mit dem GF damals klang eher so, als hätte er durchaus Interesse und ich möchte ihm das ungern in Erinnerung rufen. Ich plane gerade einfach eine Anti-Bewerbung zu schreiben (also ohne Bild, Telefon, Mail) und es per Post zu verschicken.

Würdet ihr sagen, dass mit dem VV nun auch das Risiko steigt, mehr VV mit RFB zu erhalten oder kann es einfach auch mal eine Ausnahme sein? Ich weiß halt nicht ob ich den Vermittler irgendwie verärgert hab, dass er mir eine nun mit RFB geschickt hat.

@avrschmitz:

(Sorry ich verstehe das mit dem Zitieren noch nicht so ganz)

Naja laut dem GF war die Person wohl auch erst seit Kurzem dort bevor sie gekündigt wurde und dann holte er sich eben statt einen normalen Angestellten ein externes Büro das den Bereich übernehmen sollte. Das war vor etwa 3 Monaten. Vielleicht sehe ich es tatsächlich zu kritisch (hab bereits schlechte Erfahrungen mit Unternehmen gemacht), aber das sind schon ziemlich viele Wechsel in kurzer Zeit.

 
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Tralilala

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Ich würde mich einfach bewerben. Kannst ja die Bewerbung vom letzten mal nehmen und Datum austauschen.
Der erkennt dich dann schon und schickt dir wieder eine Absage.

Ich glaube nicht, dass der dich einladet. Und selbst wenn - bis zur Einstellung ist es ein langer weg...
 

gila

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prüfen, ob in dem Unternehmen (Webseite, Jobbörse) überhaupt die gleiche Stelle ausgeschrieben wurde?
schau da mal genau hin

Selbst im Portal steht diesmal aber dabei das es eine Rechtsfolgenbelehrung gibt.
wie schon angeführt mit dem Link auf diese damalige Rechtsauskunft - da wäre ich bei ALGI doppelt vorsichtig. Es scheint hier keine weitere Regelung zu geben, jedenfalls ist mir diese noch nicht untergekommen.

Ich bin derzeit selbst dran, da zu recherchieren, da mein Gatte ja derzeit arbeitssuchend ist.

ich mir nach damaligen bewerben sicher bin, dass ich dort garantiert nicht anfangen möchte.
Das ist leider etwas, wo wir dir sicher wenig helfen können ... diese Situationen spielen mein Mann und ich auch gerade durch - ist schwierig sowas so anzuleiern, dass man nicht genommen wird. Derzeit wird auch viel gesucht.

aber das werde ich wahrscheinlich in dem Fall nicht können?

KÖNNEN kannst du - und wenn du bisher immer "brav" warst, besteht die Möglichkeit, dass der SB dich ggf. kurzfristig darauf hinweist, dass hier eine neue Situation vorliegt und du dich bewerben musst wegen RfB - vielleicht hat er aber auch auf seinem Schirm, dass man dich damals nur nicht genommen hat weil die Stelle anders besetzt wurde?

Viele Fragezeichen ... leider musst du für dich entscheiden, welchen Tipps und Möglichkeiten du folgen kannst.

Der erkennt dich dann schon und schickt dir wieder eine Absage.
Das ist - leider - "trallalla" - wenn du genau liest, hat der Arbeitgeber grundsätzlich Interesse gehabt!


übrigens fand ich diese Seiten für vieles hilfreich:


https://www.arbeitsvermittler.de/arbeitslosigkeit/vermittlungsvorschlag-und-rechtsfolgenbelehrung

lt. Impressum ein Dipl. Verwaltungswirt und langjähriger Mitarbeiter der AfA ;-)

 
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Ruhrpottmensch

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Ob jetzt regelmäßig VV mit RFB kommen, kann hier niemand sagen. Kommt ein bisschen auf die Gegend, das Berufsfeld, die Niederlassung der BA , aber natürlich auch Dich selbst an...

Abwarten... 🤷🏻‍♂️

Wie gesagt... Um nicht unnötig Ärger zu provozieren, würde ich persönlich mich dort bewerben, evtl ja auch mit einer "Kurzbewerbung", hauptsache die riecht nicht direkt beim ersten Blick nach "Anti-Bewerbung".
 

Alleo

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Ich würde mich einfach bewerben. Kannst ja die Bewerbung vom letzten mal nehmen und Datum austauschen.
Der erkennt dich dann schon und schickt dir wieder eine Absage.

Ich glaube nicht, dass der dich einladet. Und selbst wenn - bis zur Einstellung ist es ein langer weg...
Werde wohl eine veränderte Bewerbung per Post schicken. Ohne Mail, ohne Telefonnummer und dann schauen, ob es ihm vielleicht zu viel Aufwand ist, mir dann postalisch eine Einladung zukommen zu lassen. Sollte er mich wieder anrufen zeigt es ja dann, das er meine Daten irgendwie gespeichert hatte. Und sollte doch eine Einladung kommen, dann muss ich halt mal schauen, was sich dort ergibt...ich hoffe ja immer noch das ich bald eine Zusage von den bisher geführten Gespräche erhalte und dann das Ganze vorbei ist.

@gila: Naja es ist ein normales, recht kleines Unternehmen. Auf deren Seite steht keine aktuelle Stelle ausgeschrieben, was mich aber nicht verwundern würde, weil sie eventuell das einfach nicht aktualisieren.

Und ich glaub ich werde es nicht auf mögliche Sanktionen ankommen lassen (oder den guten Willen des Vermittlers strapazieren).

Danke schon mal hierfür für die ganzen Antworten.

@Ruhrpottmensch: Okay danke fürs Beantworten. :) Bin halt nur verunsichert, weil ich bisher immer mitgespielt hab, mich ordentlich beworben habe und auch einiges an Gesprächen vorweisen kann. Deswegen war ich dezent geschockt als es plötzlich eine mit RFB war, weil ich hoffte, sowas umgehen zu können.
 

gila

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Ohne Mail, ohne Telefonnummer und dann schauen, ob es ihm vielleicht zu viel Aufwand ist, mir dann postalisch eine Einladung zukommen zu lassen.
und ohne Foto und ohne zu bemerken, dass ihr schon im Gespräch wart. ;-) wenn das hilfreich wäre ... aber eben - wie hier schon erwähnt - nicht mit einem "Anti-Bewerbungstext". Bei den Stellen aus dem Portal ist es der AfA und den Anbietern durchaus erlaubt, sich miteinander in Verbindung zu setzen.

Sollte er mich wieder anrufen zeigt es ja dann, das er meine Daten irgendwie gespeichert hatte.
Wie seid ihr damals verblieben? Hattest du die Speicherung der Daten erlaubt für ein ggf. weiteres Mal? Darauf könnte man in einem Gespräch höflich ansprechen - ich glaub der will dann keinen pingeligen Querulanten ;-)

Und ich glaub ich werde es nicht auf mögliche Sanktionen ankommen lassen
ALG I = keine Sanktionen, sondern gleich SPERRE für 1, 2, 3 Wochen je nach Vorfalll.

Ist das plötzliche verschicken eines VV mit RFB irgendwie ein schlechtes Zeichen? Bisher waren sie halt immer ohne und ich bin halt verunsichert warum jetzt eins mit kommt.

Würde mir da nicht zuviel Gedanken machen. wie erwähnt: Ggf. hatte der AV diese Firme und die damalige Bewerbung schon noch auf dem Schirm und meint nun, etwas "Druck" ausüben zu müssen, damit eben nicht die Aussage kommt: hab ich schon ...

Die Sache könnte ja schon ein wenig dauern - vielleicht hakst du mal den anderen Bewerbungen hinterher?
 

Alleo

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@gila: Ja, der Bewerbungstext an sich wäre fast identisch mit dem letzten Anschreiben, da lasse ich nur ein paar zu positive Sätze weg. Und halt all die Informationen, die nicht zwingend notwendig sind (Telefon, Bild etc.)

Damals hatte er glaub ich erwähnt, dass ich wieder von Interesse wäre, sollte das mit dem externen Büro scheitern (deswegen auch meine Sorge), aber auf der anderen Seite hätte er sich ja seitdem auch selbst wieder melden können, weswegen ich einfach hoffe, dass er meine Daten nicht mehr hat.

Japp stimmt in ALG1 ist es eine Sperre. Die will ich natürlich umgehen, denn ich weiß natürlich nicht wie lange ich noch im Bezug bleib. (Bisher sind es 2 Monate) Hoffe zwar das es bei den anderen Stellen etwas wird, aber sicher ist es leider nicht.

Und bei den anderen Bewerbungen kann ich noch nicht so nachhaken, da die meisten von ihnen 2-4 Wochen Entscheidungszeit angegeben haben, die erst Mitte bis Ende nächsten Monats vorbei sind. Von einer bekomme ich eventuell aber nächste Woche Bescheid.
 

avrschmitz

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Der erkennt dich dann schon und schickt dir wieder eine Absage.
Manchmal soll es hilfreich sein den ganzen Thread zu lesen.
der GF sagte mir damals, das sie durchaus Interesse hätten, aber es eben mit dem Externen versuchen werden.

Naja laut dem GF war die Person wohl auch erst seit Kurzem dort bevor sie gekündigt wurde
Ok. Dann verstehe ich Deine Vorbehalte. Man müsste wissen, warum dieser Person gekündigt wurde. Ich würde das im VG ansprechen und gucken, wie der Chef reagiert. Du wirst mit Sicherheit nicht die wahren Gründe erfahren, aber da die Frage unvorbereitet kommt, würde ich mir die Reaktion genau ansehen und wie schlüssig die Begründung ist.
 

gila

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Damals hatte er glaub ich erwähnt, dass ich wieder von Interesse wäre, sollte das mit dem externen Büro scheitern
und wenn der AG mit der AfA zusammenarbeitet über die Jobbörse, KÖNNTE er das rückgemeldet haben und so hätte dein SB das evtl. noch auf dem Schirm...

Hoffe zwar das es bei den anderen Stellen etwas wird, aber sicher ist es leider nicht.
Positiv denken!

Von einer bekomme ich eventuell aber nächste Woche Bescheid.
Daumen drück!

Man müsste wissen, warum dieser Person gekündigt wurde. Ich würde das im VG ansprechen und gucken, wie der Chef reagiert. Du wirst mit Sicherheit nicht die wahren Gründe erfahren, aber da die Frage unvorbereitet kommt, würde ich mir die Reaktion genau ansehen und wie schlüssig die Begründung ist.

Das ist eine gute Idee! Vielleicht mag der auch keine Leute die so viel fragen ...
 

Alleo

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Wobei die damalige Bewerbung rein von meiner Seite aus stattfand. Das war damals kein VV . Ich hatte dem Vermittler aber bereits meine Bewerbungsbemühungen zugeschickt gehabt, wo er hätte sehen sollen, dass ich mich dort bereits beworben hatte und eine Absage bekam.

@gila: Ja versuche positiv zu bleiben, hab nur leider bisher schon von der ein oder anderen Stelle eine Absage erhalten (wo ich ein gutes Gefühl hatte) und bin deswegen eher etwas vorsichtig geworden vor all zu großer Euphorie.

Bezüglich Vorstellungsgespräch (damit ich nicht extra einen neuen Thread dazu eröffne):
Können Fragen wie: Home-Office, vorherige Stelleninhaber, Arbeitsatmosphäre etc. als negatives Verhalten irgendwie ausgelegt werden?

Ich frage bei Unternehmen, wo ich eher ein gemischtes Gefühl habe gerne mal etwas genauer nach. Bisher waren es aber halt bei Gesprächen die durch Eigenbemühungen entstanden.

Und wie sieht es bei Gehalt aus? Wenn ich x Betrag nenne und der AG sagt dann deswegen ab (nannte mir aber nicht seine Vorstellungen), kann es eigentlich nicht negativ belegt werden oder? Nur wenn er was vorschlägt und ich dann Nein dazu sage?
 

Ruhrpottmensch

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Ich hatte dem Vermittler aber bereits meine Bewerbungsbemühungen zugeschickt gehabt, wo er hätte sehen sollen, dass ich mich dort bereits beworben hatte und eine Absage bekam.
Nur als allgemeiner Hinweis:

VV müssen nicht immer zwingend von dem SB direkt kommen, der auch "vor Ort" Dein Ansprechpartner ist. 😉
 

gila

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Home-Office, vorherige Stelleninhaber, Arbeitsatmosphäre etc. als negatives Verhalten irgendwie ausgelegt werden?
Das sind m.E. wohl legitime Fragen

Und wie sieht es bei Gehalt aus? Wenn ich x Betrag nenne und der AG sagt dann deswegen ab (nannte mir aber nicht seine Vorstellungen), kann es eigentlich nicht negativ belegt werden oder? Nur wenn er was vorschlägt und ich dann Nein dazu sage?
Kommt drauf an wie deine pers. Situation ist. Seit wann arbeitslos? Da gibt es bestimmte "Schonfristen" um nicht gleich vom letzten Gehalt in den Keller zu fallen.

Setz dich mit der o.g. Seite mal auseinander - viele Fragen sind da gut erklärt.

VV müssen nicht immer zwingend von dem SB direkt kommen, der auch "vor Ort" Dein Ansprechpartner ist.
Genau! Manchmal z.B. durch den Arbeitgeberservice, die nicht unbedingt auch immer deine beruflichen Details genau kennen.
 

Alleo

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Nur als allgemeiner Hinweis:

VV müssen nicht immer zwingend von dem SB direkt kommen, der auch "vor Ort" Dein Ansprechpartner ist. 😉
Oh das wusste ich nicht. ö_ö Danke für den Hinweis. Könnte vielleicht auch erklären, warum diesmal ein RFB dabei ist, obwohl mein Vermittler ja mal meinte, dass ich ein Selbstläufer wäre.

@gila: Oh ich weiß um die verschiedenen Grenzen beim Lohn bescheid, dennoch danke für den Link. :)

Bei den bisherigen Vorstellungsgesprächen war es halt oft der Fall, dass der Arbeitgeber mein Wunschgehalt erfragte und ich ihm dann mein bisheriges Gehalt als Angabe gab. Bei einem Gespräch wusste ich dann schon, dass ich aus dem Raster fiel, da der Arbeitgeber mir in Umkehr seine Vorstellungen nannte (was mehr als 30% Verlust gewesen wären). Aber oft schreiben sich die Arbeitgeber diese Nennung nur auf und man erfährt nie, ob eine mögliche Absage nicht durch zu hohes Gehalt kam.

In dem Fall dürfte doch das Amt einen nichts daraus drehen, weil man nicht mal von dem eigentlichen Gehalt wusste? Oder muss man im Gespräch gleich die Bereitschaft zeigen, bis x Betrag runter gehen zu können?

Ich will halt vermeiden einen Job anzunehmen, bei dem ich durch eine Kündigung in der Probezeit danach schlechter im ALG1 dastehe als zuvor.

Letzte Frage noch dazu: Wie sieht es bei VV aus, wo man die Gehaltsvorstellung bereits ins Anschreiben mit schreiben soll. Muss man hier bereits den maximal zumutbaren Betrag eintragen oder kann man hier trotzdem seine normalen Vorstellungen eintragen?
 
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Heil0

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Ich will halt vermeiden einen Job anzunehmen, bei dem ich durch eine Kündigung in der Probezeit danach schlechter im ALG1 dastehe als zuvor.
Da musst du dir keine Sorgen machen. Es gibt beim ALG1 einen Bestandsschutz. Solange du nicht länger als 2 Jahre im schlechter bezahlten neuen Job arbeitest erhältst du danach Arbeitslosengeld in der ursprünglichen Höhe.
 

Gaestin

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Ich würde mich noch einmal bewerben. Warum nicht, einfach noch mal hinschicken. Der Bestandsschutz ist siehe oben ja da.
 

Suppen_Nudel

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Ich bin mir unsicher, ob ich erwähnen sollte, dass ich mich bereits einmal beworben hatte. Das Telefonat mit dem GF damals klang eher so, als hätte er durchaus Interesse und ich möchte ihm das ungern in Erinnerung rufen. Ich plane gerade einfach eine Anti-Bewerbung zu schreiben (also ohne Bild, Telefon, Mail) und es per Post zu verschicken.
Wenn du einen VV mit Rechtsfolgenbelehrung bekommst, dann spielt es keine Rolle ob du dich schonmal auf die Stelle beworben hast oder nicht. Weil es nichts an der aktuellen Rechtsfolgenbelehrung ändert.
Einfach nochmal bewerben. Dein SB könnte dir übrigens die Stelle noch 10x zuschicken mit Rechtsfolgenbelehrung und dann solltest du dich auch noch 10x erneut drauf bewerben, um Sperrzeiten zu vermeiden.
Würdet ihr sagen, dass mit dem VV nun auch das Risiko steigt, mehr VV mit RFB zu erhalten oder kann es einfach auch mal eine Ausnahme sein? Ich weiß halt nicht ob ich den Vermittler irgendwie verärgert hab, dass er mir eine nun mit RFB geschickt hat.
Nö nö. Wenn man länger arbeitslos ist, dann wundert man sich nicht mehr viel über so manches von der AfA .
Mach dir mal kein Kopf. Einfach Bewerbung raus.....
 

Matt45

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Dein SB könnte dir übrigens die Stelle noch 10x zuschicken mit Rechtsfolgenbelehrung und dann solltest du dich auch noch 10x erneut drauf bewerben, um Sperrzeiten zu vermeiden.

Mag aus sozialrechtlicher Sicht erst einmal in Ordnung sein, aber spätestens nach dem dritten identischen VV mit RFB würde ich mal "anklopfen" beim JC was da so schief läuft!

Aus der beruflichen und persönlichen Sicht ändert auch die 10. Bewerbung nichts an einer Absage! Ganz im Gegenteil und halte ich sogar für kontraproduktiv, wenn jemand immer wieder die gleiche Absage vom AG bekommt!
>>> Daher frühzeitig mit den SB in Verbindung setzen!

Hatte so einen ähnliche Fall und habe mich mit den SB mal in Verbindung gesetzt und das Problem gelöst!
 
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