Soll ich meine VDK Mitgliedschaft kündigen oder nicht? Bitte um eure Meinung (10 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 9)

hansimpech

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Ich bin immer noch am überlegen ob ich die Mitgliedschaft beim VDK kündigen soll?

Sie haben mir jetzt ein paar mal nicht geholfen und ich bezahlen jeden Monat 6 Euro für nix oder für andere! Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte sein das sie mir einmal geholfen haben. Aber seit Jahren glaub ich gar nix mehr, wie gesagt ich bezahle jeden Monat 6 Euro für nix.

Nur meine Angst ist, wenn ich kündige und vll. brauche ich sie ja nochmal und sie würden mir dann helfen.

Weiss nicht was ich machen soll?
 

Passant

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Ohne die Details zu kennen ist es schwierig, hier einen Ratschlag zu geben.
 

doppelhexe

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ich persönlich halte überhaupt nichts (mehr) vom VDK ...

ich habe eine rechtschutzversicherung, kostet mich 14€ im monat (weiss, ist viel kohle, aber lieber verzichte ich auf anderes) ... und bin froh, diese zu haben ... da kümmert sich im falle eines falles ein anwalt um meinen kram und wie es aussieht, auch ziemlich erfolgreich (die rente ist wohl endlich - nach 3 jahren am gericht - durch, jedenfalls hab ich einem vergleich zugestimmt und warte täglich auf meinen rentenbescheid) ich musste mich um fast nichts kümmern und das ganze für 150€ eigenbeteiligung (die hat aber nicht jeder vertrag).

vielleicht mal so ne überlegung für dich, wo du mit dem VDK selber (wie so viele andere - schau mal im netz) so unzufrieden bist...
 

hansimpech

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ok danke.
vll. könnte ja noch jemand über seine erfahrungen mit dem vdk berichten, wäre sehr hilfreich.

Bei mir war das mit dem VDK so gewesen. Ich glaube einmal haben sie mir vor ein paar Jahren geholfen. Oder sie haben was ausgefüllt wegen Rente, ich weiss es gar nicht mehr so genau.
Nur ich war paar mal dort und dann hieß es halt da kann ich nix machen, das sind Gesetze da kann ich ihnen nicht helfen. Ich muss mich an die Gesetzt halten.
Ausserdem hatte ich schon länger nix mehr wo sie mir helfen müssten. Und wie gesagt, dann nur gesagt da kann ich nix machen.
Einmal haben die was für mich geschrieben, aber das ist auch schon 4 jahre her.

Ich denke halt momentan ich bezahle für nix.
Aber meine Angst ist wenn ich kündige, das ich sie vll. brauchen würde irgendwann. Und sie mir dann vll. doch helfen würden.
Und wenn ich draus bin, bin ich halt draus.

Weiss echt nicht was ich machen soll.
Und eine Rechtsschutzversicherung, ist halt zu teuer für mich.
 

Sowhat

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Ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Bei meinem Rentenantrag haben sie mir halt mit Ausfüllen geholfen, aber wurde abgelehnt. Meine 15 Jahre Vollzeitjob, 10 Jahre Minijob (beim selbständigen Ehepartner, nicht einbezahlt und jetzt mittellos geschieden) und meine Krankheit brachten mir nichts. Es steht mir nichts zu, weil ich in den lezten fünf Jahren vor meiner Krankheit nicht dieses drei Jahre versicherungspflichtig gearbeitet habe Hätte halt mal zum Hellseher gehen sollen, dann hätte ich gewusst dass ich einen Schlaganfall bekomme ..Habe halt zwei Kinder bekommen und zu Steuerzahlern großgezogen.
Da konnte und wollte der VdK mir nicht mehr helfen, die Gesetze! Ich war damals sehr enttäuscht und habe meinen Widerspruch selbst geschrieben.
Wurde aber auch abgelehnt. Ich wollte damals auch schon den VdK kündigen, aber als ich vor der Zeit beim VdK mal wegen JC einen Anwalt brauchte, war das halt sehr mühsam, sich erst einen Beratungshilfeschein zu erbetteln und dann noch einen Anwalt finden der Lust auf solche brotlosen Fälle hat. Bekam erstmal nirgendwo einen Termin und dann bei einem halben Kind. Sie hatte null Ahnung, machtewohl ihr Referendariat bei der Kanzlei. Der Fall war von vorneherein zum Scheitern verurteilt.
Ja und dieses Jahr nun hatte ich eine Klage wegen KdU gegen das JC und
die lief dann über den VdK. Wenn man beim VdK ist bekommt man ja keine Prozesskostenhilfe mehr, weil die sich dann kümmern (diese 6€ pro Monat müssen ja für irgendwas gut sein). Ja und der Rechtsbeistand vom VdK war recht gut und ich habe einen Vergleich zu meinen Gunsten erwirkt. Warte zwar immer noch auf meine Nachzahlung vom JC, aber sind ja erst fünf Wochen. Aber ich werde nun erstmal beim VdK bleiben.
Eine Rechtsschutzversicherung kann ich mir nämlich auch nicht leisten.
 

MissRuhrpott

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Der VDK....bleib mir bloß weg mit denen.....

Ich hatte damals schon 7 Jahre lang fleißig Beiträge gezahlt,als ich zum ersten mal Hilfe von denen gebraucht hätte.Es ging um einen Widerspruch in Sachen Erwerbsminderung.
Nachdem ich der Frau Anwältin dort das Problem kurz aber verständlich geschildert habe,kanzelte sie mich mit den Worten ab,dagegen könne ich nicht widersprechen,und außerdem bekäme ich ja Leistungen nach SGB II,hätte also auch so Geld zum Leben.

Ganz toll fand die Dame aber,daß wir die gleiche Handtasche hatten...:mad:

Ich bin dann wacker,um die Frist zu wahren,zu einem Fachanwalt für Sozialrecht,der mich Jahre zuvor schon 2x erfolgreich gegen die AFA vertreten hatte,und neben dem jetztigen Verfahren kam zwischenzeitlich noch eine auch schon länger erledigte Angelegenheit dazu.

Im Nachhinein war es wohl eine Fügung,denn die EM-Sache ist so gut wie gewonnen,und was besseres als mein Anwalt hätte mir hier nicht passieren können :peace:

Und das beste ist,wenn man nicht in diesem Verein ist,kann man sich seinen Anwalt aus dem großen Pool aussuchen,und es entstehen auch nicht die VDK-üblichen Zusatzkosten im Widerspruchs- und Klageverfahren.

Nur ich war paar mal dort und dann hieß es halt da kann ich nix machen
Scheint ja Methode zu haben.....
 

hansimpech

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Ich denke wirklich gerade das ich kündigen sollte.
Erstens wie gesagt ein paar mal hieß es da kann ich nix machen, als ich das einmal später in einem Gespräch kritsierte. Hieß es wie gesagt da sind Gesetze, da muss ich mich dran halten da kann ich nix machen.

Und zweitens ich bezahle, aber brauche den Verein eigentlich schon länger nicht mehr. Also es steht nix an. Und wenn wie letztens mal was war, dann hieß es wieder nur da kann ich nix machen.

Ich denke halt nur, was mache ich wenn ich dort draussen bin und mal wieder Hilfe benötige? Wo hingehen? Zum Anwalt?

Ich denke halt gerade wenn es vll. mal Probleme mit der DRV oder Grundsicherung geben würde, wohin dann gehen?

Auf der anderen Seite ist es nicht so wenn manche Stellen wie z.b. der DRV VDK liest das die dann eher was machen, also ohne VDK? Irgendwie habe ich sowas schon gelesen.
 

Adebar

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Hallo Hansimpech,
ich hab meine Mitgliedschaft im Juli 2017 gekündigt, da mein damaliger Mitarbeiter beim VDK selbst schwer erkrankte und ich festgestellt habe, daß den anderen Mitarbeitern jede Arbeit zuviel ist.

Ich habe mir allerdings dort auch noch erlaubt (vor meiner Kündigung der Mitgliedschaft) die besagten Mitarbeiter zu kritisieren.

Die sollen ruhig wissen, weshalb man den Haufen den Rücken kehrt
 

MissRuhrpott

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Die 'machen auch eher was' wenn man zum Anwalt geht,obene genannte Aussage hat also null Wert.
Der Vergleich hinkt nämlich schon deswegen,weil man nicht gleichzeitig VDK und Anwalt beschäftigen kann,also gar kein Vergleich möglcih ist.Und über den Beratungshilfeschein schonmal gar nicht,da den nur bekommt,wer (entsprechend niedriges Einkommen vorausgesetzt) nicht in einem solchen Verein ist.

Ich bin letztlich echt froh dabei,auch in aktueller Angelegenheit (wieder) bei meinem Anwalt gelandet zu sein.Und wenn was neues kommt,dann immer wieder gerne.

@Adebar,gut so.Ich hatte meine Kündigung aus dem gleichen Grund (ok,und aus Frust) auch mit dem Vorfall begründet.
 

hansimpech

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bei mir war es halt so gewesen, einmal hat mein mitarbeiter glaube ich was für mich geschrieben und naja das ist 4 jahre oder so her und ich weiss gar nicht ob er nicht da geld wollte für oder es nix kostete und ich weiss auch gar nicht ob es was gebracht hat.

ich glaube mich dunkel zu erinnern, das das nix gebracht hat. aber da bin ich mir wie gesagt überhaupt nicht sicher, ist ja bei jahre her.

ansonsten hat glaub ich mal eine Anwältin für mich ausgefüllt und es ging um die weiterzahlung der rente wenn ich das noch richtig weiss, aber auch paar jahre her und ich weiss auch da gar nicht mehr ob das was gebracht hat. kann aber sein das es was gebracht hat.

was ich aber weiss das ich in den letzten jahre nur gezahlt und gar keine hilfe benötigt habe oder wenn mal was war wie vor ein paar monaten dann hieß es nur ich kann da nix machen!

ich frage mich trotzdem jetzt nur ob ich kündigen soll. könnte ja sein das ich doch noch mal die hilfe benötige und das sie mir dann doch helfen.
bin da um ehrlich zu sein, sehr unsicher was ich machen soll.

weil wenn ich einmal gekündigt habe, bin ich draussen und komme da nicht mehr rein. und wohin sollte man dann gehen?
 

doppelhexe

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hallo hansimpech ... auch wenn du das jetzt alles noch paar mal wiederholst... die entscheidung kann dir keiner abnehmen...

iwann braucht fast jeder mal rechtlichen beistand, deshalb wird auch immer geraten, sich iwie abzusichern... die rechtschutz gehört eigentlich zu den versicherungen, die neben hausrat und haftpflicht am meisten empfohlen wird...

natürlich kann man rechtschutz auch über vereine (zb. VDK) oder gewerkschaften bekommen, meist aber nur in bestimmten bereichen...

und natürlich gibt es beratungshilfescheine, falls man keine entsprechende versicherung hat und wenig geld zum leben. aber es gibt scheinbar auch immer mehr anwälte, die sich für diese scheine nicht mehr krummlegen...

deshalb habe ich mich, trotz der kosten, für eine rechtschutz entschieden.

andere möglichkeiten sind mir nicht bekannt...

aber was du (zu deiner eignen zufriedenheit/sicherheit) brauchst, musst du entscheiden, das kann dir niemand abnehmen... und wie gesagt, nutzt es da auch nichtsw,´wenn du immer wieder deine erfahrungen und deine möglichen zukunftsängste postest... sorry...
 

hansimpech

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entschuldigung erstmal für die wiederholungen.
es ist halt die unsicherheit und man weiss nicht was man machen soll.

auf der einen seite hat der vdk ein paar mal nicht geholfen bzw. man braucht ihn auch längere zeit nicht und bezahlt halt für nix bzw. für andere.

und auf der anderen seite war es zweimal so das sie was gemacht haben, ich weiss halt nicht mehr obs was gebracht hat.

die angst ist halt jetzt wenn ich kündige das ich vll. doch mal die hilfe von ihnen brauche und sie mir dann helfen würden.

ich weiss halt nicht was ich machen soll, wenn ich draussen bin, bin ich draussen.

rechtsschutz kann ich mir nicht leisten, ich habe viel zu wenig geld. und ja ich könnte evtl. zu einem anwalt gehen.

am liebsten würde ich kündigen auf der anderen seite ist die angst da, das es vll. ein fehler ist.

die andere frage ist halt, brauche ich überhaupt nochmal hilfe. meine rente wurde unbefristet verlängert. klar hatte ich mit dem grundsicherungsamt paar probleme, aber hätte ich vll. auch mit einem anwalt lösen können.

wie gesagt ich weiss einfach nicht was ich machen soll. und bezahlen für nix jeden monat ist halt auch sch..

die frage ist halt würde es ausreichen wenn ich bei problemen zu einem anwalt gehen würde mit diesem schein.
 

gila

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Es kommt wohl immer darauf an, was für Leute die in den jeweiligen Orten beim VDK haben.
Das ist wohl manchmal sehr unterschiedlich

Ich pers. habe hier das Glück, dass gleich mehrere sehr flotte und fähige Fachleute sitzen - und die Vorsitzende auch Juristin ist.
Mehrere Anliegen für mich und auch für andere sowie Töchter wurden sehr gut vertreten und waren erfolgreich.
Daher hab ich hier nichts zu "meckern" ;-)
 

erwerbsuchend

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die frage ist halt würde es ausreichen wenn ich bei problemen zu einem anwalt gehen würde mit diesem schein.
@ hansimpech,

das kommt auf den jeweiligen Anwalt an, ob und wie sehr er sich für dich ins Zeug legt, wenn du es über die Beratungshilfe abrechnen lässt.
 

katja30031983

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@ hansimpech,

das kommt auf den jeweiligen Anwalt an, ob und wie sehr er sich für dich ins Zeug legt, wenn du es über die Beratungshilfe abrechnen lässt.
Ich finde - bin auch seit 2017 Mitglied beim VdK - wenn man den VdK selber nicht braucht, kommt der Beitrag vielleicht jemandem zugute der Ihn im Moment dringend braucht. Aber die Entscheidung kann ich Dir nicht abnehmen. Wenn Du über
Beratungshilfe zu einem Anwalt gehst: in den regionalen
Tageszeitungen (so zumindet hier in Nürnberg in den NN) gibt
es immer eine Seite mit Adressen von Fachanwälten. :)

Zur Rechtsschutzversicherung: ich habe noch eine Verkehrsrechtsschutzversicherung und der von denen empfohlene Anwalt hat wirklich noch geschafft, dass ich zumindest etwas für einen Schaden wo ich nicht komplett
selbst Schuld war bekommen habe.

Früher war der Mitgliedsbeitrag beim VdK mal 4 Euro glaube ich.
 

Atze Knorke

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Hallo hansimpech,

https://www.elo-forum.org/grundsich...leistungsbezug-184509/index4.html#post2218442

Ich verstehe diese Unsicherheit nicht, weil ich füttere nicht einen VdK dick, der nichts für mich getan hat. :icon_evil:

Daraus folgt, dass man die Kündigung dem VdK nachweislich präsentiert - guck in deinen Vertrag zu den Kündigungsfristen -!

Es steht dir frei, jederzeit mit BerH einen RA zu konsultieren. Wo wohnst du (Bundesland reicht aus)?

Die ca. 15 Meinungen sind ja gut & schön, nur die Entscheidung triffst du für dich allein. So ist das.
Wieviel Pro/Contra-Meinungen benötigst du noch, die dich noch mehr vermutlich verunsichern, um KEINE Entscheidung treffen zu müssen?

Apropo im www. findet sich bei Recherche vieles, nur die Mühe muss man(n) sich schon selbst machen.

Rechtschutzversicherungen mit Eigenbeteiligungen mögen eine Option sein, für einen SGB II Leistungsberechtigten sicher nicht sinnvoll.
Allerdings zahlen Rechtsschutzversicherungen nur für bestimmte Streitigkeiten und sind auch nicht gerade günstig. In der Regel sind dann allerdings nur bestimmte Lebensbereiche abgedeckt, z. B. Mietsachen. Für alle anderen Rechtsgebiete ist ein separater Schutz notwendig. :icon_twisted:

Eine Rund-Um-Sorglos-Paket für all' die prekären Probemzonen, die gibt es nunmal nicht, ansonsten der Preis ist heiss.

1. Zur Ergebnisfindung noch ein rechtsanwaltlicher Hinweis/Link:
vdk-Mitgliedschaft und Prozesskostenhilfe

Wer Mitglied im Sozialverband vdk ist, hat keinen Anspruch auf Prozesskostenhilfe (PKH). Dies wurde vom Bayerischen Landessozialgericht mit Urteil vom 28.06.2011, Aktenzeichen: L 2 P 32/11 B PKH entschieden.
2. VdK
www.vdk.de/hamburg/pages/66533/erhoehung_der_mitgliedsbeitraege_zum_1_januar_2014

Die Delegierten stimmten diesem Antrag einstimmig zu, auch wenn alle Beteiligten sich einig waren, dass diese Beitragserhöhung im Einzelfall nicht unproblematisch ist. In diesem Zusammenhang sei nochmals darauf hingewiesen, dass der Mitgliedsbeitrag für Mitglieder, die ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt aus der Grundsicherung erhalten, vom Grundsicherungsamt voll übernommen wird.
Damit ist für mich eine Grenze für Hilfe & Rat erreicht.
 

Zeitkind

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natürlich kann man rechtschutz auch über vereine (zb. VDK) oder gewerkschaften bekommen, meist aber nur in bestimmten bereichen...
Wenn der TE vom VDK spricht, geht es ihm um die Absicherung im sozialrechtlichen Bereich. Da hätte ich einen Rat.
Als Mitglied einer Gewerkschaft, welche dem DGB angehört, genießt man vollumfänglichen Rechtsschutz im Sozialrecht und Arbeitsrecht.
Je nach Gewerkschaft inclusive Zusatzleistungen (IGM z.B. Freizeitunfallversicherung).
Beitragskosten je Monat unter 2 Euro, keine Eigenbeteiligung. :icon_wink:
Die DGB-Rechtsschutz GmbH vertritt die Mitglieder der DGB-Gewerkschaften in allen Rechtsfragen rund um den Arbeitsplatz.
Hierzu gehört die Beratung, Unterstützung und Vertretung in sämtlichen arbeitsrechtlichen Streitfällen durch alle Instanzen.
Dies betrifft beispielsweise Kündigungsschutzverfahren, Rechtsstreite wegen Lohn- und Gehaltsansprüchen oder Streitigkeiten über das Arbeitszeugnis.
Wir sind für unsere Mandanten in sämtlichen sozialrechtlichen Auseinandersetzungen mit den Trägern der Renten-, Kranken-, Unfallversicherung
sowie der Arbeitsförderung und mit den Jobcentern in allen Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit tätig;
dies gilt auch für Versorgungs- und Sozialhilfesachen. (Quelle: dgbrechtsschutz.de)
Man braucht bei seinem zuständigen Rechtsschutzbüro nicht einmal persönlich vorzusprechen.
Nach Kontaktaufnahme und Formabsprache kann (fast) alles per Mail erledigt werden.
Ich will hier keine Werbung machen, sondern anhand eigener, guter Erfahrungen auf eine erschwingliche Alternative verweisen.
 
E

ExitUser

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natürlich kann man rechtschutz auch über vereine (zb. VDK) oder gewerkschaften bekommen, meist aber nur in bestimmten bereichen...
Das ist aber bei einer normalen Rechtsschutz auch nicht anders. Wenn man alle Bereiche (Mietrecht, Verkehrsrecht usw.) absichern will dann kostet es dementsprechend.

Abgesehen davon ist die Prüfung der Erfolgsaussichten vor einer Klage/Vertretung vom Versicherer obligatorisch (Deckungszusage) und notorische "ich hab eine Rechtsschutzversicherung, da Klage ich eben" laberer sind dann erstaunt wenn abgelehnt wird.

P.s. Mit 3800 Beschwerden war die Rechtsschutzversicherung im Jahr 2016 die Sparte, über die sich Verbraucher am häufigsten beschwerten...

Quelle: Deckungszusage in der Rechtsschutzversicherung - Stichentscheid - Finanztip



liesa
 

hansimpech

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@katja ich weiss ja nicht dann zahle ich also für andere? bekomme nix dafür? und wenn ich hilfe brauche, wie ein paar mal geschehen heisst es dann nur, da kann ich nix machen.

also könnte ich die 72 Euro im Jahr auch die Toilette runterspülen, hätte ich genauso viel davon!

Mir ist bewusst das man bezahlt das auch andere Hilfe bekommen, wenn man gerade keine benötigt. Nur wenn man Hilfe benötigt, bekommt man keine. Und wenn man Jahre lang den Verein nicht braucht, bezahlt man für nix. Da stellt sich mir schon die Frage nach dem Sinn für mich.

Und ja ich muss das entscheiden, Problem ist nur wenn es für mich so schwer ist zu entscheiden. Weil ich halt den Gedankengang habe, was ist wenn ich doch nochmal Hilfe benötige und sie mir vll. helfen würden. Aber ich dann kein Mitglied mehr bin? Das ist halt die Unsicherheit.

@atze sie haben zweimal was für mich gemacht, nur ich weiss nicht mehr ob es was gebracht hat. aber paar mal haben sie nix gemacht.

ich weiss halt nicht ob ein anwalt ausreicht. ich wohne in rlp.
 

katja30031983

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Es gäbe nochwas was ich bedenken würde bei Kündigung und
z.B. Abschluß einer Rechtsschutzversicherung, oder beim Wechsel zu DGB, etc.

Jeder Verein und jede Rechtsschutzversicherung hat in der Regel
in Ihren Bestimmungen, dass man ab Zeitpunkt des Abschlußes
mindestens so und soviel Monate versichert sein muss bevor man
Leistungen und Hilfe in Anspruch nehmen kann.
Ist beim VdK ähnlich, glaube 1-2 Monate gelesen zu haben.
Das heißt: würdest Du jetzt kündigen, ohne rechtzeitig für
eine Alternativversicherung gesorgt zu haben, dann wäre nur
der Gang zur Beratungshilfe.

Du kannst ja noch das kommende Wochenende darüber
schlafen und Dich dann entscheiden :)
 
E

ExitUser

Gast
Bei der Verdi hat man ab den ersten Monat kostenlose Rechtsberatung, und nach drei Mitgliedsbeiträgen kann man die Dienste eines Anwalts in Anspruch nehmen.
 

Kerstin_K

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Bei einer Rechtschutzversicherung muss man auc aufpassen, dass man sie nicht zu oft in Anspruch nimmt, sonst fliegt man raus.

Und wenn man rausgeflogen ist, hat man Probleme, eine Neue Versicherung zu finden, die fragen das nämlich vor Vertragsabschluss ab, wer gekündigt hat und vieviele Fälle man in den letzten bis zu 7 Jahren hatte.
 
C

ckl1969

Gast
Also, dass ist sicherlich auch vom jeweiligen Ortsverein des VDK abhängig, ob man die nun empfehlen kann oder nicht.

Ich war dort Mitglied und habe dort vier, vielleicht auch fünf mal, eine Anfrage bzw. einen Beratungstermin gehabt und das Ganze war katastrophal.

Vor meiner Antragstellung auf EM Rente habe ich mich zum Beispiel dort "ausführlich" beraten lassen. Ich hatte dann das Riesenglück, bei der Servicestelle der DRV auf jemanden zu treffen, dem ich entweder symphatisch war und der mir deshalb geholfen hat oder aber der dort den Leuten generell hilft.

Der hat mich dann irgendwann im Verlaufe des Gespräches gefragt.....Herr xy mal ganz ehrlich, woher haben Sie die Informationen die sie hier preisgeben, wer hat Ihnen zu dieser Vorgehensweise geraten? Da hab ich halt gesagt, vom VDK. Seine Antwort, wenn sie machen, was die Ihnen vorgeschlagen haben, bekommen Sie Ihren Antrag garantiert nicht durch.
Sie/WIR machen das jetzt so und so...................
Also ich habe den Antrag dann im ersten Anlauf durchbekommen.

Das gleiche Spiel einige Zeit vorher zum Übergang Krankengeld/ALG 1. Mir hat dann eine Dame der Leistungsabteilung der Arbeitsagentur erklärt, wie ich das am Besten mache und was ich dann doch bitte, entgegen der Empfehlung des VDK, machen soll bzw. nicht machen soll. Die meinte dann auch, dass es sicherlich Rechtsanwälte bzw. Vertretungen der Arbeitslosen gibt, vor denen die Arbeitsagentur "Respekt" hat. Die Vertreter des VDK sorgen wohl eher selten für schlaflose Nächte bei der Arbeitsagentur.

Also ich würde die 72,00 EURO Jahresbeitrag für den VDK eher in eine Rechtschutzversicherung investieren. Nur drauf achten, dass die im Sozialrecht (ist wenn, dann im Privatrechtschutz enthalten) dann auch bereits ab Widerspruchsverfahren für die etwaigen Anwaltskosten aufkommt.
 
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