Soll ich diesen Brief von JC beantworten?

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ffmmk1975

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Habe folgenden Brief von meinem JC (ohne Rechtsfolgenbelehrung) bekommen:
Der Brief kam mit dem gelben Engel (Postzustellungsurkunde)

Sehr xxxx xxxx xxx,
in unserem Gespräch am 07.05 hatte ich sie gebeten, Ihre behandelnden Ärzte mir gegenüber von der Schweigepflicht zu entbinden. Bisher ist die unterschriebene Entbindung von der Schweigepflicht hier nicht eingegangen.
Da kann sie lange darauf warten ...

Ich fordere Sie nochmals auf mir die Entbindung von der Schweigepflicht zu kommen zu lassen.
Am Termintag hat mir die JC Ärztin nicht erklärt, dass die Entbindung der Schweigepflicht freiwillig ist....
Sie sagte lediglich "Ich brauche Ihre Unterschrift" vorauf ich geantwortet habe, ich möchte die Unterlagen zuhause überprüfen bevor ich etwas unterschreibe....



Keine Unterschrift, nur Jobcenter xxxxxx!!!
Da dem Schreiben auch keine Rechtsfolgenbelehrung beigefügt war, habe ich das Schreiben in die Akte gelegt da ich es nicht beantworten möchte.

M.E. muss ich das Schreiben ja nicht beantworten .....
Oder was meint Ihr??
 

Cindy

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hey

Ich bekam Anfang des Jahres ein fast identisches.

Beim JC hab ich mich nicht gemeldet - aber beim Datenschutz



LG Cindy
 

ffmmk1975

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Danke für die Antwort!
Ich beantworte im Grunde solche Briefe nicht da diese nur unnötige Kosten verursachen.

Die haben es sogar mit Postzustellungsurkunde gesendet .....

LG
 

ZynHH

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Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, teilen Sie mir dies bitte kurzfristig mit.

Dieser Satz stand in dem PZU-Brief?
Hört sich nach Mitwirkungspflicht an.


Naja, die Frage ist doch, was willst du erreichen?
 

ffmmk1975

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Dieser Satz stand in dem PZU-Brief?
Hört sich nach Mitwirkungspflicht an.
Den Brief habe ich komplett abgetippt.
Genau so steht es.
Es gibt auch keine Überschrift wie z.B Einladung, Aufforderung zur Mitwirkung usw...
Es gibt auch keine Rechtsfolgenbelehrung!

Naja, die Frage ist doch, was willst du erreichen?
Ich will nicht nach deren Pfeife tanzen und mich verar+++++ lassen....
Wurde zur Untersuchung gemäß §62 zur Mitwirkung an der Untersuchung gezwungen...
Richtig währe gewesen eine Einladung nach §59 in Verbindung mit §309....

M.E. währe die Ärztin verpflichtet gewesen mich über meine Rechte bezüglich der Schweigepflichtsentbindung aufzuklären...


PS.
Auch wenn es hier um nur 0,58 Euro für die Briefmarke geht, sind es 0,58 Euro zu viel ....
Wo kommen wir den hin, wenn wir alle solche Anfragen beantworten würden???
 
E

ExitUser

Gast
Man will ohne großes Geldausgeben an die Befunde kommen. Das mit dem "externen Facharztgutachter" ist eine unterschwellige Drohung, der durch die PZU noch mal Nachdruck verliehen werden soll, weiter nix. Ich würde das auch nur abheften.
 

Phanthom

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M.E. muss ich das Schreiben ja nicht beantworten .....

Ich habe das letztes Jahr auch gehabt und zwar mit Unterschrift und sogar mit einer Frist in der ich die Sachen einreichen sollte. Es war weder eine Rechtfolgenbelehrung enthalten, noch stand dort etwas von Mitwirkungspflicht. Und wenn die beiden Sachen in einem Schreiben vom JC nicht drinnen stehen, dann gibt es von mir Nase, nada, und als Zugabe noch das große Nichts.

Meine debile Sachbearbeiterin hat es nur mal auf doof versucht. Ich bin danach nie wieder drauf angesprochen oder angeschrieben worden.
 

Anna B.

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Hallo,

schau mal, wir haben heute eine sensationelle Neuentdeckung gemacht..bzw. war es Gila...

es handelt sich um den Tätigkeitsbericht des Bundesdatenschützers...

und dort auf Seite 163...gibt es das Thema Schweigepflichtentbindungen usw.

schau einfach mal rein..

https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/112214-hinweis-taetigkeitsbericht-bundesdatenschutz.html

ich hab diese wichtige Information sofort meinem Anwalt geschickt..es läuft ja die Klage gegen die Afa, weil sie mein ALG eingestellt haben, Grund: fehlende Schweigepflichtentbindung...

das Ganze kann für mich nur von Vorteil sein ... (hoffentlich)...
 
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