Soll ich das Praktikum doch noch machen?

Stabilo Boss

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Kennt ja meinen Fall.....

https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/193064-mehr-krankenversichert-fragen.html

Jetzt kommt noch mehr dazu!

Habe die "Kündigung" ja erhalten und habe mich heute Arbeitslos gemeldet.

Kurz darauf hat mich meine alte Arbeitsvermittlerin angerufen und ihr bedauern bekundet und mit mir direkt mal einen Termin für nächste Woche vereinbart.
Dabei kam sie auch noch auf ein "altes" Praktikum zu sprechen, das ich eigentlich anfang mai beginnen sollte nach meiner Weiterbildung, die ich ja auch abgebrochen habe.
Haben jetzt Wochenlang nichts von sich hören lassen und auch auf meine Mails nicht geantwortet usw. Habe das schon längst vergessen, aber meine Arbeitsvermittlerin hat wohl noch mal mit denen telefoniert gehabt und da kam das zur sprache ( habe mich bei denen nicht abgemeldet bzgl. meiner neuen(alten) Stelle und die sollen ganz überrascht gewesen sein; wollte mir die Stelle halt noch warm halten ). Kurzum: Ich versuche jetzt, die Kohlen aus dem Feuer zu holen und habe jetzt die entsprechende Dame von damals kontaktiert. Konnte sich natürlich nicht an mich errinnern.......
Die Stelle, um die es auch damals ging, ist schon längst aus der Jobbörse gelöscht, also habe ich jetzt auch nichts mehr konkretes in der Hand.

Habe sogar noch den alten Vermittlungsgutschein hier liegen, den ich damals abschicken sollte, was sich dann ja zerschlagen hat.

Also; ich soll mich morgen noch mal bei ihr melden und da will sie das konkreter Besprechen und schauen, was sie da machen kann.

Ich habe mir vorgenommen, ich mache das nur.....

-max.2 Wochen
-wenn es klare Aufgaben gibt und ne Struktur
-wenn ne konkrete Stelle winkt (Teil-/Vollzeit)
-wenn ich nicht 8 Stunden jeden Tag voll mitarbeiten muss
-wenn ich nicht Samstags hin muss
-wenn ich die Kosten erstattet bekomme

Wenn ich mich da nur zum Horst machen soll und man mich dann nach Hause schickt und Hartz IV vor der Tür steht, dann kann ich mir das auch sparen.....

Wie seht ihr das?
Versuchen?
Oder in den Wind hauen und sich weiter umschauen?
 

Stabilo Boss

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Kommt schon, Leute, hat da keiner ne Meinung zu?

Das Gespräch mit der Dame wird spätestens morgen stattfinden,bis dahin bräuchte ich Rat.......
 

samuraji

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Du sagst doch selbst, es ist dahinter keine Stelle mehr. Was genau bringt dann so ein Praktikum, außer seine eigene Zeit damit zu vergeuden.
Oder bringt dir das Praktikum in irgendeiner Weise sonst noch etwas?

Wenn eine Stelle winkt, dann schriftlich bestätigen lassen, dass bei Eignung eine Einstellung erfolgt. Wobei es das auch per Einstellung und Probezeit machbar und auch für dich sinnvoller wäre. Versprechungen kann man ja machen wie man will, Hauptsache man bekommt einen Praktikanten der für lau arbeitet...und plötzlich ist es auch kein Problem aus einem 2-wochen-praktikum ein 1-2-3Monatelages Praktikum zu machen, immer mit der Karotte vor der Nase, die einem die Festanstellung verspricht.
 

vidar

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Kommt schon, Leute, hat da keiner ne Meinung zu?
Naürlich springen alle gleich auf, wenn du dich hier meldest. :icon_evil:

Tolle Arbeitsvermittlerin, die du da hast. Kaum meldest du dich Arbeitslos und schon ruft sie dich an? Die Dame scheint wohl nicht ausgelastet genug zu sein. Unabhängig davon, telefoniert (und „e-mailt“) man nicht mit der AfA oder dem JC, sondern hält nur einen schriftlichen Kontakt aufrecht. Das Gesprochene am Telefon ist wie „Schall und Rauch“, ergo nicht Nachweisbar.

BTW: Wenn ich mir so deine bisherigen Beiträge anschaue, dürftest du mittlerweile sicherlich auch über deine Fragen eine Selbstbeantwortung finden können.
 

Gaestin

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wie ich schon mal hier irgendwo schrieb, ich
kenne einen jungen Mann, der gefragt wurde,
ob er Probearbeiten würde. (auf dem Amt sprach man
von Praktikum). Er hatte ALGII.
Es handelte sich um drei Tage, er sagte zu und hat nach
drei Tagen eine feste halbe Stelle bekommen für zwei Jahre.
Öffentlicher Dienst, die Chancen, dass es dann weitergeht
sind gut. Er bereut es nicht, dass er zugesagt hat.
Und es ist genau seine Berufsrichtung.
 

samuraji

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wie ich schon mal hier irgendwo schrieb, ich
kenne einen jungen Mann, der gefragt wurde,
ob er Probearbeiten würde. (auf dem Amt sprach man
von Praktikum). Er hatte ALGII.
Es handelte sich um drei Tage, er sagte zu und hat nach
drei Tagen eine feste halbe Stelle bekommen für zwei Jahre.
Öffentlicher Dienst, die Chancen, dass es dann weitergeht
sind gut. Er bereut es nicht, dass er zugesagt hat.
Und es ist genau seine Berufsrichtung.

Toll!
...ich kenne 10 Männer, die einen/vier /sechs Monat(e) Probearbeit machen sollten. Es wurde Festanstellung & Mindestlohn in Aussicht gestellt.
Der Zeit war kaum um, da wurde denen eine Verlängerung der Praktika angeboten, man sei sich noch nicht sicher, momentanen Auftragslagen seien auch nicht so toll, sprich: Viele Gründe wurden gefunden, um nicht fest einzustellen - aber gratis weiter Praktika machen, immer doch gerne. Erst recht, wenn die anfallenden Arbeiten einer Vollzeitkraft entsprechen.
Gleiches gilt auch für Angebote mit Festanstellung, natürlich in den ersten 6 Monaten unter dem Mindestlohn, danach ohne Probleme mehr. Ernüchternd aber, dass dann keiner die Probezeit übersteht und schon während dieser fristlos ohne angaben von Gründen "entsorgt" wird. Meist aber immer wieder im gleichen Chema...Monat 1-5 ->prima Arbeit, tolle Leistung. Dann wird man kurz vor Probezeit dennoch entsorgt.

Fazit:
Natürlich kann man wie ein blindes Huhn auch das eine Korn oder eben die Nadel im Heuhaufen finden. Die Realität zeigt aber immer wieder, dass auf einen "Glücksfall" meist 99 Reinfälle vorkommen.

Personalabteilungen sind auch meist keine "Wünsch-Dir-Was" Gesprächsteilnehmer, sondern knallharte und berechnende Abteilungen, die den Besten Kosten-Nutzen-Faktor ermitteln.
 

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