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Soll dem Amt einen nachweis über Nebenkostenabrechnung zukommen lassen

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Walter v. d. Vogelweide

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#1
Moin zusammen,

habe heute von der Arge eine Aufforderung zur Zusendung der letzten Nebenkostenabrechnung bekommen. Anderfalls wollen sie mir irgendwie die Leistungen nach gut dünken neu berechnen - was wohl nichts anderes als Kürzung heißt (ja ja wir kennen euch schon).
Anscheinend trudelt das jetzt bei vielen ein, seit dem 1.8.2006. Mitwirkungspflicht bla bla bla....Einkommen vs. Leistungen bla bla bla.

Das Haus in dem ich zur Miete wohne, wurde aber Anfang 2006 verkauft, sprich ich bekam einen neuen Mieter. Von dem habe ich seitdem aber noch keine Nebenkostenabrechnung für 2006 erhalten. Die letzte Abrechnung vom alten Vermieter ist von Anfang 2006 für das 2 Halbjahr 2005. Darin hatte ich einen Überschuß von 120 € "erwirtschaftet".
Ich persönlich gehe davon aus, dass mir die Arge da nichts kann, da es vor dem 1.08.2006 liegt und somit als Einkommen gezählt wird.

Beziehe mich hier auf folgendes Urteil (soll da noch einer durchblicken):

http://www.sozialticker.com/forum/ftopic5829.html

Hab ich recht oder hab ich recht ? :)

Gruß
 

Arania

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#2
Wenn noch keine Abrechnung vorliegt, kann keine vorgezeigt werden, der Vermieter hat noch bis Ende des Jahres Zeit damit, das weiss auch die ARGE

Bei mir trudelt so eine Aufforderung übrigens nicht ein, weil ich das immer unaufgefordert sofort einreiche wenn ich die Abrechnung habe

Einkommen meinst Du jetzt sicher nicht, alles was vor dem ALG II Bezug da war ist nomalerweise Vermögen und anrechnungsfrei bis zu gewissen Grenzen

Einkommen ist das was Du jetzt zusätzlich erwirtschaften würdest
 

Walter v. d. Vogelweide

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#3
Hallo,

Wenn noch keine Abrechnung vorliegt, kann keine vorgezeigt werden, der Vermieter hat noch bis Ende des Jahres Zeit damit, das weiss auch die ARGE
Anscheinend nicht oder wie soll ich dann dieses Schreiben verstehen.

Bei mir trudelt so eine Aufforderung übrigens nicht ein, weil ich das immer unaufgefordert sofort einreiche wenn ich die Abrechnung habe
Asche auf mein Haupt...

Einkommen meinst Du jetzt sicher nicht, alles was vor dem ALG II Bezug da war ist nomalerweise Vermögen und anrechnungsfrei bis zu gewissen Grenzen

Einkommen ist das was Du jetzt zusätzlich erwirtschaften würdest

Ja, du gibst dir die Antwort doch selbst. Sogar nach deiner Def. ist es EK.
Aber egal.


Danke für die schnelle Antwort.

Gruß
 

Arania

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#4
so war das nicht gemeint, also keine Asche über Dein Haupt, nur als Widerspruch das die ARGE einen damit ärgern will, die sind verpflichtet nachzufragen wann die Nebenkostenabrechnung eingereicht wird, wenn Du ihnen mitteilst das die für 2006 noch nicht vorliegt, müsste das erledigt sein
 

Walter v. d. Vogelweide

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#5
so war das nicht gemeint, also keine Asche über Dein Haupt, nur als Widerspruch das die ARGE einen damit ärgern will, die sind verpflichtet nachzufragen wann die Nebenkostenabrechnung eingereicht wird, wenn Du ihnen mitteilst das die für 2006 noch nicht vorliegt, müsste das erledigt sein
Hoffe ich doch. Sie wollen allerdings die letzte Abrechnung sehen, und die ist eben von anno 2005 mit 120€ Einkommen, Vermögen (bitte ankreuzen).

Das war das erste Mal, dass die danach gefragt haben. Somit führe ich das auf die kleine aber feine Gesetzesänderung vom 1.08.2006 zurück.

Gruß
 

Walter v. d. Vogelweide

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#6
War ja klar !

Hallo liebes Forum,

Möchte gerade kurz über den Stand der Dinge bzgl. Heizkostenguthaben informieren.
War ja klar, daß die ARGe nicht lange auf sich warten ließ. Wenns irgendwo 1 Euro bei den ALGII-Leuten zu holen gibt, stehen die sofort auf der Matte.

Heute kam natürlich das Schreiben, welches mich darüber informieren sollte, dass ich Anfang 2006 120Euro zu viel Leistung erhalten, weil ich das Heizkostenguthaben von 2.Halbjahr 2005 nicht angezeigt hätte.

In der Anhörung fragen sie mich noch ob ich damit einverstanden bin, dass mir das Geld jetzt monatlich i.H. v.30% meines ALGII-Geldes abgezogen wird.
Ähh, mit Verlaub, aber ich bin nicht einverstanden.

Werde jetzt schön die Sozialgesetzgebung schröderscher Prägung benutzen, und den Leutenm von der Arge um die Ohren hauen. Zu guter letzt geht's vors Sozialgericht.

Sehe das auch nicht ein. Das Geld ist vor der neuen Regelung 1.8.2006 gekommen und ist somit als EK anzurechnen. Aber wichtig finde ich in diesem Zusammenhang folgendes:

Nach Satz 3 der Vorschrift sind einmalige Einnahmen, soweit nicht im Einzelfall eine andere Regelung angezeigt ist, auf einen angemessenen Zeitraum aufzuteilen und monatlich mit einem entsprechenden Teilbetrag anzusetzen.
Das heißt in diesem Falle doch, dass ich die 120Euro durch die Monate des betreffenden Abrechnungszeitraumes teilen kann. Bei 6 Monaten wären das 20 Euro/Monat.

Werde diesbezüglich so vorgehen.
 
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