Soll aufgrund von Schwerhörigkeit zum Ä. D.

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colonel

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17 August 2011
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Hallo,

ich melde mich auch mal wieder und bitte um eure Einschätzung.
Ich hatte wieder mal einen Termin bei meinem SB.
Meine aktuelle Situation sieht so aus:
Schon einige Jahre in Sgb II Bezug, seit 1,5 Jahren einen Minijob mit unbefristeten Vertrag. Hochgradige Schwerhörigkeit auf beiden Ohren, GDB von 30. Will allerdings demnächst einen Verschlechtsantrag stellen um 50 zu bekommen.
Seit 1 Jahr besteht auch keine EGV mehr.
SB unterstützt das mit dem Minijob, da mein Chef und ich vereinbart haben das ich Stunden aufstocken kann, wenn sich was ergibt.
Nun hat SB allerdings vorgeschlagen das ich mal den Ärztlichen Dienst aufsuchen könne, damit der die schwere meines Hörverlustes feststellt. Wenn ihm das bekannt ist, könne SB besser mit mir arbeiten, sagte er. Und ausserdem sei es leichter mit der GDB Beantragung, da das Gesundheitsamt, wo der ärztliche Dienst durchgeführt wird, die Diagnose auch an das Versorgungsamt übermitteln kann.

Wie seht ihr das denn? Ist das überhaupt notwendig? Meine Hörschwäche und der Grad sind doch vom HNO diagnostiziert und ich trage ja auch Hörhilfen. Ausserdem hat mein Akustiker ebenfalls sämtliche Hörtests im Zuge der Hörhilfeanpassung gemacht, was er nun erneut durchführt, da ich seit 6 Jahren Hörhilfen trage und nun neue bekomme.
Es hat sich so angehört als ob es freiwillig wäre und ich hab ihm mitgeteilt, dass ich mich diesbezüglich in zwei Wochen wieder bei ihm melde.
Habt ihr irgendwelche Tipps oder Ratschläge wie ich mit der Thematik umgehen soll?
 
G

Gelöschtes Mitglied 63723

Gast
Der ÄD wird die Einschränkungen festlegen, die Du wegen der Schwerhörigkeit hast. Z.B kein Kundenverkehr, kein arbeiten unter Lärm u.s.w.
Damit Dein SB weiß als was er Dich noch vermitteln kann.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Z.B kein Kundenverkehr,
Naja, die Frage ist aber, wie die Einschränkung mit Hörhilfen aussieht.

Kenne da selber einen ehemaligen Kollegen, der war vor Nutzung der Hörhilfen extrem schwierig im täglichen Business.

Nachher war das dann nur noch zu erkennen an dem Minihörgerät in den Ohren.
Die Technik ist da echt weit heutzutage.

Es ist also schon sehr wichtig für eine Vermittlung, wie das Hörvermögen mit Hörhilfen ist.

Einen Taubstummen hatten wir auch, der hat im Labor hervorragend gearbeitet und sogar Labormaterial teilweise abgeholt und weggebracht mit einem Kleinbus.
Kein Thema, behindert bedeutet nicht zwangsläufig Erwerbsminderung.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63723

Gast
Naja, die Frage ist aber, wie die Einschränkung mit Hörhilfen aussieht.

Kenne da selber einen ehemaligen Kollegen, der war vor Nutzung der Hörhilfen extrem schwierig im täglichen Business.

Nachher war das dann nur noch zu erkennen an dem Minihörgerät in den Ohren.
Die Technik ist da echt weit heutzutage.

Es ist also schon sehr wichtig für eine Vermittlung, wie das Hörvermögen mit Hörhilfen ist.


Ich trage selber auch Hörhilfen. Nicht bei jedem ist alles möglich. Es fängt schon damit an, dass die Minihörgeräte im Ohr nicht bei jedem geeignet sind.
Dazu kommt dann noch, dass die Hörgeräte, mit denen alles Mögliche machbar ist zuzahlungspflichtig sind, und dies nicht zu knapp.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Ja, ist mir klar.

Das ist aber eben extrem unterschiedlich, je nach persönlichem Krankheitsbild.
Deswegen bringt eine pauschale Aussage nichts und muss entsprechend verifiziert werden durch den ÄD.

Die ohne Zuzahlung sind aber nicht mehr die klobigen Dinger wie früher.
Scham und Unsicherheit sind manchmal schlimmer als das Leitsymptom.
 

Mona Lisa

Priv. Nutzer*in
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Was ist so schlimm am ÄD? Durch ihn kennt mein SB meine Einschränkungen, ohne daß er meine Diagnosen kennt. Das ist doch nicht verkehrt.

LG

Mona Lisa
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Wenn man z.B. nen Job mit Kundenverkehr hat und dafür teurere Hörgeräte, die leichter auf das Gegenüber ausgerichtet werden können, benötigt, wird das als LTA bezahlt.

Die Zuzahlung ist also kein Argument, man muss nur im Zweifel drum kämpfen.

Was der ÄD feststellt, wird das Versorgungsamt nicht interessieren, die Fragestellung der Untersuchung ist eine ganz andere.

Eigentlich scheint es unnötig zu sein, aber verkehrt ist es vermutlich nicht, Einschränkungen der Vermittelbarkeit dokumentiert zu haben.
Drum reißen würd ich mich nicht, aber wenn SB es dringend so will...
 
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