Solingen, Arge hilft bei Hartz-IV-Anträgen

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wolliohne

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Solingen (RP)
Die Arge, zuständig für die Bewilligung von Hartz-IV-Leistungen, ist sich nun selber das „Salz“ in der Suppe und berät seit den Sommerferien über eine dafür eingestellte Mitarbeiterin Menschen, die Schwierigkeiten beim Ausfüllen der Anträge haben. Damit stopft die Behörde einen kleinen Teil des Loches, das sich nach der Schließung der unabhängigen Beratungsstelle aufgetan hat. Im „Salz“ wurden Hartz-IV-Empfänger beraten, die sich ungerecht von der Behörde behandelt fühlen. Ende Februar 2008 war es geschlossen worden, weil Landesgelder wegfielen.



Ps.na bitte.


Solingen: Arge hilft bei Hartz-IV-Antr
 
G

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Gast
Seltsam
Ist das nicht die Aufgabe der ARGEn? Warum wird hier nicht einfach der SB/FM angehalten seinen Dienstpflichten nachzukommen.

Als ARGE unter SALZ zu firmieren, würde ich als "false flag" bezeichnen. Juristen haben dafür schönere Vokabeln
 

druide65

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Seltsam
Ist das nicht die Aufgabe der ARGEn? Warum wird hier nicht einfach der SB/FM angehalten seinen Dienstpflichten nachzukommen.

Als ARGE unter SALZ zu firmieren, würde ich als "false flag" bezeichnen. Juristen haben dafür schönere Vokabeln

Aufgabe der ARGEn ist es aufgrund der Qualifikation des Personals und des Personalmangels zu verwalten,nicht zu beraten.

Fürs Beraten sind die Erwerbloseninis zuständig....oder mehr oder weniger zuständig geworden.
 

Mario Nette

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Laut SGB I ist die ARGE eben doch für die Beratung zuständig.

Mario Nette
 

Bruno1st

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Laut SGB I ist die ARGE eben doch für die Beratung zuständig.
Mario Nette

das sagst du - ich denke da nur an einen Gruppenführer der mir im Mai 07 mit dem SGB-II in das Gespräch kam und mir sagte, "das SGB-II ist unsere Basis". Mein Hinweis auf Grundgesetz, usw. hat er nicht verstanden.
 

Mario Nette

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Dieser Gruppenführer sollte wohl selbst mal einen Weiterbildungsantrag stellen. Wenn er ausschließlich nach SGB II handeln will, dann gilt z. B. für ihn alles hinsichtlich der Daten nicht. Oder hinsichtlich der Beistände. Oder hinsichtlich der Krankenversicherung, etc. Sorgen bereitet mir, dass man mit solch löchrigem Wissen bereits Gruppenführer werden kann. Das ist von den Geführten dann naütrlich nichts zu erwarten. Und die Stelle seines Vorgesetzten könnte vermutlich auch ich bekleiden, wenn ich denn wollte.

Mario Nette
 

druide65

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Laut SGB I ist die ARGE eben doch für die Beratung zuständig.

Mario Nette

Wenn sie es denn könnten....und ich kann aus meiner Erfahrung sagen....besser nicht.
Wer sich von der ARGE beraten lässt hat schnell ausgekichert:icon_wink:

Die wissen doch selber nicht was Plan ist....wie denn auch?
Und dann noch die maroden Strukturen "Wer ist denn jetzt mein Dienstherr?"und eine EDV die in 10 Jahren noch nicht laufen wird....

Jut...es gibt Ausnahmen....
 

Bruno1st

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Dieser Gruppenführer sollte wohl selbst mal einen Weiterbildungsantrag stellen. Wenn er ausschließlich nach SGB II handeln will, dann gilt z. B. für ihn alles hinsichtlich der Daten nicht. Oder hinsichtlich der Beistände. Oder hinsichtlich der Krankenversicherung, etc. Sorgen bereitet mir, dass man mit solch löchrigem Wissen bereits Gruppenführer werden kann. Das ist von den Geführten dann naütrlich nichts zu erwarten. Und die Stelle seines Vorgesetzten könnte vermutlich auch ich bekleiden, wenn ich denn wollte.
Mario Nette

Um eine Weiterbildung zu machen, muß zuerst einmal etwas Entwicklungsfähiges vorhanden sein :icon_twisted:
Gruppenführer weil ich selbst schon Teamleiter war und da eine andere Arbeitsweise abliefern mußte. Diesen Typen traue ich nur die deutsche Schreibweise zu - Führer befiehl, wir folgen - egal was.
Die Berufung auf das SGB-II "schreckt" den normalen Bedürftigen gleich ab - denn der Typ hat dann etwas schriftliches, beruft sich darauf "das steht hier nicht drin" und man selbst muß dann entsprechend "rumeiern".

Das ist kein löcheriges Wissen - das ist Vorsatz !!!
Und auch diese "Beratung" sehe ich eher als Beitrag zur Ausgabensenkung durch Verhinderung korrekter Anträge an. Wenn ein Bürger alles beantragt und einwirft, dann muß es einen Widerspruch geben - wird aber im Vorfeld "geholfen" und z.B. gesagt "das geht nicht, ist nicht enthalten, usw." dann wird das gar nicht erst beantragt. Folge : keine Ausgaben und kein Widerspruch und vor allem ein sauberer Antrag ohne störende Punkte. Und wenn der Bedürftige verhungert, kann man gut sagen "er hatte uns aber nichts gesagt".

Mir fällt dazu Volker Pispers ein, der eine Umfrage präsentiert hat wonach 2/3 der Deutschen mit der Regierung unzufrieden seien - gleichzeitig aber mit dem Merkel zufrieden seien. Die sagen garantiert auch immer "Wenn das die Merkel wüßte, dann würde sie etwas machen". Kommt mir bekannt vor, aus Geschichtsbüchern.
 
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