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So viel kosten die Linken

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Wenn ein Poster einen über alle Maßen provozierenden Artikel der "Rheinischen Post", die für ihr konservatives Geschwätz bekannt ist (!) einstellt und nichts, absolut nichts dazu sagt, sollte man überhaupt nicht antworten, denn da fehlt jeder Stil und jede Seriosität.

Sancho, was willst Du mit so einem Quatsch erreichen ? Ich verstehe ja, daß Du stinksauer bist, weil Deine geliebte SPD überall in die Gruft geht. Mit einer "Rote Socken Kampagne" aber wirst Du hier wenig Beifall erheischen.

Der gleiche Schreiberling, Michael Bröcker, hetzt ja auch gegen die "linke" SPD:
SPD und die Mottenkiste

Presseportal: Rheinische Post - Rheinische Post: SPD und die Mottenkiste
.
 
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werden sich aber auch viele Wähler fragen, was das alles kosten soll und nicht alle werden den "Finanzierungsplänen" glauben.
Genau, das werden sich genau die schlichten Gemüter fragen, die sich nicht fragen, warum z.B. nicht gefragt wird, aus welchen Gründen die Banken mit Milliarden subventioniert werden, und wer das bezahlt.

Glauben werden das auch die einfachen Gemüter, die sich nicht fragen, warum z.B. immer mehr Geld für Rüstung (Stichwort Rüstungslobby im Bundestag) ausgegeben werden muss und warum sich Deutschland deshalb auch an Angriffskriegen beteiligen muss, und was dadurch an "Sozialem" nicht mehr für uns verfügbar ist.

Das sind nur einige Beispiele, Sancho. Aber bei manchen geht der Horizont nur bis zur Nasenspitze. :icon_smile:
 

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AUSZUGSWEISE
Mir gehts um die Beantwortung aus der Sicht des Verarmten,
des Ausgegrenzten, Hartz4 Betroffenen, aus der Sicht des
Nichtwählers. Hier ist die Antwort nämlich kurz und knapp.

- Eine Stimme bei den Wahlen. - Also hingehen und DL
wählen. Das kostet es den Leuten. Mehr nicht.

Volker
Die Parteien CDU/CSU; SPD; FDP und B90/GRÜNE haben die Verarmung mittels Agenda 2010 in Deutschland eingeführt/ befürwortet/ manifestiert und sie sind nicht gewillt die Lebenssituation der Benachteiligten in dieser Gesellschaft positiv zu verändern.

WÄHLEN GEHEN
 
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Genau, das werden sich genau die schlichten Gemüter fragen, die sich nicht fragen, warum z.B. nicht gefragt wird, aus welchen Gründen die Banken mit Milliarden subventioniert werden, und wer das bezahlt.

Glauben werden das auch die einfachen Gemüter, die sich nicht fragen, warum z.B. immer mehr Geld für Rüstung (Stichwort Rüstungslobby im Bundestag) ausgegeben werden muss und warum sich Deutschland deshalb auch an Angriffskriegen beteiligen muss, und was dadurch an "Sozialem" nicht mehr für uns verfügbar ist.

Das sind nur einige Beispiele, Sancho. Aber bei manchen geht der Horizont nur bis zur Nasenspitze. :icon_smile:
Der Wähler ist nicht so dumm wie ihn die Politik gerne hätte.

Bisher wurden viele "Verbesserungen" auch mit Steuererhöhungen bezahlt, was dann vielen Nichts oder weniger Geld gelassen hatte.

Die Absenkung der ALV (dazu Abbau der Schulden) wurde mit einer MwSt.-Erhöhung bezahlt, die "Sicherheit Deutschlands" wurde auch mit einer Steuererhöhung bezahlt (z. B. Tabaksteuer), die "neue Gesundheitsreform" wird mit höheren Beiträgen bezahlt. usw. usf.

Dann ist es auch klar, das sich immer mehr fragen, wie das bezahlt werden soll. Die schauen auch schon "über den Tellerrand", erst recht, wenn man (einseitig) 850€ plus Warmmiete verlangt, gleichzeitig viele untere Einkommen gerade mal soviel an Bruttoverdiensten haben, bei einer 30 oder 40 Stunden Woche. Also wäre die Akzeptanz des größten Teils der Bevölkerung/Wähler auch sehr klein.
---------------

Speedport sagte :
Na, das ist ja geradezu ein Plädoyer für eine Stimmabgabe für die Linke bei der kommenden BTW.
Kannst es ja versuchen.
 

Hotti

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Sancho, was willst Du mit so einem Quatsch erreichen ? Ich verstehe ja, daß Du stinksauer bist, weil Deine geliebte SPD überall in die Gruft geht.
DIE LINKE kann ohne die SPD nichts aber auch gar nichts ausrichten. Steinbeisser kann ohne DIE LINKE und den Grünen kein Kanzler werden. 850 Euro Regelleistung plus Miete halte ich für utopisch. 500 Euro plus Regelleistung halte ich für machbar. Ich persönlich möchte auf keinen Fall die Schwarz/Gelbe Regierung. Deshalb ist es meiner Meinung nach wichtig, dass Stimmen von schwarz/gelb zu DIE LINKE und Spd, und von mir aus auch noch zu den Grünen hin wandern. Und wenn dann tatsächlich nur eine Grundsicherung zwischen 420 Euro und 500 Euro, sowie zwischen 7,50 Euro und 10 Euro Mindestlohn heraus kommen würden, wäre es schon ein Erfolg. Allemale besser, als das was schwarz/gelb möchte.
 

B. Trueger

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Die Parteien CDU/CSU; SPD; FDP und B90/GRÜNE haben die Verarmung mittels Agenda 2010 in Deutschland eingeführt/ befürwortet/ manifestiert und sie sind nicht gewillt die Lebenssituation der Benachteiligten in dieser Gesellschaft positiv zu verändern.

WÄHLEN GEHEN

Selbstredend. Aber doch nicht bitte die Die Linke hier als Alternative publizieren. Die Linke agiert, und ich wiederhole das immer und immer wieder, in Berlin ebenso, wie alle anderen auch agieren. Zum Nachteil Beschäftigter und sozial Schwachen.

Darüber hinaus sollte auch bitte nicht vergessen werden, dass auch die Stammeshäuptlinge Gysi und Lafontaine sich schon ihre Affären geleistet haben. Man erinnere sich doch bitte an "Miles & More"-Affäre: Berlins Wirtschaftssenator Gysi tritt zurück - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik, wie auch an BILD: "Privat-Jet-Affäre / Lafontaine lügt" | wallstreet-online.de.

Und nun erkläre mir doch bitte mal jemand plausibel, wo sich die Die Linke von den anderen Parteien und Parlamentariern unterscheidet?
 
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DIE LINKE kann ...

YES - SHE CAN (möchte man sagen).


Hotti, ich will mich gerne über Deine Argumente unterhalten, aber nicht in diesem unseriösen Thread, der von jemanden (Sancho) nur zu dem Zweck aufgemacht wurde, um mit dem Vorwand eines Zeitungsartikels, geschrieben von einem Anti-Links-Hetzer (Michael Bröcker von der ultrakonservativen "Rheinischen Post"), der offenbar genau die Aversionen des Sancho wiedergibt, gegen die Linkspartei zu stänkern.


Macht die Klappe zu über diesem Thread. Er ist von Anbeginn wertlos, dummes Zeug, nur dazu da, substanzlose Streitereien auszulösen und: Linke gegeneinander auszuspielen !


Menschenskind, B. Trueger, merkst Du denn nicht, wie Du der BILD-Zeitung (und Sancho) auf den Leim gehst ?

.
 

Speedport

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Selbstredend. Aber doch nicht bitte die Die Linke hier als Alternative publizieren. Die Linke agiert, und ich wiederhole das immer und immer wieder, in Berlin ebenso, wie alle anderen auch agieren. Zum Nachteil Beschäftigter und sozial Schwachen.

Darüber hinaus sollte auch bitte nicht vergessen werden, dass auch die Stammeshäuptlinge Gysi und Lafontaine sich schon ihre Affären geleistet haben. Man erinnere sich doch bitte an "Miles & More"-Affäre: Berlins Wirtschaftssenator Gysi tritt zurück - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik, wie auch an BILD: "Privat-Jet-Affäre / Lafontaine lügt" | wallstreet-online.de.

Und nun erkläre mir doch bitte mal jemand plausibel, wo sich die Die Linke von den anderen Parteien und Parlamentariern unterscheidet?
Wir sind uns wohl alle einig, daß Landepolitik erwas anderes ist al Bundespolitik.

Daß Einzelpersonen bei den Linken nicht vom Grundsatz anders sind wie andere Politiker kann man nicht ernsthaft erwarten. Um den Job zu machen mußt Du ein machtgeiler, eiteler, selbstverliebter Ellenbogentyp sein.

Gysi hat damals schnell und richtig reagiert - welcher Politiker ist denn in den letzten Jahren aus so einem Grund zurückgetreten.

Lafontaine, na gut, das ist nicht mein Oberfreund, seit dem Vorfall, daß er sich seine Bezüge als Saarbrücker Oberbürgermeister unberechtigt hat weiter zahlen lassen.

Aber da ist mir die Moral egal, wichtig ist für mich, wenn er die richtige Politik anstößt.

Der Unterschied der alten Parteien zu Die Linke kann ich Dir ganz einfach erklären:

Die alten Parteien haben alle Gaunereien schon mehrfach begangen, welche Du Der Linken für die Zukunft unterstellst.

Ich will nicht gleich von Verleumdung sprechen, aber interessenorientierte Zweckaussagen sind das schon. Ich verstehe nur nicht, aus welchem Interesse Du so agierst.
 
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DIE LINKE kann ohne die SPD nichts aber auch gar nichts ausrichten. Steinbeisser kann ohne DIE LINKE und den Grünen kein Kanzler werden. 850 Euro Regelleistung plus Miete halte ich für utopisch. 500 Euro plus Regelleistung halte ich für machbar. Ich persönlich möchte auf keinen Fall die Schwarz/Gelbe Regierung. Deshalb ist es meiner Meinung nach wichtig, dass Stimmen von schwarz/gelb zu DIE LINKE und Spd, und von mir aus auch noch zu den Grünen hin wandern. Und wenn dann tatsächlich nur eine Grundsicherung zwischen 420 Euro und 500 Euro, sowie zwischen 7,50 Euro und 10 Euro Mindestlohn heraus kommen würden, wäre es schon ein Erfolg. Allemale besser, als das was schwarz/gelb möchte.
da wäre doch mal eine andere Rechnung ganz gut


"Was kosten uns Schwarz-Gelb?"


:icon_wink:

natürlich mit Einbeziehung der arbeitenden Bevölkerung und Rentner (hätte ich fast vergessen).

wäre mal Interessant.
 

AsbachUralt

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DIE LINKE kann ohne die SPD nichts aber auch gar nichts ausrichten. Steinbeisser kann ohne DIE LINKE und den Grünen kein Kanzler werden. 850 Euro Regelleistung plus Miete halte ich für utopisch. 500 Euro plus Regelleistung halte ich für machbar. Ich persönlich möchte auf keinen Fall die Schwarz/Gelbe Regierung. Deshalb ist es meiner Meinung nach wichtig, dass Stimmen von schwarz/gelb zu DIE LINKE und Spd, und von mir aus auch noch zu den Grünen hin wandern. Und wenn dann tatsächlich nur eine Grundsicherung zwischen 420 Euro und 500 Euro, sowie zwischen 7,50 Euro und 10 Euro Mindestlohn heraus kommen würden, wäre es schon ein Erfolg. Allemale besser, als das was schwarz/gelb möchte.
Und was ist dann mit Hunderttausenden Rentner und besonders Rentnerinnen die darunter liegen,werden die dann aufgestockt?
Ich stelle mir gerade den Aufschrei vom VDK vor wenn viele Rentner nach Jahrzehnten Arbeit weniger hätten als Hartz IV Empfänger.(Ist ja teilweise jetzt schon der Fall,da gerade ältere Frauen entweder aus Unwissen oder Scham alleine von ihrer kleinen Rente leben).
Das ist weder politisch noch wirtschaftlich machbar.
Wenn nach den Wahlen Kassensturz gemacht wird gibt es nur einen Weg,Einsparungen überall dort wo die Lobby schwach ist und am wenigstend Druck gemacht werden kann.Daran kommt keine Partei vorbei,egal wie sie sich nennt,das ist die Bittere Realität.
Seit Anfang der 70er Jahre ist die Staatsverschuldung stetig angestiegen,auch in Zeiten der Hochkonjunktur,dann kann man in Zeiten der Wirtscvhaftskrise ausrechnen wann die Kreditfinanzierung höher sein wird als der Bundeshaushalt.

Nun sind aber nicht alle 82 Mio. Einwohner Deutschlands erwerbstätig. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind im ersten Quartal 2009 in Deutschland 39,859 Mio. Menschen erwerbstätig gewesen. Diese Erwerbstätigen umfassen alle Arbeitnehmer, inklusive der z.Zt. ca. 1,3 Mio. Kurzarbeiter, und die Selbständigen. Werden nun also die 1,7 Billionen Staatsschulden auf die Erwerbstätigen verteilt, ergibt sich eine Verschuldung von 42.650 Euro pro Kopf eines Erwerbstätigen. Pro einzelnem Erwerbstätigen belaufen sich die in den Steuern steckenden monatlichen Zinszahlungen damit auf 142 Euro bei einem Zinssatz von 4% und 213 Euro bei einem Zinssatz von 6%.
Quelle:Verschuldung: die Kosten des "Weiter-So" - Blogpost | Freie Welt

Regelsatz Erhöhungen werden ein Traum bleiben nach der Wahl.Der Wind wird eher aus der anderen Richtung wehen,wer etwas anderes verspricht lebt außerhalb der Realität oder lügt.
 
E

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YES - SHE CAN (möchte man sagen).


Hotti, ich will mich gerne über Deine Argumente unterhalten, aber nicht in diesem unseriösen Thread, der von jemanden (Sancho) nur zu dem Zweck aufgemacht wurde, um mit dem Vorwand eines Zeitungsartikels, geschrieben von einem Anti-Links-Hetzer (Michael Bröcker von der ultrakonservativen "Rheinischen Post"), der offenbar genau die Aversionen des Sancho wiedergibt, gegen die Linkspartei zu stänkern.


Macht die Klappe zu über diesem Thread. Er ist von Anbeginn wertlos, dummes Zeug, nur dazu da, substanzlose Streitereien auszulösen und: Linke gegeneinander auszuspielen !




Menschenskind, B. Trueger, merkst Du denn nicht, wie Du der BILD-Zeitung (und Sancho) auf den Leim gehst ?

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solcher Blödsinn ist also Deiner Meinung nach "seriös"?

Armes Deutschland!
 
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Lafontaine, na gut, das ist nicht mein Oberfreund, seit dem Vorfall, ...

Nochmal, Speedport, laßt Euch doch nicht von einem Anti-Links Stänkerer (Sancho) gegeneinander ausspielen !

solcher Blödsinn ist also Deiner Meinung nach "seriös"?
Armes Deutschland!
Sancho, jetzt mal ganz im Ernst, ganz "seriös":
Weißt Du, was ich an Dir nicht mag ? Du agierst verdeckt, bekennst Dich nicht zu Deiner Meinung, Deiner politischen Position, aus der heraus Du gegen andere Positionen stänkerst. Du gibst Dich neutral, argumentierst aber völlig einseitig aus einer Position heraus, die Du verheimlichst, vertuschst. Du gärst aus einer versteckten Ecke heraus und sähst Zwietracht, wie dieser Thread ja sehr schön zeigt. Geb' Dich Doch mal offen, sag doch mal, welche politische Vorstellung, z.B. welche Partei, Du vertrittst !



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B. Trueger

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Wir sind uns wohl alle einig, daß Landepolitik erwas anderes ist al Bundespolitik.

Daß Einzelpersonen bei den Linken nicht vom Grundsatz anders sind wie andere Politiker kann man nicht ernsthaft erwarten. Um den Job zu machen mußt Du ein machtgeiler, eiteler, selbstverliebter Ellenbogentyp sein.

Gysi hat damals schnell und richtig reagiert - welcher Politiker ist denn in den letzten Jahren aus so einem Grund zurückgetreten.

Lafontaine, na gut, das ist nicht mein Oberfreund, seit dem Vorfall, daß er sich seine Bezüge als Saarbrücker Oberbürgermeister unberechtigt hat weiter zahlen lassen.

Aber da ist mir die Moral egal, wichtig ist für mich, wenn er die richtige Politik anstößt.

Der Unterschied der alten Parteien zu Die Linke kann ich Dir ganz einfach erklären:

Die alten Parteien haben alle Gaunereien schon mehrfach begangen, welche Du Der Linken für die Zukunft unterstellst.

Ich will nicht gleich von Verleumdung sprechen, aber interessenorientierte Zweckaussagen sind das schon. Ich verstehe nur nicht, aus welchem Interesse Du so agierst.
Nun Speedport, dass Landespolitik etwas anderes ist als Bundespolitik ist mir gänzlich neu, mit Ausnahme, dass es wohl in der Länderpolitik nicht unbedingt um Außenpolitik oder gar Verteidigung geht.

Es ist doch bitte zur Kenntnis zu nehmen, dass die Umsetzung der Landespolitik entscheidenden Einfluss auf die Bundespolitik hat, nämlich dahingehend, dass die Länder im Bundesrat sitzen, denn der Bundesrat sind die Länder und dieser unter anderem mit zuständig ist, welches Bundesgesetz verabschiedet oder ggf. revidiert wird.


Meine Intention hier, warum ich das auch aufführe ist kein persönliches Interesse. Welches Interesse soll ich denn deiner Ansicht nach verfolgen? Das niemand die Die Linke wählen soll? Nein mein Lieber, soweit reicht mein Einfluss nun doch nicht, liegt das auch nicht in meinen Bestrebungen. Jeder soll und kann das wählen, was er/sie für richtig erachtet.

Was ich hier zum Besten gebe ist meine persönliche Sicht der Dinge - bestrebt dadurch, eine Diskussion zu forcieren. Leider aber gibt es kaum Diskussion, sondern relativierende Parteienwerbung mit signifikanter Ausblendung der Tatsachen. Leider.

Die eingebrachten Links zu den Affären der beiden Herren Saubermänner dient lediglich der Untermalung, denn würde ich das einfach so behaupten, käme doch ad hoc der Schrei nach Quellen. :icon_wink:
Und unterstellt ist da auch nichts, das sind ja nun mal bewiesene Tatsachen. Was in der Zukunft passiert weiß weder ich, noch du. Wir haben beiden keine funktionierende Glaskugel. Allerdings ist die Gefahr höher bei denen einzuschätzen, die bereits sich auf Kosten des Steuerzahlers haben bereichert. Da ist die Hemmschwelle zu betrügen doch schon mal weitaus niedriger, wenn nicht gar gänzlich gefallen, als bei jenen, die sich bis dato noch gar nichts haben zu Schulden kommen lassen. Das lässt sich auch sicherlich nicht damit entschuldigen, dass die übrigen Parteien häufiger aufgefallen sind. Gibt es denn eine zahlenmäßige Festlegung, wie oft ein vom Bürger gewählter politischer Vertreter sich persönlich bereichern darf, ehe man ihn verurteilen darf? Ich denke, die erste Verfehlung reicht doch.

Was mir zuwider ist, sind beispielsweise Äußerungen, wie sie Braunes Hartz getroffen hat.

Menschenskind, B. Trueger, merkst Du denn nicht, wie Du der BILD-Zeitung (und Sancho) auf den Leim gehst ?
Mit dieser Aussage, welche demagogischer nicht sein kann, will er die Stimmung gegen Sancho anheizen. Hier will er polarisieren.
Er moniert die Kritiken an die Linken als Polarisation und man soll sich nicht gegenseitig ausspielen lassen aber schlägt alsbald in die selbe Kerbe, die er bei Sancho moniert und will Sancho mit Aufruf ausspielen:

Macht die Klappe zu über diesem Thread. Er ist von Anbeginn wertlos, dummes Zeug, nur dazu da, substanzlose Streitereien auszulösen und: Linke gegeneinander auszuspielen !
Braunes Hartz, ich gehe keiner Bild oder dergleichen auf den Leim auch keinem Sancho, weil ich mir meine Meinung eben selbst bilde und nicht bilden lasse.

Man muss nicht mit allen Meinungen einverstanden sein, das erwartet auch niemand aber Meinungen anderer, die einem nicht in den Kram passen per Aufruf zu diskreditieren und mit billigster Demagogie ersticken zu wollen, sie als substanzlos, wertlos zu diskreditieren, hat schon etwas sehr undemokratisches an sich.
Denn wer entscheidet denn, was wertvoll oder substantiell ist? Du? Die Linke? Ihr beiden? Mitnichten.

Ich weiß, es kommt einem sehr schnell über die Finger andere zu verurteilen, ich spreche mich da ja auch nicht frei von, nur dienen tut es keinem.
 
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Man muss nicht mit allen Meinungen einverstanden sein,

Hat auch niemand behauptet.
Ich wende mich gegen die ständigen (nicht nur in diesem Thread) miesen, hinterhältigen Touren, die von einzelnen Postern gefahren werden.

Nochmal: Sancho soll mal SEINE Position offenlegen, nicht immer nur stänkern !



.
 

Hotti

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Und was ist dann mit Hunderttausenden Rentner und besonders Rentnerinnen die darunter liegen,werden die dann aufgestockt?
Ich gehöre sebst zu den Rentnern die jahrzehnte die Kassen gefüllt haben. Ich beziehe sogar schon eine Teilrente wegen Berufsunfähiglkeit, von der ich auch nicht leben könnte hätte ich meine Frau nicht, die durch ihren Job beiträgt, dass wir aus Hartz heraus sind. Wenn die Regelleistung angehoben wird, kämen wir wieder in den Genuss der Aufstocker. Aber wir hätten dann auch etwas mehr Geld zu Verfügung. Ich denke, dass es so auch vielen anderen Rentnern gehen wird. Zuerst mal sollte doch an alle gedacht werden, also dass jeder einiger Maßen leben kann. Man könnte dann für langjährige Arbeit bei Rentnern einen Bonus drauf packen. Wenn du eine andere Idee hast, lass hören. Ich bin ohne weiteres belehrbar.

Ps. ich kenne da jemand, dessen Frau hat zwar immer mit gearbeitet, aber nie eingezahlt, und haben so immer recht gut gelebt. Die sind jetzt im alter natürlich am janken, dass es ungerecht ist wenn Männlein und Frauchen beide Rente beziehen, und mein Bekannter samt Frauchen nicht. Mir platzen immer die Hosenträger auf wenn die mir so einen Mist erzählen. Die sind für eine Gleichheitsrente für alle.:eek: Ja, wenn es mal so weit ist, können meine Frau und ich ganz gut von unserer Rente leben, wenn sich nichts ändert, und die Renten weiter gekürzt werden. Wir haben aber alle beide (Frau bisher 35 Jahre, ich bisher 37 Jahre)eingezahlt.
 

B. Trueger

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Hat auch niemand behauptet.
Ich wende mich gegen die ständigen (nicht nur in diesem Thread) miesen, hinterhältigen Touren, die von einzelnen Postern gefahren werden.

Nochmal: Sancho soll mal SEINE Position offenlegen, nicht immer nur stänkern !



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Ja, was sind denn das für hinterhältige Touren auf die du dich beziehst? Und, wenn sie hinterhältig sind, wieso kannst du sie nicht entkräften? Warum kannst du keine Argumente liefern, die beispielsweise Sancho veranlassen würden über seinen Standpunkt nach zu denken?

Es ist doch so: wenn ich aus persönlichem Empfinden etwas zu kritisieren habe, dann habe ich auch das Recht zu kritisieren, da mir eine Sache oder Handlung eben widerspricht. Der Kritisierte hat dann doch aber die Möglichkeit Kritiken, berechtigt oder unberechtigt auszuräumen, in dem er/sie/es Argumente vorträgt, die nicht zu entkräften sind. Das funktioniert aber nicht, in dem man austeilt, alá wertlos, substanzlos, meidet ihn, hört nicht auf ihn und blabla. Damit hast du seine Kritik an der Sache, des Handels, der Form nicht entkräftet, sondern hast dich auf seine Person eingeschossen. Überzeugt hast du ihn nicht.

Wenn du ihn nicht überzeugen willst, nicht überzeugen kannst, dann wundere dich auch nicht, dass beispielsweise die Die Linke nicht profitiert, würde jeder mit Kritik so umgehen wie du derzeit hier.
Es ist doch so, dass du gewillt bist, dass die Die Linke weitere Unterstützung bekommt - gerade jetzt bei den BTW. Die Frage aber hier: warum soll man die Die Linke unterstützen? - dieser Frage kommt man nicht nach. Man soll einfach unterstützen. Einfach so, weil du und einige andere meinen, sie sei alternativlos, das kleinere Übel oder sonst was. Das reicht mir beispielsweise nicht.
Nun kann auch hier wieder argumentiert werden, dass es ja auf meine Stimme nicht ankommt. Auf die Stimme von Sancho sicherlich auch nicht. Auf die von Max und Moritz, Helga, Gerd, Bernd, Lisa, Julia, Karl, Oma Erna, Dr. Kermit und Emma auch nicht.
Wenn es nie auf Stimmen ankommt, warum dann dieses penetrante Werben?

Das wäre auch für mich kein Argument, die Die Linke zu wählen. So einfach bin auch ich nicht zu überzeugen. Da braucht es schon etwas mehr.
 

B. Trueger

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Eher im BILD-Blog.


Nochmal: Sancho soll mal SEINE Position offenlegen, nicht immer nur stänkern !

Und dieser Befehlston disqualifiziert dich nun vollends. Nicht nur, dass dich seine Position gar nichts angeht, darüber hinaus er, wenn er denn wollte, es schon bekannt gegeben hätte. Aber doch wohl nicht so Braunes Hartz.
 
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@Braunes Hartz:

Was ist denn nun los?

Die Schrift wird immer größer, der Ton harscher und fordernder.

Sind wir hier auf dem Kasernenhof?
 
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Ja, was sind denn das für hinterhältige Touren auf die du dich beziehst? Und, wenn sie hinterhältig sind, wieso kannst du sie nicht entkräften? Warum kannst du keine Argumente liefern, die beispielsweise Sancho veranlassen würden über seinen Standpunkt nach zu denken?

Er bezieht Doch gar keinen Standpunkt, das ist es doch gerade. Sieh Dir doch mal die hinterhältige Methode an, sieh mal das Ursprungsposting. Da postet er einfach eine Pressemitteilung und den Link dazu, sonst nichts.
Sancho verarscht Euch doch alle und Ihr hickhackt dann gegenseitig auf Euch herum, die Methode des "Agent Provocateur". Versteckt, hinterhältig, Sancho-mäßig. Er sagt nichts selbst, hat gar keine eigene Meinung, läßt sich somit auch nicht "entkräften", er agiert nur. Man muß solche, ich sag's nochmal, hinterhältige Touren halt durchschauen, aber das kann wohl nicht jeder.

Na los, dann mal raus mit deinen konstruktiven Vorschlägen und Alternativen zur "Linken"!!!. Die dümmliche Phrasendrescherei die du an den Tag legst wenn es gegen diese Partei geht oder gehen soll hilft den Hartzern herzlich wenig, bin gespannt was Du so zu bieten hast! Und, bitte kein rethorisches um den heißen Brei Gerede wie du es hier allzugerne und oft praktizierst!
Insekt
Insekt hat Sancho erkannt.

.
 

B. Trueger

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Er bezieht Doch gar keinen Standpunkt, das ist es doch gerade. Sieh Dir doch mal die hinterhältige Methode an, sieh mal das Ursprungsposting. Da postet er einfach eine Pressemitteilung und den Link dazu, sonst nichts.
Sancho verarscht Euch doch alle und Ihr hickhackt dann gegenseitig auf Euch herum, die Methode des "Agent Provocateur". Versteckt, hinterhältig, Sancho-mäßig. Er sagt nichts selbst, hat gar keine eigene Meinung, läßt sich somit auch nicht "entkräften", er agiert nur. Man muß solche, ich sag's nochmal, hinterhältige Touren halt durchschauen, aber das kann wohl nicht jeder.


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Ja, dann steige doch gar nicht auf seine Beiträge ein? Wo ist das Problem? Wenn du der Ansicht bist, dass Sancho keine Position vertritt, lediglich den "Agent Provocateur" mimt, wie du ja hier schreibst, warum dann lässt du dich provozieren? Damit hat er doch das erreicht, was er wollte, wie du hier schilderst. Provozieren!

Vermutlich sehe ich das etwas anders. Im eigentlichen Sinne ist doch klar, dass Sancho von den Linken in ihrer derzeitigen Konstellation nichts hält. Er wird seine Gründe dazu haben. Das ist doch der Ausgangspunkt. Das verdeutlicht er doch mit seinen Beiträgen, bzw. Zitaten. Und es ist ja nicht so Braunes Hartz, dass Sancho in dieser Position alleine steht. Millionen lehnen die Linke ab. Willst du nun von allen in diesem harschen Ton von den Kritikern ihre Position verlangen? Ist alles das, was Kritiker der Linken aufführen substanzlos, wertlos, dummes Geschwätz? Da würdest du dich arg weit aus dem Fenster lehnen und den Kritikern damit direkt in die Hände spielen, nämlich dahingehend die Die Linke erst dann recht nicht zu unterstützen. Nämlich, weil anzunehmen ist, dass Parteimitglieder oder Sympatisanten andere Meinungen nicht gelten lassen, sie halt als wertlos deklarieren und sich damit als undemokratische, herrische Partei zu erkennen geben. Nicht unbedingt das, was man braucht.

Ich habe eher das Gefühl, dass du, wie auch einige andere hier Angst haben, dass man potentielle Linke-Wähler auf Grund der eingebrachten Argumente dazu verleiten könnte, eben die Die Linke nicht zu unterstützen. Ich denke, so wird ein Schuh draus.
Das würde dann aber nur geschehen, weil die Vertreter der Linksfraktion hier keine besseren, keine überzeugenderen Argumente liefern können, um einem potentiellen Wähler die Entscheidung, die Die Linke zu wählen, einfacher zu machen.

Wie handhabst du das draußen, in der Fußgängerzone oder bei Veranstaltungen? Also wo immer du auf Ablehner der Linken triffst? Wie argumentierst du da? Vielleicht ist der Sancho ja gar nicht links, sondern nur mitte-links oder Mitte oder sogar rechts oder mitte-rechts und teilt viele Forderungen der Linken gar nicht?

Ich möchte hier auch nicht als Fürsprecher fungieren, sondern wollte zu deinen Animositäten gegen Sancho etwas beitragen. Das wars auch von mir.

Ring frei!
 

Hotti

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Ja Elalein,

was ich net verstehe, wie kann jemand mit solch einem betriebswirtschaftlichen Wissen, wie du es hier an den Tag legst, sich hier aufhalten.

Warum wirst du nicht Unternehmer und bezahlst allen Angestellten einen Mindestlohn von 10,00 Euro !

Damit würdest du einen Beitrag leisten, dass nicht mehr so viele am Futtertrog des Staates hängen.

Melde dich, wenn es so weit ist.
Ich werde mich dann bewerben.
Ich gehe aber nur für mindestes 15,00 €/Std. arbeiten ! :icon_party:
Kannst du mir mal deinen derzeitigen Status nennen? Hast du noch einen gut bezahlten Job? Ich vermute mal ja. Musst du von der Regelleistung leben? Hier vermute ich nein. Und dieser letzte Satz in deinen Zitat ist Quatsch. Was soll das provozieren also? Ich bitte um eine sachliche Antwort.
 

dr.byrd

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Darüber hinaus sollte auch bitte nicht vergessen werden, dass auch die Stammeshäuptlinge Gysi und Lafontaine sich schon ihre Affären geleistet haben. Man erinnere sich doch bitte an "Miles & More"-Affäre: Berlins Wirtschaftssenator Gysi tritt zurück - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik, wie auch an BILD: "Privat-Jet-Affäre / Lafontaine lügt" | wallstreet-online.de.
Aha, B.Trüger wieder am Werk:

Dem gegen "Bild.T-Online" gerichteten Urteil zufolge darf das Blatt nicht mehr behaupten, der Saarländer habe den Privatjet angefordert und im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung mit der Angelegenheit gelogen. Zur Begründung hieß es, nach Erkenntnissen des Gerichts habe ein Redakteur der "Bild"-Zeitung die Charterung einer Privatmaschine für Lafontaine selbst ins Spiel gebracht. Die von dem Politiker angegriffenen Äußerungen seien daher als "unwahr anzusehen".
Weiterlesen auf: 123 Recht

Im Übrigen eine Story aus der Schmutzkampagne 2005. Die Gysi-Story (er trat damals sehr schnell zurück) aus 2002. :icon_sleep:
 
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Wenn jemand einen Presseartikel hier reinstellt, ohne gleich Zeter und Mordio dazuzuschreiben, sondern völlig unkommentiert, dann ist er ein Provokateur, ein Anhänger der Biene-Maja-Koalition? Dann ist er automatisch der "Feind"?

Kommt mal wieder runter. Seid ihr mal auf den Gedanken gekommen, dass er eigentlich genau das will, was wir alle wollen? Zum Nachdenken anregen?
Aber nee, hier wird die Linke Burg sofort mit der Steinschleuder verteidigt. Vergesst aber bitte nicht, vor dem Abschuss das Gummiband an den Steinen zu entfernen ;)

All die selbsternannten Wahlkämpfer hier, zumindest ein ganzer Teil davon, schaden mit ihren Unterstellungen und ihrem absolutistischen Verhalten hier der Linken mehr, als sie ihr nutzen.
 
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Im eigentlichen Sinne ist doch klar, dass Sancho von den Linken in ihrer derzeitigen Konstellation nichts hält. Er wird seine Gründe dazu haben. Das ist doch der Ausgangspunkt. Das verdeutlicht er doch mit seinen Beiträgen, bzw. Zitaten.

Es ist wie auf einer Demonstration. Wenn jemand vermummt auftritt, stellt er sein Demonstrationsrecht in Frage. Er hat seine Position offen zu vertreten (ich meine damit nicht die persönliche Identität).
Wenn jemand ein Streitgespräch auslöst, aber seine Position versteckt, so löst er im Ergebnis nur ein Hickhack zwischen Dritten aus, so wie es hier geschieht. Er steht nur dabei und schaut zu und grinst sich eins.
Er tritt (argumentativ) vermummt auf.
Wenn man die Postings des S... in anderen Threads kennt, kommt man langsam drauf, wie er tickt aber nicht jeder kennt die. Ich wende mich nicht gegen Anderer Meinung, sondern gegen das Verstecken und Provozieren, eben gegen die Hinterhältigkeit. In einem politischen Streitgespräch kann man nicht mitdiskutieren und sich gleichzeitig und von vorneherein "raushalten", schon gar nicht, wenn man den Thread startet. Das ist einfach eine Frechheit.
Einmal wäre keinmal - o.k.
Bei Sancho ist es aber immer so.

In der Sache selbst ist es einfach die alte "linke Socken Kampagne". Das nie endend wollende Lied mit dem "die Linke kann nicht mit Geld umgehen" - der Dauerbrenner seit Adenauer und so falsch wie eh und je. Die Schwarzen haben uns die horrenden Staatsschulden beschert, beinahe den weltweiten finanziellen Supergau ausgelöst - aber wer ist Schuld - die Linke.

Man muß sich nur die Artikel des Michael Bröcker mal ansehen, eine durchgehende Linie des Polemisierens gegen alles, was auch nur entfernt nach links aussieht (z.B. gegen Kurt Beck, der alles andere als links war, für Bröcker wahrscheinlich ein von Moskau gesteuerter Kommunist:
Krise der SPD: Kurt Beck, der Missverstandene | RP ONLINE

Scheinverstehen, Scheinneutralität aber politisch gegnerisch Verortete zum Hampelmann erklären - was bei Kurt Beck ja letztendlich geklappt hat (womit ich diesen hier aber nicht vertreten will). Es ist ein Schmierenjournalismus und wenn jemand wie Sancho sich damit identifizieren will, muß auch er sich danach bewerten lassen.

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Speedport

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@Braunes Hartz,

jetzt laß doch die Kirche im Dorf und verrenne Dich nicht in ein unsinniges Machtspielchen.

Damit paralysierst Du Dich, für was? Bring Deine Aktivität und Deinen Elan nutzbringender ein und laß sie nicht so nutzlos verpuffen.

Aus anderen Threads habe ich die Erfahrung, daß man mit Sancho durchaus ins Gespräch kommen kann und seine Aussagen plötzlich ganz anders ausfallen. Vielleicht ist er ja noch am Suchen und das ist erstens sein gutes Recht und zweitens machen das jetzt ja noch ca. 40% der Wahlberechtigten.

Vertraue einfach auf Deine Argumente (nicht in 36 pt-Schrift) und wenn sie je nicht akzeptiert werden, überlege einfach, ob es an den Argumenten liegt oder an der Art, wie sie von Dir präsentiert wurden.
 
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Vertraue einfach auf Deine Argumente (nicht in 36 pt-Schrift) und wenn sie je nicht akzeptiert werden, überlege einfach, ob es an den Argumenten liegt oder an der Art, wie sie von Dir präsentiert wurden.
Leider ist die Hetzerei von dem Bröcker nur mit seitenlangen Begründungen zu widerlegen. Darin liegt die Perfidie solcher Pamphlete und der Einbringung derselben, deshalb auch mein Ärger:
NachDenkSeiten - Die kritische Website > „Die Linkspartei und das Geld“ – Anmerkungen zu einem Argumentationspapier der SPD-Bundestagsfraktion



NachDenkSeiten - Die kritische Website
Titel: „Die Linkspartei und das Geld“ – Anmerkungen zu einem Argumentationspapier der SPD-Bundestagsfraktion
Datum: 24. August 2007 um 9:24 Uhr
Rubrik: Das kritische Tagebuch
Verantwortlich: Wolfgang Lieb
Gesetzentwürfeund Anträge der Fraktion der Linken würden den öffentlichen Haushalten(Bund, Länder, Kommunen und Sozialversicherungen) jährliche Mehrkostenvon 154,7 Milliarden Euro bescheren, heißt es in einem Papier [PDF - 288 KB],das der Fraktionsvorsitzende Peter Struck den Genossinnen und Genossenfür die Auseinandersetzung mit der Linkspartei vor Ort an die Handgegeben hat.
Die Linkspartei sei finanzpolitisch „unseriös“. Sind die Argumente der SPD-Bundestagsfraktion seriöser?

Die SPD droht mit Umfragewerten weit unter 30 Prozentpunkten ihrenStatus als Volkspartei zu verlieren und ist derzeit meilenweit davonentfernt, eine eigene Mehrheit zu erringen. Dagegen legt Die Linke zuund ist in den demoskopischen Erhebungen mit deutlich über zehn Prozentzur drittstärksten Partei geworden. Vor allem zu Lasten der SPD, denn jeder zweite SPD-Wähler unterstützt die Forderungen Lafontaines.
Die SPD fährt auf Bundesebene einen strikten Ablehnungskurs gegendie Linken - mit heftigen Verbalattacken gegen die neu gegründetePartei und vor allem gegen den ehemaligen SPD-Vorsitzenden OskarLafontaine: Nachfolgepartei der SED oder Rechtspopulist, NPD-Jargon,Zurück in die siebziger Jahre, unseriös usw. usf. .
Nachdem Verunglimpfungen und Beschimpfungen erkennbar nichtsfruchteten, sondern die Linke nur ins Gespräch brachten, sollte nuneine „inhaltliche Auseinandersetzung“ folgen. Der SPD-Vorstand griffbei einem ersten Versuch ins Archiv, grub alte Lafontaine-Zitate ausund konfrontierte sie mit diesen widersprechenden, neueren Äußerungen.Doch man erkannte bald, dass man mit dieser Methode aus dem Glashausmit Steinen warf. Denn jedermann erinnert sich doch noch an dieWahlversprechen der SPD und an deren Bruch, als sie an die Regierungkam und mit der Agenda 2010 – wie sie es selbst nannte – an Partei undBevölkerung vorbei einen Paradigmenwechsel vollzog. Allen war doch nochdie Polemik gegen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer als „Merkel-Steuer“im Ohr, aus der dann in der Großen Koalition eine Erhöhung um satte 3Prozentpunkte wurde.
Wie wollte man da mit ein paar widersprüchlichen Zitaten aus „Oskars Welt“ [PDF - 284 KB] die Glaubwürdigkeit Lafontaines erschüttern?
Nun gab es am 21. August einen weiteren Anlauf:
Bei den bekannt sparsamen Deutschen war es in der parteipolitischenAuseinandersetzung schon immer sehr populär, dem politischen Gegnervorzuwerfen, er könne nicht mit Geld umgehen. Damit hat über Jahrzehntehinweg die CDU die SPD bekämpft. Das gleiche Spiel betreibt nun die SPDgegenüber der Linken:
Gesetzentwürfe und Anträge der Fraktion der Linken würden dieöffentlichen Haushalte jährlich zusätzlich 154,7 Milliarden Eurokosten, heißt es in dem Papier des Fraktionsvorsitzenden Peter Struck.
154,7 Milliarden, das wären bei einem Bruttoinlandsprodukt von über2.300 Milliarden Euro im Jahre 2006 knapp 7 Prozent der deutschenWirtschaftsleistung. Die Deutschen müssten also etwa 25 Tage im Jahrfür die Forderungen der Linkspartei arbeiten. Gemessen an den Ausgabender öffentlichen Haushalte in Höhe von über 1000 Milliarden Euro wärendas sogar über 15 Prozent. Deshalb sei es „populistisch“ und„unseriös“, solche Forderungen zu stellen, so der Vorwurf.
Ich kann die Zahlen jetzt nicht überprüfen, genauso wenig, wie dieGenossinnen und Genossen das können, die mit dem Papier vor Ort gegenDie Linke argumentieren sollen.
Was zunächst auffällt: Der überwiegende Teil der Forderungen derLinken bedeutet vor allem im sozialen Bereich nicht mehr und eherweniger als die Wiederherstellung des Zustands, wie er etwa um dieJahrtausendwende offenbar noch für finanzierbar gehalten wurde.Zugegebenermaßen war bis dahin - vor allem in den 90er Jahren – von derKohl-Regierung ein riesiger Schuldenberg aufgehäuft worden, doch derwar eher den Kosten der deutschen Einheit als dem Anwachsen derSozialhaushalte geschuldet. Der Anteil der Sozialleistungen gemessen amBIP hatte sich nämlich seit 1980 von 30,8 auf 29,8 Prozent im Jahre2001 verringert (Arbeits- und Sozialstatistik, StatistischesTaschenbuch 2001, Bonn 2001).
Bis heute hatten wir weder ein „demografisches Problem“ (eher imGegenteil), noch eine dramatische Überalterung, noch hat sich derGesundheitszustand der Bevölkerung verschlechtert, geschweige denn,dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit gelitten hätte.
Was sich aber verändert hat, das ist z.B. der dramatische Anstieg derZahl der Arbeitslosen und der Rückgang der Erwerbsquote; außerdem gabes Reallohnverluste. Vor allem diese Verschlechterungen haben zufinanziellen Engpässen in den sozialen Sicherungssystemen geführt –weil halt mit weniger Beitragszahlern bei stagnierenden, ja sogarsinkenden Beitragssätzen die Einnahmen im Verhältnis zu den Ausgabengesunken sind.
Statt alles zu tun, um die Wirtschaft anzukurbeln und damit mehrBeschäftigung mit höheren Löhnen zu schaffen, hat man bei Rot-Grün undder Großen Koalition das Pferd vom Schwanze aufgezäumt und die sozialenSicherungssysteme beschnitten. Unter dem zynischen Schlagwort „Arbeithat Vorfahrt“ wurden Löhne und sog. „Lohnnebenkosten“ um jeden Preisgedrückt, es wurden mit Hartz die Arbeitslosen statt dieArbeitslosigkeit bekämpft und gleichzeitig in einem„Steuersenkungswahn“ (R. Hickel) eine Unternehmensteuerreform nach deranderen durchgezogen. Zurückhaltend gerechnet, wurden in den letztenJahren die Unternehmen um dreistellige Milliardensummen entlastet. Dieerhofften Investitionen und neue Arbeitsplätze blieben leider aus. DieGewinne flossen eher in Spekulationsblasen, die derzeit zu platzenbeginnen. Und um eine Finanzkrise zu verhindern, pumpt jetzt dieEuropäische Zentralbank 200 Milliarden in den Kreditmarkt, damit nichtnoch mehr Banken insolvent werden und die Anleger nicht noch mehrVermögen verlieren als bereits geschehen.
Ein Kredit von 200 Milliarden an die Vermögenden ist eben etwas anderes als 154 Milliarden an die Unvermögenden.
Obwohl die in der Argumentationsliste der SPD angegebenen Zahlennicht nachvollziehbar sind, lohnt es sich dennoch, einen genauerenBlick darauf zu werfen.
Da wird etwa dem Antrag der Fraktion Die Linke zur „Wiedereinführung der Lebensstandardsicherung in der gesetzlichen Rente“ (Drs. 16/5903) entgegengehalten:
„Mit dem Antrag will die Linkspartei den Rentenbeitragssatz bis 2030 auf 28 Prozent anheben.
Derzeit liegt der Satz bei 19,9 Prozent und soll 2030 die Marke von 22Prozent nicht übersteigen. Die Linkspartei ignoriert die demografischeEntwicklung und gefährdet den Standort Deutschland. Ein Anstieg derLohnnebenkosten um sechs Prozentpunkte würde rund 600.000 Arbeitsplätzekosten. (Ein Anstieg der Lohnnebenkosten von einem Prozentpunkt kostetrund 100.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.)
Für Arbeitnehmer mit einem Bruttoeinkommen von 2.000 Euro würde einederartige Erhöhung der Rentenversicherungsbeiträge eine monatlicheEinbuße von 80 Euro bedeuten, auf das Jahr gerechnet sind das 960 Euro.“
In meinem Beitrag vom 22. August habe ich mich – übrigens vor Veröffentlichung des SPD-Argumentationspapiers – mit dieser Art von Rechnung auseinandergesetzt:
Zunächst wäre festzustellen: Bis 2030 gibt es kein demografisches Problem [PDF - 280 KB],deshalb ignoriert die Linkspartei die „demografische Entwicklung“ zuRecht. Die Zahl der potenziellen Arbeitskräfte in Deutschland wird eherwachsen. Bis dahin wird die Generation der „Babyboomer“ demArbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Es starten mehr junge Menschen amArbeitsmarkt, als in Rente gehen – in den kommenden Jahren scheiden dieeher schwach besetzten Kriegs- und Nachkriegsjahrgänge aus. Es wirdalso - wie in der Vergangenheit - eher ein Arbeitsmarktproblem als einDemografieproblem geben.
Aber nehmen wir einmal an, die Arbeitsmarktlage bliebe die nächsten20 Jahre so schlecht wie bisher und man müsste den Rentenbeitragssatzvon 22 – also der politisch „gedeckelten“ Höchstgrenze - auf 28 Prozentanheben.
Damit würde der Nettobeitrag, der von den Arbeitnehmern aufzubringen ist, von knapp 11 auf 14 Prozent steigen.
Der Arbeitgeberseite würde die Erhöhung ihres paritätisch zufinanzierenden Anteils um gleichfalls drei Prozent mehr (tatsächlichsind es weniger) – also auf insgesamt 28 Prozent der Bruttolohnsumme –„zugemutet“.
Wegen des Glaubens an den Mythos der Lohnnebenkosten gilt das für die SPD als im Jahr 2030 unzumutbar für die Unternehmen.
Dafür wird aber zur Vermeidung von Altersarmut mit den RiesterschenRentenreformen umgekehrt den jungen Arbeitnehmern schon heute (2007!)zugemutet, um die staatlichen Zulagen zu bekommen 3 Prozent und ab 2008sogar 4 Prozent vom Brutto-Jahreseinkommen zurückzulegen. Der Präsidentdes Verbandes Deutscher Rentenberater Martin Reißig, rät am 22. 8. 07auf Seite 13 der BILD-Zeitung, mindestens „10 Prozent vom Nettobeiseite zu legen und so wird das allenthalben propagiert.
Die angeblich „unseriöse“ Rechnung der Linken sieht also so aus,dass der Arbeitnehmer mit einem Bruttoeinkommen von 2000 Euro im Jahre2030 monatlich etwa 80 Euro mehr für die Altersvorsorge aufbringenmüsste. Nach der „seriösen“ Gegenrechnung sollten die jungen Leute aberschon ab heute mindestens 4 Prozent vom Brutto, besser aber 10 Prozentihres Nettoeinkommens, also sagen wir rund bis zu 150 Euro beiseitelegen. 80 Euro im Jahre 2030 gegen 150 Euro heute! Wer argumentiert daeigentlich seriös?
Genauso unseriös ist die Drohkulisse im SPD-Papier, wonach „ein Anstieg der Lohnnebenkosten von einem Prozentpunkt … rund 100.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze“ koste. Diese Behauptung wird auch nicht dadurch seriöser, dass sie unlängst vom BA-Chef Frank-Jürgen Weisewiederholt wurde. Hat denn die Senkung der Arbeitslosenbeiträge um 2,3Prozent von 6,5 auf 4,2 Prozent etwa 230.000 Arbeitsplätze gebracht?Nach dieser Logik würde die komplette Abschaffung derArbeitslosenversicherung 420.000 Arbeitsplätze schaffen.
Nehmen wir einen weiteren Punkt aus dem SPD- Argumentationspapier:
Antrag der Linkspartei: „Für ein menschenwürdiges Existenzminimum“
(Drs. 16/2743)
„In dem Antrag fordert die Linkspartei die Bundesregierung unteranderem dazu auf, den Regelsatz von ALG II (SGB II) und der Sozialhilfe(SGB XII) zeitnah auf 420 Euro monatlich zu erhöhen und dasBedarfsbemessungssystem zu erneuern.
Der Antrag führt zu Mehrbelastungen in Höhe von 10 Mrd. Euro.Die Große Koalition hat die Sätze auf 347 Euro monatlich erhöht undauch die Angleichung West/Ost vorgenommen. Damit sind die Sätze bereitshöher als es früher die Sozialhilfesätze waren, die bereits einexistenzsicherndes Niveau hatten.“
Ich kann auch die Mehrbelastung im Umfang von 10 Milliarden durcheine Erhöhung der Regelsätze von derzeit 347 auf 420 Euro nichtnachvollziehen.
Im Jahr 2005, also beim höchsten Stand der Arbeitslosigkeit, lagen die Kosten für Sozial- und Arbeitslosenhilfe insgesamt bei 44,4 Milliarden Euro.
Bei einem Anstieg von 347 auf 420 Euro, also um rund 20 Prozent kommeich, selbst wenn ich das auf die Gesamtkosten von Alg II plusSozialleistungen von weit über 40 Milliarden Euro beziehe, jedenfallsnicht auf 10 Milliarden Euro.
Im Übrigen übertrumpfen selbst die Grünen Die Linke undfordern inzwischen eine Anhebung sogar auf 450 Euro. Und für so„existenzsichernd“ hält inzwischen wohl selbst derBundesarbeitsminister das Niveau dieser Regelsätze nicht mehr.Er lässt nämlich derzeit überprüfen, ob die bisherige Methode, dieRegelsätze für Erwachsene zu errechnen, die tatsächlichenPreissteigerungen abbildet.
Nächster Punkt:
„Die Linkspartei fordert die Bundesregierung auf, dieBezugsdauer des ALG I so zu verlängern, dass für jedes JahrBeitragszahlung ein Anspruch auf einen weiteren Monat Arbeitslosengeldentsteht. Als Mindestabsicherung soll es nach zwei JahrenBeitragszahlung einen nach Alter stärker gestaffelten Anspruch aufArbeitslosengeld
geben.
Für diese Forderung allein würde ein würde ein Finanzvolumen von 2,5 Mrd. Euro jährlich notwendig werden.“
Diese Forderung entspricht in etwa dem Zustand des„Arbeitslosengeldes“ vor den Hartz-Reformen und ungefähr derBeschlusslage der CDU auf ihrem Dresdener Parteitag.
Wäre ein dazu erforderliches Finanzvolumen von 2,5 Mrd. Euro nicht ausden Überschüssen der Bundesagentur im Jahre 2006 von 11 Milliarden Euround – trotz der Beitragssenkung - im Jahre 2007 von nochmals mehren(nach gegenwärtigen Schätzungen von über 5) Milliarden finanzierbar?
Ist es etwa seriöser, die Arbeitslosenversicherungsbeiträge nunmehr auf 3,9 Prozent weiter abzusenken und sogar die Zusage zu brechen, dass 1 Prozent der Mehrwertsteuererhöhung in die Arbeitslosenversicherung gehen soll?
Man könnte Punkt für Punkt durchgehen. In fast allen Punkten desSPD-Argumentationspapiers könnte man Widersprüche, falsche Behauptungenoder unseriöse Kalkulationen nachweisen. So etwa auch, wenn dort dieMehrwertsteuererhöhung als unumgänglich unterstellt, dieUnternehmensteuersenkungen aber als für die Wettbewerbsfähigkeit desExportweltmeisters unerlässlich dargestellt wird.
Hier nur noch ein letztes Beispiel:
Antrag der Partei Die Linke: „Hochschulen öffnen – BAföG ausweiten“
(Drs. 16/847)
„Mit diesem Antrag will die Linkspartei die automatischeAnpassung des BAföG an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten,voraussetzungsfreie Masterförderung und Aufhebung der Altersgrenze von30 Jahren,
Umstellung des Förderhöchstzeitraums von Regelstudienzeit auf diedurchschnittliche Studienzeit, elternunabhängige Förderung bereits nachdrei Jahren Arbeitstätigkeit statt nach fünf Jahren.
Mittelfristig soll das BAföG „zu einer elternunabhängigen undbedarfsdeckenden Grundsicherung mit Vollzuschuss“ ausgebaut werden.„Diese Grundsicherung soll auch Schülerinnen und Schülern derOberstufe, Auszubildenden in außerbetrieblichen odervollzeitschulischen Ausbildungsgängen und Erwachsenen während derTeilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen zur Verfügung stehen.“
Der Ausbau zu einer Grundsicherung verändert den Charakter des BAföG:Statt eine auf Sicherung der Chancengleichheit in der Bildunggerichtete Sozialleistung entstünde ein – unfinanzierbares –staatliches Stipendiensystem für Jedermann.
Das ist sozialpolitischer Unsinn. Auch Studierende ausDoppelakademiker- oder Spitzenverdiener-Haushalten erhielten so einenvollen BAföG-Anspruch.
Kosten 17,2 Mrd. Euro“
Die Argumentation in dem SPD-Papier ist ein reines Horrorgemälde. Dazu wäre folgendes anzumerken:
Es war die nordrhein-westfälische, SPD-geführte Landesregierung, dieEnde der 90er Jahre einen Antrag zur Einführung einer„elternunabhängigen Studienförderung“ in die Kultusministerkonferenzeingebracht hatte. Die Berechnung war kostenneutral. Sie setzteallerdings voraus, dass das Kindergeld und die Kinderfreibeträge fürJugendliche ab 18, die in Ausbildung stehen, sowie die bisherigeStudienförderung in einen Ausbildungsfonds fließen sollten.
Warum sollen eigentlich studierende Jugendliche bis zum Alter von 27(künftig nur noch bis 25) nur über das Kindergeld und dieSteuerfreibeträge an die Eltern gefördert werden?
Nicht eine elternunabhängige Förderung von jungen Menschen in derAusbildung ist unsozial, sondern - wie man an der sozialenZusammensetzung der Studierenden leicht ablesen kann - das derzeitigeTransfersystem.
Warum sind die Studierenden aus „Doppelakademiker- oderSpitzenverdiener-Haushalten“ über die steuerlichen Kinderfreibeträgedem Staat eigentlich erheblich mehr wert als die Kinder derjenigen, dienur das Kindergeld geltend machen können und - wenn das Einkommen derEltern niedrig genug ist - BaföG-berechtigt sind?
Diese steuerliche Privilegierung der wohlhabenden Eltern ist„sozialpolitischer Unsinn“ - und nicht eine elterunabhängigeAusbildungsförderung, die am Auszubildenden statt an den Einkünften derEltern des Auszubildenden ansetzt.
In dem Argumentationspapier heißt es ganz pauschal:
„Die vorgeschlagenen steuerlichen Gegenfinanzierungsmaßnahmen sindderzeit politisch nicht umsetzbar(Vermögensteuer) oder erbringenvoraussichtlich nicht das erforderliche Mehraufkommen (Erbschaft- undSchenkungsteuer).
Die starke Anhebung des Spitzensteuersatzes würde insbesondere
mittelständische Unternehmen belasten und würde somit die Maßnahmen zurErhöhung der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit im Rahmen derUnternehmensteuerreform 2008 konterkarieren.“
Selbstredend ist eine Anhebung der Vermögens-, Erbschafts- undSchenkungssteuer in einer Großen Koalition nicht durchsetzbar, obwohles im Bundestag eine „linke Mehrheit“ (Edmund Stoiber) dafür gäbe. Undnatürlich müsste die SPD ihre eigenen Entscheidungen korrigieren, wennsie wieder zu einer Anhebung der Spitzensteuersätze, wie sie auch inanderen Ländern üblich sind, kommen wollte.
Die Vorwürfe einer politisch nicht durchsetzbaren Gegenfinanzierungtreffen also nicht die Linkspartei, sondern fallen auf die SPD zurück.
Dass die SPD in ihrer Argumentation
beweist nur einmal mehr, dass sie eben den Einflüsterungen derneoliberalen Ideologen im Lande folgt, statt der politischen Mehrheitin der Bevölkerung. Schon gar nicht kann sie sich auf hartefinanzpolitische oder ökonomische Fakten stützen.
„Die Linkspartei macht den Staat und seine Bürger arm“ schreibt Peter Struck in seinem Begleitschreiben.
Man müsste den SPD-Fraktionsvorsitzenden zurückfragen: Wer hateigentlich bisher den Staat arm gemacht und eine dramatische Zunahmeder Armut in diesem Lande zugelassen oder mit seinen „Reformen“herbeigeführt?

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Stinkstiefel

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Daß die geplanten sozialen Großtaten der Linken angeblich nicht zu finanzieren seien, ist eine glatte Lüge. Sie wird gern vorgetragen, wie vom nds. Posaunenengel letztens auch.

Die Vorschläge bzw. das sind die Gegenfinanzierungen, sich das Geld von den Reichen zu holen, sind hinlänglich bekannt. Das wäre auch volkswirtschaftlich dringend geboten.
 

AsbachUralt

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Daß die geplanten sozialen Großtaten der Linken angeblich nicht zu finanzieren seien, ist eine glatte Lüge. Sie wird gern vorgetragen, wie vom nds. Posaunenengel letztens auch.

Die Vorschläge bzw. das sind die Gegenfinanzierungen, sich das Geld von den Reichen zu holen, sind hinlänglich bekannt. Das wäre auch volkswirtschaftlich dringend geboten.
Dann erklär mal wie Du dann verhinderst,das sich das Kapital ganz schnell aus Deutschland verabschiedet.Eine Mauer bauen?Wäre ja nichts neues.
Zumal das BVG einer Vermögenssteuer schon einen Riegel vorgeschoben hat.
 
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Dann erklär mal wie Du dann verhinderst,das sich das Kapital ganz schnell aus Deutschland verabschiedet.Eine Mauer bauen?Wäre ja nichts neues.
Zumal das BVG einer Vermögenssteuer schon einen Riegel vorgeschoben hat.

Dieser neoliberale Blödsinn ist sehr schnell widerlegt:
"siehe Schweden !"

Das mit dem BVerfG (nicht "BVG") stimmt übrigens so nicht.


Vermögensteuer (Deutschland) – Wikipedia
Diskussion um Verfassungswidrigkeit

Das Bundesverfassungsgericht erklärte die Erhebung der Vermögensteuer in der damaligen Form mit Beschluss vom 22. Juni 1995 für verfassungswidrig.[3]Gleichzeitig wurde die weitere Anwendung bis zum 31. Dezember 1996erlaubt. Grund war eine ungerechtfertigte Besserbehandlung vonImmobilien gegenüber anderem Vermögen.
In einem obiter dictum erwähnte die Mehrheit der Bundesverfassungsrichter zudem den so genannten Halbteilungsgrundsatz, wonach die Vermögensteuer zu den Ertragsteuern (wie z.B. der Einkommenssteuer)nur hinzutreten dürfe, wenn dadurch die steuerliche Gesamtbelastung „inder Nähe einer hälftigen Teilung“ zwischen Steuerzahler und Fiskus bleiben. Dieser - in einem berühmt gewordenen Sondervotum des Bundesverfassungsrichters Ernst-Wolfgang Böckenfördescharf kritisierte - Grundsatz wurde einige Jahre später vomBundesverfassungsgericht explizit aufgegeben: Eine allgemeinverbindliche, absolute Belastungsobergrenze für Steuern in der Nähe von50% ließe sich aus dem Grundgesetz nicht ableiten.


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Wenn jemand einen Presseartikel hier reinstellt, ohne gleich Zeter und Mordio dazuzuschreiben, sondern völlig unkommentiert, dann ist er ein Provokateur, ein Anhänger der Biene-Maja-Koalition? Dann ist er automatisch der "Feind"?

Kommt mal wieder runter. Seid ihr mal auf den Gedanken gekommen, dass er eigentlich genau das will, was wir alle wollen? Zum Nachdenken anregen?
Aber nee, hier wird die Linke Burg sofort mit der Steinschleuder verteidigt. Vergesst aber bitte nicht, vor dem Abschuss das Gummiband an den Steinen zu entfernen ;)

All die selbsternannten Wahlkämpfer hier, zumindest ein ganzer Teil davon, schaden mit ihren Unterstellungen und ihrem absolutistischen Verhalten hier der Linken mehr, als sie ihr nutzen.
Das gerade hier bei einigen "Vertretern" der Linken das Denken nicht gefragt ist, müsste auch schon vielen aufgefallen sein. Um die geht es mir auch schon lange nicht mehr.

Warum soll ich aber zu jedem Bericht eine "Stellungnahme" dazu schreiben?
Wo steht, das man jeden Artikel gleich auch haarklein erklären muss?
 
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Dann erklär mal wie Du dann verhinderst,das sich das Kapital ganz schnell aus Deutschland verabschiedet.Eine Mauer bauen?Wäre ja nichts neues.

Nichts leichter als das !

Zuerst einmal ist die Sage vom "flüchtenden Kapital" zwar ein gern gebrauchter aber dennoch blühender Unsinn. "Kapitalflucht" tritt nur in solchen Ländern auf, in dem auf das Kapital durch unmittelbare Enteignung desselben zugegriffen wird, z.B.durch entschädigungslose Verstaatlichung.

Besteuert wird aber zuerst einmal überhaupt nicht das Kapital oder der Kapitalertrag als solcher, sondern die Person, die ein solcherartiges Einkommen hat. Einem Saudi z.B. kann es völlig wurscht sein, wie hoch der Einkommenssteuersatz in D ist. Er ist hier überhaupt nicht steuerpflichtig und kann in Autofirmen investieren wie's ihm passt. Also - das Märchen vom abfließenden Kapital ist ein netter Versuch der Täuschung - Unsinn - mehr nicht.
Besteuert wird nicht Kapital, sondern Einkommen von steuerpflichtigen Personen durch Kapital (-ertrag, wenn man von einer reinen Vermögensbesteuerung absieht). Wenn überhaupt eine Flucht stattfindet, dann flüchtet nicht das Kapital, sondern einzelne steuerpflichtige Kapitalisten, die sich ihrer Steuerpflicht mit einer Wohnsitzverlagerung ins Ausland entziehen wollen. Selbst in diesem speziellen Fall fließt kein investiertes Kapital ab, denn die Steuerpflicht ist ja nicht an dieses selbst geknüpft.
Was allerdings dann tatsächlich stattfindet, ist die Steuervermeidung des Flüchtlings, z.B. des Herrn Müller-Milch, der dann seine (dann geringen) Einkommensteuern in einem Schweizer Kanton zahlt. Grund dafür, daß so etwas möglich ist, ist ein Mangel, ein Mißstand im deutschen Steuerrecht, in dem bei der Einkommenssteuerberechnung das Domiziprinzip gilt. Dieses Domizilprinzip ist durch die Freizügigkeit der Wohnsitznahme veraltet und muß durch Erweiterung auf das Staatsangehörigkeitsprinzip auf neuzeitlichen Stand gebracht werden.

Man übernehme schlicht und einfach die Steuergesetzgebung und die Strafbestimmungen eines sozialistisch-kommunistischen Staates, der eine solche gedachte Mauer errichtet hat. Die Rede ist von einem kommunistischen Staat, von dem alle Kapitalisten nur mit Abscheu reden - von den Vereinigten Staaten von Amerika.


[SIZE=-1]As a U.S. expatriate residing abroad, you still owe U.S. taxes each year on your worldwide income! The stories you hear from some of your fellow expatriates sitting next to you at the bar that once you leave the U.S., you no longer owe any taxes.[/SIZE]
[SIZE=-1]That is true for citizens of some countries, but not of the U.S. Its even against the law to give up your U.S. citizenship in order to avoid U.S. taxes![/SIZE]
Expat Tax - U.S. Taxation of American's Living Abroad
(Die sogenannten "Expats" (Expatriatians) nennt man die im Ausland lebenden Amerikaner). Amerikaner sind weltweit in den USA steuerpflichtig, egal wo sie wohnen und egal, wo ihr Einkommen erzielt wird (allerdings mit hohem Freibetrag). Sogar die Aufgabe der Staatsbürgerschaft zum Zwecke der Steuervermeidung ist eine Straftat !!!


ReportYour Foreign Bank Accounts Or Go To Jail?
Report Your Foreign Bank Accounts Or Go To Jail?


[SIZE=-1]Congress began its gambit in 1996 by imposing a ten-year tax on expatriated Americans. Get this, they claimed that even if you renounced your citizenship and were no longer a citizen, they would still tax you for another ten years regardless of your citizenship or your residency.[/SIZE]

Trapped in America - Jurisdictional Prison - A Virtual Berlin Wall for a Virtual Age

Seit 1996 sind Amerikaner auch nach Aufgabe der Staatsbürgerschaft und Wohnsitz im Ausland noch 10 Jahre in den USA steuerpflichtig !!

Wenn so etwas wie das Abhauen des Herrn Müller-Milch (und anderen, z.B. Tennisspielern) möglich ist, dann ist es dem Schlampenladen des deutschen Domizilprinzips geschuldet.
Ein "Verabschieden" von Kapital findet jedoch niemals statt, schon weil dafür gar kein Grund besteht. Es ist nur neoliberale Propaganda.

Also, AsbachUralt, hör' bitte auf, solchen Schwachsinn zu verbreiten !



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Archibald

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Dann erklär mal wie Du dann verhinderst,das sich das Kapital ganz schnell aus Deutschland verabschiedet.
Zuerst mal ist diese Aussage so gemacht ein unhaltbares "Schreckgespenst", denn dann würde Deutschland einfach etwas mehr aus den EU-Kassen "konsumieren" als Einzahlen - wie das derzeit der Fall ist.

LG, Archibald
 

Archibald

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Das ist vollkommen unrelavent ob die Aktienzocker hier oder woanders ihr Dasein fristen, Arbeit wird dadruch nicht erzeugt. Im Gegenteil, da wo das Kapital ist wächst die Armut.
:icon_daumen: :icon_klatsch:

Ob die Opfer der Antilinks Propaganda das aber jemals - ganz entgegen ihrer Konditionierung - jemals verstehen werden? Man weiß es nicht.

LG; Archibald
 
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So, Sancho, über den idiotischen Artikel der Rheinischen Post den Du hier unbedingt (warum ?) hast einbringen müssen, erschien heute eine ausführliche Würdigung auf den Nachdenkseiten:

NachDenkSeiten - Die kritische Website > Nochmals zur Rheinischen Post: „So viel kosten die Pläne der Linken“



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Titel: Nochmals zur Rheinischen Post: „So viel kosten die Pläne der Linken“
Datum: 7. September 2009 um 10:55 Uhr
Rubrik: Das kritische Tagebuch
Verantwortlich: Wolfgang Lieb
Viele unserer Leserinnen und Leser haben uns gebeten, der Polemik in der Rheinischen Post unter dem Titel „So viel kosten die Pläne der Linken“einmal etwas genauer nachzugehen. Darin wird behauptet, die Vorschlägeder Partei Die Linke seien finanzpolitisch unseriös oder unbezahlbar.Damit wird – wie üblich - der Vorwurf der Unseriosität und des„Populismus“ dieser Partei begründet. Man muss kein Anhänger derLinkspartei sein und man muss z.B. ihre steuerpolitischen Vorschlägenicht als den Stein der Weisen betrachten, aber die Horrorgemälde, dieda von konservativer Seite gemalt werden, dienen zu nichts anderem, alsdie Politik des „Weiter-so“ als alternativlos darzustellen.
Gehen wir deshalb einmal der Kritik der Rheinischen Post im Einzelnen etwas genauer nach. Wolfgang Lieb

1. „Zehn Euro Mindestlohn“
Da wird gegen das „Lohndiktat“ von 10 Euro Mindestlohn eingewandt, damit würden hunderttausende von Arbeitsplätzen abgebaut.
Dieser Behauptung ist Folgendes entgegen zu halten:
Die Gegner eines Mindestlohns betrachten den Arbeitsmarkt, wie einenKartoffelmarkt. Die Logik lautet: Preis (= Lohn) runter, Angebot (=Arbeit) auf dem Markt (=Arbeitsmarkt) geräumt und damitArbeitslosigkeit beseitigt. So das schlichte gedankliche Konstrukt.Dieser „Preismechanismus“ trifft jedoch noch nicht einmal für den„Gütermarkt“ zu, denn dieser besteht aus einer riesigen Vielzahl vonMärkten mit ganz unterschiedlichen Produkten, vom Brötchen bis zumRolls Royce. Noch weniger passt dieses gedankliche Konstrukt für denArbeitsmarkt, wo ja auch ganz unterschiedliche Fähigkeiten nachgefragtwerden.
Keiner der neoklassisch inspirierten Ökonomen hat außer in der Weltihrer Grenzprodukt-Modelle jemals auch nur näherungsweise ausrechnenkönnen, was jeder einzelne im jeweiligen Produktionsprozesserwirtschaftet. Die Anhänger solcher Denkmodelle müssten ja sonst auchausrechnen können, wie viel mehr der millionenschwere Manager gegenüberdem Portier „im Wettbewerb“ (Grenzprodukt) „erwirtschaftet“.Lohnverhandlungen oder Aufsichtsratsbeschlüsse über Managerbezügekönnte man sich ersparen. Vom Fegen des Hofes, bis zur Entwicklungeines Designs für ein Produkt, ja sogar der strategischeMeinungsfindungsprozess des Topmanagers müsste danach nämlich exaktausgerechnet werden können, was ihre letzte im Produktionsprozesseingesetzte „Arbeitseinheit“ erwirtschaftet (Grenzprodukt).
Die Anhänger des neoliberalen Angebotsansatzes starren lediglich aufdie Angebotsbedingungen für die Unternehmen, die Nachfragebedingungenbleiben hingegen nahezu völlig außer Acht. Ob die Produkte auf einekaufkräftige Nachfrage stoßen ist für diese Lehre vernachlässigbar,denn für sie gilt ein vor 300 Jahren aufgestelltes Gesetz vonJean-Baptist Say. Say`s Law lautet: Jedes Angebot schafft sich seineNachfrage.
Dass ein Anbieter auf seinem Angebot sitzen bleibt, muss aberkeineswegs an fehlenden Konsumwünschen der Konsumenten liegen, sondernschlicht daran, dass mangels Einkommen der Konsumenten sie sich dasAngebot einfach nicht leisten können.
Der schlichte Zusammenhang „Löhne runter – Beschäftigung rauf“ magdas Denken eines einzelnen Unternehmers bestimmen undeinzelwirtschaftlich tendenziell vielleicht eine gewisse Plausibilitäthaben, in einer gesamten Wirtschaft hängen jedoch Angebot und Nachfrageinsgesamt voneinander ab. Die Zusammenhänge sind also etwaskomplizierter als uns vorgegaukelt wird, und deswegen ist es ziemlicheinfältig, den Arbeitsmarkt mit dem Kartoffelmarkt gleichzusetzen.
Ein Unternehmer stellt doch nicht allein deshalb einen Mitarbeiterein, weil er billig ist, sondern weil er, um mehr Produkte auf demMarkt absetzen zu können, dessen Arbeitskraft zur Herstellung derProdukte braucht - sofern er sie auf dem Gütermarkt absetzen kann, weileine entsprechende Nachfrage danach besteht und der Unternehmer durchden Absatz einen entsprechenden Gewinn erwarten darf.
In ihrer eindimensionalen ökonomischen Welt verweigern dieAngebotstheoretiker die Tatsache, dass Löhne nicht allein der Preis fürdas Gut Arbeit sind, sondern in der Summe das Einkommen der abhängigBeschäftigten, die immerhin die Hälfte das gesamtenBruttoinlandsprodukts ausmacht. Sicher nimmt mit steigendem(gesamtwirtschaftlichen) Lohn die Kostenbelastung der Unternehmen zu,und das mag ihre (gesamtwirtschaftliche) Nachfrage nach Arbeitskräftendämpfen, aber andererseits nimmt mit steigenden Löhnen die(gesamtwirtschaftliche) Güternachfrage zu, was wiederum die Nachfrageder Unternehmen nach Arbeitskräften steigert. Diese Zusammenhänge sindjedenfalls erheblich komplexer als sie durch die eindimensionaleAngebots- und Nachfragekurve des gängigen Marktschemas erfasst werdenkönnten.
Die Nachfrage nach Produkten findet für die herrschende Lehre vomMindestlohn offenbar allenfalls im Export, aber nicht auf demBinnenmarkt aufgrund der Kaufkraft auch der Arbeitnehmer statt. Siemeinen wohl, dass der mehrjährige „Exportweltmeister“ Deutschland zurweiteren Verbesserung seiner Wettbewerbsfähigkeit die Löhne so weitsenken müsse, dass sie billiger sind, als der Einsatz desProduktionsfaktors Kapital. Deutsche Autos kaufen eben dann dieAusländer (und vielleicht noch die Besserverdienenden im Inland).
Diese ökonomische Lehre, weist letztlich den Weg zurück in dieSteinzeit. Sie unterstellt nämlich die sog. Substitutionsthese. Willsagen: je billiger der Faktor Arbeit im Verhältnis zum eingesetztenFaktor Kapitel (Investitionen) wird, desto mehr Arbeit wird eingesetztund desto weniger Anreiz besteht für den Unternehmer Kapital zuinvestieren, will heißen, kapitalintensiver zu produzieren. Denkt mandiesen Weg zu Ende, dann gelangt man ins vorindustrielle Zeitalter,denn billige Arbeit lohnt die Investitionen in Maschinen ja nicht mehr.D.h. es besteht kein Anreiz mehr zu Steigerung der Produktivität.
Dementsprechend lautet ja auch das neoklassische Rezept zurBekämpfung der Arbeitslosigkeit, die Reallohnsteigerungen möglichstgering zu halten. Nach dem Motto, wenn die Produktivität langsamerzunimmt, werden auch weniger Arbeitsplätze wegrationalisiert.Wettbewerb findet nicht über innovative Produkte und über dieSteigerung der Produktivität statt, sondern vor allem über dieAngleichung der Löhne an die Wettbewerber in Asien.
Heiner Flassbeck und Friedericke Spieker haben in ihrem Buch „Das Endeder Massenarbeitslosigkeit“ empirisch genau das Gegenteil nachgewiesen:Die Länder mit vergleichsweise guter Reallohnentwicklung (z.B. USA oderGroßbritannien) haben eine vergleichsweise bessere Beschäftigungslage,als diejenigen mit stagnierenden Löhnen, also z.B. Deutschland undJapan. Und ganz anders als die Neoklassiker in ihrem Denkmodellannehmen, hat z.B. Japan mit der schlechtestenBeschäftigungsentwicklung gleichzeitig die niedrigsteProduktivitätsrate. Nach Flassbeck/Spiecker belegt die Erfahrung derletzen zehn Jahre: „Hohes Reallohnwachstum geht einher mit einem hohenProduktivitätszuwachs und guter Beschäftigungsentwicklung.“
Die Gegner von Mindestlöhnen ignorieren aber nicht nur theoretischeEinwände gegen ihr schlichtes Denkmodell, sie sind auch resistent gegendie Empirie. Für sie gilt das Motto: Umso schlimmer für dieWirklichkeit, wenn sie mit unserer Theorie nicht übereinstimmt. In 20von 27 Ländern gibt es gesetzliche Mindestlöhne und wo es – wie etwa inSchweden – keinen gibt, ist die Gewerkschaftsmacht so groß, dass mangar keine braucht.
Nun mag man zehn Euro Mindestlohn für zu hoch angesetzt halten, aberimmerhin hat Luxemburg zum 1. Januar 2009 den Mindestlohn auf 9,49 Euroerhöht. In Frankreich liegt er bei 8,71 Euro, in Irland bei 8,65 Euro,in den Niederlanden bei 8,47 Euro und in Belgien bei 8,41 Euro [PDF - 190 KB].Mit 10 Euro in die politischen „Tarifverhandlungen“ zu gehen ist alsokeine Forderung, die man im Vergleich zu dem schon Erreichten beiunseren unmittelbaren Nachbarländern, als abwegig betrachten müsste.
2. Rente mit 67 abschaffen
Einmal davon abgesehen, dass es bis hinein in die FDP inzwischen„Lockerungsübungen“ gegenüber der Rente mit 67 gibt. Z.B. auch Seehofer(CSU) gestern in der Bild am Sonntag: „Wirhaben gesetzlich festgelegt, dass die Bundesregierung im Jahr 2010 demBundestag einen Bericht vorlegt über die tatsächliche Beschäftigung derArbeitnehmer über 50 Lebensjahre. Die Verlängerung derLebensarbeitszeit auf 67 Lebensjahre ist nur vertretbar, wenn dieBeschäftigungsmöglichkeiten für die älteren Arbeitnehmer auch realverbessert werden. Erhöht man das Rentenalter, ohne dass dieBeschäftigungsmöglichkeiten verbessert werden, betreibt man in WahrheitRentenkürzung.“
Heute liegt das tatsächliche Renteneintrittsalter bei 63 Jahren. Nureine kleine Minderheit geht mit 65 Jahren direkt aus einerBeschäftigung in den Ruhestand. Wer vor 65 in Rente gehen muss, erhältfür jedes vorzeitige Jahr 3,6 Prozent Abschlag auf die Rente. Mehr alsdie Hälfte der Beschäftigten hat daher bereits heute eine gekürzteRente. Die Rente ab 67 verschärft das Problem. Wer vorgezogen in Rentegehen muss, erhält dann Abschläge von bis zu 14,4 Prozent.
Die Rheinische Post schreibt nun: „Nach Berechnungen derBundesregierung würde eine Beibehaltung der Rente mit 65 und eineAbschaffung aller Dämpfungsfaktoren im Jahr 2030 Mehrkosten von über 60Milliarden Euro verursachen. Das entspricht sechs bis siebenBeitragspunkten…Zahlen müssen die Arbeitnehmer.“
Solche Rentenberechnungen bis ins Jahr 2030 sind kompletter Unsinn.Die Bundesregierung weiß noch nicht einmal, wie viel Arbeitslose undwie viel Wachstum wir im nächsten Jahr haben werden, geschweige dennwie hoch die Werte in zwanzig Jahren sein werden.
Dass die derzeitige Bundesregierung, die die Rente mit 67 vehementverteidigt, solche Berechnungen anstellt, kann man verstehen. Damitwerden sie aber nicht plausibler. Die entscheidende Frage für dasdemografische Problem ist, ob wir in Zukunft so „reich“ sind, dasskünftig Unternehmen und Arbeitnehmer höhere Rentenbeiträge verkraftenkönnen. Das hängt vom Wachstum der Wirtschaft, von der tatsächlichenErwerbsquote und von der Steigerung der Produktivität ab.
Aber selbst wenn man dieser unsinnige Rechnung der Bundesregierungfolgt, was würde eine Steigerung von 6 bis 7 Beitragspunkten bedeuten?
Wenn das allein die Arbeitnehmer bezahlen müssten, wird offenbardavon ausgegangen, dass der Arbeitgeberbeitrag zur gesetzlichen Rentedauerhaft auf dem derzeitigen Wert „gedeckelt“ bleiben soll.Unterstellt man aber einmal die Beibehaltung der paritätischenFinanzierung, so wären das für die Arbeitnehmer- und dieArbeitgeberseite jeweils 3 bis 3,5 Prozent mehr, für die Arbeitnehmeralso statt 19,9% etwa 24 %. Das ist genau der Betrag, der heute schonvon den Arbeitnehmern aufgebracht werden muss, wenn sie eineRiesterrente, die zurückliegenden Rentenkürzungen ja ausgleichenwollen, abschließen: nämlich 19,9% plus 4% vom Bruttolohn.
3. Hartz-IV-Satz auf 500 Euro
Nebenbei: Auch die Grünen fordern eine Erhöhung auf 450 Euro, ohnedass ein Aufschrei durch die Republik ginge. Wie dasBundesverfassungsgericht den Regelsatz beurteilen wird, ist eine offeneFrage. Die SPD verspricht schon seit langer Zeit eine Überprüfung derHöhe des Regelsatzes.
Die Rheinische Post behauptet nun, dass die Anhebung des Regelsatzesauf 500 Euro pro Jahr 10 Milliarden Euro kosten würde und bezieht sichdabei auf eine IAB-Studie [PDF - 758 KB].Die Argumentationskette ist: Die Erhöhung des Regelsatzes würde 200.000Menschen zur Nichtarbeit „anreizen“, weil der „Soziallohn“ höher wäreals der Arbeitslohn.
Dieses IAB-Rechenmodell bezieht aber die Möglichkeit, etwa denAbstand zu den niedrigsten Löhnen mit einem Mindestlohn zustabilisieren, nicht mit ein. Keine Rede ist dort auch davon, dass nurErwerbstätigkeit die eventuelle Chance bietet, wieder in höhereEinkommensgruppen aufzusteigen, und auch dies eine Motivation fürArbeit sein kann. Das IAB-Mikrosimulationsmodell basiert auf demneoliberalen Menschenbild des homo oeconomicus. Mit der Wirklichkeithat es kaum etwas zu tun.
4. Steuern rauf
Bevor man sich von den Zerrbildern, die über die Steuerpläne derLinkspartei verbreitet werden, in einen „kollektiven Schockzustand“versetzen lässt, sollte man deren Steuerkonzept [PDF - 68 KB] einfach einmal überfliegen.
Selbst das von der Rheinischen Post zitierte Deutsche Institut fürWirtschaftsforschung (DIW) spricht sich für eine Wiederbelebung derVermögenssteuer aus. Bei einer Belastung auf der Höhe desDurchschnittsniveaus anderer europäischer Länder könnte nachBerechnungen dieses Instituts die Finanzverwaltung dadurch 25 Milliarden mehr einnehmen.Dabei wurde allerdings nur die abgeschaffte allgemeine persönlicheVermögenssteuer diskutiert und nicht das betriebliche Vermögen.
Eine Anhebung der Vermögenssteuer wäre alles andere als eineUmverteilung sondern allenfalls eine Rückverteilung, denn das gleicheInstitut hat nämlich unlängst auch die Vermögensumverteilung von 2002bis 2007 ermittelt. Danach entfallen vom deutschen Netto-Gesamtvermögenin Höhe von 6,6 Billionen Euro
  • auf die obersten 20% der Bevölkerung in 2007 80,1% (2002: 77,8%)
  • auf die unteren 60% der Bevölkerung in 2007 2,8% (2002: 3,3%)
  • auf die unteren 10% der Bevölkerung in 2007 -1,6% (2002: -1,2%).

Quelle: FR
Ob es nun richtig ist, dass eine Erhebung der Vermögenssteuer wie inGroßbritannien im Jahr 90 Milliarden (und nicht 100 Milliarden wie dieRP schreibt) mehr ins Staatssäckel brächte, kann ich nicht nachrechnen.Nach Angaben der gewiss wirtschaftsfreundlichen OECD gilt Folgendes:
Die Einnahmen aus Substanzsteuern (Grund-, Vermögens-, Schenkungs-und Erbschaftssteuer) lagen in Deutschland stabil bei 0,9 Prozent desBruttoinlandsprodukts und damit bei weniger als bei der Hälfte desOECD-Schnitts von zwei Prozent (2006). Von den untersuchten Staatennehmen nur Mexiko, Tschechien, Ungarn und die Slowakei weniger ausdiesen Steuern auf Vermögen ein. Dies seien aber alles Länder mit einemdeutlich geringeren Vermögensbestand als Deutschland, betont die OECD.Weit mehr verlangen vergleichbare Nationen wie Großbritannien, die USA,Japan oder die Schweiz von ihren Reichen. Zum gesamten Steueraufkommentragen Vermögenssteuern beispielsweise in den Vereinigten Staaten mehrals viermal so viel bei wie hier zu Lande.

Quelle: FR
Ähnliches wie für die Vermögenssteuer gilt in Deutschland auch fürdie Erbschaftssteuer: Vererbtes Vermögen gab es 2005 (geschätzt) rund150 Mrd. €. Davon betrug die Abgabenquote 2,5 %. Der Staat nahm 3,8Mrd. € Erbschaftssteuer ein. Nur in der Schweiz, Österreich undDänemark ist unter den Industrieländern der Steuersatz niedriger als inDeutschland. In den USA ist sie drei Mal höher als bei uns, dortbeträgt der Anteil der Erbschaftssteuern immerhin 1,3 Prozent desSteueraufkommens, in Deutschland 0,4 Prozent.
Das gleiche gilt für die Polemik gegen eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes:
Während der Regentschaft von Helmut Kohl lag der Spitzensteuersatz bei53%. Diesen möchte die Linkspartei nun wieder einführen. Allerdingsmüssten die Betroffenen erst ab einem Einkommen von 65.000 Euro denHöchstsatz zahlen, zu Kohls Zeiten langte der Fiskus schon deutlichfrüher zu.
Es ist interessant dagegen einmal das Modell der FDP zu stellen: DiePartei, die mit dem Motto „Leistung muss sich wieder lohnen“ antrittschlägt einen Steuersatz von zehn Prozent bis zu einem Einkommen von20.000 Euro vor. Bis 50.000 Euro sollen es 25 Prozent sein. Darübergreift der Spitzensteuersatz von 35 Prozent. Die Sätze gelten aberstets nur für den entsprechenden Teil des Einkommens. Wer zum Beispiel70.000 Euro im Jahr verdient, zahlt für die ersten 20.000 Euro seinesEinkommens nur zehn Prozent, für die nächsten 30.000 Euro 25 Prozentund nur für die obersten 20.000 Euro 35 Prozent.
Wie viel dieses Steuermodell kostet hat die Rheinische Post bisher leider nicht nachgerechnet.
Weiter wird in der Rheinischen Post geschrieben, die Abgabenlastläge laut EU-Kommission bei knapp 40%. Allerdings gibt dieBundesregierung selbst nur 35,7% an, gegenüber 44,5 in Frankreich,42,7% in Italien, 43,6% in Norwegen oder gar 50,1% in Schweden. Selbstdas wirtschaftsliberale Großbritannien liegt mit 35,7% über Deutschland [PDF / S. 16 / 550 KB].
Wenn die Rheinische Post Lafontaine vorhält, er zitiere eineOECD-Statistik, die die neuen EU-Mitglieder im Osten nichtberücksichtige, so hätte sie hinzufügen sollen, dass einige dieserLänder – auch dank des Steuerdumpings – inzwischen vor demStaatsbankrot stehen.
Typischerweise zitiert die Rheinische Post die Mittelstands- und Unternehmerlobbytruppedes sog. Bundes der Steuerzahler, wonach ein normaler Familienvater(Bruttoverdienst: 4000 Euro) schon heute laut Steuerzahlerbund vonjedem Einkommens-Euro 53 Cent beim Fiskus und den Sozialkassen abgebe.Mit dieser Meldung kommt diese Lobbyorganisation jedes Jahr zum sog.„Steuerzahlergedenktag“. Da werden dann munter alle Steuerarten von derLohn-, über die Mehrwert- und sonstige Steuern mit den Sozialabgabenaddiert und auch noch die Beiträge der Arbeitnehmer an die gesetzlichenRenten-, Kranken-, Pflege und Arbeitslosenversicherung „dem Staat“zugeschlagen.
Die Arbeitnehmer müssten aber eher erheblich mehr bezahlen, wenn siesich gegen Krankheit und für das Alter privat absichern müssten. DenBürgerinnen und Bürgern blieben also erheblich weniger „netto übrig“.
In der Rheinischenpost wird behauptet: „Schon heute fließt jederdritte erwirtschaftete Euro in soziale Leistungen, von Hartz-IV überBafög bis zum Elterngeld. Insgesamt 754 Milliarden Euro. Zum Vergleich:1990 waren es noch 338 Milliarden Euro.“
Dabei wird allerdings verschwiegen, dass die Sozialausgaben imVerhältnis zur Wirtschaftsleistung im Jahr 2008 mit 29 Prozent sogardie niedrigsten seit 1991 waren. Seit 2003 wurden sie um über drei Prozentpunkte gedrückt.
Was dabei gleichfalls unterschlagen wird, ist die Tatsache, dass derStaatsanteil an den Sozialausgaben nur bei 37,9% liegt, derArbeitnehmeranteil auf 26,9% gestiegen und der Arbeitgeberanteil auf33,3% gesunken ist. Es wird immer wieder so getan, als ob dieLeistungen aus der gesetzlichen (und eben nicht staatlichen)Arbeitslosenversicherung und der gesetzlichen (und eben nichtstaatlichen) Rentenversicherung (finanziert mit 74% aus Beiträgen undzu 26% aus staatlichen Zuschüssen) vom Staat finanziert würden.
Im Übrigen liegt die Sozialleistungsquote am BIP nur knapp über dem Durchschnitt der EU-15.
Die Behauptung der Rheinischen Post, dass das Aufblähen desSozialstaats „immer eine Negativ-Spirale“ auslöse, weil die Kaufkraftder Bürger sinke, ist volkwirtschaftlich völliger Blödsinn: Diesozialen Umverteilungsmechanismen pumpen nämlich zuverlässig Tag fürTag Milliarden in den Wirtschaftskreislauf und tragen so erheblich zurStärkung der Binnennachfrage bei. Sie sorgen dafür, dassHartz-IV-Empfänger, Kurzarbeiter und Rentner einkaufen gehen können,sie machen z.B. das Gesundheitssystem mit 4,4 Millionen Beschäftigtenzum krisenfesten Jobmotor.
Die Rheinische Post behauptet das Programm der Linkspartei würdejährliche Mehrausgaben von 300 Milliarden Euro nach sich ziehen.Minister Gabriel sprach unlängst von 220 Milliarden. Belegt wird dieseBehauptung eigentlich nie. Aber welcher Betrag auch immer genannt wird,der Zweck ist immer der gleiche: Man verteidigt, das Weiter-so undverweist jede Alternative als Weg in den Untergang. Vor zwei Jahren hatdie SPD-Bundestagsfraktion sich wenigstens einmal der Mühe unterzogendie Forderungen der Fraktion der Linken einmal zu berechnen, sie kamdamals auf Kosten von 154,7 Milliarden Euro. Ich habe damals diePlausibilität dieser Angaben einmal überprüft und kam zu dem Ergebnis,dass die Hochrechnung der SPD alles andere als seriös ist. Fürdiejenigen, die sich dafür im Detail interessieren nochmals derHinweis: „Die Linkspartei und das Geld“ – Anmerkungen zu einem Argumentationspapier der SPD-Bundestagsfraktion.
Mein Fazit: Die Rheinische Post (und sie ist nurein Medium unter Vielen) betreibt eine Kampagne gegen alle politischenKräfte, die eine Alternative zum Weiter-so anstreben. Alle Angaben indiesem Beitrag sind aus ideologisch einseitigen Quellen. Eine solcheKampagne betrifft keineswegs nur die Partei Die Linke, sondern auch dieSPD und die Grünen. Der Beitrag „So viel kosten die Pläne der Linken“ist ein typisches Beispiel dafür, was Albrecht Müller eine Steuerungder Parteien von außen nennt.






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na klar, dann kommen noch "Studien" der RLS, weitere private Seiten, Hauptsache man denkt nicht selbst, ist ja auch schädlich und kann zum Hinterfragen kommen.


"das geht ja wohl wirklich nicht" :icon_evil:
 

Stinkstiefel

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na klar, dann kommen noch "Studien" der RLS, weitere private Seiten, Hauptsache man denkt nicht selbst, ist ja auch schädlich und kann zum Hinterfragen kommen.
Selbst denken ist schon ok. Allerdings sollte man die Realität akzeptieren können. Das ist ein wesentliches Merkmal für Intelligenz.

Mit dem Ausdruck "private Seiten" alles infrage stellen zu wollen, ist schon sehr seltsam. Es werden doch konkrete Daten genannt. Alles Lüge oder will hier jemand den neoliberalem Mist gegen jede Wahrheit hochhalten?
 
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Selbst denken ist schon ok. Allerdings sollte man die Realität akzeptieren können. Das ist ein wesentliches Merkmal für Intelligenz.

Mit dem Ausdruck "private Seiten" alles infrage stellen zu wollen, ist schon sehr seltsam. Es werden doch konkrete Daten genannt. Alles Lüge oder will hier jemand den neoliberalem Mist gegen jede Wahrheit hochhalten?
Meinst Du jetzt die (Traum-) Realität der Linken oder die der jetzigen Realität?
 
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na klar, dann kommen noch "Studien" der RLS, weitere private Seiten, Hauptsache man denkt nicht selbst, ist ja auch schädlich und kann zum Hinterfragen kommen.
"das geht ja wohl wirklich nicht"

Sancho, was hier geht oder nicht geht bestimmst nicht Du. Du meinst, Du kannst hier Deinen neoliberalen Scheiß verbreiten, die Leute anpöpeln, weil sie sich angeblich nicht qualifiziert äußern und wenn man das dann macht und mit fundierten Quellen belegt, gehst Du überhaupt nicht darauf qualifiziert ein, sondern pöpelst gerade gegen die qualifizierten Analysen.Wer nicht Deiner verqueren Meinung ist, "kann nicht denken."
Alles was Dir nicht in Deinen Kram, Deinen Hass gegen die Linken, passt, existiert nicht in deiner rechtskonservativen Welt.


Mir ist z.B., allerdings erst heute, folgendes aufgefallen:

Der Artikel der "Rheinischen Post" ist betitelt:
"So viel kosten die Pläne der Linken",

daraus wird bei Deinem Post-Titel:
"So viel kosten die Linken" !!!


Jetzt brauchst Du Dich gar nicht auf einen Schreibfehler herausreden. Du willst einfach nur gegen die Linken polemisieren und dazu eine neutrale Haltung vortäuschen und Du versteckst Dich dazu hinter dem rechten Schmierfinken einer rechten Zeitung. Eine Beschäftigung mit dem Sachinhalt ist für Dich nur Mittel zum Zweck. Du willst verarschen, Sancho und das nehme ich Dir übel.

Ich frage mich außerdem, was die ganzen Rechtskonservativen und Hetzer gegen Arbeitslose hier in diesem Thread in einem Forum für Erwebslose suchen. Geht doch in den Bild-Blog, Wirtschaftswoche, WELT, Spiegel, Focus, da seit Ihr weitgehend unter Euch.

Ich gehe doch auch nicht in ein Fußballstadion und polemisiere gegen den Fußball.


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Fünf heimische Direktkandidaten der demokratischen Parteien stehen am 27. September zur Wahl. Unsere Zeitung fordert sie zum Duell heraus. Das Prinzip: Jeder gegen jeden. Heute: Simone Maaß (Grüne) und Jens Petermann (Linke) über die Umsetzung linker Wahlversprechen.


Simone Maaß (Grüne) sagt:
Ihre Partei verspricht den Wählern im Bundestagswahlprogramm das Blaue vom Himmel und stellt völlig unrealistische und unbezahlbare Forderungen auf. Herr Lafontaine verspricht Reichtum für alle. Seit 2002 regieren die PDL (damals noch PDS) im Land Berlin - und statt dem Blauen vom Himmel ist dort eine ziemlich düstere Realität zu sehen: kein Mindestlohn, Privatisierung, keine Ausbildungsplatzumlage usw. Die PDL in Berlin wird argumentieren, sie kann die Versprechen aufgrund der schwierigen Haushaltslage und aufgrund der Kompromisse mit der SPD nicht umsetzen. Aber wie unglaubwürdig und unseriös ist es dann mit diesen Versprechen bei der Bundestagswahl auf Stimmenfang zu gehen? Das ist ganz bewusste Wählertäuschung!


Jens Petermann (Linke) antwortet:
Wer das BT-Wahlprogramm der Linken richtig liest, ist klar im Vorteil und erfährt nicht Täuschung, sondern Aufklärung. Das Wahlprogramm der Linken sieht Ausgaben für ein Anti-Krisenprogramm in Höhe von max. 160 Milliarden Euro und zusätzliche Einnahmen von max. 190 Milliarden vor, Sie werden erreicht durch die Wiedererhebung der Vermögenssteuer als Millionärssteuer, die Besteuerung der Finanzmarktgeschäfte ("Börsenumsatzsteuer"), die Erhöhung der Erbschaftssteuer, die Erhöhung der Steuern auf Unternehmensgewinne sowie die strikte Bekämpfung von Steuerflucht und Steueroasen. Die Zuständigkeit für Mindestlöhne und Ausbildungsplatzumlage liegt beim Bund. In Berlin werden übrigens 10000 Stellen im öffentlichen Beschäftigungssektor geschaffen
FREIES WORT | Betreibt die Linke Wählertäuschung ?

Wer das BT-Wahlprogramm der Linken richtig liest, ist klar im Vorteil
typisch "Links".

Die haben wahrscheinlich den Spruch

"Alle Doof außer ich"

auswendig gelernt :icon_party:
 

Speedport

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Ich frage mich außerdem, was die ganzen Rechtskonservativen und Hetzer gegen Arbeitslose hier in diesem Thread in einem Forum für Erwebslose suchen. Geht doch in den Bild-Blog, Wirtschaftswoche, WELT, Spiegel, Focus, da seit Ihr weitgehend unter Euch.

Ich gehe doch auch nicht in ein Fußballstadion und polemisiere gegen den Fußball.


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Aber Du gehst nur in Stadien, woe zwei Mannschaften des gleichen Vereins gegeneinander spielen?

Nur weil Du genervt bist (was ich gut nachvollziehen kann) ist es keine Lösung, jeder Partei ihren eigenen Thread usw. zuzuweisen, wo sie dann um den eigenen Nabel kreisen sollen.

Diskussion ist etwas anderes und die willst Du doch, oder?.

Wenn jemand nach meiner Meinung gewollt destruktiv ist, lasse ich ihn einfach links liegen, würdige ihn keiner Antwort. Das ist die nervenschonendste, schnellste und effektivste Art solche Leute auszubremsen.
Wenn Du allerdings selbst immer wieder dafür sorgst, daß die von Dir so ungeliebte Diskussion weitergeht, solltest Du Dich schon mal fragen warum! Recht behalten?
Darüber, wer tatsächlich Recht hat, wird hier nicht entschieden.
Oder nur Machtspielchen? Das ist die Sache nicht wert.

Ich finde übrigens die von Dir eingestellten Artikel sehr interessant, sie untermauern weitgehend meine schon vorhandene Meinung.
Dafür also vielen Dank,
 
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Kann hier eigentlich jemand auch mal weiter denken als ""rp-online, alles klar"?


Scheint nicht so.:icon_eek:
 

Stinkstiefel

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Kann hier eigentlich jemand auch mal weiter denken als ""rp-online, alles klar"?
Scheint nicht so.
Na klar, wer auf den neoliberalen Mist nicht hereinfällt, ist blöd.

Was für ein schlichtes Weltbild. :icon_knutsch:

Aber zurück zu einer noch offenen Frage: Wen kosten die Linken Geld?
 
E

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Na klar, wer auf den neoliberalen Mist nicht hereinfällt, ist blöd.

Was für ein schlichtes Weltbild. :icon_knutsch:

Aber zurück zu einer doch offenen Frage: Wen kosten die Linken Geld?

und wer blöde Antworten haben will, braucht nur Dich und "deine Genossen" rufen.
 

Stinkstiefel

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und wer blöde Antworten haben will, braucht nur Dich und "deine Genossen" rufen.
Die Frage scheint wohl unangenehm zu sein und dem Zweck dieses Themas zu widerlaufen.

Nochmals: Wen kosten die Pläne der Linken denn Geld?

Und damit es nicht langweilig wird: Wer soll profitieren?
 
E

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Die Frage scheint wohl unangenehm zu sein und dem Zweck dieses Themas zu widerlaufen,

Nochmals: Wen kosten die Pläne der Linken denn Geld?

Niemandem, da die Linke nicht in Regierungsverantwortung kommen wird.

Und damit es nicht langweilig wird: Wer soll profitieren?
Niemand, da die Linke nicht in Regierungsverantwortung kommen wird.
 

Stinkstiefel

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Niemand, da die Linke nicht in Regierungsverantwortung kommen wird.
Und wie sieht die Antwort auf die 2. Frage aus?

(Ich mußte da ändern. Die 1. Frage sollte man schon noch diskutieren. Ist das nicht auch Deine Meinung, Sancho? :icon_daumen:)
 

Hotti

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Niemand, da die Linke nicht in Regierungsverantwortung kommen wird.
Die Spd aber auch nicht. :icon_idee:Oder vieleicht doch? Vieleicht mit den Grünen, und den gelben Sozialdarwinisten zusammen? Mal vorsichtig angefragt. Kann es sein, dass du darauf spekulierst?"
 

Stinkstiefel

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Da scheut jemand die Antwort, wie der Teufel das Weihwasser! :icon_pause:

Wen kosten die Linken mit ihren Plänen ev. Geld?

Man beachte die Erganzung (ev.)! Und wenn es doch sowieso niemanden Geld kosten wird und die Frage, wen es Geld kosten soll, uninteressant ist, warum hat Sancho dann dieses Thema hier eröffnet? Dann macht es doch keinen Sinn. Grübel, Grübel, Grübel. Ist alles mit Dir in Ordnung, Sancho? :icon_kinn:
 

mercator

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Die nachdenkseiten sind schon eine gute Quelle, abseits des dämlichen und unsachlichen Mainstreamgebabbels.
 
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Die Spd aber auch nicht. :icon_idee:Oder vieleicht doch? Vieleicht mit den Grünen, und den gelben Sozialdarwinisten zusammen? Mal vorsichtig angefragt. Kann es sein, dass du darauf spekulierst?"
Ich spekuliere auf garnichts.

Ich weis nur, wen ich nicht wähle und das ist Schwarz-Gelb.

Bei den Anderen bin ich mir nicht sicher, ob ich von denen jemanden wählen werde.
 

Hotti

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Ich spekuliere auf garnichts.

Ich weis nur, wen ich nicht wähle und das ist Schwarz-Gelb.

Bei den Anderen bin ich mir nicht sicher, ob ich von denen jemanden wählen werde.
Na? dafür lässt du mir aber tatsächlich zu viel gegen DIE LINKE vom Stapel. Dann gehst du auch schon mal gegen schwarz/gelb vor, ja auch gelb. Aber gegen die SPD ist mir das noch nicht aufgefallen. Habe aber auch keine Lust danach zu suchen. Aber ich möchte hier nichts hinein werfen was ich nicht weis. Im übrigen muss jeder selber wissen wo er sein Kreuz macht, selbst meine Gattin und ich haben da verschiedene Meinungen.
 
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Na? dafür lässt du mir aber tatsächlich zu viel gegen DIE LINKE vom Stapel. Dann gehst du auch schon mal gegen schwarz/gelb vor, ja auch gelb. Aber gegen die SPD ist mir das noch nicht aufgefallen. Habe aber auch keine Lust danach zu suchen. Aber ich möchte hier nichts hinein werfen was ich nicht weis. Im übrigen muss jeder selber wissen wo er sein Kreuz macht, selbst meine Gattin und ich haben da verschiedene Meinungen.
Aber gegen die SPD ist mir das noch nicht aufgefallen
Auf die SPD herum zu hacken grenzt schon fast an Leichenschändung, deswegen. :icon_mrgreen:
 

Hotti

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Auf die SPD herum zu hacken grenzt schon fast an Leichenschändung, deswegen. :icon_mrgreen:
Sancho, du hast mal angedeutet, das es nicht gut ist, wenn gegen die SPD Stimmung gemacht wird, weil das schwarz/gelb stärkt. Du hast dei Leute sogar als dumm hin gestellt, zwar nicht wörtlich aber doch verständlich. Das gleiche gilt aber auch, wenn man gegen DIE LINKE Stimmung macht, denn die SPD kann es nur zusammen mit DIE LINKE schaffen. Ich selber habe auch Zweifel. Ich glaube auch, dass jede Partei zuerst den eigenen Vorteil sucht. Aber ich sehe keine Alternative zu DIE LINKE. Jajaja, die ehemalige SED, ich weis selber, dass da viele von im Boot sitzen. Aber die Zeiten haben sich geändert, und wenn man richtig schaut, dann erkennt man, das wir auf den besten Wege dahin sind einer der grössten Überwachungsstaaten zu werden, die wir je hatten mit Menschenrechtsverletzuengen usw. Und das geschieht zur Zeit alles ohne DIE LINKE. Bitte auch das im Auge haben.

So jetzt hab ich genug gepredigt, amen.
 
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Sancho, du hast mal angedeutet, das es nicht gut ist, wenn gegen die SPD Stimmung gemacht wird, weil das schwarz/gelb stärkt. Du hast dei Leute sogar als dumm hin gestellt, zwar nicht wörtlich aber doch verständlich. Das gleiche gilt aber auch, wenn man gegen DIE LINKE Stimmung macht, denn die SPD kann es nur zusammen mit DIE LINKE schaffen. Ich selber habe auch Zweifel. Ich glaube auch, dass jede Partei zuerst den eigenen Vorteil sucht. Aber ich sehe keine Alternative zu DIE LINKE. Jajaja, die ehemalige SED, ich weis selber, dass da viele von im Boot sitzen. Aber die Zeiten haben sich geändert, und wenn man richtig schaut, dann erkennt man, das wir auf den besten Wege dahin sind einer der grössten Überwachungsstaaten zu werden, die wir je hatten mit Menschenrechtsverletzuengen usw. Und das geschieht zur Zeit alles ohne DIE LINKE. Bitte auch das im Auge haben.

So jetzt hab ich genug gepredigt, amen.
Ich kann nur die Leute wählen, die auf den Landeslisten der Parteien aus Bayern stehen und da nehmen ich keinem ab, das er/sie irgendetwas ändern will. Die wollen alle nur in den Bundestag, mehr nicht und versprechen alles, damit sie gewählt werden.

Was soll ich denn dann machen?

Nach Aussehen und Sympathie wählen? ( ok, da wären Platz 5 und 7 der Linken Bayern eher schon Favoriten), es gibt in keiner Liste jemanden, von dem/der ich sagen kann "ok, der/die weis, was Hartz IV bedeutet", aber wieso soll ich glauben, das Gewerkschafter, Beamte, Unternehmer oder sogar Unternehmensberater mich besser vertreten?

Gäbe es auf irgendeiner Liste Erwerbslose, einfache Arbeiter oder ähnliches, würde die Wahl leichter fallen.
 

Hotti

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Ich kann nur die Leute wählen, die auf den Landeslisten der Parteien aus Bayern stehen und da nehmen ich keinem ab, das er/sie irgendetwas ändern will. Die wollen alle nur in den Bundestag, mehr nicht und versprechen alles, damit sie gewählt werden.

Was soll ich denn dann machen?

Nach Aussehen und Sympathie wählen? ( ok, da wären Platz 5 und 7 der Linken Bayern eher schon Favoriten), es gibt in keiner Liste jemanden, von dem/der ich sagen kann "ok, der/die weis, was Hartz IV bedeutet", aber wieso soll ich glauben, das Gewerkschafter, Beamte, Unternehmer oder sogar Unternehmensberater mich besser vertreten?

Gäbe es auf irgendeiner Liste Erwerbslose, einfache Arbeiter oder ähnliches, würde die Wahl leichter fallen.
DIE LINKE würde zu Gunsten der Elos etwas verbessern, davon bin ich überzeugt, auch wenn ich schrieb, dass sie zuerst den eigenen Vorteil suchen, was ich auch immer noch glaube. Diese 500 Euro werden sie nicht schaffen aber irgendwas dazwischen, bei den anderen Parteien kommt nix bei herum. Auch bei dem Mindestlohn wird sich das etwas unterhalb der versprochenen 10 Euro einpendeln, aber mehr als die SPD es verspricht. Ja daran glaube ich wirklich. Kann sein das ich naiv bin, aber das kann man nur heraus finden, wenn DIE LINKE es schaffen würde. Schlimmer als mit schwarz/gelb kann es nicht kommen. Aber egal, mehr schreib ich jetzt dazu nicht mehr. Wenn du anderer Meinung bist, ok., es muss zum Schluss jeder selber wissen wem er mehr vertraut oder weniger. So jetzt muss ich meine Frau pflegen, die kommt gerade von der Maloche, einer muss ja was tun.:icon_smile:
 

B. Trueger

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Schlimmer als mit schwarz/gelb kann es nicht kommen.

Also Hotti, bei allem gebührenden Respekt aber genau dies ist eine naive Sichtweise.
Zum Einen ist bereits die Handlungsweise der Die Linke auf Länderebene bezeichnend, des weiteren hatte man diese Annahme auch damals bei der Gründung von Bündnis 90/Grünen.

Nun, was daraus geworden ist, ist deutlich zu sehen. Sei mir nicht böse aber die Die Linke wird so werden, wie alle anderen Parteien. Das auszublenden und auf "good will" zu plädieren, wo bereits heute schon ab zu zeichnen ist: hat die Die Linke Macht, übt sie diese gnadenlos aus, auch gegen Erwerbslose und andere Benachteiligte - wie beispielsweise Kinder. Das wird dann mit der schwierigen Haushaltslage entschuldigt. Das aber die Die Linke genau hier, auf Grund dessen, dass es diese schwierige Haushaltslage gibt, nicht das umsetzt, was sie verspricht, nämlich sich die Gelder von jenen zu holen, die es haben, um die Defizite in den Kassen etwas zu beschränken, zeigt doch auch auf, dass alles nur hohles Gewäsch ist.

Dann kommt man nämlich: ja, wir verstehen ja die Anliegen aber bedenken sie doch bitte, dass wir nicht einfach hingehen können und die Leute, die Unternehmen, Millionäre usw. enteignen können, sondern das dies auf demokratischem Wege per Gesetz zu beschließen ist.

So und dann wären wir nämlich genau da, wo wir immer stehen. Am Anfang. Denn solche Gesetze werden nicht beschlossen, weil es dafür keine Mehrheit gibt und geben wird.
 

Stinkstiefel

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Sei mir nicht böse aber die Die Linke wird so werden, wie alle anderen Parteien. Das auszublenden und auf "good will" zu plädieren, wo bereits heute schon ab zu zeichnen ist: hat die Die Linke Macht, übt sie diese gnadenlos aus, auch gegen Erwerbslose und andere Benachteiligte - wie beispielsweise Kinder. Das wird dann mit der schwierigen Haushaltslage entschuldigt. Das aber die Die Linke genau hier, auf Grund dessen, dass es diese schwierige Haushaltslage gibt, nicht das umsetzt, was sie verspricht, nämlich sich die Gelder von jenen zu holen, die es haben, um die Defizite in den Kassen etwas zu beschränken, zeigt doch auch auf, dass alles nur hohles Gewäsch ist.
Wie sollen sie, wenn sie nicht an der Macht sind. Selten so ein Dummfug gehört. :icon_kinn:
 
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Also Hotti, bei allem gebührenden Respekt aber genau dies ist eine naive Sichtweise.
Zum Einen ist bereits die Handlungsweise der Die Linke auf Länderebene bezeichnend, des weiteren hatte man diese Annahme auch damals bei der Gründung von Bündnis 90/Grünen.

Nun, was daraus geworden ist, ist deutlich zu sehen. Sei mir nicht böse aber die Die Linke wird so werden, wie alle anderen Parteien. Das auszublenden und auf "good will" zu plädieren, wo bereits heute schon ab zu zeichnen ist: hat die Die Linke Macht, übt sie diese gnadenlos aus, auch gegen Erwerbslose und andere Benachteiligte - wie beispielsweise Kinder. Das wird dann mit der schwierigen Haushaltslage entschuldigt. Das aber die Die Linke genau hier, auf Grund dessen, dass es diese schwierige Haushaltslage gibt, nicht das umsetzt, was sie verspricht, nämlich sich die Gelder von jenen zu holen, die es haben, um die Defizite in den Kassen etwas zu beschränken, zeigt doch auch auf, dass alles nur hohles Gewäsch ist.

Dann kommt man nämlich: ja, wir verstehen ja die Anliegen aber bedenken sie doch bitte, dass wir nicht einfach hingehen können und die Leute, die Unternehmen, Millionäre usw. enteignen können, sondern das dies auf demokratischem Wege per Gesetz zu beschließen ist.

So und dann wären wir nämlich genau da, wo wir immer stehen. Am Anfang. Denn solche Gesetze werden nicht beschlossen, weil es dafür keine Mehrheit gibt und geben wird.
Hotti versucht es zumindest und das ist allemal besser als dieses Gewäsch, was die anderen (angeblichen) Linken hier schreiben.
 

Drueckebergerin

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Wenn ich hier die Sichtweisen so einiger lese....
das ist so, weil es schon immer so war und deshalb wird es auch so bleiben, kann ich mich nur wundern, daß wir nicht mehr auf den Bäumen sitzen ! :icon_eek:
 
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Wir sitzen nur deshalb nicht mehr Bäumen, weil mal beim Schlafen welche runtergefallen sind und paar essbare Pilze und Beeren am Boden gefunden haben
 

mercator

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Wenn ich hier die Sichtweisen so einiger lese....
das ist so, weil es schon immer so war und deshalb wird es auch so bleiben, kann ich mich nur wundern, daß wir nicht mehr auf den Bäumen sitzen ! :icon_eek:
Tja, manchmal wundert man sich nur noch.
 

Speedport

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.....................................

Nun, was daraus geworden ist, ist deutlich zu sehen. Sei mir nicht böse aber die Die Linke wird so werden, wie alle anderen Parteien. Das auszublenden und auf "good will" zu plädieren, wo bereits heute schon ab zu zeichnen ist: hat die Die Linke Macht, übt sie diese gnadenlos aus, auch gegen Erwerbslose und andere Benachteiligte - wie beispielsweise Kinder. Das wird dann mit der schwierigen Haushaltslage entschuldigt. Das aber die Die Linke genau hier, auf Grund dessen, dass es diese schwierige Haushaltslage gibt, nicht das umsetzt, was sie verspricht, nämlich sich die Gelder von jenen zu holen, die es haben, um die Defizite in den Kassen etwas zu beschränken, zeigt doch auch auf, dass alles nur hohles Gewäsch ist.

Dann kommt man nämlich: ja, wir verstehen ja die Anliegen aber bedenken sie doch bitte, dass wir nicht einfach hingehen können und die Leute, die Unternehmen, Millionäre usw. enteignen können, sondern das dies auf demokratischem Wege per Gesetz zu beschließen ist.

So und dann wären wir nämlich genau da, wo wir immer stehen. Am Anfang. Denn solche Gesetze werden nicht beschlossen, weil es dafür keine Mehrheit gibt und geben wird.
Was ist denn das? Kristallkugel lesen oder vielleicht doch Kaffesatz?
Sind das Deine "seriösen" Überlegungen, die Basis Deiner Schlußfolgerungen?

Mit diesen "rationalen" Gründen wirst Du DIE LINKE also nicht wählen.

Dafür wählst Du dann eine der Altparteien, von denen jede schon mehrfach und bewiesenermaßen auf atemberaubende Weise die Wähler belogen und betrogen haben. Oder Du wählst nicht.

Dein "rationales" Verhalten bei der Wahl manifestiert sich also darin, daß Du die Wahrscheinlichkeit, betrogen zu werden, bei einer Neupartei, die so etwas bisher noch nicht gemacht hat, für eine ausgemachte Tatsache hältst.
Damit willst Du lieber wieder die Macht den aus der Vergangenheit bekannten Tätern überlassen, weil Du aus für mich unerfindlichen Gründen glaubst, daß gerade diese Täter in Zukunft das kleinere Übel sein werden.
Mich interessiert: Worauf gründet sich Dein Vertrauen? Und kommt Dir das nicht selbst reichlich seltsam vor?
 

B. Trueger

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Hotti versucht es zumindest und das ist allemal besser als dieses Gewäsch, was die anderen (angeblichen) Linken hier schreiben.

Das bestreite ich ja auch nicht, dass Hotti da etwas versucht. Das ist ja auch völlig legitim, dass jeder nach seiner Fasson, mit den Mitteln, die einem jeden bisweilen zur Verfügung stehen, versucht das Beste heraus zu holen.

Du hast es ja auch angesprochen. Mir gehts hier schlicht um die Glorifizierung einer Partei, einer Partei, welche beispielsweise animas Ansicht nach nicht gibt und sich Die Linke nennt, also eine Partei, welche verspricht, sich für soziale Belange einzusetzen. Das verspricht letztendlich eigentlich jede Partei, kann man mit diesen Versprechen doch nur zu gut Wähler anlocken. Anders herum sagt eben genau die Partei, die hier jeder als Partei für Arbeitslose deklariert, dass diese Partei eben tunlichst vermeiden will, sich als Partei für Erwerbslose auszugeben. Mit Reinike hat sie sich ja sogar ihr Aushängeschild entledigt. Das wäre wie eine Bauernpartei, an der kein Bauer etwas zu sagen haben darf.


Zurück zur Zielsetzung der Die Linke und zur Verdeutlichung und um das auch dem Stinkstiefel noch mal näher zu bringen:
Nenne mir das Jahr, in dem eine Partei die absolute Mehrheit hatte, somit allein regieren konnte und somit ihre politischen Ziele selbständig und allein durchbringen konnte? Na?

Schwer, nicht wahr? Es geht also vormals nur in einer Koalition. So, nun sage mir bitte, welcher Koalitionspartner, der mit der Linke koalieren würde, würde sich dazu bereit erklären all diese Steuern, welche die Die Linke hier verspricht, zu erheben, um die Gelder herein zu holen, um all das einzulösen, was die Die Linke vollmundig verspricht??

Anlehnend dazu stellt der Stinkstiefel fest:
Wie sollen sie, wenn sie nicht an der Macht sind. Selten so ein Dummfug gehört.
Ja, ist denn die Die Linke nicht in den Ländern im Osten, wie auch in Berlin an der Macht? Haben die Länder keine Finanzminister, keine Länderverfassungen, Finanzämter und weiß der Geier noch alles? Ja, und was macht die Die Linke dort?
Übrigens ist es erstaunlich, dass du Schreibtext hören kannst. Selten solch einen Dummfug gelesen.

Das Forum hier ist doch kein Parteienforum. Wäre es das, wäre es beispielsweise hier auch völlig legitim, dass hier die CDUler oder FDPler oder weiß der Geier wer noch alles Werbung für seine Partei macht.
So und ich habe kein Interesse mich in jedem Thread von irgendwelchen Typen ansaugen zu lassen, dass die Die Linke die einzige Alternative sei. Das ist sie vielleicht für jene, welche in dieser Partei ihr politisches Zuhause gefunden haben, aus welchen Gründen auch immer. Für mich nicht nachvollziehbar aber dennoch legitim. Nur sollte man nicht versuchen hier missionierungsartig jeglichen User hier mit dieser Partei voll zu schleimen. Das ist ja unerträglich und penetrant. Weder ich noch Sancho oder andere drehen hier den ganzen Tag hier die Werbetrommel ihrer Parteien.
Es ist auch anmaßend hier turnusartig zu offerieren, jeder, der die Linke nicht wählt oder wählen will als Schreiberling der FDP, der CDU, Spion, INSM-Agent, Agent Provocateur oder irgend eine andere Scheiße zu bezichtigen.

Ich denke, hier sollten mal eine ganze Reihe Dauerschreiberlinge mal etwas pausieren und an die Sonne gehen.

Wenn mir die Politik der Die Linke nicht schmeckt, dann sage ich das. Ich lasse mir weder das Maul verbieten, noch mich dilettantisch einlullen.

Man kann sich über unterschiedlicher Meinungen betreffend Parteien oder Parteienpolitik auseinandersetzen, Dispute führen o.ä. Alles kein Thema aber lasst doch diese Geschleime um diese Partei sein. Das ist ja schon krank, was hier einige auffahren. Das hat ja schon religiös-fanatische Züge, wie hier um das goldene Kalb Die Linke getanzt wird.

Wenn ich diese Partei nichts abgewinnen kann, dann habe ich meine Gründe. Diese Gründe vertrete ich. Da muss man mir nicht politisches Unvermögen attestieren oder sonstigen Bullshit.

Die Dauerschreiber hier sollten sich doch ernsthaft mal selbst die Frage stellen, warum von den 18.000 Usern hier immer nur eine handvoll und immer die gleichen tagtäglich herum schwadronieren. Das schon seit Jahren. Seit Jahren tagtäglich die gleiche Gülle ablassen. Ich meine, wird das auf Dauer nicht mal langweilig, zumal keine positiven Effekte erzielt werden?
Warum allein nur von den 18.000 hier registrierten Usern nicht die Mehrheit die Die Linke unterstützt? Sind die alle dämlich? Politisch ungebildet?

Jene Krakeeler hier, welche sich an die Linke klammern, wie an einen Strohhalm haben primär doch nur ein Ziel. Hartz IV weg haben. Die Welt besteht allerdings aus weit mehr als Hartz IV und das wird hier schon gar nicht mehr zur Kenntnis genommen.
Vorangige Tagebeschäftigung hier ist: das Netz nach neusten Nachrichten durchsuchen, jeden aber auch jeden Stuss hier rein zu kopieren (bei manchen habe ich den Eindruck, das sind Bots), sich darüber auslassen, sich dann in die Köppe kriegen, sich Dummheit, Spionage, politische Unkenntnis oder sonst was unterstellen und das dann am nächsten Tag zu wiederholen. Das nennen die dann hier Hartz IV abschaffen.

Wie dem auch sei. Ich werde auch weiterhin hier meine Meinung zu der Linke preisgeben, ob es dem Einen oder Anderen passt oder nicht, das ist mir Peng.

Ich habe fertig!:icon_smile:
 

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Das bestreite ich ja auch nicht, dass Hotti da etwas versucht. Das ist ja auch völlig legitim, dass jeder nach seiner Fasson, mit den Mitteln, die einem jeden bisweilen zur Verfügung stehen, versucht das Beste heraus zu holen.

Du hast es ja auch angesprochen. Mir gehts hier schlicht um die Glorifizierung einer Partei, einer Partei, welche beispielsweise animas Ansicht nach nicht gibt und sich Die Linke nennt, also eine Partei, welche verspricht, sich für soziale Belange einzusetzen. Das verspricht letztendlich eigentlich jede Partei, kann man mit diesen Versprechen doch nur zu gut Wähler anlocken. Anders herum sagt eben genau die Partei, die hier jeder als Partei für Arbeitslose deklariert, dass diese Partei eben tunlichst vermeiden will, sich als Partei für Erwerbslose auszugeben. Mit Reinike hat sie sich ja sogar ihr Aushängeschild entledigt. Das wäre wie eine Bauernpartei, an der kein Bauer etwas zu sagen haben darf.


Zurück zur Zielsetzung der Die Linke und zur Verdeutlichung und um das auch dem Stinkstiefel noch mal näher zu bringen:
Nenne mir das Jahr, in dem eine Partei die absolute Mehrheit hatte, somit allein regieren konnte und somit ihre politischen Ziele selbständig und allein durchbringen konnte? Na?

Schwer, nicht wahr? Es geht also vormals nur in einer Koalition. So, nun sage mir bitte, welcher Koalitionspartner, der mit der Linke koalieren würde, würde sich dazu bereit erklären all diese Steuern, welche die Die Linke hier verspricht, zu erheben, um die Gelder herein zu holen, um all das einzulösen, was die Die Linke vollmundig verspricht??

Anlehnend dazu stellt der Stinkstiefel fest: Ja, ist denn die Die Linke nicht in den Ländern im Osten, wie auch in Berlin an der Macht? Haben die Länder keine Finanzminister, keine Länderverfassungen, Finanzämter und weiß der Geier noch alles? Ja, und was macht die Die Linke dort?
Übrigens ist es erstaunlich, dass du Schreibtext hören kannst. Selten solch einen Dummfug gelesen.

Das Forum hier ist doch kein Parteienforum. Wäre es das, wäre es beispielsweise hier auch völlig legitim, dass hier die CDUler oder FDPler oder weiß der Geier wer noch alles Werbung für seine Partei macht.
So und ich habe kein Interesse mich in jedem Thread von irgendwelchen Typen ansaugen zu lassen, dass die Die Linke die einzige Alternative sei. Das ist sie vielleicht für jene, welche in dieser Partei ihr politisches Zuhause gefunden haben, aus welchen Gründen auch immer. Für mich nicht nachvollziehbar aber dennoch legitim. Nur sollte man nicht versuchen hier missionierungsartig jeglichen User hier mit dieser Partei voll zu schleimen. Das ist ja unerträglich und penetrant. Weder ich noch Sancho oder andere drehen hier den ganzen Tag hier die Werbetrommel ihrer Parteien.
Es ist auch anmaßend hier turnusartig zu offerieren, jeder, der die Linke nicht wählt oder wählen will als Schreiberling der FDP, der CDU, Spion, INSM-Agent, Agent Provocateur oder irgend eine andere Scheiße zu bezichtigen.

Ich denke, hier sollten mal eine ganze Reihe Dauerschreiberlinge mal etwas pausieren und an die Sonne gehen.

Wenn mir die Politik der Die Linke nicht schmeckt, dann sage ich das. Ich lasse mir weder das Maul verbieten, noch mich dilettantisch einlullen.

Man kann sich über unterschiedlicher Meinungen betreffend Parteien oder Parteienpolitik auseinandersetzen, Dispute führen o.ä. Alles kein Thema aber lasst doch diese Geschleime um diese Partei sein. Das ist ja schon krank, was hier einige auffahren. Das hat ja schon religiös-fanatische Züge, wie hier um das goldene Kalb Die Linke getanzt wird.

Wenn ich diese Partei nichts abgewinnen kann, dann habe ich meine Gründe. Diese Gründe vertrete ich. Da muss man mir nicht politisches Unvermögen attestieren oder sonstigen Bullshit.

Die Dauerschreiber hier sollten sich doch ernsthaft mal selbst die Frage stellen, warum von den 18.000 Usern hier immer nur eine handvoll und immer die gleichen tagtäglich herum schwadronieren. Das schon seit Jahren. Seit Jahren tagtäglich die gleiche Gülle ablassen. Ich meine, wird das auf Dauer nicht mal langweilig, zumal keine positiven Effekte erzielt werden?
Warum allein nur von den 18.000 hier registrierten Usern nicht die Mehrheit die Die Linke unterstützt? Sind die alle dämlich? Politisch ungebildet?

Jene Krakeeler hier, welche sich an die Linke klammern, wie an einen Strohhalm haben primär doch nur ein Ziel. Hartz IV weg haben. Die Welt besteht allerdings aus weit mehr als Hartz IV und das wird hier schon gar nicht mehr zur Kenntnis genommen.
Vorangige Tagebeschäftigung hier ist: das Netz nach neusten Nachrichten durchsuchen, jeden aber auch jeden Stuss hier rein zu kopieren (bei manchen habe ich den Eindruck, das sind Bots), sich darüber auslassen, sich dann in die Köppe kriegen, sich Dummheit, Spionage, politische Unkenntnis oder sonst was unterstellen und das dann am nächsten Tag zu wiederholen. Das nennen die dann hier Hartz IV abschaffen.

Wie dem auch sei. Ich werde auch weiterhin hier meine Meinung zu der Linke preisgeben, ob es dem Einen oder Anderen passt oder nicht, das ist mir Peng.

Ich habe fertig!:icon_smile:

Ging das jetzt alles an mich, oder nur ein Teil?

Das mit "der einzigen Partei" haben Gysi und Lafontaine inkl anderer "Vorstände" angefangen, hier schreiben einige eben wie Papageien alles nach.

Ansonsten fällt eigentlich bei vielen das Gleiche auf.

Egal wie es formuliert, umschrieben oder "argumentiert" wird, es kommt immer das Gleiche heraus "wählst Du nicht die Linke, bist Du blöde oder Mitglied von SPD/CDU/CSU/FDP/Grüne" und das werden wiedermal fast 42 Mio. Menschen bei der Wahl sein.
 

B. Trueger

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Ging das jetzt alles an mich, oder nur ein Teil?

Das mit "der einzigen Partei" haben Gysi und Lafontaine inkl anderer "Vorstände" angefangen, hier schreiben einige eben wie Papageien alles nach.

Ansonsten fällt eigentlich bei vielen das Gleiche auf.

Egal wie es formuliert, umschrieben oder "argumentiert" wird, es kommt immer das Gleiche heraus "wählst Du nicht die Linke, bist Du blöde oder Mitglied von SPD/CDU/CSU/FDP/Grüne" und das werden wiedermal fast 42 Mio. Menschen bei der Wahl sein.

Nein, an dich war hier lediglich der erste Absatz gerichtet als Antwort auf dein Zitat.

Mir ging es in dem Beitrag allgemein um dieses alternativlose Linksgefasel. Das allein 5 Parteien das Parlament bekleiden sagt doch schon aus, dass die Die Linke nicht alternativlos sein kann.
Von den zugelassenen Parteien zur BTW ganz zu schweigen.

Auch in der Parteipolitik ist sie nicht alternativlos, die einzige Macht.
Wie sozial ist eine linke Partei, die von sich behauptet, die sozialste zu sein und im gleichen Atemzug Stellen streicht und Krippenplätze abbaut?
 
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Das Forum hier ist doch kein Parteienforum. Wäre es das, wäre es beispielsweise hier auch völlig legitim, dass hier die CDUler oder FDPler oder weiß der Geier wer noch alles Werbung für seine Partei macht.
B. Trueger, Du solltest Dich erst einmal über das Thema des Threads informieren, bevor Du Deine Tiraden postest. Hier geht es um die Linkspartei und NUR um die Linkspartei !
Da wirst Du wohl nicht verbieten können, daß man darauf Bezug nimmt, die Haltlosigkeit und Absurdität der Anwürfe herausstellt und die Begründetheit der Argumente der Angegriffenen (Linksparte) erläutert.
Was hast Du denn eigentlich für ein Verständnis von Demokratie und Streitkultur ? Du willst einer angegriffenen Gruppierung verbieten sich zu wehren, ja, sich auch nur zu äußern. Da wärst Du in einer Diktatur gut aufgehoben.
.
 
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Nein, an dich war hier lediglich der erste Absatz gerichtet als Antwort auf dein Zitat.

Mir ging es in dem Beitrag allgemein um dieses alternativlose Linksgefasel. Das allein 5 Parteien das Parlament bekleiden sagt doch schon aus, dass die Die Linke nicht alternativlos sein kann.
Von den zugelassenen Parteien zur BTW ganz zu schweigen.

Auch in der Parteipolitik ist sie nicht alternativlos, die einzige Macht.
Wie sozial ist eine linke Partei, die von sich behauptet, die sozialste zu sein und im gleichen Atemzug Stellen streicht und Krippenplätze abbaut?
jo, dieses "die einzige Partei" oder "einzige Alternative" langweilt eigentlich nur noch. Wenn man dann noch jeden, der sich nicht blindlings darauf einlässt, alles mögliche vorgeworfen wird, dann macht sich diese Partei durch ihre eigentlichen "Mitglieder" selbst lächerlich.

Statt vernünftiger Argumente oder einleuchtender Begründungen, wird jeder der nicht "die heilige Doppelspitze" anbetet, dumm angemacht.

Wenn es wirklich eine soziale Partei gäbe, die wirklich "den kleinen Mann" vertreten will, dann würde ich z. B. darauf achten, das auch jede Gruppe "des kleinen Mannes" auch einen gleichwertigen Ansprechpartner hätte. Die Landeslisten hätten auch "für jeden etwas" Elos, Rentner über den Hilfsarbeiter und den Angestellten bis zum Unternehmer.

DANN erst, könnte man eher annehmen, das eine Partei wirklich für jeden etwas ist.
 

B. Trueger

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B. Trueger, Du solltest Dich erst einmal über das Thema des Threads informieren, bevor Du Deine Tiraden postest. Hier geht es um die Linkspartei und NUR um die Linkspartei !
Da wirst Du wohl nicht verbieten können, daß man darauf Bezug nimmt, die Haltlosigkeit und Absurdität der Anwürfe herausstellt und die Begründetheit der Argumente der Angegriffenen (Linksparte) erläutert.
Was hast Du denn eigentlich für ein Verständnis von Demokratie und Streitkultur ? Du willst einer angegriffenen Gruppierung verbieten sich zu wehren, ja, sich auch nur zu äußern. Da wärst Du in einer Diktatur gut aufgehoben.
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Das Topic handelt von der Linkspartei, richtig, inhaltlich wird aber in so gut wie allen Threads das Thema Linke behandelt.

Das ist doch absurd was du mir da andichten willst. Genau andersherum verhält es sich doch, dass jene, die nicht im Linsparteienchor mitsingen wollen diffamiert werden. Das ist ja in etlichen Threads heraus zu lesen. Mir wollte animas heute sogar den Mund verbieten. Man solle die Klappe halten, wenn man die Linke nicht unterstützen will. So wird doch wohl ein Schuh draus. Wer attestiert denn hier allen, die sich nicht ins Fahrwasser der Linkspartei begeben wollen als Agent Provocateur, mir dichtete man vor einiger Zeit INSM-Agent an. Nicht ich will die Diskussion verhindern, man will den Nicht-Linksfraktionwählern den Mund verbieten.
Was ich für ein Verständnis von Demokratie habe? Diese Frage solltest du doch besser an die richten, die hier die Nichtlinkswähler als alles mögliche titulieren.

Ich habe auch kein Problem damit mich inhaltlich mit der Linkspartei auseinander zu setzen. Daher schreibe ich ja auch hier. Ich habe aber etwas dagegen, wenn eine Abneigung gegen die Linke personifiziert wird, und das wird sie halt von den Parteisoldaten der Linken.
 
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...inhaltlich wird aber in so gut wie allen Threads das Thema Linke behandelt.
Ist das ein Wunder, so wie die Unterschicht von allen Spießerparteien behandelt wird, als Heloten, Staatssklaven ?

..., dass jene, die nicht im Linsparteienchor mitsingen wollen diffamiert werden.
Das bildest Du Dir nur ein.
Ich bin übrigens, obwohl ich die Linkspartei wähle, für eine knappe schwarz-gelbe Regierung und damit nach langer Zeit wieder für eine starke, bissige Opposition, die die Regierung vor sich hertreibt.

Was willst Du mehr ?


.
 

Drueckebergerin

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..., dass jene, die nicht im Linksparteienchor mitsingen wollen diffamiert werden.
hhmmmmm.... ist man diffamiert, weil man sich diffamiert fühlt?
Wen haben dr.byrd, Ralf H. oder ich [andere die sich als MG von DieLi bezeichnen, kenne ich nicht persönlich, aber ich führe mal noch animas an, mit dem ich PN- und mail-Kontakt habe :) ] diffamiert ???
Diffamierung (Verleumdung)

Leute, kommt mal wieder runter, und besinnt Euch auf das Wesentliche !
Und das ist:
Hartz IV muß weg!





 
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und immer wieder die gleichen platten Phrasen "einzige Partei", "setzt sich für uns Elos ein", "Hartz IV muss weg". Wird immer langweiliger.

Wundert mich nicht, wenn die Leute an den Ständen eher achtlos vorbei laufen, denn das geht schon seit 2005 so. Bleibt man dann stehen und hört zu, wird auch nichts Neues erzählt.

:icon_mued:
 

isabel

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Ich bin übrigens, obwohl ich die Linkspartei wähle, für eine knappe schwarz-gelbe Regierung und damit nach langer Zeit wieder für eine starke, bissige Opposition, die die Regierung vor sich hertreibt.

Was willst Du mehr ?


.
Braunes Hartz, was hat Dich zu dieser Aussage bewegt?

Nach 3 Wochen bin ich wieder online.
Ich muss feststellen, dass die Gegner der Partei Die Linke irgendwie das Forum beherrscht haben.
Das P.5. von GG (Meinungsfreiheit) gilt auch für die Befürwörter und Mitglieder der Linkspartei, so gesehen, auch.
Die Argumente für die Politik von Den Linken wurden schon tausendmal geschrieben. Neue Argumente gibt es nicht: weder für Die Linken noch für die andere Parteien.
@Sancho: hast Du mal gezählt, wievielmal Du Argumentenlosigkeit angemahnt hattest? Wo sind denn Deine Argumente?

und immer wieder die gleichen platten Phrasen "einzige Partei", "setzt sich für uns Elos ein", "Hartz IV muss weg". Wird immer langweiliger.
Wenn Du es langweilig betrachtest, dass Menschen in der H4 Falle sich wehren, dann empfinde ich es als Beleidigung. Meiner Meinung nach, sind es nicht nur "platte Phrasen". Und wer sonst setzt sich annährend für die Erwerbslosen ein? Natürlich, es gibt außenparlamentarische Bewegungen. Ich meine es: parlamentarisch.
Wir, Erwerbslosen, haben kein Lobby, also, es ist schon richtig, dass wir zusehen, wer uns vertretten kann.
Ansonsten: was verlangst Du von Mitgliedern der Partei Die Linke?
Selbstkritik?
Die gibt es, intern.

Was hättest Du von einen Bäcker gehalten, der seine eigene Produkte kritisiert, und den Kunden empfiehlt, bei der Konkurenz einzukaufen?
Ist doch nicht logisch, oder?
Das verlangst Du aber von der Linksbewegung allgemein.

@ B.Trüger
Du darfst eigene Meinung haben und die öffentlich vertretten, aber Du darfst Deine Meinung Keinen aufzwingen. Woher willst Du wissen, dass Die Linke in der Zukunft sich so verhalten wird, wie Du es meinst? Ist für Dich Die Linke nicht links genug?

@ Drückie
Du hast meine Bewunderung. Lass Dich nicht unterkriegen.
H4 muss weg!!!
Manchmal verstehe ich die Menschen nicht, die für sich Meinungsfreiheit beanspruchen, ohne die andere Meinung gehört zu haben und zu respecktieren.(zu verstehen).

MfG
Isabell

PS
Bitte um Verzeiung für meine Schrifftfehler.
 
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@Sancho: hast Du mal gezählt, wievielmal Du Argumentenlosigkeit angemahnt hattest? Wo sind denn Deine Argumente?
Nimm mal Deine Scheuklappen ab, dann liest Du jede Menge, aber alles was nicht verstanden werden will, ist gerade für "Euch Profis" nichts.

Ansonsten bin ich Wähler und Ihr solltet Argumente bringen, die scheint aber keiner zu haben.

Wenn Ihr nicht mehr an "Argumenten" zu bieten habt, als Unterstellungen, nichts verstehen wollen oder alle, die nicht "eurer Philosophie" folgen wollen in irgendeine Ecke drängen wollt, dann bringt gerade Ihr genau die Argumente, die Linken nicht zu wählen.

Vom eigenen Unvermögen, nicht mal die einfachsten politischen Dinge zu erkennen bzw. erkennen zu wollen, gleichzeitig aber auch die Leute mit heuchlerischen Geschwätz von "einzige Partei" über "Hartz IV abschaffen" und anderen leeren Versprechungen, kommt doch gerade von dieser "linken" Seite nur heiße Luft, dazu noch gegenseitiges Schulterklopfen, aber erst recht nicht Gescheites.

Politik ist mehr, als anders denkende Wähler zu vergraulen und genau da lernt hier keiner dazu. Man kloppt auf Wähler ein, will aber deren Stimmen und dann ist man auch noch so ... und schreibt auch noch "Deine Stimme brauchen wir nicht". Wer so kurzsichtig denkt, braucht sich auch nicht zu wundern, das die Zustimmung der Bevölkerung gerade durch solche "linken Parteisoldaten" abnimmt.

Also redet Euch weiter alles schön, aber Macht oder Regierungsverantwortung im Bund wird dieLinke nicht bekommen, denn dafür sorgen diese "Mitglieder schon selbst.

:icon_neutral:
 

Redwing

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"lustig", die "Statements" dazu.
Sancho, willst du nicht allmählich zugeben, von den neoliberalen KED-Parteien oder ihrer Wirtschafts- und Reichenlobby bezahlt zu werden, um hier (und in anderen Foren?) solch systempopulistische Propaganda abzusondern und dafür zu sorgen, daß die größten der vielen Systemopfer ihre Henker auch noch wählen statt ihre Erlöser? :icon_cool:

Zu was KED-Politik (Kapitalistische Einheitspartei Deutschland (Schwarzgelbrotgrün) geführt hat, sehen wir gerade (wieder). Erstrecht seit der neoliberalen Pervertierung unter Schröder- ein falscher Weg, der unbelehrbar weitergegangen wurde und direkt in die gefällelastige Krise führte, und innerhalb der KED ist kein wirkliches Umdenken in Sicht. Die Kaufkraft der Massen- für dieses System unabdingbar- wird weiter und weiter torpediert durch Sozialstaatsabriß und Dumpinglöhne und somit Armut und Instabilität ausgeweitet. Länder wie die USA und Japan, die solch kranker Doktrin noch länger und übler frönten, stecken auch dementsprechend tiefer in der Krise. Wie kann man sich also ernsthaft noch an solchen Vorbildern orientieren?
Da ist es doch eher das einzig wirksame Mittel, eine stabilisierende Rückverteilung von oben nach unten zu initiieren, indem man MEHR Sozialstaat einführt, eine WIRKLICH progressive Vermögenssteuer einführt, und HÖHERE Löhne zahlt! Und Arbeit wird mit Sicherheit nicht attraktiver, weil der Lohn gleichbeschissen bleibt und ein AL weniger bekommt; die wird attraktiver, wenn der AN MEHR bekommt und das Arbeitsklima und die Arbeitszeiten stimmen.

Ich bin ja eh für ein anderes System, das von vorneherein und durch und durch auf Ausgewogenheit basiert (siehe meine Flaggtexte), aber selbst wer dieses System (natürlich mit einigen unabdingbaren Veränderung) noch (zumindest 'ne Zeit lang) retten will, kommt um gefälleabbauende Rückverteilung von oben nach unten und mehr Soziales generell nicht herum. Wer was Anderes erzählt, wird scheitern oder lügt systempopulistisch.
Und wenn plötzlich Milliarden irgendwelchen Banken und Unternehmen reingepulvert werden können, dann können auch Löhne und Sozialleistungen etwas erhöht werden! Dieses "Sachzwang"totschlag"argument" ist unglaubwürdiger denn je! Ein Blick auf objektive Gefällestatistiken reicht ebenfalls, um zu erkennen, daß sehr wohl genug Geld vorhanden ist- das ist nicht plötzlich simsalabim weggezaubert worden-, nur eben immer falscher verteilt.

Die Linke ist, wie tausendmal gesagt, noch zu lasch, aber ein ausbaufähiger Schritt in die richtige Richtung und derzeit und wohl auf längere Sicht die aussichtsreichste Bündelungsstelle für den (parlamentarischen) sozialen Widerstand gegen den neoliberalen, menschenfeindlichen Großangriff der KED-Wirtschaftsmarionetten. Das darf sich nicht zu sehr aufsplitten, und daß die Wahl der Krisenverursacher und -fortsetzer überhaupt das Falscheste ist, was man tun kann, muß ich ja wohl nicht erst noch erwähnen. Die wahren Populisten und Demagogen mit ihren Versprechungen von Steuersenkungen trotz Milliardendefizit, mit ihren Lügen von Vollbeschäftigung, die sich, trotz immer dreister gefälschter Hellziffer der AL, nicht abzeichnet, mit ihrem wenige Jahre alten Geblubber von der Nullverschuldung, und nun werden alle Rekorde der Schuldenmachung gesprengt, usw.. WER steht nun für heiße Luft? :icon_cool:

Wählt (Die) Linke und keine rückgratlosen, asozialen Systempopulisten mehr! :icon_smile:
 
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Braunes Hartz, was hat Dich zu dieser Aussage bewegt?
isabel, - von den Maledieven zurück ?

Ja, der Thread hier hat etwas Irres an sich. Man kann seitenlang wohlfundiert mit guten Quellen argumentieren, aber es kommt immer das gleiche Pöpeln zurück. Das sind Sozialdemokraten, die immer noch nicht kapiert haben, daß wir nicht mehr in der Zeit Willi Brandt's leben und ihre geliebte Partei heute der Todfeind der Unterschicht ist, schlimmer als die Geldpartei, die FDP. Irgendwann werden sie's merken, sie brauchen halt noch etwas Zeit.


Wegen Schwarz/Gelb mache ich heute oder morgen mal einen eigenen Thread auf. Hier hat das keinen Zweck.


.
 

isabel

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Hallo, Sancho,
ich habe keine Scheuklappen. Ich versuche einfach meine Meinung zu vertretten.
Unterstellungen - ist gut.
Aber - von welcher Seite?
Es ist schon lustig, was Du da schreibst. "Unvermögen"???
Ich bin kein Profie. Das weisst Du auch.
Deswegen meine Meinung ins Lächerliche zu ziehen: finde ich einfach unfaer.
Noch eine schöne Nacht
Isabell
 
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Sancho, willst du nicht allmählich zugeben, von den neoliberalen KED-Parteien oder ihrer Wirtschafts- und Reichenlobby bezahlt zu werden, um hier (und in anderen Foren?) solch systempopulistische Propaganda abzusondern und dafür zu sorgen, daß die größten der vielen Systemopfer ihre Henker auch noch wählen statt ihre Erlöser? :icon_cool:

Zu was KED-Politik (Kapitalistische Einheitspartei Deutschland (Schwarzgelbrotgrün) geführt hat, sehen wir gerade (wieder). Erstrecht seit der neoliberalen Pervertierung unter Schröder- ein falscher Weg, der unbelehrbar weitergegangen wurde und direkt in die gefällelastige Krise führte, und innerhalb der KED ist kein wirkliches Umdenken in Sicht. Die Kaufkraft der Massen- für dieses System unabdingbar- wird weiter und weiter torpediert durch Sozialstaatsabriß und Dumpinglöhne und somit Armut und Instabilität ausgeweitet. Länder wie die USA und Japan, die solch kranker Doktrin noch länger und übler frönten, stecken auch dementsprechend tiefer in der Krise. Wie kann man sich also ernsthaft noch an solchen Vorbildern orientieren?
Da ist es doch eher das einzig wirksame Mittel, eine stabilisierende Rückverteilung von oben nach unten zu initiieren, indem man MEHR Sozialstaat einführt, eine WIRKLICH progressive Vermögenssteuer einführt, und HÖHERE Löhne zahlt! Und Arbeit wird mit Sicherheit nicht attraktiver, weil der Lohn gleichbeschissen bleibt und ein AL weniger bekommt; die wird attraktiver, wenn der AN MEHR bekommt und das Arbeitsklima und die Arbeitszeiten stimmen.

Ich bin ja eh für ein anderes System, das von vorneherein und durch und durch aus Ausgewogenheit basiert (siehe meine Flaggtexte), aber selbst wer dieses System (natürlich mit einigen unabdingbaren Veränderung) noch (zumindest 'ne Zeit lang) retten will, kommt um gefälleabbauende Rückverteilung von oben nach unten und mehr Soziales generell nicht herum. Wer was Anderes erzählt, wird scheitern oder lügt systempopulistisch.
Und wenn plötzlich Milliarden irgendwelchen banken und Unternehmen reingepulvert werden können, dann können auch Löhne und Sozialleistungen etwas erhöht werden! Dieses "Sachzwang"totschalg"argument" ist unglaubwürdiger denn je! Ein Blick auf objektive Gefällestatistiken reicht ebenfalls, um zu erkennen, daß sehr wohl genug Geld vorhanden ist- das ist nicht plötzlich simsalabim weggezaubert wordern-, nur immer falscher verteilt.

Die Linke ist, wie tausendmal gesagt, noch zu lasch, aber ein ausbaufähiger Schritt in die richtige Richtung und derzeit und auf längere Sicht die aussichtsreichste Bündelungsstelle für den sozialen Widerstand gegen den neoliberalen, menschenfeindlichen Großangriff der KED-Wirtschaftsmarionetten. Das darf sich nicht zu sehr aufsplitten, und daß die Wahl der Krisenverursacher und -fortsetzer überhaupt das Falscheste ist, was man tun kann, muß ich ja wohl nicht erst noch erwähnen. Die wahren Populisten und Demagogen mit ihren Versprechungen von Steuersenkungen trotz Milliardendefizit, mit ihren Lügen von Vollbeschäftigung, die sich, trotz immer dreister gefälschter Hellziffer der AL nicht abzeichnet, mit ihremwenige jahre alten Geblubber von der Nullverschuldung, und nun wirden alle Rekorde der schuldenmachung gesprengtm, usw.

Wählt (Die) Linke und keine rückgratlosen, asozialen Systempopulsten mehr! :icon_smile:
Liest Du eigentlich auch mal andere Texte oder schreibst Du einfach mal drauf los?

Das die Kaufkraft gestärkt werden muss, um überhaupt einen kleinen Aufschwung, der auch nicht herbeigeredet wird, zustande kommen kann, habe ich öfters geschrieben, genauso wie die "großen" Parteien genau das Gegenteil machen, was eigentlich notwendig ist und das habe ich nicht nur ein Mal geschrieben, sondern dutzende Male.

Das ich aber den Linken weder traue noch vertraue hat eher was mit ihren Versprechungen zu tun. Die Versprechen Sachen, obwohl sie selbst genau wissen, das sie es nicht schaffen werden, auch wenn sie sie mit 20 oder 25% wieder einziehen. Hartz IV z. B. kann man nicht "einfach mal so" abschaffen und wenn die immer wieder das Gleiche erzählen, dann lügen sie bewusst und damit genau die an, die sie ja angeblich vertreten wollen.

Warum soll man dann eine Partei wählen, die genauso lügt, betrügt und verar...t wie die anderen Parteien auch?

Warum soll ich mich von Leuten besser vertreten fühlen, die doch im Grunde genommen genauso wenig Ahnung von den Problemen eines Arbeitsuchenden wissen, als andere Politiker aus anderen Parteien? Die wissen auch nur das über Hartz IV, was ihnen erzählt wurde.

Wo sind auf den Landeslisten Erwerbslose, Hilfsarbeiter usw. mit denen man sich eher identifizieren kann, als mit Gewerkschaftern, Beamte, Angestellte oder Unternehmer?

"Ausbaufähig" sind die auch nicht, denn wie in den anderen Parteien sind auch nur Machtpolitiker an den obersten Stellen, die alles versprechen, nur damit sie gewählt werden.

Sancho, willst du nicht allmählich zugeben, von den neoliberalen KED-Parteien oder ihrer Wirtschafts- und Reichenlobby bezahlt zu werden, um hier (und in anderen Foren?) solch systempopulistische Propaganda abzusondern und dafür zu sorgen, daß die größten der vielen Systemopfer ihre Henker auch noch wählen statt ihre Erlöser?
und wieder genau das übliche Blabla, "wer nicht für uns ist, kann nur von der anderen Seite sein".

Eure Paranoia will ich weder haben noch wählen.
 
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Hallo, Sancho,
ich habe keine Scheuklappen. Ich versuche einfach meine Meinung zu vertretten.

Die aber doch sehr einseitig ist.

Unterstellungen - ist gut.

Hauptbeschäftigung bei einigen Linken

Aber - von welcher Seite?

immer die, die fragt, also von "Links"

Es ist schon lustig, was Du da schreibst. "Unvermögen"???

Wie soll man sonst dieses ständig gleichlautende Gelaber Deiner "Parteigenossen" nennen? Wissen ist es zumindest nicht.


Ich bin kein Profie. Das weisst Du auch.

Weis ich.

Deswegen meine Meinung ins Lächerliche zu ziehen: finde ich einfach unfaer.

Habe ich nicht, war allgemein gehalten.

Noch eine schöne Nacht
Isabell
:cool:
 
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  Th.Starter/in  
Also der Schrott von Redwing
Sancho, willst du nicht allmählich zugeben, von den neoliberalen KED-Parteien oder ihrer Wirtschafts- und Reichenlobby bezahlt zu werden, um hier (und in anderen Foren?) solch systempopulistische Propaganda abzusondern und dafür zu sorgen, daß die größten der vielen Systemopfer ihre Henker auch noch wählen statt ihre Erlöser? :icon_cool:
ist ja mal wieder typisch.

Wenn jemand versucht die Wahlkampfparolen auf den Prüfstand zu nehmen und kritisch hinterfragt ist er vom "feindlichen Lager", macht hier Verrisspolitik gegen die Linke etc etc.
Wenn jemand die Rechte des GG auch für den "Gegner" einfordert, ist er Schreiberling von allen Parteien (außer Links natürlich), und natürlich bezahlt.

Und wenn wir schon beim Bezahlen sind: Ich fordere 10€ Mindestlohn (für jeden meiner Beiträge) Das wärs doch. :icon_party:

Ich finde es verdammt schade, dass Mitglieder der Linkspartei immer noch nicht begriffen haben, was in den Zielen und in der Satzung der eigenen Partei steht. Bzw arbeiten sie voll dagegen.
Ich zitiere nochmal die Präambel aus der Bundessatzung
Präambel

Verwurzelt in der Geschichte der deutschen und der internationalen Arbeiterbewegung, der Friedensbewegung und dem Antifaschismus verpflichtet, den Gewerkschaften und neuen sozialen Bewegungen nahe stehend, schöpfend aus dem Feminismus und der Ökologiebewegung, verbinden sich ihre Identität erweiternd demokratische Sozialistinnen und Sozialisten und Mitglieder der Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit zu der neuen Partei DIE LINKE mit dem Ziel, die Kräfte im Ringen um menschenwürdige Arbeit und soziale Gerechtigkeit, Frieden und Nachhaltigkeit in der Entwicklung zu stärken. DIE LINKE strebt die Entwicklung einer solidarischen Gesellschaft an, in der die Freiheit eines jeden Bedingung für die Freiheit aller ist. Die neue LINKE ist plural und offen für jede und jeden, die oder der gleiche Ziele mit demokratischen Mitteln erreichen will.
Grade der letzte Satz wird von den eigenen Mitgliedern sträflichst missachtet, hier in diesem Forum zumindest.
Und weils so schön ist noch der § 4 der Satzung, 2. Absatz:
(2) Jedes Mitglied hat die Pflicht,

  1. die Grundsätze des Programms der Partei zu vertreten und die Satzung einzuhalten,
  2. die satzungsgemäß gefassten Beschlüsse der Parteiorgane zu respektieren,
  3. regelmäßig seinen satzungsgemäßen Mitgliedsbeitrag zu bezahlen,
  4. bei Wahlen für Parlamente, kommunale Vertretungskörperschaften und sonstige Wahlämter nicht konkurrierend zur Partei anzutreten.
Was hier von einigen vertreten wird sind Alleinherrschaftsanspruch, antidemokratisches Verhalten, Diffamierung, anderen Parteien und deren Mitgliedern und Sympathisanten gegenüber ehrverletzendes Verhalten, usw usf.
Das ist nicht im Sinn der Linken. Das ist nicht satzungsgemäß und durch diese nicht autorisiert. Ich wiederhole nochmal: es ist sogar parteischädigend. Da sollte sich ein animas mal drüber Gedanken machen, wo er denn nun steht.

Die Linke ist eine DEMOKRATISCHE Partei. Was man unter Demokratie zu verstehen hat wird bei Wikipedia recht eingängig erklärt Demokratie – Wikipedia

In der SED gab es regelmäßig das Parteilehrjahr. Vielleicht sollte die Linke das wieder einführen, um ihre Genossen zu schulen im Sinne der Partei und der Demokratie.
Denn die Linke ist nicht angetreten um die Allein- und dann die Weltherrschaft zu beanspruchen, sondern sie ist sich sehr wohl bewusst und weis es zu schätzen, in einem Mehrparteiensystem zu agieren.
 

Hotti

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Also Hotti, bei allem gebührenden Respekt aber genau dies ist eine naive Sichtweise.
Zum Einen ist bereits die Handlungsweise der Die Linke auf Länderebene bezeichnend, des weiteren hatte man diese Annahme auch damals bei der Gründung von Bündnis 90/Grünen.

Nun, was daraus geworden ist, ist deutlich zu sehen. Sei mir nicht böse aber die Die Linke wird so werden, wie alle anderen Parteien. Das auszublenden und auf "good will" zu plädieren, wo bereits heute schon ab zu zeichnen ist: hat die Die Linke Macht, übt sie diese gnadenlos aus, auch gegen Erwerbslose und andere Benachteiligte - wie beispielsweise Kinder. Das wird dann mit der schwierigen Haushaltslage entschuldigt. Das aber die Die Linke genau hier, auf Grund dessen, dass es diese schwierige Haushaltslage gibt, nicht das umsetzt, was sie verspricht, nämlich sich die Gelder von jenen zu holen, die es haben, um die Defizite in den Kassen etwas zu beschränken, zeigt doch auch auf, dass alles nur hohles Gewäsch ist.

Dann kommt man nämlich: ja, wir verstehen ja die Anliegen aber bedenken sie doch bitte, dass wir nicht einfach hingehen können und die Leute, die Unternehmen, Millionäre usw. enteignen können, sondern das dies auf demokratischem Wege per Gesetz zu beschließen ist.

So und dann wären wir nämlich genau da, wo wir immer stehen. Am Anfang. Denn solche Gesetze werden nicht beschlossen, weil es dafür keine Mehrheit gibt und geben wird.
Zuerst einmal, wieso sollte ich böse sein? Wegen dem "naiv"? Als vieleicht etwas naiv habe ich mich doch selber bezeichnet. Weil du gegen DIE LINKE bist? Du musst wissen welche Meinung du vertrittst, das ist doch in Ordnung, und kein Grund böse zu sein. Nur habe ich eben eine andere Meinung zu DIE LINKE, wo aber auch nicht alles Gold ist was glänzt, aber wo ist das schon der Fall, und es allen recht zu machen ist unmöglich, das kann ich nicht, das kannst du nicht, das kann keiner. Eigentlich müsste ich doch die FDP wählen, wenn man Westerwelle glaube schenken würde, dass er die älteren die mit über 50 ihre Arbeit verloren unterstützen wolle, oder? Ich bin so ein 50er. Aber die FDP ist die asozialste Partei die wir haben. (ich gehe immer nur von meine Meinung aus, nicht falsch verstehen). Und wenn die mit der CDU/CSU zusammen........ich habe ja schon geschrieben was ich davon halte. Aber das zu mindest empfinde ich nicht als naiv. Es geht mir bei DIE LINKE auch nicht nur um Hartz.

1. Bundeswehrabzug aus Afghanistan
2. Zurück zur alten Rentenformel
3. Rentenalter zurück auf 65 Jahre
4. Mehr Rente für langjährige Einzahler mit wenig Lohn
5. Vermögenssteuer einführen

Nur mal um einige Beispiele zu nennen. Dazu kommt natürllich noch die verdammte Agenda 2010, die zurück geschraubt werden soll, zu mindest in einigen wichtigen Punkten.

Ich möchte auch keinen dazu bewegen DIE LINKE zu wählen, ich möchte nur meine Meinung schreiben, wie du auch. Und es ist doch eigentlich auch der Sinn einer Diskussion, dass nicht alle einer Meinung sind. Denn wenn alle einer Meinung wären, bräuchte man nicht zu diskutieren.

Aber ich beende von meiner Seite aus diesen Tread, denn sonst schreibst du wieder was, dann ich wieder, und am Ende schreiben wir immer wieder das gleiche. Das ist auch nicht böse gemeint, aber ist doch so oder nicht?



Gruss Hotti
 
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@Hotti:

Gerade in Threads rund um die Politik der Partei DIE LINKE schlagen die Wogen ja oftmals hoch.

Und deswegen finde ich Deinen Beitrag sehr wohltuend. :icon_smile:

Ich möchte auch keinen dazu bewegen DIE LINKE zu wählen, ich möchte nur meine Meinung schreiben, wie du auch. Und es ist doch eigentlich auch der Sinn einer Diskussion, dass nicht alle einer Meinung sind. Denn wenn alle einer Meinung wären, bräuchte man nicht zu diskutieren.
 

mercator

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Das ich aber den Linken weder traue noch vertraue hat eher was mit ihren Versprechungen zu tun. Die Versprechen Sachen, obwohl sie selbst genau wissen, das sie es nicht schaffen werden, auch wenn sie sie mit 20 oder 25% wieder einziehen. Hartz IV z. B. kann man nicht "einfach mal so" abschaffen und wenn die immer wieder das Gleiche erzählen, dann lügen sie bewusst und damit genau die an, die sie ja angeblich vertreten wollen.
Also bitte. Auch wenn du damit natürlich nicht unrecht hast, weil vieles aus dem Programm der Linken gegen die etablierten, wirtschaftsliberalen Parteien tatsächlich schwer bis gar nicht durchsetzbar ist, so muß ich dir hinsichtlich der Wahltrommeln, die ja nun alle Parteien rühren, sagen: komm mal runter von deinen hohen Ansprüchen und zurück ins wahre Leben. Wie soll denn deiner Meinung nach ein Wahlprogramm der Linken aussehen, das ja vor allem zunächst mal eigene, politische Ideen formulieren soll (die praktische Umsetzung steht bei jeder Partei auf einem ganz anderen Blatt)?

Soll es Etwa so formuliert werden:

"Also wir würden zwar gerne Hartz4 abschaffen, aber da wir realistischerweise nur bei etwa 10%+x landen, können wir das nicht so ohne weiteres. Und auch der Mindestlohn von 10€ wäre ja nicht schlecht, aber Leute, ihr wißt ja wie das ist mit Koalitionen und so - das geht mal eben nicht so einfach."

Natürlich ist das Unsinn. Denn wenn man ein Wahlprogramm formuliert, dann muß man selbstverständlich die Maximalziele benennen. Anhand dieser Ziele gibt sich eine Partei ein Profil und stellt Unterschiede zu anderen Parteien heraus. Würde man nur aufzählen, was in der einen oder anderen Koalition machbar wäre, dann gäbe das ein windelweiches Geblubber und niemand würde sich dafür interessieren. Eine Partei, die ein Wahlprogramm schreibt, wie du es forderst, schiesst sich von vornherein ins Aus.

Nochmal: es geht nicht darum, was in einer ohnehin schwer vorhersehbaren Koalition wie auch immer und wann auch immer zustande kommt, sondern es geht darum, eindeutige Schwerpunkte zu setzen und politisch-strategische Richtungen zu formulieren. Das bedeutet, alles, was in solch einem Programm steht ist ein wenig mit dem Blick auf den Horizont formuliert, während nach der Wahl, wenn es um praktische Politik geht, der Blick wieder zurück in Richtung Schuhspitzen geht. ;)

Und nebenbei: ich bin mir auch sicher, das kein Wähler so naiv ist zu glauben, eine Partei könne ihr ganzes Wahlprogramm durchsetzen. D.h., die Menschen verstehen durchaus, was es mit einem Wahlprogramm auf sich hat. Jedenfalls die meisten.
 
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Also bitte. Auch wenn du damit natürlich nicht unrecht hast, weil vieles aus dem Programm der Linken gegen die etablierten, wirtschaftsliberalen Parteien tatsächlich schwer bis gar nicht durchsetzbar ist, so muß ich dir hinsichtlich der Wahltrommeln, die ja nun alle Parteien rühren, sagen: komm mal runter von deinen hohen Ansprüchen und zurück ins wahre Leben. Wie soll denn deiner Meinung nach ein Wahlprogramm der Linken aussehen, das ja vor allem zunächst mal eigene, politische Ideen formulieren soll (die praktische Umsetzung steht bei jeder Partei auf einem ganz anderen Blatt)?

Wenn dieLinke oft als "ehrlichste Partei" hingestellt wird, dann ist "Hartz IV muss weg" zwar gut, aber ohne weitere Erklärung eben auch "unehrlich".
Wenn ein Kandidat der Linken sagen würde "Hatz IV muss weg ist unser langfristiges Ziel. Allerdings geht es nur mit Ihnen den Wählerinnen und Wählern, denn je mehr Einfluss wir im Bundestag und Bundesrat durch Ihre Wahl bekommen, umso eher kann Hartz IV (und auch andere Bürger belastenden Gesetze) gestoppt werden", währe für mich zumindest am Ehrlichsten, sogar wählbarer.


Soll es Etwa so formuliert werden:

"Also wir würden zwar gerne Hartz4 abschaffen, aber da wir realistischerweise nur bei etwa 10%+x landen, können wir das nicht so ohne weiteres. Und auch der Mindestlohn von 10€ wäre ja nicht schlecht, aber Leute, ihr wißt ja wie das ist mit Koalitionen und so - das geht mal eben nicht so einfach."

Siehe Oben.

Natürlich ist das Unsinn. Denn wenn man ein Wahlprogramm formuliert, dann muß man selbstverständlich die Maximalziele benennen. Anhand dieser Ziele gibt sich eine Partei ein Profil und stellt Unterschiede zu anderen Parteien heraus. Würde man nur aufzählen, was in der einen oder anderen Koalition machbar wäre, dann gäbe das ein windelweiches Geblubber und niemand würde sich dafür interessieren. Eine Partei, die ein Wahlprogramm schreibt, wie du es forderst, schiesst sich von vornherein ins Aus.

Wahlprogramme sind Wunschzettel, das müsste sogar jeder etwas Interessierte wissen.

Nochmal: es geht nicht darum, was in einer ohnehin schwer vorhersehbaren Koalition wie auch immer und wann auch immer zustande kommt, sondern es geht darum, eindeutige Schwerpunkte zu setzen und politisch-strategische Richtungen zu formulieren. Das bedeutet, alles, was in solch einem Programm steht ist ein wenig mit dem Blick auf den Horizont formuliert, während nach der Wahl, wenn es um praktische Politik geht, der Blick wieder zurück in Richtung Schuhspitzen geht. ;)

Deswegen kommt es ganz besonders darauf an, die WählerInnen anzusprechen und nicht ab zu schrecken. Richtig und Wichtige würde ich auch finden, das fast jeder Angesprochene auch einen "Vertreter" hat, der "auf gleicher Augenhöhe" mit einem diskutiert. Also ein Elo für einen elo, ein Arbeiter für einen Arbeiter, das nicht nur zu Wahlzeiten, sondern auch dazwischen, deshalb wäre eine ideale Besetzung der Vorstände auch so, das jede "Bevölkerungsschicht" genau so einen Vertreter im Vorstand seines/ihres KV, LV oder auch beim Bundesvorstand hat. Wie geschrieben, Idealbesetzung. Wenn jemand weis, das "seine Gruppe/Schicht" eine Stimme in den Vorständen hat, dann wird es eben interessanter als wenn irgendwelche Gewerkschaftsfunktionäre mit zig anderen Posten erzählen, das sie "die Erwerbslosen" genauso gut vertreten können.

Das wäre aber eher "eine Partei für alle".


Und nebenbei: ich bin mir auch sicher, das kein Wähler so naiv ist zu glauben, eine Partei könne ihr ganzes Wahlprogramm durchsetzen. D.h., die Menschen verstehen durchaus, was es mit einem Wahlprogramm auf sich hat. Jedenfalls die meisten.
Deswegen habe ich auch öfters geschrieben, das sich die noch unschlüssigen die Parteiprogramme durchlesen sollten und dann die Partei wählen sollten, mit der sie zumindest zu 55 - 60% übereinstimmen. Natürlich sollte man auch darüber nachdenken, wie viel sich nach eigener Meinung von den einzelnen Programmen umsetzen lässt und da findet man in allen Programme Punkte, die nur "Versprechungen" sind.
 

Speedport

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Deswegen habe ich auch öfters geschrieben, das sich die noch unschlüssigen die Parteiprogramme durchlesen sollten und dann die Partei wählen sollten, mit der sie zumindest zu 55 - 60% übereinstimmen. Natürlich sollte man auch darüber nachdenken, wie viel sich nach eigener Meinung von den einzelnen Programmen umsetzen lässt und da findet man in allen Programme Punkte, die nur "Versprechungen" sind.
Heute Nachmittag in der Bundestagdebatte waren sich Steinbrück und Lafontaine darin einig, daß vom finanz- und steuerpolitschen Wunschzettel der Union kein einziger Punkt in der kommenden Legislaturperiode verwirklicht würde. Wenn das der FM der gegenwärtigen Regierung sagt, sollte das doch nachdenklich machen.

Lafontaine kann ich ja nicht leiden, aber ich rechne ihm immer noch hoch an, daß er als Kanditat 1990 in Sachen Wiedervereinigung versuchte, den Leuten die Wahrheit zu sagen, die Quittung dafür hat er ja dann auch erhalten.
Die Menschen wollen nicht hören, was wahr ist, sondern das was sie sich wünschen. Da kann man dann so schön Tagträumen nachhängen.

Für mich hat mercator in seinem Post von 17.11 Uhr die Situation so logisch und verständlich dargestellt, daß ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, daß jemand das nicht versteht - es sei denn, er will nicht, egal was er hört.
 

mercator

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Für mich hat mercator in seinem Post von 17.11 Uhr die Situation so logisch und verständlich dargestellt, daß ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, daß jemand das nicht versteht - es sei denn, er will nicht, egal was er hört.
Das Posting von 17:00 ist von Sancho.
 
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