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#1
Die Linkspartei erlebt einen Höhenrausch. Was wäre, wenn Lafontaines Forderungen Wirklichkeit würden? Ein teures Gedankenspiel. Die Linke selbst rechnet mit 300 Milliarden Euro an Kosten. Berlin Oskar Lafontaine liebt es, wenn die Medien ihn als Weltökonom titulieren. Der einstige Fünf-Monate-Bundesfinanzminister lässt Gesprächspartner gerne abschätzig wissen, dass er was von Wirtschaft versteht. Wirklich? Wir haben die wirtschaftspolitischen Forderungen der Linkspartei auf ihre Praxistauglichkeit untersucht. Was wäre, wenn morgen die Linke Deutschland regierte? Ein teures Gedankenspiel.

Zehn Euro Mindestlohn
Lafontaines Lieblingsforderung. Der Ex-SPD-Chef versteht sich als wahrer Arbeiterführer. Die Folge wären indes Arbeitsplatzverluste. Wolfgang Franz, Vorsitzender des Sachverständigenrats, rechnet bei einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro mit Hunderttausenden Arbeitsplätzen, die abgebaut würden. Selbst der gewerkschaftsnahe Bremer Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel hält das Lohndiktat für übertrieben. "Das können die Unternehmen nicht finanzieren." Bei Kritik verweist Lafontaine gerne auf das "neoliberale" England, das eine gesetzliche Lohnuntergrenze fixiert hat. Doch der Vergleich hinkt. Englische Arbeitnehmer verdienen meist mehr als die umgerechnet 7,42 Euro. Und ein Mindestlohn, der nicht wirkt, schadet auch nicht.

Hartz-IV-Satz auf 500 Euro
Klingt gut, ist es aber nicht. Laut einer Studie des Instituts für Arbeit (IAB) animiert schon eine Erhöhung des Regelsatzes auf über 400 Euro (aktuell 351 Euro für Alleinstehende) zu Nicht-Arbeit. Wenn der "Soziallohn" vielfach höher ist als der zu erzielende Marktlohn, sprechen Forscher von "negativen Anreizeffekten". IAB-Autor Jürgen Wiemers schätzt die Zahl der Personen, die aufgrund des höheren Transfergelds weniger oder gar nicht mehr arbeiten würden, auf 200 000. Lafontaines Forderung schafft also Arbeitslosigkeit, finanziert vom Steuerzahler. Ein Regelsatz von 500 Euro kostet pro Jahr zehn Milliarden Euro mehr.

...

Fazit
Nimmt die Linkspartei ihr Programm ernst, ist sie nicht regierungsfähig. Die jährlichen Mehrausgaben von 300 Milliarden Euro würden nicht nur den Schuldenstand weiter nach oben treiben, sondern neue Sozialstaats-Abhängige schaffen, Leistungsträger vertreiben und wirtschaftliche Innovationskraft erdrosseln. DIW-Chef Zimmermann bilanziert: "Die Linkspartei würde die Volkswirtschaft früher oder später in den Kollaps führen."
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maniac

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#3
sehr einseitig...

der gute Oskar gibt aber auch immer genau an, woher er das benötigte geld nehmen will.
desweiteren sollen 500eur H4 die faulheit fördern? Nicht bei einen entsprechenden Mindestlohn. Der Abstand wäre dann endlich gewährt. Außerdem ist dem so, das meiner Meinung nach eh niemals genug Arbeitsplätze da sein werden und deswegen bin ich in meiner Partei eher auf der Seite von Katja Kippings Forderung nach einen bedingungslosen Grundeinkommen.

die Tasse Kaffee als Smiley is schon FAST gut gewählt. Es ist kalter neoliberaler Kaffee...
 

Speedport

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#4
Die Linkspartei erlebt einen Höhenrausch. Was wäre, wenn Lafontaines Forderungen Wirklichkeit würden? Ein teures Gedankenspiel. Die Linke selbst rechnet mit 300 Milliarden Euro an Kosten. Berlin Oskar Lafontaine liebt es, wenn die Medien ihn als Weltökonom titulieren. Der einstige Fünf-Monate-Bundesfinanzminister lässt Gesprächspartner gerne abschätzig wissen, dass er was von Wirtschaft versteht. Wirklich? Wir haben die wirtschaftspolitischen Forderungen der Linkspartei auf ihre Praxistauglichkeit untersucht. Was wäre, wenn morgen die Linke Deutschland regierte? Ein teures Gedankenspiel.

Zehn Euro Mindestlohn
Lafontaines Lieblingsforderung. Der Ex-SPD-Chef versteht sich als wahrer Arbeiterführer. Die Folge wären indes Arbeitsplatzverluste. Wolfgang Franz, Vorsitzender des Sachverständigenrats, rechnet bei einem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro mit Hunderttausenden Arbeitsplätzen, die abgebaut würden. Selbst der gewerkschaftsnahe Bremer Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel hält das Lohndiktat für übertrieben. "Das können die Unternehmen nicht finanzieren." Bei Kritik verweist Lafontaine gerne auf das "neoliberale" England, das eine gesetzliche Lohnuntergrenze fixiert hat. Doch der Vergleich hinkt. Englische Arbeitnehmer verdienen meist mehr als die umgerechnet 7,42 Euro. Und ein Mindestlohn, der nicht wirkt, schadet auch nicht.

Hartz-IV-Satz auf 500 Euro
Klingt gut, ist es aber nicht. Laut einer Studie des Instituts für Arbeit (IAB) animiert schon eine Erhöhung des Regelsatzes auf über 400 Euro (aktuell 351 Euro für Alleinstehende) zu Nicht-Arbeit. Wenn der "Soziallohn" vielfach höher ist als der zu erzielende Marktlohn, sprechen Forscher von "negativen Anreizeffekten". IAB-Autor Jürgen Wiemers schätzt die Zahl der Personen, die aufgrund des höheren Transfergelds weniger oder gar nicht mehr arbeiten würden, auf 200 000. Lafontaines Forderung schafft also Arbeitslosigkeit, finanziert vom Steuerzahler. Ein Regelsatz von 500 Euro kostet pro Jahr zehn Milliarden Euro mehr.


...

Fazit
Nimmt die Linkspartei ihr Programm ernst, ist sie nicht regierungsfähig. Die jährlichen Mehrausgaben von 300 Milliarden Euro würden nicht nur den Schuldenstand weiter nach oben treiben, sondern neue Sozialstaats-Abhängige schaffen, Leistungsträger vertreiben und wirtschaftliche Innovationskraft erdrosseln. DIW-Chef Zimmermann bilanziert: "Die Linkspartei würde die Volkswirtschaft früher oder später in den Kollaps führen."

:icon_pause:
Mich wundert immer wieder, daß diese Argumente der bekannten Täter immer wieder von den sehr einfachen Gemütern geglaubt werden.

Zu 1: Kein Mindestlohn heißt ganz einfach Subventionierung von Firmeninhabern, da die Arbeitgslöhne über den Umweg von HartzIV dann von den Steuerzahlern getragen werden.
Also Sozialisierung der Kosten, Privatisierung der Gewinne.

Eine Firma, die nur existieren bzw. Gewinn erzielen kann, wenn sie subventioniert wird, hat keine Existenzberechtigung. Es ist dann besser die Gelder direkt an die Bedürftigen zu zahlen.

Das ist billiger und beantwortet die Frage nach der Bezahlbarkeit des Mindestlohns. Vor allem, wenn man bedenkt, daß die Zahlungen an Arbeitnehmer zum größten Teil durch den Verbrauch sofort wieder in den Geldkreislauf einfließen und damit die Binnenkonjunktur stützen und die Steuereinnahmen in das Staatssäckel zurückfließen lassen statt sie auf die Kaiman-Inseln oder in die 783. undurchsichtige, weil ausländische, Geldanlage eines Millionärs umzuleiten.

Zu 2:

Alle seriösen Fachleute und Wohlfahrtsverbände fordern eine Erhöhung von HartzIV. Die notwendige Erhöhung zur Erreichung des tatsächlichen Bedarfs liegt danach irgendwo zwischen € 440.- und € 500.-. Die Erhöhung ist also praktisch unstrittig eine Notwendigkeit.
Für den angeblich notwendigen Abstand zwischen Arbeitslohn sorgen vernünftige Mindestlöhne, siehe Punkt zu 1.

Die Studie zur Zerstörung der Arbeitsmoral durch die Erhöhung des HartzIV-Satzes dürfte so seriös sein, wie alle Analysen sogenannter Fachleute. Zunächst wären mal die Grundannahmen der Analyse interessant. Worauf basieren sie? Auf der persönlichen Faulheit des Verfassers? Oder auf Vorgaben der zahlenden Auftraggeber?

Eine Kristallkugel wäre vermutlich ernster zu nehmen, als dieser Fachmann.
 
E

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  Th.Starter/in  
#7
Es ist doch ein Witz davon zu sprechen was "das alles" kosten soll,
wenn man sich anschaut was die aktuelle Regierung für Schulden macht.
Außerdem erzeugt der Mindestlohn keine Kosten er sichert den Markt und erzeugt Konsum.

Der Kapitlismus ist am Ende, das jetztige System hält sich NOCH,
aber der richtige Rutsch, an dem es endlich richtige Änderungen geben muss und die LÜGEN endlich aufhören, kommt erst noch.
Mach mal das einem Wähler klar, der kommt dann mit "das müssen dann unsere Enkel und Urenkel bezahlen" oder "warum sollen Arbeitslose so viel Geld fürs Nichtstun bekommen?" usw.

Mit "herunter beten" von Aussagen von Gysi und Lafontaine, oder das zitieren eines Wahlprogrammes, wird man kaum Erfolg haben. Das wird aber hier eigentlich Hauptsächlich gemacht.
 

Insekt

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#8
Mit "herunter beten" von Aussagen von Gysi und Lafontaine, oder das zitieren eines Wahlprogrammes, wird man kaum Erfolg haben. Das wird aber hier eigentlich Hauptsächlich gemacht.
Na los, dann mal raus mit deinen konstruktiven Vorschlägen und Alternativen zur "Linken"!!!. Die dümmliche Phrasendrescherei die du an den Tag legst wenn es gegen diese Partei geht oder gehen soll hilft den Hartzern herzlich wenig, bin gespannt was Du so zu bieten hast:icon_daumen:! Und, bitte kein rethorisches um den heißen Brei Gerede wie du es hier allzugerne und oft praktizierst!

Insekt
 

left

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#9
Soviel kostet die CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Grüne....


ne, die Kosten trägt nur der Bürger der zahlt die Zeche, nämlich:
  • Verlust von Lebensqualität,
  • zu geringe Löhne (Aufstocker, 400€-Jobs, 1 EURO- Jobber),
  • zu hohe Krankenzusatzkosten,
  • Angst und Depression von Millionen Bürgern,
  • Abbau von Millionen Arbeitsplätzen,
  • Verlust der Zukunftsfähigkeit, durch falsche Bildungspolitik
  • und und und....
Ich verstehe nicht, dass es von den Regierenden gewollt ist die Bürger
zu Hungerlöhnen arbeiten zu lassen und dann mittels Steuermitteln am Leben zu erhalten,
es sei denn, einige Politiker und das Kapital profitieren exorbitant daran.

Ich frage mich, wer für Sklaventum im 21 Jahrhundert sein kann.

Ich verstehe auch nicht, dass marode Unternehmen mit Millionen und auch
mit Millarden am Markt gehalten werden,
es sei denn, einige Politiker und das Kapital profitieren exorbitant daran.
Das Geld wiederum letztendlich von den Steuereinnahmen der Bürger gezahlt wird.

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Kann es wirklich gewollt sein Millionen von Bürgern an den Rand der Gesellschaft zu drängen?

Und am schlimsten sind für mich, die Mitläufer und Wegbereiter dieser
geldgeilen, machtbesessenen, egoistischen, volkszerstörenden Volksv(z)ertreter.
Ohne diese speichelleckenden Kriecher und Blockwarte könnte keine Diktatur,
keine Geld-Clique oder Aristokratie bestehen.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#10
Mensch Sancho, bist du naiv!

Du müsstest eigentlich wissen, dass es den Linken nicht um die Umsetzung ihrer Forderungen geht. L*fontaine und Co. sind viel zu intelligent zu wissen, dass ihre Programme wirtschaftlich nicht umsetzbar sind. Es gibt aber genug Wähler die das Glauben und darauf bauen die Linken. Das reicht um genug Stimmen zu kriegen um in der großen Politik ein wenig mitzumischen...
...und Laffos Welt ist in Ordnung.

Übrigens, wenn das der alte Honecker noch mitkriegen würde, dass seine DDR Staatspartei in seinem Heimatland Saarland über 20 Prozent Wählerstimmen einfängt....
Karl-Eduard von Schnitzler würde vermutlich sogar die Geschichte umschreiben und behaupten, der real existierende Sozialismus hält im Westen Einzug.

@left:
Lieber Hartz IV als unter den Linken ein Zusammenbruch der Sozialsysteme.
 

Hoppelchen

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#11
Schlaraffenlandpartei wäre treffender ! :icon_twisted:

500,00 Euro Regelsatz
10,00 Euro Mindestlohn
Jetzt soll auch noch der Sanktionsparagraph im SGB II abgeschafft werden ! :icon_neutral:

Warum fordert keiner Schaffung von Arbeitsplätzen ?
Sollen sich alle in dem System ALG II einrichten ?
Sieht so aus, wenn solche Regelsätze gefordert werden.

Auch ein unsoziales denken.
Denn an die anderen Grundsicherungen (SGB XII) denkt keiner.
Sollen alte und kranke weiter an Mangelernährung leiden ?

Sollen die Linken doch ihr eigenes Bundesland einfordern.
Schlaraffenland, auf der linken Seite Deutschlands, eingemauert ! :icon_lol:
Das ist geographisch gemeint !
Auf der rechten Seite hatten wir es schon.
 

left

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#12
Mensch Sancho, bist du naiv!

Du müsstest eigentlich wissen, dass es den Linken nicht um die Umsetzung ihrer Forderungen geht. L*fontaine und Co. sind viel zu intelligent zu wissen, dass ihre Programme wirtschaftlich nicht umsetzbar sind. Es gibt aber genug Wähler die das Glauben und darauf bauen die Linken. Das reicht um genug Stimmen zu kriegen um in der großen Politik ein wenig mitzumischen...
...und Laffos Welt ist in Ordnung.

Übrigens, wenn das der alte Honecker noch mitkriegen würde, dass seine DDR Staatspartei in seinem Heimatland Saarland über 20 Prozent Wählerstimmen einfängt....
Karl-Eduard von Schnitzler würde vermutlich sogar die Geschichte umschreiben und behaupten, der real existierende Sozialismus hält im Westen Einzug.

@left:
Lieber Hartz IV als unter den Linken ein Zusammenbruch der Sozialsysteme.

Was ist falsch daran, Menschen ein ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen.

3 Millionen Kinder in Deutschland leben unter der Armutsgrenze.
Für Millionen von Kindern gibt keine Chance durch verfehlte Bidungspolitik.
Millionen von Rentern fehlt es am nötigsten.
Millionen von Menschen können mit ihrer Arbeit sich und ihre Familie nicht ernähren und müssen aufstocken.

Ich kann nicht verstehen, dass politisch- und sozialinteressierte Menschen die Merkellinchens Aussage " Weiter so" für gut befinden.

Wie verächtlich und gleichgültig gegenüber den Armen.

@Hoppelchen,
Du stehst sicherlich öfter neben deinen Schuhen.
 

Hoppelchen

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#13
Ach, es denkt doch noch jemand an die Rentner, left ! :icon_klatsch:

Die Anbeter von Parteien sollten auch einmal daran denken, was diese ganze Parteien- und Wahllaberei kostet.
Glaubt etwa jemand, die finanzieren das durch Mitgliedsbeiträge ?
Bestimmt nicht. Verschwendung von Steuergeldern. :icon_kotz:

Wie vielen könnte von diesem verschwendetem Geld geholfen werden ?
Z.B. eine Einmalzahlung zu Weihnachten o.ä.

Das beste Beispiel für Parteienfanatismus ist Frau P..li. :icon_twisted:
Alle anderen sind auch nicht weit davon weg.
Die Anbeterei von bestimmten Parteien geht fast schon in die religiöse Richtung.
Fernsteuerung, nenne ich so etwas immer.
 

Ela

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#14
Wie vielen könnte von diesem verschwendetem Geld geholfen werden ?
Z.B. eine Einmalzahlung zu Weihnachten o.ä.

diese Einmalzahlungen kannst du dir von der Backe putzen. Was nützt es dir wenn du einmal zu Weihnachten etwas mehr Geld hast, aber den Rest des Jahres dich aus der Mülltonne ernähren kannst.
 

Hoppelchen

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#15
Aus der Mülltonne muss sich niemand ernähren.

Und wer über Mangelernährung jammert, der sollte sich einmal genauer umschauen, für was manche ALG II-Empfänger alles Geld haben.
 

FAR2009

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#16
Aus der Mülltonne muss sich niemand ernähren.

Und wer über Mangelernährung jammert, der sollte sich einmal genauer umschauen, für was manche ALG II-Empfänger alles Geld haben.
Sorry, aber voll daneben! :icon_laber:
 

left

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#17
Ach, es denkt doch noch jemand an die Rentner, left ! :icon_klatsch:

Die Anbeter von Parteien sollten auch einmal daran denken, was diese ganze Parteien- und Wahllaberei kostet.
Glaubt etwa jemand, die finanzieren das durch Mitgliedsbeiträge ?
Bestimmt nicht. Verschwendung von Steuergeldern. :icon_kotz:

Wie vielen könnte von diesem verschwendetem Geld geholfen werden ?
Z.B. eine Einmalzahlung zu Weihnachten o.ä.

Das beste Beispiel für Parteienfanatismus ist Frau P..li. :icon_twisted:
Alle anderen sind auch nicht weit davon weg.
Die Anbeterei von bestimmten Parteien geht fast schon in die religiöse Richtung.
Fernsteuerung, nenne ich so etwas immer.
Es geht doch nicht um Anbetung von Parteien.
Es geht darum Wege aufzuzeigen oder von mir auch auszuprobieren, die von den "alten RegierungsParteien" kategorisch ablehnt werden.

Bist Du für Ausbeutung der Arbeitnehmer?
Bist Du für Unterversorgung von Kranken, Alten und Schwachen?
Bist Du für Bevorteilung Reicher und Politiker?
Bist Du für Verarmung von einem Großteil der Arbeitnehmer?
Bist Du für Benachteiligung armer Kinder im Bildungsbereich?
Bist Du für Kriegsbeteiligung der Bundeswehr?

Wenn auch nur einmal für JA, dann hoppel ab.

Wenn NEIN, dann lass es zu neue Wege zu beschreiten und den alten bornierten Regierungsparteien am 27. September die Rote Karte zu zeigen, denn sonst werden die Daumenschrauben für die Armen, HARTZler, Rentner, Aufstocker, Arbeitnehmer, benachteiligten Kranken und Kinder noch mehr angezogen.
 

Hoppelchen

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#18
Jo, left, du hast mich überzeugt ! :icon_twisted:

Die Schlaraffenlandpartei schafft das alles ! :icon_twisted:

Ich trete dann bei und werde
Gesundheitsexperte, weil ich einmal einen Beipackzettel gelesen habe.
Oder Verkehrsexperte, weil ich einmal Straßenbahn gefahren bin.
Oder Finanzexperte, weil ich einen Geldautomaten bedienen kann u.s.w.

Von meinen ersten 500,00 Euro Regelsatz spendiere ich dir dann einen :icon_pause: !
Versprochen, falls ich nicht wegen Mangelernährung ausfalle.
 

left

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#19
@tja hoppelchen, Argumente hast Du wohl nicht.
Ich wünsche Dir doppelt soviel, wie Du anderen wünscht und möge Deine Familie verschont werden.

Also, für Deine Zukunft "Alles Gute und Hals und Beinbruch".
 

Ela

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#20

Schlaraffenlandpartei wäre treffender !

500,00 Euro Regelsatz
10,00 Euro Mindestlohn
Jetzt soll auch noch der Sanktionsparagraph im SGB II abgeschafft werden !


Deine Wünsche sagen mir auch, dass bei dir schon die ersten Mangelerscheinungen auftreten !

na da gibst du es doch selber zu Hoppelchen, Regelsatz reicht einfach net um sich gesund zu ernähren. Also muss doch mehr her damit sich auch
left gesund ernähren kann.

warum net gleich so :icon_party:
 

Kikaka

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#21
... und was kommt nach dem ganzen Gezerre ?

- das Grundeinkommen, aber wohl nicht das bedingungslose.

- Das Fatale an Hartz IV ist daß mittlerweile ca. 10 Mio. Menschen am Futtertrog hängen. Der durch das Lohndumping genährte und gesponserte Futtertrog wird alsbald ausgedient haben.
 

Ela

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#22
das kann passieren Kikaka


darum kämpfen wir ja auch gleizeitig für einen ...
Mindestlohn von 10 Euro


damit net über Kurz oder Lang halb Deutschland am Futtertrog des Staates hängt.
 

Drueckebergerin

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#23
Ich staune immer wieder, bei wie vielen der Verstand (ich setze voraus, daß einer da ist) aussetzt, wenn gegen DieLinke gehetzt wird.

Da wird dann sogar das menschenverachtende Argument, bei 500-RS würde niemand mehr arbeiten gehen rausgeholt..., richtig, alle HartzIV Empfänger sind ja faule Säue :icon_kotz:, das hatte ich vor lauter Arbeit (leider unbezahlt) vollkommen vergessen!
Warum sollte Honegger sich über die 20 % freuen, die eine vor 2 Jahren gegründete Partei im Saarland geholt hat?
Hat nicht eine seiner Anhängerinnen eine viel bessere Karriere gemacht?
Die wenigsten hier scheinen auch das Wahlprogramm von DieLinke gelesen zu haben... wohl nicht mal den Thread von Anfang an.
Sonst stünden hier nicht so dumme Fragen wegen Arbeitsplätzen, Rentnern etc. pp.
 

Hoppelchen

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#24
Liebes Elalein,

denkst du vielleicht, der Mindestlohn wird aus dem Himmelstrog finanziert ?

Muss auch vom Staat bezuschusst werden, weil es sich viele Arbeitgeber nicht leisten könnten.
 

Paolo_Pinkel

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#25
Muss auch vom Staat bezuschusst werden, weil es sich viele Arbeitgeber nicht leisten könnten.
Hi,

Passiert das nicht schon längst bei der sog. Aufstockung durch ALG-II? Da regt sich auch kein Politiker auf solange es um das Wohl der Wirtschaft geht ist jedes Mittel recht. Ich höre sie jetzt noch reden, die neoliberalen Päpste, die da sagten, dass es doch besser sei einen niedrigstlohn durch den Staat aufzustocken als Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Das selbe Prinzip hat dann die Leiharbeitsbranche für sich entdeckt. Ob das besser ist?

Gruss

Paolo
 

Ela

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#26
Hoppelchen ein Arbeitgeber der es sich net leisten kann, saubere Arbeit auch sauber zu bezahlen, sollte seinen Laden dicht machen.
Es kann net sein, das Mitarbeiter aufstocken müssen, nur damit der Arbeitgeber weiterhin Chef spielen kann und sich vom Staat subventierunieren lässt.
 

maniac

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#28
Liebes Elalein,

denkst du vielleicht, der Mindestlohn wird aus dem Himmelstrog finanziert ?

Muss auch vom Staat bezuschusst werden, weil es sich viele Arbeitgeber nicht leisten könnten.
:icon_kotz::icon_eek:
Du bist hier falsch, gehe lieber in den FDP oder CDU foren schleimen...
 

Hoppelchen

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#29
Bei Aufstockung ALG II kommt aber am Ende bestimmt kein Mindestlohn von 10,00 Euro heraus, eher weniger.

Hängt aber von der Steuerklasse und Wochenarbeitszeit ab.

Mal ausgegangen von 170 Std/Monat a 10,00 € = 1,700,00 Brutto.

Würde wohl dem Staat noch mehr kosten, Arbeitgebern Zuschüsse zu zahlen, um den Mindestlohn von 10,00 € zu halten, als ALG II aufzustocken.
Jedenfalls bei Vollzeitbeschäftigung.
 

Ela

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#30
Würde wohl dem Staat noch mehr kosten, Arbeitgebern Zuschüsse zu zahlen,


irgendwie wird hier immer nur von einigen usern an den armen, hilfsbedürftigen Arbeitgeber gedacht.. Dem kann man einfach keinen Mindestlohn von 10 Euronen zumuten.



zig tausende von Bürgern leben in Armut, von Baby bis Rentner. Ist wohl eher zumutbar ???

Hallo gehts noch :icon_neutral:
 

Hoppelchen

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#31
Ja Elalein,

was ich net verstehe, wie kann jemand mit solch einem betriebswirtschaftlichen Wissen, wie du es hier an den Tag legst, sich hier aufhalten.

Warum wirst du nicht Unternehmer und bezahlst allen Angestellten einen Mindestlohn von 10,00 Euro !

Damit würdest du einen Beitrag leisten, dass nicht mehr so viele am Futtertrog des Staates hängen.

Melde dich, wenn es so weit ist.
Ich werde mich dann bewerben.
Ich gehe aber nur für mindestes 15,00 €/Std. arbeiten ! :icon_party:
 
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#32
Die 200.000 die nicht arbeiten wollen würden, gibts auch jetzt schon, gabs immer und wirds immer geben. Das wären, wenn ich mich jetzt auf die Schnelle im Kopf nicht verrechnet habe, 0,4% der Einwohner Deutschlands.
Außerdem wird nicht berichtet, das Lafo (endlich) eine Börsenumsatzsteuer einführen will. Und wenn man den deutschen Steuersatz an den durchnittlichen, europäischen anpasst bringt das alleine schon 80 Mrd. Euro
 

maniac

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#33
ach neee... warum soll das mehr kosten? im gegenteil würd ich sagen...
desweiteren würden garantiert keine dummen zeitarbeitsunternehmen irgendwelche zuschüsse erhalten. Des weiteren wird jeder Euro bei der Einkommengruppe in den Binnenmarkt fließen. Somit werden viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Derjenige kann sich dann auch endlich den Friseurbesuch leisten. Kauft lieber beim guten Bäcker als beim Discounter das Brot usw.. Einfache wirtschaftliche zusammenhänge nachzuvollziehen fallen ganz besonders den neoliberalen schreihälsen schwer.
 

Paolo_Pinkel

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#34
Bei Aufstockung ALG II kommt aber am Ende bestimmt kein Mindestlohn von 10,00 Euro heraus, eher weniger.

Das ist keine Antwort auf meine Frage. Nochmal. Ist das besser? Ist es besser Menschen zu Dumpinglöhnen arbeiten zu lassen obwohl Ihre Arbeit eigentlich besser entlohnt werden müsste? Und. Ist es besser, dass Arbeitnehmer im Anschluß daran, nachdem ihre Arbeit nicht entsprechende gewürdigt wurde sie dann nochmal zu erniedrigen indem diese dann durch Transferleistungen aufstocken müssen? Ja oder nein?

Hängt aber von der Steuerklasse und Wochenarbeitszeit ab.

Mal ausgegangen von 170 Std/Monat a 10,00 € = 1,700,00 Brutto.

Ok. Deine Werte als Referenz. Single, Frau, 25 Jahre jung. Bei 1.700 Euro brutto macht das stolze 1.159,11 Euro netto im Monat. Es handelt sich also nicht um eine exorbitante Forderung, sondern um ein Auskommen, welches nötig wäre um ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben in Würde füren zu können. Ganz abgesehen von den Effekten auf die Binnenwirtschaft und die Familienplanung.

Würde wohl dem Staat noch mehr kosten, Arbeitgebern Zuschüsse zu zahlen, um den Mindestlohn von 10,00 € zu halten, als ALG II aufzustocken.

Wie gesagt. Man beachten den Geldrückfluss in Form von Steuern und anderen Abgaben. Von alleine werden wohl die meisten Arbeitgeber nicht mehr auf die Idee kommen ihren Mitarbeitern einen fairen Lohn zu bezahlen, weil sie das Sozialsystem für sich entdeckt haben. Ergo. Mindestlohn.

Jedenfalls bei Vollzeitbeschäftigung.
Gruss

Paolo
 

Speedport

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#35
was ernsthaftes dazu zu schreiben, hat doch eh keinen Sinn, fordern ist viel einfacher als zu erklären wie das alles umzusetzen ist

Macht doch einfach alle Unternehmer kaputt, lasst sie alle auswandern, und dann sehen wir mal wie wir hier die Leute von wem bezahlt bekommen
Dann antworte mir doch mal auf mein Post #6.

Was ist für Dich da nicht nachvollziehbar?
 
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#36
Dem schließe ich mich gerne an, Sancho's allgemeines -geht nicht und was würden die den dann sagen- Genöle ist wirklich unerträglich. :icon_neutral:

-Stop spamming-

So, mal extra für Dich und Insekt.

Was bringt Ihr eigentlich an "Argumenten"?

GARNICHTS!

Ihr träumt irgendetwas zusammen und wollt es als "eizige Wahrheit" verkaufen.

Das Blabla, das Ihr (wiedermal) von Euch gebt, ist nur heiße Luft und Ihr seit es ja, die weder irgendetwas bringen, was dem Wähler auch nur ansatzweise zum nachdenken bringt.
Immer wieder das gleiche Gelaber, nichts konkretes, aber wenn Euch die Antworten ausgehen, andere für die eigene Ideenlosigkeit "verantwortlich machen".

Wie kann man auch etwas erreichen, wenn man Unsinn schreibt, aber gerade bei Wahlen und auch dazwischen kaum auf "den kleinen Mann auf der Straße" zuhört/zuhören will, wenn es doch so einfach ist "viel Geld fürs Nichtstun" zu verlangen, der Rest hat es zu schlucken, oder "die Klappe zu halten".

Wer hier dauernd "Spamt", seit Ihr mit euren ständigen substanzlosen "dann mach mal, ich bin gespannnt".
 
E

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#37
Hier wird überhaupt nix zusammengeträumt, die Argumente liegen auf der Hand! Der der immer allgemeine Sprüche zum besten gibt bist Du!
Es gibt an einer Erhöhung von Hartz 4 nix rumzudeuteln,
die derzeitigen Beträge liegen weit unter dem Existenzminimum.
Und ebenso der Mindestlohn ist schon in vielen Europäischen Ländern
Standard.

Beides Dinge die real sinnvoll und gerechtfertigt sind.
Wenn einer Phrasen des neoliberalen Hetzerpacks drischt, dann Du!
Ich glaube nicht, das Du überhaupt die Problematik auch nur im Ansatz verstehst. Bitte geh zur CDU oder FDP irgendwo, wenn Du meinst das
weitere Hungerlöhne und Verarmung der richtige Weg sind,
dort bekommst Du Beifall für diese Auffassung.
und wieder nur heiße Luft, aber nichts Richtiges.

Man träumt weiter vom "Erfolg" einer Partei, die gerade in der Opposition nichts machen kann, auch nach den Wahlen nicht.

Einem Niedriglöhner interessiert es nicht und genug Wähler sind auch nicht zu sehen. Immer wieder das gleiche, Vorwürfe, Träumereien und das "herunter beten" von Programmen, keine eigenen Argumente und das ständige Wiederholen von "linker Propaganda".

Damit wollt Ihr genug Stimmen bekommen?

klaaaaar :icon_party:

Ich habe mich durch diverse Zeitungsberichte und "Stellungnahmen" gelesen, die Grünen wollen schon seit 2007 die RS auf 420€ erhöhen, dafür wurden sie u. a. auch von den Zeitungen "nieder gemacht". Im Novemder letzten Jahres haben sie einen Antrag an den Haushaltsausschuss bei der Planung für 2009 gestellt, auch mit der Forderung die RS auf 420€ zu erhöhen. Nur die machen es eben besser und Unterstellen niemanden "zur anderen Seite" zu gehören um sich somit selbst nötige Stimmen "zu vergeigen".

Aber"alle Anderen Lügen, nur die Linke hat die Wahrheit und die Glaubwürdigkeit für sich gepachtet".

Viel Spaß weiterhin in der Opposition im BT.
 

maniac

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#38
Hier wird überhaupt nix zusammengeträumt, die Argumente liegen auf der Hand! Der der immer allgemeine Sprüche zum besten gibt bist Du!
Es gibt an einer Erhöhung von Hartz 4 nix rumzudeuteln,
die derzeitigen Beträge liegen weit unter dem Existenzminimum.
Und ebenso der Mindestlohn ist schon in vielen Europäischen Ländern
Standard.

Beides Dinge die real sinnvoll und gerechtfertigt sind.
Wenn einer Phrasen des neoliberalen Hetzerpacks drischt, dann Du!
Ich glaube nicht, das Du überhaupt die Problematik auch nur im Ansatz verstehst. Bitte geh zur CDU oder FDP irgendwo, wenn Du meinst das
weitere Hungerlöhne und Verarmung der richtige Weg sind,
dort bekommst Du Beifall für diese Auffassung.
ich frage mich auch was er hier macht, wird er bezahlt um hier unfrieden zu stiften? Naja... es gilt auch hier Meinungsfreiheit. Und genau deswegen hab ich auch die Meinung, das er sich woanders mit seinen neoliberalen und unmenschlichen Scheiß spielen gehen soll.
 
E

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  Th.Starter/in  
#39
ich frage mich auch was er hier macht, wird er bezahlt um hier unfrieden zu stiften? Naja... es gilt auch hier Meinungsfreiheit. Und genau deswegen hab ich auch die Meinung, das er sich woanders mit seinen neoliberalen und unmenschlichen Scheiß spielen gehen soll.

:icon_neutral: :icon_sleep:

"dümmer gehts nimmer".
 
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#41
Wie stellt man das an, dass man für irgendetwas in einem Forum bezahlt wird???? Ich bewerb mich auch gleich.....

Sancho stellt einfach mal neutrale Fragen, ohne irgendwelche Lobhudeleien unreflektiert nachzuplappern. Das ist weder Provokation noch neoliberales Gelaber.

Wenn die politisch Verantwortlichen für Wahlwerbung euren Nonsens lesen würden, sie würden sich für erfolgreiche Wählervertreibung aber mächtig bedanken.

Im Übrigen halte ich es immer noch mit Rosa:
"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird." - Die russische Revolution. Eine kritische Würdigung, Berlin 1920 S. 109; Rosa Luxemburg - Gesammelte Werke Band 4, S. 359, Anmerkung 3 Dietz Verlag Berlin (Ost), 1983.
Rosa Luxemburg – Wikiquote
 
E

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  Th.Starter/in  
#42
Wie stellt man das an, dass man für irgendetwas in einem Forum bezahlt wird???? Ich bewerb mich auch gleich.....

Sancho stellt einfach mal neutrale Fragen, ohne irgendwelche Lobhudeleien unreflektiert nachzuplappern. Das ist weder Provokation noch neoliberales Gelaber.

Wenn die politisch Verantwortlichen für Wahlwerbung euren Nonsens lesen würden, sie würden sich für erfolgreiche Wählervertreibung aber mächtig bedanken.

Im Übrigen halte ich es immer noch mit Rosa:
Rosa Luxemburg – Wikiquote
Da wirst Du kaum eine richtige Antwort bekommen, denn "denken scheint schwer zu fallen".

Wer nicht denkt, wie hier einige, merkt auch nicht, das sie die Wähler bekämpfen, nicht die anderen Parteien, aber sowas zu verstehen, scheint doch etwas "zu hoch" zu sein.
 

maniac

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#43
neutral??? hahahahha... selten so gelacht.

danke auch.

des weiteren hab ich auch hingewiesen das auch hier meinungsfreiheit gilt. Nur ist es auch meine Meinung, das er/sie hier fehl am platze ist... Wenn er/sie sich dann weiterhin als Stänkerer/in hier breitmacht, muss er/sie auch entsprechende Reaktionen in Kauf nehmen.
 

maniac

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#44
Da wirst Du kaum eine richtige Antwort bekommen, denn "denken scheint schwer zu fallen".

Wer nicht denkt, wie hier einige, merkt auch nicht, das sie die Wähler bekämpfen, nicht die anderen Parteien, aber sowas zu verstehen, scheint doch etwas "zu hoch" zu sein.
Genau... denken ist glücksache. Komm dir blos net zu toll vor weil bis 10 zählen kannst.
 
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  Th.Starter/in  
#45
neutral??? hahahahha... selten so gelacht.

danke auch.

des weiteren hab ich auch hingewiesen das auch hier meinungsfreiheit gilt. Nur ist es auch meine Meinung, das er/sie hier fehl am platze ist... Wenn er/sie sich dann weiterhin als Stänkerer/in hier breitmacht, muss er/sie auch entsprechende Reaktionen in Kauf nehmen.
:icon_lol:

bisher kam nur Blödsinn, aber keine "entsprechenden Reaktionen".

Träumer.
 
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#46
Genau DAS sind vielleicht die entsprechenden angekündigten Reaktionen?
Hier wird der "Feind" mit Humor zu Fall gebracht. Du rollst dich ja auch schon auf dem Boden vor Lachen.

Nur befürchte ich, dass das nicht humoristisch gemeint war
 

maniac

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#47
ach vergesst es einfach... was unterhalte ich mich mit solchen dummen trollen...

lohnt sich net und hält mich nur von meiner Arbeit ab...
 
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#48
ach vergesst es einfach... was unterhalte ich mich mit solchen dummen trollen...

lohnt sich net und hält mich nur von meiner Arbeit ab...

ach, die ohnehin sehr schwachen "Argumente" sind so schnell schon ausgegangen? :icon_party:
 
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#49
Das ging ja fix.
Aber naja, so kurz vor der Wahl, da ist hofentlich wenigstens bei den wirklich Verantwortlichen noch nicht die Luft raus.
 
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  Th.Starter/in  
#51
Ohne die anderen Beiträge in dieser "Diskussion" zu bewerten:

Diese Frage jedoch ist unter aller Granate:

ich frage mich auch was er hier macht, wird er bezahlt um hier unfrieden zu stiften?
 

Cigan

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#52
Soviel kostet die CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis 90/Grüne....


ne, die Kosten trägt nur der Bürger der zahlt die Zeche, nämlich:
  • Verlust von Lebensqualität,
  • zu geringe Löhne (Aufstocker, 400€-Jobs, 1 EURO- Jobber),
  • zu hohe Krankenzusatzkosten,
  • Angst und Depression von Millionen Bürgern,
  • Abbau von Millionen Arbeitsplätzen,
  • Verlust der Zukunftsfähigkeit, durch falsche Bildungspolitik
  • und und und....
Ich verstehe nicht, dass es von den Regierenden gewollt ist die Bürger
zu Hungerlöhnen arbeiten zu lassen und dann mittels Steuermitteln am Leben zu erhalten,
es sei denn, einige Politiker und das Kapital profitieren exorbitant daran.

Ich frage mich, wer für Sklaventum im 21 Jahrhundert sein kann.

Ich verstehe auch nicht, dass marode Unternehmen mit Millionen und auch
mit Millarden am Markt gehalten werden,
es sei denn, einige Politiker und das Kapital profitieren exorbitant daran.
Das Geld wiederum letztendlich von den Steuereinnahmen der Bürger gezahlt wird.

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Kann es wirklich gewollt sein Millionen von Bürgern an den Rand der Gesellschaft zu drängen?

Und am schlimsten sind für mich, die Mitläufer und Wegbereiter dieser
geldgeilen, machtbesessenen, egoistischen, volkszerstörenden Volksv(z)ertreter.
Ohne diese speichelleckenden Kriecher und Blockwarte könnte keine Diktatur,
keine Geld-Clique oder Aristokratie bestehen.
Der Wähler der diese "Mafia" CDU/CSU,FDP und Grüne wählt,macht sich mitschuldig an dieser "kapitalistischen Diktatur !!!!!!
 

AsbachUralt

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#53
:icon_kotz::icon_eek:
Du bist hier falsch, gehe lieber in den FDP oder CDU foren schleimen...
Dein Demokratieverständnis läßt schon zu Wünschen.
Schonnmal davon gehört was der Sinn eines Forums ist?
Schonmal etwas von freier Meinungsäußerung und Meinungsvielfalt und Diskussionsfreiheit gehört.
Die Mauer ist seit 20 Jahren Geschichte,aber in einigen Köpfen wohl immer noch nicht!

Übrigens,Deutschland hat schon lange den Mindestlohn,wer nicht genug verdient kann aufstocken.
Im Ausland muß der *üppige*Mindestlohn in den meisten Ländern ausreichen,da gibt es nichts dazu.

Mindestlohn – Wikipedia
 

Archibald

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#54
:icon_lol:

Man, Sancho, du warst aber auch schon mal besser in der Auswahl dessen worauf du dich beziehst.
Da bekommen die Neolibs Panik weil Die Linke bei den letzten Wahlen die SPD zum Teil aus dem Stand überholte, die INSM aktiviert dann so einen Schreiberling der letztlich alles Schreiben würde was seiner Karrierere nutzt und bezieht sich dabei auch noch auf "Institute" deren "Ergebnisse" so ausfallen müssen wie im "Bericht" zitiert und du verbreitest das als klammertest du dich dabei an einen Strohhalm, der deine scheinbar einzig heile Welt vor dem Ersaufen rettet. :icon_wink:

Wenn ich schon lesen "darf"
DIW-Chef Zimmermann bilanziert: "Die Linkspartei würde die Volkswirtschaft früher oder später in den Kollaps führen."
kommen mir die Tränen vor Lachen, denn genau das machen derzeit doch genau jene, die meinen die Vorhaben Lafos würden das erst tun.

Was du hier mit dieser Verlinkung machst, deren Ziel ich im Übrigen für leicht durchschaubare Propaganda halte, ist nicht viel anders, als würdest du Strafgefangene ihre eigenen Beurteilungen um entlassen zu werden schreiben lassen und dich dann rechtfertigend darauf beziehen.

Gottseidank gibt es aber selbst hier nur den einen oder anderen geistigen Minipli der auf solche Berichte noch hereinfällt.

Andere Frage. Was könnte denn Lafontaine an einem System verschlimmern, das so oder so dem Untergang geweiht ist (Quelle: Realität und Logik) ?
Etwa dass bei Lafontaine "die Falschen" bis zum propagierten "Untergang" die paar Mark mehr hätten, die auf den Konten der "Leistungsträger" auf den Kaymans fehlen würden?

LG, Archibald
 
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#55
:icon_lol:

Man, Sancho, du warst aber auch schon mal besser in der Auswahl dessen worauf du dich beziehst.
Da bekommen die Neolibs Panik weil Die Linke bei den letzten Wahlen die SPD zum Teil aus dem Stand überholte, die INSM aktiviert dann so einen Schreiberling der letztlich alles Schreiben würde was seiner Karrierere nutzt und bezieht sich dabei auch noch auf "Institute" deren "Ergebnisse" so ausfallen müssen wie im "Bericht" zitiert und du verbreitest das als klammertest du dich dabei an einen Strohhalm, der deine scheinbar einzig heile Welt vor dem Ersaufen rettet. :icon_wink:

Wenn ich schon lesen "darf"


kommen mir die Tränen vor Lachen, denn genau das machen derzeit doch genau jene, die meinen die Vorhaben Lafos würden das erst tun.

Was du hier mit dieser Verlinkung machst, deren Ziel ich im Übrigen für leicht durchschaubare Propaganda halte, ist nicht viel anders, als würdest du Strafgefangene ihre eigenen Beurteilungen um entlassen zu werden schreiben lassen und dich dann rechtfertigend darauf beziehen.

Gottseidank gibt es aber selbst hier nur den einen oder anderen geistigen Minipli der auf solche Berichte noch hereinfällt.

Andere Frage. Was könnte denn Lafontaine an einem System verschlimmern, das so oder so dem Untergang geweiht ist (Quelle: Realität und Logik) ?
Etwa dass bei Lafontaine "die Falschen" bis zum propagierten "Untergang" die paar Mark mehr hätten, die auf den Konten der "Leistungsträger" auf den Kaymans fehlen würden?

LG, Archibald
statt hier mal wieder sinnlos zu spekulieren, zeig mir doch mal, wo ich (außer der Kaffeetasse) einen Kommentar zu diesem Artikel abgegeben habe?

man könnte langsam allgemeine Paranoia annehmen. :icon_wink:

ich hoffe, das sowas nicht ansteckend ist.
 

Archibald

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#56
Übrigens,Deutschland hat schon lange den Mindestlohn,wer nicht genug verdient kann aufstocken.
Aha, in anderen Ländern müssen Betroffene ihren "Mindestlohn" auch per Spießrutenlaufen verdienen/abholen - Monat für Monat?

Im Ausland muß der *üppige*Mindestlohn in den meisten Ländern ausreichen,da gibt es nichts dazu.

Mindestlohn – Wikipedia
Na dort brauchen "die" dann auch nichts dazu, scheint ja auszureichen ohne dass man sich dafür Monat für Monat von irgendwelchen Sachbearbeitern schikanieren lassen - und sich ständig von der Polit/Kommerz genehmen Propaganda diskriminieren lassen muss.

LG, Archibald
 

Archibald

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#57
statt hier mal wieder sinnlos zu spekulieren, zeig mir doch mal, wo ich (außer der Kaffeetasse) einen Kommentar zu diesem Artikel abgegeben habe?

man könnte langsam allgemeine Paranoia annehmen. :icon_wink:

ich hoffe, das sowas nicht ansteckend ist.
Nö. Spätestens #9 ist dann diesbezüglich gefährlich eindeutig zweideutig und suggeriert eher versteckte Zustimmung. Wäre vieleicht besser gewesen gleich ein paar eindeutige Worte zum zitierten Artikel zu schreiben.

LG, Archibald
 

AsbachUralt

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#58
Aha, in anderen Ländern müssen Betroffene ihren "Mindestlohn" auch per Spießrutenlaufen verdienen/abholen - Monat für Monat?
Acxh Du bekommst es nicht überwiesen,naja dann erzähl mal vor welcher ARGE die Mitarbeter stehen und mit den Ruten auf Dich warten.

Na dort brauchen "die" dann auch nichts dazu, scheint ja auszureichen ohne dass man sich dafür Monat für Monat von irgendwelchen Sachbearbeitern schikanieren lassen - und sich ständig von der Polit/Kommerz genehmen Propaganda diskriminieren lassen muss.
Das reicht auch dort nicht,aber die Menschen setzen sich dann in den Bus,fahren z.B.nach Deutschland und stechen den Spargel,ernten Gemüse usw..Eben all die unmenschlichen Sklavenarbeiten die man einem Deutschen Arbeitslosen niemals zumuten darf.
 
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#59
Nö. Spätestens #9 ist dann diesbezüglich gefährlich eindeutig zweideutig und suggeriert eher versteckte Zustimmung. Wäre vieleicht besser gewesen gleich ein paar eindeutige Worte zum zitierten Artikel zu schreiben.

LG, Archibald

Hatte ich bei vielen anderen Artikeln gemacht, nur jetzt wollte ich mal sehen, was gerade die Verfechter der Linken dazu schreiben, um den ganzen Mist aus dem Artikel zu entkräften. War aber eine eindeutige Fehlanzeige.
 

Speedport

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#60
Hatte ich bei vielen anderen Artikeln gemacht, nur jetzt wollte ich mal sehen, was gerade die Verfechter der Linken dazu schreiben, um den ganzen Mist aus dem Artikel zu entkräften. War aber eine eindeutige Fehlanzeige.
Und das schreibt jemand, dessen Credo lautet:

Ich weiß zwar, wer für HartzIV verantwortlich ist und wer uns seit Jahren auf das übelste belügt und schikaniert.

Aber dennoch entziehe ich ihnen nicht das Vertrauen und hoffe gegen jede Vernunft, daß diese Verursacher-Parteien in Zukunft lieb zu uns sind. Denn diese Parteien kenne ich und sie waren schon immer so.

Dafür wende ich mich um so engagierter gegen Diejenigen, die mit der Ein- und Durchführung von HartzIV nichts zu tun haben und unterstelle vorsorglich, daß sie uns mindestens genau so belügen und betrügen würden wie die etablierten Parteien, wenn sie denn je irgendwann mal die Macht dazu hätten.

Außerdem behaupte ich, daß dies eine rationale und logische Verhaltensweise ist, die für jedermann nachvollziehbar ist. Wer es aber nicht kann, der hat nachweislich keine Ahnung und keine Aussagen - natürlich kann er auch nicht denken.

Amen.
 
E

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#61
Und das schreibt jemand, dessen Credo lautet:

Ich weiß zwar, wer für HartzIV verantwortlich ist und wer uns seit Jahren auf das übelste belügt und schikaniert.

Aber dennoch entziehe ich ihnen nicht das Vertrauen und hoffe gegen jede Vernunft, daß diese Verursacher-Parteien in Zukunft lieb zu uns sind. Denn diese Parteien kenne ich und sie waren schon immer so.

och schicke doch ne Anfrage z. B. an die SPD-Führung. Mal schauen was und ob die antworten.

Dafür wende ich mich um so engagierter gegen Diejenigen, die mit der Ein- und Durchführung von HartzIV nichts zu tun haben und unterstelle vorsorglich, daß sie uns mindestens genau so belügen und betrügen würden wie die etablierten Parteien, wenn sie denn je irgendwann mal die Macht dazu hätten.

Wer etwas verspricht, was er unmöglich halten kann, ist also "ehrlich"?

Außerdem behaupte ich, daß dies eine rationale und logische Verhaltensweise ist, die für jedermann nachvollziehbar ist. Wer es aber nicht kann, der hat nachweislich keine Ahnung und keine Aussagen - natürlich kann er auch nicht denken.

Amen.
fühle ich mich nicht angesprochen, das sollen dann andere beantworten. :icon_wink:
 
E

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#63
Alles klar, das war die vorhersehbare Reaktion.
das war aber mal wieder eine sehr berechnende Reaktion von einem, der zwar gerne große Sprüche klopft, speedport, aber selbst nichts richtiges bringen kann.

Genauso wie man nur einen bestimmten Teil, der einem gerade passt alleine heraus nimmt und das Andere nicht beantwortet, was wiederum von mangelndem politischen Wissen zeugt.

War allerdings für mich vorher schon klar. "Scheuklappen auf und drauf". :icon_mrgreen:
 

mercator

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#64
Um das Fazit mal aufzugreifen:

Fazit
Nimmt die Linkspartei ihr Programm ernst, ist sie nicht regierungsfähig. Die jährlichen Mehrausgaben von 300 Milliarden Euro würden nicht nur den Schuldenstand weiter nach oben treiben, sondern neue Sozialstaats-Abhängige schaffen, Leistungsträger vertreiben und wirtschaftliche Innovationskraft erdrosseln. DIW-Chef Zimmermann bilanziert: "Die Linkspartei würde die Volkswirtschaft früher oder später in den Kollaps führen."
Dann lautet der Umkehrschluss also, Billigjober mit Armutslöhnen und verarmte Hartz4-Emfpänger fördern die wirtschaftliche Innovationskraft? Hungerlöhner sorgen dafür, dass die "Leistungsträger" im Land bleiben? Und auf 500€ Regelsatz kann man sich so gut ausruhen, dass man geradezu abhängig wird vom Sozialstaat?

Eigentlich sind das wirklich olle Kamellen, die lediglich umformuliert wurden und die niemand mehr glaubt.

Edit: fast niemand ...
 

Speedport

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#65
das war aber mal wieder eine sehr berechnende Reaktion von einem, der zwar gerne große Sprüche klopft, speedport, aber selbst nichts richtiges bringen kann.

Genauso wie man nur einen bestimmten Teil, der einem gerade passt alleine heraus nimmt und das Andere nicht beantwortet, was wiederum von mangelndem politischen Wissen zeugt.

War allerdings für mich vorher schon klar. "Scheuklappen auf und drauf". :icon_mrgreen:
Ist Dir eigentlich klar, warum ich Dich nicht mit so einer Wortwahl persönlich anmache?
Weil ich es traurig finde, daß ein ansonsten durchaus intelligenter Mensch sich dazu hinreißen läßt, sich auf ein solches Niveau zu begeben und sich damit selbst disqualifiziert.

Was ich bringen oder nicht bringen kann, können vielleicht ein paar Menschen beurteilen, Du aber sicher nicht. Du maßt Dir da ein Urteil über eine Person an, über die Du keine Informationen und zu der Du keinen Zugang hast.
Bin ich ein pickliger Dreizehnjähriger oder ein tattriger 70iger? Vielleicht ein verklemmter Blaustrumpf oder ein Kinderschänder mit Dauerabo für Flüge nach Thailand? Ein verkappter SB oder potentieller Terrorist?

Wer auf so einer Basis Urteile fällt braucht sich nicht wundern, wenn der geneigte Leser Deiner Ergüsse davon ausgeht, daß deren Qualität auf einer ähnlich sicheren Grundlage beruhen.

Gib mir doch einfach auf mein Post #6 eine Antwort, wo Du Dich mit der Argumentation auseinandersetzt.
 
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#66
Auf besonderem Wunsch.

Mich wundert immer wieder, daß diese Argumente der bekannten Täter immer wieder von den sehr einfachen Gemütern geglaubt werden.

Sobald ein Prof. oder Dr. davor steht, tritt eine Art Obrigkeitshörigkeit ein.

Zu 1: Kein Mindestlohn heißt ganz einfach Subventionierung von Firmeninhabern, da die Arbeitgslöhne über den Umweg von HartzIV dann von den Steuerzahlern getragen werden.
Also Sozialisierung der Kosten, Privatisierung der Gewinne.

Solange eine Firma aber noch nicht genug Einnahmen hat, kann diese auch nicht diesen geforderten Mindestlohn zahlen. Der Effekt durch mehr Einnahmen würde also Zeitversetzt eintreten. Mögliche Lösung, stufenweise Anhebung auf 10€ innerhalb eines noch festzulegenden Zeitraums.

Eine Firma, die nur existieren bzw. Gewinn erzielen kann, wenn sie subventioniert wird, hat keine Existenzberechtigung. Es ist dann besser die Gelder direkt an die Bedürftigen zu zahlen.

Damit wäre aber dann zumindest zur Zeit ein Großteil der kleinen und mittleren Firmen pleite, ansonsten siehe oben.

Das ist billiger und beantwortet die Frage nach der Bezahlbarkeit des Mindestlohns. Vor allem, wenn man bedenkt, daß die Zahlungen an Arbeitnehmer zum größten Teil durch den Verbrauch sofort wieder in den Geldkreislauf einfließen und damit die Binnenkonjunktur stützen und die Steuereinnahmen in das Staatssäckel zurückfließen lassen statt sie auf die Kaiman-Inseln oder in die 783. undurchsichtige, weil ausländische, Geldanlage eines Millionärs umzuleiten.

dazu gab es im "Böckler-Impuls 12/2009" einen interessanten Artikel, der auch meinte, das gerade jetzt die RS angehoben gehörten, um eben die Binnenkonjunktur zu stützen.

Hans-Böckler-Stiftung***
Der Text des WSI dazu

http://www.boeckler.de/pdf/p_wsi_diskp_167.pdf

wurde aber anscheinend nicht von den Medien veröffentlicht.


Eine "Staatsflucht" von Kapital lässt sich allerdings nicht so leicht verhindern, denn das Geld ist innerhalb weniger Minuten z. B. auf dem Kaimans. Dazu kommt noch dieses internationale Doppelbesteuerungsabkommen, wovon dann D wenig hat, will man die Kapitalerträge im Ausland mit besteuern.

Zu 2:

Alle seriösen Fachleute und Wohlfahrtsverbände fordern eine Erhöhung von HartzIV. Die notwendige Erhöhung zur Erreichung des tatsächlichen Bedarfs liegt danach irgendwo zwischen € 440.- und € 500.-. Die Erhöhung ist also praktisch unstrittig eine Notwendigkeit.
Für den angeblich notwendigen Abstand zwischen Arbeitslohn sorgen vernünftige Mindestlöhne, siehe Punkt zu 1.

Notwendig sowieso, siehe auch die Erläuterung des WSI. Eine Erhöhung der RS hätte auch positive Aspekte auch die untersten, dann die mittleren Löhne (jo, ich weis, ich wiederhole mich mal wieder).

Es gibt ein vorgeschriebenes Lohnabstandsgebot, das die untersten Löhne zu einem bestimmten Prozentsatz höher sein müssen, als die Sozialleistungen. Was bedeutet, das höhere Sozialleistungen auch eine Erhöhung der untersten Einkommen geben müssen. Andererseits, eine Absenkung der Sozialleistungen auch zu einem Absenken der untersten Löhne zur Folge hat.
Wer also als Arbeitnehmer für eine Erhöhung von Hartz IV ist, tut sich dann selbst einen Gefallen, weil er dann auch mehr bekommen wird.


Die Studie zur Zerstörung der Arbeitsmoral durch die Erhöhung des HartzIV-Satzes dürfte so seriös sein, wie alle Analysen sogenannter Fachleute. Zunächst wären mal die Grundannahmen der Analyse interessant. Worauf basieren sie? Auf der persönlichen Faulheit des Verfassers? Oder auf Vorgaben der zahlenden Auftraggeber?

Eine Kristallkugel wäre vermutlich ernster zu nehmen, als dieser Fachmann.
Tja, einen Flyer, der zwar eine sanktionsfreie Grundsicherung fordert, mehr aber nicht dazu schreibt, ist so eigentlich auch nicht ernst zu nehmen, denn es erweckt den Eindruck, das man eben "viel Geld fürs Nichtstun" haben will. Erst auf Kritik, das es eben diesen Eindruck erweckt, kamen dann solche Antworten wie "ich mache ja viel" usw..

Warum steht dann nicht noch ein zusätzlicher Satz drin wie.

"Auch ohne Sanktionen wird sich jeder Arbeit suchende um eine ausreichend bezahlte Stelle bemühen".

Trotzdem hat sich bei diesen "Forderungen" bisher noch nichts in dieser Weise geändert, man fordert weiter "viel Geld fürs Nichtstun".

Insofern werden auch wieder durch diese Unachtsamkeit viele Vorurteile gegenüber Arbeit suchenden genährt.
 

mercator

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#67
Zum Lohnabstandsgebot: nicht die Löhne sollen höher sein, als die Transferleistungen, sondern die Transferleistungen sollen unterhalb der untersten Lohn- und Gehaltsgruppen bleiben. Das ist insofern wichtig, weil bei Lohn- und Gehaltsverhandlungen keine Tarifpartei rechtlich auf die Höhe der Mindestsicherung hinweisen kann, mit der Absicht, gemäß des Lohnabstandsgebotes höhere Löhne zu erzwingen. Wenn das so wäre, dann gäbe es keine tarifierten Löhne unterhalb Hartz4 und demzufolge auch weniger Aufstocker. Würde Hartz4 angehoben, so gibt es keine mir bekannte rechtliche Grundlage, um dann die untersten Lohngruppen automatisch anheben zu müssen. Das wäre ein Eingriff in die Tariffreiheit.

Außerdem ist das Lohnabstandsgebot ohnehin keine gesetzlich festgelegte "Norm" sondern lediglich ein Grundsatz, der jedoch strikt eingehalten wird und der unter anderem dazu missbraucht wird, um den Regelsatz niedrig zu halten (wer arbeitet, muß mehr in der Tasche haben als der, der nicht arbeitet).
 
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#68
@Sancho,

ich schätze Deine Beiträge durchaus, aber vielleicht solltest Du wirklich mal etwas reflektieren und auch den Beitrag von Speedport ernst nehmen. :icon_smile:

Ist Dir eigentlich klar, warum ich Dich nicht mit so einer Wortwahl persönlich anmache?
Weil ich es traurig finde, daß ein ansonsten durchaus intelligenter Mensch sich dazu hinreißen läßt, sich auf ein solches Niveau zu begeben und sich damit selbst disqualifiziert.

Was ich bringen oder nicht bringen kann, können vielleicht ein paar Menschen beurteilen, Du aber sicher nicht. Du maßt Dir da ein Urteil über eine Person an, über die Du keine Informationen und zu der Du keinen Zugang hast.
Bin ich ein pickliger Dreizehnjähriger oder ein tattriger 70iger? Vielleicht ein verklemmter Blaustrumpf oder ein Kinderschänder mit Dauerabo für Flüge nach Thailand? Ein verkappter SB oder potentieller Terrorist?

Wer auf so einer Basis Urteile fällt braucht sich nicht wundern, wenn der geneigte Leser Deiner Ergüsse davon ausgeht, daß deren Qualität auf einer ähnlich sicheren Grundlage beruhen.
 

Hungrig

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#69
RP Online, für mich so qualitativ hochwertig wie Bild.:icon_pause:

Top Stimmungmache, mehr erwarte ich da garnicht und das Blabla was dort als Argumente gegen Links angeführt wird... wayne, wer das glaubt, glaubt auch noch an Vollbeschäftigung.
 
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#70
Zum Lohnabstandsgebot: nicht die Löhne sollen höher sein, als die Transferleistungen, sondern die Transferleistungen sollen unterhalb der untersten Lohn- und Gehaltsgruppen bleiben. Das ist insofern wichtig, weil bei Lohn- und Gehaltsverhandlungen keine Tarifpartei rechtlich auf die Höhe der Mindestsicherung hinweisen kann, mit der Absicht, gemäß des Lohnabstandsgebotes höhere Löhne zu erzwingen. Wenn das so wäre, dann gäbe es keine tarifierten Löhne unterhalb Hartz4 und demzufolge auch weniger Aufstocker. Würde Hartz4 angehoben, so gibt es keine mir bekannte rechtliche Grundlage, um dann die untersten Lohngruppen automatisch anheben zu müssen. Das wäre ein Eingriff in die Tariffreiheit.

Außerdem ist das Lohnabstandsgebot ohnehin keine gesetzlich festgelegte "Norm" sondern lediglich ein Grundsatz, der jedoch strikt eingehalten wird und der unter anderem dazu missbraucht wird, um den Regelsatz niedrig zu halten (wer arbeitet, muß mehr in der Tasche haben als der, der nicht arbeitet).
Würde aber im Unkehrschluss trotzdem zu höheren Löhnen führen. Die Tarifpartner bzw. die Gewerkschaften müssten dann erst recht für eine Lohnsteigerung eintreten, damit eben die Löhne nicht unterhalb der Sozialleistungstransfers liegen. Gerade durch die eintretende höhere Kaufkraft würde sich das dann auch für die Unternehmen lohnen, wenn auch vielleicht etwas verzögert und besonders für die kleinen Unternehmen, die ihre Umsätze ausschließlich hier in D erzielen müssen.
 

Archibald

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#71
Acxh Du bekommst es nicht überwiesen,naja dann erzähl mal vor welcher ARGE die Mitarbeter stehen und mit den Ruten auf Dich warten.
Willst Du diskutieren oder nur ein gewisses "Niveau" präsentieren?

Das reicht auch dort nicht,aber die Menschen setzen sich dann in den Bus,fahren z.B.nach Deutschland und stechen den Spargel,ernten Gemüse usw..Eben all die unmenschlichen Sklavenarbeiten die man einem Deutschen Arbeitslosen niemals zumuten darf.
:icon_klatsch: Du kannst dich ja sogar noch steigern! Hut ab vor deinem "qualitativ hochwertigen Posting". Aber du sollst nicht ganz leer ausgehen, denn die deutschen Erwerbslosen müssen schon hierbei ran: Ein-Euro-Jobber als Streikbrecher? | tagesschau.de

Das hier Arbeitslose drängen freiwillig als Helfer auf die Felder - Nachrichten DIE WELT - WELT ONLINE lesen und wie alles bei dir in dieser Richtung schnell wieder vergessen! :icon_sleep:

LG, Archibald
 

Archibald

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#72
Hatte ich bei vielen anderen Artikeln gemacht, nur jetzt wollte ich mal sehen, was gerade die Verfechter der Linken dazu schreiben, um den ganzen Mist aus dem Artikel zu entkräften. War aber eine eindeutige Fehlanzeige.
Richtig, Fehlanzeige. Den Mist aus dem Artikel kann niemand entkräften, muss man auch gar nicht, denn jeder halbwegs intelligente Leser sieht selbst was er von solchen Zahlen und deren Ursprung im Zusammenhang mit den damit im verbundenen Motiven der Quellen zu halten hat.

LG, Archibald
 

Speedport

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#73
Auf besonderem Wunsch.
Zitat von Speedport

Mich wundert immer wieder, daß diese Argumente der bekannten Täter immer wieder von den sehr einfachen Gemütern geglaubt werden.

Sobald ein Prof. oder Dr. davor steht, tritt eine Art Obrigkeitshörigkeit ein.

Da schenken sich weder rechte noch linke Deutsche was.

Zu 1: Kein Mindestlohn heißt ganz einfach Subventionierung von Firmeninhabern, da die Arbeitgslöhne über den Umweg von HartzIV dann von den Steuerzahlern getragen werden.
Also Sozialisierung der Kosten, Privatisierung der Gewinne.

Solange eine Firma aber noch nicht genug Einnahmen hat, kann diese auch nicht diesen geforderten Mindestlohn zahlen. Der Effekt durch mehr Einnahmen würde also Zeitversetzt eintreten. Mögliche Lösung, stufenweise Anhebung auf 10€ innerhalb eines noch festzulegenden Zeitraums.

Warum sollte man das machen? Der Arbeitnehmer geht 100% in Vorleistung. Er gibt seine Arbeitskraft, die geleistete Arbeit kann er nicht zurücknehmen. Volle Arbeit erfordert volle Entlohnung.
Wenn der Staat dem Unternehmer was Gutes tun will, kann er für einen bestimmten Zeitraum entsprechende Subventionen zahlen oder auch nicht. Auf jeden Fall muß dann aber der Empfänger, die Firmenleitung, den Bedarf dafür nachweisen. Meine Meinung ist und es sollte eigentlich auch die Meinung aller "Leistungsorientierten" sein (siehe roten Text):


Eine Firma, die nur existieren bzw. Gewinn erzielen kann, wenn sie subventioniert wird, hat keine Existenzberechtigung. Es ist dann besser die Gelder direkt an die Bedürftigen zu zahlen.

Damit wäre aber dann zumindest zur Zeit ein Großteil der kleinen und mittleren Firmen pleite, ansonsten siehe oben.

Das sehe ich nicht so. Durch diese Subventionierung werden nur zum Scheitern verurteilte Firmen länger am (kostpieligen) Leben gehalten. Schlimmer noch, wir wissen hier doch alle nur zu gut, daß auf dieser Basis eine unsägliche Ein-Euro-Job- und Aufstocker-Mafia entstanden ist, die es nur durch dieses System gibt.



Das ist billiger und beantwortet die Frage nach der Bezahlbarkeit des Mindestlohns. Vor allem, wenn man bedenkt, daß die Zahlungen an Arbeitnehmer zum größten Teil durch den Verbrauch sofort wieder in den Geldkreislauf einfließen und damit die Binnenkonjunktur stützen und die Steuereinnahmen in das Staatssäckel zurückfließen lassen statt sie auf die Kaiman-Inseln oder in die 783. undurchsichtige, weil ausländische, Geldanlage eines Millionärs umzuleiten.

dazu gab es im "Böckler-Impuls 12/2009" einen interessanten Artikel, der auch meinte, das gerade jetzt die RS angehoben gehörten, um eben die Binnenkonjunktur zu stützen.

Hans-Böckler-Stiftung***
Der Text des WSI dazu

http://www.boeckler.de/pdf/p_wsi_diskp_167.pdf

wurde aber anscheinend nicht von den Medien veröffentlicht.


Eine "Staatsflucht" von Kapital lässt sich allerdings nicht so leicht verhindern, denn das Geld ist innerhalb weniger Minuten z. B. auf dem Kaimans. Dazu kommt noch dieses internationale Doppelbesteuerungsabkommen, wovon dann D wenig hat, will man die Kapitalerträge im Ausland mit besteuern.

Die Staatsflucht von Geldern läßt sich sehr wohl verhindern, wenn man dieses Geld nämlich nicht diesen Maßnahmeschmarotzern und Möchtegernchefs in die Hand gibt, bzw. wenn man dafür sorgt, daß das Geld sofort wieder in den Kreislaug zurück geleitet wird. Das ist dann die Aufgabe des erhöhten RS und der Mindestlöhne. Das Geld geht in den Verbrauch in Deutschland und zahlt Steuern in Deutschland, jedenfalls in der Regel. Es ist mir bis jetzt kein Hartzer und Arbeitnehmer in diesem Lohnbereich bekannt, der sein Geld in irgendwelchen Geldanlagen shreddert. Dafür haben sie einfach zu wenig.

Zu 2:

Alle seriösen Fachleute und Wohlfahrtsverbände fordern eine Erhöhung von HartzIV. Die notwendige Erhöhung zur Erreichung des tatsächlichen Bedarfs liegt danach irgendwo zwischen € 440.- und € 500.-. Die Erhöhung ist also praktisch unstrittig eine Notwendigkeit.
Für den angeblich notwendigen Abstand zwischen Arbeitslohn sorgen vernünftige Mindestlöhne, siehe Punkt zu 1.

Notwendig sowieso, siehe auch die Erläuterung des WSI. Eine Erhöhung der RS hätte auch positive Aspekte auch die untersten, dann die mittleren Löhne (jo, ich weis, ich wiederhole mich mal wieder).

Es gibt ein vorgeschriebenes Lohnabstandsgebot, das die untersten Löhne zu einem bestimmten Prozentsatz höher sein müssen, als die Sozialleistungen. Was bedeutet, das höhere Sozialleistungen auch eine Erhöhung der untersten Einkommen geben müssen. Andererseits, eine Absenkung der Sozialleistungen auch zu einem Absenken der untersten Löhne zur Folge hat.
Wer also als Arbeitnehmer für eine Erhöhung von Hartz IV ist, tut sich dann selbst einen Gefallen, weil er dann auch mehr bekommen wird.


Besser hätte ich das auch nicht beschreiben können. RS-Erhöhung und vernünftige Mindestlöhne bedingen sich geradezu.

Die Studie zur Zerstörung der Arbeitsmoral durch die Erhöhung des HartzIV-Satzes dürfte so seriös sein, wie alle Analysen sogenannter Fachleute. Zunächst wären mal die Grundannahmen der Analyse interessant. Worauf basieren sie? Auf der persönlichen Faulheit des Verfassers? Oder auf Vorgaben der zahlenden Auftraggeber?

Eine Kristallkugel wäre vermutlich ernster zu nehmen, als dieser Fachmann.




Tja, einen Flyer, der zwar eine sanktionsfreie Grundsicherung fordert, mehr aber nicht dazu schreibt, ist so eigentlich auch nicht ernst zu nehmen, denn es erweckt den Eindruck, das man eben "viel Geld fürs Nichtstun" haben will. Erst auf Kritik, das es eben diesen Eindruck erweckt, kamen dann solche Antworten wie "ich mache ja viel" usw..

Warum steht dann nicht noch ein zusätzlicher Satz drin wie.

"Auch ohne Sanktionen wird sich jeder Arbeit suchende um eine ausreichend bezahlte Stelle bemühen".

Trotzdem hat sich bei diesen "Forderungen" bisher noch nichts in dieser Weise geändert, man fordert weiter "viel Geld fürs Nichtstun".

Insofern werden auch wieder durch diese Unachtsamkeit viele Vorurteile gegenüber Arbeit suchenden genährt.
Naja, "Viel Geld fürs Nichtstun"? Viel ist sicher relativ. Viel sind für mich die hunderte Milliarden, die unverantwortliche Banker, gierige Politiker und unfähige Beamte unwiederbringlich vernichtet haben und zwar zu unserem Schaden und dem unserer Nachkommen.
Mir fällt hier in der Diskussion immer wieder auf, daß der wichtigste Punkt so gut wie nie zur Sprache kommt:

Die Arbeit ist kein Selbstzweck, die durch Menschen zu erbringende Arbeit stirbt aus. Sie wird in nicht allzu ferner Zukunft das Privileg einer Elite sein. Wir sollten uns jetzt schon Gedanken machen, wie wir uns auf diese Situation vorbereiten können. Z.B. durch die Abkehr von der Besteuerung der erbrachten Arbeit und die Hinwendung zur Besteuerung aller Mehrwerte, also auch Finanzgewinne wie Zinsen, Spekulationsgewinne, Erbschaften usw.

Den Wettlauf um die niedrigsten Löhne können wir in Deutschland nicht gewinnen, solange es anderwärts noch genügend arme Länder gibt, die sich der Industrialisierung erst nähern.
Eigentlich wurde uns alles schon vorgemacht. Schaut nach Japan, Korea, Singapur, China usw. Diese Staaten kämpfen jetzt gegen die Nachrücker von unten.
Über 'Erfolg oder Nichterfolg entscheidet die Rentabilität und dern Anhebung sollten wir nicht idurch die Ausbeutung der Ärmsten erreichen, sondern durch Innovation und intelligente Nutzung unserer Resourcen.
 
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#74
Naja, "Viel Geld fürs Nichtstun"? Viel ist sicher relativ. Viel sind für mich die hunderte Milliarden, die unverantwortliche Banker, gierige Politiker und unfähige Beamte unwiederbringlich vernichtet haben und zwar zu unserem Schaden und dem unserer Nachkommen.
Mir fällt hier in der Diskussion immer wieder auf, daß der wichtigste Punkt so gut wie nie zur Sprache kommt:

Die Arbeit ist kein Selbstzweck, die durch Menschen zu erbringende Arbeit stirbt aus. Sie wird in nicht allzu ferner Zukunft das Privileg einer Elite sein. Wir sollten uns jetzt schon Gedanken machen, wie wir uns auf diese Situation vorbereiten können. Z.B. durch die Abkehr von der Besteuerung der erbrachten Arbeit und die Hinwendung zur Besteuerung aller Mehrwerte, also auch Finanzgewinne wie Zinsen, Spekulationsgewinne, Erbschaften usw.

Den Wettlauf um die niedrigsten Löhne können wir in Deutschland nicht gewinnen, solange es anderwärts noch genügend arme Länder gibt, die sich der Industrialisierung erst nähern.
Eigentlich wurde uns alles schon vorgemacht. Schaut nach Japan, Korea, Singapur, China usw. Diese Staaten kämpfen jetzt gegen die Nachrücker von unten.
Über 'Erfolg oder Nichterfolg entscheidet die Rentabilität und dern Anhebung sollten wir nicht idurch die Ausbeutung der Ärmsten erreichen, sondern durch Innovation und intelligente Nutzung unserer Resourcen.
Naja, den Mindestlohn durch staatliche Subventionen zu stützen fände ich wiederum falsch.

Wenn doch, dann müsste vorher noch einiges geändert werden.

Eine Steuer die es den Betrieben nicht mehr so leicht ermöglicht, sich "arm zu rechnen".

Die Subventionen müssten eher als vorübergehendes Darlehen inkl. Zinsen später bei guter Konjunktur wieder zurück gezahlt werden. Nicht so wie bei den Banken.

Ob sie sich den Mindestlohn leisten können, kommt auf die Konjunktur an. Die muss aber länger und anhaltend sein, sonst sind die Gelder weg.

So wie es aussieht, setzt gerade ein "Trägersterben" ein, zumindest in meiner Nähe. Der einzig gute Träger, der sich wirklich um seine "Kunden" gekümmert hat, wird wahrscheinlich zumachen müssen. Zurück bleiben 3 andere, deren Ruf eher mies ist.

Also gehört auch ein sog TÜV für die Träger eingeführt, aber nicht so wie jetzt, es sollten vor Allem auch die "Kunden" gefragt werden, denn die haben diese Träger mehrere Woche3n bis Monate "besuchen" dürfen.
Zurück würden dann eigentlich nur "die Guten" bleiben.

Z.B. durch die Abkehr von der Besteuerung der erbrachten Arbeit und die Hinwendung zur Besteuerung aller Mehrwerte, also auch Finanzgewinne wie Zinsen, Spekulationsgewinne, Erbschaften usw.
damit wäre eigentlich auch die MwSt gemeint oder?

Würden die Löhne und die Erhöhung der RS durch eine höhere MwSt. bezahlt, hätte man im Endeffekt genauso viel Kaufkraft wie jetzt. Also keine Belebung des Binnenmarktes.

Eine Börsenumsatzsteuer, ok, ich habe keine Aktien, würde mir auch nichts ausmachen, allerdings würde es evtl. einige Mrd. für die Staatskasse bringen, damit kann man dann einiges aus dem sozialen Bereich finanzieren.

Eine zeitlich begrenzte höhere Einkommensteuer für Großverdiener ab ca. 120.000€/Jahr würde auch wieder einiges einbringen.

Wenn man das alles zusammen sieht, hätten wir dann ein Programm zur Belebung der Konjunktur aus SPD, Grünen und Linken zusammen, denn die wollen ja ungefähr auch das Gleiche.
 

Carmen

Elo-User/in

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#75
wollen wir doch mal die kirche im dorf lassen.

1. wen es 10 mrd kostet die harz4 bezieher zu beruhigen,
dann sollten sie auch 20 mrd mehr zahlen. das ist doch
nur peanuts

2. das argument für nichtstun ist ein witz, sollte es
wirklich 6,5 mio freie jobs geben, dann ist da anführbar.
solange es aber mehr arbeitslose als jobs gibt, ist das
ein armutszeugnis der argumentation so eine aussage
zu treffen. (quelle zu meiner arbeitslosen zahl, ein stern
bericht). kann ihn auf wunsch noch nachposten.

3. das lohnabstandsgesetz ist auch ein witz, ich war
über 12 jahre friseurin, beim nächsten haarschnitt,
fragt doch mal was sie verdient! - die unterdrückung
gibts nicht erst, seit es sklavenbuden gibt, sondern
schon vorher. desweitern siehe punkt zwei, wen es
wirklich so sein sollte, das man mehr verdienen muß,
sollte es auch einen GESETZLICHEN ANSPRUCH AUF
EINEN ARBEITSPLATZ geben, den man einklagen kann.
 

Drueckebergerin

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#76
Ich kann dieses nichtstun nicht mehr hören.....
Ich kenn viele Hartz IV Empfänger, da ist kein Einziger bei, der nichts tut....
Wir haben in Deutschland einfach das Problem, daß Arbeit für die meisten nur das ist, wofür irgendjemand bereit ist etwas zu zahlen... und sei es 1 € pro Stunde.
Schon vergessen....? Allein die DEKRA hat letztes Jahr 60 MIO kassiert für nichtstun.
Wieviel MT gibt es eigentlich ?
Wieviele MRD werden da verschleudert ????

Wie wär`s denn, lieber Sancho, wenn Du da mal recherchieren würdest?
Vielleicht kämst Du ja dann zu dem Ergebnis, daß das wirklich finanzierbar wäre ?
 
E

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#77
wollen wir doch mal die kirche im dorf lassen.

1. wen es 10 mrd kostet die harz4 bezieher zu beruhigen,
dann sollten sie auch 20 mrd mehr zahlen. das ist doch
nur peanuts

Die geben sich mittlerweile auch schon mit 10€ mehr zufrieden.

2. das argument für nichtstun ist ein witz, sollte es
wirklich 6,5 mio freie jobs geben, dann ist da anführbar.
solange es aber mehr arbeitslose als jobs gibt, ist das
ein armutszeugnis der argumentation so eine aussage
zu treffen. (quelle zu meiner arbeitslosen zahl, ein stern
bericht). kann ihn auf wunsch noch nachposten.

Es geht denen nicht um die nicht vorhandenen Jobs, sondern ums "Nichtstun", eine "Eigenart" der Politik, die sehen das nur so, wie sie es wollen und das "veröffentlichen" die dann auch in den Medien.

3. das lohnabstandsgesetz ist auch ein witz, ich war
über 12 jahre friseurin, beim nächsten haarschnitt,
fragt doch mal was sie verdient! - die unterdrückung
gibts nicht erst, seit es sklavenbuden gibt, sondern
schon vorher. desweitern siehe punkt zwei, wen es
wirklich so sein sollte, das man mehr verdienen muß,
sollte es auch einen GESETZLICHEN ANSPRUCH AUF
EINEN ARBEITSPLATZ geben, den man einklagen kann.
mit dem Ruf nach einem Mindestlohn, können auch Friseurinnen 10€ bekommen. Hauptargument der Lobbyisten "dann werden die Haarschnitte zu teuer und viele lassen sich ihre Haare dann schwarz schneiden". Was wird denn jetzt gemacht?

Einen gesetzlichen Anspruch auf einen Arbeitsplatz kannst Du haben, aber der wird wahrscheinlich dann so mies bezahlt sein, das Du zwar arbeitest, aber nichts davon hast. (Die Arbeitgeber bestimmen dann mal wieder und schreiben auch das Gesetz)
 
E

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#78
Nicht so machen wie die Lobbyisten. Ich hab zwar kein Geld,
aber ich geh zu meinem Stamm-Friseur und der kostet 18 Euro, weil ich gegen diese Ausbeutung bin. Das leiste ich mir "vom nix"
Ich habe auch einen, der kostet zwar nur 10€ das schneiden, aber dafür gibts danach noch Trinkgeld, ein paar Euro. Jede MA hat noch ein Sparschwein auf dem Tresen und da schmeissen viele etwas rein.

Sieht man aber auch nicht oft.
 

Speedport

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#79
.......................................................... wenn es wirklich so sein sollte, das man mehr verdienen muß,
sollte es auch einen GESETZLICHEN ANSPRUCH AUF
EINEN ARBEITSPLATZ geben, den man einklagen kann.
Wen wolltest Du denn dann verklagen? Die Arbeitgeber, die es dann vermutlich nicht mehr geben würde? Oder den Staat, der seine Kompetenz ja schon mit HartzIV erschöpft?
Wenn Du über Deine Forderung nachdenkst, wirst Du wahrscheinlich selbst feststellen, daß sie völlig illusorisch und undurchführbar ist.

Logischerweise müßten diese Arbeitsplätze dann z.B. auch zwangsweise zugewiesen werden können - also Zwangsarbeit.

Wer würde das wollen?
 

wolfgang52

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#80
Hi Speedport,
Speedport sagte :
Die Arbeit ist kein Selbstzweck, die durch Menschen zu erbringende Arbeit stirbt aus. Sie wird in nicht allzu ferner Zukunft das Privileg einer Elite sein. Wir sollten uns jetzt schon Gedanken machen, wie wir uns auf diese Situation vorbereiten können. Z.B. durch die Abkehr von der Besteuerung der erbrachten Arbeit und die Hinwendung zur Besteuerung aller Mehrwerte, also auch Finanzgewinne wie Zinsen, Spekulationsgewinne, Erbschaften usw.
das ist n. m. M. der richtige Denkansatz, aber eben nur ein Ansatz.
Warum überhaupt an diesem unsäglichen Geldsystem festhalten???

Alle Produkte werden für die Gemeinschaft produziert.
Dann braucht es nur noch ein riesiges Logistikprogramm um
alle Produkte allen Mitgliedern der Gemeinschaft gleichermaßen
zukommen zu lassen.
 

wolfgang52

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#81
Hi Neverjob_66,

Produkte haben keinen messbar unterschiedlichen Wert für die Gemeinschaft, sie sind notwendig um das Leben aller Mitglieder der Gemeinschaft auf einem angenehmen Niveau zu ermöglichen.
Ein rostiger Nagel hat, für die Gemeinschaft, den selben Wert wie ein Ferari.
Nur durch die Benutzung des Geldes werden die Unterschiede subjektiv dargestellt und wahrgenommen.
 

Paolo_Pinkel

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#82
Nur durch die Benutzung des Geldes werden die Unterschiede subjektiv dargestellt und wahrgenommen.
Hi,

ich nehme an, dass du einmal auf den Gebrauchswert und einmal auf Tauschwert anspielst. Ist das richtig? Die Benutzug des Geldes stilisiert Produkte erst zum Statussysmbol und somit zum Ausgrenzungswerkzeug.

Gruss

Paolo
 

B. Trueger

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#83


Aus dem Artikel:

Hartz-IV-Satz auf 500 Euro
Klingt gut, ist es aber nicht. Laut einer Studie des Instituts für Arbeit (IAB) animiert schon eine Erhöhung des Regelsatzes auf über 400 Euro (aktuell 351 Euro für Alleinstehende) zu Nicht-Arbeit. Wenn der "Soziallohn" vielfach höher ist als der zu erzielende Marktlohn, sprechen Forscher von "negativen Anreizeffekten". IAB-Autor Jürgen Wiemers schätzt die Zahl der Personen, die aufgrund des höheren Transfergelds weniger oder gar nicht mehr arbeiten würden, auf 200 000. Lafontaines Forderung schafft also Arbeitslosigkeit, finanziert vom Steuerzahler. Ein Regelsatz von 500 Euro kostet pro Jahr zehn Milliarden Euro mehr.
So viel dazu erst einmal. Das reicht ja noch nicht, denn die Zahl ist ja schon wieder veraltet, denn heute fordert man 850€.



Zu entnehmen bei DasErste.de - Menschen bei Maischberger - Gäste vom 01.09.2009
 

B. Trueger

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#85
ohje, das INSM-Mietmaul Metzger war auch dabei. :icon_kotz:

Na, der wurde schon von seinem neuen Parteikollegen Heiner Geißler belächelt, über das, was der Metzger da wieder abgesondert hat. Nur weiß doch wohl bisher jeder, was von diesem Mann zu halten ist. Es ging mir auch nicht im Metzger, den nehme ich weder wahr noch für voll, sondern allein um die Forderung von 850€ RS.

Die Forderung kann ja berechtigt sein, darüber ließe sich streiten, alles keine Frage, was mich aber irritiert ist, eine neue Forderung durchsetzen zu wollen, wo man nicht mal die 500€ RS-Erhöhung im BT hat beschließen können, ergo die bisherige Forderung von 500€ RS nicht umgesetzt werden konnte.

Da stellt sich doch auch die Frage: was soll das?
 
E

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#86
Da stellt sich doch auch die Frage: was soll das?
Kindergarten.

Langsam denke ich auch, das denen 2.000€ im Monat nicht mal reichen würden.

Die Zahl der Träumer scheint gerade in dieser Partei am höchsten zu sein.
 
E

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  Th.Starter/in  
#87
Also die Sendung war genauso gut wie die Diskussion über Menschenwürde in der Arbeitslosigkeit. :icon_klatsch:
 
E

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#88
Wenn man Regelsatz, Miete, Krankenversicherung und Rentenversicherung rechnet, dann reichen die 850€ nicht.

Regelsatz: 359€
Miete: 350€
KV 130€
gesamt: 839€
ok, 11€ zusätzlich. Prima. Und Rentenversicherung?
 
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#89
Wenn man Regelsatz, Miete, Krankenversicherung und Rentenversicherung rechnet, dann reichen die 850€ nicht.

Regelsatz: 359€
Miete: 350€
KV 130€
gesamt: 839€
ok, 11€ zusätzlich. Prima. Und Rentenversicherung?
Die entsprechenden Rentenversicherungsbeiträge übernimmt allein der Träger und zwar auf Basis von 400 Euro und ab Januar 2007 205 Euro.
Hartz IV 4 Krankenversicherung - Rentenversicherung

musst Du aber jetzt selbst ausrechnen. :icon_wink:
 

B. Trueger

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#90
Wenn man Regelsatz, Miete, Krankenversicherung und Rentenversicherung rechnet, dann reichen die 850€ nicht.

Regelsatz: 359€
Miete: 350€
KV 130€
gesamt: 839€
ok, 11€ zusätzlich. Prima. Und Rentenversicherung?

Es geht um 850€ Regelsatz, zuzüglich der noch anfallenden KdU und Sozialversicherungen.
 

B. Trueger

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#92
850 plus Warmmiete hat die Tante gesagt.

Mir ist es da irgendwie ein Rätsel, dass dem Volk plausibel näher zu bringen, wo doch klar ist, dass immer mehr, immer weniger verdienen und bei einer derartigen Erhöhung des RS die Gegenfinanzierung glaubhaft erläutert werden muss.

Nun kann man sagen: ja, die Besteuerung der Unternehmen und Einkommensmillionäre, die AfA und Tobinsteuer - alles das kann man heranziehen. Nur wie macht man das in Zeiten, in denen ja selbst jene, von denen die Gelder dann eingefordert werden, Banken, Unternehmen etc. pp. beim "Staat" anklopfen und um Milliarden betteln?

Nehmen wir doch nur mal rein hypothetisch an, die Weltwirtschaft crashed wirklich, die DB soll ja nun auch kurz vorm Exitus stehen, es gibt eine Währungsreform oder weiß der Geier nicht noch alles - woher dann das Geld?

In Litauen beispielsweise werden die Polizisten teilweise schon nicht mehr bezahlt und sie müssen ihre Dienstwagen teilweise aus der eigenen Tasche betanken. Ebenso in Deutschland, wo die Polizisten angehalten sind, ihre Fahrzeuge nur noch Montags zu betanken, da an diesem Tag statistisch gesehen die Preise am niedrigsten sind. Wenn man das alles mal in Betracht zieht und der Ausgang der Krise heute in seinem vollständigen Ausmaß ja noch gar nicht abzuschätzen ist, woher und von wem soll denn bitte das Geld kommen?

Anzumerken ist da auch noch das gemunkelte Stillhalteabkommen zwischen Wirtschaft und Regierung, was beinhalten vor den Wahlen keine Entlassungen der Belegschaft vor zu nehmen. Aber nach den Wahlen...
Da kommt ja noch einiges auf uns zu.
 
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#93
Mir ist es da irgendwie ein Rätsel, dass dem Volk plausibel näher zu bringen, wo doch klar ist, dass immer mehr, immer weniger verdienen und bei einer derartigen Erhöhung des RS die Gegenfinanzierung glaubhaft erläutert werden muss.

Nun kann man sagen: ja, die Besteuerung der Unternehmen und Einkommensmillionäre, die AfA und Tobinsteuer - alles das kann man heranziehen. Nur wie macht man das in Zeiten, in denen ja selbst jene, von denen die Gelder dann eingefordert werden, Banken, Unternehmen etc. pp. beim "Staat" anklopfen und um Milliarden betteln?

Nehmen wir doch nur mal rein hypothetisch an, die Weltwirtschaft crashed wirklich, die DB soll ja nun auch kurz vorm Exitus stehen, es gibt eine Währungsreform oder weiß der Geier nicht noch alles - woher dann das Geld?

In Litauen beispielsweise werden die Polizisten teilweise schon nicht mehr bezahlt und sie müssen ihre Dienstwagen teilweise aus der eigenen Tasche betanken. Ebenso in Deutschland, wo die Polizisten angehalten sind, ihre Fahrzeuge nur noch Montags zu betanken, da an diesem Tag statistisch gesehen die Preise am niedrigsten sind. Wenn man das alles mal in Betracht zieht und der Ausgang der Krise heute in seinem vollständigen Ausmaß ja noch gar nicht abzuschätzen ist, woher und von wem soll denn bitte das Geld kommen?

Anzumerken ist da auch noch das gemunkelte Stillhalteabkommen zwischen Wirtschaft und Regierung, was beinhalten vor den Wahlen keine Entlassungen der Belegschaft vor zu nehmen. Aber nach den Wahlen...
Da kommt ja noch einiges auf uns zu.
Warum fordern Vereine, Inis, LAGs, BAGs usw. utopisches?

Unwissendheit? Kalkül, weil sie mit solchen "Forderungen" auf die Spaßseite der Medien kommen? um den Betroffenen zu schaden? Stimmenfang? oder einfach nur Volksverar...e?

Kannste Dir aussuchen. :icon_wink:
 

B. Trueger

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#94
Warum fordern Vereine, Inis, LAGs, BAGs usw. utopisches?

Unwissendheit? Kalkül, weil sie mit solchen "Forderungen" auf die Spaßseite der Medien kommen? um den Betroffenen zu schaden? Stimmenfang? oder einfach nur Volksverar...e?

Kannste Dir aussuchen. :icon_wink:

Na, es ist Wahlkampf, wenn auch im Schlafwagen-Modus. Was dabei die Versprecher, wie man sie wirklich nennen kann, der Inis und Orgas mit einschließt, dass sie für mich zum Großteil wirklich nur populistisches Phrasen sind. Zum Selbstzweck. Ich glaube keiner Partei, da schließt sich die Die Linke nicht aus. Und komme mir keiner mir einem kleineren Übel.

Nach 5 Jahren Hartz IV, von III, II, I noch gar nicht gesprochen, hat man es bis heute nicht ansatzweise geschafft, eine Verbesserung zu manifestieren.
Meiner Ansicht nach geht man da auch nicht konsequent genug vor und es fehlt die Unterstützung der Betroffenen. Die breite Unterstützung. Diese bekommen diese Inis & und Orgas oder auch Parteien nicht, aus dem Aspekt heraus, weil sie nur palavern aber nichts tun. Das merken die Menschen dann doch und ziehen sich da wieder zurück, da die eingebrachte Energie sinnlos verpufft. Vor allem mit internen Querelen und Machtkämpfen.

Die meisten dieser Vertretungen sind der Ansicht, man muss nur lange genug reden, reden, reden und nochmals reden, dann passiert schon mal irgendwas. Da wird dann auch mal eine Zeitspanne von mehreren Jahren einkalkuliert. Zeit aber, die die meisten gar nicht haben und auch nicht mittragen wollen.

Was nutzt einem 25jährigen Erwerbslosen, wenn nach 20 Jahren Dauergefasel der Regelssatz meinetwegen etwas erhöht wurde und dieser Erwerbslose in dieser Zeit aber an nichts teilnehmen konnte, somit 20 Jahre so vor sich hin vegetiert ist. Auf eine anständig entlohnte Arbeit (von der Arbeit an sich will ich noch gar nicht mal reden - die gibt es ja ohnehin immer weniger) ist man doch heutzutage meilenweit entfernt.

Wir haben hier in Deutschland einige Allüren. Eine davon ist, Vorhaben jahrelang breiig zu quatschen, bevor auch nur rudimentär etwas gemacht wird. Man redet und redet und redet und kommt einfach nicht auf den Punkt, geschweige zum Ende. Dieses Gebaren klappt aber vorzüglich in einer Zuschauerdemokratie und Zuschauergesellschaft
 
E

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Na, es ist Wahlkampf, wenn auch im Schlafwagen-Modus. Was dabei die Versprecher, wie man sie wirklich nennen kann, der Inis und Orgas mit einschließt, dass sie für mich zum Großteil wirklich nur populistisches Phrasen sind. Zum Selbstzweck. Ich glaube keiner Partei, da schließt sich die Die Linke nicht aus. Und komme mir keiner mir einem kleineren Übel.

Nach 5 Jahren Hartz IV, von III, II, I noch gar nicht gesprochen, hat man es bis heute nicht ansatzweise geschafft, eine Verbesserung zu manifestieren.
Meiner Ansicht nach geht man da auch nicht konsequent genug vor und es fehlt die Unterstützung der Betroffenen. Die breite Unterstützung. Diese bekommen diese Inis & und Orgas oder auch Parteien nicht, aus dem Aspekt heraus, weil sie nur palavern aber nichts tun. Das merken die Menschen dann doch und ziehen sich da wieder zurück, da die eingebrachte Energie sinnlos verpufft. Vor allem mit internen Querelen und Machtkämpfen.

Die meisten dieser Vertretungen sind der Ansicht, man muss nur lange genug reden, reden, reden und nochmals reden, dann passiert schon mal irgendwas. Da wird dann auch mal eine Zeitspanne von mehreren Jahren einkalkuliert. Zeit aber, die die meisten gar nicht haben und auch nicht mittragen wollen.

Was nutzt einem 25jährigen Erwerbslosen, wenn nach 20 Jahren Dauergefasel der Regelssatz meinetwegen etwas erhöht wurde und dieser Erwerbslose in dieser Zeit aber an nichts teilnehmen konnte, somit 20 Jahre so vor sich hin vegetiert ist. Auf eine anständig entlohnte Arbeit (von der Arbeit an sich will ich noch gar nicht mal reden - die gibt es ja ohnehin immer weniger) ist man doch heutzutage meilenweit entfernt.

Wir haben hier in Deutschland einige Allüren. Eine davon ist, Vorhaben jahrelang breiig zu quatschen, bevor auch nur rudimentär etwas gemacht wird. Man redet und redet und redet und kommt einfach nicht auf den Punkt, geschweige zum Ende. Dieses Gebaren klappt aber vorzüglich in einer Zuschauerdemokratie und Zuschauergesellschaft
Hat mit Wahlkampf zwar auch zu tun, aber die reden auch nach den Wahlen weiter. Was sie aber alle kaum bis garnicht können, ist es den Menschen plausibel zu erklären, den Erwerbslosen wie den Erwerbstätigen, nur einseitiges "tralala" ohne wirkliche Aussagen bzw. überzeugende Argumente.
 

B. Trueger

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#96
Daher bin ich der Auffassung, dass nichts durchgesetzt wird. Rein gar nichts. Sicherlich kann ich mich irren, nur gehe ich davon nicht aus.

Bevor der RS auf 500€ oder gar 850€ angehoben wird, ist Ackermann Bundeskasper.
 
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  Th.Starter/in  
#97
Daher bin ich der Auffassung, dass nichts durchgesetzt wird. Rein gar nichts. Sicherlich kann ich mich irren, nur gehe ich davon nicht aus.

Bevor der RS auf 500€ oder gar 850€ angehoben wird, ist Ackermann Bundeskasper.

Also falls es klappt, könnte evtl. ein RS zwischen 420 (Grüne) und 500€ (Linke) herauskommen, was trotzdem besser wäre.
Hätte vielleicht auch gleichzeitig positive Auswirkungen auf die untersten Löhne.
 

Volker

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#98
Eine etwas andere inhaltliche Beantwortung der Frage:
"Was kostet die Linke?"

Es soll keine Wahlwerbung sein, sondern aufmerksam
machen, das diese Farge ganz anders beantwortet
werden kann.


Ihr geht bisher von den Kosten zur Bezahlung des Sozialen,
die Frage ist natürlich berechtigt. Ist auch beantwortet,
von der Partei. Über die Antwort kann ja diskutiert werden,
darum aber gehts es mir nicht.

Mir gehts um die Beantwortung aus der Sicht des Verarmten,
des Ausgegrenzten, Hartz4 Betroffenen, aus der Sicht des
Nichtwählers. Hier ist die Antwort nämlich kurz und knapp.

- Eine Stimme bei den Wahlen. - Also hingehen und DL
wählen. Das kostet es den Leuten. Mehr nicht.

Der Betroffene muss das in dem Sinne nicht bezahlen,
er bekäme ja mehr. Das meine ich.

Aber damit tun sich die Nichtwähler schwer, zur Wahl zu
gehen. Und zu wählen. Ich denke die wenigsten Nichtwähler,
verweigern die Wahlstimme, weil sie generell keine Lust darauf
haben. Sondern sie werden durch die herrchende Politik
abgeschreckt. Auch durch Geschichtliche Ereignisse, klar.
Obs nun richtig ist oder nicht, auch diskussionswürdig.

Volker
 

Speedport

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#99
Kindergarten.

Langsam denke ich auch, das denen 2.000€ im Monat nicht mal reichen würden.

Die Zahl der Träumer scheint gerade in dieser Partei am höchsten zu sein.
Das ist die Funktionärsproblematik, welche die Funktionäre irgendwelcher (Splitter-)Verbände dazu animiert, illusorische Forderungen zu stellen, die nicht einmal von den eigenen Mitgliedern mitgetragen werden.

Für das GAnze sind solche Forderungen kontraproduktiv und deshalb einfach dumm.
 

Speedport

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Hat mit Wahlkampf zwar auch zu tun, aber die reden auch nach den Wahlen weiter. Was sie aber alle kaum bis garnicht können, ist es den Menschen plausibel zu erklären, den Erwerbslosen wie den Erwerbstätigen, nur einseitiges "tralala" ohne wirkliche Aussagen bzw. überzeugende Argumente.
Na, das ist ja geradezu ein Plädoyer für eine Stimmabgabe für die Linke bei der kommenden BTW.
 
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