---So einfach geht das mit den Doktortiteln Guttenberg, Schavan und nun auch Giffey ...---

Atze Knorke

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An die Forumsrunde,

wer glaubt, es geht ein Orkan in der Bundesregierung als auch in der Landesregierung los ...
weit gefehlt, denn durch Entzug von Frau Giffey (SPD) ist die politische Debatte mundtot:



Wäre der Posten als Bundesfamilienministerin, Bürgermeisterin von Neukölln auch
ohne Doktortitel an Frau Giffey ergangen?

1605659997391.png

Quelle
 
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Piiiter

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Betrogen, geschummelt, was auch immer - Politiker sollten (...) Vorbildfunktion haben, auch wenn ich die Giffey mag, aber nun ist Zeit abzutreten und sich ein anderes Betätigungsfeld als die Politik zu suchen.
 

Luna007

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Ich glaube schon, dass sie den Posten auch ohne Dr. erhalten hätte. Sie hätte bei der ersten Untersuchung den Titel zurück geben soll und nicht erst nach neuen Untersuchung. Sie ist unglaubwürdig geworden, schade. Sie sollte ihren Posten abgeben.
 

Jobhändla

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Denkt man echt das man mit möglichst guter Leistung in die öffentlichen Ämter behoben wird?
Wenn ich es schaffen würde mit Hauptschulabschluss innerhalb von 6 Monaten ein Abitur und Studium glaubhaft zu fälschen, wäre ich in 9 Monaten Bundeskanzelär :D (Aufgrund übermenschlicher Qualifizierung zum Amt.)
 

ZynHH

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Betrogen, geschummelt, was auch immer - Politiker sollten (...) Vorbildfunktion haben, auch wenn ich die Giffey mag, aber nun ist Zeit abzutreten und sich ein anderes Betätigungsfeld als die Politik zu suchen.
Seit dem Meineidkanzler und seinem Gehilfen Schäuble, können Politiker tun und lassen was sie wollen.
Die werden eher belohnt als bestraft. Und ganz ehrlich? Wenn Giffey gehen soll, dann muss Scheuer und Schäuble vorher gehen und ganz bestimmt noch viele andere....
 

Elgaucho

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Wenn ich als öffentliche Person einen Doktortitel bekleide ....dann habe ich mir diesen doch erworben um Fachkompetenz und Status nach aussen hin akademisch darzustellen. Und diesen Status habe ich nicht für 3,95 Euro im Ramschverkauf erworben...sondern wie andere Dr. Titel auch ...durch hartes akademisches Studium. Frau Giffey lässt Ihren Titel nach starker Kritik um die Seriösität Ihres Titels einfach ruhen und weist daraufhin das Sie ja nach wie vor auch ohne Dr. Titel Frau Giffey heißt und Sie auch ohne Dr. politisch tätig sein kann. Konsequenzen zieht Sie nicht und viel Wert scheint Ihr der Dr. auch nicht zu sein. Damit wird der Wert eines Dr. Titels total entwertet und auf Ramschniveau gestellt. Wer einen Dr. Titel bekommt sollte ihn entsprechend honorieren und wer Ihn verliert sollte auch Konsequenzen daraus ziehen und nicht so tuen als würde er oder Sie garkeinen Wert darauf legen. Der Gesetzgeber sollte drastische Konsequenzen mit der Aberkennung bzw. Ignorierung von Dr. Titeln verbinden. Andernfalls diese Titel ganz abschaffen.
 

xj3Qr1nL7ys

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Am am schlimmsten fand ich das bei der ehemaligen Kultusministerin. Das war ja dann wirklich hochnotpeinlich. Ich finde es auch nicht in Ordnung dass diese Leute nie deswegen negative Konsequenzen fürchten müssen.
 

Kerstin_K

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Vielleicht is sie ja auc der Mwinung, dass es gerade wichtigeres zu tun gibt, als um einen Tiel zu kämpfen?
 

Mona Lisa

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Vielleicht is sie ja auc der Mwinung, dass es gerade wichtigeres zu tun gibt, als um einen Tiel zu kämpfen?
Wer seinen Doktortitel zurecht erhalten hat, kämpft wahrscheinlich auch in Corona-Zeiten um ihn. Den Leuten ist ein solcher Titel ungemein wichtig, auch nach außen hin.

Ich muß immer lachen, wenn jemand sagt: Der ist Arzt, aber nicht Doktor. Was ist das denn für ein komischer Arzt?
 

lino

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Wenn ich als öffentliche Person einen Doktortitel bekleide ....dann habe ich mir diesen doch erworben um Fachkompetenz und Status nach aussen hin akademisch darzustellen. Und diesen Status habe ich nicht für 3,95 Euro im Ramschverkauf erworben...sondern wie andere Dr. Titel auch ...durch hartes akademisches Studium.
Das ist der naive Glaube der 80% Nichtakademiker in der Bevölkerung, die wissen das ja nicht.:icon_lol:
Für 3,95 Euro gibts das allerdings nicht, da hast du recht.
Der Gesetzgeber sollte drastische Konsequenzen mit der Aberkennung bzw. Ignorierung von Dr. Titeln verbinden. Andernfalls diese Titel ganz abschaffen.
Helmut Schmidt hat mal gesagt, das alle Politker lügen würden. Na ja, dann kannst du dir ja mal überlegen, ob alle ihre Titel selbst erarbeitet haben, vor allem, wenn Schummeln an der Uni ganz normal ist. Deswegen ist eher davon auszugehen, das der Gesetzgeber sich in der Sache eher vornehm zurückhalten wird.
 

Tripod

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Hier wieder ein Heiden Lärm um nix, das erinnert an die immer wieder aufkommende Rede um das "Geld der Anderen" ...

Wer mehrere Jahre in seine Promotion investiert hat und dann von einer ordentlichen, womöglich noch von so einer eingebildeten "Elitefakultät" seinen Titel und den Hut bekommen hat, der darf erstmal fragend gucken, wenn dann einer kommt und sagt ätschi bätsch - wir hören ja immer nur von Politikern, das sie "geschummelt" haben (wobei dann ja immer die Frage entsteht, hat da dann einer ein Auge zugedrückt oder hat da beim lesen und gegenlesen jemand geschlummert und was war dann mit der Disputation?? Eigentlich sollte man sich wie beim Führerschein, so ja auch bei der Dissertation am Ende sicher sein können, das man beides zu Recht überstanden hat.

"Die Dissertation ist eine selbständige Forschungsleistung" zumindest das dürfte auch für eine geneigten Prüfer im Einzelfall schwer zu überprüfen sein, weil eine einzelne Arbeit im Wust des jährlich aufgewirbelten Papierstaus man möchte ja nicht wissen, wie viele von diesen Dingern jährlich produziert werden ...

Abgesehen davon, müssen kleinere "Ungenauigkeiten" in den Zitaten auch im größeren Zusammenhang der behaupteten "Forschungsleistung" gesehen werden, wenn das Ergebnis phänomenal und menschheitsbewegend ist, darf man da sicher etwas Toleranz walten lassen, wenn andererseits nix neues drin steht, ist ziemlich gleich ob der Zitierapparat bis auf Tüpfelchen stimmt.
 
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