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Surfing

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Wegen der angeblich nötigen Ermittlungen des JC beim Kindergarten:

Das verstehe ich so: Die wissen in welchen Kindergarten deine Tochter geht oder nicht? Und wenn du denen den Namen und Anschrift des Kindergartens nicht mitteilst, werden sie trotzdem ermitteln? Ich kann in dem Schreiben nichts von einer Frist lesen bis wann du denen das mitteilen sollst, und auch nicht in welcher Form (mündlich, schriftlich).
 

Merien

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Wegen der angeblich nötigen Ermittlungen des JC beim Kindergarten:

Das verstehe ich so: Die wissen in welchen Kindergarten deine Tochter geht oder nicht? Und wenn du denen den Namen und Anschrift des Kindergartens nicht mitteilst, werden sie trotzdem ermitteln? Ich kann in dem Schreiben nichts von einer Frist lesen bis wann du denen das mitteilen sollst, und auch nicht in welcher Form (mündlich, schriftlich).
Das meinte mein Beistand auch, ihm ist auch aufgefallen das hier keine Frist gesetzt wurde?

Nein sie wissen das nicht, ich wollte Frau P den Kindergartenvertrag vorlegen, wegen Zeiten etc.

Doch sie wollte diesen nicht sehen, sondern nur die AGH vermitteln.
 

Surfing

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Ach ja und die AGH-Frau P. ist bereits außer Gefecht oder ist krank geschrieben?

Tja der ärztliche Dienst des JC. Das können nur die Typen von der BA sein, wenn dein JC eines ist das keine Optionskommune ist.
 

Merien

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Ach ja und die Frau AGH-Frau P. ist bereits außer Gefecht oder ist krank geschrieben?

Tja der ärztliche Dienst des JC. Das können nur die Typen von der BA sein, wenn dein JC eines ist das keine Optionskommune ist.
Frau P ist laut Schreiben Tage/ggfs Wochen nicht im Dienst.

Keine Ahnung wieso, die Krankschreibung wird vermutet.
Deshalb äußert sie sich auch nicht zum Widerspruch......
 

LoreS

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So also, ich hatte dem Jc mitgeteilt das ich unter einer Anorexia nervosa leide, nur leider hat das wohl wieder niemand notiert oder es will sich daran niemand erinnern.
(Was mich nur mehr bekräftigt, denen nie mehr was ohne Zeugen, oder am Telefon zu sagen. Geschweigen ohne Eingangstempel, da muss man ja echt 10 mal aufpassen.)

Sie schreiben auch das ich in einer Kur war, das stimmt aber nicht ich war in stationärer Therapie in einer Klinik extra für Essstörungen ausgelegt. Nachdem ich vorher sehr oft in der Notaufnahme im Krankenhaus war. Dazu müsste es ja dann auch eine Menge unterlagen geben.
Das Problem ist, daß, wenn SBs in den Kundendaten irgendeine gesundheitliche Einschränkung vermerken, die Relevanz für die Vermittelbarkeit haben könnte (und das gilt ja nun für so ziemlich alle gesundheitlichen Einschränkungen, die länger andauern), sie verpflichtet sind, den ärztlichen Dienst einzuschalten. Doch wie schon gesagt, die Einschaltung des ärztlichen Dienstes ist kontingentiert. (Und das Kontingent scheint weit unter dem aktuellen Bedarf zu liegen.) Deswegen versuchen SBs entweder, die gesundheitliche Verfassung des Kunden selbst einzuschätzen, auch wenn sie dafür nicht kompetent sind (und fordern in dem Zuge rechtswidrig ärztliche Atteste etc. an). Oder sie ignorieren die Information, die sie vom LE bekommen haben, was für sie auf jeden Fall der deutlich einfachere und arbeitssparendere Weg ist.

Ich habe selbst eine (nicht diagnostizierte, aber ziemlich verbreitete) gesundheitliche Einschränkung. Ich habe meinen SB darüber treu und brav informiert, weil es für mich ein paar Tätigkeiten ausschließt. Der war schon länger im JC und kannte wohl das dumme Gefühl, das man haben kann, wenn der Kunde sagt: "Aber ich habe Ihnen doch schon fünfmal gesagt, daß ich das und das nicht kann, weil..." Daher hatte der das auch für sich irgendwie vermerkt, was ich ihm gesagt hatte. Dann bekam ich (wieder mal... :icon_rolleyes:) eine neue SB, die auch tatsächlich frisch angefangen hatte, das oben beschriebene dumme Gefühl noch nicht kannte und sich verpflichtet fühlte, sich an alle offiziellen Regeln zu halten. Sie sagte, sie müßte entweder den ärztlichen Dienst einschalten oder die Info löschen. Nur diese beiden Möglichkeiten.

Ich gehe daher davon aus, daß der SB damals schon verstanden hatte, daß und warum Du in einer Klinik warst. Aber hätte er hingeschrieben, was er verstanden hatte, hätte er sich eine Menge Arbeit gemacht und außerdem sein Team verärgert, weil er damit (mutmaßlich) 100% des monatlichen Team-Kontingents ausgeschöpft gehabt hätte und nur wegen ihm jetzt niemand mehr den ärztlichen Dienst hätte einschalten können in dem Monat. All dem entging er, indem er den "Kuraufenthalt" erfand. Damit waren alle glücklich (außer Dir natürlich, aber, wie wir alle wissen, sollen LE ja gar nicht glücklich sein, sonst "richten sie sich womöglich noch im Leistungsbezug
ein" :icon_rolleyes:).
 

Merien

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Das Problem ist, daß, wenn SBs in den Kundendaten irgendeine gesundheitliche Einschränkung vermerken, die Relevanz für die Vermittelbarkeit haben könnte (und das gilt ja nun für so ziemlich alle gesundheitlichen Einschränkungen, die länger andauern), sie verpflichtet sind, den ärztlichen Dienst einzuschalten. Doch wie schon gesagt, die Einschaltung des ärztlichen Dienstes ist kontingentiert. (Und das Kontingent scheint weit unter dem aktuellen Bedarf zu liegen.) Deswegen versuchen SBs entweder, die gesundheitliche Verfassung des Kunden selbst einzuschätzen, auch wenn sie dafür nicht kompetent sind (und fordern in dem Zuge rechtswidrig ärztliche Atteste etc. an). Oder sie ignorieren die Information, die sie vom LE bekommen haben, was für sie auf jeden Fall der deutlich einfachere und arbeitssparendere Weg ist.

Ich habe selbst eine (nicht diagnostizierte, aber ziemlich verbreitete) gesundheitliche Einschränkung. Ich habe meinen SB darüber treu und brav informiert, weil es für mich ein paar Tätigkeiten ausschließt. Der war schon länger im JC und kannte wohl das dumme Gefühl, das man haben kann, wenn der Kunde sagt: "Aber ich habe Ihnen doch schon fünfmal gesagt, daß ich das und das nicht kann, weil..." Daher hatte der das auch für sich irgendwie vermerkt, was ich ihm gesagt hatte. Dann bekam ich (wieder mal... :icon_rolleyes:) eine neue SB, die auch tatsächlich frisch angefangen hatte, das oben beschriebene dumme Gefühl noch nicht kannte und sich verpflichtet fühlte, sich an alle offiziellen Regeln zu halten. Sie sagte, sie müßte entweder den ärztlichen Dienst einschalten oder die Info löschen. Nur diese beiden Möglichkeiten.

Ich gehe daher davon aus, daß der SB damals schon verstanden hatte, daß und warum Du in einer Klinik warst. Aber hätte er hingeschrieben, was er verstanden hatte, hätte er sich eine Menge Arbeit gemacht und außerdem sein Team verärgert, weil er damit (mutmaßlich) 100% des monatlichen Team-Kontingents ausgeschöpft gehabt hätte und nur wegen ihm jetzt niemand mehr den ärztlichen Dienst hätte einschalten können in dem Monat. All dem entging er, indem er den "Kuraufenthalt" erfand. Damit waren alle glücklich (außer Dir natürlich, aber, wie wir alle wissen, sollen LE ja gar nicht glücklich sein, sonst "richten sie sich womöglich noch im Leistungsbezug
ein" :icon_rolleyes:).
Okay, das wusste ich nicht das dort so abläuft zwecks auch des Ärztlichen Dienstes.
Ich find´s trotzdem eine Sauerrei.
Als ich beim Arbeitsamt war haben die da total drauf Rücksicht genommen, ich musste mich nirgends bewerben wo man nur irgendwie mit Essen zu tun hat & auch keine schwer körperlichen Stellen antretten.
 

LoreS

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Sehe ich auch so, nur welcher ärztlicher Dienst ist damit gemeint? Der von der BA?
Ich muß mal doof fragen: hat man da irgendeine Wahl bzgl. welcher ärztliche Dienst? Wäre mir ganz neu.
Ich kenne das so, daß, wenn man die Feststellung der Erwerbsfähigkeit beantragt (und hartnäckig darauf besteht :wink:), man zu einer "ärztlicher Dienst" genannten Stelle geschickt wird bzw. an diese bereits bestehende Atteste und Gutachten schicken kann, und die erstellen daraus dann einen Schrieb, aus dem hervorgeht, für wieviel Stunden und welche Tätigkeiten der LE geeignet ist. Dieser Schrieb wird dann auch dem SB ausgehändigt, nicht jedoch die eigentliche Diagnose.

Echt dieser ganze Aufwand, dem hätte man doch einfach aus dem Weg gehen können? Sie & ich?.
Wieso hat sie mir nicht einfach zugehört? Dann wäre das alles nicht passiert.
Das ist wahr, jedoch: Wenn es die Regel wäre, daß Menschen einander zuhören, dann wäre die Welt, in der wir leben, ganz allgemein eine andere.
 

Surfing

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Das mit den Ermittlungen in dem Schreiben der Widerspruchsstelle würde ich erstmal nicht beantworten. Das ist zu pauschal, weil du nicht weißt was die konkret ermitteln wollen. Ich vermute dass die Erzieherinnen oder die Leiterin befragt werden sollen zu den Zeiten und der Einschränkungen deiner Tochter. Das geht auch zu weit, weil die Befrager des JC = Rechtsabteilung keine Kompetenz haben das richtig zu bewerten. Die betrachten das nur aus Sicht des SGB-II wegen der Zumutbarkeit.

Erst wenn vom SG dazu eine Anfrage kommt würde ich mich schriftlich dazu äußern.
 

Surfing

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Ich muß mal doof fragen: hat man da irgendeine Wahl bzgl. welcher ärztliche Dienst? Wäre mir ganz neu.
Ich kenne das so, daß, wenn man die Feststellung der Erwerbsfähigkeit beantragt (und hartnäckig darauf besteht :wink:), man zu einer "ärztlicher Dienst" genannten Stelle geschickt wird bzw. an diese bereits bestehende Atteste und Gutachten schicken kann, und die erstellen daraus dann einen Schrieb, aus dem hervorgeht, für wieviel Stunden und welche Tätigkeiten der LE geeignet ist. Dieser Schrieb wird dann auch dem SB ausgehändigt, nicht jedoch die eigentliche Diagnose.

Das ist wahr, jedoch: Wenn es die Regel wäre, daß Menschen einander zuhören, dann wäre die Welt, in der wir leben, ganz allgemein eine andere.
Soweit ich weiß gibt es neben dem ärztlichen Dienst der BA auch sog. Vertragspartner. Das sind Ärzte die einen Vertrag mit der BA haben. Also freie Ärzte, keine Angestellten der BA.
 

Merien

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Das mit den Ermittlungen in dem Schreiben der Widerspruchsstelle würde ich erstmal nicht beantworten. Das ist zu pauschal, weil du nicht weißt was die konkret ermitteln wollen. Ich vermute dass die Erzieherinnen oder die Leiterin befragt werden sollen zu den Zeiten und der Einschränkungen deiner Tochter. Das geht auch zu weit, weil die Befrager des JC = Rechtsabteilung keine Kompetenz haben das richtig zu bewerten. Die betrachten das nur aus Sicht des SGB-II wegen der Zumutbarkeit.

Erst wenn vom SG dazu eine Anfrage kommt würde ich mich schriftlich dazu äußern.
Okay & es wird ja eine Bezeugung meines Beistand gefordert? Diese auch nicht einreichen?
 

Merien

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Das mit den Ermittlungen in dem Schreiben der Widerspruchsstelle würde ich erstmal nicht beantworten. Das ist zu pauschal, weil du nicht weißt was die konkret ermitteln wollen. Ich vermute dass die Erzieherinnen oder die Leiterin befragt werden sollen zu den Zeiten und der Einschränkungen deiner Tochter. Das geht auch zu weit, weil die Befrager des JC = Rechtsabteilung keine Kompetenz haben das richtig zu bewerten. Die betrachten das nur aus Sicht des SGB-II wegen der Zumutbarkeit.

Erst wenn vom SG dazu eine Anfrage kommt würde ich mich schriftlich dazu äußern.
Achja ich traue dem JC trotzdem zu, das die ohne meine Einwilligung fragen...
 

Yukonia

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Von wem wird das gefordert und zu welchem Sachverhalt?
Schau mal in das Schreiben der Widerspruchsstelle erste Seite zweiter Absatz von unten: "Ob und welche Äußerungen sie bezüglich gesundheitlicher Einschränkungen....Daher bitte ich Ihren Vortrag entsprechend nachzuweisen."

Wie würdest du das verstehen?

Aber mich treibt dabei um, dass Merien im Widerspruch nichts über Frau PXXX geschrieben hat. Das hat der entweder aus der aW oder aus der Kündigung der EGV. (ich muss noch mal nachlesen)
 

Merien

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Eine Frage hab ich (mal wieder) noch.
Im SG Brief steht, das sie die Unterlagen alle 2 mal möchten.
Also ab jetzt alles zwei mal ausdrucken bzw kopieren?
Weil das letzte mal hab ich alles nur einmal kopiert *g* oder ausgedruckt.
 

Surfing

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Ja, ich habe mir das Schreiben bis zum Ende nochmal durchgelesen und weiß jetzt was gemeint ist zwecks "Vortrag nachweisen". Da du keine Befunde und ärztlichen Sachen beim JC einreichen solltest, empfehle ich unten stehendes.

Auf der letzten Seite steht dann doch "ich bitte um umgehende Beantwortung meines Schreibens". Das ändert aber nichts an dem was ich schon geschrieben habe, z.B. zu den Ermittlungen beim Kindergarten.

Ich würde dazu ein Schreiben aufsetzen mit dem Gesprächsablauf und den gemachten Aussagen betreffs der Einschränkungen und der Drohungen mit Sanktionen bei Nichtunterschrift der EGV ect;

Dieses Schreiben würde ich dem Beistand zum durchlesen übergeben und von dem unterschreiben lassen. Wenn er Änderungen haben will mit dem absprechen, damit der das akzeptieren kann was er unterschreiben soll. Dazu gehört auch die Abklärung ob sein voller Name und seine Anschrift drin stehen dürfen, wegen möglicher Rückfragen des JC.
 

Yukonia

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Eine Frage hab ich (mal wieder) noch.
Im SG Brief steht, das sie die Unterlagen alle 2 mal möchten.
Also ab jetzt alles zwei mal ausdrucken bzw kopieren?
Weil das letzte mal hab ich alles nur einmal kopiert *g* oder ausgedruckt.
Ja doch, es stand doch in den Anlagen so drin oder?
Ja alles muss zweimal ans Gericht. Denn eine Version ist fürs Gericht, eine Version für das Jobcenter, wenn es um Stellungnahmen geht und so.

Na ja, vielleicht entschuldigst du dich in dem kleinen Anschreiben zu den Schweigepflichtentbindungen dafür:biggrin: Dieses Formular braucht aber nur im Original zurückgesendet werden.
 

Merien

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Mist, *g* verdammt.

Will den Richter ja nicht verärgern.
 

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Ja, ich habe mir das Schreiben bis zum Ende nochmal durchgelesen und weiß jetzt was gemeint ist zwecks "Vortrag nachweisen". Da du keine Befunde und ärztlichen Sachen beim JC einreichen solltest, empfehle ich unten stehendes.

Auf der letzten Seite steht dann doch "ich bitte um umgehende Beantwortung meines Schreibens". Das ändert aber nichts an dem was ich schon geschrieben habe, z.B. zu den Ermittlungen beim Kindergarten.

Ich würde dazu ein Schreiben aufsetzen mit dem Gesprächsablauf und den gemachten Aussagen betreffs der Einschränkungen und der Drohungen mit Sanktionen bei Nichtunterschrift der EGV ect;

Dieses Schreiben würde ich dem Beistand zum durchlesen übergeben und von dem unterschreiben lassen. Wenn er Änderungen haben will mit dem absprechen, damit der das akzeptieren kann was er unterschreiben soll. Dazu gehört auch die Abklärung ob sein voller Name und seine Anschrift drin stehen dürfen, wegen möglicher Rückfragen des JC.
Okay dann mal wieder ein Schreiben :)
 

Surfing

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Genau;-) Das dürfte doch ein Genuß für dich sein, das alles zu schildern was in dem Termin bei Frau P. besprochen wurde und dass dein Beistand deine Aussagen bestätigen kann:biggrin:

Dieses Schreiben wird dann auch relevant, deshalb besonders auf die Sachlichkeit achten (keine Emotionen oder "Anklagen" einbauen).

Das wird dann auch nachweisbar beim JC eingereicht! Das solltest du aber schon zeitnah machen, um dem JC wenigstens in dem Punkt entgegen zu kommen.
 

Merien

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Genau;-) Das dürfte doch ein Genuß für dich sein, das alles zu schildern was in dem Termin bei Frau P. besprochen wurde und dass dein Beistand deine Aussagen bestätigen kann:biggrin:

Dieses Schreiben wird dann auch relevant, deshalb besonders auf die Sachlichkeit achten (keine Emotionen oder "Anklagen" einbauen).

Das wird dann auch nachweisbar beim JC eingereicht! Das solltest du aber schon zeitnah machen, um dem JC wenigstens in dem Punkt entgegen zu kommen.
Gut dann hier meine Vorgehensweise:

Ich setzte das Schreiben dieses Wochenende auf für´s JC (& ja das wird ein Genuss). Ich werde Sachlich bleiben & nicht emotional werden.

Genauso das kurze Schreiben für´s SG (das ich diesmal 2 mal Ausdrucke).

Am Montag schicke ich wieder per Einschreiben die Sachen ans SG.
Ich gehe ganz früh zu meinem Doc & lasse mich krank schreiben, werde ihm auch den Sachverhalt schildern, das er weiß was auf ihn zukommt (bzw das Auskünfte gefordert werden).

Danach gehe ich zum Jc gebe die Kranschreibung & das Schreiben ab, danach rufe ich bei der AGH an & melde mich krank.

& dann warte ich mal wieder unter Hochspannung auf Antworten von JC & SG.
 

Merien

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& soll das mit dem Ärtzlichen Dienst auch rein?
 

Surfing

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Dass du deinen Arzt informierst was auf ihn zukommt ist auf jeden Fall richtig. Wichtig ist auch dass dein Beistand das Schreiben unterschreibt, dass er alles bestätigen kann.

Wegen dem ärztlichen Dienst meinst du dass das JC das veranlassen muss? Wenn ja, das könntest du in dem Schreiben mit dem Beistand einbauen, als Feststellung und Hinweis.
 

Merien

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Dass du deinen Arzt informierst was auf ihn zukommt ist auf jeden Fall richtig. Wichtig ist auch dass dein Beistand das Schreiben unterschreibt, dass er alles bestätigen kann.

Wegen dem ärztlichen Dienst meinst du dass das JC das veranlassen muss? Wenn ja, das könntest du in dem Schreiben mit dem Beistand einbauen, als Feststellung und Hinweis.
Jabb mit der Wahrheit fährt man sowieso immer am besten, deswegen sage ich ihm das sowieso :)

Genau das Jc, dann baue ich das mit dem Ärztlichen Dienst ein in das Schreiben.
Meinem Beistand werde ich das natürlich vorlegen & absegnen lassen bzw unterschreiben.
Wenn er möchte das was geändert wird, werde ich das auf jeden Fall tun. Den er hält ja auch seinen Kopf dafür hin.
 

Surfing

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Aber mich treibt dabei um, dass Merien im Widerspruch nichts über Frau PXXX geschrieben hat. Das hat der entweder aus der aW oder aus der Kündigung der EGV. (ich muss noch mal nachlesen)
Deine Annahme ist richtig. Der JC Widerspruchsstelle liegen Antrag auf aW. und EGV-Kündigung sicher schon vor. Geht schnell per Fax von SG zum JC. Daher hatten die das als sie das Schreiben verfasst haben.
 

Yukonia

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Hallo Merien,

ich habe mal einen Entwurf für das Anschreinen wegen des Widerspruchsverfahrens erstellt. Hierbei empfehle ich, den Ärztlichen Dienst aus deiner Schilderung heraus zu lassen, da er ja nicht in dem Gespräch mit Frau PXXXX erwähnt wurde.

_____________________________________________
Widerspruchsverfahren XXXXXX (Aktenzeichen ergänzen)

Sehr geehrter Herr/Frau XXXX,

Ihr Schreiben vom XXXXX habe ich am XXXXX erhalten.

Sie schreiben, dass noch weitere Ermittlungen im Kindergarten meiner Tochter erforderlich sind. Hierzu bitte ich Sie mir mitzuteilen, welche genauen Informationen Sie benötigen. Ich werde mich dann persönlich um die Beibringung derselben bemühen.

Bezüglich meiner gesundheitlichen Einschränkungen bitten Sie mich, entsprechende Nachweise und ärztliche Bestätigungen vorzulegen. Gerne bin ich bereit, meine Krankenunterlagen dem Ärztlichen Dienst des Jobcenters zugänglich zu machen. Für diesen Fall möchte ich sie bitten, alles Nötige zu veranlassen.

In der persönlichen Vorsprache bei Frau PXXX am 04.09.2014 habe ich auf meine gesundheitlichen Einschränkungen aufmerksam gemacht. Dieses Gespräch wurde im Widerspruch vom XXXX jedoch nicht thematisiert. Trotzdem werde ich Ihrer Bitte entsprechen und meinen Vortrag nachweisen. Hierzu sende ich Ihnen als Anlage die von meinem damaligen Beistand Herrn XXXX bestätigte Schilderung des Gespräches.

Mit freundlichen Grüßen


XXXXXXXXXXXXXX

Anlage
Gedächtnisprotokoll des persönlichen Gespräches vom 04.09.2014
______________________________________________

Zur Diskussion freigegeben:biggrin:
 
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Hierzu sende ich Ihnen als Anlage die von meinem damaligen Beistand Herrn XXXX bestätigte Schilderung des Gespräches.Punkt. Der Rest ist zum einen grammatikalisch ... *hmmm* ... falsch und zum anderen auch unnötig
 

Merien

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Hallo Merien,

ich habe mal einen Entwurf für das Anschreinen wegen des Widerspruchsverfahrens erstellt. Hierbei empfehle ich, den Ärztlichen Dienst aus deiner Schilderung heraus zu lassen, da er ja nicht in dem Gespräch mit Frau PXXXX erwähnt wurde.

_____________________________________________
Widerspruchsverfahren XXXXXX (Aktenzeichen ergänzen)

Sehr geehrter Herr/Frau XXXX,

Ihr Schreiben vom XXXXX habe ich am XXXXX erhalten.

Sie schreiben, dass noch weitere Ermittlungen im Kindergarten meiner Tochter erforderlich sind. Hierzu bitte ich Sie mir mitzuteilen, welche genauen Informationen Sie benötigen. Ich werde mich dann persönlich um die Beibringung derselben bemühen.

Bezüglich meiner gesundheitlichen Einschränkungen bitten Sie mich, entsprechende Nachweise und ärztliche Bestätigungen vorzulegen. Gerne bin ich bereit, meine Krankenunterlagen dem Ärztlichen Dienst des Jobcenters zugänglich zu machen. Für diesen Fall möchte ich sie bitten, alles Nötige zu veranlassen.

In der persönlichen Vorsprache bei Frau PXXX am 04.09.2014 habe ich auf meine gesundheitlichen Einschränkungen aufmerksam gemacht. Dieses Gespräch wurde im Widerspruch vom XXXX jedoch nicht thematisiert. Trotzdem werde ich Ihrer Bitte entsprechen und meinen Vortrag nachweisen. Hierzu sende ich Ihnen als Anlage die von meinem damaligen Beistand Herrn XXXX bestätigte Schilderung des Gespräches.

Mit freundlichen Grüßen


XXXXXXXXXXXXXX

Anlage
Gedächtnisprotokoll des persönlichen Gespräches vom 04.09.2014
______________________________________________

Zur Diskussion freigegeben:biggrin:
Guten Morgen,
Ich danke dir :)

Mein Beistand hat mir heute auch nochmal das Protokoll vorbei gebracht & da steht auch drin das ich sie auf meine Anorexie aufmerksam gemacht habe.
 

Yukonia

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Muss die Schilderung des Gespräches vom 04.09.2014 mit Frau PXXX, die an die Widerspruchsstelle des JC geht, auch an das Sozialgericht gesendet werden?
 

Merien

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Muss die Schilderung des Gespräches vom 04.09.2014 mit Frau PXXX, die an die Widerspruchsstelle des JC geht, auch an das Sozialgericht gesendet werden?
Hmmm, damit bin ich überfragt, aber im Brief vom SG stand nichts?
 

Merien

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Der Sachverhalt & das Anschreiben für´s JC sind nun fertig.
Mein Kumpel bzw Beistand kommt heute noch vorbei & unterschreibt.
 

Charlot

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Muss die Schilderung des Gespräches vom 04.09.2014 mit Frau PXXX, die an die Widerspruchsstelle des JC geht, auch an das Sozialgericht gesendet werden?
Es schadet zumindest nicht.
Kannst ja auch vermerken, dass Du eine Kopie dieses Schreibens auch an das SG schickst. (habe ich auch so gemacht)
Dürfte dem JC etwas peinlich sein.

Mal was anderes
Woher wisst Ihr, dass Frau P. derzeit krank ist ?
Ich würde das nicht glauben, kann nämlich auch eine Schutzbehauptung sein.
Um das ganze hinauszuzögern, um sie aus der Schußlinie zu nehmen etc.

Kann zwar stimmen, dass sie jetzt zufällig krank ist.
Aber wer weiß...?
Ich würde es überprüfen.

Ruf doch einfach mal dort mit unterdrückter oder fremder Nummer an, oder lasse einen Bekannten anrufen oder sogar hingehen.
 

Merien

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Es schadet zumindest nicht.
Kannst ja auch vermerken, dass Du eine Kopie dieses Schreibens auch an das SG schickst. (habe ich auch so gemacht)
Dürfte dem JC etwas peinlich sein.

Mal was anderes
Woher wisst Ihr, dass Frau P. derzeit krank ist ?
Ich würde das nicht glauben, kann nämlich auch eine Schutzbehauptung sein.
Um das ganze hinauszuzögern, um sie aus der Schußlinie zu nehmen etc.

Kann zwar stimmen, dass sie jetzt zufällig krank ist.
Aber wer weiß...?
Ich würde es überprüfen.

Ruf doch einfach mal dort mit unterdrückter oder fremder Nummer an, oder lasse einen Bekannten anrufen oder sogar hingehen.
Genau das selbe hatte ich vor, bzw dran gedacht.
Dachte aber dann ich lasse es, da im Forum bestimmt davon abgeraten wird.
 

Merien

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Es schadet zumindest nicht.
Kannst ja auch vermerken, dass Du eine Kopie dieses Schreibens auch an das SG schickst. (habe ich auch so gemacht)
Dürfte dem JC etwas peinlich sein.

Mal was anderes
Woher wisst Ihr, dass Frau P. derzeit krank ist ?
Ich würde das nicht glauben, kann nämlich auch eine Schutzbehauptung sein.
Um das ganze hinauszuzögern, um sie aus der Schußlinie zu nehmen etc.

Kann zwar stimmen, dass sie jetzt zufällig krank ist.
Aber wer weiß...?
Ich würde es überprüfen.


Ruf doch einfach mal dort mit unterdrückter oder fremder Nummer an, oder lasse einen Bekannten anrufen oder sogar hingehen.
Gut dann schicke ich den Sachverhalt auch noch ans SG & schreibe das noch ins JC Schreiben.
 

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Ach noch eine Frage,
Wenn ich mich am Montag krank schreiben lasse, bringe ich die AU ja gleich zum JC.
Kann ich darauf vertrauen das dass ausreicht? den ich kann mir dafür ja keinen Stempel geben lassen?
 

Charlot

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Ach noch eine Frage,
Wenn ich mich am Montag krank schreiben lasse, bringe ich die AU ja gleich zum JC.
Kann ich darauf vertrauen das dass ausreicht? den ich kann mir dafür ja keinen Stempel geben lassen?
Eine ordnungsgemäße Krankschreibung, die vom arzt unterschrieben wurde, ist ein Grund, nicht zur Arbeit zu kommen.
Heißt ja auch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
 
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Ach noch eine Frage,
Wenn ich mich am Montag krank schreiben lasse, bringe ich die AU ja gleich zum JC.
Kann ich darauf vertrauen das dass ausreicht? den ich kann mir dafür ja keinen Stempel geben lassen?
Du kannst von der AU eine Kopie machen und auf der Kopie den Stempel geben lassen!
 

Merien

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Du kannst von der AU eine Kopie machen und auf der Kopie den Stempel geben lassen!

Na suuuuuper, echt nur weil man denen nicht Vertrauen kann, hab ich jetzt voll die Umstände.

Jetzt muss ich am Montag ja eh bis in die Stadt (mein Arzt liegt am anderen Ende der Stadt & das JC wieder am anderen...).
Erst zum Arzt, dann wieder zur Post zum kopieren, (was auch wieder ein Stück ist), danach wieder zum JC.

Wenn´s nicht nur das wäre, aber andauernd komme ich an irgendwelchen Läden vorbei, wo ich dann was sehe was ich ja "unbedingt" brauchen kann.
 

Merien

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Ich bin manchmal auch selten doof, ich sage im JC in der Info einfach, das die mir die Kopieren & stempeln sollen :icon_mrgreen:
 

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So kurzes Update,

Schreiben für´s JC & Gedächtnisprotokoll sind fertig.
Mein Kumpel war grad da & hat alles durchgelesen & unterschrieben.

Sozialgericht ist auch fertig.

Dann kanns ja am Montag mal wieder los gehen :icon_mad:
 

gelibeh

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Wenn´s nicht nur das wäre, aber andauernd komme ich an irgendwelchen Läden vorbei, wo ich dann was sehe was ich ja "unbedingt" brauchen kann.
Looooooooooooooooool, so geht mir das immer bei Ikea.
 

Surfing

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Der Entwurf ist gut für das Gedächtnisprotokoll mit dem Beistand. Bezeichnung Terminprotokoll oder Gesprächsprotokoll wären auch richtig.

Das mit dem ärztlichen Dienst wurde ja doch mit untergebracht? Also doch richtig?

Dass Frau P. krank ist war eine Vermutung von mir. Kann aber auch gut sein dass sie aus dem "Verkehr" genommen wurde. Das würde mich aber nicht jucken. Fakt ist aber dass die diesen ganzen Zirkus angeleiert hat. Die Bummeränge sind schon unterwegs, hoffentlich landen sie beim richtigen Ziel.

Ergänzung: Was ist mit den Sanktionsdrohungen im Termin die zur Unterschrift der EGV führten? Ist das drin im Entwurf? Wenn nein sollte das mit rein, denn wo sonst wird das in einem anderen Schreiben thematisiert? In der EGV-Kündigung?
 

Merien

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Vorsicht, Vorsicht:biggrin:
Ach hör mir auf beim letzten JC Termin, also wo ich die Sachen abgegeben habe, hab ich 50 Euro in einem 1! Euro Laden gelassen:icon_redface:

Hab mir fest vorgenommen nix mehr zu kaufen *g*

Edit: Da steht zwar 1 Euro Laden, aber die sind auch nicht wirklich billig da drin, da kostet vieles auch mal 3.99 etc *g*
 

Merien

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Der Entwurf ist gut für das Gedächtnisprotokoll mit dem Beistand. Bezeichnung Terminprotokoll oder Gesprächsprotokoll wären auch richtig.

Das mit dem ärztlichen Dienst wurde ja doch mit untergebracht? Also doch richtig?

Dass Frau P. krank ist war eine Vermutung von mir. Kann aber auch gut sein dass sie aus dem "Verkehr" genommen wurde. Das würde mich aber nicht jucken. Fakt ist aber dass die diesen ganzen Zirkus angeleiert hat. Die Bummeränge sind schon unterwegs, hoffentlich landen sie beim richtigen Ziel.
Genau das mit dem ärztlichen Dienst ist im Schreiben mit drin. Die JC Bearbeiter haben ja gar keine Ausbildung um das zu beurteilen, da haben die wieder versucht mich zu linken!
Bzw. dachten sich halt sie probieren es mal.

Das stimmt, das hoffe ich auch, mir gehts bei der ganzen Sache auch sehr um Frau P. Ich möchte ihr erstens zeigen das sie mit mir so nicht umgehen kann & ich nicht blöffe.
Zweitens, das nicht noch andere "Kunden" unter dieser Dame so leiden müssen.
Zumal Frau P mir so etwas bestimmt nie zugetraut hätte, alleine schon solche Schreiben :icon_mrgreen:

& natürlich hoffe ich inständig das ich diese AGH nicht machen muss, das wäre wirklich schrecklich für mich mit dem ganzen Aufwand :frown:
 

Merien

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Der Entwurf ist gut für das Gedächtnisprotokoll mit dem Beistand. Bezeichnung Terminprotokoll oder Gesprächsprotokoll wären auch richtig.

Das mit dem ärztlichen Dienst wurde ja doch mit untergebracht? Also doch richtig?

Dass Frau P. krank ist war eine Vermutung von mir. Kann aber auch gut sein dass sie aus dem "Verkehr" genommen wurde. Das würde mich aber nicht jucken. Fakt ist aber dass die diesen ganzen Zirkus angeleiert hat. Die Bummeränge sind schon unterwegs, hoffentlich landen sie beim richtigen Ziel.

Ergänzung: Was ist mit den Sanktionsdrohungen im Termin die zur Unterschrift der EGV führten? Ist das drin im Entwurf? Wenn nein sollte das mit rein, denn wo sonst wird das in einem anderen Schreiben thematisiert? In der EGV-Kündigung?
Steht alles drin, das mit dem Ärztlichen Dienst, die Sanktionsdrohungen & das ich Frau P über die Anorexia in Kenntnis gesetzt habe doch sie das ignoriert hat.
Auch das ich nur die EGV prüfen wollte & mit nach Hause nehmen & sie mir das verboten hat.
Das ich sie darauf nochmals fragte & sie wieder abgelehnt hat & dann begonnen hat mich mit Sanktionsdrohungen zur Unterschrift zu bewegen.
Da ich eine kleine Tochter habe, wuchs meine Angst ins Unermessliche & letztlich unterschrieb ich die EGV.
Mein Beistand hat das Protokoll unterschrieben & ich auch.

Da kann sie sich doch nicht mehr raus reden, da muss sie doch mal zugeben das sie Mist gemacht hat.

Das bringe ich am Montag nach dem Doc ins JC & schicke ich zum SG mit :icon_mrgreen: :icon_mrgreen: :icon_mrgreen:
 

Surfing

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Würde es dir was ausmachen die EGV-Kündigung anonymisiert reinzustellen? Die hätte ich gerne gelesen, weil das Schreiben auch an das SG übermittelt wird im Rahmen der a.W. bzw. falls es zu einer mündlichen Verhandlung kommen sollte.
 

Merien

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Würde es dir was ausmachen die EGV-Kündigung anonymisiert reinzustellen? Die hätte ich gerne gelesen, weil das Schreiben auch an das SG übermittelt wird im Rahmen der a.W. bzw. falls es zu einer mündlichen Verhandlung kommen sollte.
Nein macht mir nichts aus, ich suche es gleich raus.

Ich hab hier doch eh schon die "Hosen runter gelassen" das macht den Kessel nun auch nicht mehr Fett :icon_lol: :icon_lol:
 

Merien

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BG-Nr. [xxxxxBGxxxxxxx], Eingliederungsvereinbarung vom 04.09.2014
Anpassungsverlangen und hilfsweise Kündigung

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit verlange ich die Anpassung der zwischen Ihnen und mir am 04.09.2014 geschlossenen Eingliederungsvereinbarung.
Die Eingliederungsvereinbarung ist von mir nur unter Androhung von Sanktionen unterschrieben worden, was mein mich begleitender Beistand bestätigen kann.

In der Eingliederungsvereinbarung wurde die Zuweisung in eine Arbeitsgelegenheit nach § 16 d SGB II angekündigt. Trotz meiner Nachfrage konnte Frau XXXX mir keine genauen Informationen zu dieser Arbeitsgelegenheit geben.

Die Ziele der von mir unterzeichneten Eingliederungsvereinbarung sind die Vorbereitung der Integration in Erwerbstätigkeit durch Sicherstellung der Kinderbetreuung mit Vollendung des dritten Lebensjahres sowie die berufliche Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt. Beiden Zielen wird die Eingliederungsvereinbarung nicht gerecht.

Da keine Potenzialanalyse stattfand, kann nicht beurteilt werden, welche Maßnahme meiner Integration in den ersten Arbeitsmarkt dient.

Die Nachrangigkeit von Arbeitsgelegenheiten gegenüber anderen Förderleistungen wurde in § 16d Abs. 5 SGB II festgelegt. Andere Förderleistungen, die auf meine persönliche Situation zugeschnitten sind, wurden mir mit der Eingliederungsvereinbarung aber nicht offeriert.

Eine pauschale Aufnahme einer Arbeitsgelegenheit in die Eingliederungsvereinbarung ist nicht rechtens.

Ich habe ein dreijähriges Kind. Auf die besonderen Umstände der Betreuung meines Kindes geht die Eingliederungsvereinbarung nicht ein. Das Kind wurde in den ersten drei Lebensjahren von mir betreut. Es leidet an ganztägigem Einnässen und befindet sich in regelmäßiger logopädischer Therapie. Aus diesen Gründen wurde die Ganztagsbetreuung in der Einrichtung mit dem Hinweis auf das Kindeswohl vom pädagogischen Fachpersonal abgelehnt. Mein Kind wird nur von 8:45 Uhr bis 12:15 Uhr in der Einrichtung betreut.

Ich verlange daher umgehend die Änderung der Eingliederungsvereinbarung. Hilfsweise kündige ich hiermit die Eingliederungsvereinbarung zum 22.09.2014.

Trotz des unerfreulichen Anlasses verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

XXXXXXXXX

Anlage
Kopie der Eingliederungsvereinbarung vom 04.09.2014
------------------------------------------------
 

Merien

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Mal eine andere Frage,
Ich gehe ja am Montag zu meinem Arzt, wie sage ich ihm das alles?
 

Merien

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Mir geistert außerdem noch etwas anderes im Kopf herum.

Ich gebe am Montag die AU beim Jc ab. (Muss ich leider selber machen, da ich keinen kenne der die für mich abgibt & wegen den anderen Sachen)

Was mache ich wenn die dann von mir so eine ominöse Wegeunfähigkeitsbescheinigung fordern? (Davon hab ich schon oft gelesen)
 

swavolt

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Was mache ich wenn die dann von mir so eine ominöse Wegeunfähigkeitsbescheinigung fordern? (Davon hab ich schon oft gelesen)
Das darf das JC erst wenn du beim vorherigen Meldetermin nicht dort aufgeschlagen bist.
 

Surfing

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Ist das dein Hausdoc zu dem du gehst? Gibt es Fachärzte bei denen du schon in Behandlung warst?

Der Hausdoc und ggf. Fachärzte können nur das wissen was du ihnen offenbart hast. Ärzte unterliegen auch der Schweigepflicht.
 

Merien

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Ist das dein Hausdoc zu dem du gehst? Gibt es Fachärzte bei denen du schon in Behandlung warst?

Der Hausdoc und ggf. Fachärzte können nur das wissen was du ihnen offenbart hast. Ärzte unterliegen auch der Schweigepflicht.
Zu meinem Hausdoc gehe ich immer egal was ich habe.
Was die Psychologische Schiene angeht, gibt es Haufeinweise Ärtze & Psychologen.
Oder was genau meinst du?
 

Merien

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Achsoooo nein das meinte ich nicht.
Mein Arzt kennt natürlich meine Krankheiten. Ich meinte eher wie ich ihm diese ganze Situation mit JC, AGH & SG erkläre?
 

Surfing

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Ich weiß ja nicht wo du außer dem Hausdoc noch in Behandlung warst oder bist. Tja was dem alles erzählen? Kann ich dir im Forum wenig raten weil ich nur das weiß was ich hier gelesen habe.

Ich würde ihn informieren im Zusammenhang, sprich die Situation mit Kind und den Einschränkungen. Und dann folgend dass wegen einer Zuweisung des JC (die für dich nicht zumutbar ist) es zu einem Verfahren beim Sozialgericht gekommen ist. Das SG hat um Schweigepflichtsentbindung für ärztliche Angelegenheiten gebeten der du eingewilligt hast. Du kannst dem ja eine Kopie dieser Erklärung zeigen. Der wird dann schon nachfragen wenn er weitere Infos von dir braucht.
 

Merien

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Ich weiß ja nicht wo du außer dem Hausdoc noch in Behandlung warst oder bist. Tja was dem alles erzählen? Kann ich dir im Forum wenig raten weil ich nur das weiß was ich hier gelesen habe.

Ich würde ihn informieren im Zusammenhang, sprich die Situation mit Kind und den Einschränkungen. Und dann folgend dass wegen einer Zuweisung des JC (die für dich nicht zumutbar ist) es zu einem Verfahren beim Sozialgericht gekommen ist. Das SG hat um Schweigepflichtsentbindung für ärztliche Angelegenheiten gebeten der du eingewilligt hast. Du kannst dem ja eine Kopie dieser Erklärung zeigen. Der wird dann schon nachfragen wenn er weitere Infos von dir braucht.
Das ist eine gute Idee, das werde ich kopieren & mitnehmen.
Wegen Einschränkungen etc muss ich dem ja Gottseidank nichts erklären, er weiß das ja alles.
Den Rest werde ich dann improvisieren. :icon_mrgreen:
 

Yukonia

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BG-Nr. [xxxxxBGxxxxxxx], Eingliederungsvereinbarung vom 04.09.2014
Anpassungsverlangen und hilfsweise Kündigung

[....]

Ich verlange daher umgehend die Änderung der Eingliederungsvereinbarung. Hilfsweise kündige ich hiermit die Eingliederungsvereinbarung zum 22.09.2014.
Bis jetzt ist noch keine Reaktion auf das Anpassungsverlangen für die EGV erfolgt.

Was muss nun beachtet werden? Sollte Merien eine Anfechtungsklage gegen die am 04.09.2014 unterschriebene EGV erheben? Sind irgendwelche Fristen zu beachten?
 

swavolt

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Solange keine ablehnende Erwiderung vom JC kommt, geht man von einer erfolgten Kündigung aus.
Sollte einen Ablehnung kommen würde ich Widerspruch erheben und gleichzeitig beim Sozialgericht eine Einstweilige Anordnung beantragen.
 

Merien

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Solange keine ablehnende Erwiderung vom JC kommt, geht man von einer erfolgten Kündigung aus.
Sollte einen Ablehnung kommen würde ich Widerspruch erheben und gleichzeitig beim Sozialgericht eine Einstweilige Anordnung beantragen.

Wenn der Widerspruch durchgeht & die AW ist dann die EGV nicht eh hinfällig?
 

Yukonia

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Wenn der Widerspruch durchgeht & die AW ist dann die EGV nicht eh hinfällig?
Widerspruch und aW richten sich auf die Zuweisung zur AGH, nicht auf die EGV.

Aber es könnte sein, dass der Richter zu dem Ergebnis kommt, dass eine EGV gar nicht erst abgeschlossen hätte werden dürfen, wegen deiner Erwerbsfähigkeit. Was dann mit der EGV passiert, weiß ich nicht so recht:icon_frown:
 

Merien

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Widerspruch und aW richten sich auf die Zuweisung zur AGH, nicht auf die EGV.

Aber es könnte sein, dass der Richter zu dem Ergebnis kommt, dass eine EGV gar nicht erst abgeschlossen hätte werden dürfen, wegen deiner Erwerbsfähigkeit. Was dann mit der EGV passiert, weiß ich nicht so recht:icon_frown:
Ja aber, wenn der Widerspruch durchgeht muss ich nicht in die AGH.

In der EGV ist doch nur diese AGH vereinbart, somit dann hinfällig?
 

Yukonia

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Ja aber, wenn der Widerspruch durchgeht muss ich nicht in die AGH.

In der EGV ist doch nur diese AGH vereinbart, somit dann hinfällig?
Nicht ganz. In der EGV ist irgendeine AGH vereinbart. Das kann auch eine andere sein.:-(( Deshalb ja u. a. auch das Änderungsverlangen, weil diese pauschale Zuweisung nicht rechtens ist.
 

Merien

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Nicht ganz. In der EGV ist irgendeine AGH vereinbart. Das kann auch eine andere sein.:-(( Deshalb ja u. a. auch das Änderungsverlangen, weil diese pauschale Zuweisung nicht rechtens ist.

Es gibt doch aaaaangeblich keine andere AGH als diese für mich :icon_mrgreen: ?
 

Merien

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Wir warten mal ab, was sich nächste Woche tut.
Ja bin auch total gespannt.

Ich hab jetzt meine Sachen gepackt, alles vorbereitet für morgen.

Hoffe mein Doc is da, der hat seit neustens eine Gemeinschaftspraxis.
& irgendwie hab ich oft das Pech das der andere da ist & mein Doctor nicht :(
& den anderen finde ich soooooooooooooooo doof.
 

Surfing

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Wenn der Widerspruch durchgeht & die AW ist dann die EGV nicht eh hinfällig?
Ich sag es mal so: Wenn die EGV als zentralen Inhalt diese AGH hatte ist sie durch die Stattgebung des Widerspruchs und/oder der aW obsolet. Damit ist das Ding dann faktisch erledigt. Und falls das JC daraufhin was anderes möchte muss es von selber aktiv werden.
 

Merien

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Ich sag es mal so: Wenn die EGV als zentralen Inhalt diese AGH hatte ist sie durch die Stattgebung des Widerspruchs und/oder der aW obsolet. Damit ist das Ding dann faktisch erledigt. Und falls das JC daraufhin was anderes möchte muss es von selber aktiv werden.
Mir bleibt ja sowieso, nichts anderes übrig als abzuwarten Surfing.
Hab die EGv noch mal gelesen & da steht nicht das es nur diese AGH ist, nur eben mit Arbeitsgelegenheit etc.

Ehrlich wenn ich Glück habe & das zu meinen Gunsten ausfällt & die mich dann wieder in eine AGh stecken wollen, ohne Termin bei meiner eigentlichen Vermittlerin.
Drehe ich durch :icon_mrgreen:
 

Surfing

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Hab die EGV nochmal gelesen: Beratungstermine, einen Computer für das erstellen von Bewerbungen und halt die AGH bietet das JC. Wobei zur AGH nichts drinsteht und auf die Zuweisung verwiesen wird.

Es wurde nichts konkretes zu Bewerbungen und Fahrtkosten geregelt.

Die EGV haben sie nur gebraucht um eine Sanktionsgrundlage zu schaffen, damit sie sanktionieren können.
 

Merien

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Hab die EGV nochmal gelesen: Beratungstermine, einen Computer für das erstellen von Bewerbungen und halt die AGH bietet das JC. Wobei zur AGH nichts drinsteht und auf die Zuweisung verwiesen wird.

Es wurde nichts konkretes zu Bewerbungen und Fahrtkosten geregelt.

Die EGV haben sie nur gebraucht um eine Sanktionsgrundlage zu schaffen, damit sie sanktionieren können.
Genau mich wunderte das nämlich auch total, das ich keine so & so viele Bewerbungen schreiben muss im Monat?
Wieso?

Vor allem meinte Frau P, als ich ihr sagte, ich will trotzdem Jobangebote per Post bekommen. "Ja die bekommen sie keine Sorge"

Hab bis heute noch keins bekommen...
 

Surfing

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Den sog. PC fürs Bewerbungen schreiben: Weiß ich nicht wie das dort beim JC ausschaut. Würde ich aus mehreren Gründen nicht nutzen, vor allem aus Datenschutzgründen.

Es gibt jedenfalls keine Auflagen zu Bewerbungen und es wurde keine Anzahl vorgegeben. Und die Tel-Nr. um dort anrufen zu können hätten sie sich schenken können.

Frage: Hast du einen Berufsabschluss?
 

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Den sog. PC fürs Bewerbungen schreiben: Weiß ich nicht wie das dort beim JC ausschaut. Würde ich aus mehreren Gründen nicht nutzen, vor allem aus Datenschutzgründen.

Es gibt jedenfalls keine Auflagen zu Bewerbungen und es wurde keine Anzahl vorgegeben. Und die Tel-Nr. um dort anrufen zu können hätten sie sich schenken können.

Frage: Hast du einen Berufsabschluss?
Ja einen Realschulabschluss
 

Merien

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So ihr Lieben,
Kurzer Bericht von heute.

Also ich war bei meinem Hausdoc, hab früh angerufen & kam dann auch schnell dran.

Ich war schon ziemlich angeschlagen als ich dann im Sprechzimmer saß. Die letzten Tage haben mich ganz schön mitgenommen, die ewige Sanktionsangst etc.
Danke nochmal an Surfing, die Idee die Entbindung zu kopieren war super.
Ich hab dann gesagt "ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll".
Ich tat mir echt weng schwer, zu sagen das ich Alg 2 Empfänger bin, hat mein Arzt gemerkt & gleich gesagt" Sie können mir doch vertrauen, ich betreue sie doch schon fast 12 Jahre".

Er hat mich null verurteilt oder sonst was, was ich mir mal wieder eingebildet hatte, war super verständnisvoll.

Ich erklärte ihm die ganzen Sachen erst einmal, wie das mit dem AGH´s ist & den Zuschüssen, wie Frau P mich behandelt hat.
Als ich über Frau P sprach, ist der Damm schon was gebrochen & ich musste einfach anfangen zu weinen.
Mein Doc war wirklich sehr einfühlsam, hat mich sofort verstanden & mich beruhigt.
Ich gab ihm dann die Entbindung, er hats gelesen & dann in seinen PC geschaut.
Er hat jetzt noch einmal die Anorexia Nervosa diagnostiziert & er meinte er gibt mir jetzt extra eine Überweisung zum Psychiater mit, damit für das SG noch einmal ausschlaggebende Diagnosen gestellt werden.

Er hat dann gesagt ich soll dem JC auf keinen Fall Befunde, oder sonst was geben, sondern den Ärztlichen Dienst fordern.
Er hat mich jetzt bis 26 krank geschrieben, ich soll aber danach einfach wieder kommen & dann schreibt er immer krank.
Er hat auch gesagt, das man mir von weitem schon ansieht das es mir psychisch sehr schlecht geht & das mit dem JC macht das alles noch schlimmer.

Dann hat er mich noch geimpft (Jetzt tut mein Arm weh :icon_mrgreen:)

BIn dann zum JC & hab alles wieder einmal abgegeben ink, Eingangstempel.
Die Krankschreibung habe ich kopieren lassen & stempeln.

Habe dann alles wieder ans SG gesendet, wieder mit Rückschein.
Habe dann die Dame von der AGH angerufen, das ich bis 26. krank bin, die war naja überhaupt nicht begeistert, die war richtig richtig stinkig.

Sie hat dann gesagt, da ich den Vertrag noch nicht unterzeichnet habe, ist das sowieso nicht gültig? & das ich unterschreiben muss, sonst ist die AGH nicht gültig, stimmt das?
Ich dachte es reicht alleine die Zuweisung?
& ich "soll schnellsten kommen & den Vertrag endlich unterzeichnen".

Von wegen nette Dame....:icon_frown:
 

Merien

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Achja auf der Übwerweisung steht:

Anorexia Nervosa, Mittelgradige depressive Episode, Zwangshandlung.
 

Merien

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Achja bei der Psychiaterin, rufe ich später an wenn die wieder offen haben, heute noch.
Mache ich zügig einen Termin.
Die hat mich auch damals mit der Anorexia behandelt.
 

Merien

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Mein Vorsatz mit dem "nichts kaufen" hat auch nicht funktioniert :icon_mrgreen:
Habe der kleinen so eine Hexentasche von Filly mitgenommen die war von 12,99 auf 5,99 reudziert, totales Schnäppchen :icon_mrgreen:
 

Yukonia

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Habe dann die Dame von der AGH angerufen, das ich bis 26. krank bin, die war naja überhaupt nicht begeistert, die war richtig richtig stinkig.

Sie hat dann gesagt, da ich den Vertrag noch nicht unterzeichnet habe, ist das sowieso nicht gültig? & das ich unterschreiben muss, sonst ist die AGH nicht gültig, stimmt das?
Ich dachte es reicht alleine die Zuweisung?
& ich "soll schnellsten kommen & den Vertrag endlich unterzeichnen".
Die Aufnahme in die AGH sollte ja durch die Zusatzvereinbarung erfolgen. Ja, es ist so, dass du nicht bei der AGH bist.

Gut, dass du sie noch mal angerufen hast, wenn gleich das Gespräch auch unangenehm war. Aber jetzt weiß sie Bescheid.

Von der Unterschrift unter die Vereinbarung wurde ja schon abgeraten. Außerdem würde eine Unterschrift bei der AGH sogenanntes konkludentes Verhalten bedeuten. Ist es dir schon nicht möglich, wegen der Bedingungen der AGH-Vereinbarung zu unterschreiben, so ist es dir auch nicht möglich, weil du ja gegen diese Maßnahme Widerspruch eingelegt hast und du möchtest ja die Bedingungen der AGH nicht "stillschweigend" akzeptieren.

Aber jetzt nach deiner Krankschreibung brauchst du auch nicht zur AGH-Dame gehen.
 

Merien

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Die Aufnahme in die AGH sollte ja durch die Zusatzvereinbarung erfolgen. Ja, es ist so, dass du nicht bei der AGH bist.

Gut, dass du sie noch mal angerufen hast, wenn gleich das Gespräch auch unangenehm war. Aber jetzt weiß sie Bescheid.

Von der Unterschrift unter die Vereinbarung wurde ja schon abgeraten. Außerdem würde eine Unterschrift bei der AGH sogenanntes konkludentes Verhalten bedeuten. Ist es dir schon nicht möglich, wegen der Bedingungen der AGH-Vereinbarung zu unterschreiben, so ist es dir auch nicht möglich, weil du ja gegen diese Maßnahme Widerspruch eingelegt hast und du möchtest ja die Bedingungen der AGH nicht "stillschweigend" akzeptieren.

Aber jetzt nach deiner Krankschreibung brauchst du auch nicht zur AGH-Dame gehen.
Mist, wenn ich also trotz AU nicht unterschreibe, bekomme ich dann eine Sanktion?
Denn wenn ich nicht unterschreibe, habe ich doch gegen die Zuweisung verstoßen & eine Arbeitsgelegenheit abgelehnt?
 

Yukonia

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Also ich war bei meinem Hausdoc, hab früh angerufen & kam dann auch schnell dran.
[...]
Na bitte. Dann hat das ja gut geklappt und du hast dir ganz umsonst Sorgen gemacht.:icon_smile:

Gut auch, das dich der Doc an eine Psychiaterin überwiesen hat. Ich denke auch, du gehörst in die Hände eines Facharztes.:icon_daumen:

Mein Vorsatz mit dem "nichts kaufen" hat auch nicht funktioniert :icon_mrgreen:
Habe der kleinen so eine Hexentasche von Filly mitgenommen die war von 12,99 auf 5,99 reudziert, totales Schnäppchen :icon_mrgreen:
:icon_motz::icon_lol:

Du wirst dein schönes Geld für Einwurf- oder Übergabe-Einschreiben brauchen :))
Ach ja, und immer die Quittungen aufheben. Auch vom Copy-Shop etc.
 

Merien

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Da hast du Recht, Yukonia, das geht echt ins Geld, jedes mal 5.40 Euro.

Ich glaube ich bin im JC bekannt, als ich in die Info kam, meinte der gleich "Sind sie wegen Frau P da?" :icon_mrgreen:

Edit: Quittungen hebe ich immer auf, damit kann ich schon tapezieren :D
 

Merien

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Achja & wegen dem Facharzt.
Es war damals Bedingungen zum Entlassen werden, das ich nach stationärer Therapie, in eine ambulante gehe, da die Rückfallgefahr als sehr hoch eingeschätzt wurde.

Ich dachte aber damals, ich schaffe es alleine & hatte ehrlich gesagt irgendwo auch die Schnauze voll von Psychodocs.
 

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Mist, wenn ich also trotz AU nicht unterschreibe, bekomme ich dann eine Sanktion?
Denn wenn ich nicht unterschreibe, habe ich doch gegen die Zuweisung verstoßen & eine Arbeitsgelegenheit abgelehnt?
Du hast die Vereinbarung mit zum Prüfen mitgenommen. Das hat seine Zeit gedauert. Habt ihr einen Termin für die Abgabe schriftlich vereinbart? Der Beginn der Maßnahme ist der 16.09., also morgen. Da du aber krankgeschrieben bist, kannst du weder eine Vereinbarung unterschreiben noch die Maßnahme am 16.09. antreten.
Wegen Krankheit darf nicht sanktioniert werden. Auch nicht wegen Nichtleistung einer Unterschrift.
 

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Achja & wegen dem Facharzt.
Es war damals Bedingungen zum Entlassen werden, das ich nach stationärer Therapie, in eine ambulante gehe, da die Rückfallgefahr als sehr hoch eingeschätzt wurde.

Ich dachte aber damals, ich schaffe es alleine & hatte ehrlich gesagt irgendwo auch die Schnauze voll von Psychodocs.
Ja, das kenne ich. Ist ja auch sinnvoll, denn bei regelmäßiger fachärztlicher Betreuung können auftretende Symptom zeitnah erkannt und behandelt werden. Die ambulanten Termine sollen zudem verhindern, dass du wieder stationär behandelt werden musst, u.a. deshalb, weil das bei der Krankenkasse richtig ins Geld geht.:biggrin:
 

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Hmm, die Dame ist bis 24 Oktober in Urlaub :icon_frown:
 

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Du hast die Vereinbarung mit zum Prüfen mitgenommen. Das hat seine Zeit gedauert. Habt ihr einen Termin für die Abgabe schriftlich vereinbart? Der Beginn der Maßnahme ist der 16.09., also morgen. Da du aber krankgeschrieben bist, kannst du weder eine Vereinbarung unterschreiben noch die Maßnahme am 16.09. antreten.
Wegen Krankheit darf nicht sanktioniert werden. Auch nicht wegen Nichtleistung einer Unterschrift.
Ganz Wohl fühle ich mich bei der Sache aber nicht.
Was ist wenn es dann heißt ich habe die AGH abgelehnt?
Lieber doch unterschreiben?
 

Merien

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Ja, das kenne ich. Ist ja auch sinnvoll, denn bei regelmäßiger fachärztlicher Betreuung können auftretende Symptom zeitnah erkannt und behandelt werden. Die ambulanten Termine sollen zudem verhindern, dass du wieder stationär behandelt werden musst, u.a. deshalb, weil das bei der Krankenkasse richtig ins Geld geht.:biggrin:
Ja das stimmt, das kost ein Haufen Asche, hab das damals bei meiner stationären mitbekommen, du lieber Scholli.
 

Merien

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:-((

Kannst du versuchen, zu einer/einem anderen zu gehen?
Kann dir dein Doc jemanden empfehlen?
Mein Doc wollte umbedingt, das ich zu dieser gehe.

Habe noch andere Praxen gefunden, weil auf der Überweisung nur steht Neurologie/Psychiatrie.

Weiß aber jetzt nicht, ob ich das darf? Weil er ja diese eine unbedingt wollte.
 

Yukonia

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Mein Doc wollte umbedingt, das ich zu dieser gehe.
Ja, dann ist das schon eine Empfehlung. Wär natürlich gut, bei ihr einen Termin zu bekommen, denke ich. Hast du geschrieben, dass du schon bei ihr warst? Lasse dir sicherheitshalber schon mal einen Termin bei ihr geben. Kannst den ja absagen, falls sich vorher was anderes auftut.

Habe noch andere Praxen gefunden, weil auf der Überweisung nur steht Neurologie/Psychiatrie.
Wichtig ist die Psychiatrie! Ich arbeite in so einer Praxis auf Minijob-Basis. Bei uns werden die Termine sehr langfristig vergeben. Unter Umständen bekommst du auch in einer anderen Praxis keinen Termin vor Oktober. Müsstest das halt versuchen

Weiß aber jetzt nicht, ob ich das darf? Weil er ja diese eine unbedingt wollte.
Dürfen darfst du:)) Freie Arztwahl. Ob es gut ist, weiß ich nicht.
 

Charlot

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Denn wenn ich nicht unterschreibe, habe ich doch gegen die Zuweisung verstoßen & eine Arbeitsgelegenheit abgelehnt?
Mal von der Krankschreibung abgesehen:
Du hast eine Zuweisung, dass Du da hingehen sollst.
Aber da steht nirgends, dass Du verpflichtet bist, etwas zu unterschreiben !!!

Alles was Du unterschreibst, tust Du freiwillig und erklärst Dich damit einverstanden.
Ist wie bei der EGV.
 

LoreS

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Ganz Wohl fühle ich mich bei der Sache aber nicht.
Was ist wenn es dann heißt ich habe die AGH abgelehnt?
Lieber doch unterschreiben?
Ich zitiere mal:
Andere Frage, was ist mit dem AGH Vertrag da hab ich ja auch eine Frist den zu unterschreiben, lehne ich ab bekomme ich sicher eine Sanktion.
Nein.
1. Im Forum ist, glaube ich, nicht bekannt, daß jemals jemand sanktioniert worden wäre, weil er einen Vertrag mit einem MT nicht unterschrieben hätte. (@ all: Bitte korrigieren, falls das nicht stimmen sollte!) [Nachtrag am 15.9.: Bis heute hat mich niemand korrigiert.]
2. Du hast Dich beraten lassen und Dir wurde gesagt, daß Du den Vertrag nicht unterschreiben kannst, da ja schon die Grundlage (die Zuweisung) nicht stimmt - es ist Dir unmöglich, die angegebenen Arbeitszeiten einzuhalten, weil die Wegzeiten länger sind als eine halbe Stunde und es keine Vorkehrungen gibt im Fall, daß die Kita geschlossen ist oder deine Kleine dort nicht hin kann, weil sie krank ist, außerdem kannst Du die Arbeiten wie in der Zuweisung beschrieben (und das ist es, was einzig zählt!) körperlich nicht leisten etc. Und da die Grundlage schon nicht stimmt, macht es doch gar keinen Sinn, den Vertrag mit dem MT zu unterschreiben. Das ist, als würdest Du einen Vertrag unterschreiben, in dem Du zusagst, in drei Stunden zu Fuß nach Köln zu laufen.

Ob Du das nun unterschreibst oder nicht, DU KANNST DAS DOCH GAR NICHT. Du kannst nicht fliegen, Du kannst nicht in drei Stunden zu Fuß nach Köln und Du kannst nicht in einer halben Stunde von der Kita zu der AGH gelangen. Punkt, aus, Feierabend. Welchen Sinn sollte es machen, vertraglich etwas zuzusagen, das Du beim besten Willen nicht leisten kannst?
Du stellst immer wieder die gleiche Frage. Wir geben Dir alle immer wieder die gleiche Antwort. Ich kann mich bei Bedarf immer wieder selbst zitieren.
:wink:

Doch ob Du Dich auf das verläßt, was wir sagen oder nicht, ist letztlich Deine eigene Entscheidung. Kann Dir leider keiner abnehmen...

***

Edit: Ach ja, und ich habe Gerichtsurteile bzgl. EGV und Überprüfung der Erwerbsfähigkeit gefunden und will sie hier mal archivieren für den Fall, daß wir sie für Dich noch brauchen:
Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen,Beschluss vom 30.08.2012, - L 12 AS 1044/12 B ER – L 12 AS 1044/12 B ER · LSG NRW · Beschluss vom 30.08.2012 · rechtskräftig

"Prüfung der Erwerbsfähigkeit kann nicht zulässiger Gegenstand einer
Eingliederungsvereinbarung bzw. eines Eingliederungsverwaltungsaktes
sein, da es bereits Voraussetzung für dessen Abschluss bzw. Erlass ist
(ebenso LSG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 05.07.2007 - L 3 ER 175/07 AS
Rn 19 f.;"

L 7 AS 251/08 B ER · LSG HES · Beschluss vom 17.10.2008


"Bei zweifelhafter Erwerbsfähigkeit kommt eine Eingliederungsvereinbarung daher gar nicht erst in Betracht. Insbesondere kann die Frage, ob diese gegeben ist, nicht Gegenstand einer Eingliederungsvereinbarung sein. Die Prüfung der Erwerbsfähigkeit ist insoweit ein nicht tauglicher Regelungsgegenstand (so auch LSG Rheinland-Pfalz vom 5. Juli 2007 – L 3 ER 175/07 AS). Vorliegend war in der Eingliederungsvereinbarung die Wahrnehmung eines ärztlichen Untersuchungstermins zur Feststellung der Erwerbsfähigkeit vereinbart worden, nachdem der Antragsteller zuvor längere Zeit arbeitsunfähig erkrankt gewesen war und Zweifel an dieser geäußert hatte. Der Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung mit einem Hilfebedürftigen mit fraglicher Erwerbsfähigkeit verstößt gegen den elementaren Leistungsgrundsatz des § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB II und ist daher gem. § 58 SGB X i.V.m. § 134 BGB nichtig (so auch Sonnhoff in: Juris-PK SGB II, § 15 Rz. 85.1, 115.1)."
Danke an teddybear!
 
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