Sinnlose Maßnahme (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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ExitUser

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Hatte einen heute einen Meldetermin beim Jobcenter...

1. Neuen Kundenberater bekommen.

2. Bewerbungsvorschläge bekommen, die ich innerhalb 3 Tage erledigen muss. Hab kein Problem damit, aber seit wann hat man nur noch 3 Tage Zeit. Qualität der VV: insgesamt 4 VV davon 2 bei der selben Firma nur bei einer anderen Filiale und 2 ZAF wo ich mich erst vor kurzen beworben hatte. Eine Stelle verlanget ein eigenes Fahrzeug, welches ich nicht besitze.

3. Sinnlose Maßnahme: 4 Wochen Bewerbungstraining mit MS-Office und das obwohl der Berater meine Bewerbungen für einwandfrei gehalten hat. Besitze sehr gute PC und Office Kenntnisse. Kann einen PC im Schlaf zusammen bauen und installieren und mit Office habe ich schon Jahre lang beruflich gearbeitet.

Und wozu das ganze?
Hauptsache VV reingedrückt egal ob es passt oder nicht. Dazu noch die Sinnlose Maßnahme, die nur Steuergelder kostet, nichts bringt aber 1 Monat lang die Arbeitslosenstatistik schönigt. :icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:

Nachtrag: Bei einer von der oben genannten VV hatte ich mich bereits im Juli beworben. Die Absage ist auch schon vorhanden. (Gleiche Stelle/Referenznummer) :icon_eek::icon_mad:
 

hartz5

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Willkommen in der Statistikbereinigung des SGBII (auch Jobwunder genannt):icon_kotz:
 

Hartzeola

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Und wozu das ganze?
Hauptsache VV reingedrückt egal ob es passt oder nicht.
Du kannst als Antwort schreiben: "Ich habe mich nicht beworben, weil..."

Alle Risiken und Nebenwirkungen einer solchen Antwort sind Dir größtenteils bekannt.
 
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Und da soll man keinen HASS auf das Sozialsystem, das örtliche Jobcenter und deren Mitarbeiter bekommen...

So einfach würde ich auch gerne mein Geld verdienen wollen.
Ein paar VV heraussuchen, ganz egal obs passt oder nicht.
Und trotz Gegenwehr eine Sinnlose Maßnahme oben drauf packen, fertig ist der Kunde und weiter geht es mit dem nächsten -->
Gleiches Paket ohne Wenn und Aber. :icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:
 
E

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So einfach würde ich auch gerne mein Geld verdienen wollen.
:icon_neutral: Das ist weiß Gott kein einfach verdientes Geld. Ich hatte noch nie einen so stressigen Job wie damals im Jobcenter. Und ich habe schon einiges an Jobs hinter mir. Jobcenter heißt, wenn man dort arbeitet, vielfach das folgende: +400 Kunden, Krankheitsvertretung, Tagesdienste, 8 -10 Kundengespräche am Tag, ständig unfreundliche Kunden, teils absurde Forderungen der Kunden, nach jedem Termin Vermerke schreiben, Maßnahmen buchen, Anhörungen verschicken, ständig klingelt das Telefon, Postbearbeitung ist zu erledigen. Und alles, was sonst so nebenbei intern noch anfällt.

Viele Leute hier haben keinerlei Vorstellungen davon, was auf der anderen Seite des Schreibtisches abgeht. Und das sage ich als jemand, der beide Seiten erlebt hat. Ich war selbst ALG II Empfänger und später dann pAp, dann wieder ALG II Empfänger und dann wieder pAp. Heute arbeite ich immer noch im öffentlichen Dienst (als Referent), verdiene mehr Geld, muss weniger tun und habe keinen Kundenkontakt mehr. Das heißt: Was ich heute mache ist ein relativ guter, da wenig stressiger, Job. Aber die Arbeit im Jobcenter ist Stress pur. Ich verweise diesbezüglich nur mal auf diese Untersuchung über die Belastungen in Jobcentern.

Mir scheint es, hier im Forum will man oft per se immer ein schwarz/weißes Feindbild zeichnen, wonach die faulen SB allenfalls von 08:00 - 13:00 Uhr arbeiten, wenn sie nicht gerade eine Stunde Frühstückspause machen. Jede lange Bearbeitungsdauer wird als intendierte Schikane aufgefasst, ohne je zu reflektieren, dass es vielleicht auch einfach an der Personalbesetzung im JC liegen könnte, das viele Dinge einfach lange dauern. In "meinem" JC z.B. waren ganz 8 SB für die Bearbeitung der Vermittlungsbudget-Anträge von knapp 5000 Kunden zuständig. Da ist es kein Wunder, wenn eine Bearbeitung mal 6 Wochen und länger dauert. Dass das dann für die Kunden, die sowieso kaum Geld haben, bitter ist, steht außer Frage. Aber es ist keine Schikane.

Aber woher soll man als Kunde auch wissen, dass es SB gibt, die bereits um 06:00 Uhr morgens bei der Arbeit sind (ich war einer davon) und dass durchaus auch bis abends im JC gearbeitet wird, also noch lange, nachdem der letzte Kunde das Haus verlassen hat. Und auch das Befüllen von Maßnahmen hat rein gar nichts damit zu tun, dass ein pAp einen schikanieren will. Es sind einfach Vorgaben, die eingehalten werden müssen. Der TL sagt: "Du musst da 6 Leute zuweisen", also weist du eben 6 Leute zu. Da sind seitens des SB meist keinerlei negative Emotionen im Spiel, das sind meist überhauopt keine Emotionen im Spiel! Es geht einfach darum, zu gehorchen und die Statistik aufzuhübschen. Das mag oftmals unsinnig sein, Schikane aber ist es nicht.
 
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Und da soll man keinen HASS auf das Sozialsystem, das örtliche Jobcenter und deren Mitarbeiter bekommen...
Unser Sozialsystem ist ohne Frage verbesserungswürdig und Hartz IV gehört meiner Überzeugung nach abgeschafft und durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt. Aber ich finde es selbst bei derzeitiger Ausformung einfach krass, wenn jemand das Sozialsystem hasst, über welches ihm immerhin das Überleben gesichert wird. Klar kann und sollte man durchaus viel kritisierena, ber von Hass zu sprechen finde ich absolut unangebracht. Platt ausgedrückt: Wenn es dir nicht gefällt, dann verzichte eben auf ALG II. Ich hätte auch keinerlei Lust, zu Kunden in irgendeiner Weise freundlich zu sein, wenn die mir zu verstehen geben, dass sie mich hassen.
 
E

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1. Der SB sah nicht besonders gestresst aus, hielt noch ein Schwätzchen mit einem anderen SB. Gut dagegen ist nichts einzuwenden. Nun lebe in einer kleinen Stadt, also auch ein kleines JC = weniger Stress für die SB. In großen Städten mag das anders aussehen.
2. Kenn ich dort persönlich ein SB, der hat auch keinen Stress wie er selbst sagt, ist sogar der Sanktionskönig vom JC. (was ich persönlich Verurteile)
3. Hatte ich davor einen anderen SB, welcher sich deutlich mehr Mühe gegeben hat.
4. Fühl ich mich total verarscht: Sinnlose VV und total *** Maßnahme.
5.
Es sind einfach Vorgaben, die eingehalten werden müssen. Der TL sagt: "Du musst da 6 Leute zuweisen", also weist du eben 6 Leute zu. Da sind seitens des [FONT=&quot]SB[/FONT] meist keinerlei negative Emotionen im Spiel, das sind meist überhauopt keine Emotionen im Spiel! Es geht einfach darum, zu gehorchen und die Statistik aufzuhübschen. Das mag oftmals unsinnig sein, Schikane aber ist es nicht.
Genau das ist ja das Perverse am Hartz 4 System!!! (Es sind einfach Vorgaben, die eingehalten werden müssen. Der TL sagt: "Du musst da 6 Leute zuweisen", also weist du eben 6 Leute zu.) Sinnlose Maßnahmen die ein Haufen Geld kosten für nichts und wieder nichts. Aber Sorry da entsteht bei mir Hass! Dann sollen Sie welche in die Maßnahme schicken, die es auch nötig haben.
6. Unser Sozialsystem ist ohne Frage verbesserungswürdig und Hartz IV gehört meiner Überzeugung nach abgeschafft und durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt.
Da sind wir einer Meinung
:icon_klatsch:
7. Brauchst du dich deswegen nicht persönlich angegriffen fühlen. :icon_evil:Der SB hatte null Bock, das hat man von vornherein gemerkt. Wie gesagt ist nicht jeder SB so, aber das ist eher die Ausnahme.
8. War das bei weitem nicht meine erste Negative Erfahrung mit dem JC.
Und ich habe mich an deren Regeln gehalten.
 
E

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Danke für Deine Erläuterungen. :icon_smile: Wie lange wurdest Du denn geschult, bevor Du als SB arbeiten durftest?
Ich hatte insgesamt drei Wochen Schulungen mit unterschiedlichen Kursen/Seminaren im Bereich SGB I, II, III, X sowie spezielle Schulungen zu A2LL, Verbis, ATV. Ich kann das nicht genau sagen, weil manche Schulungen auch erst Monate nach meinem Tätigkeitsbeginn waren, so dass man die eigentlich nicht mehr als Einarbeitung zählen kann. Meine Schulung in Berufskunde ging übrigens ganze 3 Stunden.
 
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Das ist weiß Gott kein einfach verdientes Geld. Ich hatte noch nie einen so stressigen Job wie damals im Jobcenter.
naja den job hätt ich gern
nix leichter als das
wer sich stress macht ist selber schuld

parr berichte ins sytem tippern wenn der elo wieder weg ist das wars
ab zum nächsten elo termien
und solte der stressen wollen und ? hab ein dickes fell

also so wie ich das sehe ist der job im JC easy
auch wenn man die geschäftsführung im nacken hat
 
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also so wie ich das sehe ist der job im JC easy
auch wenn man die geschäftsführung im nacken hat
Dann bewirb dich doch. In der Jobbörse sind derzeit Stellen für pAps ausgeschrieben. Da kann man dann selbst sehen, wie easy das alles ist. Und weil das so leicht ist, ist wohl auch in keiner anderen Behörde der Krankenstand so hoch. Ist ja logisch, oder: Je höher der Krankenstand, desto lockerer die Arbeit. Alles easy im JC...:icon_klatsch:
 

BiancaBerlin

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Ich hatte insgesamt drei Wochen Schulungen mit unterschiedlichen Kursen/Seminaren im Bereich SGB I, II, III, X sowie spezielle Schulungen zu A2LL, Verbis, ATV. Ich kann das nicht genau sagen, weil manche Schulungen auch erst Monate nach meinem Tätigkeitsbeginn waren, so dass man die eigentlich nicht mehr als Einarbeitung zählen kann. Meine Schulung in Berufskunde ging übrigens ganze 3 Stunden.
Bei meinem vorletzten Meldetermin saß ein junger Mann mit im Raum, der laut Aussage meiner SB neu angefangen hat und ihr jetzt bei der Arbeit einige Zeit über die Schulter schauen sollte, bevor er einige "Kunden" betreuen muß. Gab es so etwas bei Dir auch, und wenn ja, wie lange?
 

BiancaBerlin

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In der Jobbörse sind derzeit Stellen für pAps ausgeschrieben.
Aber wahrscheinlich nicht in Berlin, oder? Da im kommenden Frühling nun endlich diese komische BJO endet, werden damit einige Hundert pAps abgebaut, die vor anderthalb Jahren dafür zusätzlich befristet eingestellt wurden. Ich bin gespannt, ob dann auch bei mir wieder ein Wechsel erfolgt. :icon_kinn:
 

Hartzeola

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:icon_neutral: Das ist weiß Gott kein einfach verdientes Geld. Ich hatte noch nie einen so stressigen Job wie damals im Jobcenter. Und ich habe schon einiges an Jobs hinter mir. Jobcenter heißt, wenn man dort arbeitet, vielfach das folgende: +400 Kunden, Krankheitsvertretung, Tagesdienste, 8 -10 Kundengespräche am Tag, ständig unfreundliche Kunden, teils absurde Forderungen der Kunden, nach jedem Termin Vermerke schreiben, Maßnahmen buchen, Anhörungen verschicken, ständig klingelt das Telefon, Postbearbeitung ist zu erledigen. Und alles, was sonst so nebenbei intern noch anfällt.
So etwas wie hier hast Du trotzdem nicht gemacht, oder?

Qualität der VV: insgesamt 4 VV davon 2 bei der selben Firma nur bei einer anderen Filiale und 2 ZAF wo ich mich erst vor kurzen beworben hatte. Eine Stelle verlanget ein eigenes Fahrzeug, welches ich nicht besitze.
 
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Bei meinem vorletzten Meldetermin saß ein junger Mann mit im Raum, der laut Aussage meiner SB neu angefangen hat und ihr jetzt bei der Arbeit einige Zeit über die Schulter schauen sollte, bevor er einige "Kunden" betreuen muß. Gab es so etwas bei Dir auch, und wenn ja, wie lange?
Ja, das ist das normale Verfahren. Ich habe etwa zwei Wochen lang hospitiert, also daneben gesessen. Dann 3 Wochen Schulungen und dann wurde ich selbst losgelassen auf die Kunden. Da sieht man mal die Bedeutung, die die BA dieser Tätigkeit zumisst, wenn man bedenkt, dass andere Vermittler für diesen Job drei Jahre an der FH der BA studiert haben. Ich hatte drei Wochen Schulung!:biggrin:
 
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So etwas wie hier hast Du trotzdem nicht gemacht, oder?
Doch. Zeit, die VVs auf totale Passgenauigkeit zu prüfen, fehlt eben vielfach. Wobei ich ohnehin kaum VVs verschickt habe. Das erledigte bei uns der AGS. VVs habe ich allenfalls persönlich im Gespräch mit Kunden ausgegeben. Da konnte man dann schon mal draufgucken, ob es passt. Wenn es nicht passte, hat der Kunde eben angeben: Passt nicht. :cool: Dann war das okay.
 

BiancaBerlin

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@BurnsTorn:

Noch mal eine Frage, diesmal in eigener Sache. Meine SB möchte mich einer Maßnahme zuweisen und hat dies auch in ihrer EGV-VA vermerkt. Soweit ja normal und üblich. Was ich aber nicht verstehe: Bisher habe ich von ihr noch keine rechtlich bindende Zuweisung bekommen, sondern nur eine rechtlich unverbindliche Einladung des Maßnahmeträgers zu einem ersten Beratungsgespräch.

Das ist mir natürlich sehr recht, wie es bis jetzt gelaufen ist; trotzdem würde mich interessieren, warum meine SB nicht gleich - bzw. bisher noch überhaupt nicht - sanktionssicher vorgegangen ist und eine Zuweisung inkl. RFB zugeschickt hat, am besten noch mit Postzustellurkunde. Da ist doch eigentlich der normale Weg, oder?
 

gismo41

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@ Burns Torn , ist ja wirklich nett von dir , so offen über deine Arbeit im Mobcenter sprichst.

1 :Du hast dir den prekären Job selber ausgesucht , also jammere nicht rum.
2 : Ihr Mobcenter Mitarbeiter könnt auch politisch aktiv werden ,und um bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen ,genau wie die Jobcenter Mitarbeiter in Frankreich aus Solidarität mit den Erwerbslosen zusamen gearbeitet haben .Keine Sanktionen mehr ausführt haben.

3 : Es geht euch garnicht um die Erwebslosen , sondern nur euren ********** selber vor Hartz4 zu retten ,weil ihr ganz genau die Schikanen kennt , das für alle der Bevölkerung keine Arbeitsplätze mehr vorhanden sind .
4 :Ihr Arbeit nur nach Schema F ,EGV standatisiert (mit euren Texbausteinen) ,und glaubt alle Erwerbslosen doof sind und ihre Rechte nicht studieren und kennen , damit ihr im Namen euren Arbeitgeber die Statistiken frisieren könnt.
5 :Wie viele Erwerbslose hast du schon die Existenz genommen?


6 : Keiner der Sb die ich kennengelernt habe , klären den Erwrebslosen über seine Rechte auf (Beratung , Information , Aufklärung ), den § dazu kennst du sicherlich.? Nur Drohung ,Nötigung ,Schickane .

7.: Wie kann man ein Gesetz vertreten , und ein Job machen mit der Gewissheit ( das es diese Arbeitsplätze nicht gibt ,und du den Erwerbslosen permanet eine Lüge erzählst ) ,und verarscht ,und krank damit machst (viele sind dadurch krank geworden) ,und haben sich veilleicht das Leben genommen ? du unterstützt da ein Menschenverachtendes system.

Kannst du es mit deinen Gewissen vereinbaren ?

8 :Sorry , mitleid habe ich nicht mit dir .Du hast dir den Sinnlosen Job selber ausgesucht .Hättest sonst ja auch im Pflegeheim arbeiten können ,oder mit Behinderten u.s.w Wenn du es besser machen willst ,dann Kämpfe mit deinen Kollegen für bessere Arbeitsbedingungen ,und Umsetzung in den Mobcenter Beratung (keine Lügen erzählen ) ,Massnahmen ,die die Erwerbslosen nicht in den 1. Arbeitsmarkt bringen , sondern die Lüge Hartz 4 aufrecht erhalten.Du unterstützt ein perfides System , nicht anderes.

Hartz 4 ist eine große Lüge , und viele arbeiten an diesen System mit .:icon_kotz:
 
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ExitUser

Gast
1 :Du hast dir den prekären Job selber ausgesucht , also jammere nicht rum.
Ich jammere nicht. Ich zeichne ein Bild der Arbeit im Jobcenter aus meiner Perspektive.

2 : Ihr Mobcenter Mitarbeiter könnt auch politisch aktiv werden ,und um bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen ,genau wie die Jobcenter Mitarbeiter in Frankreich aus Solidarität mit den Erwerbslosen zusamen gearbeitet haben .Keine Sanktionen mehr ausführt haben.
Ich bin kein Mitarbeiter mehr im Jobcenter. Ferner habe ich, wie ich in einem anderen Thread hier im Forum bereits detailliert beschrieben habe, mich aktiv für politischen Wandel eingesetzt und setze mich dafür nach wie vor ein. Privat als Beistand im Jobcenter, politisch als Parteimitglied und beruflich als Sozialreferent.

3 : Es geht euch garnicht um die Erwebslosen , sondern nur euren ********** selber vor Hartz4 zu retten ,weil ihr ganz genau die Schikanen kennt , das für alle der Bevölkerung keine Arbeitsplätze mehr vorhanden sind.
So ist es. Auch das habe ich im oben verlinkten Thread bereits beschrieben.

4 :Ihr Arbeit nur nach Schema F ,EGV standatisiert (mit euren Texbausteinen)
So ist es. Meistens zumindest. Siehe bisherige Ausführungen dazu im verlinkten Thread.

...damit ihr im Namen euren Arbeitgeber die Statistiken frisieren könnt.
So ist es. Ebenda.

5 :Wie viele Erwerbslose hast du schon die Existenz genommen?
Keinem einzigen. Wohl aber habe ich viele Erwerbslose aktiv durch die Finanzierung einer Förderung beruflicher Weiterbildung unterstützt und andere in Funktion als Beistand unterstützt und ihnen so zu ihrem Recht verholfen.

6 : Keiner der Sb die ich kennengelernt habe , klären den Erwrebslosen über seine Rechte auf (Beratung , Information , Aufklärung ), den § dazu kennst du sicherlich.? Nur Drohung ,Nötigung ,Schickane .
Ich habe meine Kunden allesamt wahrheitsgemäß über Ihre Rechte aufgeklärt, wenn die mir eine Frage dazu gestellt haben. Ich habe sie auch auch Hilfestellen verwiesen, ihnen das Prozedere hinsichtlich Beratungsschein beim Sozialgericht, aufschiebende Wirkung, Recht auf Beistandschaft, Optionalität von EGVs etc. erläutert (zumindest immer dann, wenn ich alleine im Büro war).

7.: Wie kann man ein Gesetz vertreten , und ein Job machen mit der Gewissheit ( das es diese Arbeitsplätze nicht gibt ,und du den Erwerbslosen permanet eine Lüge erzählst )
Siehe verlinkten Thread. Ich habe niemanden belogen. Ich habe immer klipp und klar gesagt: So und so sieht es aus. Das sind Ihre Rechte, das sind Ihre Pflichten, das sind mögliche Rechtsfolgen und so und so kann man sich dann dagegen wehren.

...und verarscht ,und krank damit machst (viele sind dadurch krank geworden) ,und haben sich veilleicht das Leben genommen ? du unterstützt da ein Menschenverachtendes system.
Nein! Ich habe ein schlechtes, stark verbesserungswürdiges und eines Sozialstaates nicht würdiges System unterstützt. Aber menschenverachtend war und ist dieses System dennoch nicht! Hartz IV ist Mist, Hartz IV ist eine Schande, Hartz IV muss weg - das alles sehe ich ganz genauso! Aber zwischen starkem Verbesserungsbedarf und Menschenverachtung besteht doch ein ganz gewaltiger Unterschied. Hartz IV erzeugt sicher Wut, Leid und auch Krankheit, es macht bisweilen depressiv und frustriert die Menschen. Hartz IV zerstört Hoffnungen. Nichts desto trotz sichert Hartz IV, so schlecht es auch ist, den Menschen aber immerhin das Überleben. Da nun von Menschenverachtung zu sprechen, ist zynicht und verhöhnt die Menschen, die wirklich unter menschenverachtenden Bedingungen leben müssen. Hartz IV Empfänger zähle ich in ihrer Mehrzahl nicht dazu. Das soll nicht heißen, dass es Hartz IV Empfänger gut haben, ganz sicher haben sie es nicht gut! Aber unter menschenverachtenden Bedingungen müssen sie auch nicht leben.

Kannst du es mit deinen Gewissen vereinbaren ?
Ja, das kann ich. Sehr gut sogar. Die Gründe dafür habe ich im verlinkten Thread dargelegt.

8 :Sorry , mitleid habe ich nicht mit dir
Ich verstehe nicht, warum du glaubst, dass ich Mitleid erwarte, wenn ich über die Zustände und Arbeitsweisen im Jobcenter berichte. Wie kommst du bloß auf den Gedanken, ich würde Mitleid wollen? Warum sollte ich? Das war ein gut bezahlter Job mit 30 Tagen Urlaub, 38,5 Std. Woche, freier Zeiteinteilung, zusätzlicher Alterversorgung und Weihnachtsgeld. Und heute verdiene ich nochmal deutlich besser. Da habe ich Mitleid weder nötig noch verdient.

Du hast dir den Sinnlosen Job selber ausgesucht .
Ja, und ich würde mich heute wieder so entscheiden, wenn ich wieder in der gleichen Situation wäre. Denn ich arbeite lieber hinter dem Schreibtisch im System, als als Kunde vor dem Schreibtisch durch das System verwaltet zu werden. Und dazu stehe ich!

Hättest sonst ja auch im Pflegeheim arbeiten können ,oder mit Behinderten u.s.w
Warum hätte ich das tun sollen? Mein Job als pAp brachte da deutlich mehr Geld. Und ohne diesen Job hätte ich meine jetzige Arbeitsstelle wahrscheinlich nie bekommen. Von daher kann ich, bei aller Kritik am System Hartz IV, schon sagen, dass für mich persönlich der Job als pAp im Jobcenter schon karriereförderlich war. Ein Grund mehr also, dass ich Mitleid weder wünsche noch verdiene.

Wenn du es besser machen willst ,dann Kämpfe mit deinen Kollegen für bessere Arbeitsbedingungen
Habe ich doch getan. Siehe den verlinkten Thread.

Du unterstützt ein perfides System , nicht anderes.
Nein, ich habe (Vergangenheitsform) eine solches System unterstützt. Und ich kann doch dazu stehen, dass ich das getan haben, und das System dennoch kritisieren. Wo ist das Problem? Darf man als pAp deiner Meinung nach nun nicht kritisch sein und muss sich statt dessen in die Rolle des Bösen drängen lassen, oder was?

Du, lieber gismo, solltest einfach mal dein Weltbild revisionieren und anerkennen, dass nicht immer alles nach einem gut-böses-Schema, nach klarer Zuteilung in Systemfreund und Systemfeind abläuft. Man kann problemlos im Jobcenter arbeiten und dennoch gegen Hartz IV sein. Und wenn ich das hier schildere, bedeutet das nicht, dass ich Mitleid erzeugen will, denn ich habe ja gar nicht gelitten. Demzufolge kann es auch kein Mit-Leid für mich geben.

Meine Intention ist einfach, dass ich helfen möchte. Nämlich dadurch, dass ich hier im Forum einen Einblick gebe in die Innenwelt des Jobcenters, wie diese sich mir als pAp präsentiert hat. Wenn du meinst, darauf schimpfen zu müssen, erweist du dich als ebenso engstirnig, wie du dies den pAps im Amt unterstellst.

Das ist bedauerlich, denn wir leben nunmal in einer komlexen und komplizierten Welt, in der man sich mit den realen Verhältnissen arrangieren muss, was auch bedeutet, dass man Kompromisse eingehen muss. Wer dazu nicht bereit ist, der darf sich als moralisch unverrückbar betrachten, wird dafür aber mit Problemen am Arbeitsmarkt zu kämpfen haben. Ich war nach längerer Arbeitslosigkeit einfach des Kämpfens müde, weshalb ich mich damals für den Job als pAp entschieden habe. Und ich würde jederzeit wieder so entscheiden!

Hartz 4 ist eine große Lüge , und viele arbeiten an diesen System mit .:icon_kotz:
Ja, so ist es. Und ich wette, dass auch viele hier im Forum sofort jubelnd beim Amt anfangen würden, legte man ihnen dort einen Arbeitsvertrag für eine Tätigkeit als pAp vor. Nur zugeben will das hier keiner.
 

gismo41

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Ich jammere nicht. Ich zeichne ein Bild der Arbeit im Jobcenter aus meiner Perspektive. Ok ,ist auch gut so. Habe nicht gewusst ,das du dort nicht mehr arbeitest.

Ok , du magst eine Ausnahme sein , politisch aktiv zu sein .
Die meisten deiner Ex -Kollegen stehen voll hinter Hartz 4 und die Sanktionen.


Ich bin kein Mitarbeiter mehr im Jobcenter. Ferner habe ich, wie ich in einem anderen Thread hier im Forum bereits detailliert beschrieben habe, mich aktiv für politischen Wandel eingesetzt und setze mich dafür nach wie vor ein. Privat als Beistand im Jobcenter, politisch als Parteimitglied und beruflich als Sozialreferent

Sorry ,den Thread kannt ich noch nicht .

Das finde ich auch sehr gut .Zumal wir alle in diesen System alt werden , und leider nur mal es nicht besser wird.

Wollen wir was verändern , muß jeder einzelne damit machen.

Nein! Ich habe ein schlechtes, stark verbesserungswürdiges und eines Sozialstaates nicht würdiges System unterstützt. Aber menschenverachtend war und ist dieses System dennoch nicht! Hartz IV ist Mist, Hartz IV ist eine Schande, Hartz IV muss weg - das alles sehe ich ganz genauso! Aber zwischen starkem Verbesserungsbedarf und Menschenverachtung besteht doch ein ganz gewaltiger Unterschied. Hartz IV erzeugt sicher Wut, Leid und auch Krankheit, es macht bisweilen depressiv und frustriert die Menschen. Hartz IV zerstört Hoffnungen. Nichts desto trotz sichert Hartz IV, so schlecht es auch ist, den Menschen aber immerhin das Überleben.Ok ,das Überleben. Leider sind auch einige Hartz Bezieher durch Selbstmord verstorben .

und liegt daran ,das sehr viele Sacharbeiter ihre Kunden ,nunmal nicht aufklären ,und ihre Machtposition ausspielen.

Schließlich soll der Kunde ja nicht schlau gemacht werden.
Nur wer sich selber mit der Situation und seine Rechte auseinander setzt ,kommt weiter. Die anderen bleiben auf der Strecke .Da nun von Menschenverachtung zu sprechen, ist zynicht und verhöhnt die Menschen, die wirklich unter menschenverachtenden Bedingungen leben müssen. Doch ich stehe dazu was ich schreibe ,und hier äüßere .Lies mal das Buch Kaltes Land.
Hartz IV Empfänger zähle ich in ihrer Mehrzahl nicht dazu. Ok ,du vielleicht nicht , aber die anderen.?Das soll nicht heißen, dass es Hartz IV Empfänger gut haben, ganz sicher haben sie es nicht gut! Aber unter menschenverachtenden Bedingungen müssen sie auch nicht leben.

Meine Intention ist einfach, dass ich helfen möchte. Nämlich dadurch, dass ich hier im Forum einen Einblick gebe in die Innenwelt des Jobcenters, wie diese sich mir als pAp präsentiert hat. Das ist ja auch ok.Wenn du meinst, darauf schimpfen zu müssen, erweist du dich als ebenso engstirnig, wie du dies den pAps im Amt unterstellst.

Ich bin nicht engstirnig , sondern habe schon meine Erfahrung machen müssen , ebenso bei der Begleitung zum mobcenter.

Es geht darum die Erwebslosen zu brechen ,und wer sich nicht wehren kann bleibt auf der Strecke.

Menschlich gesehen will ich es hier nicht in Worte fassen.

Mehr möchte ich dazu nicht sagen.Trotzdem finde ich es persönlich von dir ok , aus deiner Sicht von deiner Arbeit als PAP zu berichten.

Bleibt zu hoffen , das sich mehrere Kollegen vom Mobcenter sich dem anschließen.Und in ihrer Arbeit versuchen was zu verbesseren.?
 

BiancaBerlin

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@BurnsTorn: Magst Du mir gelegentlich auf meine obige Frage https://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/100357-sinnlose-massnahme.html#post1253038 antworten? :icon_smile:
 
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Noch mal eine Frage, diesmal in eigener Sache. Meine SB möchte mich einer Maßnahme zuweisen und hat dies auch in ihrer EGV-VA vermerkt.
Hast du besagten VA denn schon erhalten? Dann lade den VA hier mal hoch. So kann ich jetzt nichts Konkretes dazu sagen, bevor ich die genaue Formulierung im VA nicht kenne.

Soweit ja normal und üblich. Was ich aber nicht verstehe: Bisher habe ich von ihr noch keine rechtlich bindende Zuweisung bekommen, sondern nur eine rechtlich unverbindliche Einladung des Maßnahmeträgers zu einem ersten Beratungsgespräch.
Grundsätzlich sind unverbindliche Einladungen genau das: unverbindlich. Denen musst du nicht folge leisten, was aber nicht heißt, dass du dir dadurch nicht dennoch Probleme mit dem JC einhandeln kannst. Sicher: Wenn noch keine rechtsverbindliche Zuweisung erfolgt und dir nachweislich (PZU oder im persönlichen Gespräch) bekannt gegeben wurde, musst du an keiner Maßnahme teilnehmen und bekommst eine etwaige Sanktion über die Widerspruchsstelle oder das SG dann auch gekippt. Aber den ganzen Ärger mit Geldkürzung, Widerspruch verfassen, Beratungsschein holen, Anwalt aufsuchen, dieses ganze Rumgerenne hast du im Zweifelsfall erst mal, auch wenn du rechtswidrig einbehaltenes Geld später dann vom JC wieder überwiesen bekommst.

Aber eines ist mir auch noch nicht klar: Deiner Schlderung folgend gehe ich davon aus, dass du ja irgendwie schon einen EGV-VA vorliegen hast bzw. von diesem Kenntnis hast, denn sonst könntest du ja nicht wissen, dass die pAp diese Zuweisung im EGV-VA vermerkt hat. Und wenn die darin vermerkt ist, wenn darin so etwas steht wie: "Ihr Jobcenter bietet Ihnen die Teilnahme an der Maßnahme XYZ an" und "Sie nehen teil an Maßnahme XYZ", dann IST das bereits die Zuweisung! Man kann sich nun juristisch darüber streiten, wie eine Formulierung sein muss, damit diese klar als Zuweisung erkannt wird, und ggfs. musst du das wirklich vor Gericht durchfechten, aber aus Sicht des JC liegt so bereits eine Zuweisung vor. Oder steht im VA lediglich:"Ich beabsichtige, Sie der Maßnahme XYZ zuzuweisen" Diese Formulierung wäre in der Tat noch keine Zuweisung, weshalb das so auch nichts in einem VA zu suchen hat.

Das ist mir natürlich sehr recht, wie es bis jetzt gelaufen ist; trotzdem würde mich interessieren, warum meine SB nicht gleich - bzw. bisher noch überhaupt nicht - sanktionssicher vorgegangen ist und eine Zuweisung inkl. RFB zugeschickt hat, am besten noch mit Postzustellurkunde. Da ist doch eigentlich der normale Weg, oder?
Ich beschreibe dir mal, wie bei uns der typische Weg war: Man bietet dem Kunden durch Vorlage einer EGV eine Maßnahme an. Sprich: Man verfasst eine EGV, wo drin steht: "Sie nehmen dann und dann an der Maßnahme XYZ teil". Diese EGV gibt man dem Kunden zur Unterschrift. Weigert der sich zu unterschreiben oder nimmt er die EGV mit und die liegt zwei Wochen später noch nicht wieder unterschrieben vor, erlässt man die EGV als VA und nimmt somit eine einseitige Zuweisung vor. Dabei gilt, dass der Kunde angehört werden muss, bevor ihm ein beschwerender VA erlassen wird. Diese Anhörung erfolgt im Gespräch oder per Post. Wenn sie per Post erfolgt, muss sie als PZU verschickt werden, weil der Kunde ja sonst behaupten kann, er habe nie etwas erhalten.

Wir haben, wenn die Kunden nicht zu Terminen kamen und wir sie in Maßnahmen zuweisen wollten, ihnen immer einen PZU-Brief geschickt, bevor der VA erlassen wurd. Darin stand dann in Etwa: "Ich will Sie zur Maßnahme XYZ zuzuweisen und gebe Ihnen hiermit die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen" Damit ist man seiner Anhörungspflicht nach § 24 SGB X hinreichend nachgekommen. Reagiert der Kunde darauf nicht, erlässt man einen VA und schickt den ebenfalls per PZU an den Kunden. Somit ist man dann rechtlich auf der sicheren Seite.

Eine Anmerkung übrigens noch am Rande: Für die Quote, die es hinsichtlich zu bestückender Maßnahmen gibt, spielt es keine Rolle, ob der Kunde die Maßnahme ganz durchzieht oder sie nach einem Tag wieder abbricht. Wenn die Maßnahme angetreten wurde, setzt man den Kunden im Maßnahme-Buchungsprogramm coSach auf "teilnehmend". Dann zählt das für die Statistik, egal, was dann passiert. Ob der Kunde die Maßnahme dann nach einem Tag abbricht oder das Dinge über Monate durchzieht, spielt die Statistik betreffend keine Rolle. Wichtig ist nur, dass der Kunde überhaupt die Maßnahme angetreten hat! Daher juckt es manche pAps sicher auch nicht wirklich, ob Ihre Kunden nun die Maßnahme durchziehen oder nicht, denn das ist statistisch nicht relevant.

Aus pAp-Sicht ist ein Kunde, der eine Maßnahme antritt und dann wieder abbricht daher ein "besserer", weil der Statistik zuträgerlicher, Kunde als einer, der die Maßnahme gar nicht erst antritt. Jeder Abbrecher ist aber dennoch ein Ärgernis für den pAp insofern, als der immer dann aktiv werden muss, wenn der Nicht-Antritt bzw. Abbruch der Maßnahme irgendwo in der VerBIS-Kundenhistorie vermerkt ist (etwa vom Maßnahmebetreuer). Der pAp muss dann eine Anhörung verschicken, die coSach-Buchung ändern (von teilnehmend auf abgebrochen), dem Kunden eine Anhörung schicken und ihn ggfs. neu einladen, um den ganzen Sachverhalt durchzulabern. Das kostet wertvolle Zeit.
 

Michael1155

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Auch mal am Rande.

Die Berliner Joboffensive geht zu Ende und es wird langsam Zeit eine abschließende Statistik zu erheben, die man entweder vorlegen muß, um weitere Gelder für ähnliche Projekte zu erhalten oder aber um den Erfolg als Modellprojekt für andere Städte aufzuzeigen.

Vielleicht gibt es zwischen dem Verlangen der SB die Teilnehmer der BJO Maßnahmen zuweisen zu wollen und dem nahenden Ende des Projektes ja einen Zusammenhang.:icon_kinn:
 

nix Frondienst

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2
Und ich wette, dass auch viele hier im Forum sofort jubelnd beim Amt anfangen würden, legte man ihnen dort einen Arbeitsvertrag für eine Tätigkeit als pAp vor. Nur zugeben will das hier keiner.
Falsch! Mag vielleicht den einen oder anderen geben. Mir hatte man aufgrund meiner 2 Ausbildungen und Berufserfahrung auch angeboten, mich als pAp in der Leistungsabteilung oder deren Rechnungshelfer zu bewerben. Da herrsche dringender Bedarf und ich wäre gut geeignet. Habe ich dankend abgelehnt. Nicht jede/r ist für verlogene Systeme käuflich!!! :icon_evil::icon_evil::icon_evil:
 

bbbb

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Grandios! Mein Kompliment zu deinem Statement. Vielen Dank dafür - auch das muss mal gesagt werden.

Auch ich stehe gerade vor der Entscheidung einen - wie ich finde - schlecht bezahlten, befristeten Job auf ein Jahr als Arbeitsvermittler anzutreten. Wenn man mal sieht, was da für Anforderungen gestellt werden. Ich habe sogar Ahnung :) bei meinen langjährigen Vorkenntnissen aus der Arbeits- und Bildungsmarktkommunikation.

Und wahrscheinlich werde ich diese Arbeit auch antreten. Ich sehe das nämlich genauso: Besser hinter als vor dem Schreibtisch. Leider werde ich als "Best Ager" (Wer hat sich den Mist ausgedacht?) dann wohl anschließend wieder von vorne anfangen...aber bis dahin konnte ich vielleicht etwas bewirken, in diesem Sch..System!

Mehr von solchen kritischen, unterstützenden Menschen!

Ach: Und noch eine allgemeine Bemerkung: Diese Abkürzungen machen mich wahnsinnig! Geht das auch ohne?
bbbb
 
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