Sinnlos Maßnahme bei MICRO PARTNER SERVICE GmbH (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

RyDeR

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Hallo,

ich habe ein Zuweisung zu einer AVIBA Maßnahme (ohne VW/EGV) bei MICRO PARTNER SERVICE GmbH erhalten.
Eine alte EGV Exestiert zwar leider, aber ohne irgendwelche Angaben zu MICRO PARTNER...

Diese begann am 05.02.2018 und soll bis zum 30.03.2018 laufen.

Nach einer Std Einzelgespräch Gedöhns von diesem Menschen, wo ich mehrmals wiederholte das ich an der Maßnahme Teilnehem will, kam er endlich mit Dokumenten/Verträge an, die ich Unterschreiben sollte.

-2 Teilnehmerbelehrung
-2 Einverständniserklärungen
-Hausordnung
-verhalten im Computerraum
und 2 weitere Seiten die er mir nicht Aushändigte, er brabelte da was vor sich hin "die noch nicht".

ich erklärte Ihm das ich das erstmal Prüfen lassen werde bevor ich Unterschreibe und sackte die Schrifstücke ein.

Da Verdrehte er schon seine Augen und behauptete das ich dann nicht an der Maßnahme Teilnehmen könne.
Er fragte mich, ob ich wenigstens die Hausordnung und eine Anwesendheitsliste Unterschreibe, was ich ablehnte.

Ich fragte ihm darauf hin ob er mir das schriftlich gibt das ich nicht Teilnehmen darf wegen nicht sofortigem Unterschreiben, diese verneinte Er und sprach " sie geben mir keine Unterschriften, also gebe ich Ihnen auch nichts.

Das wiederholte ich noch 2 mal, gleiche Anwort von Ihm.
Er teilte mir noch mit das Er meinen JC Berater darüber Informieren wird, wünschte mir noch einen schöne Tag und Verschwand.

Darauf ging ich ebenfalls.

Heute 06.02.2018 erhielt ich einen Anruf von meinem JC Berater, ich erklärte Ihm den ganzen Verlauf des gestrigen Tages. Er Antwortete, dass er es nicht ganz nachvollziehen kann, aber es auch mein gutes Recht wäre das Prüfen zu lassen.
Er forderte mich auf am 07.02.2018 beim MT wieder vorbei zu gehen.

Meine Frage jetzt:

Soll ich die sache dort aussitzen und weiter behaupten das ich die Dokumente Prüfen lassen werde oder hätte jemand noch einen besseren Vorschlag?

Bei Bedarf würde ich noch die EGV und die Maßnahme Zuweisung hoch laden.

Dank im Voraus
 

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Sonne11

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Hallo!
Dein Telefonat solltest Du in die Schriftform bringen um Deine nahe Zukunft abzusichern. Du schilderst also kurz in Stichworten das Benehmen des Dienstleisters mit Verwunderung und wiederholst kurz, was am Telefon gesagt wurde. Schickst es dann an SB. Kannst kurz anmerken, dass im SGB nichts über Verträge, Zusatzvereinbarungen und Zustimmungen mit privaten Dienstleistern, hier Maßnahmeträgern zu finden ist.

Du solltest wirklich nicht mit SB telefonieren! Immer schriftlich! Ein Träger kann Dir die Teilnahme nicht verwehren. Wenn dieser Dich also wieder weg schickt ohne sich ganz klar schriftlich auszudrücken, dann geht man wieder hin! Leider! Die drehen den ersten Fehltag als Abbruch hin und fertig sind die 30%.

Ja, Dokumente werden jemanden kundigen vorgelegt und in naher Zukunft geprüft. Man wurde ja nicht vorgewarnt, nichts angekündigt und im SGB steht auch nichts, dass so etwas vorgelegt und gegengezeichnet werden soll.

Bezüglich Unterschriften sondert man allgemeines ab: "Ich kann die Reichweite des zu unterschreibenden und dessen mögliche Folgen nicht abschätzen" -fertig! Warum hast Du hier nicht die Zuweisung prüfen lassen? Gehe doch gegen diese an! Ohne EGV ist die bestimmt nur allgemein.

Maßnahme ist nicht lang. Könnte man also auch ohne Unterschriften absitzen ohne Angst abgemahnt zu werden, ohne sich untergeben zu fühlen und dem MT den Anschein zu geben, weisungsbefugt zu sein.

Fahrtkosten erhalten? Wie bist Du hingekommen? Sind die FK hoch?
 

faalk

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Einverständniserklärung, ist freiwillig. Steht so gar im schreiben.

Sollte MT beim nächsten Termin fragen, was mit den unterschriebenen unterlagen ist, würde ich darauf hin weisen, dass selbige zur Prüfung bei einer Person deines vertrauens liegen und du keine handhabe hast, wie lange diese zum prüfen der Unterlagen benötigt. Würde dann noch so um die 14 Tage in den Raum werfen. :popcorn:

Man ist aber selbstverständlich weiterhin gewillt, an der Maßnahme teilzunehmen!

Nur z.b. die Arbeit am PC kann man dann selbstverständlich erst nach prüfen der Unterlagen "verhalten im Computerraum" ausführen.
 

RyDeR

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0zymandias

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Mal zu dieser Verschwendung von gutem Papier:

Einverständniserklärung 1 muss nicht unterschrieben werden, weil jederzeit widerrufbar.
Einverständniserklärung 2, dito und es steht auch schon im ersten Satz. :icon_hihi:
Hausordnung dito, denn sie kann jederzeit mündlich geändert werden - scheinbar von jedem (!) :biggrin:
Schlimmer noch: Während die gesetzliche Haftpflicht auf dem Elo ruht, will der MT sie sich wegunterschreiben lassen. NoGo. :icon_evil:
Dann wüsste ich auch noch gerne, warum ich deren Toiletten auf "peinlichste Sauberkeit" hin überwachen soll.
Dass die Sauberkeit, welche auch immer, sich nicht mit der Benutzung ändern sollte, sollte ein bekannter Standard hierzulande sein. :biggrin:
PC Nutzung: Diese Piraten wollen meine Daten kapern. :biggrin: Die sollen nämlich auf einen externen Datenspeicher, wobei Regelungen zu dessen Verbleib nicht getroffen werden.
Teilnehmerbelehrung 1: Die AU-Nachweisregelung ist anmaßend. Diese Information können sie sich vom JC holen.
Dass Fehltage nachzuholen sind, passt mir einfach nicht in den Kram und kann auch nicht vereinbart werden. Schließlich fehlt das Geld für diesen Ringelpiez mit Anfassen.
Teilnehmerbelehrung 2: Stellt tatsächlich eine Unterschrift als nötig dar, um die Unterschriften nachzuweisen. Und damit stellt sich der MT eben nicht als Bildungsträger dar, sondern mehr als Kienspan des Fesselns & Knebelns. :biggrin:
 

RyDeR

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Hallo!
Dein Telefonat solltest Du in die Schriftform bringen um Deine nahe Zukunft abzusichern. Du schilderst also kurz in Stichworten das Benehmen des Dienstleisters mit Verwunderung und wiederholst kurz, was am Telefon gesagt wurde. Schickst es dann an SB. Kannst kurz anmerken, dass im SGB nichts über Verträge, Zusatzvereinbarungen und Zustimmungen mit privaten Dienstleistern, hier Maßnahmeträgern zu finden ist.

Du solltest wirklich nicht mit SB telefonieren! Immer schriftlich! Ein Träger kann Dir die Teilnahme nicht verwehren. Wenn dieser Dich also wieder weg schickt ohne sich ganz klar schriftlich auszudrücken, dann geht man wieder hin! Leider! Die drehen den ersten Fehltag als Abbruch hin und fertig sind die 30%.

Ja, Dokumente werden jemanden kundigen vorgelegt und in naher Zukunft geprüft. Man wurde ja nicht vorgewarnt, nichts angekündigt und im SGB steht auch nichts, dass so etwas vorgelegt und gegengezeichnet werden soll.

Bezüglich Unterschriften sondert man allgemeines ab: "Ich kann die Reichweite des zu unterschreibenden und dessen mögliche Folgen nicht abschätzen" -fertig! Warum hast Du hier nicht die Zuweisung prüfen lassen? Gehe doch gegen diese an! Ohne EGV ist die bestimmt nur allgemein.

Maßnahme ist nicht lang. Könnte man also auch ohne Unterschriften absitzen ohne Angst abgemahnt zu werden, ohne sich untergeben zu fühlen und dem MT den Anschein zu geben, weisungsbefugt zu sein.

Fahrtkosten erhalten? Wie bist Du hingekommen? Sind die FK hoch?
auch dir danke ich für die schnellen Tips!
Auch die werden sicherlich in Anwendung kommen, sollten die mich morgen nicht vom Hof jagen.

Das mit den Telefonieren mit SB werde ich mir auch abgewöhnen und meine E-mail und Tel. nmr beim JC löschen lassen.

-Fahrkosten habe ich aus eigener Tasche bezahlt.

-Einen Antrag auf Fahrkosten habe ich auch erhalten, den wollte der Typ auch haben. Hab den aber nicht herausgerückt.

-knapp 6 Euro, hin und zurück!

habe aber schon vom Fahrkostentango gehört, den ich dann auch anwenden würde falls die mich morgen nicht erlösen.
 
Zuletzt bearbeitet:

hartzerkaese

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Und nicht vergessen, der MT hat keinen Anspruch auf echte Sozialdaten. Also Übungsdaten sollen reichen, damit Sie dir zeigen - wie man nen Lebenslauf/Bewerbung macht, braucht man denen keine echten Daten geben - Name und Anschrift reicht. Bist zum Beispiel Kaufmann, sagst denen, dass du Mustermalen als Handwerk - bei der Firma MaxMuster gelernt hast. Und so weiter ....

Hier mein Link, zu Mikrobenpartner - war nach zwei Tagen gegessen.

 

RyDeR

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Einverständniserklärung, ist freiwillig. Steht so gar im schreiben.

Sollte MT beim nächsten Termin fragen, was mit den unterschriebenen unterlagen ist, würde ich darauf hin weisen, dass selbige zur Prüfung bei einer Person deines vertrauens liegen und du keine handhabe hast, wie lange diese zum prüfen der Unterlagen benötigt. Würde dann noch so um die 14 Tage in den Raum werfen. :popcorn:

Man ist aber selbstverständlich weiterhin gewillt, an der Maßnahme teilzunehmen!

Nur z.b. die Arbeit am PC kann man dann selbstverständlich erst nach prüfen der Unterlagen "verhalten im Computerraum" ausführen.
auch dir danke ich für den Tip!
Also werde ich mich morgen da hinsetzen und keinen Finger rühren.:icon_mrgreen:

ich bin erst seit kurzen auf dem Kriegstrip mit dem JC und bin echt froh diese forum gefunden zu haben.
 

RyDeR

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Mal zu dieser Verschwendung von gutem Papier:

Einverständniserklärung 1 muss nicht unterschrieben werden, weil jederzeit widerrufbar.
Einverständniserklärung 2, dito und es steht auch schon im ersten Satz. :icon_hihi:
Hausordnung dito, denn sie kann jederzeit mündlich geändert werden - scheinbar von jedem (!) :biggrin:
Schlimmer noch: Während die gesetzliche Haftpflicht auf dem Elo ruht, will der MT sie sich wegunterschreiben lassen. NoGo. :icon_evil:
Dann wüsste ich auch noch gerne, warum ich deren Toiletten auf "peinlichste Sauberkeit" hin überwachen soll.
Dass die Sauberkeit, welche auch immer, sich nicht mit der Benutzung ändern sollte, sollte ein bekannter Standard hierzulande sein. :biggrin:
PC Nutzung: Diese Piraten wollen meine Daten kapern. :biggrin: Die sollen nämlich auf einen externen Datenspeicher, wobei Regelungen zu dessen Verbleib nicht getroffen werden.
Teilnehmerbelehrung 1: Die AU-Nachweisregelung ist anmaßend. Diese Information können sie sich vom JC holen.
Dass Fehltage nachzuholen sind, passt mir einfach nicht in den Kram und kann auch nicht vereinbart werden. Schließlich fehlt das Geld für diesen Ringelpiez mit Anfassen.
Teilnehmerbelehrung 2: Stellt tatsächlich eine Unterschrift als nötig dar, um die Unterschriften nachzuweisen. Und damit stellt sich der MT eben nicht als Bildungsträger dar, sondern mehr als Kienspan des Fesselns & Knebelns. :biggrin:
Das scheint ja echt ein mieser haufen da zu sein.
Danke für die vielen Bestätigungen
 

RyDeR

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Und nicht vergessen, der MT hat keinen Anspruch auf echte Sozialdaten. Also Übungsdaten sollen reichen, damit Sie dir zeigen - wie man nen Lebenslauf/Bewerbung macht, braucht man denen keine echten Daten geben - Name und Anschrift reicht. Bist zum Beispiel Kaufmann, sagst denen, dass du Mustermalen als Handwerk - bei der Firma MaxMuster gelernt hast. Und so weiter ....

Hier mein Link, zu Mikrobenpartner - war nach zwei Tagen gegessen.

Glückwunsch :icon_mrgreen:
Ich hoffe auch das die mich morgen vom Hof jagen.
Was ein Drecks Verein.
 

faalk

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Beim Termin immer daran denken, nicht einschüchtern lassen vom MT. Da werden wohl so Sätze fallen wie "Muss ich melden, dass wird vom JC sanktioniert, nicht versichert" etc.

Versichert bist du so oder so!
Der MT kann so viel mit Sanktionen drohen wie er will. Als Maßnahme Fuzzy ist der nur ein gaaanz kleines Licht am Horizont.

Immer den Eindruck machen, ich will teilnehmen.
 

RyDeR

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Beim Termin immer daran denken, nicht einschüchtern lassen vom MT. Da werden wohl so Sätze fallen wie "Muss ich melden, dass wird vom JC sanktioniert, nicht versichert" etc.

Versichert bist du so oder so!
Der MT kann so viel mit Sanktionen drohen wie er will. Als Maßnahme Fuzzy ist der nur ein gaaanz kleines Licht am Horizont.

Immer den Eindruck machen, ich will teilnehmen.
Die ganzen Tips werde ich morgen beherzigen.
Mal schauen was herauskommt.
Ich Berichte darüber.:peace:
 

Sonne11

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Beantrage beim JC die Fahrtkosten für die geleisteten Tage, sonst bleibst Du auf den Kosten sitzen! Fahrtkosten müssen Dir verbindlich in der Zuweisung zugesagt worden sein, sonst ist diese unbestimmt. Im Antrag an das JC gleich anmerken, dass Du diese nicht an den Träger abtreten wirst und dies nicht vor hast. Teile die Höhe und ggf. Kontonummer mit, damit die keine Ausreden haben.

Was ist mit der Zuweisung? Widerspruch lohnt immer, denn so hat das JC noch weniger Grund aus angegriffenen Verwaltungsakten zu sanktionieren! Widerspruch macht doch keine Mühe, wenn Du im Forum guckst. Einstweiligen Rechtsschutz kannst Du Dir ja sparen, wenn du das nicht vor hast. Wobei der ER Antrag fast noch wichtiger ist. :wink:
 

RyDeR

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Hallo,

folgendes hat sich Heute abgespielt:

08:00 Uhr Anwesendheitsliste.

Vor versammelter Lemming Manschaft hat das MICROalphatier darauf hingewiesen, dass ich ein Unterschriftenverweigerer bin.

Lemminge, schauten mich darauf sehr Verwundert an.
:icon_mrgreen:

Im Anschluss wurde das Thema Lebenslauf durchgekaut.
10:00 Uhr gab es dann die ersehnte Pause.

Auf meinem Rundgang durch die 3 Etage (9 Etagen Bürokomplex) Viel mir auf das Neben den Fahrstühlen der Notausgang verschlossen war. Ein weiterer Notausgang befand sich am anderen Ende der Etage, der war allerdings nicht Verschlossen. (ca.50 Meter enfernt).

Zum Ende der Pause kam das MICROalphatier auf mich zu und Vorderte mich auf die Anwesentheitsliste zu Unterschreiben.

Zu seinem Verwundern (konnte ich in seinen Augen erkennen)
sprach ich OK. Wo sind die Listen.

Ein weiterer, diesmal recht freundlicher MICRO Mitarbeiter zeigte mir auch gleich welche die richtige Liste wäre und in welcher Spalte ich meinen Otto zu setzen hätte.

Ich schrieb in Großbuchstaben das Wort "Anwesend" in meine spalte und ging aus dem Raum hinaus. Das MICROalphatier ging sofort Zielstrebig in den Raum und begutachtete die Liste. Kam aus dem Raum raus und Sprach:

"wollen sie mich Verarschen, sind sie ein Kind"darauf ging ich nicht ein.
Er sprach weiter "so kann ich nicht mit Ihnen arbeiten, bitte gehen sie" :icon_mrgreen:
Ich fragte ihm ob er mir das schriftlich geben könnte.
Die Antwort: "NEIN, bitte gehen sie"
Ich fragte: ist das jetzt ein Hausverbot? Er sagte "nein, Sie können morgen wieder kommen, bitte gehen Sie"

Ich erwiederte, dass ich eine Maßnahmenzuweisung erhalten habe und ich solange in den Räumlichkeiten bleiben werde bis Sie mir Schriftlich miteilen das ich gehen soll.

Reaktion vom MICROalphatier "gut, dann rufe ich jetzt Ihren JC Berater an"
Er ging in sein Büro, wo ich mich darauf hin zwischen Tür und Angel positionierte um seinen Fake Anruf zu lauschen, was er über sein privat Smartphone tätigte und sage und schreibe 15 sek. dauerte.

er brabelte: "der Teilnehmer xy weigere sich die Anwesendheitsliste zu Unterschreiben, ja ist ok, ja Herr xy verbleiben wir so" er zeigte mit seiner Hand auf den Ausgang und sprach "sie können jetzt gehen" ich erwiederte "können sie mir das schriftlich geben?" er anwortete " Nein Sie können aber morgen wieder kommen.

ich sprach Mantra mäßig meinen Text, dass ich eine Zuweisung habe ... es wäre mein Recht an dieser Maßnahme teilzunehmen.

Er ging wortlos an mir vorbei und Verschwand in einem Raum wo schon ein Haufen anderer Lemminge, Sehnsüchtig auf seine berieselung warteten.

11:00 Uhr
Ich setzte mich darauf hin in den Pausenraum und schaute eine Weile aus dem Fenster, den Möwen und Krähen zu, wie sie sich im Luftkampf um ein stk Brot bekriegten. War bis dahin das Highlight des Tages und sogar recht amüsant anzuschauen.

Zwischen durch, ging ich mehrmals auf das MICROalphatier zu und fragte. "von wann bis wann sind die Anfangszeiten, wann sind die Pausen"

Gegen 13:00 Uhr wollte ich das MICROalphatier wegen der Verschlossenen Notausgangstür Ansprechen, wo er mich sofort Unterbrach und sprach: "nach Rücksprache mit Ihren JC Berater ist für sie diese Maßnahme sofort beendet"

Ich versuchte mehrmals Ihn zu fragen ob er mir das schriftlich geben könnte, er fuhr mir jedesmal in das Wort mit dem immer gleichen Satz. "für sie ist diese Maßnahme beendet verlassen sie Augenblicklich diese Räumlichkeiten"

Ich versuchte mehrmals noch zu fragen ob ich jetzt Hausverbot hätte oder was das soll, er Antwortete immer mit dem gleichen Satz "für sie...usw" also ging ich und verließ das Gebäude.

Sorry schonmal für den langen Text, ich hoffe das ich Euch jetzt nicht vergrault habe. :icon_mrgreen:


jetzt meine fragen in die Runde:

-soll ich mich bei meinem JC Berater melden und Ihm die Sachlage erklären oder warte ich bis das JC auf mich zu kommt?

-soll ich heute noch zum JC an die Tresen und die Auffordern meine Tel.:nmr. sowie E-mail Addresse zu löschen?

-Brauche ich dazu bestimmte Schriftstücke? Wo finde ich die?

-kann ich auch dem Jobcenter Untersagen das Sie meine persöhnlichen Daten in Zukunft nicht mehr an dritte weiter geben dürfen? Also eine Datenschutzvereinbarung wiedersprechen?

Ich bin da erst am Anfang mich reinzulesen Querverweise wären mir da Hilfreich.

Vielen Dank schonmal im voraus. :peace:
 

noillusions

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Wichtig ist, die Fahrtkosten über JC zu sichern, am besten auch die Bankverbindung zum überweisen anzugeben.
Wenn da nix kommt bis einem bestimmten Tag, solltest du erst auf Überweisung bestehen.
 
E

ExitUser

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Du solltest SOFORT deinen SB per Fax über die heutigen Vorkommnisse informieren, daß dich MT also der Maßnahme verwiesen hat. Und du solltest nachfragen, wie du dich jetzt verhalten sollst, um die dir durch den Zuweisungsbescheid auferlegte Pflicht zur Teilnahme an der Maßnahme unter diesen Umständen erfüllen sollst (ein geeignetes Musterschreiben findest du in meinem Faden unter #9).

Du muß davon ausgehen, daß MT lügt, und du dich, wenn du der Maßnahme ohne Wissen des JC fernbleibst, möglicherweise des Maßnahmeabbruchs schuldig gemacht hast (Sanktion).

Also heute unbedingt noch eine Nachricht ans JC absetzen, ohne groß auf Einzelheiten einzugehen und dein Verhalten irgendwie zu rechtfertigen. JC soll dir jetzt erklären, wie's weitergeht...
 

RyDeR

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Beantrage beim JC die Fahrtkosten für die geleisteten Tage, sonst bleibst Du auf den Kosten sitzen! Fahrtkosten müssen Dir verbindlich in der Zuweisung zugesagt worden sein, sonst ist diese unbestimmt. Im Antrag an das JC gleich anmerken, dass Du diese nicht an den Träger abtreten wirst und dies nicht vor hast. Teile die Höhe und ggf. Kontonummer mit, damit die keine Ausreden haben.

Was ist mit der Zuweisung? Widerspruch lohnt immer, denn so hat das JC noch weniger Grund aus angegriffenen Verwaltungsakten zu sanktionieren! Widerspruch macht doch keine Mühe, wenn Du im Forum guckst. Einstweiligen Rechtsschutz kannst Du Dir ja sparen, wenn du das nicht vor hast. Wobei der ER Antrag fast noch wichtiger ist. :wink:
Hallo Sonne11

Leider gibt es bei der ganzen Farce noch eine andere Vorgeschichte die ich Euch noch nicht mitgeteilt habe.
Ich Versuch es mal so kurz wie möglich zu verfassen.
Ihr werdet euch wahrscheinlich fragen WTF macht der den da :bigsmile:

Also in der Vorgeschichte geht es um einen anderen Maßnahmeträger (NESTOR GmbH) mitte Dezember 2017 mit der gleichen sinnlos Maßnahme (Eine für alle), meiner Meinung nach aber noch einen zacken aggressiver.

Leider war ich zu der Zeit selber noch ein ahnungsloser Lemming und unterschrieb bei Maßnahmeanfang circa 16 Blätter mit meinem Otto. Zu meinem Erstaunen weigerte sich die Nestor GmbH Abschriften heraus zu rücken. Sie fütterten uns Täglich mit Lügen und Halbwahrheiten und wurden zudem auch noch Beleidigend Abwertend Aggresiv usw. volles Program.

Ich fand bei der Maßnahme glücklicherweise einen Leidensgefährten, der ähnlich Unglücklich war wie ich über die Situaton in der wir geraten sind. Wir schmiedeten Pläne wie wir trotz Unterschriften aus der Falle wieder heraus kommen konnten.

Der Schlüssel war: Wiederruf der Datenschutzvereinbarung

lange rede kurzer sinn... bei der übergabe des wiederufes Tickte der Maßnahmeleiter völlig aus und erteilte mir Grundlos ein Hausverbot.

es folgten die Schritte:
Amtsgericht - einholen eines Gutschein für ein anwaltliches Beratungsgespräches - Anwalt.

Der Anwalt Boxte mich mit Leichtigkeit aus der Angelegenheit heraus, ohne das ich irgendwelche Sanktionen erleiden musste.
Ein Zeuge (der Leidensgenosse) war auch vorhanden. Mein Leidensgenosse schaffte es seine JC Beraterin zu überzeugen, dass auch er aus dieser Maßnahme herausgenommen werden sollte.

Ich vereinbarte mit meinem JC Berater das ich mir selbständig eine Maßnahme meiner Wahl suchen würde.

Zu dem Zeitpunkt erhielt mein Leidensgenosse eine Zuweisung per Va zu (dreimal könnt Ihr raten) :icon_mrgreen:
jap, zur MICROhölle.

Ich und mein Leidensgenosse schmiedeten wieder mal Pläne, wie wir diese Situation Torpedieren könnten. Wir kamen auf die doofe Idee, über meinen Anwalt mich per Maßnahme nmr auch bei der MICROhölle anzumelden und zwar zum gleichen Stichtag.

Das JC durchschaute Anscheinend unser Pläne und teilten mich Schließlich 3 Wochen später per Zuweisung auf die Maßnahme ein. (Tolle Wurst Eigentor :bigsmile:)

Mein Leidensgenosse war Übrigens am Anmeldetag nach ca. 15 Minuten wieder auf freien Fuß, nachdem er Ankündigte, hier ohne Prüfung, nichts zu Unterschreiben. Was wie ihr sehen könnt bei mir leider nicht der Fall war.

Mein JC Berater Fragte mich per Telfon am 06.02.2018 was da nun wieder los sei, schließlich habe ich mir ja die Maßnahme selber herraus gesucht. Ich sagte nur das Ich davon ausging MICROhölle wäre ein Seriöser Träger :icon_evil: und das ich nicht erwartet hätte, dass wenn ich auf mein Recht bestehe diese Zusatzvereinbarungen erstmal Prüfen zu lassen, so ein Theater veranstaltet würde. Nach den Schlechten Erfahrungen mit Nestor, gehe ich eben solche schritte, wo ich abgesichert bin, um nicht nochmal in irgendein Fettnäpfchen zu treten.


Deshalb bin ich mir nicht sicher, ob ich diese Zuweisung so locker Torpedieren kann. Mein Anwalt ist bis zum 13.02.2018 im Urlaub, ein Termin zum 14.02.2018 steht aber schon.

Das ist der Grund warum ich mir in diesem Forum Tips Tricks und Beistand von Euch einholen wollte.

BIG SORRY ist leider wieder so ein ellen langer Text geworden
:peace:
 

RyDeR

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Du solltest SOFORT deinen SB per Fax über die heutigen Vorkommnisse informieren, daß dich MT also der Maßnahme verwiesen hat. Und du solltest nachfragen, wie du dich jetzt verhalten sollst, um die dir durch den Zuweisungsbescheid auferlegte Pflicht zur Teilnahme an der Maßnahme unter diesen Umständen erfüllen sollst (ein geeignetes Musterschreiben findest du in meinem Faden unter #9).

Du muß davon ausgehen, daß MT lügt, und du dich, wenn du der Maßnahme ohne Wissen des JC fernbleibst, möglicherweise des Maßnahmeabbruchs schuldig gemacht hast (Sanktion).

Also heute unbedingt noch eine Nachricht ans JC absetzen, ohne groß auf Einzelheiten einzugehen und dein Verhalten irgendwie zu rechtfertigen. JC soll dir jetzt erklären, wie's weitergeht...
Thx für den Tip!
Ich werde noch schnell ein schreiben, wie du empfiehlst, fertig machen und an den Tresen abgeben.
 

RyDeR

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Du solltest SOFORT deinen SB per Fax über die heutigen Vorkommnisse informieren, daß dich MT also der Maßnahme verwiesen hat. Und du solltest nachfragen, wie du dich jetzt verhalten sollst, um die dir durch den Zuweisungsbescheid auferlegte Pflicht zur Teilnahme an der Maßnahme unter diesen Umständen erfüllen sollst (ein geeignetes Musterschreiben findest du in meinem Faden unter #9).

Du muß davon ausgehen, daß MT lügt, und du dich, wenn du der Maßnahme ohne Wissen des JC fernbleibst, möglicherweise des Maßnahmeabbruchs schuldig gemacht hast (Sanktion).

Also heute unbedingt noch eine Nachricht ans JC absetzen, ohne groß auf Einzelheiten einzugehen und dein Verhalten irgendwie zu rechtfertigen. JC soll dir jetzt erklären, wie's weitergeht...
Doofe Frage:
Wie komme ich auf deinen Faden 9
sorry, ich komme noch nicht so richtig zurecht hier.
 

noillusions

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[...]daß dich MT also der Maßnahme verwiesen hat.
Stimmt nicht:

Zitat:
er brabelte: "der Teilnehmer xy weigere sich die Anwesendheitsliste zu Unterschreiben, ja ist ok, ja Herr xy verbleiben wir so" er zeigte mit seiner Hand auf den Ausgang und sprach "sie können jetzt gehen" ich erwiederte "können sie mir das schriftlich geben?" er anwortete " Nein Sie können aber morgen wieder kommen.
Zitat Ende
 

0zymandias

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Die Maßnahme findet Morgen nicht statt:

[...]
Gegen 13:00 Uhr wollte ich das MICROalphatier wegen der Verschlossenen Notausgangstür Ansprechen, wo er mich sofort Unterbrach und sprach: "nach Rücksprache mit Ihren JC Berater ist für sie diese Maßnahme sofort beendet"

Ich versuchte mehrmals Ihn zu fragen ob er mir das schriftlich geben könnte, er fuhr mir jedesmal in das Wort mit dem immer gleichen Satz. "für sie ist diese Maßnahme beendet verlassen sie Augenblicklich diese Räumlichkeiten"

Ich versuchte mehrmals noch zu fragen ob ich jetzt Hausverbot hätte oder was das soll, er Antwortete immer mit dem gleichen Satz "für sie...usw" also ging ich und verließ das Gebäude.
[...]
 
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