Sinnlos Maßnahme beginnt ! ! (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Survival

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Hi @ all,

1. Morgen beginnt für mich wieder eine sinnlos Maßnahme und ich will da aber nicht alleine hingehen. Darf ich da einen von meiner BG (Bedarfsgemeinschaft) als Beistand mitnehmen?

Müssen die vom MT dies dulden, oder wie schaut es da rechtlich aus?

2. Ich habe hier in den Foren gelesen, dass man seinen Lebenslauf nicht vorlegen braucht, stimmt so, oder? Wegen dem Datenschutz.
 

Makale

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Maßnahmeträger sind keine Leistungsträger und gehören auch sonst nicht der öffentlichen Verwaltung an. Sie sind reine Privatunternehmen. Es gelten mithin faktisch die gleichen Hausrechtsregeln wie bei dir zu Hause, du kannst jemanden dulden, musst es aber nicht. Wenn nicht, hat diese Person sich unverzüglich zu entfernen.

Maßnahmen vereitelt man am besten nach "Plan B": Vor Ort absolut nix unterschreiben und keine Einwilligung zu Datenerhebung und -verarbeitung erteilen.
 

#HIV#

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Jeder der nicht nach 2 Wochen eine neue Arbeit findet, benötigt dringendst ein Bewerbungstraining! Welchen Grund könnte es denn sonst haben, dass man keine Arbeit in Deutschland findet? Es KANN NUR UND AUSSCHLIEßLICH an den Bewerbungsunterlagen liegen. Ich glaube es wird Zeit sich mit einem Bewerbungstrainingsunternehmen selbstständig zu machen, Zukunftssicherere Jobs wie Geld vom Staat kann es ja nicht geben. Echt krass wie solche Firmen aus dem Boden gestampft werden. Mit Hartz lässt sich so gut verdienen wie schon seit 60 Jahren nicht mehr.
 

Survival

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Jeder der nicht nach 2 Wochen eine neue Arbeit findet, benötigt dringendst ein Bewerbungstraining!
Dies ist deine Meinung, ich war schon mehr wie 2 x mal in so einem Kurs und musste wochen lang Praktikas schieben und was kam an Ende dabei raus? Nichts und wieder nichts! Ausser Ausbeute und sinnlose Beschäftigung wie Tische und Stühle von einem Raum in den anderen zu tragen, und wie wurde diese Praxis vom Dozenten genannt? " Praktische-Übungen "

.... im letzten Bewerbungstraining wurde nur mal so als Beispiel der Lebenslauf von mir lediglich vom Gerüst (also Aufbau) her verändert. Man kann ja nichts hinzudichten oder erfinden. Aber sooviel zum Thema Bewerbungstraining.

Wie man einen Lebenslauf und ne Bewerbung schreibt hat man glaube ich nach mindestens 2 solcher Kurse im Kasten.

Das Amt hat seinen Ziele, das Ziel lautet, es müssen 25 % aller LE sanktioniert werden um in der Ranking-Liste ganz nach oben zu kommen. Die verschiedenen Standorte haben sozusagen einen Wettbewerb untereinander um die Ausgaben auf Kosten der LE zu senken.

Sprich du kommst in diesem Laden die Karriereleiter nur hoch wenn du ordentlich Sanktionen verteilst, ansonsten bleibst du dein Lebenlang SB.

Welchen Grund könnte es denn sonst haben, dass man keine Arbeit in Deutschland findet? Es KANN NUR UND AUSSCHLIEßLICH an den Bewerbungsunterlagen liegen.
Mal ganz nebenbei, es gibt soviele Akademiker die überqualifiziert sind und keine Arbeit finden.

Auf welcher Seite stehst du eigentlich? Bist du ein ELO?
Bist du derzeit Berufstätig?
Wieso bist überhaupt in diesem Forum?

Lag es bei dir an den Bewerbungsunterlagen?



Ich glaube es wird Zeit sich mit einem Bewerbungstrainingsunternehmen selbstständig zu machen, Zukunftssicherere Jobs wie Geld vom Staat kann es ja nicht geben. Echt krass wie solche Firmen aus dem Boden gestampft werden. Mit Hartz lässt sich so gut verdienen wie schon seit 60 Jahren nicht mehr.
Ja, es geht auch darum mit solchen Maßnahmen dem Dozenten die Tasche zu füllen. Ohne die LE die in diesen Laden geschickt werden, wären die Angestellten dort auch LE, sprich arbeitslos!

Wir schaffen im Umkehrschluss Jobs!
 

#HIV#

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@Survival

Sorry, mehr als die Hälfte davon war tatsächlich Pure Ironie. Hab für dich extra die Ironie mal in Blau gefärbt.

Jeder der nicht nach 2 Wochen eine neue Arbeit findet, benötigt dringendst ein Bewerbungstraining! Welchen Grund könnte es denn sonst haben, dass man keine Arbeit in Deutschland findet? Es KANN NUR UND AUSSCHLIEßLICH an den Bewerbungsunterlagen liegen. Ich glaube es wird Zeit sich mit einem Bewerbungstrainingsunternehmen selbstständig zu machen, Zukunftssicherere Jobs wie Geld vom Staat kann es ja nicht geben. Echt krass wie solche Firmen aus dem Boden gestampft werden. Mit Hartz lässt sich so gut verdienen wie schon seit 60 Jahren nicht mehr.
Blau = Ironie
Lila = Eigene Idee die noch an der Umsetzung scheitert
Grün = Eigene, persönliche, aber ernst gemeinte Meinung
 

Survival

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@Survival

Sorry, mehr als die Hälfte davon war tatsächlich Pure Ironie. Hab für dich extra die Ironie mal in Blau gefärbt.



Blau = Ironie
Lila = Eigene Idee die noch an der Umsetzung scheitert
Grün = Eigene, persönliche, aber ernst gemeinte Meinung
Sry HIV, :s

ich bin so genervt und angespannt von dem ganzen bullsh*t, dass ich die Ironie dahinter garnicht erkannt habe :D

Muss jetzt in´ner Stunde bei dem Affenzirkus auftauchen, mal sehen wie das ganze abläuft!

Bin mal gespannt!
 

Texter50

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Und nochmals :biggrin: :
Nimm mit, was Du an Papier inne Finger bekommen kannst.
Unterschreibe nix, auch wenns harmlos ausschaut. Das hat sich häufich als besonders fies herausgestellt.
Auf die Anwesenheitsliste schreibste: Anwesend:Survial und gut is.
Eventuell nen Zettel mitnehmen, auf dem die Dir die Anwesenheit bestätigen.
So ne Anwesenheitsliste geht auch schon mal verloren...

Und sonst: Good luck, wir drücken Dir die Daumen. :icon_knutsch:
 

Survival

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Und nochmals :biggrin: :
Nimm mit, was Du an Papier inne Finger bekommen kannst.
Unterschreibe nix, auch wenns harmlos ausschaut. Das hat sich häufich als besonders fies herausgestellt.
Auf die Anwesenheitsliste schreibste: Anwesend:Survial und gut is.
Eventuell nen Zettel mitnehmen, auf dem die Dir die Anwesenheit bestätigen.
So ne Anwesenheitsliste geht auch schon mal verloren...

Und sonst: Good luck, wir drücken Dir die Daumen. :icon_knutsch:
Hi Leute :D bin zurück ! Habs bestanden, die haben blöd aus der Wäsche geguckt! Hat alles ca. ne Stunde gedauert... ich werde gleich mal alles hochladen was ich an Wisch von denen mitgenommen habe + Plus meine vom Träger unterschrieben Anwesenheistbestätigung :D

Hier ist der Link -->

https://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/138334-sinnlos-massnahme-bekaempft.html#post1742839

Ah ja, noch ne kleine Anmerkung:
Mein Auftrag zu Datenlöschung hatte ich letzte Woche Freitag per Fax dem TRÄGER zugeschickt:D
Als dann der Junge vom Triple Pack mit der Anwesenheitsliste zu mir kam, musste man meinen Namen ewig lange suchen:D
Und wo war ich gelistet`? Mein Name wurde mit nem schwarzen EDDING durchgestrichen xD

Ich dachte mir: "huii.. die sind ja aber schnell!" :D Oder war es so, dass se garnicht mit mir gerechnet haben, also das ich dort auftauche oder haben die meine Daten noch nicht gelöscht? Wie dem auch sei, war wirklich lustig mit denen :D

Mal sehen was jetzt kommt....
 
E

ExitUser

Gast
Nichts unterschreiben, alle Verträge zu überprufen einstecken und hier Hochladen.
Wenn denen das nicht schmeckt das sag das du dies schriftlich haben möchtest das du die Verträge nicht mitnehmen darfst. Du hast 7-14 Tage Zeit Verträge überprüfen zu lassen.

Hab das auch alles durch, ich such mal die links von meinen Maßnahmen.
 
E

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Gast
https://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/123934-massnahme-haustechniker-bitte-vertraege-ueberpruefen.html

https://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/127643-anhoerung-moeglichen-eintritt-sanktion.html

Maßnahme Vertrag nicht unterschreiben:
Eine entsprechende Verpflichtung zur Unterzeichnung eines Vertrages mit einem Maßnahme Träger ist aber weder dem Gesetz zu entnehmen, d.h. das SGB II sieht keine entsprechende Verpflichtung vor und eine etwaige Nichtunterzeichnung eines Vertrages mit einem Maßnahme Träger ist insbesondere nicht über Absenkungstatbestände nach § 31 SGB II zu sanktionieren. Durch die Nichtunterzeichnung des streitigen Vertrages [...] hat die Antragstellerin somit auch keinen Anlass für den Abbruch der Maßnahme gegeben.
SG Ulm, Az. S 11 AS 3464/09 ER

Schon der Umfang der Unterlagen sowie die Vielzahl und die Bedeutung der behandelten Inhalte rechtfertigen es ohne weiteres, dass der Antragsteller sich bis zum nächsten Morgen Zeit nehmen wollte, um die Formulare zu prüfen und seine Entscheidung zu überdenken. Welche "organisatorischen Gründe" im Bereich des Maßnahme Trägers dem entgegengestanden haben sollen, hat dieser nicht konkretisiert. Letztlich kommt es darauf aber auch nicht an, denn ggf. müsste der Maßnahme Träger seine Abläufe anders organisieren.

Es ist jedenfalls unverhältnismäßig, einen erwerbsfähigen Leistungsempfänger mit der Notwendigkeit einer sofortigen Unterschrift unter eine Vielzahl von Dokumenten unter Druck zu setzen, bloß um einen Maßnahme Träger die Arbeitsabläufe zu erleichtern. Wie allgemein beim Abschluss von wichtigen Verträgen üblich, ist auch hier ein gewisser Zeitraum für die Prüfung der Rechtmäßigkeit und der Rechtsfolgen zuzubilligen (vgl. auch Sonnhoff, in : jurisPK-SGB II, 2. Aufl. 2007, § 31 Rn. 39 zum früheren Sanktionstatbestand der Weigerung, eine angebotene Eingliederungsvereinbarung abzuschließen, in § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a SGB II in der bis zum 31.03.2011 geltenden Fassung).
SG Hamburg, 20.12.2012, S 38 AS 3756/12 ER

Darüber hinaus ist durch das Grundgesetz im Artikel 2 die Vertragsfreiheit garantiert (als Ausfluss der allgemeinen Handlungsfreiheit)


Unentgeltliches Praktikum kann jederzeit sanktionslos abgebrochen werden:
Entgegen der Ansicht der Antragsgegnerin hat sich der Antragsteller durch den Abbruch des Praktikums nicht geweigert, eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit fortzuführen. Denn bei dem unentgeltlichen Praktikum handelt es sich nicht um eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit im Sinne des § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. c) SGB II.
LSG NRW Beschluss vom 02.05.2008 AZ: L 7 B 321/07 AS/ER
 

verweigerer

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Maßnahmeträger: Nicht unterschreiben Vertragsfreiheit keine Sanktion für Leistungsbezieher nach dem SGB II SG Ulm Urteil Az S 11 AS 3464 09 ER

Beim Maßnahmeträger nichts unterschreiben das ist wichtig.

Dann bekommen die kein Geld vom Jobcenter

Az: S 11 AS 3464/09 ER Urteil

Nicht unterschrieben beim Maßnahme träger keine Sanktion


Hier bei dem Link kommt als PDF Datei das Urteil


https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0CDkQFjAB&url=http://www.elo-forum.org/attachments/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/32639d1291206025-getarnte-mae-frechheit-sg-ulm-keine-unterschrift-mat_11.2009.pdf&ei=mBdVUvS6E4aYtAb7xYEY&usg=AFQjCNG38EV6PAr1KG24-xtujlMz1E0IfA&bvm=bv.53760139,d.Yms


Maßnahmeträger hat keinen Anspruch auf einen Lebenslauf keine Sanktion für Hartz IV Leistungsbezieher

SG Leipzig ,Beschluss vom 29.05.2012,- S 25 AS 1470/12 ER -


Ein außerhalb des Sozialrechtsverhältnis stehender Dritter, wie hier der Maßnahmeträger, kann nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten Daten erheben und verwerten(§ 4a des Bundesdatenschutzgesetz).


Eine nichterteilte Zustimmung kann im Umkehrschluss nicht dazu führen, den Leistungsempfänger in der Sache dafür zu sanktionieren (so im Ergebnis auch Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 15.02.20 12 - S 107 AS 1034/12 ER - Rdnr. Cool.


S 25 AS 1470/12 ER ? Keine Sanktion, wenn der Leistungsberechtigte einem Maßnahmeträger den Lebenslauf nicht vorlegt. | Amtswillkür im Leipziger Jobcenter



Rechtsnatur einer Zuweisung / rechtliche Stellung eines Maßnahmeträgers


https://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/116924-rechtsnatur-zuweisung-rechtliche-stellung-massnahmetraegers.html



LSG Brandenburg Sinnfreie Maßnahmen in einer EGV Sinnfreie Maßnahmen in einer EGV bei nicht Antritt keine Sanktion berechtigt

Sinnfreie Maßnahmen in einer EGV bei nicht Antritt keine Sanktion berechtigt

Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg - L 14 B 568/08 AS ER - hat entschieden, dass eine Sanktion wegen des Weigerung eine Maßnahme weiter zu besuchen dann nicht rechtmäßig ist, wenn die betreffende Maßnahme für den Betreffenden nicht zumutbar ist.

Es kommt regelmäßig vor, dass Hilfebedürftige erst einmal eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben müssen in der sie sich verpflichten an einer Maßnahme teilzunehmen. Die Maßnahmen sind dann entweder immer wieder die gleichen oder bringen die Hilfebedürftigen nicht voran.

Dem hat das Landessozialgericht nun eine eindeutige Absage erteilt.

Bürgerservice Berlin - Brandenburg



Dauer einer Maßnahme nach § 45 SGB III beim Maßnahmeträger

§ 45 Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung




(2) Die Dauer der Einzel- oder Gruppenmaßnahmen muss deren Zweck und Inhalt entsprechen. Soweit Maßnahmen oder Teile von Maßnahmen nach Absatz 1 bei oder von einem Arbeitgeber durchgeführt werden, dürfen diese jeweils die Dauer von sechs Wochen nicht überschreiten.

Die Vermittlung von beruflichen Kenntnissen in Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung darf die Dauer von acht Wochen nicht überschreiten. Maßnahmen des Dritten Abschnitts sind ausgeschlossen.

SGB 3 - Einzelnorm

Quelle:

https://www.bfgoe.de/fileadmin/newsletter/pict/2012_07/121114 4_1_Beschluss_AG_Eingliederung.pdf


Praktikum muss bezahlt werden Arbeit ist Arbeit

Ein unentgeltliches Praktikum ist keine angebotene Arbeit im Sinne des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB II
Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen,Beschluss vom 12.01.2012,- L 7 AS 242/10 B -

1. Stehen die in einer Eingliederungsvereinbarung geregelten Pflichten des Leistungsberechtigten in keinem angemessenen Verhältnis zu den Gegenleistungen der Behörde, bleibt eine Pflichtverletzung sanktionslos.

2. Ein unentgeltliches Praktikum ist keine angebotene Arbeit im Sinne des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB II.


sozialrechtsexperte: Ein unentgeltliches Praktikum ist keine angebotene Arbeit im Sinne des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB II


Hartz-IV-Empfänger zum Pflege-Praktikum

Kein Geld fürs Pflege-Praktikum

21.10.2011

"Hartz-IV-Empfänger zum Pflege-Praktikum" das fordert aktuell BA-Vorstand Heinrich Alt (BZ vom 20 Oktober 2011). Begründung: Langzeitarbeitslose sollen so prüfen können, ob der Pflegeberuf etwas für sie ist. Geld gibt´s für das Praktikum aber nicht.

Stichwort unbezahlten Praktika

Hartz-IV-Empfänger zum Pflege-Praktikum


Urteil Landesarbeitsgericht


10 Sa 782/07 LArbG 24.04.2008


Der Beklagte macht geltend, er schulde dem Kläger keinen Lohn. Der Kläger sei ihm von der Arbeitsagentur Ludwigshafen vermittelt worden, um ein zweiwöchiges Praktikum abzuleisten. Deshalb sei auch kein schriftlicher Arbeitsvertrag geschlossen worden. Er habe mit Frau B. A. von der Arbeitsagentur Ludwigshafen vereinbart, dass der Kläger zunächst ein zweiwöchiges Praktikum ableisten solle. Sollte sich nach Ablauf der zwei Wochen ein Arbeitsverhältnis daraus ergeben, so würde das Praktikum auf die Arbeitszeit angerechnet und vergütet werden. Ansonsten erhalte der Kläger vom Arbeitsamt eine Vergütung für die zwei Wochen geleistete Arbeit. Der Kläger habe für zwei Wochen vom Arbeitsamt bezahlt werden sollen, wenn er nicht in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werde. Er habe vermutlich bereits eine Entschädigung über das Arbeitsamt erhalten.


https://www3.mjv.rlp.de/rechtspr/DisplayUrteil_neu.asp?rowguid={039D37BC-E20A-498E-BA48-BF2F4C251F7C}
 

Survival

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Nichts unterschreiben, alle Verträge zu überprufen einstecken und hier Hochladen.
Wenn denen das nicht schmeckt das sag das du dies schriftlich haben möchtest das du die Verträge nicht mitnehmen darfst. Du hast 7-14 Tage Zeit Verträge überprüfen zu lassen.

Hab das auch alles durch, ich such mal die links von meinen Maßnahmen.
Habs hier hochgeladen -- > https://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/138334-sinnlos-massnahme-bekaempft.html
 

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Maßnahmeträger: Nicht unterschreiben Vertragsfreiheit keine Sanktion für Leistungsbezieher nach dem SGB II SG Ulm Urteil Az S 11 AS 3464 09 ER

Beim Maßnahmeträger nichts unterschreiben das ist wichtig.

Dann bekommen die kein Geld vom Jobcenter

Az: S 11 AS 3464/09 ER Urteil

Nicht unterschrieben beim Maßnahme träger keine Sanktion


Hier bei dem Link kommt als PDF Datei das Urteil


https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&ved=0CDkQFjAB&url=http://www.elo-forum.org/attachments/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/32639d1291206025-getarnte-mae-frechheit-sg-ulm-keine-unterschrift-mat_11.2009.pdf&ei=mBdVUvS6E4aYtAb7xYEY&usg=AFQjCNG38EV6PAr1KG24-xtujlMz1E0IfA&bvm=bv.53760139,d.Yms


Maßnahmeträger hat keinen Anspruch auf einen Lebenslauf keine Sanktion für Hartz IV Leistungsbezieher

SG Leipzig ,Beschluss vom 29.05.2012,- S 25 AS 1470/12 ER -


Ein außerhalb des Sozialrechtsverhältnis stehender Dritter, wie hier der Maßnahmeträger, kann nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten Daten erheben und verwerten(§ 4a des Bundesdatenschutzgesetz).


Eine nichterteilte Zustimmung kann im Umkehrschluss nicht dazu führen, den Leistungsempfänger in der Sache dafür zu sanktionieren (so im Ergebnis auch Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 15.02.20 12 - S 107 AS 1034/12 ER - Rdnr. Cool.


S 25 AS 1470/12 ER ? Keine Sanktion, wenn der Leistungsberechtigte einem Maßnahmeträger den Lebenslauf nicht vorlegt. | Amtswillkür im Leipziger Jobcenter



Rechtsnatur einer Zuweisung / rechtliche Stellung eines Maßnahmeträgers


https://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/116924-rechtsnatur-zuweisung-rechtliche-stellung-massnahmetraegers.html



LSG Brandenburg Sinnfreie Maßnahmen in einer EGV Sinnfreie Maßnahmen in einer EGV bei nicht Antritt keine Sanktion berechtigt

Sinnfreie Maßnahmen in einer EGV bei nicht Antritt keine Sanktion berechtigt

Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg - L 14 B 568/08 AS ER - hat entschieden, dass eine Sanktion wegen des Weigerung eine Maßnahme weiter zu besuchen dann nicht rechtmäßig ist, wenn die betreffende Maßnahme für den Betreffenden nicht zumutbar ist.

Es kommt regelmäßig vor, dass Hilfebedürftige erst einmal eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben müssen in der sie sich verpflichten an einer Maßnahme teilzunehmen. Die Maßnahmen sind dann entweder immer wieder die gleichen oder bringen die Hilfebedürftigen nicht voran.

Dem hat das Landessozialgericht nun eine eindeutige Absage erteilt.

Bürgerservice Berlin - Brandenburg



Dauer einer Maßnahme nach § 45 SGB III beim Maßnahmeträger

§ 45 Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung




(2) Die Dauer der Einzel- oder Gruppenmaßnahmen muss deren Zweck und Inhalt entsprechen. Soweit Maßnahmen oder Teile von Maßnahmen nach Absatz 1 bei oder von einem Arbeitgeber durchgeführt werden, dürfen diese jeweils die Dauer von sechs Wochen nicht überschreiten.

Die Vermittlung von beruflichen Kenntnissen in Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung darf die Dauer von acht Wochen nicht überschreiten. Maßnahmen des Dritten Abschnitts sind ausgeschlossen.

SGB 3 - Einzelnorm

Quelle:

https://www.bfgoe.de/fileadmin/newsletter/pict/2012_07/121114 4_1_Beschluss_AG_Eingliederung.pdf


Praktikum muss bezahlt werden Arbeit ist Arbeit

Ein unentgeltliches Praktikum ist keine angebotene Arbeit im Sinne des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB II
Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen,Beschluss vom 12.01.2012,- L 7 AS 242/10 B -

1. Stehen die in einer Eingliederungsvereinbarung geregelten Pflichten des Leistungsberechtigten in keinem angemessenen Verhältnis zu den Gegenleistungen der Behörde, bleibt eine Pflichtverletzung sanktionslos.

2. Ein unentgeltliches Praktikum ist keine angebotene Arbeit im Sinne des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB II.


sozialrechtsexperte: Ein unentgeltliches Praktikum ist keine angebotene Arbeit im Sinne des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB II


Hartz-IV-Empfänger zum Pflege-Praktikum

Kein Geld fürs Pflege-Praktikum

21.10.2011

"Hartz-IV-Empfänger zum Pflege-Praktikum" das fordert aktuell BA-Vorstand Heinrich Alt (BZ vom 20 Oktober 2011). Begründung: Langzeitarbeitslose sollen so prüfen können, ob der Pflegeberuf etwas für sie ist. Geld gibt´s für das Praktikum aber nicht.

Stichwort unbezahlten Praktika

Hartz-IV-Empfänger zum Pflege-Praktikum


Urteil Landesarbeitsgericht


10 Sa 782/07 LArbG 24.04.2008


Der Beklagte macht geltend, er schulde dem Kläger keinen Lohn. Der Kläger sei ihm von der Arbeitsagentur Ludwigshafen vermittelt worden, um ein zweiwöchiges Praktikum abzuleisten. Deshalb sei auch kein schriftlicher Arbeitsvertrag geschlossen worden. Er habe mit Frau B. A. von der Arbeitsagentur Ludwigshafen vereinbart, dass der Kläger zunächst ein zweiwöchiges Praktikum ableisten solle. Sollte sich nach Ablauf der zwei Wochen ein Arbeitsverhältnis daraus ergeben, so würde das Praktikum auf die Arbeitszeit angerechnet und vergütet werden. Ansonsten erhalte der Kläger vom Arbeitsamt eine Vergütung für die zwei Wochen geleistete Arbeit. Der Kläger habe für zwei Wochen vom Arbeitsamt bezahlt werden sollen, wenn er nicht in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werde. Er habe vermutlich bereits eine Entschädigung über das Arbeitsamt erhalten.


https://www3.mjv.rlp.de/rechtspr/DisplayUrteil_neu.asp?rowguid={039D37BC-E20A-498E-BA48-BF2F4C251F7C}
Habs hier hochgeladen -- > https://www.elo-forum.org/weiterbildung-umschulung-sinnlose-massnahmen/138334-sinnlos-massnahme-bekaempft.html
 
G

Gerhard Hartz

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Aarrgh :D sry guys.... ich bin so genervt und angespannt von dem ganzen bullsh*t, dass ich die Ironie dahinter garnicht erkannt habe :D
Kein Ding!

Ich bin selber auch ziemlich sensibilisiert was "den Club der toten Dichter" angeht.
Die ganze Nummer (deren Verhalten) zehrt schon mächtig am Nervenkostüm.
Aber genau deshalb bin ich so froh dieses Forum hier entdeckt zu haben.

Mir persönlich bedeutet es unheimlich viel zu lesen das es anderen auch ähnlich ergeht wie mir. Ich hab über einen langen Zeitraum gedacht das ich einfach nen Schaden habe.
Dank des Elo Forums hier fühle ich mich wieder ein wenig mehr als Mensch.

Man ist somit nichtmehr so ganz allein!
 

gelibeh

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(2) Die Dauer der Einzel- oder Gruppenmaßnahmen muss deren Zweck und Inhalt entsprechen. Soweit Maßnahmen oder Teile von Maßnahmen nach Absatz 1 bei oder von einem Arbeitgeber durchgeführt werden, dürfen diese jeweils die Dauer von sechs Wochen nicht überschreiten.

Die Vermittlung von beruflichen Kenntnissen in Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung darf die Dauer von acht Wochen nicht überschreiten. Maßnahmen des Dritten Abschnitts sind ausgeschlossen.
Hier gilt zu beachten, dass ein Bewerbungstraining nicht darunter fällt, das ist weder beim Arbeitgeber oder vermittelt berufliche Kenntnisse. Also darf das auch länger dauern. Ob das nun sinnvoll ist oder nicht.
 
E

ExitUser

Gast
@Gelibleh: danke für den Hinweis. Derzeit befinde ich mich in einer achtwöchigen Maßnahme bei Tertia. Die ganze Zeit wurde ich vom Einsteigscoach (derzeit in Urlaub) erpresst und bedroht, dass es eine "Verlängerung" geben würde, dass auch ungeachtet dessen, dass ich vormittags Termine beim Arzt wahrzunehmen hatte und ich mir die Anwesenheit zu diesen Terminen auch ständig bescheinigen ließ!

Immerhin konnte ich den Einstiegscoach dazu bringen, dass er sogar meine Anwesenheitsbescheinigungen beim Arzt kmir kopiert wieder aushändigte, so intensiv machte ich jedes Mal aufmerksam auf evtl. Sozialdatenschutz oder sonstige eventuelle Grundrechtsverletzungen ;)

Wie ich allerdings permanent mit Sanktionen bedroht und erpresst wurde, auch mit Verlängerung der Mßnahme bedroht und erpresst wurde kann einfach nicht rechtens sein. AUs wurden ausschließlich als schwänzen betrachtet. Da kann man dann nur noch antworten: AU ist AU und bescheinigter Termin beim Arzt ist bescheinigter Termin beim Arzt.

Selbiger Coach wollte auch permanent vor allen anderen Teilnehmern im Kurs wissen, was mir denn fehle, gefehlt hat usw. - so aber auch bei allen anderen. Ich gab da natürlich keine Auskunft, ich schwieg (= Querulant sein, ich mache nicht mit, ich verhalte mich nicht kooperativ) - ein Arbeitscoach müsste doch mit dem geltenden Arbeitsrecht vertraut sein und wissen, dass Diagnosen kein Thema für den Arbeitgeber oder sonstwen sind?

Der von dir erwähnte Passus müsste in § 45 SGB III stehen: SGB 3 - Einzelnorm

ja:
Die Vermittlung von beruflichen Kenntnissen in Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung darf die Dauer von acht Wochen nicht überschreiten.
Es könnte aber sein, dass das in der Handhabe individuell festgelegt ist??
 

Survival

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Kein Ding!
....
Mir persönlich bedeutet es unheimlich viel zu lesen das es anderen auch ähnlich ergeht wie mir. Ich hab über einen langen Zeitraum gedacht das ich einfach nen Schaden habe.
Dank des Elo Forums hier fühle ich mich wieder ein wenig mehr als Mensch.


Man ist somit nichtmehr so ganz allein!
Geht mir genau so...
 

Survival

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Wie ich allerdings permanent mit Sanktionen bedroht und erpresst wurde, auch mit Verlängerung der Mßnahme bedroht und erpresst wurde kann einfach nicht rechtens sein.
Dies ist derer einzigster Dreh- und Angelpunkt.


AUs wurden ausschließlich als schwänzen betrachtet. Da kann man dann nur noch antworten: AU ist AU und bescheinigter Termin beim Arzt ist bescheinigter Termin beim Arzt.
Lass sie denken, was se wollen. Sind reine Psycho-Spielchen. Was anderes können die dazu nicht äussern.

Rechtlich zählt nur das, was auf dem Papier steht.

Selbiger Coach wollte auch permanent vor allen anderen Teilnehmern im Kurs wissen, was mir denn fehle, gefehlt hat usw. - so aber auch bei allen anderen.

Ich gab da natürlich keine Auskunft, ich schwieg (= Querulant sein, ich mache nicht mit, ich verhalte mich nicht kooperativ) - ein Arbeitscoach müsste doch mit dem geltenden Arbeitsrecht vertraut sein und wissen, dass Diagnosen kein Thema für den Arbeitgeber oder sonstwen sind?
Dies ist auch wieder ein Pscycho-Spiel um dich vor den anderen als Schwänzer darzustellen oder um sie gegen dich aufzuhetzen.
So etwas darf er nicht Fragen und erst recht nicht vor allen anderen, dies geht die nichts an.

Ich glaube wenn es so weitergeht, verlange die noch eine ärztliche Schweigepflichtsentbindung, unterzeichne so etwas auf gar keinen Fall.

Die sind sehr wohl mit dem Arbeitsrecht vertraut, aber bei denen zählt das Motto:

So lange der uninformierte LE mitspielt, können wir ihn ausquetschen. Die hüten sich nur vor denjeniegen, die genau über Ihre Rechte bescheid wissen.
 

gelibeh

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Der Typ beim MT hat doch gar kein recht irgendwelche Sanktionen auszusprechen. Wann es Sanktionen geben kann, steht im §31 SGBII.

Und eine Verlängerung legt das Jobcenter fest und nicht der Typ. Dann würde ich vom JC die Begründung fordern, warum eine Verlängerung bei einem MT notwendig ist, wenn der ganze Mist bis jetzt nichts gebracht hat.
 
E

ExitUser

Gast
Eine Maßnbahme darf höhstens 6 Monate dauern alles was länger geht ist Rechtswiedrig.

Frag den Bengel mal ob Er und sein Verein eine Anzeige wegen Nötigung haben möchten.

Und was deinen Arztbesuch angeht Survival das geht dem MT einen sch...dreck an
Der kann zwar alles essen aber nicht alles Wissen
 
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