Sinnhaftigkeit: Klage vorm SG bei vorläufigem Bescheid

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Mollmops

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Ich überlege gerade, ob ich mich auf den K(r)ampf "Sozialgericht" einlasse oder zunächst darauf verzichte. Mein Widerspruch gegen den vorläufigen Bescheid für den aktuellen BWZ wurde natürlich abgelehnt. Der aktuelle BWZ endet Ende Juli. Bei der verhältnismäßigen Kürze der Zeit würde ich beim SG eh nichts mehr erreichen.

Nach Ablauf des aktuellen BWZ würde ich gegen den dann ergehenden abschließenden Bescheid erneut Widerspruch einlegen, exakt die gleichen Gründe aufführen wie im Widerspruch gegen den vorläufigen Bescheid. Darauf kommt dann wieder der abgelehnte Widerspruch und ich würde Anwalt plus SG bemühen.

Würde diese Vorgehensweise Nachteile bringen, etwa weil das JC (erfolgreich?) argumentieren könnte, ich wäre mit dem abgelehnten Widerspruch gegen den vorläufigen Bescheid einverstanden gewesen, da ich auf die Möglichkeit der Klage vorm SG verzichtet habe?

Welchen Nutzen hätte generell ein Überprüfungsantrag nach einem abschlägigen Widerspruch?
 

Koelschejong

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Natürlich macht das Sinn, denn der "neue" endgültige Bescheid ersetzt bzw. ändert ja den angefochtenen vorläufigen Bescheid und wird damit gem. § 96 Abs. 1 SGG Gegenstand des dann schon laufenden Klageverfahrens.
 

Koelschejong

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Doch, die Klage gegen den vorläufigen Bescheid. Dieser vorläufige Bescheid wird bei Abgabe der endgültigen EKS geändert oder aufgehoben, dann aber ist der neue Bescheid Gegenstand des Verfahrens.
 

Mollmops

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Meine Irritation besteht darin, dass ich einmal bereits Klage gegen den vorläufigen Bescheid eingereicht hatte, mir der Richter dann nach Rückmeldung des JC ans SG geraten hatte, aus "prozessökonomischen Gründen" die Klage zurückzunehmen und gegen den endgültigen Bescheid vorzugehen, eben weil der BWZ abgelaufen sei.

Da das JC teilweise eingelenkt hatte (endlich Anerkennung der 16c-Darlehens-Raten) und es "nur" noch um die Anerkennung der ÖPNV-Kosten ging, habe ich die Klage zurückgenommen mit dem Hinweis darauf, dass ich diese Position dann beim endgültigen Bescheid wieder ankreiden werde.
Ob das falsch war, weiß ich nicht.
 

Koelschejong

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Das kann ich Dir auch nicht sagen. Vielleicht war der Richter jemand, der was gerne mal vor sich her schiebt.

Ich bleib bei meiner Meinung, klagen, auch gegen vorläufigen Bescheid.
 

Mollmops

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Bei mir drängt nun leider etwas die Zeit. Ist es möglich einen Dreizeiler zur Fristwahrung als Klage einzureichen und die Begründung binnen einiger Tage nachzureichen?
 
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