Sind Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsbaugenossenschaften gleich bedeutend mit sozialem Wohnungsbau?

Fragestellende

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Hallo,

ich wollte mal fragen, ob Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsbaugenossenschaften gleich bedeutend mit sozialem Wohnungsbau sind oder ob die auch Wohnungen haben, die unter dieses Stichwort nicht fallen würden?

MfG,

Fragestellende.
 

Uhus

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Es existieren sogar Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsbaugenossenschaften, die überhaupt keine Wohnungen im Bestand haben, welche unter "sozialer Wohnungsbau" subsumiert werden könnten.
 

Atze Knorke

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Hallo Fragestellende,

zu komplex, die städtischen, landeseigenen oder kommunalen Wohnungsbaugesellschaften haben ihr
Tafelsilber an bezahlbaren Wohnungen in den vergangenen Jahren unterm Preis verscherbelt.
Dahingehende Mieten muss man sich nun leisten können.

Die Wohnungsbaugenossenschaften konkurrieren mit anderen Anbietern um die knappen Bauflächen.
Der Wunsch nach einer genossenschaftlichen Wohnung ist groß, die schwarzen Schafe darunter auch.
Die Wohnungsvergabe wird auch bei Genossenschaften nach wohnungswirtschaftlichen Gesichtspunkten
erfolgen - "sozial ausgewogene" Belegung. Die politisch-soziale Kontrolle der Mietpreisentwicklung fehlt
hier.

Und wie sieht es heute aus, der soziale Wohnungsbau ist fast zum Erliegen gekommen. Die Instrumente
des sozialen Wohnungsbaus sollten sich an Haushalte mit niedrigem Einkommen richten, die oft auf
sogenannte staatliche Transferleistungen angewiesen sind.

Doch die Zahl der Berechtigten ist sehr hoch. Angesichts der niedrigen Zahl von Sozialwohnungen
können bundesweit längst nicht alle Haushalte, die einen Anspruch auf eine Sozialwohnung haben,
auch eine bekommen, denn nun herrscht in Deutschland Wohnungsnotstand.

Gutverdiener sitzen in den Sozialwohnungen, der Missbrauch wird nicht kontrolliert.
Die Fehlbelegungsabgabe wurde wieder abgeschafft.

Ein BGH-Urteil - Sozialer Wohnungsbau

Situation und Perspektiven der sozialen Wohnraumförderung in Deutschland

Wie lautet die Perspektive (wer weiss, was die Coronakrise längerfristig an Folgen und Auswirkungen
mit sich bringen wird ...) ohne Moos nix los!
 

Fragestellende

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Danke Euch. Ich bin auf Wohnungssuche. Meine Chefin meinte gestern:"Ach, das sind Sozialwohnungen" (bezüglich einem Straßenviertel von dem sie wusste, das Kunden wohnen und es "nicht so toll aussieht"). Da habe ich mich gefragt, ob ich einen Fehler mache, wenn ich bei Genossenschaften und solchen Gesellschaften eine Wohnung suche.

Woran erkennt man eigentlich, dass ein Vermieter, ein Unternehmen, das vermietet, sozialen Wohnungsbau betreibt bzw. sich auch gut um die Mietparteien, die Miethäuser kümmert?

Deinen Satz mit Corona verstehe ich noch nicht. Magst Du ihn noch einmal erklären, in Bezug auf Wohnen? (Vielleicht steht die Antwort auch im Link drin. Ich schau mal nach.)
 

Lelek

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Zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten durchs Viertel spazieren, mit Anwohnern ins Gespräch kommen, mit offenen Augen und Ohren unterwegs sein. Dann bekommst du schon ein gutes Gefühl für die Wohnsituationen vor Ort.
 

Fragestellende

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Das stimmt. Das ist eine gute Idee. Dafür müsste man nur entsprechend Zeit haben. ...oder man geht vorher durch bestimmte Viertel und sucht auch wirklich nur dort nach Wohnungen. Letztens kam von einer solchen Gesellschaft ein Wohnungsangebot. Selbst das Finden eines Besichtigungstermins wurde durch die Arbeitszeiten schwierig. ...und es gab noch mehr Interessenten. Wie schnell soll ich dann dann hinfahren, spazieren gehen und mit Anwohnern sprechen (geben die eigentlich so offen Auskunft?)? Mit Arbeit hat man mehr Geld, aber auch weniger Zeit (Vor- und Nachteil bei der Wohnungssuche).
 

ZynHH

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Also in der Hamburger Hafencity gibt es auch viele Sozialwohnungen.
Daran, das ein Viertel, eine Strasse, einen schlechten Ruf geniesst, sind in aller Regel nicht die Wohnungseigentümer oder Erbauer der Wohnanlagen schuld.
Auch liegt es nicht daran, das es dort mal sozialen Wohnungsbau gab, jede Wohnung fällt irgendwann aus der Sozialbindung und wird dem normalen Wohnungsmarkt zugerechnet, weil die Förderung ausläuft.

Um in ein gewünschtes Wohnviertel zu kommen, informiert man sich intensiv über das Umfeld.

Viele ziehen mehr oder weniger gezwungen in Siedlungen, wo sie nicht leben wollen und suchen dann weiter, mit mehr oder weniger Erfolg. Das ist in zweierlei Sicht kontraproduktiv.
Erstens haben diese nur "kurz" dort wohnenden kein gesteigertes Interesse, dort etwas zu verändern, man ist ja bald wieder weg....lol....
Zweitens haben sie jetzt eine Adresse, die es schwer macht, Kredite, gutbezahlte Jobs oder Wohnungen zu bekommen.

Das Wohnungsbauunternehmen hat oft auch in anderen Gegenden Wohnungen, es lohnt sich gezielt in solchen Gegenden zu suchen.
Dafür muss man sich aber ausgiebig informieren und manchmal auch Abstriche an den eigenen Wünschen machen.
 

Karl Schmidt

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Ich kenne das von Wohnungsgesellschaften so, daß man die Suche auf ein paar Bezirke eingrenzt. Von daher suchst du eben nur in den dir genehmen Gegenden.
 

Quale

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Ich finde das man viel auch an der Wohnung ablesen kann. Dabei kommt es eigentlich nicht drauf an, ob man in einer sozial besseren Gegend wohnt.
z.B. Man sieht ein Kinderfahrrad vor der Tür. Hat man normale Arbeitszeiten, wäre das ein positives Anzeigen. In einem 3 Schichtbetrieb wäre das eher negativ.
Vielleicht solltest du auch genau überlegen was du brauchst.
 

Sowhat

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Also bei uns hier sind die Listen der Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften sehr lang vor allem an bezahlbaren Wohnungen.
Ich habe meine kleine Wohnung (die ja bereits 30€ über den angemessenen KdU lag nur bekommen, weil ich in der Wohnungsgenossenschaft bereits seit 11 Jahren eine größere Wohnung bewohnte. Die hatte ich damals nach meiner Scheidung und Krankheit über Beziehungen bekommen.
Die 30€ musste ich mir noch erkämpfen (war ja JC und jetzt Grundsicherung). Bei allen anderen Wohnungsgesellschaften in denen ich durch das Wohnungsamt, von denen ich sogar einen WBS hatte, gemeldet war, bekam ich in drei Jahren nicht einen Vorschlag. Niemand wollte eine Ü50jährige H4-Empfängerin.
Habe den Antrag jährlich erneuert und immer wieder angerufen.
Aber falls Geld eine eher untergeordnete Rolle spielt, werden doch jetzt von vielen Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften sehr schöne Wohnungen gebaut. Also in unserer mittelfränkischen Stadt wird gebaut wie verrückt. Auch barrierefrei usw. man muss es nur bezahlen können.
Aber sozialer Wohnungsbau sind die Wohnungsbaugesellschaften längst nicht mehr. Mein Sohn wohnt in einer kleinen Wohnung der WBG unserer
Stadt (aber die wäre für einen HE mit 55qm und 500€ warm ca. bereits über den KdU) im 5. Stock ohne Aufzug. Das sind bei uns die bezahlbaren Wohnungen in unserer Stadt. Kann ja auch nicht mehr jeder bewältigen.
Aber so für 1000€ warm kriegt man hier schon was Schönes.
 

Lelek

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wenn man nicht gerade neu in einer Stadt ist, dann kennt man doch die einzelnen Stadtteile.

Was für Autos stehen auf dem Parkplatz, welche Namen auf den Klingelschildern, wie sehen die Mülltonnen aus, stehen vor den Häusern Einkaufswägen herum, wenn Haustüren aus Glas sind, kann man auch mal einen Blick ins Innere werfen. Mit Google Earth kann man sich einen verschlossenen Innenhof, oder eine nicht zugängliche Hinterseite eines Hauses näher betrachten.

All das sind Informationen. Oder man nimmt einfach den Hörer in die Hand, und sucht das Gespräch mit der Wohnungsgesellschaft.
 

Woodruff

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Was für Autos stehen auf dem Parkplatz, welche Namen auf den Klingelschildern, wie sehen die Mülltonnen aus, stehen vor den Häusern Einkaufswägen herum, wenn Haustüren aus Glas sind, kann man auch mal einen Blick ins Innere werfen.


Oder hat jemand auf dem Rücksitz seines Autos einen Baseballschläger (wohl zu anderen Zwecken als Sport).

Das ist mir mal bei einer Wohnungssuche aufgefallen.
 

Atze Knorke

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@Fragestellende,
Deinen Satz mit Corona verstehe ich noch nicht. Magst Du ihn noch einmal erklären, in Bezug auf Wohnen? (Vielleicht steht die Antwort auch im Link drin. Ich schau mal nach.)

Erklärbär kommt, meine Anmerkung bezog sich auf die Leistbarkeit der Miete in der Coronakrise.
Viele betroffene Menschen (Kurzarbeit, eintretende Arbeitslosigkeit) können ihre Miete nicht mehr bezahlen
und die Krisenfestigkeit der Finanzen bis hin zur tatsächlichen Überlastungssituation werden die nächsten
Monate zeigen.

Es wird einen starken Umwälzungsprozess auf dem Wohnimmobilienmarkt geben, schon jetzt werden
z. B. Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt.

Bitte dazu:

Gleichwohl es beim Vermieter immer daraus hinausläuft, nur ein langfristig monetärer Mieter ist auch
ein guter Mieter!
 

Atze Knorke

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@Sowhat,

Aber falls Geld eine eher untergeordnete Rolle spielt, werden doch jetzt von vielen Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften sehr schöne Wohnungen gebaut. Also in unserer mittelfränkischen Stadt wird gebaut wie verrückt. Auch barrierefrei usw. man muss es nur bezahlen können.

Im Grunde genommen, richtig, nur die Neuvermietungen erleben einen Stillstand am Wohnungsmarkt.

Und in Nürnberg sind die Weichen bereits gestellt und wer hätte es gedacht, die sehr kleinen Wohnungen
werden teurer:

In Nürnberg gibt es dann noch nicht mal den Mietspiegel gratis und umsonst:
InfoAb 1. August ist der Mietspiegel unter anderem beim Stab Wohnen, Marienstraße 6, Zimmer 318, bei den Bürgerämtern sowie bei der Bürger-Info am Hauptmarkt 18 zu einem Preis von drei Euro erhältlich
 

Lelek

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Bei uns wurde bereits vor Jahrzehnten beschlossen, dass die städtische Wohnungsgesellschaft nicht veräußert werden darf. Heuschrecken wie Vonovia oder Deutsche Wohnen spielen hier kaum eine Rolle. Braucht kein Mensch.

Bei allen Neubauten der städt. Gesellschaft gibt es eine feste Quote von Sozialwohnungen. Es wird auf eine soziale Durchmischung geachtet. Und trotzdem ist die Nachfrage größer als das Angebot.

Alle sind sich einig dass mehr gebaut werden muss, doch sobald Pläne vorliegen, bilden sich irgendwelche Bürgerinitiativen, die dagegen sind. Diese Rechtsstreitigkeiten ziehen sich ewig hin....

Sankt-Florian-Prinzip: Bauen? Ja,! Aber doch bitte nicht vor meiner Haustür.
 

Tripod

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A-sozialer Wohnungsbau - erneut ein schöner Euphemismus. Letztlich geht es doch nur darum nicht all die Armen auf Pappkartons zu verweisen und die Armutsquartiere in Grenzen zu halten.
"Sozialwohnungen" bedürfen heuer in der Regel einer Bescheinigung die einem dergleichen zugesteht (1./ 2. Förderungsweg) ansonsten gibt es noch preisewerte Nachkriegsbauten, die nicht notwendig in Problem Vierteln stehen müssen. Sozialer Wohnungsbau, wenn die Durchmischung stimmt, ist nicht per se ein Problem.
Viele Probleme die bei der Wohnortwahl eine Rolle spielen erfährt man beim schlichten Gang durchs Viertel, schmutzige Ecken, bedenkliches Publikum, laute Verkehrsadern, alles das fällt einem gleich auf. Problematische Nachbarschaft, vertuschte feuchte Wände und ne Feuerwehrwache ums Eck dazu braucht es mitunter etwas.
 

Fragestellende

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Danke für Eure Ideen. Auf Einiges antworte ich noch. Die Links lese ich noch durch. Frage mich auch grade, wie wählerisch man sein darf, wenn man aktuell keinen Druck hat. Also preislich gibt es schon eine Grenze, aber es gibt erstmal keinen Druck.
 

Fragestellende

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Bin nochmal da. Danke auf jeden Fall für die ganzen Gedankenanregungen zur Politik bzw. in Bezug zu Corona. ...und auch für die Idee, wie bei der Wohnungssuche vorgegangen werden kann. Ich hole jetzt nur nochmal ein paar Zitate heraus:
Ich finde das man viel auch an der Wohnung ablesen kann. Dabei kommt es eigentlich nicht drauf an, ob man in einer sozial besseren Gegend wohnt.
z.B. Man sieht ein Kinderfahrrad vor der Tür. Hat man normale Arbeitszeiten, wäre das ein positives Anzeigen. In einem 3 Schichtbetrieb wäre das eher negativ.
Vielleicht solltest du auch genau überlegen was du brauchst.
Das ist eine gute Idee. Also zu gucken, was man braucht. Das mit dem Kinderfahrrad habe ich nicht verstanden. Magst Du es nochmal erklären?

wenn man nicht gerade neu in einer Stadt ist, dann kennt man doch die einzelnen Stadtteile.
Das ist richtig, aber nicht unbedingt jedes Viertel bzw. jede Straße.

Es wird einen starken Umwälzungsprozess auf dem Wohnimmobilienmarkt geben, schon jetzt werden
z. B. Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt.
Naja, aber ich glaube, es können sich doch immer noch weniger Leute eine Eigentumswohnung leisten, als eine Mietwohnung. Das Ganze geht ja dann "nur" solange, wie Leute sich Eigentumswohnungen leisten können.
Heuschrecken wie Vonovia oder Deutsche Wohnen spielen hier kaum eine Rolle. Braucht kein Mensch.
Kennst Du noch mehr solcher "weniger guten" Wohnungsanbieter? Sahle Bau und LEG sollen auch nicht so gut sein.
 

Kerstin_K

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Das mit dem Kinderfahrrad habe ich nicht verstanden.
Ist doch einfach: Wo ein Kinderfahrrad vor der Tür steht, leben Kinder. Grundsätzlich gut. Aber Kinder machen nunmal auch mal Lärm. Und wenn jemend, der von der Nachtschicht kommt, dann schlafen will, ist das vielleicht nicht so toll.
 

Quale

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Das ist eine gute Idee. Also zu gucken, was man braucht. Das mit dem Kinderfahrrad habe ich nicht verstanden. Magst Du es nochmal erklären?
Es ging mir da rum. Kleinteilig seine Bedürfnisse zu erkennen und die dem Bedarf anzupassen.
Viele haben ja die Bedürfnisse: einen kurzen Arbeitsweg zu haben, ruhe in der Wohnung zu haben, zumindest wenn man schlaffen will und einige soziale Kontakte wären auch nicht schlecht.
Der Grundgedanke wäre eine möglichst große Lebensqualität zu erschaffen und nicht die schönste Wohnung.
 

Fragestellende

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Sagt mal (an Alle, auf die das zutrifft): Habt ihr schon mal einen Makler beauftragt, um eine Mietwohnung zu finden und wenn ja, wie ist es Euch damit ergangen? Bezahlt man da auch nach Dauer deren Suchtätigkeit bzw. Menge an Wohnungen, die die einem vorstellen oder wirklich nur, wenn ein Mietvertrag zustande kommt?

Meine Frage bezieht sich wirklich nur auf diejenigen, die damit schon Erfahrung gemacht haben und Tipps geben können. Danke.
 

Lelek

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Sagt mal (an Alle, auf die das zutrifft): Habt ihr schon mal einen Makler beauftragt, um eine Mietwohnung zu finden und wenn ja, wie ist es Euch damit ergangen? Bezahlt man da auch nach Dauer deren Suchtätigkeit bzw. Menge an Wohnungen, die die einem vorstellen oder wirklich nur, wenn ein Mietvertrag zustande kommt?

Meine Frage bezieht sich wirklich nur auf diejenigen, die damit schon Erfahrung gemacht haben und Tipps geben können. Danke.

Ja, ich. Mehr als ein Dutzend Makler kontaktiert, hatte damals einen "Maklergutschein" vom JC. Geld wäre selbstverständlich nur nach Abschluss eines Mietvertrags geflossen.

Als die Hartz IV hörten, bzw. wie hoch die Miete laut KDU-Liste maximal sein darf, hatten die kein Interesse mehr.
 

Fragestellende

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Danke Dir. Also könnte man durchaus 5 Makler beauftragen und sich von jedem 30 Wohnungen zeigen lassen, ohne etwas zu bezahlen, ja?

Ist unrealistisch, weiß ich. ...aber theoretisch ginge es, ja?
 

Lelek

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fragt sich nur, wo in der Praxis die ganzen leeren Wohnungen herkommen sollen.....

Gibt natürlich auch Makler, die vorab Geld wollen, um in eine "exklusive Kundenkartei" aufgenommen zu werden.
 
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