Sind Kontoauszüge beim Folgeantrag wichtig bei Nutzung von Jobcenter Digital? (1 Betrachter)

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Gelöschtes Mitglied 68944

Gast
Hallo, mein ALG2 läuft noch bis Ende März 2020 und ich habe nun über das Portal "Jobcenter Digital" einen Weiterbewilligungsantrag gesendet.
Dort wurde ich jedoch nicht nach Kontoauszügen gefragt, sind diese deshalb nicht relevant oder sollte ich die lieber jetzt noch nachträglich als Anlage über das Jobcenter Digital online einreichen und wie viele Monate benötigen die dann? Ich denke 3 Monate sollten ausreichen? Oder einfach die Kontoauszüge vorerst weglassen und warten bis die mich auffordern diese nachzureichen? Was wäre klüger?

Viele Grüße
LucilleNegan
 

romeo1222

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Ich selbst schreibe bei jedem WBA, sollten Kontoauszüge benötigt werden, bitte ich um einen Termin um diese vorzulegen.

Seit Jahren wurden keine mehr gefordert, früher regelmäßig. Denken sich wohkl, dass die Person nichts zu verschleiern hat, wenn sie es von sich aus anbietet (habe aber auch nichts zu verschleiern).

Selbst jetzt wo ich Selbständig bin werden die nicht gefordert. Meine Einnahmen übersende ich allerdings per Screenshot einmal im Monat, ebenso die Gutschrift des Lohns für meine Frau im Angestelltenverhältnis.
 

vidar

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Moin @LucilleNegan, und :welcome:

Hallo, mein ALG2 läuft noch bis Ende März 2020 und ich habe nun über das Portal "Jobcenter Digital" einen Weiterbewilligungsantrag gesendet.
Hast du den Zugang des WÄM bestätigt bekommen?

Falls es für die Antragsweiterbearbeitung zusätzlich relevant sein sollte, wirst du kurzfristig einen schriftliche Aufforderung darüber erhalten, ob du noch die Kontoauszüge der letzten 3 Monate nachzureichen/vorzulegen hast.
.
 
G

Gelöschtes Mitglied 68944

Gast
Vielen Dank ersteinmal für die Antworten.

Wofür steht die Abkürzung WÄM?

Ich möchte ungerne einen Termin erhalten um die Kontoauszüge vorzulegen, da ich den Folgeantrag online gestellt habe - mache ich gerne alles online, bin froh wenn ich das Jobcenter so gut wie meiden kann.

Also dann lieber abwarten bis ich die Aufforderung schriftlich erhalte die Kontoauszüge nachzureichen, es bringt mir also nichts von mir selber aus diese als Anlage jetzt schon einzureichen. Habe mir gedacht wenn ich die von mir selber aus jetzt schon einschicke dann sind die nicht so kritisch beim begutachten der Kontoauszüge als wenn die mich darum bitten diese nachzureichen, dann würden die ja erst Recht nachsehen wollen?
 
G

Gelöschtes Mitglied 68944

Gast
Wäre es nicht noch besser, jetzt von den letzten 3 Monate ein PDF zu erstellen und diese dann als Anlage über das Jobcenter Digital hochzuladen/nachzureichen? Dann verkürzt sich die Bearbeitungszeit oder habe ich einen Denkfehler in der Hinsicht dass ich mir dafür noch Zeit nehmen soll? Jetzt schon hochzuladen hätte doch nur Vorteile und abzuwarten nur Nachteile oder irre ich mich da etwa?
 
G

Gelöschtes Mitglied 68944

Gast
Ah verstehe, dass heißt im Endeffekt fordern die nachher noch mehr an also am besten das Schreiben abwarten na gut dann werde ich das so handhaben :)

Ich habe noch eine andere Frage:

Ich habe gehört die Minijob Grenze soll irgendwann von 450 auf 500 oder sogar 550,- € angehoben werden? Ist da etwas wahres dran ich lese nur im Internet dass die Politiker da gegen wären, weil die wollen dass jeder Sozialabgaben abgeben soll und deshalb widersprechen die das sich der die Grenze für einen Aushilfjob erhöhen soll.
 

Mona Lisa

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Ich habe gehört die Minijob Grenze soll irgendwann von 450 auf 500 oder sogar 550,- € angehoben werden? Ist da etwas wahres dran ich lese nur im Internet dass die Politiker da gegen wären, weil die wollen dass jeder Sozialabgaben abgeben soll und deshalb widersprechen die das sich der die Grenze für einen Aushilfjob erhöhen soll.
Daß alle Politiker wollen, daß die Mini-Jobs abgeschafft werden, halte ich für ein Gerücht. Ich wäre dafür.

LG Mona Lisa
 
G

Gelöschtes Mitglied 68944

Gast
Ich wäre auch dafür, dann haben viele einen Anreiz einen Aushilfjob auszuüben, und für die Arbeitgeber wäre es auch besser damit die dem Arbeitnehmer auch mehr Stunden geben können. Das am besten noch in Kombination mit einem Mindestlohn von 12,- € brutto die Stunde. Alles da drunter ist ALG2 Niveau. Und am besten noch dass man als ALG2 Empfänger anstatt 100,- € z.b 200 oder 250,- € Freibetrag als Einkommen hätte. Bei nur 100,- € ist der Stundenlohn ja so gering dass man da gar keine Motivation hat für zu arbeiten.
 

Mona Lisa

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Und am besten noch dass man als ALG2 Empfänger anstatt 100,- € z.b 200 oder 250,- € Freibetrag als Einkommen hätte. Bei nur 100,- € ist der Stundenlohn ja so gering dass man da gar keine Motivation hat für zu arbeiten.
Manche wollen die Freibeträge bis zu einem gewissen Gehalt ganz abschaffen bei ALG II, so daß sich ein Mini-Job gar nicht mehr lohnen soll.

LG Mona Lisa
 

Kerstin_K

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Also ich würe niemals Kontoauszüge irgendwo hochladen. Weisst du wie gut die Server gesichert sind?

Ich bin übrigens nicht für die vollständige Abschaffung von Minijobs. Ichhabe eie Haushaltshilfe für 2 Stunden die Woche. Soll ich da nich nen Steuerberatr beschäftigen um die abzurechnen? Das würde nur dazu führen, dass in Pribathaishalten nocj mehr Leute schwarz beschäftig werden, die Dunkelziffer ist da jetzt schon hoch genug.

Aber da, wo Minijobs sozialversicherungspflichtige Jobs verdraängen, indem aufgeteilt wird, da gehören sie eingedämmt. eine ERhöhung der Gremze wäre hier kontraproduktiv.
 
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