Sind Bonus-/Rückzahlungen bei Cashback und ähnlichem als Einkommen zu melden?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

RollinCHK

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
25 Juli 2014
Beiträge
44
Bewertungen
1
Hallo,

ich bin gerade über diesen Beitrag gestolpert und frage mich, wie sich das Ganze verhält, wenn man z. B. Payback Punkte in Geld umwandelt. Im Grunde hat man dafür ja vorher eingekauft, bzw. einen Rabatt erhalten. Was ist mit anderen Cashback-Diensten wie Shoop.de?

Wie ist das, wenn man z. B. an Gratis-Testen oder Geld Zurück Aktionen teilnimmt, die es ja jedes Jahr für zig Produkte gibt, Beispiel:

- Ich kaufe einen bestimmten Käse
- Ich lade auf der Aktionswebsite den Kassenbon hoch
- Der Kaufpreis wird auf mein Konto erstattet

Das hat doch mit einer Einnahme eigentlich nichts zu tun?
 

romeo1222

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 Januar 2010
Beiträge
1.799
Bewertungen
512
Hat auch nichts mit anrechenbaren Einkommen zu tun. Natürlich ist es wichtig, dass du auch das Geld ausgibst, und nicht ein Verwandter z.B. deine Payback-Karte immer nutzt.

Bei Shoop könnte man ja eine Übersicht ausdrucken, Payback gibt ja auch eine Übersicht. Alternativ kann man bei Payback ja auch sich einfach Gutscheine ausdrucken.

Geld zurück, hier sollte man immer den Kassenbon aufheben (bzw. den Scan davon), falls das JC doch der Meinung ist, dass dieses anrechenbar wäre.

Bezüglich Handyverträge gibt es auch Urteile, sprich Handyvertrag abschließen, Handy erhalten oder Geldzahlung. Dieses darf dann nicht angerechnet werden. Schließlich zahlt man in der Regel ja auch drauf bei solchen Angeboten, die Firmen haben in der Regel nichts zu verschenken.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.162
Bewertungen
28.601
Bei PAyback ist das aber nicht so einfach. MAn bekommt fast immer eine Zweitkarte. Ichhabe es zum Beispiel lange Jahre so gemacht, dass ich eine Karte hatte und die zweite meine Mutter. Das geht dann aber alles auf ein Punktekonto.
 

RollinCHK

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
25 Juli 2014
Beiträge
44
Bewertungen
1
Hallo,

nun ja, Payback fällt ja kaum auf. Gutscheine ist da n gutes Stichwort bzw. mit Punkten zahlen.

Ich mach halt gerne bei den Geld Zurück Aktionen mit. Klar, ich bekomme Geld erstattet, was ich vorher ausgegeben habe. Das eigentliche "Sachgeschenk" ist ja dann z. B. der Käse, Duplo, Mundspülung usw. Ich überlege halt schon, ob ich das weiter mache. Auf der anderen Seite schicke ich meine Rezepte auch an eine Versandapotheke und bekomme einen Sofort-Bonus, so nennen die das. Ich würde es in der Praxis einen Nachlass (Rabatt) auf die Zuzahlung nennen. So gesehen müsste man ja im Grunde Pfandflschensmmler hart ran nehmen...
 

romeo1222

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 Januar 2010
Beiträge
1.799
Bewertungen
512
Ich habe auch schon an Cashback-Aktionen teilgenommen, schon zu Zeiten wo sowas kaum bekannt war. Damals steckte eine "private" Firma dahinter, die gar nichts mit den Firmen und Produkten am Hut hatte. Keine Ahnung warum sowas ne"private" Firma macht, vielleicht Geldwäsche? Waren auch irgendwann Pleite.

Bei Sachen wo man den Kassenbon per Post hinschicken soll, würde ich persönlich nicht machen. Hier sollte man dann aber einen Ausdruck der Aktionswebseite haben, wenn Portokosten erstattet werden. Nicht dass das JC nachher meint, man hätte 70 Cent Gewinn gemacht hätte.

Wobei bis zu 10€ pro Monat darf man sowieso geschenkt bekommen oder ähnliches und diese sind anrechnungsfrei da Bagatellgrenze laut Gesetz.
 

Couchhartzer

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2007
Beiträge
5.550
Bewertungen
9.769
Bei PAyback ist das aber nicht so einfach.
Da es bei PayBack überhaupt keinerlei Auszahlungen in bar oder als Überweisung auf ein Konto gibt, sondern man bestenfalls damit Dinge im Laden mal bezahlen oder mal eine Prämie in Form einer Ware abgreifen kann, ist dieses PayBack hier für das Thema im Topic, welches ja auf anrechnungsfähigen Einkommenszufluss abzielt, nicht einmal ansatzweise relevant.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.162
Bewertungen
28.601
Da es bei PayBack überhaupt keinerlei Auszahlungen in bar oder als Überweisung auf ein Konto gibt, sondern man bestenfalls damit Dinge im Laden mal bezahlen oder mal eine Prämie in Form einer Ware abgreifen kann, ist dieses PayBack hier für das Thema im Topic, welches ja auf anrechnungsfähigen Einkommenszufluss abzielt, nicht einmal ansatzweise relevant.

Da bist u leider falsch informiert. Man kan soch die Bunkte auszahlen lassen auf ein Bankkonto. 1.000 Punkte ergeben 10 EUR Auszahlungsbetrag. Das ist ziemlich versteckt auf der Oayback Webseite, machen sie wohl nicht so gerne.
 

Couchhartzer

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 August 2007
Beiträge
5.550
Bewertungen
9.769
Da bist u leider falsch informiert.
Ok, hab ich noch nicht gekannt aber mich grad mal darüber informiert.
Doch wie auch immer: Wer als Leistungsempfänger so unüberlegt agiert und sich durch solche Rabattsysteme Geld aus Punkteguthaben, das sobald es einen Freibetrag übersteigt als Einkommen zählen würde, auf sein Konto überweisen lässt, dem ist auch nicht zu helfen, wenn es dann mal nach hinten losgeht, falls er es dann beim Leistungsträger verschwiegen hat, weil er sich dadurch dann sein Problem selber verschuldend verursachte.
 

romeo1222

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 Januar 2010
Beiträge
1.799
Bewertungen
512
aber muß auch unterhalb der Bagatellgrenze gemeldet werden?

Im Forum heißt es immer ja. Ich persönlich sehe da keinen Sinn drinnen, wenn es nur ein paar Euro sind. Ebenso bei einer Vermögensumwandlung. Hatte mal bei mir ausgemistet und es wurden bei einem WBA die Kontoauszüge der letzten drei Monate verlangt. Hatte einen Termin zur Einsichtnahme gemacht. Da waren dann drei Transaktionen in Höhe von ca. 100€ drauf. Hatte erklärt was es war usw. Erst gab es deswegen Gemeckere, aber ich konnte es belegen, dass es eine Vermögensumwandlung war (war über Ibäh). Dann wollte sie mit ihrem Vorgesetzten das besprechen und die Kontoauszüge da behalten. Meinte, kein Problem, sie können dass gerne mit ihrem Vorgesetzten besprechen, die Kontoauszüge möchte ich aber wieder mit haben. Alternativ schwärze ich alles, bis auf diese drei Transaktionen. Komischerweise wollte sie dann die Kontoauszüge nicht mehr haben, obwohl sie die dringend bräuchte.

Komisch fand ich auch, dass weder vorher noch danach jemals Kontoauszüge verlangt wurden, vielleicht weil ich jetzt immer bei einem WBA dazu schreibe, bitte senden Sie mir einen Termin zur Einsicht der Kontoauszüge zu, falls die Einsicht benötigt wird.

Es gibt auch JC die eine Bagatellgrenze haben. Davon habe ich hier auch schon gelesen. Die müsstest du dann bei deinem JC erfragen, ab wann du eine Meldung machen musst / solltest.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten