Simple Rechenaufgabe - Ergebnis unklar

Claus.

VIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
18 November 2010
Beiträge
2.182
Bewertungen
1.110
Hallo Forum!

Eigentlich ist es ganz simpel ... nur sieht das das JC auch so?

Ich habe ein Girokonto mit 3000 Euro Miese, und gleichzeitig noch eine Lebensversicherung mit einem Guthaben von schätzungsweise 2000 Euro.

Das Girokonto ist seit gut 15 Jahren schon im Minus. Und die LV musste ich 2002 machen, weil mir die Bank damals sonst den Dispo gekündigt hätte.
Die LV dient somit nebenbei als Absicherung des Girokontos (Todesfall, BUZ, blabla...) und außerdem zur Rentenvorsorge. Zur Rentenvorsorge deshalb, weil auch damals das Rentengeschrei schon groß war und es aber den Riester-Müll noch nicht gab.
Sperrvermerk ist keiner drauf. Dazu läuft die LV blöderweise auch nur bis zum 59.ten Lebensjahr.

Nun: habe ich nun reel ein Minus von 1000 Euro ... oder ... ein anrechenbares Vermögen von 2000 Euro?

Grüße
 

Scarred Surface

Elo-User/in
Mitglied seit
28 September 2010
Beiträge
1.470
Bewertungen
961
Von der Logik her hast Du Recht, aber Logik allein hilft bei den perversen Hartz IV-Regelungen selten weiter. Was genau will das arge Pack von Dir, resp. warum stellst Du diese Frage?
 

[HartzFear]

Forumnutzer/in
Mitglied seit
14 Dezember 2010
Beiträge
504
Bewertungen
172
Hallo Forum!

Eigentlich ist es ganz simpel ... nur sieht das das JC auch so?

Ich habe ein Girokonto mit 3000 Euro Miese, und gleichzeitig noch eine Lebensversicherung mit einem Guthaben von schätzungsweise 2000 Euro.

Das Girokonto ist seit gut 15 Jahren schon im Minus. Und die LV musste ich 2002 machen, weil mir die Bank damals sonst den Dispo gekündigt hätte.
Die LV dient somit nebenbei als Absicherung des Girokontos (Todesfall, BUZ, blabla...) und außerdem zur Rentenvorsorge. Zur Rentenvorsorge deshalb, weil auch damals das Rentengeschrei schon groß war und es aber den Riester-Müll noch nicht gab.
Sperrvermerk ist keiner drauf. Dazu läuft die LV blöderweise auch nur bis zum 59.ten Lebensjahr.

Nun: habe ich nun reel ein Minus von 1000 Euro ... oder ... ein anrechenbares Vermögen von 2000 Euro?

Grüße
Wenn die LV bei Antragstellung auf ALG II dem Leistungsträger gemeldet wurde (davon gehe ich jetzt mal aus) und der Auszahlungszeitpunkt festgeschrieben war, würde ich sagen, sind die 2000 Euro Teil deines geschützten Vermögens für die Altersvorsorge. Aktuell sind das 250 Euro pro Lebensjahr. Wenn nicht, wäre es Teil des allg. Schonvermögens von aktuell 150 Euro pro Lebensalter + 750 Euro. Eine Umschichtung des Betrags auf dein Girokonto wäre daher kein Einkommen und wäre auch nicht zu melden, weil keine Änderungen der wirtschaftlichen Verhältnisse stattfinden.
 

Claus.

VIP Nutzer*in
Thematiker*in
Mitglied seit
18 November 2010
Beiträge
2.182
Bewertungen
1.110
@Scarred Surface:
Ich höre mal wieder was trapsen - vollständige Leistungseinstellung. Gibt in Kürze einen eigenen Thread dazu.
Bin grad am abklopfen, auf was ich das JC extra hinweisen darf und auf was auf gar keinen Fall.

@HartzFear:
Dummes Gefühl gehabt? Tja, ich habe eine schön komplizierte Finanzsituation. Die konnte ich noch nie ganz durchschauen. Zuviele Stolpersteine...
Schonvermögen klingt schon mal gut. Allerdings habe ich auch noch nicht verwertbares Vermögen (Schulden?). Geschütztes Vermögen für die Altersvorsorge könnte hier flachfallen; weil weiß der Geier warum die LV nur bis zum 59.ten und nicht bis zum 60.ten läuft?

Obwohl so eine LV ja gar nicht so schnell auflösbar ist (ist auch unter gar keinen Umständen geplant); könnte da irgendeine kranke JC-Logik mir trotzdem mit sowas den Weg zu einem JC-Darlehen oder einem EA auf sofortige Auszahlung verbauen?
 

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 August 2011
Beiträge
10.202
Bewertungen
3.433
Obwohl so eine LV ja gar nicht so schnell auflösbar ist (ist auch unter gar keinen Umständen geplant); könnte da irgendeine kranke JC-Logik mir trotzdem mit sowas den Weg zu einem JC-Darlehen oder einem EA auf sofortige Auszahlung verbauen?
Bei einer LV wird auch nicht der volle Betrag berücksichtigt, sondern das, was nach der Auflösung bleibt. In deinem Fall ist es so oder so Schönvermögen.

Das ist nicht JC-Logik, sondern die Logik einer einzelnen Person dort.
Einen Beistand mitnehmen und ab zum JC, den AL bzw eine sofortige Auszahlung verlangen.
 

Roter Bock

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
2 Juni 2011
Beiträge
3.276
Bewertungen
3.304
Claus

Normalerweise hätte ich versucht die Versicherung "umschreiben" zu lassen, damit die erst bei Renteneintritt fällig wird, bei Dir ist es kompliziert weil sich die Bank die Option der Abtretung lassen will.

Die Arge will wohl das Du Versicherung auflöst - das wäre aber auch Rechtswidrig! Zumindest bei der genannten Summe (...die ist lächerlich).

Schreib Deine Versicherung mal an und Frage:

1. nach dem Rückkaufswert zum aktuellen Zeitpunkt
2. Nach dem Saldo Deiner Einzahlungen.
3. Nach der Höhe der Überschussbeteiligung.
4. Dem frühesten Termin im Falle des Rückkaufs

Du musst keine Versicherung kündigen, wenn der Rückkauf mit Verlust behaftet ist. Besorge Dir diesen Schrieb von der Versicherung damit Du eine Argumentationsbasis hast.

Roter Bock
 

Arbeitssuche2009

Neu hier...
Mitglied seit
26 Juni 2009
Beiträge
84
Bewertungen
4
Ich hab meine LV beliehen (ging nicht anders) und nun kann ich sie nicht kündigen, ohne die 3.800 beliehenen Euronen zurückzuzahlen.
Ansonsten hätte ich sie schon lange verkauft, denn es ist ungefähr 12.000 Euronen drauf.
Wenn ich die Beleihung zurückzahlen möchte, nehmen die erst einen Betrag ab 500 Euro an. Vorher lohnt sich der Verwaltungsaufwand nicht. Ich wäre den Klotz am Bein gerne los, denn ich zahle 190 Euronen Beitrag im Jahr und 190 Euronen Zinsen für die Beleihung und beides wird im gleichen Monat fällig.
 
Oben Unten