Sieg gegen Maßnahme in Bewerbungsagentur (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Georgia

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
5 Dezember 2006
Beiträge
1.178
Bewertungen
0
Betr. Eine Zuweisung für ein Bewerbungstrainung

Ich habe die Schweigepflichtsentbindung zum Datenschutz nicht unterschrieben. Das erste Mal wurde ich beim Träger massiv unter Druck gesetzt, man könnte sagen gemaßregelt, weil ich nicht unterschrieben habe. Darauf hin bekam ich einen Termin, um die Zwischenzeit als Bedenkzeit nutzen zu können. Zumindest wurde mir das so an diesem Tag mitgeteilt. Termin war eine Gleitzeit von 2 Std. Als ich dann zu diesem Termin in Begleitung einer unterstützenden Zeugin erschien, hieß es, um den Termin würde es sich schon um den Schulungsbeginn handeln. Wie das ? Könne man doch nicht ohne die unterschriebene Schweigepflichtsentbindung beginnen. Und ich hatte sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, daß ich unter keinen Umständen unterschreiben werde. Wie kann man dann einen Schulungstermin vereinbaren ?

Das Ganze war abgekartetes Spiel zwischen der Trainerin und meiner SB, um mich in eine Sanktion zu drängen. Da ich aber nun in Begleitung erschien, war die Trainerin plötzlich mehr als freundlich und wir wurden dann sogar noch zur Leiterin der Agentur vorgelassen.
Auch dort kam man nicht entgegen damit, ohne Schweigepflichtsentbindung mit mir arbeiten zu wollen.
Darauf hin habe ich das von Chosyma - meinem Begleitschutz- , aufgesetzte Schriftstück vorgelegt, was man nicht mal Zwecks Annahme/Kenntnisnahme quittieren wollte.

Bei dem Schriftstück handelt es sich um folgendes:

"Ich bin grundsätzlich an einer Zusammenarbeit mit Ihnen interessiert.
Allerdings erteile ich niemanden die Erlaubnis mit meinen Daten nach Gutdünken zu verfahren.

Daher kann ich Ihre mir vorgelegte Erklärung zur Entbindung von der Schweigepflicht nicht unterschreiben.

Ich erwarte daher vielmehr, daß Sie im Interesse einer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit, jede einzelne Weitergabe meiner Daten im Vorwege mit mir zu besprechen und sich von mir genehmigen lassen.

Sollten Sie Daten ohne meine Zustimmung weitergeben, behalte ich mir rechtliche Schritte gegen Ihre Geschäftsführung vor."


So, nun warte ich auf das Feedback der SB, der ich den ganzen Vorgang schriftlich mitgeteilt habe.
Die Maßnahme ist vom Tisch, weil nicht ohne unterschriebene Schweigepflichtsentbindung "gearbeitet" werden "kann" und wie will sie sanktionieren, wenn ich ja bereit bin zu arbeiten ?

Heute nun die Antwort der SB:

" Sehr geehrte Frau Blablabla,

vor dem Hintergrund der aktuellen Situation sind Se verpflichtet, sich selbst qualifizierte Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Informationen erhalten Sie auch im Internet.

Vom 23.07 bis zum 19.08.2008 bin ich im Urlaub. In dringenden Angelegenheiten wenden Sie sich bitte in dieser Zeit an Hernn Blablabla.

Danach erhalten Sie einen neuen Termin von mir, zu diesem bringen Sie dann bitte eine Bewerbungsmappe mit. "

Mit freundlichem Gruß
****** "

Ja !!! Sieg:icon_daumen:

Ich freue mich total und vor allem kann ich mal ein paar Wochen Luft schnappen, der Druck ist vorüber gehend genommen, zumal wir hier Schulferien haben.

Ein ganz besonders herzliches Dankeschön geht an Chosyma, die maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat. :icon_daumen::icon_hug:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten