Sicherheitsdienstbeschäftigten einstellen (1 Betrachter)

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Elo-User*in
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Hallo, also haut mich bitte nicht ... ich kann weder einstelllen, nur Argumente liefern...

Bisher haben wir einen Sicherheitsmensch für die Nacht eingestellt ( also ich nicht, die Firma)...und der bekommt an sich einen Hungerlohn, is aber fast an der Rente und arbeitet dafür.

Die Sicherheitsfirma stellt also die Rechnung, und allein die 19% Mehrwertsteuer betragen fast 400 Euro so im Schnitt...

Ich weiß ungefähr, das ca 4,50 Euro gezahlt werden an Stundenlohn ( brutto / netto weiss ich nicht). Ich habe jetzt mitbekommen, das es einen MIndestlohn ab nächsten Jahr gibt...und daher die Sicherheitsfirma ein Drittel mehr Geld haben will. Darum wird überlegt, ob sich das ganz noch lohnt.

Ich möchte nicht, das dieses Objekt ohne Sicherheit da steht ...weil , geb ich zu, für mich als Arbeitnehmer dann Bereitschaft angesagt wäre...und auch, es dann sich bewahrheiten würde, das Mindestlöhne Arbeitsstellen kostet.

Was kostet es also einen Arbeitgeber, einen Menschen zu beschäftigen, für 200h im Monat ( macht dieser Mensch seit 3 Jahren) für sagen wir 7,50 brutto ?

Wir gehen von 24 Tagen Urlaub aus , wovon 15 eh festgelegt sind.

Krank war er in meiner Zeit , seit 1 Jahr, nicht ..und ich erwarte auch nicht, das es passiert.

Ich brauch bitte Zahlen und Argumente, danke erstmal
 

Paolo_Pinkel

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Bisher haben wir einen Sicherheitsmensch für die Nacht eingestellt ( also ich nicht, die Firma)...und der bekommt an sich einen Hungerlohn, is aber fast an der Rente und arbeitet dafür.
Heißt das nicht Fachkraft für Sicherheit? Gut, dass du nach 3 Jahren erkennt hast, dass dein Mitarbeiter scheiße bezahlt wird:icon_daumen: Und jetzt willst du also deine ganze Solidarität zeigen, weil
Ich möchte nicht, das dieses Objekt ohne Sicherheit da steht ...weil , geb ich zu, für mich als Arbeitnehmer dann Bereitschaft angesagt wäre...und auch, es dann sich bewahrheiten würde, das Mindestlöhne Arbeitsstellen kostet.
Jetzt wird also der Solidaritätsgedanke geweckt. Erst wenn es einem ans eigene Leder geht.
Was kostet es also einen Arbeitgeber, einen Menschen zu beschäftigen, für 200h im Monat ( macht dieser Mensch seit 3 Jahren) für sagen wir 7,50 brutto ?
Das schaffst du doch selber zu errechnen, oder? Es gibt im i-net unzählige Nettogehaltsrechner, die auch die Rechnung rückwärts machen, wenn du von Netto- auf Bruttolohn schließen willst.
Wir gehen von 24 Tagen Urlaub aus , wovon 15 eh festgelegt sind.
So so. Doch so viel Urlaub? 24 Tage? Also den gesetzlichen Urlaub. Wie großzügig. Warum sind 15 Tage davon festgelegt? Die nimmt der Mitarbeiter wie er lustig ist.
Krank war er in meiner Zeit , seit 1 Jahr, nicht ..und ich erwarte auch nicht, das es passiert.
Was du erwartest tut erst mal garnichts zur Sache. Menschen werden immer krank. Du redest hier nicht über einen Robotor, sondern über einen Kollegen, der dazu auch noch älter und somit ggf. anfälliger ist!!!
Hallo, also haut mich bitte nicht ... ich kann weder einstelllen, nur Argumente liefern...
Argumente wozu? Damit ein fleißiger Mensch bei einem asozialen Arbeitgeber einstellt wird und der dann auch noch von Kollegen umgeben ist, die rekatale Ausgänge sind? Sei froh, dass wir keine Kollegen sind, denn beim hauen wäre es nicht geblieben:icon_twisted:
 

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Elo-User*in
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Erstens bin ich erst seit knapp1 Jahr dabei, und erst jetzt habe (manchmal) Wissen um gewisse Zahlen.

Wenn ich jetzt die Rechnung der Sicherheitsfirma sehen kann, fällt mir eben auf , was diese in Rechnung stellt und was eben bei dieser Fachkraft für Sicherheit ankommt...., ich weiß noch nicht mal, ob es eine geprüfte Fachkraft ist...( spielt für mich keine Rolle)

Urlaub, tz...bisher nimmt er den Urlaub teilweise gar nicht, weil er mit Minustunden berechnet wird.. also greif mich nicht so an. 15 Tage hat das Objekt zu , der Rest wird verrechnet irgendwie, damit er auf seine Stunden kommt.

Und auch dafür kann ich nichts.

Ich würde aber gern versuchen, zu argumentieren, das es günstiger wird , ihn einzustellen, als ihn durch was auch immer zu ersetzen....
 

ethos07

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Hi highlight,
also wenn man deine Fragen liest, denkt man unmittelbar, hier will ein angehender Klitschen-Irgendwat-Chefe günstig zu künftigen Arbeitskräften-Berechnungen kommen...

Erzähl doch bitte erst einmal, ein wenig von dir und wofür genau du das brauchst. Deine herzerweichende Story, dass du dass ganz allein wegen deines älteren Kumpels machst, nehmen wir dir hier nicht ab.
 

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Elo-User*in
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Ja, ungefähr so hab ich mir das nun nicht grad vorgestellt, jetzt bin ich also der rektale Ausgang, herzlichen Dank !


Es ist nicht MEIN Mitarbeiter und es ist nicht MEINE Firma. Aber ein Kollege, der dann ab dem neuen Jahr wahrscheinlich zu Hause sitzt mit seinem 58 Jahren.

Ersetzt wird er dann wahrscheinlich durch Studenten und Praktikanten. Gut gemacht.

Danke Herr Pinkel !
 

Mario Nette

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Das Geld des Arbeitgebers sollte dir egal sein - wenn der seinen Laden vernünftig bewacht wissen will, muss er eben ein bisschen was auf den Tisch legen. Wichtig ist, dass da eine Fachkraft gutes Geld für gute Arbeit kriegt. Die Frage, wie man dem Arbeitgeber möglichst viele Kosten erspart - und diese Frage aus der Feder eines Arbeitgebers -, wirkt etwas ... naja ... ich darf das hier nicht sagen. Setz dich für den Menschen ein, nicht für die Kohle. Das Unternehmen zu führen und zu "berechnen" ist Aufgabe des Unternehmers - Outsourcing an die Mitarbeiter ist nicht angesagt. Wenn dein Chef meint, dass du für ihn das Management machen sollst, ist auch für dich eine Gehaltserhöhung fällig.

Mario Nette
 
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Die Aussage einer Mitarbeiterin der Abteilung "General Affairs" eines Großunternehmens war, daß für einen Sicherheitsmitarbeiter mit 200 h monatlich rund 4000 € an den Sicherheitsdienst gezahlt werden.
 

ela1953

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Es sind doch folgende Fakten bekannt gegeben worden.

Der Wachmann ist jetzt bei einer externen oder Zeitarbeitsfirma eingestellt. Die Firma bekommt xxx Euro dafür - also viel Geld.
Der Wachmann bekommt aber nur 4,50 Euro. Da die ZAF im nächsten Jahr einen Mindestlohn zahlen muss, sagen wir mal 7,50 wird die Rechnung an die auftraggebende Firma entsprechend höher ausfallen.

Da ist es doch legitimes Recht eines Jeden nachzurechnen, ob man den Wachmann dann selber einstellt.

Da der Arbeitgeber auch andere Angestellte hat, zumindest den Fragesteller, müsste zumindest dem Arbeitgeber bekannt sein, welche Kosten auf ihn zukommen.

Auch der Fragesteller könnte sich hinsetzen und selber rechnen. Bzw. bekommt der AG sicherlich Antwort darauf von seiner Handwerkskammer?

7,50 x Anzahl der Arbeitsstunden. Hinzu kommen die Abgaben für Rentenversicherung, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Berufsgenossenschaft (wenn dafür nach Mitarbeitern gezahlt wird)Ob für einen AG noch weitere Kosten entstehen, weiß ich nicht, da ich keine AG bin.

Der AG wird dann feststellen, ob der Betrag der ZAF darüber liegt.
 
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ExitUser

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Im Wachgewerbe (West) gibt es wohl ziemlich flächendeckend Tariflöhne um die 7,50 €.
 

Paolo_Pinkel

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Ja, ungefähr so hab ich mir das nun nicht grad vorgestellt, jetzt bin ich also der rektale Ausgang, herzlichen Dank !


Es ist nicht MEIN Mitarbeiter und es ist nicht MEINE Firma. Aber ein Kollege, der dann ab dem neuen Jahr wahrscheinlich zu Hause sitzt mit seinem 58 Jahren.
Ersetzt wird er dann wahrscheinlich durch Studenten und Praktikanten. Gut gemacht.

Danke Herr Pinkel !
Das ist mir scheißegal! Mir reicht zu lesen, wie du über Kollegen redest. Alleine dafür wäre schon eine Kaltverformung fällig. Muss ja ein klasse Teamgeist sein bei euch.

Wenn der Mitarbeiter so gut ist, wird der Chef das sicherlich zu schätzen wissen, und ein faires Angebot unterbreiten, was er a) nicht ablehnen kann und b) den 200Std./Monat gerecht wird. Dafür braucht man auch keine Hilfen, Tips oder Argumente. Mir scheint das hier betriebswirtschaftliche Gründe abgewogen werden sollen. Dadurch lässt sich aber weder Qualität noch Sicherheit (günstig) erkaufen.

Wenn das der Hintergrund ist, kann der Mitarbeiter froh sein, wenn er bei solch einem Sklaventreiberpack nicht weiter arbeiten muss. Er wird sicherlich nicht der einzige Anbieter von Jobs in der Region sein.
 

Porks

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Hallo

sag mal die Firma die muß wegen Lohndumping angezeigt werden den auch fürs Sicherheitsgewerbe gibt es schon jetzt Lohnuntergrenzen und Verordnungen Verleihbuden gehen in dem Bereich Sicherheit gar nicht und ersetzen durch Schüler/Prakt +Rentner geht nur wenn sie mindestens den 34a Schein haben und noch andere Sachen vom Arbeitgeber gegeben sind.
 
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Ich denke, da fast alle Sicherheitsdienste dem BDWS angeschlossen sind, sollte keiner unter Tariflohn arbeiten.
 
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Ich verstehe den TE so.

Er hat einen Kollegen, der nachts die Firma überwacht. Angestellt ist dieser bei einer anderen Firma, möglicherweise Leihbude.

Nun kann es wegen des Mindestlohns passieren, daß die Leihbude mehr Kohle vom Chef des TE haben will, um den Mindestlohn zahlen zu können.
Der Chef kann das vielleicht nicht und müßte den Kollegen entlassen, bzw. nicht mehr entleihen. Das würde "Überstunden" für den TE bedeuten, in Form von Bereitschaftsdienst.

Der TE möchte nun gerne Argumente haben, mit denen er seinen Chef davon überzeugen kann eben diesen Kollegen nicht mehr nur auszuleihen sondern fest einzustellen. Dafür braucht er ein paar Zahlen.
 
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