Shell Raffinerie verkaufen oder schliessen

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ExitUser

Gast
Gerade bei RSH im Radio gehört, Shell will die Raffinerie in Hemmingstedt (Dithmarschen, SH) verkaufen, sollte sich kein Käufer finden soll die Raffinerie geschlossen werden.
 
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Guevara

Gast
Und warum sollen diese geschlossen werden ??!! Hier will man miit Druck an Öffentliche Gelder kommen !!

Im Prinzip Erpressung auf höchsten Nivue,entweder Käufer oder Geld oder Schliessen.

Liebe Shell,man kann auch die Grenezen zu Holland dicht machen.Brauchen wir Shell,bestimmt nicht !!

Man kann auch zu einen Bykott aufrufen,und das Europaweit zu Shell Produkten !!

Hier geht es nur um Gelder abzugreifen und die Witschaftskriese auszunutzen.

Aber die Politiker in Hamburg sind ja so blöde zu lassen sich darauf ein !!


guevara
 

Ralf Hagelstein

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Wenn die dann auch den Boden sanieren, ist das doch eine tolle Sache für Hamburg. Da hat der Senat dann endlich Platz in 1a Lage an der Elbe SOZIALwohnungen zu bauen.
 

left

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Und warum sollen diese geschlossen werden ??!! Hier will man miit Druck an Öffentliche Gelder kommen !!

Im Prinzip Erpressung auf höchsten Nivue,entweder Käufer oder Geld oder Schliessen.

Liebe Shell,man kann auch die Grenezen zu Holland dicht machen.Brauchen wir Shell,bestimmt nicht !!

Man kann auch zu einen Bykott aufrufen,und das Europaweit zu Shell Produkten !!

Hier geht es nur um Gelder abzugreifen und die Witschaftskriese auszunutzen.

Aber die Politiker in Hamburg sind ja so blöde zu lassen sich darauf ein !!

guevara

Wer will denn öffentliche Gelder??

Habe nur gelesen*SHELL will zwei Raffinerien verkaufen oder schließen*.
 
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ExitUser

Gast
Hemmingstedt: Ungewisse Zukunft
Suche nach Raffinerie-Käufer – Beschäftigte befürchten Personalabbau – Betriebsrat berät
Hemmingstedt (dh/jl/zab) Der Schornstein qualmte wie immer, und auch die Flamme loderte wie ein ewiges Feuer über der Raffinerie in Hemmingstedt. Vor dem Kasino aber standen die Fahrzeuge der Werkfeuerwehr, als seien sie zu einem Notfall gerufen worden – und vielleicht ist es das auch. Im Gebäude verkündete die Werkleitung den geplanten Verkauf der Raffinerie.
Die Shell Deutschland Oil GmbH will sich von ihren Raffinerien in Hamburg-Harburg und Hemmingstedt trennen und schaut sich nach potenziellen Käufern um. „Wir sehen eine gute Chance, einen Käufer zu finden, der langfristig in diesen Standort investiert“, sagte der Direktor der Shell-Unternehmenskommunikation und Wirtschaftspolitik, Patrick Kammerer, gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Namen nannte er in diesem Zusammenhang nicht. „Der Prozess beginnt erst jetzt, heute ist Tag eins.“ Auch eine Zeitschiene, bis wann der Mineralölriese sich von seinen Standorten getrennt haben will, gebe es nicht. „Wir reden aber eher von Monaten als von Jahren“, so Kammerer.
Shell sieht den Verkauf als oberste Priorität, hält allerdings auch Alternativen für denkbar: die Bildung eines Gemeinschaftsunternehmens zusammen mit einem Partner, die Umwandlung der Hemmingstedter Raffinerie in ein Terminal-Depot, aber auch die komplette Schließung des Standortes. Und das trotz positiver Ergebnisse: „Hemmingstedt ist ein guter Standort, unsere Mitarbeiter dort haben gute Leistungen gebracht.“
Betroffen sind immerhin 573 Angestellte, 40 von ihnen sind Auszubildende. Hinzu kommen fast 200 Mitarbeiter von Partnerfirmen. Die bestehenden Beschäftigungsverhältnisse sollen in der Phase der Suche nicht angetastet werden, hieß es gestern. „Wir möchten mit unseren Mitarbeitern so offen wie nur irgendmöglich umgehen, deshalb informieren wir in dieser frühen Phase klar über unsere Verkaufsabsicht“, so Patrick Kammerer.
„Shell ist mit dieser Strategie nicht allein“, sagt Rainer Wiek vom Energieinformationsdienst in Hamburg. Viele große Ölkonzerne „durchforsten ihre Bestände und wollen kleinere Anlagen loswerden“. Dies schränke den Kreis potenzieller Interessenten ein. Selbst unabhängige Verarbeiter wie Petro Plus wollen zurzeit Raffinerien verkaufen. Die gesunkene Ölnachfrage habe sinkende Margen zur Folge – „gut für den Verbraucher“, sagt Wiek, aber womöglich schlecht für die Raffineriestandorte.
Ein möglicher Verkauf, vor allem aber eine mögliche Schließung, hätte weitreichende Auswirkungen. Beispielsweise auf die bestehende Fernwärmeversorgung der Gemeinde Lieth und den geplanten Anschluss des Hemmingstedter Gewerbeparks –und damit weiterer ansiedelungswilliger Unternehmen. „Der Vertrag zur Fernwärmelieferung wäre Gegenstand der Verhandlungsgespräche“, so der Direktor Unternehmenskommunikation.
Mit der Finanzkrise habe die Shell-Entscheidung nichts zu tun, versichert Kammerer: „Es handelt sich um eine strategische Entscheidung, die ein Ergebnis von längerfristigen Untersuchungen ist. Wir wollen unsere Investitionen weltweit auf ausgewählte strategische Projekte konzentrieren. Der Raffinerie-Bereich legt seinen Schwerpunkt vor allem auf größere Anlagen, etwa Port Arthur in Texas.“ Dort werde die Kapazität in absehbarer Zukunft sogar verdoppelt.
Dass es keine gewöhnliche Belegschaftsversammlung werden sollte, war den Mitarbeiter gestern spätestens um 10 Uhr klar: Kollegen, die frei hatten oder sich auf einer Fortbildung befanden, wurden ins Werk gerufen, damit sie dreieinhalb Stunden später im Kasino sein können. Eine halbe Stunde war für die Mitarbeiter-Information angesetzt, doch die Zeit reichte nicht aus. Erst nach einer knapper Stunde leerte sich der große Saal, wo mehreren hundert Betriebsangehörigen die Verkaufspläne mitgeteilt worden waren. Als schlecht, aber ruhig wurde die Stimmung von Versammlungsteilnehmern beschrieben. Hauptsache, keine Schließung – das war die vielfach zu hörende Kernaussage aus der Belegschaft. Doch selbst der Verkauf, so die häufig geäußerte Vermutung, habe einen Personalabbau zur Folge. Und während auf einem Plakat an der Kasino-Tür für den „Mädchen-Zukunftstag“ geworben wurde, sehen die Hemmingstedter Shell-Mitarbeiter einer ungewissen Zukunft entgegen.
Der elfköpfige Betriebsrat wird heute und morgen in Klausur gehen, um intern das weitere Vorgehen zu beraten. Am Mittwochnachmittag wolle man die Mitarbeiter über das Ergebnis informieren, teilte der Betriebsratsvorsitzende Rudolf Sachnik gestern unserer Zeitung mit.

Quelle DLZ
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