SGBII Zwangsübergang Rente/Grundsicherung - überhöhte Anforderungen, Zuständigkeit (1 Betrachter)

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DuliebesBißchen

Gast
Kurzdaten:
Vorzeitiger Rentenzwang
Übergang in Rente mit (aufstockender) Grundsicherung
Grundsicherungsträger will doppelt und dreifach Unterlagen
Grundsicherungsträger verneint Übergangsgeld durch Jobcenter ab 01. des Monats bis Rentenerhalt, 30. des Monats...

Jobcenterbescheid läuft bis 31. 12. dieses Jahres.
(ein Aufhebungsbescheid wurde nicht erstellt oder braucht es nicht?)
Rentenantrag wurde gestellt
Zur Rente ist Grundsicherung nötig.
Das Grundsicherungsamt benötigt nun lt. einer Liste unglaublich viele Sachen (hatten andererseits aber schon den letzten Bescheid des JC auf dem Tisch???)
hier ein paar Wünsche, wie:
Kontoauszüge der letzten 14 Monate?
Mietvertrag UND Vermieterbescheinigung?
Abschlagsrechnungen Energieversorger? Jahresverbrauchsabrechnung 2014 komplett (keine Stromheizung o.ä.)

Nachweis
über das bestehende Guthaben über 98,70 (wurde so im Bescheid eingetragen)

Abgesehen davon, dass die Bank nur bis 180 Tage im Stock hat, ausdrucken wären sicherlich eine nette Belastung des Druckers, wird die Bank weitere Auszüge nur gegen cash herausgeben?

Ich denke, dass es mit der Rente in dem Fall eher Februar wird, und dazu meine nächste Frage:
Ob hier noch ein Antrag an das Jobcenter (ausgelaufen) wegen der Zahlungslücke gestellt werden muss, oder dies das Grundsicherungsamt übernimmt.
Ich bin hier etwas verwirrt, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass nach § 38 SGB XII eine Darlehnsvergabe zwar ausgeschlossen ist, aber in solch einem Fall der gesetzlich verankerte Erstattungsanspruch des Grundsicherungsträgers gegen den Leistungsträger nach § 102 ff SGB X als Sonderregelung greift und eine nicht zurückzahlbare Beihilfe nach SGB XII zu gewähren ist...

Der Grundsicherungsträger verneint dies, ab Stichtag 1. wäre nur noch das Grundsicherungsamt verantwortlich, bzw. zuständig...

Wer kann mit hierzu was erklären? Danke schon mal
 

Doppeloma

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AW: SGBII Zwangsübergang Rente/Grundsicherung - überhöhte Anforderungen, Zuständigkei

Hallo DuliebesBißchen,

Vorzeitiger Rentenzwang
Übergang in Rente mit (aufstockender) Grundsicherung
Grundsicherungsträger will doppelt und dreifach Unterlagen
Grundsicherungsträger verneint Übergangsgeld durch Jobcenter ab
01. des Monats bis Rentenerhalt, 30. des Monats...
bißchen "sehr kurz" deine Übersicht ... :biggrin:

hast du einen Bescheid bekommen vom JC, dass du Rente (vorzeitig mit 63 Jahren ???) beantragen sollst, ab WANN kannst du diese Rente beziehen und WANN hast du diesen Bescheid bekommen ???

Grundsicherung ist erst zuständig wenn der Rentenbescheid auch vorliegt, du schreibst es wurde gerade erst der Antrag gestellt ???

Bei Altersrente (auch bei vorzeitiger) ist tatsächlich das JC zuständig bis die erste Rente auf dem Konto ist ... lass dir das schriftlich geben vom SGB XII und halte das deinem JC unter die Nase ...

Die Ämter haben für einen Lückenlosen Übergang zu sorgen und überschneidende Beträge notfalls selbst auszugleichen ... lass dir nichts "erzählen", verlange ALLES schriftlich ...

Jobcenterbescheid läuft bis 31. 12. dieses Jahres.
(ein Aufhebungsbescheid wurde nicht erstellt oder braucht es nicht?)
Wenn dein aktueller Bewilligungszeitraum dann endet gibt es keinen Aufhebungsbescheid, dann ist aber weiter zu bewilligen (also Antrag stellen = WBA), bis klar ist, ab wann auch tatsächlich Rente gezahlt wird, ein Antrag bringt ja noch kein Geld in deine Kasse und ändert auch noch nicht die Zuständigkeiten der Leistungsträger ... :icon_evil:

Rentenantrag wurde gestellt
WANN wurde der Antrag gestellt und für welchen Zeitpunkt (lt. Antrag an die DRV) soll die Altersrente beginnen ???

Zur Rente ist Grundsicherung nötig.
Mag ja sein aber ob und wie viel genau ergibt sich erst aus deinem Rentenbescheid von der DRV, kein Wunder, dass die jetzt noch nicht zahlen wollen, die wollen erst mal den Bescheid und die realen ZAHLEN da drin sehen ... und so ist das auch gesetzlich geregelt, das weiß man auch bei deinem JC ... :icon_dampf:

Das Grundsicherungsamt benötigt nun lt. einer Liste unglaublich viele Sachen (hatten andererseits aber schon den letzten Bescheid des JC auf dem
Tisch???
)
Was sollen die mit dem JC-Bescheid, im SGB XII gelten z.B. viel geringere Vermögensgrenzen und es gibt Versicherungen, die man im SGB II nicht auflösen muss aber sehr wohl im SGB XII, auch ein Auto (falls vorhanden) besitzt dort eine ganz andere "Wertigkeit" ...

Bei vorzeitiger Altersrente gibt es meist noch gar keine Grusi im Alter (nach Kapitel 4) sondern Sozial-HILFE nach Kapitel 3, hat man dich dazu aufgeklärt ???
Was im SGB II als gesetzlicher "Zwang" durchgeführt wird ist im SGB XII wieder ein "freiwilliger Entschluss" mit Abzügen in Altersrente zu gehen ...

Mir ist bisher nicht bekannt, dass sich daran schon was geändert haben soll und dann werden auch Kinder und Eltern (soweit vorhanden) überprüft, ob sie dir den fehlenden Betrag als Unterhalt zahlen könnten... in die Grusi nach Kapitel 4 darf man dann erst im regulären Rentenalter mit 65 + X Monaten gehen ...

Kontoauszüge der letzten 14 Monate?
mit welcher Rechtsgrundlage wird das gefordert, zumal du bereits längere Zeit ALGII bezogen hast, meines Wissens dürfen dort auch höchstens 6 Monate ohne besondere Veranlassung und Begründung gefordert werden...

So kannst du das auch hier nachlesen ...

Veröffentlichungen / Hinweise (Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit)

Wenn du dadurch zusätzliche Kosten bei deiner Bank hast, dann soll man dir das (bei deiner Bank) bitte schriftlich geben und du verlangst beim Amt schriftlich die Kosten-Übernahme dafür, ansonsten bist du finanziell nicht in der Lage dieser Forderung nachzukommen ...

Mietvertrag UND Vermieterbescheinigung?
Im SGB II darf die Vermieterbescheinigung nicht zusätzlich zum Mietvertrag verlangt werden, wenn alle notwendigen Daten bereits im Mietvertrag enthalten sind ... man muss dem Vermieter schließlich nicht unnötig Kenntnis davon geben, wie man seinen Lebensunterhalt bestreitet ...

Wie das genau im SGB XII geregelt ist weiß ich nicht aber die Datenschutzrichtlinien (Sozialdatenschutz) dürften da kaum anders sein, dass notwendige Informationen möglichst direkt beim Antragsteller einzuholen sind ... :icon_kinn:

Abschlagsrechnungen Energieversorger? Jahresverbrauchsabrechnung 2014 komplett (keine Stromheizung o.ä.)
Da würde mich doch mal ganz stark die Rechtsgrundlage interessieren, wenn du den Strom nur für die üblichen Zwecke (also nicht für Heizung oder Warmwasser-Erzeugung) benötigst, hat das Amt keinen Anspruch auf diese Informationen, da Haushaltsstrom (auch im SGB XII) aus dem Regelsatz bezahlt wird ...

Das Amt hat sich also weder für deinen Anbieter noch deine Kunden-Nummer oder die Jahresabrechnung zu interessieren, vermutlich will man daraus Erkenntnisse ziehen ob du auch alleine in dem Haushalt lebst oder der Stromverbrauch dafür "zu hoch erscheinen könnte" ...

Das geht die aber absolut gar nichts an und darauf solltest du auch bestehen die Rechtsgrundlage schriftlich zu bekommen, wenn man das nicht akzeptieren will, denn dein Stromverbrauch / Stromanbieter ist NICHT Leistungsrelevant ... :icon_evil:

Nachweis über das bestehende Guthaben über 98,70 (wurde so im Bescheid eingetragen)
Wer hat das in welchem Bescheid eingetragen, was sollst du da "nachweisen" wenn du noch 98,70 Euro auf dem Konto hast ... oder verstehe ich da was falsch, du hast ja bisher auch noch Leistungen vom JC bekommen und von irgendwas musst du ja noch leben können den Rest des Monats ... ???

Abgesehen davon, dass die Bank nur bis 180 Tage im Stock hat, ausdrucken wären sicherlich eine nette Belastung des Druckers, wird die Bank weitere Auszüge nur gegen cash herausgeben?
traurige Bank, bei meiner könnte ich (wenn ich wollte jederzeit am heimischen Drucker) die kompletten Auszüge für mindestens die letzten 4 Jahre ausdrucken, aber meine Auszüge will ja (zum Glück) Keiner mehr haben ...;-)))

Was machst du eigentlich mit deinen Konto-Auszügen, die hebt man sich doch auf, besonders wenn man bei solchen Ämtern schon länger "in Pflege" ist, das weiß man doch auf welch merkwürdige Ideen die so kommen ... aber auch sonst bewahre ich Papier-Auszüge immer mindestens 2 Jahre auf, ich verstehe das nicht auch wenn ich die Berechtigung des Amtes für diesen langen Zeitraum auch noch nicht sehe ...

Ich denke, dass es mit der Rente in dem Fall eher Februar wird, und dazu meine nächste Frage:
Darum frage ich ja WANN der Antrag gestellt wurde und ab WANN die Rente überhaupt dann beginnen würde ... die DRV wartet ja nicht nur darauf, deinen Antrag schnell bearbeiten zu dürfen ... in der Regel soll man den Antrag ca. 5 - 6 Monate vor Beginn der Rentenzahlungen stellen ...
Denen ist es egal von welchem Amt der Antragsteller dazu gezwungen wurde ...

Ob hier noch ein Antrag an das Jobcenter (ausgelaufen) wegen der
Zahlungslücke gestellt werden muss, oder dies das Grundsicherungsamt übernimmt.

Ich bin hier etwas verwirrt, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass nach § 38 SGB XII eine Darlehnsvergabe zwar ausgeschlossen ist, aber in solch einem Fall der gesetzlich verankerte Erstattungsanspruch des Grundsicherungsträgers gegen den Leistungsträger nach § 102 ff SGB X als Sonderregelung greift und eine nicht zurückzahlbare Beihilfe nach SGB XII zu gewähren ist...

Der Grundsicherungsträger verneint dies, ab Stichtag 1.
wäre nur noch das Grundsicherungsamt verantwortlich, bzw. zuständig...
Letztlich haben beide Ämter dafür zu sorgen dass du nicht ohne Geld dastehen wirst, das SGB XII ist aber (aus den oben genannten Gründen) noch gar nicht zuständig ehe der Rentenbescheid dir nicht schriftlich vorliegt von der DRV, die können sich doch den erforderlichen Leistungsbetrag nicht "aus den Fingern saugen" bis dahin ...

Die genaue Rente kennst du doch aktuell selber noch nicht, die wird erst in deinem endgültigen, rechtsverbindlichen DRV-Bescheid drin stehen ... und bis der da ist hat das JC weiter zu zahlen ...

MfG Doppeloma
 
D

DuliebesBißchen

Gast
AW: SGBII Zwangsübergang Rente/Grundsicherung - überhöhte Anforderungen, Zuständigkei

Erst mal Danke schön Doppeloma, muss ich erst mal ausdrucken und verdauen... melde mich nachher
Zur ersten Frage, ob ich aufgefordert wurde . ja, ich glaube sogar zweimal innerhalb des letzten Jahres. Ich habe aber nicht gefolgt :biggrin: weil ich die Hoffnung hatte, dass sich dann die darum kümmern... aber Pustekuchen... hatten offensichtlich noch weniger Bock wie ich..
 
D

DuliebesBißchen

Gast
AW: SGBII Zwangsübergang Rente/Grundsicherung - überhöhte Anforderungen, Zuständigkei

Hallo Doppeloma, Danke nochmals, um es nicht ausufern zu lassen, habe ich deine Post mal ausgedruckt, und meist rot angehakt, weil und wo ich derselben Meinung bin und nachfolgend mal außer Acht gelassen/gestrichen, damit nicht das ganze Forum in Wallung gerät :biggrin:
Hallo DuliebesBißchen,

hast du einen Bescheid bekommen vom JC, dass du Rente (vorzeitig mit 63 Jahren ???) beantragen sollst, ab WANN kannst du diese Rente beziehen und WANN hast du diesen Bescheid bekommen ???
wie geschrieben 65 + und schon vor über einem Jahr...

Grundsicherung ist erst zuständig wenn der Rentenbescheid auch vorliegt, du schreibst es wurde gerade erst der Antrag gestellt ???

Bei Altersrente (auch bei vorzeitiger) ist tatsächlich das JC zuständig bis die erste Rente auf dem Konto ist ... lass dir das schriftlich geben vom SGB XII und halte das deinem JC unter die Nase ...
auch, wenn man den Antrag so spät wie ich (vor einem Monat) gestellt hat?
Wie geschrieben, ich hätte mich sehr gefreut, wenn die den Antrag bereits selbst vor einem Jahr gestellt hätten :) wollen sie aber nicht und so habe ich gestellt auf den 1. 1.16

Wenn dein aktueller Bewilligungszeitraum dann endet gibt es keinen Aufhebungsbescheid, dann ist aber weiter zu bewilligen (also Antrag stellen = WBA),
Wenn es mit allem anderen konform geht, werde ich das Montag gleich bewerkstelligen.

Mag ja sein aber ob und wie viel genau ergibt sich erst aus deinem Rentenbescheid von der DRV, kein Wunder, dass die jetzt noch nicht zahlen wollen, die wollen erst mal den Bescheid und die realen ZAHLEN da drin sehen ... und so ist das auch gesetzlich geregelt, das weiß man auch bei deinem JC ... :icon_dampf:
Wie gesagt, das Grusi würde wahrscheinlich übergangsweise einsteigen, ich war nur verwirrt, wegen dem, dass wahrscheinlich doch das JC weiterhin verantwortlich ist..

Mir ist bisher nicht bekannt, dass sich daran schon was geändert haben soll und dann werden auch Kinder und Eltern (soweit vorhanden) überprüft, ob sie dir den fehlenden Betrag als Unterhalt zahlen könnten... in die Grusi nach Kapitel 4 darf man dann erst im regulären Rentenalter mit 65 + X Monaten gehen ...
LOL Du nun wieder... ist aber so :)

mit welcher Rechtsgrundlage wird das gefordert, zumal du bereits längere Zeit ALGII bezogen hast, meines Wissens dürfen dort auch höchstens 6 Monate ohne besondere Veranlassung und Begründung gefordert werden...
Ich dachte sogar eher an 3... BSG:
dass die Klägerin auch ohne konkrete Verdachtsmomente auf missbräuchlichen Leistungsbezug bei jeder Beantragung von Leistungen nach dem SGB II ich denke auch XII? - auch einem Folgeantrag auf Weitergewährung - verpflichtet ist, sämtliche Kontoauszüge der vergangenen drei Monate vorzulegen.
Wenn du dadurch zusätzliche Kosten bei deiner Bank hast, dann soll man dir das (bei deiner Bank) bitte schriftlich geben und du verlangst beim Amt schriftlich die Kosten-Übernahme dafür, ansonsten bist du finanziell nicht in der Lage dieser Forderung nachzukommen ...
Dachte ich auch..


Wer hat das in welchem Bescheid eingetragen, was sollst du da "nachweisen" wenn du noch 98,70 Euro auf dem Konto hast ... oder verstehe ich da was falsch, du hast ja bisher auch noch Leistungen vom JC bekommen und von irgendwas musst du ja noch leben können den Rest des Monats ... ???
Im Grusi-Antrag habe ich als Bankguthaben die 98,70 eingetragen... werden oder können sie ja dann aus den 3 Monats-Auszügen ersehen.. :)

Darum frage ich ja WANN der Antrag gestellt wurde und ab WANN die Rente überhaupt dann beginnen würde ... die DRV wartet ja nicht nur darauf, deinen Antrag schnell bearbeiten zu dürfen ... in der Regel soll man den Antrag ca. 5 - 6 Monate vor Beginn der Rentenzahlungen stellen ...
Denen ist es egal von welchem Amt der Antragsteller dazu gezwungen wurde ...
Wie geschrieben, vor einem Monat und du meinst jetzt, wenn das länger dauert, wäre also noch JC in der Pflicht und nicht Grusi?

Letztlich haben beide Ämter dafür zu sorgen dass du nicht ohne Geld dastehen wirst, das SGB XII ist aber (aus den oben genannten Gründen) noch gar nicht zuständig ehe der Rentenbescheid dir nicht schriftlich vorliegt von der DRV, die können sich doch den erforderlichen Leistungsbetrag nicht "aus den Fingern saugen" bis dahin ...
So wie ich das verstanden habe, bekäme ich erst mal für Januar eine "Beihilfe" von der Grusi von 500 € (zumindest schon mal ausreichend für die Miete :))

Die genaue Rente kennst du doch aktuell selber noch nicht, die wird erst in deinem endgültigen, rechtsverbindlichen DRV-Bescheid drin stehen ... und bis der da ist hat das JC weiter zu zahlen ...
Also wenn dem so ist, und du mir nach meinen Erklärungen das ok. gibst, werde ich auf jeden Fall am Montag meinen WBA beim JC abgeben..

Nachtrag: Das JC hat seinen letzten Bescheid ja auch nur deshalb auf 5 Monate begrenzt, weil ab 1. 1. meine "Regelrente" beginnen würde..


MfG Doppeloma
Gruß zurück DuliebesBißchen
:dank:
 

Doppeloma

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AW: SGBII Zwangsübergang Rente/Grundsicherung - überhöhte Anforderungen, Zuständigkei

Hallo DuliebesBischen,

STOPP mal, da hat wohl was sehr Wesentliches gefehlt in deiner "Kurz-Übersicht", es geht also bereits um deine reguläre Altersrente ... :confused:

Dann gilt § 7a SGB II und du hast KEINEN Anspruch mehr auf Leistungen aus dem SGB II ... :icon_evil:

§ 7a SGB II Altersgrenze

Das musst du schon korrekt mitteilen, wenn du auch korrekte Antworten erwartest ... das ist keine "Zwangsrente" nach SGB II mehr, sondern diese reguläre Altersrente hättest du bereits früh genug selbst beantragen müssen ... :icon_neutral:

Man kann nicht "lieber" ALGII weiter beziehen wollen, wenn man die Altersgrenze für die reguläre Altersrente bereits erreicht / überschritten hat ... jetzt kann ich zumindest nachvollziehen, dass man beim JC NICHT mehr zahlen möchte UND man braucht es auch NICHT ... :icon_evil:

Du schreibst ja oben, dass man dir aus der Grusi /SGB XII (Kapitel 4) bereits finanzielle Unterstützung zugesichert hat, das wirst du dann (und alles Weitere) auch mit denen zukünftig klären müssen, einen WBA wird dir das JC unter diesen Bedingungen (mit Recht) nicht mehr abnehmen.

Für die Zeit wo du noch auf den Rentenbescheid warten musst, ist, das Sozial-AMT aber mit voller Leistung zuständig (ab dem 01.01.2016) und kann dann später (bei einer Nachzahlung von Altersrente ab dem 01.01.2016) erst die Überzahlungen von dir zurück fordern.

Ob sie damit dann damit sehr "erfolgreich" sein können, sei jetzt mal dahin gestellt aber aus der Renten-Nachzahlung erwächst dir ja dann auch ein "einmaliges Zusatz-Einkommen", was man dafür dann sicher gerne in Anspruch nehmen wird.

Mit deiner Weigerung reguläre Altersrente zu beantragen hast du dir keinen Gefallen getan, denn da endet nun mal die Verpflichtung (aus dem SGB II) sich Arbeit suchen zu müssen um den Lebensunterhalt selbst finanzieren zu können, dafür bekommt man ja dann die zustehende Altersrente ...

Dass die Altersrente vielleicht nicht ausreichend hoch ist kannst du ja schlecht dem JC zum "Vorwurf" machen wollen ... das wird sich aber auch mit weiterem Bezug von ALGII nicht mehr ändern lassen und vom Betrag her muss ja das Geld (Rente + Grusi ) auch im SGB XII genau so hoch sein.

Mensch, Mensch ... was die Anforderungen des SGB XII an deine Auskunftspflicht betrifft, bleibt es allerdings komplett bei dem, was ich dazu oben schon geschrieben habe, auch dort darf man keine Forderungen stellen ohne das mit der korrekten Rechtsgrundlage zu begründen ... :icon_evil:

Und wer dafür sorgt (und gegen welchen Betrag) dass dir zu Hause ein "Licht aufgehen" kann, geht keines der Ämter was an ... also achte auch darauf, dass du die entsprechenden Hinweise (Ausgaben / Einnahmen müssen als Beträge sichtbar bleiben) auch auf den Kontoauszügen unkenntlich machst, sonst erfahren die auf diesem Wege doch noch alles, was sie eigentlich nicht wissen müssen. ;-)))

Bis 6 Monate muss man wohl akzeptieren, auch ohne besondere Begründung aber dann ist "Schluss mit lustig", wenn es keinen besonderen / begründeten Anlass für "tiefere Nachforschungen" gibt und diese Gründe für weitere Konto-Auszüge hat dann zunächst mal das Amt zu benennen und die Beschaffungs-Kosten notfalls auch zu übernehmen ...

Dein aktuelles Konto-Guthaben ist dein Lebensunterhalt bis zum nächsten Leistungseingang ... was sollst du dazu noch weiter "nachweisen" müssen ??? :icon_kinn:

MfG Doppeloma
 
D

DuliebesBißchen

Gast
AW: SGBII Zwangsübergang Rente/Grundsicherung - überhöhte Anforderungen, Zuständigkei

Hallo DuliebesBischen,

STOPP mal, da hat wohl was sehr Wesentliches gefehlt in deiner "Kurz-Übersicht", es geht also bereits um deine reguläre Altersrente ...

Dann gilt § 7a SGB II und du hast KEINEN Anspruch mehr auf Leistungen aus dem SGB II ...

§ 7a SGB II Altersgrenze

Das musst du schon korrekt mitteilen, wenn du auch korrekte Antworten erwartest ... das ist keine "Zwangsrente" nach SGB II mehr, sondern diese reguläre Altersrente hättest du bereits früh genug selbst beantragen müssen ... :icon_neutral:
Schon, aber man wollte mich ja bereits vor weit über einem Jahr zwangsverrenten, was sie dann offensichtlich "schleifen" ließen...


Mit deiner Weigerung reguläre Altersrente zu beantragen hast du dir keinen Gefallen getan, denn da endet nun mal die Verpflichtung (aus dem SGB II) sich Arbeit suchen zu müssen um den Lebensunterhalt selbst finanzieren zu können, dafür bekommt man ja dann die zustehende Altersrente ...
So gesehen keine Weigerung, sondern die Weigerung bezog sich darauf, mich vorzeitig zwangsverrenten zu lassen


Mensch, Mensch ... was die Anforderungen des SGB XII an deine Auskunftspflicht betrifft, bleibt es allerdings komplett bei dem, was ich dazu oben schon geschrieben habe, auch dort darf man keine Forderungen stellen ohne das mit der korrekten Rechtsgrundlage zu begründen ... :icon_evil:
Ok. das sehe ich genauso... allerdings blöd, wenn man(n) sich gleich richtig einführt und schon mal nach der Rechtsgrundlage fragt.. :icon_mrgreen:

Und wer dafür sorgt (und gegen welchen Betrag) dass dir zu Hause ein "Licht aufgehen" kann, geht keines der Ämter was an ... also achte auch darauf, dass du die entsprechenden Hinweise (Ausgaben / Einnahmen müssen als Beträge sichtbar bleiben) auch auf den Kontoauszügen unkenntlich machst, sonst erfahren die auf diesem Wege doch noch alles, was sie eigentlich nicht wissen müssen. ;-)))
Klar - die Freudenhausbesuche und schmutzigen Hefte werden eh über das Konto eines Freundes abgewickelt :biggrin:

Bis 6 Monate muss man wohl akzeptieren, auch ohne besondere Begründung aber dann ist "Schluss mit lustig", wenn es keinen besonderen / begründeten Anlass für "tiefere Nachforschungen" gibt und diese Gründe für weitere Konto-Auszüge hat dann zunächst mal das Amt zu benennen und die Beschaffungs-Kosten notfalls auch zu übernehmen ...
Also ich mach mal 3 Monate fertig... Wenn sie mehr wollen, sollen sie es begründen, auf jeden Fall keine 14 Monate (obwohl ich ja eh aus dem überprüften SGB II komme, und seit über 2 Jahren etwa 8 x je 3 Monate an das SG liefern musste für meine BHS und PKHs...

Dein aktuelles Konto-Guthaben ist dein Lebensunterhalt bis zum nächsten Leistungseingang ... was sollst du dazu noch weiter "nachweisen" müssen ??? :icon_kinn:
Ja komisch, zumal die jetzt auch richtig in Streß geraten, die Grundsicherungsämter werden ja auch immer mehr überlaufen...

MfG Doppeloma
LG und Danke nochmal DuliebesBißchen..
 
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