SGB II statt SGB XII

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Onepiece112

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Hallo Leute ich hoffe ich bin hier mit meiner Frage richtig.

Zwar habe ich folgendes Problem meine Mutter ist seit mehreren Jahren in einer stationären Einrichtung für Trockene Alkohlikern diese wurde über SGB XII Leistungen finanziert und eigentlich geht es ihr da auch ganz gut. Nun würde Sie aber gerne diese Einrichtung verlassen und möchte SGB II Leistungen beantragen. Außerdem hat Sie innerhalb der Einrichtung für mehrere Monate einen Ein-Euro-Job ausgeübt.

So zu meiner Frage könnte meine Mutter jetzt einfach so beim Jobcenter SGB II Leistungen beantragen? Ich würde Sie gerne dabei unterstützen.

MfG
 

gelibeh

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Wenn Deine Mutter 3 Stunden täglich arbeiten kann, dann stände ihr ALGII(SGBII) zu. Lies Dich aber hier im Forum durch, das JC geht nicht zimperlich mit Leuten um, da sollte man auf alles gefasst sein. Nicht, dass ein Rückfall provoziert wird. Da sind ärztliche Atteste hilfreich und/oder eine Untersuchung durch den Arzt des Jobcenters/ÄD der BA.
 

KristinaMN

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Was sind die Gründe warum Sie zurück möchte? Wie alt ist sie?

Wie Steamhammer bereits geschrieben hat ist es im SGB XII meist angenehmer:

- sozialere Mitarbeiter
- keine EGV
- keine Sanktionen
- Überschreitungen der Mietgrenzen werden eher tolleriert
- jährliche Bewilligung
- usw.
 

Traunstein

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Onepiece112, deine Mutter sollte gerne versuchen, wieder (sorry, brutal formuliert aber leider angebracht) aus der Kaste der Arbeitsunwerten in die Kaste der Arbeitswerten zu kommen - schon damit sie wieder die Chance auf leistungsgerechte Bezahlung hat, aber auch weil es den Selbstwert stärkt.

Es wird schwierig werden, bekanntlich wird mit hohem Druck in die Gegenrichtung selektiert. Also nichts überstürzen dabei.

Denn ansonsten trifft gelibeh die Sache meiner Meinung nach ziemlich genau:
das JC geht nicht zimperlich mit Leuten um, da sollte man auf alles gefasst sein
 

StartMeUp2013

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Was sind die Gründe warum Sie zurück möchte? Wie alt ist sie?

Wie Steamhammer bereits geschrieben hat ist es im SGB XII meist angenehmer:

- sozialere Mitarbeiter
- keine EGV
- keine Sanktionen
- Überschreitungen der Mietgrenzen werden eher tolleriert
- jährliche Bewilligung
- usw.
Das ich nicht lache; die Hälfte der Mitarbeiter des JC´s kommen vom ehemaligen Sozialamt (heute Grundsicherung).
 

gelibeh

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Also Sie hat bei dem 1€ Job in der Woche 15 Stunden gearbeitet. Das wären ja 3 Std. täglich.
Das kann man aber nicht mit dem allgemeinen Arbeitsmarkt vergleichen. Sie soll das mit dem Arzt/Sozialarbeiter oder was es da so gibt besprechen. Es wird schon einen Grund haben, warum sie da ist. Und einen Rückfall kann niemand gebrauchen. Ich weiß wovon ich rede. Schnell ist man mit der ganzen Situation überfordert und bumms, trinkt man wieder.
 
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