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SGB II Bezieher klagen ihre Integration kaputt!

USERIN

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"Jeder Cent, den wir für die Klagen ausgeben, fehlt uns für Weiterbildung und Vermittlung", warnt der Abteilungsleiter:

"So machen sich die Kunden letztlich selbst ihre Integration in den Arbeitsmarkt kaputt."


aus


- taz.de


Hört, hört ! :icon_hihi:


Und was ist mit den schönen Statistiken und dem Jobwunder ?
 

Der aufmüpfige

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"Jeder Cent, den wir für die Klagen ausgeben, fehlt uns für Weiterbildung und Vermittlung", warnt der Abteilungsleiter:

"So machen sich die Kunden letztlich selbst ihre Integration in den Arbeitsmarkt kaputt."


aus


- taz.de


Hört, hört ! :icon_hihi:


Und was ist mit den schönen Statistiken und dem Jobwunder ?
Hallo Userin, hm??? Ich steune, es geht uns doch so gut wie noch nie, die Wirtschaft brummt doch angeblich so und die banken- upps, natürlich die FINANZkrise ist doch auch schon so gut wie gegessen, wenn wir mal von den Schrottpaieren und Spanien und die nächste Immobilienblase die uns demnächst sehr wahrscheinlich um die Ohren fliegen mal absehen.

ja, und wie du sagst, was ist denn nu mit dem so angepriesenen Jobwunder, so poliert wie die Statistiken gehübscht werden kann das also eigentlich kein Problem sein oder?:icon_hihi:

Oder hat da jemand etwas nachts heimlich Zucker in den Tank gekippt? :biggrin:
 

Bambi_69

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Ach, das Geld fehlt also für Weiterbildung? Für die ach so tolle Weiterbildungsindustrie?

Na dann. Klagt Leute, klagt. Aber was das Zeug hält! :icon_hihi:
 

USERIN

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Vielleicht war ja die eigene Weiterbildung gemeint (aber das müsste z.Zt. ja fehl gehen, wenn man Leute größtenteils befristet einstellt und nach der "Anlernphase" wieder vor die Tür setzt - vielleicht sollte die BA mal ihre eigene Personalpolitik überdenken?) ?
 
E

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:icon_lol:

Sowohl JC als auch AfA vermitteln doch schon lange nichts mehr. Was für ein schlechter Witz!

Die sind nur damit beschäftigt, Steuergelder in schwindelerregender Höhe zum Fenster raus zu schmeißen (für PAV).

Ihrer Arbeit kommen sie nicht nach.

Nennen sich teilweise Vermittler, vermitteln aber nix.

Schmarotzer...
 

USERIN

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Sollten dadurch etwa Sinnlosmaßnahmen in Gefahr sein?
Parallel interessant dazu:

Das hat Frau Spindler in der aktuellen Ausgabe info also 4/14 auf Seite 157 nicht viel anders beschrieben (Artikel -Polemik gegen "Hartz-IV-Anwälte" diskrediert die Durchsetzung sozialer Rechte-:

"Aber 100.000 € an erfolgreiche Bürgeranwälte werden als Kennzeichen für Rechtsmißbrauch denunziert, 600.000 € Kosten für eine unfähige Behörde sind demgegenüber auch für Wagner*** nicht erklärungsbedürftig."


*** Vorsicht Rechtsanwalt | Wagner | Buch | beck-shop.de


Fair wäre wohl auch, wenn man dann die demnach überflüssigen Widerspruchsstellen abschafft - oder ?

Beitrag 21 in dem Trööt

http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/128101-hartz-iv-klageflut-gifhorn.html
 

USERIN

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Ein "Offenbarungseid" ist ja wohl auch diese Aussage:



Also, immer schön weiterklagen :biggrin:
Also nochmal alles sichten und gucken was noch im Rahmen des "gekürzten § 44 SGB X" so geht ?

Stööhn!

Aber schenken darf man denen auch nichts.....:wink:
 

Bakunin

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Wenn die Damen und Herren SB, seine MA (!!), einen gesetzeskonformen Job machen würden, müsste auch nicht so viel geklagt werden!

Hier wird ja wohl Ursache und Wirkung von diesem Herrn nicht verstanden!!!

:icon_motz:
 

Ah4entheater

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Also nochmal alles sichten und gucken was noch im Rahmen des "gekürzten § 44 SGB X" so geht ?

Stööhn!

Aber schenken darf man denen auch nichts.....:wink:
Vor allem, solange es die "uneingeschränkte" Möglichkeit des Überprüfungsantrags noch gibt ... soll ja mit den kommenden "Rechtsvereinfachungen" "eingeschränkt" werden ... sprich, Überprüfungsantrag nur noch dann, wenn Tatsachen und Beweise "hinreichend" dargelegt werden ... was auch immer "hinreichend" bedeuten soll ... da bin ich mal sehr gespannt ...
 
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"Jeder Cent, den wir für die Klagen ausgeben, fehlt uns für Weiterbildung und Vermittlung", warnt der Abteilungsleiter:

"So machen sich die Kunden letztlich selbst ihre Integration in den Arbeitsmarkt kaputt."


aus


- taz.de


Hört, hört ! :icon_hihi:


Und was ist mit den schönen Statistiken und dem Jobwunder ?
In DIESEN menschenfeindlichen Arbeitsmarkt braucht kein Mensch eine Integration.
 

ThisIsTheEnd

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Der Artikel ist mehr als vier Jahre alt. Aber gut, geändert hat sich wohl nicht sonderlich viel.
 

KristinaMN

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So eine blöde Mitleidsmasche .... will seine Probleme zu unseren machen und dabei kann er froh sein, dass wir seinen Arbeitsplatz erhalten.

Mich interessiert nur was in meinem Geldbeutel ist. :biggrin:
 

götzb

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Klagen sich ihre Integration kaputt? :icon_hihi:

Integration in Jobs mit Hungerlöhnen?
Integration in Zwangsarbeit ?

Ach Integration; saudummer Begriff.
Als ist man irgend wie behindert, wenn man nicht in
Arbeit integriert ist...:icon_frown:
 

Laa Luna

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@USERIN

das ist doch mal eine frohe Botschaft!
Die haben 2009 pro Klage 262,11 Euro gelöhnt.


Leute klagt, klagt, klagt was das Zeug hält!!!
Klagt die Integration in Ausbeutung weg!!!
 

alteschachtel

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"Jeder Cent, den wir für die Klagen ausgeben, fehlt uns für Weiterbildung und Vermittlung", warnt der Abteilungsleiter:

"So machen sich die Kunden letztlich selbst ihre Integration in den Arbeitsmarkt kaputt."


aus


- taz.de


Hört, hört ! :icon_hihi:


Und was ist mit den schönen Statistiken und dem Jobwunder ?
ich müsste erst mal Klagen um eine Weiterbildung zu kriegen:icon_stop:
 

0zymandias

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Dann gebt uns doch einen Grund, dass wir sagen müssen: "Ich kann nicht klagen." :biggrin:

Daraus wird nämlich nichts.
 

Walter999

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Sind doch alle selbst schuld. Statt ständig an irgendwelchen Gesetzen zu drehen sollten die sich auf eine revolutionäre Rechtschreibreform verständigen.
"Nein" wird gleichgesetzt mit "Ja", und die Definition von "Nein" wird gelöscht. Immer gemäß dem Motto: Was nicht passt wird passend gemacht.
 

Bambes

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"Jeder Cent, den wir für die Klagen ausgeben, fehlt uns für Weiterbildung und Vermittlung", warnt der Abteilungsleiter:

"So machen sich die Kunden letztlich selbst ihre Integration in den Arbeitsmarkt kaputt."

aus
- taz.de
Der Artikel ist aus 2010 aber trotzdem zutreffend. Die aktuellen Zahlen wurden nicht genannt.

Der GF und auch die meisten Deutschlandweit sollten sich endlich bewusst sein, wer die Klagen verursacht und demzufolge die Kosten, welche der Steuerzahler dafür aufbringen muss.

Jedem Anwalt sind lukrative Kunden willkommen. Egal in welchem Rechtsgebiet. Da muss man nicht die Schuld auf Anwälte abwelzen.

Was in den Widerspruchsstellen los ist, dass spottet jeder Beschreibung.
Es wird sich gar nicht auf die Widersprüche eingelassen und irgendetwas geschrieben. Hauptsache, es nennt sich Widerspruchsbescheid.

Vielleicht sollten die Geschäftsführer da ansetzen und nicht jammern, dass Betroffene klagen.

Wenn aber weniger geklagt würde, dann würde nicht die Integration darunter leiden, da die Arbeitsplätze gar nicht da sind, sondern der GF hätte zusätzlich Richter und Anwälte als Kunden.
Und um das zu vermeiden, lässt man alles so weiter laufen.
 

Bambes

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Die nächste Klagewelle tritt die BfA mit ihrem neuesten Praxisleitfaden vom Juni 2014 selbst los.

Wonach die Erteilung einer Schweigepflichtentbindung für behandelnde Ärzte unter die Mitwirkungspflicht gem. § 60 SGB I gehören kann.
Mit EinV oder ersetzenden VA hat der Zwang zur Schweigepflichtentbindung nicht funktioniert.

Und das als Bundesbehörde !

Jeder SB wird sich nun daran halten und los geht es mit den Schreiben.
Neue Klagewelle perfekt angekurbelt auf Kosten der Steuerzahlergemeinschaft.

Perfekt von dem alten und weißen.
 
E

ExitUser

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Hatte ich in der letzten Firma erlebt. Alle neu eingestellten Mitarbeiter waren zuvor beim JC u. wurden mit Eingliederungszuschuß genommen. Gehen durften dafür welche, deren befristeter Vertrag gerade dem Ende entgegen ging. Feines Modell für asoziale Arbeitgeber.
 

USERIN

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Der Artikel ist aus 2010 aber trotzdem zutreffend. Die aktuellen Zahlen wurden nicht genannt.

Der Artikel taucht in der Besprechung von Helga Spindler ab S. 154 in der info also 04 /2014 als Fußnote Nr. 4 auf (deswegen bin ich auf den gestossen und fand den durchaus auch im aktuellen Kontext erwähnenswert).

Dort wurde auch passend Rousseau zitiert:

Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.
 

flandry

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Die einzige Weiterbildung, die ich habe, wurde vom Bund bezahlt.
Irgendwie fand ich die lächerlich, als mich andere Teilnehmer fragten: Und wieso sagen uns die speziell ausgebildeten Coaches das nicht?
 

LoreS

Neu hier...
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"Jeder Cent, den wir für die Klagen ausgeben, fehlt uns für Weiterbildung und Vermittlung", warnt der Abteilungsleiter:

"So machen sich die Kunden letztlich selbst ihre Integration in den Arbeitsmarkt kaputt."
Das Problem wird ja demnächst zumindest teilweise gelöst. Zu den Gesetzesänderungsvorschlägen, die bereits Konsens gefunden haben, gehört auch der folgende:
Anpassung der Sonderregel zur Aufhebung von Verwaltungsakten bei Änderung der ständigen Rechtsprechung (§ 40 Absatz 2 Nr. 3 SGB II i.V.m. § 330 Absatz 1 SGB III) an die Besonderheiten im Rechtskreis SGB II (Vorschlag zur lfd. Nr. 76); SGB II § 40 Abs. 2 Nr. 2, SGB III § 330
Klingt super abstrakt, aber das Arbeitspapier der Diakonie und der AWO faßt es dankenswerterweise allgemeinverständlich zusammen (S. 4/5):
Werden Verwaltungsakte durch höchstrichterliche Rechtsprechung für nichtig erklärt, soll es keine rückwirkende Korrektur dieses Fehlers durch Anspruch eine Erstattung von zuvor zu niedrig angesetzten Leistungen für die Zeit vor dieser Entscheidung geben. Die Fehlerkorrektur wirkt nur für die Zukunft.
Das bedeutet:
Das heißt: es wird entschieden, das unrecht gehandelt wurde, aber es gibt keine Kompensation für die in der Vergangenheit zu Unrecht vorenthaltene Leistung. Das bedeutet eine deutliche Verschlechterung der Rechtsstellung der Leistungsberechtigten.
Der gesetzliche und gerichtlich geklärte Anspruch auf die Leistung in korrektem Umfang wird ausgehebelt. Wenn rechtswidrige Formen der Leistungsgewährung bei gerichtlicher Klärung nicht ausgeglichen werden, wird die nachgewiesen rechtswidrige Praxis dennoch bestätigt; in diesem Fall bleibt es mithin bei der Rüge und der Feststellung unrechtmäßigen Verwaltungshandelns. Eine rückwirkende Wiederherstellung des rechtmäßigen Zustands unterbleibt hingegen – ungeachtet der Folgen, die eine Unterdeckung des Existenzminiums für die betroffenen Leistungsberechtigten gehabt haben mag. Die verweigerte rückwirkende Korrektur ist um so problematischer als es den Betroffenen damit auch unmöglich ist, Schulden zu begleichen, die durch die Unterdeckung des Existenzminimums bis zur Richtigstellung der Leistungsbescheide ohne Zweifel eingetreten sind und die sich auch nicht ohne Weiteres aus den später korrekt zufließenden Leistungen begleichen lassen.
Besonders betroffen von der Neuregelung wären Zuverdienende / Aufstockende mit der Höhe nach wechselnden Einkünften. Erfahrungsgemäß kommt es bei diesem Personenkreis am Häufigsten zu Berechnungsfehlern.
Anstatt deren Bemühungen um Verbesserung ihrer Lage durch Anreize zu unterstützen, verstetigt diese Regelung die ohnedies für die an Gesetz und Recht gebundenen Behörden problematische Fehleranfälligkeit von Bescheiden. Die Signalwirkung einer solchen Regelung ist damit mehr als bedenklich. [Hervorhebungen von mir]
Das heißt, die Jobcenter haben künftig eine brillante neue Möglichkeit zum Sparen: falsche Bescheide raushauen, bis es knackt, hoffen, daß man im Fall einer Klage in den niedrigeren Instanzen gewinnt - und alles, was bis zu einer höchstrichterlichen rechtlichen Klärung unrechtmäßig zu wenig bezahlt wurde, ist dann Reingewinn für das Jobcenter, denn es muß nicht erstattet werden. :icon_mrgreen: Davon kann dann sicher die eine oder andere Sinnlosmaßnahme mehr finanziert werden...
 

USERIN

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Das Problem wird ja demnächst zumindest teilweise gelöst. Zu den Gesetzesänderungsvorschlägen, die bereits Konsens gefunden haben, gehört auch der folgende:

Klingt super abstrakt, aber das Arbeitspapier der Diakonie und der AWO faßt es dankenswerterweise allgemeinverständlich zusammen (S. 4/5):

Das bedeutet:

Das heißt, die Jobcenter haben künftig eine brillante neue Möglichkeit zum Sparen: falsche Bescheide raushauen, bis es knackt, hoffen, daß man im Fall einer Klage in den niedrigeren Instanzen gewinnt - und alles, was bis zu einer höchstrichterlichen rechtlichen Klärung unrechtmäßig zu wenig bezahlt wurde, ist dann Reingewinn für das Jobcenter, denn es muß nicht erstattet werden. :icon_mrgreen: Davon kann dann sicher die eine oder andere Sinnlosmaßnahme mehr finanziert werden...

Man sollte Nichtigkeit und Rechtswidrigkeit schon unterscheiden können.

Ebenso sind Bestandskraft und Rechtskraft nicht das Gleiche.

Irgendwas ist hier nicht stimmig in dem Papier.

Eine Aussage, dass das bisherige Prinzip " Bescheid (VA)- Widerspruch - Rechtsmittel" ausghebelt wird, kann ich daraus eher nicht ableiten.
 

Der aufmüpfige

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Der Artikel ist aus 2010 aber trotzdem zutreffend. Die aktuellen Zahlen wurden nicht genannt.

Der GF und auch die meisten Deutschlandweit sollten sich endlich bewusst sein, wer die Klagen verursacht und demzufolge die Kosten, welche der Steuerzahler dafür aufbringen muss.

Jedem Anwalt sind lukrative Kunden willkommen. Egal in welchem Rechtsgebiet. Da muss man nicht die Schuld auf Anwälte abwelzen.

Was in den Widerspruchsstellen los ist, dass spottet jeder Beschreibung.
Es wird sich gar nicht auf die Widersprüche eingelassen und irgendetwas geschrieben. Hauptsache, es nennt sich Widerspruchsbescheid.

Vielleicht sollten die Geschäftsführer da ansetzen und nicht jammern, dass Betroffene klagen.

Wenn aber weniger geklagt würde, dann würde nicht die Integration darunter leiden, da die Arbeitsplätze gar nicht da sind, sondern der GF hätte zusätzlich Richter und Anwälte als Kunden.
Und um das zu vermeiden, lässt man alles so weiter laufen.
Jaja, auch wir fragen uns wenn wir Schreiben für Betroffene aufsetzen ob die Anschreiben überhaupt gelesen und verarbeitet wurden.
Kommt schon vor das ich Post öffne und nur noch mit dem Kopf schütteln muss, hat man im JC das Anschreiben nicht gelesen weil man beide Hände nicht frei hatte?

Weil, in der linke Hand die Kaffeetasse und in der rechten die Feierabendstoppuhr, da bleibt für anfallende Belästigungen und Arbeit und Kunden keine Möglichkeit, man muss schließlich Prioritäten setzen.

Eine andere Möglichkeit ist natürlich das man im JC und ähnlichen Akkordarbeit Einrichtungen einfach mental nicht da zu in der Lage ist diese merkwürdigen Striche und diversen völlig unlogisch übers Blatt verteilten Kringel zu deuten?

Aber bei den grenzenlos empathischen und intellektuellen Fachkräften im JC Himmel ist das sicher genau so unmöglich wie sonst so vieles was sie so treiben? :biggrin:
 

USERIN

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Jaja, auch wir fragen uns wenn wir Schreiben für Betroffene aufsetzen ob die Anschreiben überhaupt gelesen und verarbeitet wurden.
Kommt schon vor das ich Post öffne und nur noch mit dem Kopf schütteln muss, hat man im JC das Anschreiben nicht gelesen weil man beide Hände nicht frei hatte?

Weil, in der linke Hand die Kaffeetasse und in der rechten die Feierabendstoppuhr, da bleibt für anfallende Belästigungen und Arbeit und Kunden keine Möglichkeit, man muss schließlich Prioritäten setzen.

Eine andere Möglichkeit ist natürlich das man im JC und ähnlichen Akkordarbeit Einrichtungen einfach mental nicht da zu in der Lage ist diese merkwürdigen Striche und diversen völlig unlogisch übers Blatt verteilten Kringel zu deuten?

Aber bei den grenzenlos empathischen und intellektuellen Fachkräften im JC Himmel ist das sicher genau so unmöglich wie sonst so vieles was sie so treiben? :biggrin:

Mit ist das zu weitgehend über die Arbeits-Qualität der JC-SB zu mutmaßen.

Ob das JC mit Schreiben die Mitarbeiter-Toilette tapeziert oder den Reißwolf füttert- mir ist das eher wumpe (ich kann es eh so gut wie nicht ändern, was im Einflussbereich des JC so passiert)

Nachweisbar beantragen oder Rechtsbehelf erheben.

Fristenkatalog nach § 88 SGG und dann Dingdong beim SG

Eilsachen ggf. kurzfristig als entsprechendes Verfahren.

Reduziert den Ärger mit dem JC auf das Notwendigste (und das reicht auch schon an sich)!

Die freien Zeitkontingente sollte man nutzen um PKH für die RA-Beiordnung zu bekommen.
 
E

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Gast
Solche gehören zu 100% gleich an die Wand gestellt.
Als Steuerzahler ist man nicht der Sponsor von Verbrechern,die nach der Einarbeitungszeit den nächsten,kostenlosen antanzen lassen.
So ein Blödsinn. Dann müssen sie es zurückzahlen.

Sonst stellen die AG halt nur mit 3 - 5 Jahren Berufserfahrung an.
 
E

ExitUser

Gast
Hatte ich in der letzten Firma erlebt. Alle neu eingestellten Mitarbeiter waren zuvor beim JC u. wurden mit Eingliederungszuschuß genommen. Gehen durften dafür welche, deren befristeter Vertrag gerade dem Ende entgegen ging. Feines Modell für asoziale Arbeitgeber.
Klingt absurd. Das wirkt sich immens auf die Produktivität aus, wenn man erfahrene Mitarbeiter durch unerfahrene ersetzt. Zumal die BA solche Spielchen ja nicht wiederholt mitmacht.

Wenn es so etwas wirklich gibt, sollte man mal über eine Anzeige wegen Betrugs nachdenken.

Ich bin froh, dass ich so nun wohl in einen unbefristeten Vertrag komme. Der Lohn ist für die Branche auch recht hoch.
 
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Hatte ich in der letzten Firma erlebt. Alle neu eingestellten Mitarbeiter waren zuvor beim JC u. wurden mit Eingliederungszuschuß genommen. Gehen durften dafür welche, deren befristeter Vertrag gerade dem Ende entgegen ging. Feines Modell für asoziale Arbeitgeber.

Ja, ich möcht mal wissen, ob diese angekarrten Elo tatsächlich wie um ihr Leben malocht haben dort oder intelligent gewesen sind.
 
E

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Gast
Ich werd es hier nicht erklären,wie man das ohne zurückzahlen bewerkstelligt.:wink:
Außerdem bist du doch Frührentner und hast keine praktischen Erfahrungen mehr.

Schwarze Schafe wird es immer geben. Allerdings muss man sich dann auch fragen, warum Bewerber sich für unseriöse AG entscheiden.

Was bin ich?
 
E

ExitUser

Gast
Das wirkt sich immens auf die Produktivität aus, wenn man erfahrene Mitarbeiter durch unerfahrene ersetzt. Zumal die BA solche Spielchen ja nicht wiederholt mitmacht.

Wenn es so etwas wirklich gibt, sollte man mal über eine Anzeige wegen Betrugs nachdenken.
Produktivität.......... das ist Dienstleistungsbranche.

Und die BA macht noch ganz andere Sachen mit!

Hatte diverse Betrügereien (Lohn/Arbeitgeber und Betrug/PAV) dort gemeldet. Interessiert kein Schwein.
Im Falle des Arbeitgebers mußte ich erst das HZA informieren, damit der AG eins übergebraten bekommt wegen hinterzogener Sozialleistungen betr. des Lohnbetrugs.
Übrigens hat die BA den Lohnbetrug wohl gesehen, ist aber auf Kosten des Steuerzahlers in die Bresche gesprungen u. hat mir statt des kriminellen Arbeitgebers Gelder ausbezahlt! Diese Gaunerfirmen rührt seitens der BA niemand an.

So läuft das ab in dieser Art Demokratie.
 
E

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Gast
Schwarze Schafe wird es immer geben. Allerdings muss man sich dann auch fragen, warum Bewerber sich für unseriöse AG entscheiden.
Eine Steigerung des Blödsinns gibt es wohl nicht........... ?

Freilich kennen die AN alle Firmen u. wissen natürlich, wer seriös ist u. wer nicht. Oder die unseriösen veröffentlichen das gleich in ihren Stellenangeboten.

So ein Schwachsinn im Quadrat!
 
E

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Gast
Eine Steigerung des Blödsinns gibt es wohl nicht........... ?

Freilich kennen die AN alle Firmen u. wissen natürlich, wer seriös ist u. wer nicht. Oder die unseriösen veröffentlichen das gleich in ihren Stellenangeboten.

So ein Schwachsinn im Quadrat!
Eigenverantwortung soll man nicht missbrauchen, um strukturelle Probleme zu vertuschen, aber man sollte sie auch nicht ganz aus der Hand geben. Das wäre ja dann Fremdbestimmung.

Natürlich gibt es Mittel und Wege, etwas über den AG herauszufinden, daneben noch gesunden Menschenverstand. Viele wissen doch hier immer ganz genau, wie ihre SB ticken und was sie alles falsch machen und wer an allem Schuld ist, dann wendet diese hervorragende Menschenkenntnis, doch auch mal bei euren Bewerbungsgesprächen an. :biggrin:

Ach so, im tertiären Sektor gibt es keine Produktivität?
 
E

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Gast
Es werden hierzulande HE gar gezwungen, bei unseriösen Firmen anzuheuern. Unter Androhungen von Sanktionen.

("Ihr"? Ich habe keine Bewerbungsgespräche.)
 
E

ExitUser

Gast
Es werden hierzulande HE gar gezwungen, bei unseriösen Firmen anzuheuern. Unter Androhungen von Sanktionen.
Wenn man sich schon als Hilfe-Empfänger bezeichnet, dann wird man auch gezwungen ...

Ich wurde und werde zu nichts gezwungen. Ich habe mir einen netten und offensichtlich fairen AG gesucht und bin froh, dass wir aufgrund der Unterstützung die Einarbeitung relativ gelassen angehen können.

Wenn es nicht klappt, suche ich halt weiter.
 
E

ExitUser

Gast
Und ich habe eine Stelle. Müßte ich mich als Erster über Geldverschwendung aufregen. ;-)
 
E

ExitUser

Gast
Und ich habe eine Stelle. Müßte ich mich als Erster über Geldverschwendung aufregen. ;-)
Eine Stelle als Chef-Mopperer beim Elo-Forum :wink:?

Überlege mal, wie gering der finanzielle Aufwand ist, drei Monate Lohn zu erstatten. Wenn ich bedenke, was meine Reha gekostet hat, sollte der Kleckerbetrag doch auch noch drin sein.
 
E

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Gast
Eine Reha habe ich trotz Krankheiten u. Schwerbehinderung in meinem Leben noch nie beantragt.
 

USERIN

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§ 20 Abs. 2 SGB X Untersuchungsgrundsatz

(2) Die Behörde hat alle für den Einzelfall bedeutsamen, auch die für die Beteiligten günstigen Umstände zu berücksichtigen.



Alleine dieser Absatz könnte für das SGB II komplett gestrichen werden, denn in der Praxis findet er so gut wie keine Anwendung.
 
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