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Sgb ii § 24

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waimea002

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#1
Hallo
es geht um den befristeten Zuschlag.

Sept. 2007 lief mein ALG I aus. Gleichzeitig wurde eine Ewerbslosenrente beantragt. In dem GEspräch wies man mich daraufhin, dass ich aufgrund dessen kein ALG II beantragen könnte. Fehler.
Seit Sept. 2007 bis Juni 2008 wurde kein ALG II beantragt, weil von ersparten gelebt wurde.

In dieser Zeit wurden keine Leistungen irgendeines Trägers bezogen.

Wo steht oder wo wrd man verpflichtet, am ersten Tag nach ALG I ALG II zu beantragen um in den "Genuss" dieses § zu gelangen ?

Man kann den § auch so auslegen, dass 2 Jahre nach Ende von ALG I ALG I beantragt wird und dann im ersten Jahr 100% (2/3 Differenz) der Zuschlag genehmigt wird.

ansonsten ist es "unfair" den jenigen gegenüber, die in der Zeit kein ALG II beantragen, aus welchen Gründen nun auch immer.

gruß
 
E

ExitUser

Gast
#2
Aw: SGB II § 24

Nein, das ist doch klar im § 24 geregelt.

"Soweit der erwerbsfähige Hilfebedürftige Arbeitslosengeld II innerhalb von zwei Jahren nach dem Ende des Bezugs von Arbeitslosengeld bezieht, erhält er in diesem Zeitraum einen monatlichen Zuschlag.
Nach Ablauf des ersten Jahres wird der Zuschlag um 50 vom Hundert vermindert.
"

Das bezieht sich auf des Ende des Bezugs ALG I

 

waimea002

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#3
Danke für die Antwort.
Wie berechnen sich die Ansprüche des Partners bzw. des Kindes.

Auf meinem Bescheid werde nur ich berücksichtigt.

Der Partner ist voll erwerbsgemindert unbefristet, bezog erst ALG II nun Grundsicherung.

Danke
 

HajoDF

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#4
Den befristeten Zuschlag bekommt man nur personenbezogen, d.h. man erhält ihn pro Person, wenn diese einen Anspruch darauf hat, sozusagen als kleinen Ausgleich zwischen ALG I und dem folgenden ALG II. (wegen der Fallhöhe:icon_eek: soll der Absturz in den ersten beiden Jahren etwas abgemildert werden.)
 

biddy

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#5
Wie berechnen sich die Ansprüche des Partners bzw. des Kindes.

Auf meinem Bescheid werde nur ich berücksichtigt.

Der Partner ist voll erwerbsgemindert unbefristet, bezog erst ALG II nun Grundsicherung.
Beispiele zur Berechnung findest Du hier:
*klick* http://www.arbeitsagentur.de/zentra...zestext-24-SGB-II-Befrist-Zuschlag-ALGeld.pdf

Der Zuschlag wird allerdings begrenzt; es werden auch Partner, Kinder ... also alle BG-Mitglieder dabei berücksichtigt:

3. Begrenzung des Zuschlages

(1) Der Zuschlag ist nach den Absätzen 3 und 4 zu begrenzen.


Beispiel

1-Personen-Bedarfsgemeinschaft:
Rechnerisch ermittelter Zuschlag: 200 €
Im ersten Jahr begrenzt auf 160 €
Im zweiten Jahr begrenzt auf 80 €

(2) Die Begrenzung ist auf die familiäre Situation abzustellen. Die Begrenzung richtet sich nach der Zahl der Personen, die zur Bedarfsgemeinschaft gehören (§ 7 Abs. 3); es ist unerheblich, ob diese Personen selbst Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II haben. So ist der Zuschlag auf 320 € zu begrenzen, der Altersrente bezieht.
Es ist also nicht von Bedeutung, dass Deine Partnerin Grundsicherung nach dem SGB XII erhält.
 
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