Sexismus: Leipzig verbannt sexistische Plakate!

Dagegen72

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Link: https://www.fr.de/politik/gender/feminismus/sexismus-leipzig-verbannt-sexistische-werbung-a-1519207
Die Stadt Leipzig hat beschlossen: Frauenverachtende Plakate sollen aus dem Stadtbild verschwinden, doch so einfach ist das gar nicht.
Ich sage: Super, Leipzig! Sowas wie in Leipzig war und ist längst überfällig und zwar bundesweit! Nachahmer dringend erwünscht aus meiner Sicht.
Außerdem finde ich, dass Anti-Sexismus mehr bedacht und mehr gefördert werden muss.

Ich habe hier mal einen beliebigen Link mit dem Titel "Antisexismus" aufgerufen: https://antisexismus.org/
dort gibt es weitere Links, bspw. soll es hier eine watch-group gegen sexistische Werbung geben: https://www.watchgroup-sexismus.at/cms/

Gegen Sexismus heißt natürlich auch, dass Männer nicht sexistisch angegangen werden müssen. Sie müssen keinen Waschbrettbauch haben, keinen lonesome (einsamer) Cowboy sein, kein Indianer der nicht weinen darf usw.

Habt ihr Beispiele für Sexismus aus der Praxis? Grundsätzlich muss Antisexismus bedeuten, dass Frauen unbelästigt auch allein unterwegs sein können und dass sie jeder Zeit Respekt erwarten dürfen und sei es, dass sie einen Mini-Rock tragen oder gar nichts, als Beispiel - ist natürlich nur an bestimmten Orten gestattet, ganz nackt rumzulaufen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Männer.

Frauen sollen nicht klein gemacht werden usw. Gut, mein neuestes Beispiel: ich war in der Kneipe, wollte an die Theke, da standen sehr viele Männer, ich selbst hatte Zeit und es nicht eilig. Ein Mann sagte dann, lasst mal die Frau durch. Im ersten Moment fühlte ich mich geschmeichelt - aber auch gleich wieder gerührt und irgendwie unfähig und kleingemacht. ich sagte dann, dass ich mich schon selbst drum kümmern kann, an die Theke dran zu kommen.
Ja, sorry, war nicht bös gemeint von mir, es mag für die Person auch komisch gewesen sein, aber sollte es einen Lerneffekt erzielt haben, fände ich es gut.

Zu dem Link oben: im TV wurden Leute interviewt, viele fanden das alles nicht so schlimm mit den halbnackten Frauen, die sich für Pizzas und Autos und was weiß ich nicht noch alles rumräkeln - ja, dann gleiches Recht für alle: ich will dann auch Männer sehen.

Wie sexisitsch ist die Kleidung aus der bayrischen Welt? Bei den Dirndln muss man ordentlich ins Dekollteté schauen können und eine Schürze signalisiert, wo die Frau ihren Platz hat?? Ist das die Leitkultur von der die CSU spricht?
 
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Dagegen72

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ich finde das gut! Sexismus ist so weit verbreitet bspw. in der BRD - es wird schon als selbstverständlich hingenommen! Man darf nicht sagen: das man bei einer Person räumlich mehr Abstand haben will, dass man nicht wie scheinbar "zufällig" angefasst werden will - schon wird man als bescheuert hingestellt! Schön, wenn sich Menschen dann solidarisch zu der Person, die ihre Wünsche ausspricht verhalten und ihr zur Seite stehen! :bigsmile:

Am 14. Februar ist auch ein anderer Gedenktag. "One Billion Rising" https://www.youtube.com/watch?v=OV8DGE9gxJo

außerdem: witzig dargestellt - aber - es stimmt zum Teil finde ich! https://www.youtube.com/watch?v=BmBped0s6Gs
 

Solanus

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Frauen verachtende Plakate werden abgehängt.

Aber Steuern werden auf dem Straßenstrich und im Puff fällig.

Da nicht erfassbar, wieviel Steuern, werden Pauschalsteuern erhoben. Alles im Sinne der Frauenrechte!
 

Dagegen72

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Prostitution und Puff sollte abgeschafft werden meiner Meinung nach. So einen Beruf sollte niemand ausüben müssen. Ich bin auch gegen Flat-Rate - Sex! https://www.focus.de/politik/deutschland/menschenunwuerdige-geschaeftsmodelle-koalition-will-flatrate-sex-und-gang-bang-partys-verbieten_id_4062006.html
Fachpolitiker planen derzeit in Berlin ein neues Prostitutionsgesetz. Demnach sollen künftig beispielsweise sogenannte Flatrate-Sex und Gang-Bang-Partys verboten werden. Außerdem wird über ein Mindestalter und eine Kondompflicht diskutiert
. (Artikel von 2014)
 

Solanus

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Ob dies (das Verbot) Sinn macht ist fraglich. Dadurch werden die, die aus freien Stücken Ihren Körper anbieten, kriminalisiert und in die Illegalität getrieben.

Ich glaube dies ist viel gefährlicher und unkontrollierbar.

Was war denn mit dem Abtreibungsverbot? Hat es gefruchtet? Nein, Abtreibungen wurden trotzdem durchgeführt, allerdings in der Illegalität und meist unter sehr viel schlechteren Bedingungen, wie in der Legalität.

Viel wichtiger wäre es Bedingungen zu schaffen, dass Zwangsprostitution sich nicht mehr lohnt. Sprich den Menschen genügend Einkommen zum Leben geben.
 

Dagegen72

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@Solanus: ich meine natürlich auch Zwangsprostitution. Aber was, wenn ein sich prostituierender Mensch gezwungen wird anzugeben, dass er freiwillig Sex mit Fremden gegen Geld hat! Es gibt zuwenig Mittel um das überprüfen zu können meine ich.

es gibt auch Seiten, die ein Recht auf Sexarbeit gelten machen .. - aber wie will man denn Freiwilligkeit überprüfen können?
 

Solanus

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@Solanus: ich meine natürlich auch Zwangsprostitution. Aber was, wenn ein sich prostituierender Mensch gezwungen wird anzugeben, dass er freiwillig Sex mit Fremden gegen Geld hat! Es gibt zuwenig Mittel um das überprüfen zu können meine ich.

es gibt auch Seiten, die ein Recht auf Sexarbeit gelten machen .. - aber wie will man denn Freiwilligkeit überprüfen können?
Wenn die Menschen genug zum Leben haben, dann entzieht man automatisch allen Zwängen die Grundlage. Dem Arbeitszwang, dem Zwang durch kriminelle Handlungen seinen Lebensunterhalt zu sichern, dem Zwang zu jedem Lohn eine Arbeit anzunehmen, dem Zwang niedirgste Arbeiten zu einem menschen verachtendem Lohn auszuführen.

Nicht die Kriminalität wird beendet, aber der äußere Zwang fällt weg.

Wenn man dann noch bedenkt, dass die Bundesregierung 2017 ca. 1000 Milliarden an Sozialleistungen ausbezahlt hat. All inklusive, dann kann man leicht errechnen, wieviel Geld jeder Bundesbürger monatlich zur Verfügung hätte, wenn man das Geld mit minimalsten Aufwand einfach auszahlen würde. Schlagartig wäre jegliche Zwangsarbeit abgeschafft.
 

faalk

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Diese ganzen Verbote sind sowieso für den A. Es gibt immer eine Hintertür. Beispiel Dortmunder Straßsenstrich, verboten, Politik freut sich nen Ast, Prostitution geht nun illegal noch verstärkt in der DO. Nordstadt weiter.

Ich bin auch gegen Flat-Rate - Sex!
Schon seit 2015 zumindestens in NRW verboten.

Aber, so schnell lässt man sich das Geschäft nicht nehmen.
Ehemalige Flatrateclubs heißen nun "Coinclubs" und weiter geht es mit "All you can Fu..".
 

Dagegen72

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@Solanus #7: da bin ich ganz deiner Meinung. Und denke, ob ein Grundeinkommen hier nicht auch schon helfen könnte, da man aus einem gewissen Zwangsschraubstock vielleicht damit herauskäme.

@faalk: ja, es müsste dann weiter kontrolliert werden - irgendwie. In Frankreich kam vor einiger Zeit das Gesetz heraus, dass Freier Geldstrafe zahlen müssen.
Das Gesetz bietet aber auch Nachteile:
„Leider ist alles, was wir befürchtet haben, eingetreten. Die Gewalt hat zugenommen. Weil die Angst vor der Polizei viele Kunden abschreckt, müssen die Sexarbeiter noch mehr als zuvor im Verborgenen arbeiten. Zugleich wurden nur lächerlich selten Bußgelder verhängt. Prostituierte müssen jetzt Praktiken und Kunden akzeptieren, die sie früher ablehnen konnten, weil sie sonst nicht mehr überleben können. Wir verzeichnen eine enorme Verelendung.“
https://www.deutschlandfunk.de/frankreich-was-hat-das-prostituiertengesetz-gebracht.795.de.html?dram:article_id=387441

den eigenen Körper für Sex verkaufen - ich sage "nein"! Und mit dieser Gewalt die es in diesem Milieu geben soll muss auch zwingend Schluss sein!
 
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