Servicewüste: Die Deutsche Telekom hat Zehntausende Reklamationen nicht bearbeitet

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Es ist ein Skandal erster Güte: Hamburg - Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen: Die Deutsche Telekom hat in den vergangenen Monaten Zehntausende Beschwerden einfach ignoriert. Laut "Stern" wurden die Reklamationen unbearbeitet abgelegt, die Kunden erfuhren davon nichts. Besonders pikant: Die Kundenbetreuer handelten offenbar auf Anweisung ihrer Vorgesetzten.
Toter Briefkasten: Telekom ließ Kundenbeschwerden absichtlich liegen - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
 

maniac

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tja... ich warte auch noch auf ne antwort auf einer beschwerde von mir...

geht dabei um 180.- EUR für ne Reparatur wo der Fehler nicht bei mir lag.

(vorallendingen weiß ich ganz genau Aufgrund meiner Ausbildung als IT-Systemelektroniker was ich darf und was nicht und hätte ich das vorher gewust das es was kostet, wär ich am Verteilerkasten am Haus selbst gegangen und hätte selbst ne ungenutzte Ersatzleitung angeklemmt)
 
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B. Trueger

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Ohne irgend jemanden auf die Füße treten zu wollen aber wer heute noch immer bei dieser Truppe Teledumm Kunde ist, dem ist eh nicht zu helfen.:icon_party:
 

maniac

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Ohne irgend jemanden auf die Füße treten zu wollen aber wer heute noch immer bei dieser Truppe Teledumm Kunde ist, dem ist eh nicht zu helfen.:icon_party:
wenn meine eltern mir nicht den internetanschluss bezahlen würden, wäre ich da schon längst weg...

allerdings muss ich sagen, das ich weder 1&1 noch arcor oder sonst was empfehlen kann... bei ausfallzeiten ist dehren reaktion grauenvoll lahm und der service kostet richtig viel geld,....
 

Fortunatus

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Kein Angst, das wird alles besser, wenn jeder der Serviceleute endlich ausgelagert ist und für den halben Lohn arbeiten muss, dann sind die viel motivierter und der Service ist gleich doppelt so gut. Einfache Rechnung: Halber Lohn = Doppelter Service

Warum soll man sich wundern, ein Konzern, der nur damit beschäftigt sich selbst umzubauen, anstatt den Service zu verbessern, der kann nicht besser werden.
 

Bruno1st

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Warum soll man sich wundern, ein Konzern, der nur damit beschäftigt sich selbst umzubauen, anstatt den Service zu verbessern, der kann nicht besser werden.
das wollen die auch nicht - man sollte nicht vergessen woraus die Telekom hervorgegangen ist - einer riesigen Behörde die nur Geldausgeben kannte und den Staat hatte, der Fehler auffing.

Ich möchte hier auf ein weiteres Telekomproblem aufmerksam amchen. Die Telekom schließt mit den eigenen Kunden Laufzeitverträge über 2 Jahre ab, aus denen kein herauskommen mehr ist (gut, der Preis ist o.k.). Allerdings bekommen diese Kunden regelmäßig Werbeung über noch günstigere Tarife - die aber nur für NEUkunden gelten.
Damit stößt die Telekom die ganzen Bestandskunden vor den Kopf, zeigt, das sie nicht rechnen können (denn die Betreuung von Bestandskunden ist viel, viel günstiger wie die Anwerbung* von Neukunden) - hier wäre eigentlich eine Gewinnwarnung fällig, den das Vertrauen und damit der Kundenstamm wird dadurch zerstört.

*Anwerbung : hier soll es schon eine kleine Industrie geben, wo die Wechselkunden nach Ablauf der Vertragslaufzeit grundsätzlich wechseln, der Vermittler siene Provision kassiert und halbe-halbe macht.
 
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B. Trueger

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wenn meine eltern mir nicht den internetanschluss bezahlen würden, wäre ich da schon längst weg...

allerdings muss ich sagen, das ich weder 1&1 noch arcor oder sonst was empfehlen kann... bei ausfallzeiten ist dehren reaktion grauenvoll lahm und der service kostet richtig viel geld,....

Das kann ich nicht bestätigen. Ich bin seit mehreren Jahren Kunde von Arcor und habe bis heute nicht einmal einen Ausfall gehabt. Weder Telefon noch Internet.

Das Arcor aber gewisse Internetseiten nicht zugänglich macht ist ein Makel, welches aber mit Hilfe der Nutzung eines Proxiserver umgangen werden kann.

Bei DSL Speedtests habe ich immer etwas mehr als die angegebene Verbindungsgeschwindigkeit erreichen können.
 

Borgi

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Ich war jahrelang bei Versatel (telebel). Die haben bei Leitungsstörungen immer so getan, als läge der Fehler bei mir. Jetzt bin ich bei Arcor. Bis es aber soweit war, bis Arcor mich als Kunden hatte vergingen 13 Monate, weil Arcor meinen Vertrag bei Versatel nicht gekündigt hat (haben telebel mit tekom verwechselt). Als ich durch Zufall mal in Essen war (Zentrale), habe ich denen mal ordentlich die Meinung gepustet, und jetzt läuft alles reibungslos.
So, muss mal eben prüfen wie lange mein Vertrag noch läuft .....
 

Fortunatus

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Noch bin ich Arcor-Kunde, aber nachdem die jetzt auch bei einer Vertragsumstellung eine Laufzeit von 24 Monaten habe, werde ich demnächst kündigen. Ausfälle gab es ein paar kleinere, die allerdings auch nicht schlimmer als bei Telekom und 1 + 1 vorher waren. Besonders nervig ist das blöde Modem, das eindeutig einen Hardwarefehler hat, wo mir der Kundendienst nicht weitergeholfen hat.
 
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Bin bei VERSATEL......eine Katastrophe seit 9 Monaten. Nix wie weg.
Voraussichtlich gehe ich zu ALICE, da keine Vertragslaufzeit.
Logischerweise müssen die gute Leistung/Betreuung bringen, da sonst die Kunden ratz fatz weg sind.
Es gibt z.B. auch eine kostenlose Störungshotline und
Download bis 16.000 kbits. Eine Bekannte hat eigentlich immer 12-14.000.
Das Ganze gibts inkl. Tel./Internet-Flat für 29,98€.
Soll jetzt keine Werbung für ALICE sein, aber ich habe auch nur von relativ kleinen und wenigen Problemen gehört.

Telekom geht m.M. nach zu sehr von der Vertragstreue und Wechselträgheit der Kunden aus.
 

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Telefon und Interanbieter

mir scheint dass sich alle/fast alle Telefon- und Internetanbieter irgendwie
abgesprochen haben oder was mir nicht gefällt.

1. die Vertragslaufzeiten

2. die Flatrate- Gebühren

3. der nicht vorhandene Service

4. die gebührenpflichtigen Hotline


Würde auch schnellstmöglich wechseln, wenn ein Unternehmen
dies einmal VERBRAUCHERFREUNDLICH anbieten würde.

was mir gefallen würde

1. monatliche Kündigung
2. Flatrate für Telefon/Internet/Handy für unter 30 EURO
3. Service anrufen und es geht sofort jemand dran, der auch Ahnung hat
4. Hotline mit 0800 Nummer/ gebührenfrei, man hat doch flatrate
 
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ExitUser

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Dann mmuss es wohl an mir liegen, denn ich kann über Service bei T-kom/T-mobile und früher T-online, Kullanz, Schnelligkeit und Fachlichkeit nicht klagen.

Ich besitze seit Jahren einen DSL/Telefon-Flat Vertrag, für den ich auf Grund meines Berufes im Schnitt alle 8 Monate einen Standortwechsel habe, mal München, mal Frankfurt, mal Köln ... . Ich hatte noch nie Probleme und meistens standen am nächsten Tag nach Abschaltung in der alten Wohnung alle Dienste in der neuen bereit. Zuletzt hat ein Techniker sogar Samstags DSL aufgelegt.

Ein Kollege hat's mit Arcor, ein anderer mit Freenet probiert ... aussichtslos. Du warst schon wieder umgezogen, bevor da was geschah.

Grundsätzlich rechtfertigt das aber nicht den Inhalt des o.a. Berichtes.
Man greift m.E. aber diesen Konzern heraus, da er doch einen Namen hat und bemängelt hier, was bei vielen anderen Provider Alltag ist.

Es ist ein Skandal erster Güte: Die Deutsche Telekom hat Zehntausende Reklamationen unbearbeitet abgelegt, ohne die Kunden zu informieren. Laut "Stern" handelten die Mitarbeiter auf Anweisung ihrer Vorgesetzten.
Auch das ist überbewertet.
Was passiert bei Sacharbeitern, wenn sie vor einem Berg an Arbeit stehen, den sie mit der vorhandenen Manpower nicht abarbeiten können.
Da ist es doch normal, man fragt den Chef - und der muss eine Entscheidung treffen. Zumal, der Vorgesetzte ist u.U. schon ein Teamleiter ... naja, Hauptsache eine Skandal.

Ich bitte darum nicht falsch verstanden zu werden. Ich hege keine Liebe für diesen Konzern. Nur habe ich Kenntnis von den Chaos, welches im personellen Bereich bei der T-Kom, bzw. bei einer Tochter herrscht.

Dazu sagt der Bericht:
Schuld an dem Chaos waren die Neuorganisation der Telekom und der Streik im vorigen Mai: Beides führte dazu, dass die Flut der Beschwerden immer größer wurde. Schließlich entschied man sich für den - wie es die Telekom nannte - "systembedingten Abschluss"
Es stimmt, es hat System. Hier geht die große Sense um und Geschäftsbereiche, Servicebestände usw. werden brutal zerschlagen. Das "Nichthandeln" hat hier wirklich System, man entzieht dem entsprechenden Bereich einfach die "Aufmerksamkeit" und Unterstützung, bis sie entweder von selbst aufgeben, oder das Budget ausgeschöpft ist. Man hält Infos zurück oder reagiert einfach nicht auf angeforderte Entscheidungen der höheren Führungsebenen.

Es ist tragisch und beklemmend zugleich, wie hier mit Menschen umgegangen wird, die teilweise völlig in der Luft hängen. Im Tagesgeschäft ständig dazwischen taumeln zu glauben, sie könnten mit erhöhten Anstrengungen, Steigerung der Umsätze usw. ihre/n Abteilung/Arbeitsplatz retten und der quälenden Selbstaufgabe oder dem Hang zur Resignation.
Es hilft nichts, denn es ist ein "systembedingter Abschluss".
Sozialauswahl ist nur Schein, es trifft jeden, wenn er nur kleinste Makel in der Ausbildung oder Loyalität aufweist, einfach im falschen Geschäftbereich angesiedelt ist, oder einfach nicht die richtigen Leute kennt. Hier werden Menschen gegängelt, die 20 Jahre und mehr im Unternehmen sind - aber eben auch jene "alten Beamten" (die können nix anderes mehr).
Da spiegeln sich die Zahlen, über die bereits Monate zuvor berichtet wurde, 20.000 und mehr.
Hier sind die Schmerzen einer nicht bearbeiteten Reklamation eine Lachnummer gegenüber denen der Betroffenen, bei ihnen geht es um die nackte Existenz ... oder um nen Job zum halben Lohn und doppelter Arbeitszeit, gern darf auch nach Ungarn oder Polen umgezogen werden.

Wollt' ich mal gesagt haben.
 
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B. Trueger

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Bis es aber soweit war, bis Arcor mich als Kunden hatte vergingen 13 Monate, weil Arcor meinen Vertrag bei Versatel nicht gekündigt hat (haben telebel mit tekom verwechselt). Als ich durch Zufall mal in Essen war (Zentrale), habe ich denen mal ordentlich die Meinung gepustet, und jetzt läuft alles reibungslos.
Dabei liegt doch die Zentrale eben nicht in Essen, sondern in Eschborn (Frankfurt).:icon_smile:
 
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Jaja. Aber hier hat es schon mal jemand gesagt. Wer immer noch bei der Teledoof Kunde ist, der ist selbst schuld.

Ich bin froh dort nicht mehr Kunde zu sein. Jetzt hab ich so schnelles Internet das mir die Telekom nicht in 30 Jahren bieten kann.
 

Linchen0307

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.. bin bei Versatel, seit fast 6 Jahren, zunächst Komtel, dann Versatel, habe dort überhaupt keine Schwierigkeiten, werden am Tel. zuvorkommend behandelt und auch der Service lässt kaum Wünsche offen.....
 

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schnelleres Internet?

Jaja. Aber hier hat es schon mal jemand gesagt. Wer immer noch bei der Teledoof Kunde ist, der ist selbst schuld.

Ich bin froh dort nicht mehr Kunde zu sein. Jetzt hab ich so schnelles Internet das mir die Telekom nicht in 30 Jahren bieten kann.
Gehören die Leitungen nicht der Telekom, dann kann aber doch nur das durchgehen was die Telekom gelegt hat oder?
 
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Gehören die Leitungen nicht der Telekom, dann kann aber doch nur das durchgehen was die Telekom gelegt hat oder?
Das ist nur bedingt richtig, denn in letzter Zeit verlegen viele private Provider die Last Mile (Beispiel Köln - NetCologne).
Maßgeblich ist aber die Vermittlungstechnik und die ist in vielen Fällen bei der T etwas älter oder überlastet. Neue Anbieter haben meist neuere Technik. Nur ...

... was hilft alle Technik, wenn niemand sie bedient. Und damit scheidet sich alles über den Service. Der Service ist ein Dialog und wenn ich in der Lage bin meine Wünsche klar zu äußern, beim Gespräch einen Namen und eine Ateilung zu notieren, stehen meine Chancen schon ganz gut.

Und zum hier anstehenden Providerstreit lässt sich sagen, dass wohl ein jeder beim dem Anbieter ist, der ihm aus seiner Sicht den besten Service mit entsprechender Leistung bietet. Nur so funktioniert Wettbewerk.

Bleibe ein jeder bei seinem Provider, weil er damit zufrieden ist.
 
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mir scheint dass sich alle/fast alle Telefon- und Internetanbieter irgendwie
abgesprochen haben oder was mir nicht gefällt.

1. die Vertragslaufzeiten

2. die Flatrate- Gebühren

3. der nicht vorhandene Service

4. die gebührenpflichtigen Hotline


Würde auch schnellstmöglich wechseln, wenn ein Unternehmen
dies einmal VERBRAUCHERFREUNDLICH anbieten würde.

was mir gefallen würde

1. monatliche Kündigung
2. Flatrate für Telefon/Internet/Handy für unter 30 EURO
3. Service anrufen und es geht sofort jemand dran, der auch Ahnung hat
4. Hotline mit 0800 Nummer/ gebührenfrei, man hat doch flatrate
Das hast du bei ALICE, ausser vielleicht Punkt 3. Bisschen warten halt.
Und ohne Handy-Flat.
Zu den Beiträgen von FLEET:
Es interessiert mich nicht, ob die Strukturen bei der Telekom teuer und schwerfällig sind.
Und auch die gutbezahlten Mitarbeiter (ich gönne es ihnen) müssen sich auf kärgere Zeiten einstellen. Kämpft nicht schon fast jeder ums ökonomische Überleben?
Ich kann mir halt mit dem Regelsatz schlecht ca. 50€ leisten, was ich bei Anderen für 30€ erhalte.
 
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Telekom-Mitarbeiter sollten Kundenbeschwerden nicht bearbeiten

Beschäftigte kritisieren Vorgesetzte auf Betriebsversammlung

Die Deutsche Telekom hat in den vergangenen Monaten Zehntausende von Reklamationen unbearbeitet abgelegt, ohne die Kunden darüber zu informieren. Nach Recherchen des Hamburger Magazins 'Stern' (kommende Ausgabe) handelten die Kundenbetreuer dabei auf Anweisung ihrer Vorgesetzten. Verursacht wurde dieses Verhalten laut dem Bericht durch die Neuorganisation der Telekom und den Streik im Mai vorigen Jahres: Beides führte dazu, dass die Flut der Beschwerden immer größer wurde.

Schließlich entschied man sich für den - wie es die Telekom nannte - "systembedingten Abschluss": Allein in den acht nordwestdeutschen Betreuungszentren landeten mehrere zehntausend Reklamationen auf dem Telekom-Rechner in einem "toten Briefkasten". Sie wurden zwar nicht gelöscht, aber auf Anordnung schlicht nicht bearbeitet. Viele Kunden, die sich mehrfach mit ihrem Anliegen gemeldet haben, warten bis heute auf eine Antwort.
...
de.internet.com - Telekom-Mitarbeiter sollten Kundenbeschwerden nicht bearbeiten
 

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Heute bin ich auf die Seite von Arcor, um meinen Vertrag zu ändern. Obwohl man dadurch seinen Vertrag um 24 Monate(!) verlängert, will Arcor eine Wechselgebühr von 24,95 Euro. Das sehe ich so nicht ein. Deshalb habe ich mich heute für eine Kündigung (Wirkung 30.11. 2008) entschieden. Im Oktober suche ich mir dann wieder den günstigsten Anbieter aus.
 
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