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Senkung KdU / Aufforderung Dringlichkeitsschein

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egjowe

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
16 Okt 2005
Beiträge
565
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#1
ich wurde heute um rat bzw. hilfe gebeten.
konnte leider selbst nicht weiterhelfen, aber vielleicht erhalte ich hier eine antwort, die ich weitergeben kann.

es geht um die senkung der kdu.

bisher wurden vom alg2-empfänger nachweise über die erfolglosigkeit der bemühungen erbracht und auch anerkannt.
jeweils für den abgelaufenen bewilligungszeitraum von 3 monaten.
in der letzten bewilligung wurde er aufgefordert, sich einen dringlichkeitsschein zu besorgen.
er hat ihn beantragt und nun erhalten.

stutzig machte ihn der hinweis im schein, wenn er nun wohnungsangebote von seiten des wohnungsamtes erhält und diese ablehnt, dass er dann stichhaltige und nachvollziehbare gründe vorbringen müsse.
ansonsten wäre die konsequenz, dass er keine behördliche hilfe in form von angeboten mehr erhalten würde.

anmerkung :
was heißt hier nachvollziehbar und stichhaltig ?
(Dehnungsbegriffe!)

nun zur eigentlichen frage, die ihn bewegt:

gesetzt den fall, das wohnungsamt würde den oder die gründe seiner ablehnung als nicht stichhaltig ansehen.
die mögliche einstellung der hilfe durch das wohnungsamt würde ihn nicht beunruhigen.

aber wie sähe es aus, wenn das wohnungsamt die arge über seine (nicht nachvollziehbare) ablehnung informieren und diese es dann als mangelnde mitwirkungspflicht bewerten und sanktionen in form von leistungskürzungen aussprechen würde?
 

Andi_

Elo-User/in

Mitglied seit
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#2
egjowe sagte :
... aber wie sähe es aus, wenn das wohnungsamt die arge über seine (nicht nachvollziehbare) ablehnung informieren und diese es dann als mangelnde mitwirkungspflicht bewerten und sanktionen in form von leistungskürzungen aussprechen würde?
Sie werden es so auslegen. Ich würde ungeeignete Wohnungen gut begründet ablehnen, um einen Rechtsstreit zu meiden. Für Familien gibt es genug gute Gründe, Schule der Kinder, sanitäre Einrichtung für die Kinder etc., Single haben es schwerer "geeigneten" Wohnraum abzuweisen. Die werden auch Notunterkünfte anbieten, in sozialen Brennpunkten.

Besser wäre es, selbst eine Wohnung (oder Untermieter?) zu finden :pfeiff:
 
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