Senf statt Hartz IV

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Paolo_Pinkel

Super-Moderation
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Hi,

nette Sache. Erinnert mich immer an das Märchen was man seinem Kind sagt: "Wenn du nur ganz fest dran glaubst kannst du sogar Präsident werden".

Mal Hand aufs Herz. Die Menschen dessen Kaufkraft, sei es durch Hartz-iv, ZAF-Hungerlöhnen usw., sowieso eingeschränkt ist die werden den Senf weiterhin beim Discounter beziehen.

Was ja auch nicht verwerflich ist. Ob der Mensch davon auf Dauer leben können wird? Ich wünsche es ihm. Vielleicht wäre ein Nischenprodukt für die Oberschicht gut. Die stehen bestimmt auf Senf mit Trüffel oder Champagner.

Gruss

Paolo
 

Tinka

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Vom Tellerwäscher zum Millionär, man muss es nur wollen...

Und alle die z.B. jetzt gerade entlassen werden und alle die schon länger entlassen sind, die können ALLE hingehen und selbstständig Senf herstellen und sich gegenseitig verkaufen....

8 Mill. ehemals arbeitslose Senfhersteller in diesem Land, das gerade den Bach runter geht, sind damit endlich unabhängig vom Sozialbezügen und kurbeln die Wirtschaft wieder an. :icon_party:

Aber der Weihnachtsmann kommt ja bald...
 

Merkur

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Es gibt so viele die haben hohe Kredite aufgenommen und haben eine Ausbildung vom Ersparten bezahlt (Heilpraktiker,Kosmetikerin usw.) und haben alles in Ihr Geschäft gesteckt,weil sie glaubten nun geht das große Geldverdienen los und die Schulden haben sie immer noch. Beziehen
wieder H4. Versuchen tun es viele aber die Steuern fressen sie alle auf.
Die meisten halten sich über Wasser ,es fehlt am Geld damit sich auch die Kleinen mal was leisten können dann würde es freilich gehen.
 
E

ExitUser

Gast
hallo ihr lieben,

ich meine mich erinnern zu können, das über die senferey schon 2006 im swr berichtet wurde. die haben als ich-ag begonnen. ich glaube aber eher das da war mehr ein glücksfall für die beiden mit feinkostprodukten.

die meisten selbsständigen fehlt schlichtweg die finanzdecke und zu oft ein genügender kundenstamm.

ich könnt mir nicht vorstellen vom verkauf meiner bilder leben zu können,
könnt ich fast verhungern wie van gogh. also verschenk ich sie lieber :icon_knutsch:

liebe grüße von barbara
 

Donauwelle

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Bei vielen "lohnenden" Ideen (die nicht lohnenden mal ganz unbesehen) bringt es nur denjenigen etwas, die einen Trend etc. früh aufgenommen haben. Das sind z.B. diejenigen, die als erstes angefangen haben, Geschäfte über Ebay zu machen, diejenigen, die früh angefangen haben, Homepages für Firmen der Region zu erstellen etc. Ansonsten funktioniert das leider sehr, sehr selten - eben nur dann, wenn man wirklich was besonderes ist und die Lücke durch nichts anderes abgedeckt wird.

Ansonsten sollte man Sachen nur nebenberuflich beginnen und ohne großen Kapitaleinsatz. Der Anglerbedarfshandel, den man nur am Spätnachmittag öffnet oder die drei Firmenaufträge für Webdesign sind ggf. ein gutes Zubrot, reichen aber als Hauptberuf nicht aus. Mehr würde ich nur machen, wenn man sich bereits nebenberuflich etabliert hat.

Am witzigsten finde ich die Begründung, dass man dann ja sein eigener Chef ist. Nun ja - ggf. sagt einem dann kein menschlicher Chef mehr, was man zu tun hat, aber der kann einen nach der Arbeitszeit mal - eine Selbständigkeit muss man die erste Zeit rund um die Uhr ausführen und ist Sklave derselben. Wenn man am Beginn schon vom Feierabend und Urlaub redet, hat man meist schon verloren.

Ich hab hier in diesem Ort in den letzten 30 Jahren so viele Personen Geschäfte eröffnen und wieder scheitern sehen. Die wenigsten überleben lange Zeit. Die meisten scheitern mit einer Menge Schulden...
 
R

Rounddancer

Gast
Nun, man kann auch was kopieren,- man muß nur dabei sehr genau aufpassen, daß man auch die Fehler des Vorreiters erkennt und im eigenen Tun vermeidet. Dann kann man Glück haben, auch mit einer gebrauchten Geschäftsidee.

Aber es stimmt: Man muß sehr aufpassen, daß man nicht vergißt, laufend neben sich hinzustehen, und kritisch zu sehen: Da läuft was schief,- wenn was schiefläuft. Und dann nicht zu zögern, zu gucken, ob man es ausgleichen kann,- oder ob man rechtzeitig den Riemen wieder herunterwirft,- bevor man dem schlechten Geld noch gutes hinterher wirft.
Wer heute was im Internet, oder auch in ebay anbietet,- dem geht es wie dem, der früher generell, und heute im Fall, wenn er es wagt, den Beate Uhse-Konzern zu unterbieten: Der muß fast soviel Geld in seine Rechtsabteilung stecken, wie in Vertrieb und Marketing.
So viele Abmahner treiben sich da herum, und keine Formulierung, kein Impressum ist, keine AGB sind wirklich so sicher, daß nicht doch wer dagegen gebührenpflichtig abmahnt.

Und doch, oder erst recht, bewundere ich die, die es tatsächlich heute noch schaffen, etwas sich wirtschaftlich Tragendes auf die Beine zu stellen und da zu halten.
 

maria62

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Tja, da haben wohl 2 Glück gehabt :)
Das Problem ist nur, dass man im Vorhinein nie weiß welche Idee wirklich ankommen wird. Ungefähr kann mans schon abschätzen aber genau wissen tut mans nie. Nochdazu ist nicht jeder so kreativ, dass er sich etwas ganz neues ausdenken kann.
 

maria62

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@wolliohne - war dein Kommentar auf mich bezogen?
Ich weiß schon, dass man eine Businessplan braucht, aber selbst mit einem gut durchdachten Businessplan ist ja noch nicht gesagt, dass das Geschäft dann auch so erfolgreich sein wird. Eine wirkliche Marktlücke zu finden oder ein innovatives Konzept umzusetzten ist einfach nicht leicht, das wollte ich mit meinem Beitrag nur sagen...
 
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