Sendung:ARD - Arbeit, nein danke! -ARGE LANDKREIS HARBURG

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Hi,

ich nehme ja an, dass die Auszeichnung Ironie sein soll - dafür finde ich Text und Urkunde zu undeutlich. Viel könnten m.E. meinen, die Auszeichnung sei ernst gemeint. Eingeweihte nicht - aber eben andere, womöglich sogar die Ausgezeichneten.

Oder habe ich etwas übersehen/überlesen?
 

Martin Behrsing

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Anonymous meinte:
Hi,

ich nehme ja an, dass die Auszeichnung Ironie sein soll - dafür finde ich Text und Urkunde zu undeutlich. Viel könnten m.E. meinen, die Auszeichnung sei ernst gemeint. Eingeweihte nicht - aber eben andere, womöglich sogar die Ausgezeichneten.

Oder habe ich etwas übersehen/überlesen?
Wer das halt nicht erkennt, dem ist dann auch nicht zu helfen. Übrigens gibt es auch im Sozialamtsforum Duisburg einen Thread, der sich mit der Auszeichnung befasst
:twisted:
KLICK
 
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NDR-Sendung 24.8.

Natürlich sind solche Berichte einseitig und zum Kotzen.
Allerdings habe ich manchmal den Eindruck, dass vielen Arbeitslosen, die aktiv, engagiert sind und sich informieren nicht mehr bewusst ist, dass es solche Arbeitslosen wie die gestern vorgestellten selbstverständlich gibt. Und zwar gar nicht so wenige. Man braucht sich nur mal in die Schlange vor einem Schalter im Arbeitsamt einreihen und zuhören, was da so alles gefaselt wird. Eine gute Informationsquelle sind auch die Gespräche von Müttern auf Kinderspielplätzen. Den Bodensatz derjenigen, die nicht arbeiten wollen, hat es immer gegeben und wird es immer geben. Ich persönlich schätze die Zahl derjenigen auf mindestens 2 Million.
Das Problematische ist, dass es mindestens 5 Million gibt, die sich anders verhalten. Das ist so eine große Anzahl, dass man jetzt - zu Wahlkampfzeiten - erwarten darf, dass die Arbeitslosen sich zahlreich zu Wahlkampfveranstaltungen begeben, um dort den Politikern Paroli zu bieten und ihnen klar zu machen, dass man nicht alle Menschen in einen Topf schmeißen kann.
Ich selbst befinde mich zur Zeit häufiger auf solchen Veranstaltungen und muss leider festellen, dass es immer nur dieselben sind - meist parteipolitisch oder gewerkschaftlich engagiert - die dort auftauchen und das Wort ergreifen.
 

Martin Behrsing

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Re: NDR-Sendung 24.8.

cavallo meinte:
Natürlich sind solche Berichte einseitig und zum Kotzen.
Allerdings habe ich manchmal den Eindruck, dass vielen Arbeitslosen, die aktiv, engagiert sind und sich informieren nicht mehr bewusst ist, dass es solche Arbeitslosen wie die gestern vorgestellten selbstverständlich gibt. Und zwar gar nicht so wenige. Man braucht sich nur mal in die Schlange vor einem Schalter im Arbeitsamt einreihen und zuhören, was da so alles gefaselt wird. Eine gute Informationsquelle sind auch die Gespräche von Müttern auf Kinderspielplätzen. Den Bodensatz derjenigen, die nicht arbeiten wollen, hat es immer gegeben und wird es immer geben. Ich persönlich schätze die Zahl derjenigen auf mindestens 2 Million.
Das Problematische ist, dass es mindestens 5 Million gibt, die sich anders verhalten. Das ist so eine große Anzahl, dass man jetzt - zu Wahlkampfzeiten - erwarten darf, dass die Arbeitslosen sich zahlreich zu Wahlkampfveranstaltungen begeben, um dort den Politikern Paroli zu bieten und ihnen klar zu machen, dass man nicht alle Menschen in einen Topf schmeißen kann.
Ich selbst befinde mich zur Zeit häufiger auf solchen Veranstaltungen und muss leider festellen, dass es immer nur dieselben sind - meist parteipolitisch oder gewerkschaftlich engagiert - die dort auftauchen und das Wort ergreifen.
Dem sind wir uns schon bewußt und wir erleben auch ganz vereinzelt auch, dass es Arbeitslose gibt, die sich bei uns Hilfe suchen wollen, um Sozialbetrug zu begehen. Dennoch kann auch ein Staat mit einem sog. "Sozialadel" gut leben. Die gab es schon immer und haben auch nicht signifikant zugenommen. Darüber gibt es auch genügend Untersuchungen. Ich denke schon, dass nahezu die Mehrheit der Arbeitslosen lieber Geld verdienen würden und damit selbstbestimmt leben können. Ich habe schon vile erlebt, denen es lieber war ein paar Euor weniger netto in der Tasche zu haben, wie das ALG2 oder früher ALHI oder Arbeitslosengeld, als in dieser Abhängigkeit von Behörden zu sein. Ich glaube, dass die Leute die denken, dass sich Arbeiten nicht lohnt, weil die "Stütze" besser ist ein ernsthaftes Abhängigkeitsproblem haben - nämlich "Kontrollverlust". Und wer hat schon Kontrolle über Gesetzgebung und Behördenwillkür. Wahrscheinlich die wenigsten. Von daher war dieser Beitrag völlig daneben und spielgelt eine völlig verzerrte Wahrnehmung einer Mitarbeiterin wieder (wenn die nicht gar in diese Ecke gedrängt wurde).
Ich habe mal ein paar Jahre mit erziehungsschwierigen Jugendlichen gearbeitet und weiß, wie schnell man in Gefahr ist, dass man deren Verhalten auf alle Jugendliche überträgt. Und diesem sind die Mitarbeiter in den Ämtern genauso ausgesetzt, weil sie 1. so ein Verhalten erwarten und dieses sogar noch provozieren oder sie 2. eine besonders schwierige Klientel haben oder 3. als unliebsamer Beamtenkollege ins Sozialamt "entsorgt" wurden.
 

Finale

Neu hier...
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Mal abgesehen davon, dass ich genannte Zahl von 2 Millionen gar nicht mal für so krass unrealistisch halte, finde ich @Martins Feststellung bzgl. der Arge-Mitarbeiter, dass sie sozusagen aus rein menschlichen Gründen dazu neigen, alle in einem Topp zu schmeißen, ganz interessant.

Ich meine, dass man grade offensiv als Arbeitsloser damit umgehen sollte, sofern man nicht zu den 2 Millionen gehört. Damit meine ich z.B. ganz konkrete Nachfragen und Willensbekundungen wie "Ich will jetzt diese oder jene Fortbildung"......"Ich brauche diesen Schein und brauche ihre Unterstützung dafür, wie sieht es aus".........."Was für Stellenangebote haben Sie für mich, wollen wir das nicht mal gemeinsam durchgehen"..........alles nach dem Motto "Fördern und Fordern", am Besten noch selbst um einen Termin bitten. Offensiv und sich aktiv zeigen, dann machen die große Augen und überdenken ihre Meinung von einem.
 

Dragon

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Re: NDR-Sendung 24.8.

Dem sind wir uns schon bewußt und wir erleben auch ganz vereinzelt auch, dass es Arbeitslose gibt, die sich bei uns Hilfe suchen wollen, um Sozialbetrug zu begehen. Dennoch kann auch ein Staat mit einem sog. "Sozialadel" gut leben.
Finde ich auch. Letztlich sehen auch viele ein das es so nicht immer weitergehenkann wenn man es schafft sie zu motivieren. Oft scheitert es auch einfach an mangelden Perspektiven. Warum sollte jemand dem man ständig sugeriert das er nichts kann weil kein Schulabschluss oder ähnliches hat etwas tun?


Die gab es schon immer und haben auch nicht signifikant zugenommen. Darüber gibt es auch genügend Untersuchungen. Ich denke schon, dass nahezu die Mehrheit der Arbeitslosen lieber Geld verdienen würden und damit selbstbestimmt leben können.

Yep, find ich auch.


Ich habe schon vile erlebt, denen es lieber war ein paar Euor weniger netto in der Tasche zu haben, wie das ALG2 oder früher ALHI oder Arbeitslosengeld, als in dieser Abhängigkeit von Behörden zu sein. Ich glaube, dass die Leute die denken, dass sich Arbeiten nicht lohnt, weil die "Stütze" besser ist ein ernsthaftes Abhängigkeitsproblem haben - nämlich "Kontrollverlust". Und wer hat schon Kontrolle über Gesetzgebung und Behördenwillkür. Wahrscheinlich die wenigsten.

Ja, auch die gibt es.


Von daher war dieser Beitrag völlig daneben und spielgelt eine völlig verzerrte Wahrnehmung einer Mitarbeiterin wieder (wenn die nicht gar in diese Ecke gedrängt wurde).
ER war nicht nur völlig daneben sondern in gewisser beziehung auch stark verallgemeinernt. Un das ist das eigentliche Übel daran. Die Frge ist, was kann man tun um dies zu ändern? Die Wahrnehmung meine ich. Solange "arbeit" in unserer Gesellschaft so überbewertet ist wird das nicht passieren.
Wenn jemand selbständig ist und 16 Stunden arbeiten am Tag will soll er es tun. ES jedoch von anderen zu verlangen nach dem gleichen Muster und der eigenen Firmenphilosophie zu leben ist finde ich zumindest grundverkehrt. 7 Stunden (oder weniger) reichen völlig aus um jeden eine LEben mit Verdienst und in Würde zu ermöglichen.
Allerdings sieht dei Praxis gerade auch in der MEdienbranche völlig anders aus. Dort wird geklotzt bis zum Umfallen, und jene Yuppichefs verlangen das auch von ihren Angestellten. Natürlich ohne Bezahlung.


Ich habe mal ein paar Jahre mit erziehungsschwierigen Jugendlichen gearbeitet und weiß, wie schnell man in Gefahr ist, dass man deren Verhalten auf alle Jugendliche überträgt.
Kann ich auch bestätigen. Und eben diese Jugendlich ehaben oft genug wirklich bemerkenswerte Sachen drauf. In meiner Schreinerzeit (auch mit schwierigen Jugendlichen) habe ich unter anderem einen kennengelernt der mal eben so wirklich klasse Boxen baute. Etwas das man nach Schilderungen der Wirtschafts und Handelsverbände gar nicht erwarten dürfte.
Was mir allerdings Sorgen macht ist die sich stetig verschlechternde Allgmeinbildung. Das beinhaltet ein ziemlich gefährliches Potential.


Und diesem sind die Mitarbeiter in den Ämtern genauso ausgesetzt, weil sie 1. so ein Verhalten erwarten und dieses sogar noch provozieren oder sie 2. eine besonders schwierige Klientel haben oder 3. als unliebsamer Beamtenkollege ins Sozialamt "entsorgt" wurden.
Zur Zeit habe ich es mit ganz netten Sachbearbeitern zu tun. Aber oft wenn ich GEspräche höre fallen wir viele abfällige Bemerkungen auf.

[/code]
 

Martin Behrsing

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Damit meine ich z.B. ganz konkrete Nachfragen und Willensbekundungen wie "Ich will jetzt diese oder jene Fortbildung"......"Ich brauche diesen Schein und brauche ihre Unterstützung dafür, wie sieht es aus".........."Was für Stellenangebote haben Sie für mich, wollen wir das nicht mal gemeinsam durchgehen"..........alles nach dem Motto "Fördern und Fordern", am Besten noch selbst um einen Termin bitten. Offensiv und sich aktiv zeigen, dann machen die große Augen und überdenken ihre Meinung von einem.
genaus so sehe ich das auch. Wenn man jeden Tag einen Arbeitsvermittler belästigt wird dieser auch für einen ganz schnell tätig sein und dies nicht nur halbherzig, weil er entweder einen so schnell nicht wieder sehen will und dann wieder viel Arbeit hat oder er völlig überrascht ist und dann erst recht motiviert ist. Aber all zu motiviert dürfen die Mitarbeiter auch nicht sein, denn dies würde die Kollegen empfindlich stören. Leider ist letzt Genanntes aus vielen persönlichen Begenungen mit BA-Mitarbeitern bekannt und kenne einige, die nach kurzer Zeit deshalb wieder das Handtuch geschmissen haben.
 

Dragon

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Leider ist letzt Genanntes aus vielen persönlichen Begenungen mit BA-Mitarbeitern bekannt und kenne einige, die nach kurzer Zeit deshalb wieder das Handtuch geschmissen haben.
Aber woran liegt diese Mentalität?

Guckt man sich die Mitarbeiter an, so sind immer noch viele Beamte darunter. Ebenso ist oft genug die Mentalität. Mir kann ja eh nix passieren, ich bin ja verbeamtet.
Die motivierten kurzfristig eingestellten Mitarbeiter haben da einen schwereren Stand, denn sie müssen in gewisser Hinsicht Leistung zeigen. Auch wenn auch diese häufig naja ist.

Meine Erfahrung mit Nachfragen, Willensbekundung zeigen zumindest wirkung. Ich bin zwar immer noch nicht begeistert, aber wenigstens tut sich mehr als vorher.

PS: Könnte mir auch mal jemand auf meine Beiträge antworten :( Sonst kann ich mir das posten auch sparen.
 

Martin Behrsing

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PS: Könnte mir auch mal jemand auf meine Beiträge antworten Sonst kann ich mir das posten auch sparen.
Hier meine Antwort:

Manchmal scheint es so, man redet und keiner hört zu. Aber dem ist nicht so. Dies zeigen die vielen Mitleser; und die gelten auch Deinen Beiträgen.
So Dragon,
das nächste oder übernächste "A" geht an die Agenut für Arbeit Bochum und dessen Unerabteilung Herne. Vielleicht bekommen die ja in Zukunft dann etwas mehr: "Arbeitslose fördern" hin. Dann würde ich auch direkt zu "Benede....o" konvertieren :lol:
 

Dragon

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Hier meine Antwort:

Manchmal scheint es so, man redet und keiner hört zu. Aber dem ist nicht so. Dies zeigen die vielen Mitleser; und die gelten auch Deinen Beiträgen.
So Dragon,
das nächste oder übernächste "A" geht an die Agenut für Arbeit Bochum und dessen Unerabteilung Herne. Vielleicht bekommen die ja in Zukunft dann etwas mehr: "Arbeitslose fördern" hin. Dann würde ich auch direkt zu "Benede....o" konvertieren

Jo manchmal bin ich halt etwas sensibel. Bitte um entschuldigung.
Das mit dem A finde ich gut. Bin mal gespannt ob die darauf auch reagieren. Zumindest hat sich die "T" Geschichte ziemlich rumgesprochen. Und heute bin ich in Herne wirklich hervorragenst bedient worden, muß ich als Lob mal so sagen.
Aber natürlich gibt es noch viele, viele Probleme die es zu lösen gilt. Und ich finde dazu leistet dieses Forum auch wirklich gute Arbeit. Ich glaube zwar nicht daran das wir die unseligen Hartz gesetze wegbekomemn (es wäre zwar schön, ist aber wohl nicht realistisch), aber man kann unsinnige zustände anprangern.
Ich fände eine Presseerklärung in Richtun der Berichterstattung der Medien auch nicht verkehrt. Schließlich haben die Öffnetlich rechtlichen eine verpflichtung vernünftig und sachgerecht aufzuklären.
 
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"Eine gute Informationsquelle sind auch die Gespräche von Müttern auf Kinderspielplätzen"

Wie soll man das denn bitte werten.????
Wenn du mir - zweifache Mutter, ein Kind behindert- die Tagesmutter bezahlst- bzw. einen Kinderhort auftust für einen Säugling- kann ich auch arbeiten gehen und würde - staatl. Examen hin oder her- auch putzen gehen.
Ich empfinde solche pauschalen - über den Kamm-Äusserungen über arbeitslose Frauen und Mütter daher peinlich und diskriminierend.
 
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Re: NDR-Sendung 24.8.

Martin Behrsing meinte:
Ich habe mal ein paar Jahre mit erziehungsschwierigen Jugendlichen gearbeitet und weiß, wie schnell man in Gefahr ist, dass man deren Verhalten auf alle Jugendliche überträgt. Und diesem sind die Mitarbeiter in den Ämtern genauso ausgesetzt, weil sie 1. so ein Verhalten erwarten und dieses sogar noch provozieren oder sie 2. eine besonders schwierige Klientel haben oder 3. als unliebsamer Beamtenkollege ins Sozialamt "entsorgt" wurden.
Diskussionsforum Sozialämter meinte:
Bei den Sparmaßnahmen im öffentlichen Dienst weiß man nicht, wofür die Urkunde von ELO noch gut sein kann ...
Den postings im Diskussionsf. Sozialämter Duisburg entnehme ich, dass Martins Einschätzung wohl ins Schwarze trifft (eingeengte Sicht durch tägl. Umgang mit "schwieriger" Klientel) und die außerdem gar nicht geschnallt haben, dass das "A des Monats" ironisch gemeint ist.

LG
Luna
 
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Finale schrieb:
Offensiv und sich aktiv zeigen, dann machen die grosse Augen und ueberdenken ihre Meinung von einem.
Martin Behrsing schrieb:
genaus so sehe ich das auch. Wenn man jeden Tag einen Arbeitsvermittler belaestigt wird dieser auch f�r einen ganz schnell taetig sein und dies nicht nur halbherzig, weil er entweder einen so schnell nicht wieder sehen will und dann wieder viel Arbeit hat oder er voellig ueberrascht ist und dann erst recht motiviert ist.
:twisted: In einer Optionskommune funktioniert DAS mit absoluter Sicherheit nicht. Engagement unerwuenscht, Gehorsam ist angesagt! Mensch landet in der "Schublade Sozialschmarotzer", die verhalten sich "so und so" und da kommt er kaum bis gar nicht dagegen an.

"Wir wissen am besten, was gut fuer Sie ist! In der Vergangenheit [Anm.: vor Hartz IV] sind wir immer so verfahren!" (Originalzitat) :kotz:

LG, Milo
 
E

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Hat es vielleicht einen grund....

.... dass Ihr arbeitslos seit ? Wenn ich diese unsäglichen Kommentare lese, dann fällt mir schon der eine oder andere möglich Grund ein......

Habt Ihr euch schon mal Gerdanken gemacht, dass der weitaus grössere Teil unserer Gesellschaft einen Arbeitsplatz, warum das so ist und warum ihr selbst nicht zu diesem Teil gehört ?
 
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Re: Hat es vielleicht einen grund....

Anonymous meinte:
.... dass Ihr arbeitslos seit ? Wenn ich diese unsäglichen Kommentare lese, dann fällt mir schon der eine oder andere möglich Grund ein......

Habt Ihr euch schon mal Gerdanken gemacht, dass der weitaus grössere Teil unserer Gesellschaft einen Arbeitsplatz, warum das so ist und warum ihr selbst nicht zu diesem Teil gehört ?
Die Bevölkerung von Deutschland beträgt derzeit 80 Millionen Menschen. Davon sind 20.5 Millionen Rentner.
Es verbleiben also 59.5 Millionen, um die ganze Arbeit zu verrichten. Zieht man noch 22 Millionen Kinder, Schüler und Studenten ab, verbleiben noch 37,5 Millionen.
Dann sind da aber noch 5 Millionen Arbeitslose, 16 Millionen Beamte, die auch kaum etwas tun, sowie 14 Million Hausfrauen bzw. Mütter.
Bleiben also 2.5 Millionen Menschen übrig.
300.000 befinden sich zudem im Militär / Zivildienst 1.7 Millionen im Krankenstand / Krankenhaus, weiter 1.4 Millionen im Urlaub, 40.000 sind Obdachlose/Penner und 59998 befinden sich im Gefängnis.
Somit bleiben nur 2 armselige Geister übrig, um die ganze Arbeit zu erledigen.

Du und ich.

Und was tust Du ?

....Sitzt da und schreibst diese dummen Fragen.

Kein Wunder, dass ich total überlastet bin, um noch darauf zu antworten!


;)
 

Martin Behrsing

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Re: Hat es vielleicht einen grund....

Anonymous meinte:
.... dass Ihr arbeitslos seit ? Wenn ich diese unsäglichen Kommentare lese, dann fällt mir schon der eine oder andere möglich Grund ein......

Habt Ihr euch schon mal Gerdanken gemacht, dass der weitaus grössere Teil unserer Gesellschaft einen Arbeitsplatz, warum das so ist und warum ihr selbst nicht zu diesem Teil gehört ?
Vielleicht darf ich erst mal anmerken, dass hier nicht alle arbeitslose sind und es auch jede Menge Leute gibt, die einfach nicht genügend verdienen können und so auf ALG2 angewiesen sind.

Ein anderer Grund wird sicher sein, dass es so Leute wie Du sind, die auf keinen Fall bereit sind auf etwas zu verzichten (sagen wir mal 10-15 % vom Gehalt und dafür 10-15% weniger arbeiten)um damit für andere Arbeitsplätze entstehen
 
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Anonymous meinte:
.... dass Ihr arbeitslos seit ? Wenn ich diese unsäglichen Kommentare lese, dann fällt mir schon der eine oder andere möglich Grund ein......

Habt Ihr euch schon mal Gerdanken gemacht, dass der weitaus grössere Teil unserer Gesellschaft einen Arbeitsplatz, warum das so ist und warum ihr selbst nicht zu diesem Teil gehört ?
Man kann sich allerdings auch die Zahlen beim :

https://www.statistikportal.de besorgen und was sehen wir da ?


82,532 Millionen Einwohner (Stand 31.12.2003)

35,659 Millionen Erwerbstätige ( März 2004 )

der Rest sind ementsprechend:

46,873 Millionen NICHT erwerbstätige Einwohner in Deutschland

DU siehst DEINE Aussage, das der Großteil der Bevölkerung erwerbstätig ist entspricht nicht der Realität!!
 

Dragon

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Re: Hat es vielleicht einen grund....

Anonymous meinte:
.... dass Ihr arbeitslos seit ? Wenn ich diese unsäglichen Kommentare lese, dann fällt mir schon der eine oder andere möglich Grund ein......

Habt Ihr euch schon mal Gerdanken gemacht, dass der weitaus grössere Teil unserer Gesellschaft einen Arbeitsplatz, warum das so ist und warum ihr selbst nicht zu diesem Teil gehört ?
Was bist du denn für ein Schmierlappen. Hier auch noch anonym dumm rumposten. Ich hasse solche Typen. Wahscheinlich sitzt er in seiner gepflegten Beamtenstube, seiner Pension sicher.
Diese Stammtischproleten bringen doch immer nur das eine, dumme und sinnlose Kommentare weil sie keine Ahnung von der Problematik haben.
 

Gozelo

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Re: Hat es vielleicht einen grund....

Anonymous meinte:
Hat es vielleicht einen Grund, dass Ihr arbeitslos seit ?
Ja, Gast, es hat einen Grund, dass wir arbeitslos sind, nur dürfte der nicht Deinem Voruteil entsprechen (das Du ja auch nur leise andeutest).

Ansonsten macht es wenig Sinn auf Deine dahingeworfene Provokation einzugehen, wenn Du noch nicht einmal den Mut hast, Dich hier registrieren zu lassen.

Gast, gib Dich zu erkennen!!

lg
gozelo
 

Sonntagsmaja

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Zumindest ich weiß, warum ich arbeitslos bin und das reicht mir eigentlich.

Ich kann ja nichts dafür, daß 1) zuwenig Arbeitsplätze gibt und 2) für Menschen wie mich mit Behinderungen noch weniger.

Aber wenn ich mir Anonymous Posting so anschaue, dann habe ich mich wohl still und bescheiden in den nächsten Kleiderschrank an den Haken zu hängen und das zu tun, was so manches Klientel von einem "braven" Hilfeempfänger erwartet.... elegant umschrieben mit "Löffel abgeben". :uebel:

Aber dann, liebe anonyme Gäste:
Dann sagt endlich mal glasklar heraus, was ihr denkt und versteckt euch nicht hinter irgendwelchen nebligen Bemerkungen und schmierseifigen Äusserungen!!
Sagt doch, daß wir Arbeitslose "abzutreten haben"!!!! :motz: :uebel: :motz: :uebel:
 
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Gast
Hallo zusammen,

just for Info: Hier die Antwort auf meine "Beschwerdemail" an den NDR:

Sehr geehrter Herr Lange,

vielen Dank für Ihre Zuschrift.

Eine Reportage kann immer nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit zeigen. In
unserem Film haben wir den Alltag in der Bundesagentur für Arbeit
Winsen/Luhe reportiert. Nichts wurde gestellt, nichts wurde manipuliert und
nichts weggelassen. Über die Seriosität unserer Recherche können Sie sich
durch Rückfragen bei der genannten Agentur vergewissern.
Dies ist Wirklichkeit, wenn auch eine andere als Sie sie erleben.
Realitäten wie Sie sie beschreiben ,hat die ARD schon oft gesendet und wird
es auch weiterhin tun. Beides abzubilden ist nötig.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Margarete Runte-Plewnia
NDR Fernsehen
Dokumentation & Reportage
Telefon 040 4156 4870
Fax 040 4156 5410
email m.runte-plewnia@ndr.de
Haben wir entsprechende Sendungen allesamt kollektiv übersehen?

Viele Grüße

Klaus
 
E

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Arbeit Nein Danke ( bericht v. Fr.Rita Knobel -Ulrich )

Nun habe ich auch mal etwas zur Sendung zu sagen ( Arbeit Nein Danke )

Denn ich war leider Gottes beteiligt an der Sendung.

Aber um das mal zu erläutern wie das ganze abgelaufen ist sollte man bzw. Frau mal lesen.

Denn diese Sendung solte ursprünglich heißen " Stunde Null im Arbeitsamt " . Ich habe eine video bekommen wo auf dem etikett noch der ursprügliche titel stand der aber durch gestrichen war und dann im nach hinein der titel arbeit nein danke drauf geschrieben wurde.
Und diese Sendung wurde unter falschen Voraussetztungen gedreht.
Denn es sollten Arbeitslose gezeigt werden die in Lohn & Brot gebracht werden , denn ich habe zwischenzeitlich Arbeit ohne Arbeitsamt und ohne Hilfe von der Frau Knobel Ulrich, aber wir sind ja alle faul :motz:

es wurden im ganzen ca. 1,5 - 2 stunden aufgenommen und im Anschluß geschnitten .

Und das alle so sein sollen das ist nicht richtig denn es wurden Dir die Worte im Mund umgedreht von der Frau Knobel - Ulrich.

denn in Wahlcheck 05 hat die Frau Knobel - Ulrich ja auch gesagt sie Steurn zahlt und das es ihre Plicht sei das aufzuklären .
Denn ich kann mir nicht vorstellen das alle Arbeitslosen noch nie Steuern bezahlt haben.

Ich denke viele haben sich auch bei der Redakteurin beschwert ( Frau Runte - plewnia ) siehe das Antwortschreiben.
Schön das einer eine Antwort bekommen hat ich schonmal nicht und das als Betroffener.

aber ich denke da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

denn es gibt ein Sprichwort , man sieht sich immer zweimal im Leben
Und Frau Knobel - Ulrich wird sich mit Sicherheit noch lange daran erinnern
 
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