Senden, wenn keiner zuschaut

wolliohne

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Investigativer Journalismus findet in der ARD vor allem nach 23 Uhr statt. Eine Erkundung.
In der neuen ZDF-Mediensatire “Lerchenberg” stellt der Protagonist Sascha Hehn in einer markanten Szene klar, dass bestimmte Sendungen erst gegen Mitternacht laufen, wenn keiner mehr zuschaut: “Und wenn keiner guckt, ist es auch kein Fernsehen.” Abseits von Satire und Zuspitzung gibt es tatsächlich zu denken, dass so gut wie sämtliche politisch brisanten Dokumentationen in der ARD erst gegen ca. 23 Uhr beginnen …
Am 8. April etwa sendete die ARD die Reportage “Tod für die Welt – Waffen aus Deutschland”…Sendetermin für diese brisante Dokumentation, die einflussreichen Leuten in Regierung und Industrie auf die Füße tritt: 23:30 Uhr. Die marginale Einschaltquote von 0,9 Millionen Zuschauern überraschte da kaum. Auf besserem Sendeplatz um 21 Uhr lief derweil eine Reportage über den “Gentleman-Playboy Gunter Sachs” …
Quelle: Telepolis
 
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Ja leider ist das immer so, die interessanten Sachen und was aktuell von Belangen ist kommt immmer nachts, und das unwichtige früher...wer war Gunter Sachs???????^^
 
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