Seltsame Vermieterbescheinigung mit Nachfrage, ob Mietrückstände bestehen

BonoboBert

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Guten Tag,

habe bei Abgabe des WBA eine supernette SBchen, die so nebenher fragte, ob der für mich zuständige LeistungsSB schon eine Vermieterbescheinigung zugeschickt hat.

SB:"Ist ja auch egal, ich gebe Ihnen die einfach schonmal mit. Müssen sie auch nicht sofort machen, sondern können sie einfach irgendwann in den nächsten Wochen einwerfen. Ich vermerke das auf dem WBA"

Mach ich natürlich nicht. Mich macht nämlich alles, was mir direkt in die Hand gedrückt wird und wo nichts auf das dazugehörige JC schließen lässt, sehr stutzig.

An sich eine normale Vermieterbescheinigung, bis auf die Frage, ob Mietrückstände bestehen. Da geht mir ja die Galle hoch. Sowas haben die bei mir zu erfragen, nicht beim Vermieter. Da können die Nachfragen, wenn es an meiner Aussage berechtigte Zweifel gibt.

Wie ist denn da die Rechtslage? Könne die überhaupt nochmal so eine Bescheinigung verlangen? Sofern dann nochmal die Aufforderung zur Mitwirkung erfolgt, kann ich da einfach unliebsame Informationen löschen und meine eigene Version verfassen?

Die Frage nach Mietschulden ist insofern ja eine Frechheit, als die Sb, während sie mir den Lappen ausgehändigt hat, wie der Köter am ***** des anderen Köters in meinen Kontoauszügen rumgeschnüffelt hat.

Andernfalls sagte meine Vermieter mir schon, schreibt er einfach hin, dass diese Informationen beim Mieter einzuholen sind :D
 

Melissa34

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Wenn bereits einmal eine Vermieterbescheinigung vorlag, hat das JC kein Recht zum erneuten Verlangen, gibt dazu auch ein Urteil: Hartz IV: Keine Vorlage von Mietbescheinigungen


Außerdem gibt es ja dafür extra das Antragsformular "KdU".

Gruß
Kann nur abraten eine abzugeben. Gebt denen wirklich nur das was ihnen zusteht, denn der Rest wird gegen euch verwendet. Mieterbescheinigungen werden von denen für Ihre Statistik benötigt um die kdu wieder absenken zu können. Man muss seine Miete r nachweisen, dafür kann man auch den Mietvertrag nehmen und dort die Daten vom Vermieter und dessen Konto etc. schwärzen. Sehen die Ämter nicht gerne, bleibt ihnen aber nichts anderes übrig.
 

ikarus

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Wer nicht möchte, dass der Vermieter wissen soll das ich H4-Empfänger bin hat spätestens jetzt die A-Karte!
Das zum Thema staatliche Diskriminierung!
 

gila

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wisky23;1858795[COLOR="Red" meinte:
Wenn bereits einmal eine Vermieterbescheinigung vorlag[/COLOR], hat das JC kein Recht zum erneuten Verlangen, gibt dazu auch ein Urteil: Hartz IV: Keine Vorlage von Mietbescheinigungen

Außerdem gibt es ja dafür extra das Antragsformular "KdU".

Gruß
Wenn bereits einmal eine Vermieterbescheinigung vorlag ist nicht richtig - es muss bei Existenz eines normalen Mietvertrages und sonstigen möglichen Nachweisen über Nebenkosten eine Vermieterbescheinigung NICHT vorgelegt werden.
Auch nicht ein "1. Mal" ....
 

BonoboBert

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Gut, da war ich mir nicht sicher. Hätte jetzt ohnehin erstmal eine Aufforderung zur Mitwirkung abgewartet.

Mein Vermieter weiss über meinen Bezug ja bescheid. Der würde mir sofort sagen, wenn die ihn anrufen. Da hagelts sofort ne Anzeige, wenn die ohne konkreten Verdacht herumschnüffeln.

Vielleicht lass ich seine Daten auch aus meiner Akte löschen.
 
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