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"Seltsame" Unterlagen und Zweifel aus dem Nichts

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wurstgewitter

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#1
Hallo,

nachdem ich einen Antrag auf Weiterbewilligung von Alg2 ab dem 01.11.2009 gestellt habe flatterte mir ein Schreiben ins Haus in dem von mir verschiedene Unterlagen gefordert wurden.
Die, die ich für "in Ordnung" hielt habe ich natürlich vorgelegt. Kontoauszüge allerdings mit geschwärzten Kundendaten (selbständig).
Nun flatterte mir letzte Woche ein weiteres Schreiben ins Haus in dem ich an das Vorherige erinnert und trotz meiner Einwände um die Vorlage ALLER Unterlagen gebeten werde als da wären:

-Haushaltsbescheinigung (liegt aber seit Erstantrag vor und ich teilte mit, dass sich nichts geändert hat)
-Erklärung des Mitbewohners wie und in welcher Höhe anteilig Kosten geleistet werden und wie die Wohnverhältnisse sind (wurde ebenfalls bei Antragstellung geklärt und blieb unverändert)
-Vermieterbescheinigung (seit über einem Jahr Leistung genügte der Mietvetrag...)

JETZT KOMMT´S:
Erklärung Ihres Vermieters, dass ihm der Aufenthalt des Mitbewohners bekannt und von ihm erlaubt ist (Nach über einem Jahr? Und was tut das eigentlich zur Sache? Wollen die mehr Miete zahlen oder was?)

-Ungeschwärzte Kontoauszüge vom 01.05. - 31.08.

-Aufstellung Einnahmen/ Ausgaben vom 01.01.2009 - 31.08.2009 (Bewilligungszeitraum war ab 01.05.2009!)

und ... tataaaa... Die Frechheit schlechthin:
Geld erhielt ich zuletzt erst mit zweimonatiger Verspätung da mein Antrag in den Katakomben der Arge verschütt gegangen war. Dementsprechend wurde auch die Krankenkasse durch die Arge abgemeldet und meldete sich nun schriftlich bei mir um den Grund meiner Abmeldung zu erfahren. Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass trotz gestelltem Antrag momentan noch keine Bewilligung da ist und das wohl zusammenhängt.

Dazu fordert man nun von mir:
-eine Stellungnahme warum ich bei der AOK angegeben habe, dass ich keine Leistung erhalte

Und zu guter Letzt heißt es hier: Da erhebliche Zweifel an IhrerHilfebedürftigkeit bestehen..."

Über den Grund dieser Zweifel steht da leider nichts, auch hat sich während meiner ganzen Bezugszeit keine Änderung ergeben; nichts. Woher diese plötzlichen Zweifel?

Kennt jemand die Forderung so merkwürdiger Unterlagen wie Bestätigung des Vermieters, dass er weiß mit wem ich hier wohne? Das kann man ja wohl nicht ernstlich von mir fordern, zumal es der Arge lange bekannt ist?

Ich hänge den Schrieb mal an...
 

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wurstgewitter

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#3
Ja was ist das?
Unsinn ist das. ;)
Das ist ein Wisch den man beim Meldeamt bekommt wo drauf bestätigt wird, dass man an der angegebenen Adresse wohnt (also ebensogut wie der Perso aber man hat halt was zu laufen).
Wer mit wem im Haushalt wohnt (wie die Dame scheinbar meint) geht daraus gar nicht hervor. Wie auch? Das weiß ja das Meldeamt nicht wer in welcher Wohnung wohnt.
 

hergau

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#5
Wenn die Arge etwas von Deinem Vermieter möchte, dann soll sie sich an ihn selbst wenden.
 
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#6
Hallo,

nachdem ich einen Antrag auf Weiterbewilligung von Alg2 ab dem 01.11.2009 gestellt habe flatterte mir ein Schreiben ins Haus in dem von mir verschiedene Unterlagen gefordert wurden.
Die, die ich für "in Ordnung" hielt habe ich natürlich vorgelegt. Kontoauszüge allerdings mit geschwärzten Kundendaten (selbständig).
Nun flatterte mir letzte Woche ein weiteres Schreiben ins Haus in dem ich an das Vorherige erinnert und trotz meiner Einwände um die Vorlage ALLER Unterlagen gebeten werde als da wären:

-Haushaltsbescheinigung (liegt aber seit Erstantrag vor und ich teilte mit, dass sich nichts geändert hat)
-Erklärung des Mitbewohners wie und in welcher Höhe anteilig Kosten geleistet werden und wie die Wohnverhältnisse sind (wurde ebenfalls bei Antragstellung geklärt und blieb unverändert)
-Vermieterbescheinigung (seit über einem Jahr Leistung genügte der Mietvetrag...)

JETZT KOMMT´S:
Erklärung Ihres Vermieters, dass ihm der Aufenthalt des Mitbewohners bekannt und von ihm erlaubt ist (Nach über einem Jahr? Und was tut das eigentlich zur Sache? Wollen die mehr Miete zahlen oder was?)

-Ungeschwärzte Kontoauszüge vom 01.05. - 31.08.

-Aufstellung Einnahmen/ Ausgaben vom 01.01.2009 - 31.08.2009 (Bewilligungszeitraum war ab 01.05.2009!)

und ... tataaaa... Die Frechheit schlechthin:
Geld erhielt ich zuletzt erst mit zweimonatiger Verspätung da mein Antrag in den Katakomben der Arge verschütt gegangen war. Dementsprechend wurde auch die Krankenkasse durch die Arge abgemeldet und meldete sich nun schriftlich bei mir um den Grund meiner Abmeldung zu erfahren. Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass trotz gestelltem Antrag momentan noch keine Bewilligung da ist und das wohl zusammenhängt.

Dazu fordert man nun von mir:
-eine Stellungnahme warum ich bei der AOK angegeben habe, dass ich keine Leistung erhalte

Und zu guter Letzt heißt es hier: Da erhebliche Zweifel an IhrerHilfebedürftigkeit bestehen..."

Über den Grund dieser Zweifel steht da leider nichts, auch hat sich während meiner ganzen Bezugszeit keine Änderung ergeben; nichts. Woher diese plötzlichen Zweifel?

Kennt jemand die Forderung so merkwürdiger Unterlagen wie Bestätigung des Vermieters, dass er weiß mit wem ich hier wohne? Das kann man ja wohl nicht ernstlich von mir fordern, zumal es der Arge lange bekannt ist?

Ich hänge den Schrieb mal an...
Die unterstellen Dir eine Eheähnliche Lebensgemeinschaft und/oder ne Scheinwohnung. Ist alles etwas widersprüchlich, aber so sind die Kaspars vom Amt halt. Richte dich darauf ein, daß man Dir schon bald den Außendienst auf den Hals hetzt oder dich gar jetzt schon "observieren" lässt .. so ein ähnliches Spiel treibt meine Arge auch alle Jahre mal wieder mit mir, ist jetzt akut auch mal wieder so weit : Leistungseinstellung für November weil offenbar Ortsabwesenheit ( oder sonstwas .. die haben auch nix großartig begründet ) vermutet wird.. nuja ..

Ein Anwalt hilft bei diesen und ähnlichen Spielchen ungemein um solchem Unfug sehr schnell mittels EA und Totschlagsargumentation ein Ende zu machen :icon_daumen:

ich denke in zwei,drei Wochen ist meine Arge mal wieder ne Zeitlang kuriert. Es dauert halt alles etwas, daher :

:icon_neutral: abwarten,Nerven behalten und erkundige dich schonmal nach nem RA ..

Gruß

s.-b.
 

wurstgewitter

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#7
Wenn die Arge etwas von Deinem Vermieter möchte, dann soll sie sich an ihn selbst wenden.
Um Himmels Willen bloß nicht! Wenn der erfährt, dass ich Alg2 beziehe werde ich hier schneller weggeekelt als ich schauen kann... Das habe ich denen auch lang und breit beim Erstantrag dargelegt und es war auch okay. Nun plötzlich braucht es angeblich diese Sachen.


und erkundige dich schonmal nach nem RA
Ja, das habe ich jetzt in der Tat mal gemacht und werde ich wohl oder übel in Anspruch nehmen müssen.
Widerspruch gegen EGV per VA läuft auch und plötzlich feuern sie aus allen verfügbaren Rohren.
Na, vielleicht wollen sie mir jetzt mal zeigen, wer der Chef ist... Toll...
 

Holler2008

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#8
Na und den sollen sie kennenlernen. Der bis nämlich du.
Also weiter mit dem Anwalt arbeiten und nicht unterkriegen lassen.

Und bei Fragen immer hier posten.
 
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#9
.........

....... plötzlich feuern sie aus allen verfügbaren Rohren.
Na, vielleicht wollen sie mir jetzt mal zeigen, wer der Chef ist... Toll...
dann beweise Ihnen, das DU der Chef bist.

Du glaubst gar nicht wie lieb und sanft die arge werden kann, nach einem richterlichen Schlag in die Fresse :biggrin:
 

wurstgewitter

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#10
Ja, man scheut natürlich erstmal den Weg zum Gericht/ Anwalt; so richtig erfreulich ist das ja nicht...
Ich bin wirklich immer bemüht gewesen, den Kram der zweifelsohne (soweit ich weiß) gebraucht wird hübsch brav einzureichen und kooperativ zu sein.
Aber wenn sie jetzt meinen, mir grundlos in den Hintern treten zu müssen dann sollte ich in der Tat mal zeigen, dass ich das auch kann...
 
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