Seltsame Antwort auf Anti-ZAF-Bewerbung erhalten, wie würdet Ihr darauf reagieren? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

NoPogo

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Hallo erstmal,

habe trotz Anti-ZAF-Bewerbung eine schriftliche Antwort erhalten...

Einladung zum Bewerbungsgespräch ...

blablabla

Wir freuen uns, sie zum unverbindlichen Beratungs-und Informationsgespräch einladen zu dürfen ... blabla

Einen Bezug zu einem Arbeitsplatz gibt es nicht,
ist dies nun eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch oder nicht?

Auf dem Vermittlungsvorschlag war keine Rechtsfolgenbelehrung.

Würdet Ihr darauf reagieren, anrufen oä?

Grüßle
NoPogo
 

HermineL

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Hallo @NoPogo

Bitte überlege dir noch eine aussagekräftige Überschrift, am besten verbunden mit einer Frage. Du kannst deinen Beitrag insgesamt eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten.

Ein ganzer Satz mit eine vollständigen Frage und ohne Abkürzungen ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel 11.
"Seltsame Antwort auf Anti-ZAF-Bewerbung erhalten " ist jedenfalls keine aussagekräftige Überschrift.

Im Editor der Überschrift findest du zudem auch den Hinweis:
Themen-Überschrift, bitte den Themeninhalt (nicht zu) kurz beschreiben
Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:
 

Merse

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Einladung zum Bewerbungsgespräch
ist dies nun eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch oder nicht?
Ich würde sagen: ja.
Zwar ist der Text nur Copy&Paste, aber da in der Überschrift ausdrücklich ein Bewerbungsgespräch erwähnt wird, dürfte es schwer fallen, das als Werbesendung ohne Bezug zu deiner Bewerbung anzusehen.

Auf dem Vermittlungsvorschlag war keine Rechtsfolgenbelehrung.
Dann kann allein wegen dem VV nicht sanktioniert werden. Die Frage ist allerdings, was zu dem Thema in deiner EGV/VA, sofern vorhanden, steht.
 

abcabc

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ist dies nun eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch oder nicht?
Einladung zum Bewerbungsgespräch ...
Also ganz klar JA.

Steht bei dem ganzen blablabla auch dass keine Fahrtkosten übernommen werden? Falls das nicht da steht, muss die ZAF die Fahrtkosten komplett erstatten...

Anrufen auf keinen Fall. Hoffe mal du hast bei der Anti-ZAF Bewerbung auch keine E-Mail oder Telefonnummer angegeben.
Wollen die denn überhaupt eine Terminbestätigung?
 

NoPogo

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Habe keine Telefonnummer/E-Mail angegeben,
soll bei der Butze telefonisch einen Gesprächstermin vereinbaren oder während der Öffnungszeiten zu einem unverbindlichen und kostenlosen :oops:
Gespräch vorbeikommen.

Im ganzen Schreiben kein Bezug zum VV oder Fahrtkosten ...
Auch kein Terminvorschlag oä ...
 

NoPogo

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Ist das Du innerhalb der Öffnungszeiten immer herzlich willkommen bist nicht genug ? .
Bringe ein kostenloses unverbindliches Gespräch und ein Bewerbungsgespräch nicht unter einen Hut ...

Kostenlos und unverbindlich hört sich nach Autoverkäufer an und
da gibt es Kaffee und Kekse ...
 
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Du hast zwei Möglichkeiten: Hingehen, oder nicht hingehen. Für beide gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen.

Ich ignoriere diese Schreiben. Notfalls bestreite ich den Zugang der Einladung. Wenn ich ganz sicher gehen möchte, lasse ich mich krankschreiben. Auch hier gibt es wieder unterschiedliche Vorgehensweisen, die auch miteinander kombiniert werden können, je nach Situation.
 

Samsara

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Bringe ein kostenloses unverbindliches Gespräch und ein Bewerbungsgespräch nicht unter einen Hut ...
Ich auch nicht! Kann Dich gut verstehen.

Denke mal, dass die Dich einladen, um Dir ihren Profilbogen vorzulegen, den Du ausfüllen und unterschreiben sollst, damit sie Deine Daten gleich in den Bewerberpool aufnehmen können. Hatte sowas mal vor Jahren. Da stand dann gleich die Empfangskraft mit dem Fotoapparat parat, und wollte Bewerbungs-Schnappschussfotos von mir machen! :angry:

Es wird wieder einmal um "Datenkrakerei" gehen und evtl. das Abgreifen von 16e/16i - Kandidaten.

Ach, und was die Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch angeht:
Ich bin, was die Verpflichtung von Arbeitgebern (inkl. ZAF) zur Übernahme von Fahrtkosten angeht, sehr vorsichtig geworden.
Zu oft habe ich schon erlebt, dass diese Sorte Arbeitgeber eben keine Fahrtkosten erstatten,
weil sie genau wissen, dass niemand für 30 € oder 40 € Klage einreicht.
Im Endeffekt bleibt dann der Bewerber auf den Kosten sitzen.
Und das gibt der Regelsatz nicht her.
 

Antihartzer19

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Denke mal, dass die Dich einladen, um Dir ihren Profilbogen vorzulegen, den Du ausfüllen und unterschreiben sollst, damit sie Deine Daten gleich in den Bewerberpool aufnehmen können. Hatte sowas mal vor Jahren. Da stand dann gleich die Empfangskraft mit dem Fotoapparat parat, und wollte Bewerbungs-Schnappschussfotos von mir machen!
Könnt Ihr nicht mal "Nein-vielen Dank ! " sagen. Ich habe noch nie so einen Bogen ausgefüllt.
Zu oft habe ich schon erlebt, dass diese Sorte Arbeitgeber eben keine Fahrtkosten erstatten,
Einklagen, es hat bei mir jeder bisher gezahlt.

Wie kommt Ihr eigentlich sonst in Eurem täglichen Leben klar?
 

NoPogo

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Einklagen, es hat bei mir jeder bisher gezahlt.

Wie kommt Ihr eigentlich sonst in Eurem täglichen Leben klar?
[/QUOTE]

-----------------------------------------------------------------------------------------------

Eben darum geht es, ZAF abwenden ohne hinterher irgendwelche Probleme an der Backe zu haben ...
 
Zuletzt bearbeitet:

Samsara

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Könnt Ihr nicht mal "Nein-vielen Dank ! " sagen. Ich habe noch nie so einen Bogen ausgefüllt.

Einklagen, es hat bei mir jeder bisher gezahlt.

Wie kommt Ihr eigentlich sonst in Eurem täglichen Leben klar?
Hatte ich irgendwo geschrieben, dass ich den Profilbogen ausgefüllt habe - und nicht "Nein-vielen Dank!", gesagt habe?
Hatte ich geschrieben, dass ich die Fotos habe machen lassen?

Einklagen bei solchen Summen? Nö!

Sieht natürlich jeder anders.
Ich weiß schon: es gibt natürlich Menschen, denen Gerichtsklagen zum Hobby und Lebensinhalt werden.
Macht ja auch Spaß, Recht zu haben, sich Recht zu erkämpfen und Recht zu bekommen.
Alles prima: kostet aber Zeit und Energie, die mir an anderer wichtigerer Stelle fehlt!
Zeit ist Geld - und meine Rest-Lebenszeit ist mein größter Schatz.

Also, lasse ich es erst gar nicht so weit kommen, und bitte den Arbeitgeber gleich bei Einladung zum Bewerbungsgespräch um eine Kostenübernahmeerklärung. Verweigert er diese, weiß ich schon gleich, mit wem ich es zu tun habe - und beantrage die Kostenübernahme beim Jobcenter nebst Fahrtkosten-Tango.

Och, ich komme ganz gut durchs Leben seit ich meine Prioritäten klar habe, meine zur Verfügung stehenden Ressourcen kenne und entscheiden kann, wann und worum es sich für mich zu kämpfen lohnt. Die letzten paar Jährchen bekomme ich dann auch noch rum.

Aber:
Ich kann auch gut verstehen, wenn man noch nicht so lange dabei ist und noch voller Energie steckt, dass die raus und sich entladen muss. Es gibt viele Wege nach Rom, und jeder bemüht sich, den für ihn passenden zu finden.
 

Antihartzer19

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@ Samsara
Ja sieht jeder anders.

Bezüglich der Reisekostenabrechnung hatte das "Zeigen der Waffen" bisher immer ausgereicht. Und ich denke es hat für den Arbeitgeber auch erzieherische Wirkung für
zukünftige Fälle.
 

Buerosklave

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Für mich klingt "Beratungs- und Informationsgespräch" reichlich allgemein gehalten. Das riecht nach "Ok,ok...das ursprüngliche Angebot war nur ein Fake,aber vielleicht können wir den Sklav..äh...Bewerber ja für eins unserer anderen Angebote gewinnen!". Insofern tippe ich also auch mal auf Datensammlerei. Dass man dabei vielleicht noch gleich fotografiert werden soll (wie von Samsara in #11 geschildert),würde mir dabei ziemlich sauer aufstoßen. Wenn man sich nicht gerade auf einen Job bewirbt, wo es aufs Aussehen ankommt (Fotomodel o.ä.), kann es der Firma doch egal sein, ob man aussieht wie Quasimodos kleiner Bruder oder wie Brad Pitt.
 

iSlave

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Ich solltet aber wenigstens Name und Anschrift eintragen. Gibt da so ein BSG Urteil.
 

Annie

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Wir freuen uns, sie zum unverbindlichen Beratungs-und Informationsgespräch einladen zu dürfen ... blabla
Unverbindlich ist ja wohl eindeutig. Ist genauso wenn dich der Nachbar unverbindlich zu Kaffee und Kuchen einlädt. Kannste hingehen, musste aber nicht. Ist halt unverbindlich.



Unverbindlich:
ohne eine Verpflichtung einzugehen; nicht bindend
 
G

Gelöschtes Mitglied 9931

Gast
Ich solltet aber wenigstens Name und Anschrift eintragen. Gibt da so ein BSG Urteil.
Habe ich immer so gemacht. Name und Anschrift, ansonsten gab's Angaben wie "siehe Lebenslauf" (Fragen nach Werdegang), "siehe Zeugnisse" (Frage nach vorherigen AG's), "für das Bewerbungsverfahren nicht relevant" (Fragen nach Sozialversicherungs-, Steuer- und Kontonummer sowie welche Krankenkasse ich habe). Wenn da nach Gehaltsvorstellung gefragt wurde, stand da meistens 30.000 Euronen p. A., latürnich ohne Unterschrift. Konnte man richtig sehen, wie die Mandeln meines Gegenübers anschwollen. In der Regel war das Gespräch dann an dieser Stelle beendet. Sanktionen gab es deswegen übrigens nie.
 

NoPogo

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Hallo,
kaum bin ich die eine Butze los hab ich die nächste an der Backe ...
Ist denen langweilig?

Die letzte ZAF war im Bereich eines Spaziergangs, die neue ZAF ist jedoch in der nächsten Stadt.

Meine Frage, steht mir mit ALG 1 auch Fahrtkosten zu ?

Grüße
 
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