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Selbstständigkeit dem Jobcenter verheimlicht.

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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo, ich habe eine Frage.Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrung und kann mir Auskunft geben!2007 bekam mein Mann die fristlose Kündigung.Er verstand sich seit ein paar Jahren mit drei "Arbeitskollegen" nicht, bis es dann eben eskalierte.Ihm wurde was angedichtet und konnte sich nicht dagegen wehren.Die waren ja zu dritt!Wir klagten dagegen.Da es eine fristlose Kündigung war,bekam er natürlich eine Sperre vom Amt.Mein Mann besitzt seit Jahren eine Gewerbekarte,auf die er ab und zu Promotion machte.Da wir die Sperre hatten,Anwälte selbst zahlen mussten und nebenbei noch ein Haus abzahlen müssen und auch noch zu viert Essen müssen, blieb ihm nichts anderes übrig, wie auf Gewerbe zu arbeiten um gerade so überleben zu können!Selbstverständlich mussten wir das dem Amt verheimlichen,da es sich dann die Zahlungen dementsprechend verzögert,bzw. ganz weggefallen währen!Die Gerichtkosten, Anwaltskosten waren aber so hoch,das er sich nicht erlauben konnte darauf zu verzichten.Dieses wiederrum zwang uns auch dem Finazamt einiges zu verschweigen.Steuererklärung war bereits abgeschlossen.Ein Jahr später fand mein Mann von selbst eine Neuanstellung.Jetzt fast drei Jahre später kommt Post vom Jobcenter."Nach ihren Unterlagen war mein Mann von März bis Juni Selbstständig.Und die betrug mehr als 15 Stunden in der Woche und war damit also nicht mehr Arbeitslos."Sie wollen nun das Geld plus Krankenkassenbeitrag zurück.Sie geben uns Zeit bis 01.02 zu antworten.Ansonsten entscheiden sie nach Aktenlage den Ausgang und das weiter Vorgehen!Was immer das heißen soll?Was sollen wir antworten?Sollen wir überhaupt antworten und was wären die Konsequenzen?Erfährt nun auch das Finanzamt davon?Hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht?
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#2
Also. wie kann denn erwartet werden, daß ein derartig rechtswidriges Verhalten auch noch gut geheißen wird und Tips gegen werden, wie man da raus kommt?
Tatsache ist, daß ihr unberechtigt Leistungen bezogen habt und nebenbei auch noch das Finanzamt besch.... habt.
Ihr könnt froh sein, wenn ich da ohne Betrugsverfahren herauskommt, wenn ihr nachweisen könntet, daß die Arbeit der Selbstständigkeit nicht mehr wie 15 Stunden wöchentlich war.
Und ob das Finanzamt was wegen dem Steuerbetrug unternimmt? Das werdet ihr auch mitbekommen. Vielleicht wäre vorher eine Selbstanzeige machbar, um schlimmeres zu vermeiden.
 

gerda52

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#3
Ich glaube kaum, dass das Forum Euch aus der selbstgemachten Patsche helfen kann.
Da muss ein Rechtsanwalt ran und das ganz schnell. Die Anfrage des Jobcenters würde ich vor einer Erstberatung auf keinen Fall beantworten.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#4
Hier bleibt nur der Weg zum Fachanwalt für Sozialrecht und eventuell ergänzend ein Anwalt für Strafrecht. Daran selbst herum zu laborieren kann übelst ausgehen.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#5
Also. wie kann denn erwartet werden, daß ein derartig rechtswidriges Verhalten auch noch gut geheißen wird und Tips gegen werden, wie man da raus kommt?
Tatsache ist, daß ihr unberechtigt Leistungen bezogen habt und nebenbei auch noch das Finanzamt besch.... habt.
Ihr könnt froh sein, wenn ich da ohne Betrugsverfahren herauskommt, wenn ihr nachweisen könntet, daß die Arbeit der Selbstständigkeit nicht mehr wie 15 Stunden wöchentlich war.
Und ob das Finanzamt was wegen dem Steuerbetrug unternimmt? Das werdet ihr auch mitbekommen. Vielleicht wäre vorher eine Selbstanzeige machbar, um schlimmeres zu vermeiden.
ich habe weder gesagt, das das Verhalten gutgeheißen werden soll,noch will ich Tipps wie ich da rauskommr.Ich wollte wissen, ob jemand ähnliche Erfahrung gemacht hat und ob wir antworten sollen!Wer nicht selbst in der Situation war oder ist,kann das natürlich nicht verstehen!Wir waren dazu gezwungen!Mein Mann hat immer gearbeitet,(ausser dieses eine Mal)und vorher noch nie Arbeitslosengeld bekommen.Wir haben immer Steuern bezahlt, nur durch die Anwalts und Gerichtskosten und Hausfinanzierung mussten wir uns dazu entscheiden.Wir hätten ansonsten alles verloren.Ich will auch kein bedauern, sondern mich mit Menschen unterhalten,die ähnliches mitmachten!
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#6
Also, vorab erst einmal. Wenn ich diese oder ähnliche Erfahrungen gemacht hätte, würde ich das sicher nicht hier öffentlich breittreten.
Ich bin der Meinung, daß, egal, in welcher Situation man sich auch befindet, es andere Lösungen gibt als wie straffällig zu werden.

Ansonsten ist dem Posting von TheShyGuy nichts hinzuzufügen.
 

gerda52

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#7
Ich will auch kein bedauern, sondern mich mit Menschen unterhalten,die ähnliches mitmachten!
Du hast Dein Anliegen nun mal im Hilfebereich des Forums gepostet, eine Plauderecke im erhofften Sinn haben wir dort nicht. Das Thema wird daher geschlossen.
 
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