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selbstständig bei alter firma?

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ExitUser

Gast
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#1
hallole liebes forum,

ich hab da so eine sache, da bräucht ich einige ratschläge und einschätzungen von euch, oder erfahrungswerte wer so was schon mal gemacht hat.

der fall: vom arbeitgeber nach 3 monaten kurzarbeitergeld gekündigt bekommen.
nun nach 2 monaten arbeitslosigkeit, liegt ein angebot des alten arbeitgebers vor, die alte tätigkeit als sog. "Freelancer" wider aufzunehmen, wobei der arbeitgeber lediglich einen firmenwagen (werkstattwagen und material) und ein spesenkonto stellt und aufträge vermittelt. es dreht sich genaugenommen um die metallbranche im montagebereich und anlagenbau.

d. h. meines erachtens nach selbstständig, mit allen konsequenzen, wenn ich das so richtig verstanden habe. nachbesserungen, regressansprüche gehen dann alle samt und sonders an den freiberufler gehen.

wer hat schon mal von einem solchen arbeitsmodell gehört und kann mir seine eindrücke daraus schildern und was zu beachten ist? oder ob sich das lohnt? wäre um tips dankbar, bräuchte sie recht bald für den nachfragenden.

liebe grüße von barbara
 

Koelschejong

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#2
Lies Dich mal in die Thematik Scheinselbstständigkeit ein - bei mir klingeln bei Deiner Beschreibung die Alarmglocken.
 
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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#3
hallole,

danke kölschejong, ich hab mich schon ein wenig in die thematik eingelesen.

ich selbst würde da auch nicht zuraten, aber das problem ist, die familie steht zur zeit mit dem rücken an der wand. da läuft eine sperre vom alg I und die zwangsräumung steht vor der tür. das ist im moment das einzige angebot.

soweit ich weiß müßen in diesem falle alle sozialabgaben selbst getragen werden, gäbe es in diesem falle bei ausbleiben von aufträgen auch ALG I, wenn freiwillig beiträge eingezahlt würden?

was mir auch nicht klar ist, wie sieht das mit einkommenssteuer aus?

liebe grüße von barbara
 

Koelschejong

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#4
Bei Scheinselbständigkeit kommt es sicher auch auf die Ausgestaltung des Vertrages an. Einen Anwalt (Arbeitsrecht, Sozialrecht) zu befragen dürfte da nicht die schlechteste Idee sein.

Einkommensteuer ist eigentlich kein Problem. Da gibt's keine so schrecklich komplizierten Vorschriften für uns Geringverdiener und recht gute Software, die etwas hilft (ich mach meine Steuererklärung seit Jahren mit dem ALDI Programm, kostet so um die € 5,00 und ich finde recht gut).
 
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