Selbstkündigung ALG1 Sperre, neuer Job schon sicher

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bloodyscorpion

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Hallo liebes Forum,

habe hier eine Frage zu folgenden Sachverhalt:

ich habe bei meinem aktuellen AG nach sechs Wochen in der Probezeit fristgerecht gekündigt, da ich vom alten AG ein Jobangebot bekommen habe und der aktuelle Job gar nicht zu mir und meiner Familie gepasst hat. Leider habe ich ein gültiges nachträliches Wettbewerbsverbot im Vertrag stehen. Ich dachte dies würde in der Probezeit nicht gelten, weit gefehlt... der AG hat mir verboten sofort zu wechseln, da Wettbewerber! Wir haben uns auf März geeinigt. Den neuen Vertrag hab ich auf März unterschrieben.
Muss ich in diesen drei Monaten trotzdem mit einer ALG1 Sperre rechnen zwecks der Eigenkündigung. Habe eine Familie zu ernähren. Bekomme zwar eine Karenzentschädigung, doch das reicht nicht!

Was sagt Ihr dazu?
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Agent

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Hallo bloodyscorpion!

Ich sage dazu: Ja, da wird eine Sperrzeit auf dich zukommen. Augen auf, was man für Verträge unterschreibt...

Sorry

Viele Grüße
Agent
 

Algensammler

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Wirst du dafür finanziell entschädigt, dass du eine Zeit lang nicht zur Konkurrenz wechseln darfst? Falls nicht, dürfte die Klausel nämlich ungültig sein!
Was für vertragliche Gegenleistungen bekommst du dafür, dass du nicht direkt bei der Konkurrenz anfangen darfst ? Zahlt dir der jetzige Arbeitgeber solange das Gehalt weiter ?

"Für maximal zwei Jahre darf ein Arbeitgeber seinem Angestellten verbieten, für die Konkurrenz zu arbeiten. „Zwei Jahre sind allerdings eher unüblich: Konkurrenzschutzklauseln beziehen sich meist auf den Zeitraum von einem Jahr“, erklärt Rechtsanwalt Schütte. In manchen Fällen würden auch Wettbewerbsverbote von einem halben Jahr vereinbart.
Nachvertragliches Wettbewerbsverbot nur mit Karenzzahlung

Ein Wettbewerbsverbot auszusprechen ist für den Arbeitgeber aber nicht umsonst: Für den vereinbarten Zeitraum muss er seinem ehemaligen Angestellten eine sogenannte Karenzzahlung leisten. Das ist ein finanzieller Ausgleich für die Nachteile, die dem Angestellten durch das Verbot entstehen. Sie muss mindestens 50 Prozent der vorherigen vertragsgemäßen Leistungen betragen. Andernfalls ist die Klausel unwirksam."

Quelle: https://anwaltauskunft.de/magazin/b...werbsverbot-im-arbeitsvertrag-was-ist-erlaubt

Und woher weiss dein jetziger Arbeitgeber überhaupt wohin du wechseln willst ?
 

vidar

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Moin @bloodyscorpion, und_:welcome:

Einem Arbeitnehmer, der nur eine derartig kurze Beschäftigungsdauer gehabt hat, dürften hier mMn nicht die weitere berufliche Zukunft aufgrund eines 2-jährigen Wettbewerbsverbots verbaut werden. Ich denke wohl, dass es hier eine Einzelfallentscheidung geben wird.

Weitere Hinweise zum Thema:

https://www.anwalt.de/rechtstipps/d...ttbewerbsverbot-des-arbeitnehmers_056355.html
https://www.avocado.de/news/artikel/wettbewerbsverbot-bei-ausscheiden-waehrend-der-probezeit/
 
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