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Selbständigkeit und mangelnde Tragfähigkeit

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kutterfahrer50

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#1
Hallo, ich möchte gerne mal eure Meinung hören.

Kann die ARGE nach eurer Auffassung mit einem Selbständigen im ALG 2 Bezug eine Strategie entwickeln, die definiert, dass bei dauernder Zielverfehlung (Vermeidung der Hilfebedürftigkeit durch Ausübung der Selbständigkeit wird seit 3 Jahren kontinuierlich verfehlt) die Selbständigkeit nur noch im Nebenverdienst anerkannt wird, nachdem dem Selbständigen ein angemessener Zeitraum von 6 Monaten und Unterstützung durch Beratung im Netzwerk zur Trendumkehr eingeräumt wurde.

Kann man zudem bei ca. 5000,00 € Jahresumsatz (!!) von einer Vollzeitselbständigkeit von über 15 Stunden pro Woche sprechen?

Es geht mir nicht um parteipolitisch gefärbte Antworten, sondern um eine Anregung zur Diskussion. Mir geht es um die Erarbeitung des Weges der Perspektivänderung. Vielen Dank.
 

Koelschejong

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#2
Nebenberuflich und hauptberuflich ist für ALG II letztlich ohne Bedeutung. ARGE kann Dih mit "Allem" ärgern, so lange Du noch auf Leistungen angewiesen bist. Je höher jedoch Dein Gewinn desto geringer werden die Möglichkeiten der ARGE, Dich zu ärgern.

Es kann daher nach meiner Meinung auch keine Vereinbarung zu Haupt- oder Nebenberuflich getroffen werden, da das eben für's ALG II ohne Belang ist.
 

kutterfahrer50

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#3
Nebenberuflich und hauptberuflich ist für ALG II letztlich ohne Bedeutung. ARGE kann Dih mit "Allem" ärgern, so lange Du noch auf Leistungen angewiesen bist. Je höher jedoch Dein Gewinn desto geringer werden die Möglichkeiten der ARGE, Dich zu ärgern.

Es kann daher nach meiner Meinung auch keine Vereinbarung zu Haupt- oder Nebenberuflich getroffen werden, da das eben für's ALG II ohne Belang ist.
Ich mag in Erinnerung rufen, dass eine EinV abgeschlossen wird, die ein Ziel beinhaltet. Wenn jemand dauerhaft "erfolglos" ist, wie ändere ich mit ihm die Perspektive, da eine dauerhafte Nichterreichung vorliegt. Das ist meine Frage, nicht die Frage, was wäre, wenn der Gewinn hoch genug ist.
 

warpcorebreach

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#4
du verringerst doch damit deine bedürftigkeit und machst im grunde nichts was nicht unzählige normal erwerbstätige auch machen müssen -> aufstocken.
 

Koelschejong

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#5
Es stellt sich zunächst mal die Frage, was steht denn nun wirklich in der EGV drin. Jede "Verpflichtung" bis zum Datum X einen Gewinn von € YY zu erreichen, ist Blödsinn, es kann kein Mensch sich zur Erzielung eines Gewinns verpflichten.

Strategien entwickeln - wie soll denn so etwas aussehen? Woher sollte ARGE denn die Sachkunde haben, um in einem existierenden Gewerbe Strategien zu entwickeln? ARGE kann Hilfen anbieten (Coaching z.B., da soll es sogar ordentliche Coachs geben), mehr fällt mir nicht ein, was ARGE da machen könnte.
 

wolliohne

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#6
Kutterfahrer,

ich fürchte du hast ARGE/Jobcenter viel zu früh darüber informiert dich überhaupt Selbstständig (Fördergelder) machen zu wollen,bis der Laden einigermassen läuft ?

Ausserdem hast du dir durch die Unterschrift der EGV zusätzliche Fussfesseln anlegen lassen-hören wir jeden Montag in unserer vor Ort Beratung.

Deshalb Coaching (NUK Neues Unternehmertum Rheinland - Home) notfalls beim nächsten Friseur aber niemals bei ARGE,BA u.ä.

http://www.elo-forum.org/existenzgr...terwiderspruch-selbstaendige-juli-2010-a.html

Viel Glück beim Ausstieg einer Sackgasse !
 
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