Selbständigkeit aufgeben?

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suse2104

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Ist es nach einer neuen DA möglich, jemanden dazu zu bringen, seine Selbständigkeit aufzugeben, wenn diese Selbständigkeit zwar die eigene Hilfebedürftigkeit beendet, aber nicht die seiner Bedarfsgemeinschaft ( selbständiger Partner, der seine Hilfebedürftigkeit nicht komplett deckt und 2 Kinder)?

Müsste man bei einem besser bezahlten Arbeitsangebot seine Selbständigkeit aufgeben, oder kann man das Arbeitsangebot ablehnen?

Wenn ja, mit welcher Begründung?

Die Kinder sind 18 und 13 Jahre alt und gehen noch zur Schule.
Die Selbständige Tätigkeit beläuft sich auf ca. 20-30 Stunden wöchentlich, da die Kinder mittags noch mit Essen versorgt werden müssen.

Für hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar!:icon_question:
 

derunwissende

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Meines Erachtens ist das völliger Blödsinn. Hast du eine Wiedereingliederungsvereinbarung (ich liebe dieses Wort) unterschrieben? Wenn ja, was stand drinnen?
 

biddy

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Nicht nur nach Dienstanweisung, sondern nach § 10 SGB II, der ergänzt wurde :confused:
Wesentliche Änderungen
Fassung vom 20.05.2010:
• Gesetzestext: § 10 Abs. 2 Nr. 5 eingefügt.

...

(2) Eine Arbeit ist nicht allein deshalb unzumutbar, weil

1. sie nicht einer früheren beruflichen Tätigkeit des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen entspricht, für die er ausgebildet ist oder die er ausgeübt hat,

2. sie im Hinblick auf die Ausbildung des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen als geringerwertig anzusehen ist,

3. der Beschäftigungsort vom Wohnort des erwerbsfähigen Hilfe-bedürftigen weiter entfernt ist als ein früherer Beschäftigungs- oder Ausbildungsort,

4. die Arbeitsbedingungen ungünstiger sind als bei den bisherigen Beschäftigungen des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen,

5. sie mit der Beendigung einer Erwerbstätigkeit verbunden ist, es sei denn, es liegen begründete Anhaltspunkte vor, dass durch die bisherige Tätigkeit künftig die Hilfebedürftigkeit beendet werden kann.
Quelle und mehr dazu weiter hinten im Link: https://www.harald-thome.de/media/files/SGB II DA/FH-10---20.05.2010.pdf
 
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