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Selbständigkeit/Arbeitslosengeld 2

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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo,

leider hat es mit meinem BWL Studium nicht geklappt. Hat jemand vielleicht Tipps, wie es jetzt am besten für mich weiter geht?
Ich möchte gerne versuchen mich mit Versandhandel komplett selbständig zu machen. Ich habe während meines Studiums schon damit angefangen und bin seit dem 01.01.2004 selbständig. Es reicht aber noch nicht ganz zum leben. Im ersten Beratungsgespräch habe ich Erfahren, dass ich Arbeitslosengeld 2 beantragen muß und mein Vermögen wohl auch offenlegen soll. Ich habe mir von meinen Eltern 30.000 euro geliehen um Waren zu kaufen, um überhaubt im Versandhandel etwas verkaufen zu können. Das ist auch mein Problem, ich habe ja als Betriebsvermögen 30000 Euro, was aber gar nicht mein Geld ist. Da könnte die Arge ja sagen, bei so viel Geld gibt es keine Unterstützung, oder wie sieht es damit aus? Außerdem muß ich das Geld auch zurück bald bezahlen, da meine Eltern es jetzt dringend selber benötigen.

Ich bin für jeden Hinweis und Hilfe dankbar. :daumen:
 

Koelschejong

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#2
Ich vermute doch einmal sehr stark, dass Deine Eltern Dir nicht so ohne weiteres EUR 30.000 in das Patschhändchen gedrück haben und gesagt haben - nun mach mal schön.
Wenn meine Eltern auf diese Idee verfallen wären, so hätten sie sich selbstverständlich für meinen Warenbestand eine Sicherungsübereignung ausbedungen, schön förmlich, Ware für Ware mit Einkaufswert einzeln aufgeführt und mit der Maßgabe, dass nach einer eventuellen Weiterveräußerung dieser Einkaufswert unverzüglich an den Darlehensgeber zurück zu überweisen ist und nur der Gewinn bei mir verbleibt. In diesem Falle wäre die Ware nie mein Eigentum geworden (außer eventuell für eine "logische Sekunde" in der mein Käufer das Eigentum von mir erwirbt).
Aber wie gesagt - so hätten es mein Eltern gemacht. :pfeiff: :pfeiff:
 
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#3
Also wäre die Lösung, dass meine Eltern und ich das nochmal schriftlich machen?
 

Arco

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#4
sportsfreund sagte :
Also wäre die Lösung, dass meine Eltern und ich das nochmal schriftlich machen?
.... soweit richtig verstanden - aber nicht mit Datum im nächsten Jahr :mrgreen:
 
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  Th.Starter/in  
#5
Weß jemand wo es so einen Mustervertrag für private Kreditvergabe gibt? Es muß ja alles auch rechtlich in Ordnung sein, damit die Arge das auch anerkennt.
 

Koelschejong

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#6
Musst Du vermutlich etwas anpassen, wichtig ist, dass Du Ware für Ware einzeln mit Einkaufswert aufführst.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#7
Toll die Sachbearbeiterin sagte, der Antrag wird abgelehnt, private Darlehnsverträge werden nicht anerkannt!
Das kann doch nicht richtig sein, wenn ich bei einer Bank Schulden mache ist das ok, aber wenn ich mir bei meinen Eltern was leihe, wird es meinen Vermögen angerechnet? :|
 
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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#8
Hi Sportsfreund ,
das war zu erwarten , dass die das so sagt! :x
Lass Dich nicht für dumm verkaufen.
Fordere die Ablehnung in schriftform und dann ab zum Anwalt.
Wie ich das verstanden habe , hast Du dafür Waren gekauft für dein Geschäft , welche deinen Eltern gehört ( Waren)und nicht Dir , ergo auch kein verwertbares Vermögen .
Also Vertraglich festlegen , dass die Waren als Sicherheit deinen Eltern sicherheitsübereignet wurde . 8)

Hier hilft dann nur der Rechtsweg bei Gericht per Eilantrag und ein Anwalt.

Gruß
Rüdiger
 

Koelschejong

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#9
Fighting Bulldogg sagte :
Hi Sportsfreund ,
das war zu erwarten , dass die das so sagt! :x
Lass Dich nicht für dumm verkaufen.
Fordere die Ablehnung in schriftform und dann ab zum Anwalt.
Wie ich das verstanden habe , hast Du dafür Waren gekauft für dein Geschäft , welche deinen Eltern gehört ( Waren)und nicht Dir , ergo auch kein verwertbares Vermögen .
Also Vertraglich festlegen , dass die Waren als Sicherheit deinen Eltern sicherheitsübereignet wurde . 8)

Hier hilft dann nur der Rechtsweg bei Gericht per Eilantrag und ein Anwalt.

Gruß
Rüdiger
Dem ist nichts hinzuzufügen. Wichtig ist, dass Du die Ablehnung schriftlich bekommst mit entsprechender Begründung (da fangen die Probleme der ARGE nämlich schon an).
 
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#10
Nur die Frage ist wer dann den Anwalt bezahlt, die kosten ja auch immer einiges.
 

Koelschejong

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#11
sportsfreund sagte :
Nur die Frage ist wer dann den Anwalt bezahlt, die kosten ja auch immer einiges.
Nun ja, da gibt es Beratungsscheine beim Amtsgericht, aber ich möchte nicht ausschließen, dass genau hier dann wieder die gute alte Katze an ihrem eigenen Schwanz herumknabbert: Sie haben doch 30.000 EUR - also keine Bedürftigkeit, also kein Beratungsschein. Gehst Du dann so zum Anwalt, mag der eine oder andere dieser Zunft dann auf den glorreichen Gedanken kommen - hey, super, ein Sozialrechtsfall mit einem Streitwert von 30.000 - das hat man auch nicht so oft, da kann ich mir mal richtig Mühe geben (zumindest bei der Abrechnung :shock: :shock: ).
 
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