Selbständigkeit ALG 2 Einnahmen Ausgaben Aufstellungsproblem

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goozerin

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Hallo!

Ich habe seit ca 3 Monaten ein Gewerbe angemeldet und beziehe ALG 2.
Mein Sachbearbeiter und die Leistungsabteilung teilten mir mit, dass ich jeden Monat eine formlose Aufstellung meiner Ein und Ausgaben bei der ARGE einreichen müsste.

Nun habe ich aber aus Bequemlichkeit für die 3 Monate alle Einnahmen und Ausgaben mit Null bei der ARGE angegeben.

Ich wollte der Übersichtlichkeit halber alles am Ende des Jahres fürs Finanzamt und der Arge fertigstellen und einreichen.

Gibt es nun irgendwelche Probleme für mich da ich in den letzten 3 Monaten für die ARGE alles mit Null angegeben habe?

Mit den Einnahmen konnten wir gerade eben unsere Ausgaben decken. Kein Gewinn konnte bis jetzt erwirtschaftet werden (Ist ja auch logisch in den ersten 3 Monaten meiner Gewerblichen Tätigkeit)

Würde mich über ein konstruktives Feedback freuen. Falls ich denoch Probleme kriegen würde, wären Tipps wie ich das doch noch alles hinbiegen könnte sehr Hilfreich.Vielen Dank


Gruss
Andy
 

Maintalerin

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Also ich erstelle monatlich eine EÜR, das ist doch gar kein Thema.

Nur so kannst du wirklich nachweisen wie es um alles steht und selbst am besten nachvollziehen was, wieviel und wohin gegangen ist.
Also so wie du das locker machst, iss das nix.

Nun habe ich aber aus Bequemlichkeit für die 3 Monate alle Einnahmen und Ausgaben mit Null bei der ARGE angegeben.
Alles mit Null?
Sorry, aber wie führst du denn dein Geschäft?
Wenn du Einnahmen hattest musst du die auch gegenrechnen mit den Ausgaben. Bleibt eben unter dem Strich nichts, dann ist das halt so. Aber nachweisen musst du das doch können. :(
 

sun2007

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KLEINUNTERNEHMERIN: MONATLICHE Vorlage betrieblicher Einnahmen und Ausgaben

Hallo,
ich habe ein ganz ähnliches Problem.
Ich bin in der Existenzgründung, vorläufig als Kleinunternehmerin (Journalistin). Es kann also vorkommen, dass ich in einem Monat einen Batzen bekomme, das Geld werde ich in der Gründungsphase aber für neues Gerät brauchen - und genau aus dem Grund gibt es das Kleinunternehmertum beim Finanzamt ja, das ist also ganz berechtigt. Der Kern der Frage ist, ob die ARGE die BETRIEBLICHEN Einnahmen überhaupt etwas angeht oder erst das Ergebnis aus betrieblichen Einnahmen und Ausgaben, die erst die Einnahmen=Gewinn darstellen.
Meine FM verlangt in einer (von mir noch nicht unterschriebenen EGV - aber vielleicht bin ich zum folgenden sowieso verpflichtet):
"Frau Müller reicht die monatlichen Nachweise über die betrieblichen Einnahmen und Ausgaben (einfache Buchführung) bis zum 15. des Folgemonats beim persönlichen Ansprechpartner ein."
Meine FM verlangt also nach einer einfachen Buchführung. Und ich will das natürlich nicht machen, da ich laut Finanzamt als Kleinunternehmerin für das GESAMTE JAHR alle Einnnahmen und Ausgaben gegenüberstellen kann, aus dem Ergebnis berechnet sich der GEWINN und meiner Ansicht nach geht die ARGE nur der Gewinn was an. Den können die dann meiner Meinung nach durch 12 teilen und mir gegebenenfalls was abziehen vom ALG II. Das ist meine Einschätzung. Aber da bin ich eben unsicher ob die nicht doch am Ende berechtigt sind, MONATLICHE Einsicht einzufordern in die BETRIEBLICHEN Einnahmen und Ausgaben. Und dann geht wahrscheinlich die ganze Einmischung erst los, was nur zu zusätzlichem Stress vor Gericht (was ist mit "Einnahmen" gemeint und welche Sorte von "Einnahmen" darf die ARGE überhaupt sehen und mir dann als Einkommen=Gewinn anrechnen etc.) führen würde. Ich habe schon viel im Internet dazu gelesen und bisher habe ich destilliert, dass die ARGE auch nicht mehr wissen darf, als das Finanzamt wissen will. (Aber da steht meist nicht wirkliche was zu KLEINunternehmertum) Und das Finanzamt will das JÄHRLICH. Aber vielleicht ist die ARGE aus irgendwelchen Gründen doch berechtigt, in monatlicher Frequenz informiert zu werden?
Viele Grüße
Sun
 

Truetext

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