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Selbständig ---> Partner ALGII ---> extremes Problem!!

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Rudi1979

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Hallo.

Ich habe folgendes Problem

Ich bin im letzten Monat meiner ALG I Beziehung. Da es mir bislang nicht gelungen ist, einen Job zu finden, werde ich mich nun selbständig machen (ICH-AG).

Allerdings gibt es da ein ganz großes Problem, welches ich nicht zu lösen weiß.

Wenn wir zusammenziehen, und das haben wir auf jeden Fall vor (1 gemeinsames Kind), werde ich automatisch voll mit angerechnet.

Das heißt, ich kann mir meine Freibeträge abrechnen und meine Kosten. Die Freibeträge betragen allerdings weniger als 25%.

Dazu kommt noch außerdem, das selbst die Förderung vom Staat (und das ist der absolute Hammer) voll mit angerechnet werden.

Nun die Frage, wie soll man sich etablieren, wenn man quasi kaum einen Gewinn verzeichen kann, da fast alles angerechnet wird.

Laut telefonischer Nachfrage im Jobcenter darf ich mir nicht mal Geld zur Seite legen, falls der nächste Monat nicht so gut läuft.

Auf Deutsch, ich gründe eine Firma und bin schon pleite, bevor ich etwas gewonnen habe.

Ich will damit jetzt nicht sagen, das ich nicht bereit bin, einen Teil anrechnen zu lassen, aber fast alles ist echt krass.

Ich hoffe ganz doll, dass mir so viele wie möglich nützliche Informationen geben können, außer nicht zusammenziehen.

Danke schonmal an alle im Voraus.
 

Silvia V

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Hallo Rudi,

leider gibt es da,so gut wie keine Schlupflöcher.
Und wenn Du jetzt schon siehst,das eine Selbständigkeit unter den derzeitigen Bedingungen sehr schwierig sein wird,dann überlege es Dir gründlich,bevor Du diesen Schritt wagst.


Gruß

Silvia
 

Rudi1979

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Aber es kann doch nicht sein (obwohl, scheinbar doch) das es nur zwei Möglichkeiten gibt.

1. Ich trenne mich von meiner Familie und suche mir eine eigene Wohnung

2. Ich lasse meinen A***** zu Hause und lebe von Sozhilfe.

Ich habe ja nichts dagegen, das ein Teil angerechnet wird, aber doch nicht alles.

Vielleicht hat ja noch jemand einen guten Rat für mich.

Angenehmen Sonntag allen.
 
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Rudi1979 schrieb:
Aber es kann doch nicht sein (obwohl, scheinbar doch) das es nur zwei Möglichkeiten gibt.

1. Ich trenne mich von meiner Familie und suche mir eine eigene Wohnung

2. Ich lasse meinen A***** zu Hause und lebe von Sozhilfe.

Ich habe ja nichts dagegen, das ein Teil angerechnet wird, aber doch nicht alles.

Vielleicht hat ja noch jemand einen guten Rat für mich.

Angenehmen Sonntag allen.
Hi Rudi , ich lege Dir die Antwort von Silvia nochmal ans Herz , es ist leider so und einen anderen Weg gibt es nicht , außer wie gesagt , getrennte Wohnungen ( können im gleichen Haus sein ).
Dann ist jeder seine eigene Bedarfsgemeinschaft , und wo man sich aufhält geht keinen was an .
Man kann sich ja Besuchen .
Wenn Du das nicht willst , dann musst Du es wohl so hinnehmen.

Gruss
Rüdiger

Überlege genau und wäge genau ab für die Zukunft.
:kinn: :kinn: :kratz: :kratz:
 

Martin Behrsing

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Hallo Rudi,

wie ich dir schon am telefon mitgeteilt habe. Es gibt kaujm andere Möglichkeiten. Mit ALG2 kann ich als Berater für Existenzgründer nicht wirklich jemanden raten den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Es sei denn, Du hast sofort Einnahmen, die dich unabhängig vom ALG2 machen.
Aber eventuell kannst du mir ja mal Dein Konzept schicken und ich schaue mal drüber.
info@elo-forum.org
 

ericohh

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Kurze Zwischenfrage

@Martin

Verstehe Ich das Richtig??

Du Rätst generell jedem ALG II-Bezieher davon ab sich Selbstständig zu machen !?

Nur deshalb weil Ich mich auch mit dem Gedanken beschäftige !
 

Heide

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Das Einstiegsgeld ist lächerlich.
Allerdings kann man Alg II auch als ergänzende Leistung zu seinem normalen Einkommen bekommen, und zwar auch wenn man Vollzeit tätig ist.
Allerdings gibt es erhebliche Nachweispflichten gegenüber der Behörde. Das Problem ist dann, wie kann man mit diesen Nachweispflichten praktisch umgehen. Eigentlich besteht sogar die Verpflichtung, sich von jedem Kunden bestätigen zu lassen, was man von diesem bekommen hat(auf dem ARGE-Formular). Macht sich nicht gut. Frage: Wird das von der ARGE auch wirklich verlangt ?

Und wenn der Laden sich dann halt trägt, meldet man sich bei der Behörde halt ab. Wenn er sich nicht mehr tragen sollte, wieder an.
 

ramona34

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Ich hätte hier auch mal eine generelle Frage dazu:

Frau A und Herr B leben in eheähnlicher Gemeinschaft. Frau A ist selbstständig tätig. ALG II läuft.
Frau A und Herr B heiraten schießlich und somit fangen "Probleme" mit dem Amt an. Die Frau von Herr B wird zum Amt schrift. vorgeladen. Das Ehepaar teielt dem Amt schriftl. mit das die Frau den Termin nicht wahrnehmen kann, da sie berufl. einen wichtigen Termin hat. Daraufhin erhält das Paar ein schreiben vom Amt, das dies kein Grund sei und Kürzt den Bedarf um 10 %.

Ist das Ok? :evil:
 

narssner

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ist berechtigter Grund

Beruflicher wichtiger Termin ist berechtigter Grund, einen Termin beim Arbeitsamt oder Sozialamt nicht wahrnehmen zu können. Aber sofort persönlich beim Arbeitsamt melden, so bald Hinderungsgrund wegfällt. Und Verhinderung vorher immer schriftlich mitteilen.
Persönlich würde ich einen schriftlichen Widerspruch empfehlen. Vorläufige Begründung: nach hiermit beantragter Akteneinsicht wird eine weitere Begründung erfolgen.
Einen freundlichen Gruß
narssner
 
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