Selbständig im Nebenerwerb: Arge fordert Steuerberater

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Hallo liebe Leidensgenossen,


ich hätte da ein Problem, welches dringend einer Lösung bedarf. Zur Situation: Ich habe mich im Januar im Nebenerwerb selbständig gemacht.
Auf Fördergelder wie Einstiegsgeld habe ich dabei verzichtet.


Das Gewerbe ist erst im März richtig gestartet und ich habe im März 29€ und im Mai 90,50€ verdient. Meine Einnahmen-Überschuss-Rechnung,

Kontoauszüge und Rechnungsbelege habe ich immer ordnungsgemäß bei der Arge abgeliefert.


Nun habe ich von der Arge ein Schreiben erhalten, in dem ich aufgefordert werde, eine erste betriebswirtschaftliche Abrechnung für den Zeitraum 1.1.09-30.06.09 vorzulegen.


Diese soll durch einen Steuerberater bestätigt werden. Ist das bei diesem geringen Verdienst überhaupt notwendig?


Das wäre doch wirklich ein Witz:


Da verdient man sich eine geringe Summe unterhalb der 100€ Grenze hinzu und darf als Belohnung dann möglicherweise noch 150€ oder mehr für einen Steuerberater zahlen. :icon_neutral:



Das macht mir Angst. Wovon soll ich denn einen Steuerberater bezahlen? Ist das überhaupt rechtens?
 

Koelschejong

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Das wäre nicht nur ein Witz, das ist ein Witz. Bitte die ARGE um Nennung der Rechtsgrundlage - die gibt's nämlich nicht.
 
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Danke Koelschejong!

Jetzt bin ich wieder ein bisschen beruhigt.

Da ich meine Sachbarbeiterin sowohl telefonisch als auch per E-Mail nie erreichen kann, habe ich mir jetzt einen Termin dort besorgt. Trotzdem liegt mir dieser Brief echt schwer im Magen.

So allmählich gewinne ich den Eindruck, dass in dieser Behörde niemand einen Plan hat.
 

tunga

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Nun habe ich von der Arge ein Schreiben erhalten, in dem ich aufgefordert werde, eine erste betriebswirtschaftliche Abrechnung für den Zeitraum 1.1.09-30.06.09 vorzulegen.

Diese soll durch einen Steuerberater bestätigt werden. Ist das bei diesem geringen Verdienst überhaupt notwendig?

Fordere sie doch einfach mal schriftlich auf, Dir die Rechtsgrundlagen zu nennen und auch gleich ein Darlehen beantragen für die Kosten eines Steuerberaters..:icon_twisted:..oder Dir einen nennen, ders umsonst macht.

Da ich meine Sachbarbeiterin sowohl telefonisch als auch per E-Mail nie erreichen kann, habe ich mir jetzt einen Termin dort besorgt. Trotzdem liegt mir dieser Brief echt schwer im Magen.

So allmählich gewinne ich den Eindruck, dass in dieser Behörde niemand einen Plan hat.

Gewöhn Dir gleich ab irgendwas telefonisch zu machen, immer schön schriftlich, denn dann haste was in der Hand.

Und richtig - in dieser Behörde hat NIEMAND einen Plan - bundesweit!
 
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Guter Tipp Tunga :icon_daumen:,

es ist wahrscheinlich wirklich das Beste, die Angelegenheit auf schriftlichem Wege durchzuziehen.

Vielleicht lässt sich die Sache auch schnell im Gespräch mit der Sachbearbeiterin klären.

Was nur ärgerlich ist: Das Amt macht andauernd irgendwelche Fehler, so dass man dort vorstellig werden muss und dann stellt sich wieder heraus, dass der eine Sachbearbeiter nicht weiß, was der andere macht.

Was da an Steuergeldern verschwendet wird, ist wirklich unglaublich.

Die Arge scheint selbst eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für ihre unfähigen Mitarbeiter darzustellen.
 

FAR2009

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Guter Tipp Tunga :icon_daumen:,

es ist wahrscheinlich wirklich das Beste, die Angelegenheit auf schriftlichem Wege durchzuziehen.

Vielleicht lässt sich die Sache auch schnell im Gespräch mit der Sachbearbeiterin klären.

Was nur ärgerlich ist: Das Amt macht andauernd irgendwelche Fehler, so dass man dort vorstellig werden muss und dann stellt sich wieder heraus, dass der eine Sachbearbeiter nicht weiß, was der andere macht.

Was da an Steuergeldern verschwendet wird, ist wirklich unglaublich.
Nicht zu vergessen die Zeit und evtl. Anfahrtskosten von uns!
Die Arge scheint selbst eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für ihre unfähigen Mitarbeiter darzustellen.
.
 

ballerbaby

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das kann ich nur bestätigen, meine SB war noch vor einem Jahr eine arbeitlose Erzieherin, ... das muss man sich mal vorstellen :icon_neutral:
 

Archibald

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Hallo liebe Leidensgenossen,

ich hätte da ein Problem, welches dringend einer Lösung bedarf. Zur Situation: Ich habe mich im Januar im Nebenerwerb selbständig gemacht.
Auf Fördergelder wie Einstiegsgeld habe ich dabei verzichtet.
Das Gewerbe ist erst im März richtig gestartet und ich habe im März 29€ und im Mai 90,50€ verdient. Meine Einnahmen-Überschuss-Rechnung,

Kontoauszüge und Rechnungsbelege habe ich immer ordnungsgemäß bei der Arge abgeliefert.
Nun habe ich von der Arge ein Schreiben erhalten, in dem ich aufgefordert werde, eine erste betriebswirtschaftliche Abrechnung für den Zeitraum 1.1.09-30.06.09 vorzulegen.
Diese soll durch einen Steuerberater bestätigt werden. Ist das bei diesem geringen Verdienst überhaupt notwendig?

Das wäre doch wirklich ein Witz:
Da verdient man sich eine geringe Summe unterhalb der 100€ Grenze hinzu und darf als Belohnung dann möglicherweise noch 150€ oder mehr für einen Steuerberater zahlen. :icon_neutral:

Das macht mir Angst. Wovon soll ich denn einen Steuerberater bezahlen? Ist das überhaupt rechtens?

Ich dacht schon alle Arge Witze zu kennen, diese Arge "bereichert" mich dennoch.
Dass dafür jegliche gesetzliche Grundlage fehlt wurde schon angemerkt, aber lass Dir bitte auch nicht mit der "Mitwirkungspflicht" kommen, die hast Du durch Vorlage der nötigen Nachweise (EÜR/Kto. Auszüge) bereits erfüllt.

Spaßeshalber, frag die SB doch mal ob sie die Kosten für den Steuerberater übernimmt (Kein "Darlehensweise" andrehen lassen!!!), dann nämlich erst kannst Du ihr auch diesen Wunsch erfüllen. :icon_party:

LG, Archibald
 

Koelschejong

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Was nur ärgerlich ist: Das Amt macht andauernd irgendwelche Fehler, so dass man dort vorstellig werden muss und dann stellt sich wieder heraus, dass der eine Sachbearbeiter nicht weiß, was der andere macht.

Was da an Steuergeldern verschwendet wird, ist wirklich unglaublich.

Die Arge scheint selbst eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für ihre unfähigen Mitarbeiter darzustellen.

Ja, mit ARGE möglichst nur schriftlich - oder Zeugen mitnehmen zum Gespräch. Zum Rest kleines Beispiel, ging gerade gestern zur Post:

Diverse Widersprüche nach Untätigkeitsklage durchbekommen, Widerspruchsstelle sagt als: Jawoll, Du hast in allem Recht. Konsequenz daraus - es kommen 3 Änderungsbescheide, davon sind, Du wirst es ahnen, 2 wiederum falsch.
 
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Wo ist jetzt das Problem?

Gleich einen Antrag auf Kostenübernahme stellen und fertig!

So kriegt die ganze Sache noch einen fast öffentlichen Rahmen. Entweder die SB wird bloß gestellt oder der Spuk geht weiter und das Ganze wird tatsächlich genehmigt.

Letzteres erspart einem viel Arbeit.
 

animas

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Also die ARGE hat einen Plan.
Sie will Dich vernichten!
Melde das Gewerbe ab und warte nicht erst is der Zoll kommt.
Ich habe mich nicht weiter von diesen Stasileuten schikanieren lassen und jeden Versuch aus eigener Kraft meinen Lebensunterhalt zu bestreiten eingestellt.
Das ist auch so gewünscht.
Und noch besser ist, es wenn sie Dich in die Fürsorge Deineer Freunde oder Familie oder auf die Straße abschieben können.
Du glaubst mir nicht?
Warte es ab
https://www.iza.org/en/webcontent/publications/reports/report_pdfs/iza_report_18.pdf
 
E

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animas,

geht es dir wirklich besser, ganz ohne Job?

Ich würde jedem davon abraten, den Laden wegen dem ARGE-Spuk zuzumachen.

Ein wenig Arbeit ist hundert mal besser als gar keine Arbeit.
Letzteres ist natürlich meine ganz persönliche Meinung.
 

arbeitslos47533

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geht es dir wirklich besser, ganz ohne Job?
Du erwartest jetzt hoffentlich kein Nein auf diese Frage.
Ich würde jedem davon abraten, den Laden wegen dem ARGE-Spuk zuzumachen.
Ganz genau, denn selbst wenig Arbeit (und in diesem Fall sogar noch aus eigener Initiative) ist besser als gar keine Arbeit. Und im übrigen stärkt der Widerstand gegen diesen Arge-Zauber auch das eigene Nervenkostüm und schärft das Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge.
 
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Echt interessanter Report Animas! Das gibt einem wirklich einmal einen Einblick, was hinter den Kulissen so alles passiert. Da wird endlich einmal offengelegt, dass die Maßnahmen teilweise wirklich als Gängelung von Hartz-IV-Betroffenen gedacht sind. In mir kocht die Wut... :eek:

Zurück zum Thema:

Was haltet ihr von dem Vorschlag (danke Patenbrigade), einfach einen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen?

Und noch eine weitere Frage:

Bin ich trotzdem verpflichtet, ohne Steuerberater eine betriebswirtschaftliche Abrechnung (1.1.09-30.6.09) zu erstellen?

Oder reicht es aus, dass ich monatlich meine E/Ü-Rechnung und die Kontobewegungen offengelegt habe?:confused:
 

Fotoz

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Guten Mahlzeit für heute Mittag,

hallo Akademische Unterschicht, deine E/Ü Schussrechnung reicht vollkommen aus. Als Maßstab kannst du die Forderungen des Finanzamtes nehmen. Und da dort gerade den Steuerzahlern auf die Finger schaut, kannst du dir sicher sein, dass das vollkommen ausreicht.
Und wie hier schon geschrieben, es besteht keine Pflicht einen Steuerberater heran zu ziehen. Oder wer macht bei einem Steuerberater die Steuererklärung? Die Mitwettbewerber?
Was will dann die ARGE mit einer betriebswirtsch. Auswertung, wenn sie noch nicht mal ihre eigenen "Papiere" ordentlich hinbekommt und dazu noch nicht mal Leute hat, die eine betriebswirtsch. Auswertung lesen und verstehen können.
Also wollen die dir Betrug unterstellen, da man ja einer selbst erstellten E/Ü Rechung einiges an Einkünften unterschlagen könnte, oder Kosten, die die Einkünfte mindern, die die ARGE nicht als Kosten anrechnen will.
So will die ARGE gerne steuerrechtlich anerkannte Fahrkosten von 30 Cent/km auf ungefähr 20 Cent herunterrechnen.
Das geht nicht. So würden bei 1000 km unternehmerische Fahrtstrecke deine Einnahmen und so wie ich gesehen habe, deine Einkünfte um 100 € monatlich steigen. Bzw. möchte man dir dann noch 100 € mehr von deinem ALG II abziehen.
Und so lassen sich dann noch "ungerechtfertige" unternehmerisch bedingte Kosten herausrechnen, so dass du bald mehr Nettoeinkünfte als Umsatz hast.
Das haben ja schon Konzerne geschafft, als kann so was ja auch bei einem Kleinunternehmer möglich sein.
Das was du bis jetzt gemacht hast, ist mehr als genug und reicht aus.
Kontobewegungen sind eigentlich nur bei Verdacht nicht gemeldeter Einkünfte zu kontrollieren.
Pauschal ist es nicht erlaubt und bedingt immer einen Anfangsverdacht. Dies ist erst dann üblich, wenn schon mal einige Einkünfte spät oder gar nicht gemeldet wurden.

Ich habe zwar nur einen kleinen Nebenjob, aber leider ist das wohl von der ARGE auch nicht erwünscht. Falschberechungen ohne Ende.

Hast du eigentlich eine Androhung von Sanktionen und eine Rechtshilfebelehrung erhalten, wenn du es nicht machst?

Kleiner Hinweis, ärgere dich nicht, falls die ARGE dir Einnahmen als Einkünfte anrechnen will. Leider versteht immer noch nicht so manch(er) arge Mitarbeiter, dass dies ein Unterschied ist. (oder einfach, für die ist manchmal brutto+Sonnenschein+gute Laune=netto=Einkünfte)

Viel Glück
 

Nur_mal_So

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Und noch eine weitere Frage:

Bin ich trotzdem verpflichtet, ohne Steuerberater eine betriebswirtschaftliche Abrechnung (1.1.09-30.6.09) zu erstellen?

Oder reicht es aus, dass ich monatlich meine E/Ü-Rechnung und die Kontobewegungen offengelegt habe?:confused:

Ich weiss ja nicht ob mein Kalender falschgeht?
Aber eine betriebswirtschaftliche Abrechnung kann ja wohl frühenstens erfolgen wenn der zeitraum über den die Abrechnung gehen soll vorbei ist!

Zusätzlich stehen die kompletten Werte doch erst am Ende eines Wirtschaftsjahres, nach der Steuererklärung fest.

Mehr als die E/Ü-Rechnung kann die Arge hier nicht verlangen...erst Recht nicht den Einsatz eines Steuerberaters, ob man seine Steuererklärung selber macht oder dies einem Steuerberater überlässt ist wohl noch nicht gesetzlich geregelt.

Verstehe das Ganze doch einfach als Angebot der Arge und reagiere dementsprechend darauf.

Also Sinngemäß "Gerne nehme ich ihr Angebot über die betriebswirtschaftliche Abrechnung mit Hilfe eines Steuerberaters an, bitte teilen Sie mir die genauen Modalitäten mit, damit der Steuerberater seine Vergütung schnell und zügig von Ihnen direkt erhalten kann."

Und dann aml abwarten was passiert.

Gruß
 
Startbeitrag
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@ Fotoz:

Nein, eine Androhung von Sanktionen habe ich nicht erhalten und auch keine Rechtshilfebelehrung.

@ Nur_mal_so:

Die betriebswirtschaftliche Abrechnung soll bis zum 15.07.2009 erfolgt sein.
 

strümpfchen

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Was haltet ihr von dem Vorschlag (danke Patenbrigade), einfach einen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen?

Und noch eine weitere Frage:

Bin ich trotzdem verpflichtet, ohne Steuerberater eine betriebswirtschaftliche Abrechnung (1.1.09-30.6.09) zu erstellen?

Oder reicht es aus, dass ich monatlich meine E/Ü-Rechnung und die Kontobewegungen offengelegt habe?:confused:

Wollen die wirkliche eine betriebswirtschaftliche Abrechnung?? Normalerweise steht BWA für betriebswirtschaftliche Auswertung. Dabei handelt es sich um eine Auswertung die sowohl bei Einnahmen-Überschuss-Rechnung wie bei Betriebsvermögensvergleich erstellt werden kann. Eigentlich stimmt sie mit der EÜR überein, jedoch werden die Mehrwertsteuerkonten nicht berücksichtigt. Sofern du mit einer entsprechenden Software arbeitest, müsste die BWA als Auswertungsmöglichkeit vorgegeben sein (ist zumindest bei den Programmen die ich kenne so)

Allerdings wundert mich die Forderung der ARGE doch ein wenig, da ja nur noch die EKS als Grundlage genommen werden sollte.

Eine Steuerberaterpflicht gibt es weder steuer- noch sozialrechtlich, also auf jedem Fall zunächst die Kostenübernahme beantragen. Evtl. wird die Forderung dann automatisch zurückgenommen....

Jedoch würde ich bei der Forderung nach einer betriebswirtschaftlichen Abrechnung schonmal auf völliges Fehlen buchhalterischer Kenntnisse schließen und davon ausgehen, dass die betreffende Person eine solche Auswertung weder lesen noch verstehen oder auswerten kann.

lg
strümpfchen
 

Koelschejong

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EÜR und Kontoauszüge sollte völlig ausreichend sein, ich kenne keine Vorschrift, die irgend etwas darüber hinausgehendes vorschreiben würde.
 
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Ja, in dem Schreiben steht tatsächlich betriebswirtschaftliche Abrechnung.

Hier der Wortlaut des Schreibens:

"...Bis zum 15.7.2009 benötige ich von Ihnen eine erste betriebswirtschaftliche Abrechnung für den Zeitraum 1.1.-30.6.2009, diese ist von einem Steuerberater zu bestätigen."
 

strümpfchen

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Ja, in dem Schreiben steht tatsächlich betriebswirtschaftliche Abrechnung.

Hier der Wortlaut des Schreiben:

"...Bis zum 15.7.2009 benötige ich von Ihnen eine erste betriebswirtschaftliche Abrechnung für den Zeitraum 1.1.-30.6.2009, diese ist von einem Steuerberater zu bestätigen."

Dann will die/der SB offenbar die Bestätigung des Steuerberaters, weil sie/er null Ahnung hat. Bei einer Bekannten wurden auch mal Unterlagen von Steuerberater gefordert, nachdem sie schriftlich darauf hinwies, dass sie hierzu nicht verpflichtet sei und um Zusage der Kostenübernahme bat, gab sich die ARGE sogar damit zufrieden, ab sofort nicht mehr die Einzelbelege sondern lediglich die monatliche BWA zu erhalten.
 

arbeitslos47533

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Normalerweise steht BWA für betriebswirtschaftliche Auswertung.
Eine BWA macht man als Selbstständiger, wenn man z. B. zur Bank geht oder Ähnliches. Da kann die jemand dann auch richtig lesen.
Jedoch würde ich ... schonmal auf völliges Fehlen buchhalterischer Kenntnisse schließen ... dass die betreffende Person eine solche Auswertung weder lesen noch verstehen ... kann.
Bei der Arge hat dieses Ding überhaupt nichts verloren, das wäre einfach nur Perlen vor die Säue geworfen. Denn lesen kann dieses Ding dort sowieso keiner.
 

Koelschejong

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Da heute das Einkommen / der Gewinn über den Bewilligungszeitraum von 6 Monaten zu mitteln ist, kann auch nur eine EÜR über den Bewilligungszeitraum sinnvoll sein, jede "Momentaufnahme" vermittelt zwangsläufig ein falsches Bild. BWA hab ich noch nie abgeben müssen, wurde zwar verlangt, aber die beliebte schriftliche Bitte um Benennung der Rechtsgrundlage hat das Problem dann erledigt.
 
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