Selbständig - Einladungen pers. Gespräch - Auskunftspflicht? (1 Betrachter)

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flopcenter

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Hallo ELO's,

über meine persönliche Vorgeschichte kann ich eine eigene Wikipedia gründen, also steige ich lieber gleich direkt ein:

Meine Situation:
Alg II-Empfänger, "Förderung" meiner Selbständigkeit, eigene Sachbearbeiterin.

Durch einen blöden Zufall ergab es sich, dass ich mich MIT EINER SIMPLEN FRAGE an eine andere Sachbearbeiterin wenden sollte. Diese ist vom jobcenter auserkoren, speziell die "geförderten" Selbständigen an 2 Tagen pro Woche in Teilzeit wichtig zu betreuen...

Meine Frage konnte sie zwar nicht beantworten, weil sie gar nicht zuständig war (...), aber dafür lädt sie mich seitdem ungefragt und unerwünscht regelmäßig zum persönlichen Gespräch. Aktuell zum 8. Mal... Gerne ganz ohne Angabe von Gründen, nach meinem Hinweis hierauf jetzt zwar MIT Gründen, die aber 1. KEINE sind und 2. auch KEIN persönliches Vorsprechen erfordern würden...

Hier meine Fragen:

1. Kann/darf mich jeder beliebige Hans und Franz des jobcenters zum Gespräch bitten? Ich HABE bereits eine Sachbearbeiterin. Mir wurde auch NICHT mitgeteilt, dass ich jetzt eine andere HÄTTE...

2. Welche Auskunftspflicht zu INHALTEN/ABLAUF meiner Selbständigkeit habe ich konkret gegenüber dem jobcenter, die über die regelmäßige Abgabe der Anlage EKS (vorläufig und abschließend) hinausgehen?

3. WENN ich KEINE WEITERE Auskunftspflicht habe UND eine Einladung keine Gründe für ein persönliches Vorsprechen erkennen lässt:

Ich habe so einen Gesprächstermin rechtzeitig abgesagt, aber die Arzt-Bestätigung erst mit einigen Tagen Verzögerung eingeschickt.

Wie widerspreche ich erfolgreich einer daraufhin erfolgten Kürzung meiner Leistungen (10% für 3 Monate)?

MEINER Meinung nach:
- hat sie mich gar nicht erst ungefragt & unbeteiligt einzuladen
- hat sie gar keinen Anspruch auf WEITERE Auskünfte zu Inhalten/Ablauf meiner Selbständigkeit. Der Einladungsgrund war also GAR KEINER.
- enthielt die Einladung auch keinerlei Gründe für ein persönliches Erscheinen
- ist ein verspäteter Beleg immer noch EIN BELEG.
Ein Verurteilter muss ja auch nicht im Knast bleiben, wenn er verspätet seine Unschuld beweisen kann...

Einen "normalen" Widerspruch habe ich sofort schriftlich eingelegt, die Leistungsabteilung "will überprüfen"... ICH will aber nicht auf deren ÜberprüfungsWOCHEN warten MÜSSEN.

4. Wie lehne ich diese Person GRUNDSÄTZLICH und ENDGÜLTIG erfolgreich ab?

ICH führe meine SELBSTÄNDIG(wie treffend)KEIT, nicht das jobcenter. Ich möchte von ihr nicht sinnlos zwangsgefördert werden MÜSSEN. Weder mit ihrer unqualifizierten Beurteilung meiner Werbemaßnahmen, noch mit der dritten Überstellung zu einer externen Existenzgründer-Erstlings-Beratung. Auch sonst fällt mir trotz angestrengter Überlegung nichts ein, bei dem sie auch nur annähernd hilfreich sein könnte. Ihre genussvolle Auskostung ihrer vermeintlichen "Macht"position mit Behandlung des Gegenübers wie einen zu maßregelnden Grundschüler muss ich wohl nicht noch extra erwähnen.

Also: Wie werde ich die Kürzung meiner Leistungen UND Miss Widerlich los?

Viele Grüße
 
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